2013

IAA-Vorspiel am Nürburgring

Am Zeitungskiosk stapeln sich die „Großen Jubiläumsausgaben“ zur 65. IAA. Man verspricht im Editorial „alle Informationen“. - Stimmt! - Es sind die, die man von den Herstellern erhalten hat. Man kennt sogar schon die Entwicklungen, die dieses Jahr noch nicht auf der IAA stehen werden. Man ist Geheimnisträger. - Oder ist man Komplize? - Jedenfalls wird man nichts über die Vorabinformationen schreiben. - Dafür weiß man dann nicht, was aktuell am Nürburgring geschieht. Obwohl doch z.B. Porsche ein kleines Zelt vor der Tribüne 13 aufgebaut hatte, um eine ausgesuchte Klientel miterleben zu lassen, wie ein Serienfahrzeug erstmals die Nürburgring-Nordschleife unter sieben Minuten umrundet. - Getränke und Essen sind frei. - Das kommt aus Adenau. Adenau ist schließlich – lt. Plakatwerbung - „ein Stück Nürburgring“. - Und genauso sieht es aus. Automobilhersteller nutzen das besondere Image der längsten Rennstrecke der Welt, um die Leistungsfähigkeit ihrer Sportwagen zu verdeutlichen. Sie brauchen die eingeladenen Presse-Multiplikatoren, um die neuen sensationellen Zeiten in aller Welt verkünden zu lassen. - Diese Entwicklung passt zwar nicht in die Zeit, aber man braucht sie, um auf der IAA die eigene Leistungsfähigkeit zu dokumentieren. - Damit der Funke überspringt. - Emotionen kann man nur mit Verrücktheiten auslösen. - Also dann:

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Renault ZOE: E-mobil mit E-selsbrücken

Es gibt eine Geschichte im Internet, die die Situation der E-mobile (oder E-Automobile) in Relation zu denen mit Benzin betriebenen Fahrzeugen so objektiv darstellt, wie das Journalisten mit unverbildeter Erfahrung aus vielen Jahrzehnten im Umgang mit der „innovativen“ Technik von Automobilen (und den Managern der Industrie!) nur möglich ist. Die findet sich bei Motor-KRITIK („Strom oder Benzin – eine Glaubensfrage“) und wurde seit 4. April 2012 bis heute mehr als 31.000mal angeklickt und gelesen. Bei gut 80 Millionen Menschen in Deutschland ist das wenig. Aber für die relativ wenigen Abonnenten bei Motor-KRITIK ist das viel. Interessant ist, dass sie nur von 18 Lesern (per Saldo mit 4,8 „Sternen“) bewertet wurde, dass sie aber 45 Leser zu Kommentaren annimierte. - Auch die heutige Fortsetzung dieser „Glaubensgeschichte“ ist den Motor-KRITIK-Abonnenten vorbehalten. Nicht alles im Internet ist kostenlos, noch nicht einmal die Darstellung von Zusammenhängen, die sich eigentlich jedem erschließen müssten, der sich die Mühe macht – und die Zeit aufwendet (!) – sich mit dem Thema E-Automobil auseinanderzusetzen. - Kann der neue Renault „ZOE“, ein Elektro-Automobil das wirklich schon in Serie gebaut wird (nicht nur eine der Ankündigungen ist - von denen wir auf der vor uns liegenden IAA noch viele erleben werden!), nun die Vorurteile gegenüber E-Automobilen ein wenig auflösen? - Ist der Renault „ZOE“ wirklich praxistauglich? - Soviel sei hier im Vorspann verraten: Er ist ein Fortschritt, aber trotzdem muss man – wenn man praxisgerecht urteilt - feststellen:

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3. September 2013: Lieber Leser!

Es gibt immer noch Leute, die es für richtig halten, auf Anfragen von Motor-KRITIK nicht zu antworten. Sie empfinden das offensichtlich als clever. Mich stört so ein Verhalten nicht, das ja nur beweist, dass meine Fragen „den Punkt“ getroffen haben. Man kann das Thema nämlich auch einkreisen, indem man auch anderen Verantwortlichen Fragen zum gleichen Thema stellt. Ergebnis: Auch keine Antwort. - Wenn diese Nicht-Antworten dann die vorliegenden Fakten untermauern, dann ist „keine Antwort auch eine Antwort“, wie meine Großmutter schon sagte. - Natürlich kann man auch in Sachen „Nürburgring 2009“ anders reagieren. Sozusagen pragmatisch. Und immer nach vorn schauen. Hinter sich das Chaos und vor sich den Abgrund. Damit können einige Leute offenbar gut leben. - Und sie haben einen Traum. - Aber: Politik ist nichts für Träumer.

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Stillzeit ist Schonzeit!

