2014-02

Nürburgring: Klarstellungen von MK

Der Karneval wird gerne zu einer Ruhepause genutzt. Von den Einen. Von den Anderen, um mal so richtig „auf den Putz zu hauen“. Motor-KRITIK macht weder das Eine noch das Andere, sondern versucht sich an einer verständlichen Positionierung von Standpunkten. So wie man sie realistisch sehen muss. Herrn Pietro Nuvoloni wird das nicht gefallen, weil der folgende Text nicht von ihm kommt. Aber von ihm auch nicht vermieden werden konnte. - Wie sich auch die Insolvenz-Sachwalter bitte an der Realität orientieren sollten, die sich folgendermaßen darstellt:

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27. Februar 2014: Lieber Leser!

Als ich in den letzten Tagen Besuch aus Köln hatte, da haben wir nicht nur über den Kölner Dom gesprochen – an dessen Bau übrigens auch die Grafen von Virneburg beteiligt waren – sondern ich wurde auch gefragt, was denn „Schwerdonnerstag“ wäre. Man hatte diesen Begriff noch niemals in Köln gehört. Er gehört auch in den Koblenzer Raum, bezeichnet aber nichts anderes als „Weiberfastnacht“ anderswo, kommt aus der Zeit, in der eigentlich die Männer Regie führten, sowohl privat als auch im Betrieb. Von Köln aus soll sich das – es muss noch zu Zeiten der Heinzelmännchen gewesen sein – dann geändert haben. Zumindest für diesen einen Tag, der in Köln „Wieverfastelovend“ heißt und z.B. in Aachen die Bezeichnung „Fettdonnerstag “ trägt. Dass an diesem Tag die Frauen das Sagen haben wird auch dadurch verdeutlicht, dass man es sich als Krawattenträger an diesem Tag gefallen lassen muss, dass Frauen die abschneiden. - Schnipp-schnapp! - Aber als ADAC-Mitglied sind Sie vielleicht in der Rechtsschutz und... - smiley

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Malu Dreyer: Vertraulich – Elektronisch!

Die neue Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz konnte lange von einem Bonus zehren, der inzwischen aufgebraucht scheint. Malu Dreyer steuert das Landesschiff auf gleiche Art, wie es der Landes-Kapitän schon lange Jahre vorher getan hat. Er hat dem Volk aufs Maul geschaut und – das gemacht, von dem er ausging, dass es wohl – irgendwie - gut gehen würde. Als es nicht (mehr) gut ging, da hat er sich verabschiedet. Auffällig unauffällig. - So hat dann Malu Dreyer begonnen, langsam Fahrt aufgenommen und sich dann ins Fahrwasser des erfahrenen Vorgängers begeben. Sie beantwortet Briefe nicht mehr selber, sondern lässt sie beantworten, wobei die gewählte Art schon (fast) unnachahmlich ist. - Sie unterschreibt auch nicht selber. - Es ist „modern Style“. Sehr innovativ.

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Ohne Insolvenzplan – mit Plan?

Über das laufende Insolvenzverfahren bei der Nürburgring GmbH lohnt es sich schon ein paar Gedanken zu machen. Man nutzt die Vorzüge eines „modernen“ Insolvenzverfahrens, das in Eigenverwaltung. Aber nur in einer bestimmten Hinsicht. In einer anderen nutzt man es nicht. Wie Motor-Kritik gerade durch eine entsprechende Anfrage beim zuständigen Insolvenzgericht in Erfahrung bringen konnte. - Wie soll es unter diesen Umständen jemals zu einer Entschuldung kommen? - Oder zu einem Ende des Insolvenzverfahrens? - Offensichtlich ist die gewählte Form der Insolvenz – der in Eigenverwaltung – für die Landesregierung nur unter einem bestimmten Gesichtspunkt interessant. - Aber vielleicht kann Motor-KRITIK durch einen sachkundigen Leser geholfen werden, der das „moderne“ Insolvenzrecht beherrscht. - So kann man hier nur die – vielleicht naive - Frage stellen:

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ZEIT-Zeichen: Medienhype & Welle & Cruisen!

