2013-06

Innehalten, sich besinnen – dann agieren!

Es gab eine Bürgerversammlung in Nürburg. Thema: Nürburgring. Dieses Mal war ich dazu eingeladen. Und ich habe zwei Theaterkarten (für meine Frau und mich) verfallen lassen, um mir ein Bild machen zu können. In Koblenz hätte ich die „Dreigroschenoper“ gesehen. In Nürburg gab es mehr zu erleben. Niemand wird hier in Motor-KRITIK eine reine Schilderung der Abläufe erwarten. Dazu hätte ich nicht in Nürburg sein müssen. „Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?“, heißt es in der “Dreigroschenoper“. - Was ist die Zerschlagung einer Sportstätte gegen die Gründung eines Förderkreises? - Von Bert Brecht weiß ich relativ wenig. Von den handelnden Personen in Nürburg mehr. - Wenn man dazu noch die Abläufe im Umfeld des Geschehens mit einbezieht, dann kann man nur dazu raten:

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24. Juni 2013: Lieber Leser!

Was mich oft stört, ist die Gleichgültigkeit der Leute. Nein, sie verstoßen nicht gegen ungeschriebene Gesetze, verletzen nicht die Etikette, aber nur wenig von ihren gezeigten Gefühlen, ihrer Anteilnahme ist echt. Interesse, Freude, Trauer, Ablehnung, Begeisterung – vieles ist heute nur geheuchelt und oberflächlich. - Man befriedigt die Ansprüche anderer, von denen man annimmt, dass sie sie haben. - Ich unterstelle dieses Verhalten nicht nur Einzelpersonen. - Auch die Medien erfüllen nur Ansprüche. Sie sind dagegen oder dafür – wie hätten Sie's denn gern? - Man schwimmt auf der Mainstream-Welle mit. - Ich will nachstehend mal ein paar Beispiele bringen, die mich gerade heute wieder ein wenig aufgeregt haben. Das Schlimme ist: Andere haben sie kopfnickend – positiv empfindend – zur Kenntnis genommen. Die Meldungen entsprechen also eigentlich dem „normalen Empfinden“. - Sollte man also als Journalist nur das schreiben, was andere erwarten? - Oder soll man Recherche-Aufwand betreiben und Leute dadurch mit Fakten „vor den Kopf stoßen“, indem man sie so darauf aufmerksam macht, was sie eigentlich – in dieser Form – garnicht interessiert? - Die Realität kann offensichtlich manchmal schon erschreckend sein.

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In 2013 ist Schimmel ein Argument

„'Ein neuer Geist muss wehen' empfiehlt ein Kollege der 'Rhein-Zeitung'.“ - Das schrieb ich am 15. April 2011 auf diesen Internetseiten, in Motor-KRITIK. Und weiter: „Er findet es nicht gut, 'dass sich eine Landesregierung automatisch dem Diktat der Speyerer Behörde beugen muss.' - Und man sieht gedankenvoll in die Ferne, hat Visionen. Wahrscheinlich träumt man von anständigen Politikern und loyalen Kontrolleuren. - Leider ist die Realität anders. Und die Öffentlichkeit hat ein Recht auf klare Darstellung. Auch von Details. Darum kann sich der Rechnungshof nicht unbedingt immer bemühen. Darum sollte es Journalisten geben, die einen kritischen Blick auf die jeweilige Szene werfen und informieren. Sachlich und informativ. Wenn man so einige 'Sachen', Vorkommnisse zusammenfasst, ergibt sich oft schon ein bezeichnendes Bild. - Ich zeichne mal eins. Mit festen klaren Strichen“ und titelte dann: „'Grüne Hölle'das ist wie Tic Tac Toe und schwarzer Schimmel“ - Das war 2011. - Da war Schimmel nur der Teil eines Titels in Motor-KRITIK.

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Klappt das Vorderrad ein: Sturz!

In Barcelona gab es am Wochenende einen Lauf zur Moto-GP, den „Großen Preis von Katalonien“. Auf „sport1“ waren eindrucksvolle Aufnahmen zu sehen, wie routinierte Profi-Motorradfahrer ihr Sportgerät bewegen. In schnellen Kurven im Drift. Wobei da die Elektronik hilft. Ein Antischlupf-System (andere nennen es Traktionskontrolle) hilft, drosselt bei einem bestimmten Reibwertverlust die Leistung. Von der gibt es bei diesen Rennmaschinen zu viel. Darum schätzen die Rennfahrer die elektronische Hilfe. Aber sie nehmen beim Bremsen nicht die Hilfe eines ABS in Anspruch. Sie sind zum Erzielen schneller Rundenzeiten auf kurze Bremswege angewiesen und leiten mit einem Überbremsen hinten den „Slide“ in die Kurve ein. Elektronik hilft eben nicht in allen Lebenslagen eines Motorradfahrers. Wenn man Motorradfahren kann. Darüber ist auf diesen Seiten in der Vergangenheit viel geschrieben worden. Und hat den Unwillen der Industrie erregt. - Inzwischen gibt’s das ABS für Motorräder zwangsweise, vorgeschrieben von der EU. (Dort träumt man auch von geraden Gurken.) Und die Industrie verdient daran. Es wird auch – wegen des Motorrad-ABS – zu Unfällen kommen. Aber wen interessiert das? - Tote können nicht klagen. - Die Sicherheitsexperten tüfteln inzwischen schon an einem System, mit dem Unfälle aus anderem Grund, wie sie am Wochenende z.B. bei der Moto GP in Barcelona zu sehen waren, vermieden werden sollen.

