2012-08

31. August 2012: Lieber Leser!

Kurt Beck ist ein einfühlsamer, empfindlicher, intelligenter, erfahrener Ministerpräsident. Er verstand das von seinem Finanzminister entwickelte Finanzierungssystem für den Nürburgring immerhin als einziger. Da das System nicht funktionierte, musste sein Minister gehen und demnächst vor Gericht erscheinen. Kurt Beck vertraute auch einem Gutachten von Ernst & Young, übernahm deren Wertung – natürlich ohne  jetzt Details zu nennen – und hat so das Parlament und seine Bürger auch niemals belogen. Nur: Den Inhalt des Gutachtens kennt niemand. Kurt Beck will weiterhin seine Verantwortung wahrnehmen, hat sie aber durch seine Vorabentscheidung (vor der definitiven Entscheidung der EU) zur Insolvenz der weitgehend landeseigenen Nürburgring GmbH dann den Insolvenzverwaltern übertragen. Er ist auch ein gebildeter Mann, denn er weiß – wie man der „Rhein-Zeitung“ entnehmen kann, wer Adolf Hitler war. Aber er hat offensichtlich meine Geschichte nicht verstanden. Da ist er mit einigen Lesern meiner Internetseiten vereint.

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Die Demokratie entblättert sich!

Die CDU hat im Mainzer Landtag einen Misstrauensantrag gestellt. Gegen Kurt Beck als Ministerpräsidenten des Landes Rheinland-Pfalz. Das findet die SPD, die Parteifreunde des Herrn Beck, unangemessen. Ex-Minister Hering, der mit juristisch geschultem Verstand die Pachtverträge der Nürburgring GmbH mit den Herrn Richter und Lindner verantwortet, stellt fest: „Es gibt keinen triftigen Grund“. Der Herr Ministerpräsident möchte weiter „Fehler aufarbeiten“, wie er das nennt. Indem er sich z.B. der politischen Verantwortung für die skandalösen Vorgänge am Nürburgring entledigt: Nun tragen die Insolvenzverwalter die Verantwortung. Kurt Beck und seine Getreuen reiben sich die Hände: Mit der Nürburgring-Affäre haben sie nun nicht mehr zu tun.

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Erinnerungen an „damals“

Ich war Zuhörer bei dem Vortrag eines CDU-Politikers aus der Region, der damit die Frage beantworten wollte, „Wer verteidigt unsere Demokratie?“ - Er sprach über und „von Werten und Wertungen in unserer Zeit“. Der Vortrag dauerte eine Stunde und hatte eine Woche Vorbereitung gekostet. So war der Vortrag – wenn man die „Wertungen unserer Zeit“ anlegt – perfekt gelungen, weil geschickt jedes „Fettnäpfchen“ vermieden wurde. Noch nicht einmal das Wort Nürburgring kam in dem Vortrag vor.  Als Alibi-Beispiel musste „Stuttgart 21“ herhalten. - Mir ist dabei auf- und eingefallen, dass sich unsere Vorstellung von Demokratie – und der Umgang damit – über die Zeit verändert hat. Früher war tatsächlich alles ein wenig anders. Heute ist die Demokratie – ich formuliere es einmal  unmissverständlich – „mächtiger geworden“. Obwohl hier oft Minderheiten eine Mehrheit regieren.

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Ein Erklärungsversuch

Manchmal schreibe ich auch zu Dingen, die nicht die Branche betreffen. Aber sie berühren mich, obwohl es keine Motor-Themen sind. Manchmal bin ich nur als Mensch betroffen, manchmal auch als Journalist. Aktuelle Vorkommnise lassen mich nun etwas schreiben, was meine Leser hoffentlich so empfinden, wie es auch gemeint ist:

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20. August 2012: Lieber Leser!

Ein interessantes Wochenende liegt hinter mir. Nicht nur, weil die DTM die Eifel zum Nachdenken anregte. Es gab insgesamt viele Dinge, die  nachdenklich machen können. Wenn man sie wahrnimmt. Da genügt es, z.B. im Garten zu sitzen, zu  entspannen und trotzdem aufmerksam zu sein, Geräusche wahrzunehmen, Leuten zuzuhören, Teil der Gegenwart zu sein. Die wurde an diesem Wochenende von der DTM bestimmt. Hier in der Eifel.  Und ich habe einfach hingehört. Manchmal auch erstaunt dazu etwas gelesen. Sozusagen eine „Vorwegfakten-Darstellung“ erlebt.

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„Ring frei“ zur 3. Runde!

