2013

16.1.2013: „Beck macht sich feige vom Acker“

Die folgende Geschichte ist meinem Buch entnommen und wurde Ende 2007 – vor gut 5 Jahren - geschrieben. Ich habe sie in diesen Tagen noch einmal gelesen, weil ich in „alten Geschichten“ gekramt habe. Auch durch Kommentare von Lesern wurde ich dazu angeregt. Waren meine vor Jahren meinen Lesern kostenlos angebotenen Geschichten wirklich „keinen Pfennig wert“? - Die folgende Geschichte, in der ich über den ersten Spatenstich zum Projekt „Nürburgring 2009“ schrieb, von Worten, Worthülsen, Versprechen und Versprechern auf dieser Veranstaltung berichtete – auch über Leute, wie Kurt Beck, die nicht dabei waren - ist eigentlich der Beweis dafür, dass ich die Entwicklung hier am Nürburgring in der Eifel richtig eingeschätzt und die Veranstaltung in ihrer Art, in vielen Details, aber auch in der Gesamteinschätzung – z.B. auch im Hinblick auf die Zukunft des Herrn Prof. Dr. Deubel – richtig empfunden habe. - 2007! - Damals, am 22.11.2007 gab es in rd. 600 Meter Höhe in der Eifel den Startschuss zum Desaster „Nürburgring 2009“. Verantwortlicher Auftraggeber: Kurt Beck. Aktueller Anlass fürs Lesen dieser Geschichte war aber auch die Aussage eines von mir Befragten, wie er denn aktuell den Rücktritt als Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz des Herrn Kurt Beck empfinden würde:

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4 StR 33/12: „Im Namen des Volkes“

Der Bundesgerichtshof hat meiner Bitte entsprochen und mir heute sein Urteil in der Strafsache gegen Michael Billen, CDU-Landtagsabgeordneter und Mitglied des Untersuchungsausschusses in Sachen „Nürburgring 2009“ im Mainzer Landtag, u.a. (seiner Tochter) zugehen lassen. Es ist das Urteil in einer Strafsache in der es um die Verletzung von Privatgeheimnissen u.a. und des Verdachts der Anstiftung zur Verletzung von Privatgeheimnissen u.a. geht. Damit sich meine Leser ein Bild machen können, wie geheimnisvoll man „das Volk“ informiert, wenn es um ein Urteil im Namen des Volks geht, hänge ich exakt die pdf-Datei unterhalb dieser Geschichte so an, wie sie mir auch vom BGH zugegangen ist.

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NAISAS: Marketing powert Provinz

Die NAISAS, die „North American International Auto Show“ gibt es seit 1907. Typisch für diese Veranstaltung ist der frühe Termin im Jahr. Immerhin war das mal mehr eine lokale Veranstaltung, bei der der US-Autohändlerverband eine Rolle spielte, der seinen US-Verkäufern zu Anfang der Saison eine Übersicht bieten wollte, was denn so im Laufe der Saison alles den Markt zu beeinflussen suchte. Und weil die ersten Wochen im Jahr die umsatzschwächsten sind, in der es kaum auffällt, wenn der Automobilverkäufer nicht am heimischen Schreibtisch sitzt, kam man auf die Idee, diese Informationsveranstaltung in die ersten Wochen des Jahres zu legen. Damit gehört die NAISAS dann inzwischen zu den ersten „großen“ Automobilausstellungen eines jeden Jahres. Aus der rein regional bedeutenden Veranstaltung haben clevere Marketingleute inzwischen eine große internationale Automobilausstellung gemacht. Das liegt vor allen Dingen an der deutschen Automobilindustrie, die mit einer (kostenlosen) Flugreise zu Anfang des Jahres gerne in die USA einläd, um dort den deutschen Journalisten die internationale Bedeutung ihrer Marken zu verdeutlichen. Was aber nur unterstreicht:

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OPEL: Neuanfang mit „Adam“?

Gerade ist in Eisenach die Produktion des neuen MINI-Konkurrenten „Adam“ angelaufen. - Produktion? - Opel-Manager sind davon überzeugt. „Entwickelt in Rüsselsheim, gebaut in Eisenach und damit der einzige Wagen seiner Klasse aus deutscher Produktion“, sagt Opel-Chef Dr. Thomas Sedran. Es wird bei Opel nicht nur Blech geredet, sondern auch deutsches Blech verbaut. Es rollt in riesigen Coils (von um 20 t Gewicht) in die GM/Opel-Presswerke. Nicht nur für den Corsa, sondern auch für den gerade gestarteten „Adam“, einem Kleinwagen, der auf der verkürzten Plattform des Corsa D auch in Eisenach montiert wird. Es wäre falsch Eisenach als ein autarkes, komplettes Automobilwerk zu bezeichnen. Opel Eisenach ist ein modernes Automobil-Montagewerk.

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CST, Nürburg: 83 Tage ohne Geschäftsführer

Vor wenigen Tagen habe ich auf diesen Seiten erst die Frage gestellt, wie man denn als Besucher die Dienstleistungen am Nürburgring am liebsten bezahlen möchte. Es gibt zwar noch nicht viele (40) Antworten, aber die wenigen sind eindeutig: rd. 90 Prozent möchten mit Geld (Euro) zahlen, 5 Prozent ist es egal und 5 Prozent wählen als Zahlungsmittel die „ring°card“. Zur Einführung der „ring-°card“, eines kartenbasierten einheitlichen Zahlungssystems auf dem Gebiet des Nürburgring, wurde die CST, die Cash Settlement & Ticketing GmbH gegründet, deren Sinn bei einer sinnvollen Betrachtung sich keinem normal Denkenden erschloss und die – koste es was es wolle – am Leben erhalten wurde. Natürlich wollte auch niemand für das was in, mit und um diese Firma passierte, die Verantwortung tragen und so muss ich bei Motor-KRITIK heute registrieren, dass die CST, die Cash Settlement und Ticketing GmbH im Jahr 2012, nach Eintritt der Nürburgring GmbH in die Insolvenz fast drei Monate ohne Geschäftsführer war. - Zufall? - Absicht? - Schluderei?