Man kennt das aus der Schwangerenberatung. Aber diese Spruchweisheit gilt nicht überall. Als es im Mainzer Hauptbahnhof still wurde, hatte die Bundesbahn z.B. keine Schonzeit. Wenn es auf Anfragen von Motor-KRITIK still bleibt, könnte das auch daran liegen, dass in einem Mittelgebirge ein Echo selten ist. Obwohl gerade das mediale Echo beim laufenden Insolvenzverfahren am Nürburgring – im gleichen Mittelgebirge gelegen - groß ist. „Insgesamt ist festzuhalten“, informierten die Insolvenz-Geschäftsführer und -Sachwalter z.B. am 29. Oktober 2012 das Insolvenzgericht in Bad Neuenahr-Ahrweiler, „dass das Medieninteresse an dem Verfahren enorm war und zu einem erheblichen Mehraufwand auf Seiten der Unterzeichner geführt hat.“ - Es ist auch darum verständlich, dass man in diesem Zusammenhang das Gericht auch informiert: „Mit der Medienarbeit wurde Herr Pietro Nuvoloni (dictum law communications) beauftragt. Über den Verfahrensstand wurde die Presse unterrichtet gehalten.“ - Herr Nuvoloni versuchte dann wohl mit System ein neues „Stille-Verfahren“ einzuführen. So wie durch den Einsatz von Computern Papier gespart werden soll, versucht Pietro Nuvoloni durch Nicht-Antwort gleich Zeit, Computerarbeit und Papier zu sparen und spart dabei aber wohl in seinem Umfeld nicht an Empfehlungen, durch diese neue Art einer „Nicht-Antwort-Kommunikation“ - eine „dictum law communications“? - im gesamten Umfeld des laufenden Nürburgring-Insolvenzverfahrens für Stille zu sorgen. Man erkennt Ansätze bereits aus seinen ersten Empfehlungen beim DLF: Wilhelm Hahne ist „befangen“. Darum bitte nicht einladen. - Pietro N. nutzt die alte Spruchweisheit, „Keine Antwort ist auch eine Antwort“, inzwischen perfekt. - Nachfolgend ein paar Beispiele, die deutlich machen, dass man schon mal – anders als im Titel oben – ein Fragezeichen hinter die gleiche Tatsachenbehauptung setzen kann. - Junge Mütter haben z.B. andere Stillzeiten als Medienarbeiter. - Also muss die Frage erlaubt sein:

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6-Stunden-Rennen in 6 Episoden

Es gibt Zeitschriften, die berichten über Rennen so, dass der Leser die Abläufe nachvollziehen kann, als wäre er als Zuschauer „vor Ort“ gewesen. Diese Zeitschriften erfüllen eine Aufgabe. Motor-KRITIK schreibt eher für Leser, die als Besucher das Rennen zwar „live“ erlebt, aber nur das mitbekommen haben, was z.B. auch eine Fernsehkamera sieht. Da ist mein Informationsdienst dann schon in der Lage, das „Live-Erlebnis“ mit einen wenig Hintergrundwissen anzureichern. Dadurch kann sich dann das Bild manchmal ein wenig verschieben. - So soll auch nachstehend nicht das reine Renngeschehen geschildert werden, sondern ein paar Episoden am Rande. - Große, kleine? - Da sind Abläufe darunter, die unwirklich scheinen, weil ihnen Entscheidungen einer Art zugrunde liegen, die den Betrachter – würden sie in einem Kindergarten von Kindern getroffen – dann nicht überraschen würden. Aber immerhin wahrt man nach außen den Schein. Als Funktionär, als Fahrer, als Teamchef. - Aber genug der Ankündigungen. Jetzt folgen Informationen zum Thema:

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9. Juni 2009, 9:00 Uhr: Hausdurchsuchung!

Bitte jetzt beim Lesen - aber auch später danach - nicht vergessen: Deutsche Staatsanwälte arbeiten weisungsabhängig, können also nicht immer - wie z.B. Richter - unabhängig von politischem Einfluss eine eigene, möglichst objektive und richtige Entscheidung treffen. - Anders gesagt: Staatsanwälte haben einen Chef. - Richter nicht. Die urteilen nach Gesetz und Gewissen. - Ich habe folgende Geschichte unter dem Eindruck der Berichterstattung über die groben Verstöße gegen die Pressefreiheit in England aus zwei meiner Buch-Geschichten zusammengestellt. Und aktuell ergänzt. Auch um zu beweisen, dass wir zwar auch in Deutschland in einer Demokratie nach „Grundgesetzen“ leben, die aber – wenn es den Mächtigen nicht gefällt – genauso wenig beachtet werden, wie gerade aktuell in England. Schön, wenn aktuell SPD-Chef Gabriel – was die Verstöße gegen die Pressefreiheit in England betrifft – nun Konsequenzen fordert. Wenn aber in Rheinland-Pfalz, einem SPD-regierten Land in 2009 Vergleichbares geschieht, dann werden nach einiger Zeit sozusagen unauffällig die strafrechtlichen (!) Ermittlungen wegen „geringem öffentlichen Interesse“ eingestellt. - Und es ist Ruhe, die praktisch auf eine Ausgrenzung des Journalisten hinausläuft. - Ich weiß wovon ich schreibe.

