2013

Hoeneß-Affäre: Einfach logisch gedacht!

Eigentlich ist die Hoeneß-Affäre nicht ein Thema für Motor-KRITIK. Aber trotzdem – und weil man aus dieser Affäre lernen kann – haben wir uns bei Motor-KRITIK mit dem Thema beschäftigt. Und sind zu der Erkenntnis gekommen, dass es – vielleicht – trotzdem etwas mit der Branche zu tun hat, die für Motor-KRITIK eigentlich im Mittelpunkt steht. Immerhin ist der Herr Stadler von Audi im Aufsichtsrat des FC Bayern, aber auch sein „Chef“, Prof. Martin Winterkorn, der Vorstandsvorsitzende des VW-Konzerns, der selbst seit Jahren viele Millionen zum Ausgleich für seine durch Ferdinand Piech gestützte Arbeit erhält. Wobei niemand weiß, wie groß eigentlich der Anteil des Herrn Piech an der Arbeit des Herrn Winterkorn ist, der als Aufsichtsratvorsitzender des VW-Konzerns eigentlich ein Dienstleister für den Teil der Porsche-Familie darstellt, die von ihm als Österreicher repräsentiert wird. Ferdinand Piech ist 76 Jahre alt – ein paar Jahre jünger als der Herausgeber von Motor-KRITIK - und seit 2002 (u.a.) Vorsitzender des Aufsichtsrates bei der VW AG. Der Vorstandsvorsitzende des VW-Konzerns ist sicherlich auch in der richtigen Art von ihm für die Zukunft eingeplant. Und hat nicht nur für VW, Audi, Skoda, Bugatti, Bentley, Lamborghini, Ducati und MAN eine Bedeutung. Schließlich ist Prof. Martin Winterkorn auch im Aufsichtsrat eines Fußballklubs. Und wenn der FC Bayern München heißt, dann möchten wir uns bei allen Lesern dafür entschuldigen, dass man dann schon auf bisher nicht angedachte Zusammenhänge kommen kann.

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Ein Geiger mal „pizzicato“ betrachtet

„Thomas Geiger?“, fragt der Pressechef zurück, als ich nach „Geiger“ frage. Ich bestätige durch Kopfnicken. Und der Herr über viele unbekannte Sachinformationen antwortet: „Das ist ein sehr fleißiger Journalist.“ - Er bleibt ernst dabei. Denn Thomas Geiger schreibt als Motorjournalist unter seinem Namen sicherlich viele Fahrberichte, Tests, Modell-Ankündigungen oder Interviews. Der Leser kennt ihn aber auch als Tom Grünweg, Benjamin Bessinger oder Tom Debus. Es kann sein, dass noch weitere Pseudonyme existieren, die Thomas Geiger zum „wichtigen Multiplikator für die deutsche Automobilindustrie“ machen. - Das ist seine persönliche Einschätzung. Ein Medienmagazin bezeichnet ihn schlicht als „heimliche Medienmacht“. Er nutzt die „Industrie-Partituren“ optimal, transponiert, fügt Stimmenlinien hinzu, harmonisiert – nur manchmal vergreift er sich im Ton. Das kann aber nur passieren, wenn sich wahrscheinlich Auftragsproduktionen überschneiden. - Lesern von Motor-KRITIK ist das aufgefallen. - Firmen können davon unangenehm berührt sein. - Aber sie schützen ihn.

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Zhong Guo* vs. .de: Bitte nicht schwarz sehen!

In China ist manches anders als in Deutschland. Es ist nicht nur eine andere Kultur, in die sich „westliche“ Manager nicht unbedingt immer einfühlen können. Darum ist es auch für manche Firmen so schwer dort Fuß zu fassen. Obwohl sie dringend auf den chinesischen Markt angewiesen sind. Dazu gehört z.B. die deutsche Autoindustrie, deren Inlands-Markt schwach und schwächer wird. Dabei hatte doch jede Firma auf einen immer größer werdenden „Kuchen“ gesetzt. Inzwischen kann man nur noch immer kleinere Stücke abschneiden und braucht z.B. China für den Export. Aber es reicht eben nicht, wenn man insgesamt um 300.000 Automobile im Jahr nach China exportiert, um auf den eigenen Aktionärsversammlungen glänzen zu können. Also kooperiert man und baut in China Werke und dann Automobile, weil sich das „Reich der Mitte“ als Zukunftsmarkt darstellt. - Dafür gibt es allerdings keine Garantie.