Im August 2010 veröffentlichte ich ein Buch („Skandal? 'NÜRBURGRING 2009' Affäre?“ - ISBN-Nr. 978-3-9810588-2-6), das in den Buchhandlungen – um 600 Seiten stark – zum Preis von derzeit 24,90 € mit festem Einband zu erhalten ist. Es beschreibt mit allen Facetten die 1. Runde des „Ring-Kampfes“. Nun scheint die 2. Runde abgschlossen und ich nenne für mein in Planung befindliches zweite Buch zu diesem Thema heute schon mal den geplanten Titel: „'Nürburgring 2009' – Stattliche staatliche oder private Premium-Pleiten?“.(Ein Verlag wird noch gesucht!) Gleichzeitig möchte ich den Interessierten mein erstes Buch (s.o.) als e-book (auch als pdf-Datei!) bis Ende dieses Monats zum Preis von 15,-- € zugänglich machen. (s. dann auch entsprechende Anmerkungen auf meiner e-book-Sonderseite) – Inzwischen wurde aber nach meiner Einschätzung schon die nächste Runde im „Ring-Kampf“ eingeleitet.

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Lärmbeispiel BMW: Nachhaltig? - Nachhall-tig!

Lärm beim Motorsport ist zum beherrschenden Thema vieler Kommentare auf diesen Seiten geworden. Zu Recht. Selbst die Techniker brauchen ihn nicht unbedingt. Schließlich ist in den Rennserien der Auspuffton dominanter als das Reifenabrollgeräusch. Das ist bei Serienfahrzeugen anders. „Richtiger“ Motorsport muss laut sein. Das meinen die Marketingspezialisten. Und weil man z.B. die DTM als eine Art „Königsklasse“ des Tourenwagensports darstellen will, lenkt man mit viel Lärm davon ab, dass es sich eigentlich garnicht um Tourenwagen handelt. Obwohl man dafür Werbung zu machen versucht. - Auf die primitive Art. - Ich möchte es mal am Beispiel BMW aufzeigen.

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Hallo, lieber „Brumm Frosch“!

Meine Geschichten können nicht von allen Menschen in Deutschland gelesen werden. Genauso erfahre ich nicht von aller Kritik die danach dann – irgendwo – erscheint. Die als Kommentare auf meinen Seiten erscheinen, die wird von mir natürlich gelesen und auch verarbeitet, d.h. mit meiner Meinung abgeglichen. Das muss nicht immer zu Antworten von mir führen, aber alle Kommentar-Schreiber können sicher sein: Ihre Meinung, ihre Wissen, ihre Fakten sind angekommen. - Dann gibt es auch Kritik, die – aus welchen Gründen auch immer – mich nicht direkt erreicht, die mich aber genauso interessiert. Meine vielen anderen Leser aber – hoffentlich – auch. Darum will ich heute mal einen „kritischen Kommentar“ veröffentlichen, den ich mir heruntergeladen habe, weil meine Leser – denke ich – auch ein Anrecht darauf haben, kritische Stimmen kennen zu lernen. - Also:

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Soll Gras darüber wachsen?

Politiker können Meister im Aussitzen sein. Die Zeit heilt alle Wunden. - Wirklich? - Wenn Journalisten das zulassen. Sie können angenehme Wegbegleiter sein, aber auch für kritische Anregungen sorgen. Sie können sich auf den journalistischen Ehrenkodex berufen, wie andere auf ein schwebendes Verfahren, den Datenschutz, auf das Persönlichkeitsrecht. Und Juristen, die eigentlich zwischen Recht und Unrecht unterscheiden gelernt haben, die haben z.B: als Rechtsanwalt – natürlich bei entsprechendem Honorar – kein Problem damit, aus einer Lüge ein „kommunikatives Missverständnis zu machen“. Auch Lügen muss man  evtl. aussitzen können.

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Nürburg: Gibt's eine neue Attraktion?

Es muss nicht immer ein stehendes Fahrzeug wie der „ring°racer“ sein, den man als „Standzeug“ präsentiert oder ein menschenleerer „Boulevard“, eine Hülle ohne Inhalt. Auch anderes lässt sich als Attraktion empfinden. So kann man in Nürburg z.B. Nürnberger Rostbratwürste essen, leckere gefüllte Berliner verspeisen, Düsseldorfer beim Betreiben erleben. - Gibt es nichts anderes, was Nürburg – neben dem Nürburgring – einmalig macht? - Man sollte schon eine Fahne haben. - Eine richtige. - Schau'n mer mal!  - Ich möchte da meinen Senf dazu tun. - Aber keinen Düsseldorfer!

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