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14. Juni 2013: Lieber Leser!

Da fällt plötzlich und unerwartet unser IT-Fachmann aus. Und im Krankenhaus gibt’s kein WLan. Und ich kann auch nicht alles. - Da muss man sich dann entscheiden. In diesem Fall haben die Abo-Besteller länger auf ihre Freischaltung (Kennwortzusendung) warten müssen. - Entschuldigung! - Dafür hat sich dann das Abo-Ende auch verschoben. - Natürlich! - Aber auch sonst musste „mehr Gas gegeben werden“. Ein Tag hat eben nur 24 Stunden. - So möchte ich dann heute Einiges nachreichen, das einfach liegen blieb, nachgeholt werden musste, weil es im Moment nicht so wichtig schien. - Zum Teil war das eine falsche Einschätzung, wie ich auch aus Leser-Rückfragen schließen kann. Also korrigiere ich meine Einschätzung und liefere ein paar Informationen nach.

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„Grüne Hölle“ - keine Wendemöglichkeit“

Ein SWR2-Radio-Feature, dessen Ausstrahlung am Mittwoch, 19.6.2013, nach den Spät-Nachrichten ab 22:03 Uhr erfolgt und um 23:00 Uhr endet. Die Sendung wurde und wird von Margarete Ruschmann und Jeanette Schindler gestaltet. Viele Details, Sachinformationen und Interviews kommen von Margarete Ruschmann, die sich inzwischen – die Interviews wurden vor vielen Wochen geführt - aus der Arbeitswelt des SWR zurückgezogen hat. Die beiden SWR-Damen versuchen zu erklären, warum das Nürburgring-Projekt wirklich scheiterte und gaben der Sendung den Titel:

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F1-Navi-Empfehlung: „Bitte wenden!“

Nein, das gibt es nicht, ein Navigationsgerät für die Formel 1. Dabei hätte eine solche – wie im Titel angegebene – Empfehlung durchaus den Wert, in der gesamten Motorsport-Szene gehört zu werden. Aber aktuell wartet man speziell bei den Formel 1-Fans auf eine Entscheidung, die eine Sport-Gerichtsbarkeit, das Internationale Tribunal der FIA, am 20. Juni 2013 in Paris fällen will. Es geht um die erlaubten – oder unerlaubten? - Reifentestfahrten von Mercedes für Pirelli in Barcelona. Viele haben schon Vieles darüber gesagt und geschrieben. Das Beste kommt von einer Formel 1-Fahrerpersönlichkeit: Kimi Raikkönen. Der hat festgestellt: „Ich habe nicht alle Informationen, deshalb verschwende ich meine Zeit auch nicht damit zu überlegen, was Mercedes passieren könnte. Das entscheiden andere.“ - Er hat Recht! - Trotzdem möchte sich Motor-KRITIK hier schon ein paar Gedanken machen – und auch ein paar grundsätzliche Empfehlungen aussprechen:

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12. Juni 2013: Offizielles Ende - aber kein Schluss

Heute ist der letzte Tag, um für den Nürburgring mitzubieten. So steht es in der „Aufforderung zur Abgabe einer Interessenbekundung“. Bis spätestens 12. Juni 2013, 17:00 Uhr (MEZ) hat eine „Interessensbekundung“ zu erfolgen. Heißt es in der Unterlage des „mandatierten Transaktionsberaters“, der KPMG AG, Frankfurt. - Es ist in der Unterlage aber auch zu lesen: „Potentielle Investoren, die eine verspätete Interessenbekundung abgeben, werden zunächst nicht vom Prozess ausgeschlossen.“

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EU-VP-Briefinhalt: Eine private Einschätzung

Motor-KRITIK hatte schon im Titel zu der Geschichte um den o.g. Brief am 7. Juni die eigene Meinung zum Inhalt des Briefes dargestellt und ihn als „private EU-Meinung“ bezeichnet. Damit sind wir der Realität offenbar weitaus näher gekommen, als die Darstellungen in anderen Medien. Aufgrund einer aktuellen, heute bei mir eingegangenen E-mail aus Brüssel möchte ich noch einmal unterstreichen:

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„Dieser Mann ist gefährlich!“

Was hier folgt, könnte auch mit „Lieber Leser“ getitelt sein, weil es eine Episode meines Lebens mit einem aktuellen Ereignis vermischt. - Ich war vor vielen Jahren mit einem Kollegen auf der Treppe hinauf im Opel-Stand auf dem Genfer Automobilsalon unterwegs, als uns ein junger Opel-Mitarbeiter begegnete. Wir blieben kurz stehen und ich fragte meinen Begleiter, ob er ihn kennen würde. „Nein“, stellte der fest. Ich stellte diesen jungen Mann dann u.a. mit den Worten vor: „Dieser Mann ist gefährlich!“. - Wobei der lachend sofort mit dem Finger auf mich zeigend zurückgab: „Dieser Mann ist gefährlich!“. - Nach kurzem Geplauder sind wir weiter gegangen, um dann später auch auf den „Chef“ des jungen Mannes zu treffen, über den ich dann kurz meinen Begleiter so informierte: „Dieser Mann ist gefährlich!“. - Der hat das sicherlich für einen Scherz gehalten, weil er – sicherlich – wie viele andere auch, diesen Mann zu kennen glaubte. - Ich habe mich an diese Szene jetzt wieder erinnert, weil ich aktuell mein Wissen um neue Details zu einem anderen Mann erweitern konnte, der exakt in diese – meine persönliche – Erfahrungsreihe passt und von dem ich ohne einen Moment zu zögern immer behauptet habe und behaupten würde:

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