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Putin & Rockenfeller + Moskau & Masters

Mike Rockenfeller, Audi-Werksfahrer, lebt nicht unbedingt in der Realität. Die Herren der ARD auch nicht. Sie haben immer noch nicht begriffen, dass die DTM keine Meisterschaft ist. Darum trägt sie auch die Bezeichnung „Masters“. Aber Mike Rockenfeller meinte nach dem Rennen: „Wenn man Meister werden will, muss man viele Punkte holen; so gesehen war das hier ein großer Schritt.“ - Übrigens ist Rockenfeller kein Rockefeller, obwohl diese amerikanische Familie ihren Jahrhunderte alten Ursprung in Neuwied, in einer Siedlung hat, die schon 1280 als Rukenvelt urkundlich erwähnt wird. Rockenfeller ist ein häufiger Name in Neuwied. Motor-KRITIK hat sich bei einem Besuch auf einem Friedhof in Neuwied davon überzeugt. Der Name und die Grundeinstellung von Putin, bilden da schon einen Kontrast, obwohl Mike Rockenfeller noch kein Rockefeller ist, wie sich die aus Neuwied nach Amerika ausgewanderte Neuwieder nannten, wie man spätestens nach Besuch des Rockefeller Center (70 Stockwerke, 259 m hoch) in New York begreift. - Mike Rockenfeller siegte gerade bei der DTM in Moskau. - Mit Hilfe von Putin. Und der eines der besten und erfahrensten Renningenieure in der DTM, der fürs Team „Phoenix“ arbeitet.

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5. August 2013: Lieber Leser!

 

Ein paar Tage Urlaub tun gut. - Ich habe sie mir gegönnt. Dabei habe ich mich aber durchaus mit Themen beschäftigt, die mich auch sonst im Jahr beschäftigen. Dieses Mal habe ich noch einmal alte Leserbriefe und Kommentare gelesen und dabei gemerkt, dass ich sie heute – mit einem gewissen zeitlichen Abstand zu Geschehnissen – anders empfinde, als zur Zeit der ersten Wahrnehmung als Reaktion auf eine meiner Geschichten. Nun habe ich auch – weil das die Leserbriefe eigentlich erforderten – auch noch mal meine dazu passenden Geschichten gelesen. Erstaunt war ich schon, dass ich meine Geschichten (immer noch) gut fand, manche sogar „erstaunlich gut“, betroffen hat mich aber gemacht, dass ich das Leser-Echo nicht immer unbedingt richtig verstanden und eingeordnet habe. - Jedenfalls kann ich aber heute sagen, dass wirklich keiner der Leser-Kommentare oder -E-mail überflüssig waren. Sie waren sehr oft „auf den Punkt“. Aber manche habe ich erst – mit ein wenig Abstand zur „damaligen“ Bindung an „mein Thema“ - in diesen Urlaubstagen verstanden.

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Clemens Hoch (SPD): Er ist kein Besserwisser!

Meine Leser der Geschichte „Wir müssen nach vorn schauen!“ waren von den Äußerungen des Herrn Hoch, der inzwischen in der Staatskanzlei in Mainz hockt, schon ein wenig angestoßen. - Negativ berührt! - „Das was er da zu 'defizitär' sagt, ist Blödsinn“, meinte einer meiner Leser. Ein anderer stellte fest, dass es garnicht sein könne, dass der Nürburgring immer auf Kosten des Steuerzahlers betrieben worden wäre. - Natürlich haben diese Leser recht. Und ich will gerne einmal ein paar Jahre der unterschiedlichen Geschäftsführer (Mertel + Kafitz) mit Bilanzzahlen darstellen, aus denen sich ergibt, dass der Herr Hoch... - also...

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CST, Nürburg: Beerdigung im kleinen Kreis?