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Differenzen sind erklärbar. - Und beabsichtigt?

Vor dem Landgericht Düsseldorf musste Motor-KRITIK erleben, dass es in einem Zivilverfahren zwischen Richter (Frank Henning), Kläger (Jens Lieser) und Beklagtem (Kai Richter) zu einer Differenz bei der Ausgangsposition kam, als es um die Gesamtgröße eines genutzten Grundstücks ging, das aus vielen Einzel-Parzellen bestand, die eigentlich – nach Aussage eines leitenden Mitarbeiters der Nürburgring GmbH gegenüber einem Staatssekretär in Mainz seit 2008 - „vereinigt“ sein sollten. 2009 hatte Motor-KRITIK schon mal die Parzellen addiert und war (damals) auf eine Größe gekommen, die sich – jetzt aktuell – nur noch um 10 qm (bei einer Gesamtgrößenordnung von knapp 50.000 qm) von der des vom Vorsitzenden Richter ermittelten Größe (dachte er) unterschied. - Was denn? - Wie denn? - Warum denn? - Motor-KRITIK hat mal zur Sache aktuell recherchiert und muss feststellen:

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Soziale Verantwortung: Märchen vs. Realität

Es geht um die Verantwortung, die man als Firma auch gegenüber den eigenen Mitarbeitern zu empfinden und in entsprechende Handlungen, Beistand und Hilfe umzusetzen hat. In der folgenden Geschichte sollen die Abläufe in einem solchen Fall – der leider nicht ideal verläuft – beleuchtet und die Unterschiede zwischen „Dichtung und Wahrheit“ aufgezeigt werden. Dass hier ein „staatliches Unternehmen“ als Beispiel dient ist Zufall. Es geht um ein Ereignis, von dem ein Mitarbeiter der NBG, der Nürburgring Betriebsgesellschaft, betroffen ist, die eine Nachfolgegesellschaft (oder sollte man „Tochter“ sagen?) der inzwischen insolventen Nürburgring GmbH darstellt. - Motor-KRITIK berichtet von...

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„Licht“-Blick erspart Un-“Billen“?

In einer Zeit, in der „Zigeuner“-Soße als zu scharf empfunden wird, „Neger“-Küsse verwerflicher sind als eine Homo-Ehe, da ist es vielleicht auch „ha(h)nebüchen“ von „Licht“-Blick und Un-“Billen“ zu schreiben, aber ich war für Motor-MRITIK als Beobachter beim Landgericht in Düsseldorf und habe mal die erste Runde eines „Ring-Kampfs der Richter“ beobachtet, habe zugehört und mit meinem Wissen abgeglichen. Da hat man dann schon ab und an Grund sich zu wundern und sich – ich gebe es zu – auch zu ärgern. - Unter diesen vielfältigen Eindrücken entsteht dann auch evtl. ein Titel, der in diesem Fall lautet:

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41. AvD-Oldtimer-GP: Je oller, je doller!

Als freier Journalist habe ich schon über den 1. Oldtimer-GP berichtet. Es regnete Bindfäden. Mercedes war der Hauptsponsor, hatte alle Boxen im „alten Fahrerlager“ belegt und die „Gäste“ aus England (z.B.) standen mit ihren offenen Sportwaren im wahrsten Sinne des Wortes „im Regen“. Damals habe ich nicht nur eine kritische Geschichte geschrieben, sondern auch die Chefredaktion der „Auto-Zeitung“ darauf aufmerksam gemacht, dass man diese „neue“ Oldtimerbewegung in der redaktionellen Planung berücksichtigen müsse. Was geschah. Ich habe dann für „Motor-Magazin“ (auch ein Produkt des Bauer-Verlages, das dann wieder verschwand, wie z.B. auch MOTOR-Poster) in der Folge auch „Oldtimer“ gefahren und darüber berichtet. Ich war nicht zufällig auch der erste deutsche Motor-Journalist der 1977 z.B. bei der „Mille Miglia“ mit einem Vorkriegs-BMW-Sportwagen unterwegs war. (Auch in einer alten Ausgabe der „Auto-Zeitung nachzulesen.) Da sieht man dann vielleicht den 41. Oldtimer-GP ein wenig anders als andere. Zumal man so manche Leute aus der Szene schon seit Jahrzehnten kennt. Aber insgesamt betrachtet, muss man der neuesten Auflage dieser Veranstaltung auf dem Nürburgring bescheinigen: Sie ist ein Spiegel der Zeit.

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