2012

Schillernde Figuren

Was vereint die Kalenderdaten 13. September 2012 und 30. August 2011? - Nun, dass ich mich im Bemühen um ein Motor-KRITIK-Thema mit dem gleichen Mann lange um diese Daten herum beschäftigt habe. Damals, nach dem 30. August 2011 habe ich nichts dazu geschrieben. Obwohl mir eine Reihe von Unterlagen vorlagen, die eine Menge Stoff geboten hätten. Aber ich wollte – nach gründlichem Abgleich der unterschiedlichsten Unterlagen – nicht für Leute eine Plattform sein, wie ich sie – mit anderem Namen und anderen Titeln im Umfeld des Projekts „Nürburgring 2009“ schon erlebt hatte.  Darum war ich zunächst gespannt, dann überrascht, aber auch – enttäuscht, als ich am 13. September 2012 (also gestern) vom SWR einen Fernsehbeitrag erleben musste, der nicht über meinen Sender gegangen wäre, wäre ich Intendant. Oder auch nur Leiter des „Zur Sache...“.Magazins. Ich habe der Ordnung halber heute die verantwortliche Redaktion angeschrieben, meine Einschätzung nicht verschwiegen und warte jetzt auf eine Antwort, während ich schon mal zu schreiben beginne.

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So eine Art Bestandsaufnahme

Eigentlich hatte ich übersehen, dass heute keiner der wirklich Verantwortung trägt, noch selber Fragen von Journalisten direkt beantwortet. Man könnte sich damit in irgendeiner Art und Weise festgelegt und selbst begrenzt haben. Also gibt es Pressesprecher. Das ist unverbindlicher. Im Falle des Insolvenzverwalters... - Und das wäre schon eine falsche Bezeichnung, denn das Insolvenzverfahren im Falle der Nürburgring GmbH ist nach neuem Insolvenzrecht (ESUG) von anderer Art. Da gibt es einen „Sanierungs-Geschäftsführer“, der im Falle der NG zwei andere ersetzt, die zurückgetreten sind (wurden). Dieser Neue wird von einem Sachwalter kontrolliert. Da man sich im Falle der nun beim Verfahren in Sachen Nürburgring GmbH zusammen arbeitenden Herren Schmidt (Trier) und Lieser (Koblenz) gut kennt, gibt es hier so etwas wie eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. - Hörte ich. -  Ich hatte ein paar Fragen an den aus meiner Sicht federführenden Herrrn Prof. Dr. Dr. Schmidt in Trier gestellt und erhielt am Ende des dritten Tages nach Absenden den  Telefonnruf des für ihn arbeitenden Herrn Pietro Nuvoloni, dem Geschäftsführer der Agentur „dictum law communications“, Köln  „einer Marke der dictum production gmbh“. - Und die hat etwas mit dem Thema „Film“ zu tun. - Alles klar?

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Euro-Milliarden „politisch“ und realistisch betrachtet

Kein Thema bewegt das Land derzeit so, wie der Euro. Das Schicksal unserer Währung erschließt sich dem Bürger indes nur schwer. Der gewinnt immer stärker den Eindruck, es handele sich um eine Glaubensfrage. Die Welt scheidet sich danach in die guten Euro-Freunde und die bösen Euro-Kritiker.   Dabei   sind   die   Knackpunkte   seit   Jahren   bekannt. - Nun hat sich auch das Bundesverfassungsgericht damit beschäftigt. - Es scheint an der Zeit, auch hier bei Motor-KRITIK Platz für ein paar erklärende, aufklärende Worte zu finden, zumal von der politischen Entwicklung nicht nur die Börse, sondern z.B. auch die Automobilindustrie betroffen ist. - Wer könnte das – auch in diesem Fall – besser, als Prof. Selenz, den meine Leser schon aus anderen Kommentaren auf diesen Seiten kennen.