Die CST, das ist die Cash Settlement & Ticketing GmbH, in deren Gesellschaftsvertrag vom 7. März 2008 geschrieben steht: „Gegenstand: 1. des Unternehmens sind die Planung, die Konzeptionierung und das Betreiben eines kartenbasierten, bargeldlosen Zahlungs- und Abrechnungssystems zur Abrechnung sämtlicher Gästeleitungen und des Verkaufs aller Tickets auf dem Gesamtgelände des Nürburgrings“. - Am 28. Juni 2011 informierte dann die Staatsanwaltschaft Koblenz zum Ermittlungskomplex Nürburgring, dass man ein neues Ermittlungsverfahren eingeleitet habe (2050 Js 24520/11 StA Koblenz). „Die Durchsuchungen laufen.“ Es betraf die „Arbeit“ der CST. - Am 14.02.2013 erklärte der Geschäftsführer der Nürburgring Betriebsgesellschaft GmbH, der Nachfolgesellschaft der insolventen Nürburgring GMbH: „Wie bei anderen großen Sportstätten hat sich auch am Nürburgring die ring°card als bargeldloses Zahlungsmittel etabliert. Trotz der Liquidation der ehemals dahinter stehenden cash settlement & ticketing GmbH(CST) behält die Karte weiterhin am Nürburgring ihre Gültigkeit.“ - Sonst hat man eigentlich nichts mehr gehört: Motor-KRITIK war das erste Medium, das die Liquidation dieser eigentlich unverzichtbaren (?) Firma bereits am 28. Januar 2013 vermeldet hatte. - Sonst war es um die CST und deren Schicksal seltsam ruhig. Motor-KRITIK hatte aber noch einige Fragen, die offiziell nicht beantwortet wurden. - Also wurde recherchiert.

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Stefan Bellof und ein Marketing-Quickie

Jeder Motorsport-Fan weiß, wer Stefan Bellof ist. Auch wenn sie ihn niemals kennengelernt haben, nichts anderes von ihm wissen, als dass er „sauschnell“ war. Auch das wissen sie nur vom Hörensagen. Sie kennen auch das Foto aus einem Bellof-Buch, wo Porsche-Mitarbeiter vor dem Schrotthaufen eines Porsche 956 stehen und in Richtung Sprunghügel „Pflanzgarten“ blicken. Es gibt auch schon eine „Stefan-Bellof-Straße“ auf dem Gelände der insolventen Nürburgring GmbH. Doch das scheint nicht zu reichen. Qualifizierte Unqualifizierte versuchen sich in einer Namensgebung für einen bestimmten Streckenabschnitt auf der Nürburgring-Nordschleife:

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Ohne „D“? - Der Formel 1-Kalender 2014

Red Bull verleiht der Formel 1 Flügel. So wird es – für viele überraschend – in 2014 wieder einen Formel 1-WM-Lauf in Österreich geben. Auf einer Rennstrecke, die zum Besitz des Dietrich Mateschitz, dem Besitzer eines Getränke-Konzerns und Red-Bull-F1-Teams zu zählen ist. „Überraschend“ - so ist zu lesen, hat der sich mit Bernie Ecclestone über die Austragung eines Formel 1-Laufs am 6. Juli 2014 auf der Rennstrecke in Spielberg geeinigt. Zum Management-Team dort zählt übrigens auch Dr. Walter Kafitz, den wir seit einiger Zeit auch als Angeklagten ziemlich regelmäßig vor dem Koblenzer Landgericht in einem „Nürburgring-Prozess“ erleben können. - Und Bernie Ecclestone bald vor dem OLG in München? - Warum wird in all den bisher erschienenen Pressemeldungen zu dieser überraschenden F1-Neuigkeit – der letzte F1-GP fand vor einem Jahrzehnt in Österreich statt – die Realität ausgeblendet? - Motor-KRITIK muss wie selbstverständlich fragen:

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„Wir müssen nach vorn schauen!“

Dieser Satz bestimmte nicht den Vortrag eines Fahrlehrers, sondern war in unterschiedlicher Variation immer wieder bei einem „Tavernengespräch“ in Andernach zu hören, wo man unter dem Titel „Nürburgring aktuell“ interessante Fragen aus der umfangreichen Themenpalette einer politischen Affäre um den Nürburgring für „interessierte Fans und Gruppen“ durch „Experten“ beantworten lassen wollte. Von den Fans (und Interessierten) gab es dann im Biergarten der „Taverne Olympos“ so um dreißig. Für den „Offenen Kanal“ (OK4) wurde die Veranstaltung aufgezeichnet und wird demnächst dort (also lokal begrenzt) zu sehen sein. - Aufregend war für Motor-KRITIK nicht das Thema, sondern die angekündigten „Experten“. - Wollen Sie wissen, wie man politsch geschickt drängende Fragen mit vielen Worten nicht beantwortet? - Motor-KRITIK war jedenfalls erstaunt, wie schnell sich die Ansichten mancher der Politik verbundenen „Macher“ auch ändern können. - Und wie gering – zumindest offiziell – das Basiswissen ist.

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