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IG Meuspath: Kein Erfolgsmodell?

Der SWR vermeldet aktuell einen Neubau von Hyundai mit einem Investitionsvolumen von 5,5 Millionen Euro. Und die Kamera schwenkt über leere Wiesen. Bei BILD wird ebenfalls Hyundai mit großem Bauvolumen in Industriegebiet von Meuspath vermeldet. Mit einem Foto von einem fast fertiggestellten Gebäude. - Was denn nun? - Niemand vermeldet einen Neubau von „KW“. Niemand den Weggang von HEICO. Eine Erweiterung von CAPRICORN scheint selbstverständlich. Genauso, dass die Gemeinde Herresbach die Vorauszahlungen für 2012 nicht aufbringen konnte. Deren Haushaltsplan wäre daran gescheitert. Die Gemeinde Meuspath ist – wenn man privatwirtschaftliche Maßstäbe anlegt – schon jahrelang pleite. Deren Kosten werden von der Verbandsgemeinde Adenau mit beglichen. Überregionale Politiker verweisen auf die großen Erfolge im Industriegebiet; die Kommunal-Politiker verziehen das Gesicht, wenn in Verbindung mit Meuspath von einem Erfolg geredet wird. - Bis auf den Verbandsbürgermeister Romes, Adenau, für den alles im Umfeld des Nürburgrings ein voller Erfolg ist. - Wirklich? - Man schaue sich nur Adenau im Detail an.

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Nürburgring: Alles exakt nach Drehbuch

Wenn man die Geschehnisse rings um das politische Drama „Nürburgring 2009“ verfolgt und etwas tiefer einsteigen kann, als es die meisten Beobachter können, dann muss man schon voller Achtung den Hut ziehen vor der Leistung, einer breiten Öffentlichkeit ein Schauspiel zu bieten, dass sie insgesamt versöhnlich stimmem soll. Und das funktioniert auch. Weil nur wenige begreifen, dass hier exakt nach Drehbuch gearbeitet wird. Nicht erst seit gestern. Die großen Strippenzieher an der Spitze sind der Rangordnung nach Kurt Beck und Martin Stadelmaier. Den „Input“ erhalten sie durch einen der besten Berater die sie für Geld erhalten konnten: Ottmar Martini. Der hat das Insolvenzteam fest an der Kandare. Und das Insolvenzteam herrscht seinerseits über den Gläubigerausschuss, der wiederum den sogenannten „Runden Tisch“ beherrscht, aus dem eine weitere Runde hervorgegangen ist, die nun mit dem Vorschlag glänzt, der von allen immer schon als „Premium“ empfunden wurde. Aber man durfte damit noch nicht an die Öffentlichkeit. Alles zu seiner Zeit. Nun bereitet man intern die Öffnung des Vorhangs vor. Alles exakt so, wie es schon lange geplant ist. Und alle Positionen sind auch richtig besetzt. - Entschuldigung, wenn Motor-KRITIK etwas früh ist.

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7. Januar 2013: Lieber Leser!

Vor uns liegt ein neuer Zeitabschnitt. Das habe ich an einem 1. Januar in den zurückliegenden Jahren oftmals gedacht. Dieses Mal ist es aber auch ein besonderer Zeitabschnitt. … - Na ja, vieles ist eben Einbildung. Obwohl es stimmt: ...ein besonderer Zeitabschnitt. - Ich habe mir am 1.1. mit meiner Frau auf VOX „Dave“ angesehen (13:10 Uhr). Eine amerikanische Komödie. - Natürlich! - Die spielt in der Politik und stimmt darum depressiv. Weil die Realität so ist, wie sie im Film konstruiert lustig (aber nachdenklich machend) dargestellt wurde. - Alles wird gut? - Meine Oma hätte gesagt: „Et is eben alles politisches Gesocks!“. - Und wo sie Recht hat, da hat sie Recht. - Da muss ich mich nicht an die inzwischen mehr als zwei Jahre zurückliegende Hausdurchsuchung bei mir erinnern. Denken Sie z.B. mal an den aktuellen „Hinrichtungsversuch“ von Michael Billen (CDU). Ich nenne es so, weil in der öffentlichen Darstellung ein Aspekt völlig ausgeklammert wird, der in der Realität eine gewaltige Bedeutung hat: Geld! - Geht es hier wirklich um Recht? - Meine Meinung: Es geht um Kosten. Die belasten Michael Billen inzwischen mit um 300.000 € (in Worten: Dreihunderttausend Euro)! Keiner spricht davon. - Aber der Mann muss doch auf diese Art „zur Vernunft zu bringen sein“. - „Vernunft“ ist das, was den Mächtigen gefällt. - So beginnt das Jahr 2013 recht nachdenklich. - Es beginnt auch die Zeit, wo nur noch ein gewisser Teil der Geschichten auf diesen Internetseiten frei zugänglich sein wird. Wer meint, dass eine andere Meinung oder ergänzende Argumente dabei behilflich sein können, zu einer klareren Sicht auf manche Dinge zu kommen, der kann die unterschiedlichsten Zeitungen, Magazine oder auch – Motor-KRITIK abonnieren. - Zu den Details, die Motor-KRITIK betreffen, möchte ich Ihnen nachstehend noch ein paar erklärende Sätze schreiben.

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