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„Nürnberger Klopse“

Leserfrage: „Können Sie eigentlich  nichts Lustiges schreiben?“ - Vielleicht so, lieber Leser? -     Für die Vermarktung der neuen, gewaltigen Bauwerke am Nürburgring, die wohl einen Hauch des Geistes rüberbringen sollten, mit dem Politiker ihre Größe empfinden, werden immer wieder – gerade aus dem Bereich der privaten Betreiber – neue Ideen entwickelt. So möchte man wohl auch die langjährige Veranstaltung „Rad am Ring“ nun möglichst in eigener Regie veranstalten, um einen möglichen Gewinn zu maximieren. Und um z.B. den „Boulevard“ sinnvoll zu nutzen. - Natürlich. Zum Thema „Arena“, einer Veranstaltungshalle, die im Rahmen der Beck'schen Bemühungen um eine Verbesserung der Strukturen in der Hocheifel entstand ist, scheint den Inhabern der NAG (Nürburgring Automotive GmbH) aber bisher noch nicht viel eingefallen zu sein. Dabei (nicht zu verwechseln mit Dubai) wäre es doch ein naheliegender Gedanke, auch im Falle der „Arena“ sich selbst zu vermarkten und kostengünstig ins Scheinwerferlicht zu stellen. Zum Beispiel in einem Phantasiestück wie – nur so ein Vorschlag:

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Greenpeace – lass das Träumen!

„Deutschland befindet sich im Golf-Fieber“, meint der Chefredakteur von „Auto-Bild“. Bei „auto motor und sport“ verkündet man stolz: „Wir saßen schon drin“. Die GRÜNEN bekamen auf ihrer Klausurtagung in Hannover den Golf VII von einem VW-Vorstand vorgeführt. Und Greenpeace führte uns den Golf VII vor. - Anders. Leider nicht gut. - Wirklich schade. Greenpeace hat sich mit einem Papier zur Vorstellung des neuen Golf 7 sehr viel Mühe gegeben. Soll das alles umsonst gewesen sein? - Leider ist es noch schlimmer: Auf einen solchen, geradezu harmlosen Report haben die Verantwortlichen bei VW nur gewartet. Es wird ihnen leicht fallen, die Argumente genüsslich Punkt für Punkt zu zerpflücken, wenn sie sich denn überhaupt dafür interessieren. Was an diesem Papier alles falsch ist - und das ist eine ganze Menge - das möchten wir in folgendem Beitrag aufzeigen. Allerdings wollen wir es nicht bei Kritik belassen, sondern - wie bei Motor-KRITIK  üblich - Gegenvorschläge aufzeigen. Das Greenpeace-Vorschlagspapier finden Sie am Ende dieser Geschichte als pdf-Anhang in der Original-Version. - Damit Sie verstehen, wenn wir bei Motor-KRITIK ausrufen:

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Leichtbau: Wettstreit der Konzepte

„Es kommt im Leben nicht darauf an, wie viel man hat, sondern wie wenig man braucht.“ Diese philosophische Weisheit ist in der Welt des Automobils noch nicht so richtig angekommen. Dabei sind sich die Psychologen einig: Je teurer das Fahrzeug, desto kürzer die Zeitspanne, in der man sich darüber freut. Trotzdem ist der „Bedarf“ an Prestigefahrzeugen in den letzten Jahren sprunghaft angestiegen, denn immer mehr Menschen weltweit können und wollen sich diese angeblichen Spitzenprodukte des Automobilbaus leisten. Kann man den Herstellern einen Vorwurf machen, wenn sie die Situation ausnutzen? Wenn sie die Fahrzeuge mit immer noch mehr Leistung, Technik und Komfort ausstatten? Wenn die Fahrzeuge immer größer, wuchtiger und schwerer werden? - Nur bei VW sagt man aktuell: „Beim Golf 7 haben wir es geschafft, die Gewichtsspirale zu durchbrechen.“ Man hat ihn länger und breiter - aber auch leichter gemacht.