Was die Wochenzeitung DIE ZEIT gerade aktuell als Rechercheleistung verkauft, ist ein billiges Mitreiten auf einer Welle, die die „Süddeutsche Zeitung“ mit dem Wurf eines gewaltigen Pflastersteins ins (bis dahin) stille Wasser des ADAC ausgelöst hatte. Michael Ramstetter und Peter Meyer waren mit einem kurzen Seil am Pflasterstein befestigt, so dass ihnen inzwischen das Wasser mindestens bis zum Hals steht. Und die Welle läuft noch. Und andere Medien möchten darauf mitreiten, weil es schließlich allein um 19 Millionen interessierte ADAC-Mitglieder gibt. Also gibt es überall ein irgendwie passendes – oder nicht passendes – Geschichtchen dazu. Eins der aktuellen Beispiele ist wie ein...

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„...Herr Hahne ist mein Zeuge!“

Was derzeit in Sachen Nürburgring passiert ist nicht gerade als lustig zu empfinden. In diese entscheidende Phase, in der es um die Zukunft einer ganzen Region geht, haben sich zu viele Leute eingeschaltet, die weder eine Beziehung zum Motorsport, noch zum Nürburgring, auch nicht zur Region haben. Für sie geht es einfach um Geld. - Geld, dass sie offensichtlich selbst nicht haben. Es ist das Geld anderer Leute das sie gerne ausgeben möchten, um selbst an Geld zu kommen. Mit Hilfe der Politiker, die selbst auch keine Beziehung zu Geld haben. Sonst hätten sie nicht hunderte Millionen verschwendet. Deren Handlungen sind eben mehr am Erreichen von Macht und damit an Selbstdarstellung orientiert. - Da ist es schon erfrischend, wenn in einer solchen Situation, in der inzwischen überwiegend Leute mitmischen, die die Anfangsphase der Nürburgring-Affäre garnicht bewusst erlebt haben, nicht kennen, nun auch durch extreme Gebote auf KPMG-Voschläge im „Teaser“ verdeutlicht wird, wie weit man sich inzwischen bei Politik und Sachwaltern von den ursprünglich genannten Möglichkeiten für die Bieter um den Nürburgring, sei es ganz oder in Teilen, entfernt hat. - Es wird wirr, mal so, mal so argumentiert.

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„Ring“-Verkauf: Zusätzlich Millionenkosten?

Die Nürburgring-Verkäufer, die sich auch als Insolvenz-Sachwalter vorstellten, aber bisher versäumten, ihre Aufgabe als Sanierer wahrzunehmen, die stehen seit dem Abend des 17. Februar 2014 vor einem Scherbenhaufen von geplatzten Worthülsen. Sie haben die Spitze der Landesregierung von Rheinland-Pfalz in große Verlegenheit gebracht, da sie ihre Träume, die sie wohl an ihrem Honorar gemessen haben, als mögliche Realität den Politikern in Mainz verkauft hatten. So wie der erste Versuch der Mainzer Elite beim Bau von „Nürburgring 2009“ mit einer glatten Bauchlandung endete, da man für ein unsinniges „Leuchtturmprojekt“ von Provinzpolitikern keinen Privatinvestor finden konnte, so sind es nun die als Fachleute vorgestellten „Sachwalter“, die sich gerne in der Öffentlichkeit als überlegene Retter darstellten oder darstellen ließen, die nun aktuell – nach großartigen Versprechungen – eigentlich ihr Versagen verschämt darstellen sollten. Doch auch sie versuchen im angelernten politischen Stil mit großen Worten und leeren Phrasen das Ende ihrer persönlichen Pleite zu verschleiern. Nach einer verfehlten Planung, einem überhasteten Bau, einer Folge von politischen Fehlentscheidungen, einer bewusst konstruierten Insolvenz, folgt nun das Versagen von der Politik gezielt ausgewählten Insolvenz-Abwicklern, die leider die gestellten Aufgaben durch die Politik nicht erfüllen konnten. - Am Ende dieser Übersicht kann nur eins mit Bestimmtheit festgestellt werden:

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Insolvenz in Eigenregie?

Als es geschah, da hat die Insolvenz der Nürburgring GmbH viel Staub aufgewirbelt. Immerhin ist sie eine GmbH die dem Land Rheinland-Pfalz gehört. - Überwiegend. - Es war als GmbH nicht eine von Vielen, sondern wurde von Vielen (Firmen, Vertragspartnern, Sponsoren) als eine Behörde empfunden. Sie wurde entsprechend behandelt. Auch von anderen Behörden. Es knirschte schon seit langem bei dieser Nürburgring GmbH. Schon 2008 hätte man sie mit einer Insolvenz in die ewigen Jagdgründe schicken können. Aber die regierenden Landesherren mit rotem Parteibuch wollten sich diese Blöße nicht geben. - Doch 2012 ließen sie sich von einem fähigen Berater zu einer Lösung überreden die da lautete:

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Kein Nürburgring-Verkauf: WARUM?

Wenn ein Verkauf des Nürburgrings in diesen Tagen verkündet wird, würde das eine neue – erdbebenartige – Polit-Affäre auslösen, von der die RLP-Ministerpräsidentin, Malu Dreyer (SPD), ihre Stellvertreterin und Wirtschaftsministerin, Eveline Lemke (GRÜNE) und der Innenminister des Landes Rheinland-Pfalz, Roger Lewentz (SPD), direkt betroffen wären, weil hier dann – trotz besseren Wissens! - der Versuch gestartet würde, für Fehlplanungen und Fehlleistungen einer deutschen politischen Oberschicht, gegenüber der Öffentlichkeit die EU-Kommission in Brüssel verantwortlich zu machen. Immerhin ist der 17. Februar 2014 der Endtermin für die verbindliche Abgabe von Angeboten. Es gibt u.W. nicht mehr als zwei Bieter, die aus den verschiedensten Gründen (s. hier + hier) als Käufer nicht in Frage kommen sollten. Darum waren wir bei Motor-KRITIK auch sicher, dass es in diesen Tagen nicht zu einem Nürburgring-Verkauf kommt. Es gibt aber Anzeichen, dass sich die Polit-Prominenz des Landes mal wieder (nach Kurt Beck) dumm stellt, um sich öffentlich aus der Verantwortung zu winden. Zumindest den Versuch zu machen. - Mit Hilfe von – auch im EU-Recht – erfahrenen Lesern und Anwälten soll hier nachfolgend auf folgenschwere Fehler bei der Ausschreibung und Abwicklung zum Verkauf des Nürburgrings hingewiesen werden, die zu einer Ablehnung der EU-Kommission führen müssen, sollte es via Insolvenz-Sachwalter jetzt zu einem Ausfallschritt in Richtung Verkauf kommen. - Immerhin wollen die am 18. Februar 2014 in Brüssel auflaufen. - Um der EU den „Schwarzen Peter“ in die Schuhe schieben zu können?

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Projekt Nürburgring: In Bearbeitung!

Motor-KRITIK beobachtet das Projekt seit seiner Entstehung vor rd. 10 Jahren, hat seine Entwicklung, die Leute beobachtet, die glaubten im jeweils richtigen Moment die Weichen richtig gestellt zu haben. - Aber wer beurteilt in einem solchen Fall was richtig ist? - Unter welchen Gesichtspunkten? - Und so nahm das Unglück seinen Lauf. - Jetzt, wo das Unglückliche des Projekts auch für Einzelne direkt spürbar geworden ist, da beginnt das große Jammern, von dem natürlich in diesem Fall besonders die Politik betroffen ist. So hat man denn auch „die Reißleine gezogen“. Die zieht man bekanntlich erst dann, wenn man das „Flugzeug“ verlassen hat. Kurt Beck war mit dem „Flugzeug Nürburgring“ zu neuen Horizonten unterwegs. Das Flugzeug ist abgestürzt. Und Kurt Beck hat die Reißleine gezogen. Natürlich mit der Absicht, möglichst weich zu landen. Dabei sollten ihm fachkundige Berater helfen. Was geschehen ist. - Und was erleben wir darum in den nächsten Tagen? - Eine harte Landung. Aber nur für das Projekt!

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