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September in der Eifel

Nicht nur dem Kalender nach ist noch Sommer. Auch in der Realität hat der September hier in der Eifel mit viel Sonne begonnen. Eigentlich wollte ich in dieser ersten September-Geschichte über Antworten aus Mainz berichten. Aber leider sind meine Anfragen vom 3. August auch am 3. September noch nicht beantwortet. Und so berichte ich dann über Ereignisse des ersten September-Wochenendes, wie ich sie erlebte und beantworte gleichzeitig Leserfragen, wie ich denn mit Samsung als Hersteller von Digital-Kameras zufrieden bin, denn die „photokina“ in Köln (18.-23.09.) steht praktisch vor der Tür.

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31. August 2012: Lieber Leser!

Kurt Beck ist ein einfühlsamer, empfindlicher, intelligenter, erfahrener Ministerpräsident. Er verstand das von seinem Finanzminister entwickelte Finanzierungssystem für den Nürburgring immerhin als einziger. Da das System nicht funktionierte, musste sein Minister gehen und demnächst vor Gericht erscheinen. Kurt Beck vertraute auch einem Gutachten von Ernst & Young, übernahm deren Wertung – natürlich ohne  jetzt Details zu nennen – und hat so das Parlament und seine Bürger auch niemals belogen. Nur: Den Inhalt des Gutachtens kennt niemand. Kurt Beck will weiterhin seine Verantwortung wahrnehmen, hat sie aber durch seine Vorabentscheidung (vor der definitiven Entscheidung der EU) zur Insolvenz der weitgehend landeseigenen Nürburgring GmbH dann den Insolvenzverwaltern übertragen. Er ist auch ein gebildeter Mann, denn er weiß – wie man der „Rhein-Zeitung“ entnehmen kann, wer Adolf Hitler war. Aber er hat offensichtlich meine Geschichte nicht verstanden. Da ist er mit einigen Lesern meiner Internetseiten vereint.

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Die Demokratie entblättert sich!

Die CDU hat im Mainzer Landtag einen Misstrauensantrag gestellt. Gegen Kurt Beck als Ministerpräsidenten des Landes Rheinland-Pfalz. Das findet die SPD, die Parteifreunde des Herrn Beck, unangemessen. Ex-Minister Hering, der mit juristisch geschultem Verstand die Pachtverträge der Nürburgring GmbH mit den Herrn Richter und Lindner verantwortet, stellt fest: „Es gibt keinen triftigen Grund“. Der Herr Ministerpräsident möchte weiter „Fehler aufarbeiten“, wie er das nennt. Indem er sich z.B. der politischen Verantwortung für die skandalösen Vorgänge am Nürburgring entledigt: Nun tragen die Insolvenzverwalter die Verantwortung. Kurt Beck und seine Getreuen reiben sich die Hände: Mit der Nürburgring-Affäre haben sie nun nicht mehr zu tun.

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Erinnerungen an „damals“

Ich war Zuhörer bei dem Vortrag eines CDU-Politikers aus der Region, der damit die Frage beantworten wollte, „Wer verteidigt unsere Demokratie?“ - Er sprach über und „von Werten und Wertungen in unserer Zeit“. Der Vortrag dauerte eine Stunde und hatte eine Woche Vorbereitung gekostet. So war der Vortrag – wenn man die „Wertungen unserer Zeit“ anlegt – perfekt gelungen, weil geschickt jedes „Fettnäpfchen“ vermieden wurde. Noch nicht einmal das Wort Nürburgring kam in dem Vortrag vor.  Als Alibi-Beispiel musste „Stuttgart 21“ herhalten. - Mir ist dabei auf- und eingefallen, dass sich unsere Vorstellung von Demokratie – und der Umgang damit – über die Zeit verändert hat. Früher war tatsächlich alles ein wenig anders. Heute ist die Demokratie – ich formuliere es einmal  unmissverständlich – „mächtiger geworden“. Obwohl hier oft Minderheiten eine Mehrheit regieren.

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