2014

„Medienhaus“-Kredit belastet wen?

Wer hat sich früher schon für die Situation einer Firma „Capricorn“ interessiert? - Das hat sich geändert, nachdem diese Firma den Versuch unternimmt, den Nürburgring - die Traditionsrennstrecke – zu kaufen. Für den wohlfeilen Preis von 77 Millionen Euro, also nur unwesentlich mehr, als Bernie Ecclestone in München für einen Freispruch bezahlte. Die Summe, die von Capricorn real gezahlt wird – wenn die EU dem Kauf zustimmt! - wird aber deutlich tiefer liegen, das zeigt schon ein Blick in den Kaufvertrag, der eigentlich – wie man anderswo hört und liest - nicht zulässig war, weil alle Abmachungen, Absprachen und Verträge zum Verkauf des Nürburgrings als Volksvermögen, vor dem Volk, dem Bürger und Steuerzahler, geheim gehalten werden müssen. Und die den Verkauf verantworten, die durch eine unverantwortliche Politik eine Landes-GmbH in die Insolvenz schickten, die spielen eine Rolle, die man ihnen eigentlich abnehmen müsste: Die Rolle der „drei Äffchen“: Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen. - Also sind die Medien gefordert, der Wahrheit ein wenig näher zu kommen. Motor-KRITIK versucht das hier, indem in einem „offenen Brief“ einer nicht unbekannten Norddeutschen Bank aus gegebenem Anlass ein paar Fragen gestellt werden.

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Bernie Ecclestone: Scheidung tut gut!

Wer von Bernie Ecclestone spricht, denkt dabei an die Formel 1. Schließlich war es Bernie, der die Formel 1 über Jahrzehnte zu dem gemacht hat, was sie bis vor kurzem war: Ein Erfolgsmodell, eine Gelddruckmaschine, die „Königsklasse“ des Motorsports. Dann ging es ein paar Jahre ruhig zu, weil man Ecclestone im Verdacht hatte, dass bei einer großen Transaktion in Sachen Formel 1 nicht alles so zugegangen sei, wie das „die Kirche vorschreibt“. Aber auch die Kirche ist ja nicht mehr das was sie mal war. Nicht nur der Käse stinkt in Limburg. Und in München steht nicht nur ein Hofbräuhaus, sondern auch die Bayerische Landesbank. Aber es gibt in München eine wachsame, große Staatsanwaltschaft. Da können die Gerichte kaum mithalten. Für zwei Prozesse, die eigentlich ein wenig ineinander verwoben sind, hatte man in München nur einen Richter: Peter Noll.  Der richtete den Hauptzeugen in Sachen Ecclestone-Prozess, Gerhard Gribkowsky und sprach heute Recht im Ecclestone-Prozess gegen Bernard Charles. - Und was lernen wir daraus?

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6. VLN-Lauf: Entscheiden 162 Sekunden?

Das RCM DMV Grenzlandrennen am 2. August 2014 war der 6. Lauf zur Deutschen Langstreckenmeisterschaft 2014 auf dem Nürburgring. Die wird im Rahmen eines Reglements durchgeführt, das vom DMSB (Deutscher Motor-Sport-Bund) unter der Nr. 518/14 genehmigt wurde und in dem es auf der Seite 26 zum Thema „Wertung“ heißt: „...Es wird nach Ablauf der Zeitdistanz der Gesamtführende als Erster abgewinkt. ...“ - Der Ausschreibung nach handelte es sich beim Rennen am 2. August um ein 4-Stunden-Rennen. Es wurde nach 3 Stunden, 57 Minuten und 18 Sekunden abgewunken. Das ist durch die offizielle Zeitnahme ausgewiesen. - Wieso wurde das Rennen zu früh abgewunken? - (Dazu aktuell auch ein Einschub vom 4.8., 15:30 Uhr)

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1. August 2014: Lieber Leser!

Nach einer so mit neuen Informationen prall gefüllten Geschichte wie der letzten, gibt es natürlich viele Leser-Kontakte. Auch per Telefon. Interessant ist, dass diese dann im direkten Gespräch „Lücken gefüllt“ haben möchten, die man wohl als solche empfunden hat. - Das wundert mich schon, da ich natürlich bemüht bin, meine Leser einerseits umfassend zu informieren, aber andererseits meine Geschichten so kurz wie möglich zu halten versuche. So habe ich dann lang und breit in den Telefongesprächen erklärt, wie ich zu bestimmten Zusammenhängen und Einschätzungen gekommen bin oder welches Wissen um kleine Details zur Bildung einer gewissen Meinung geführt hat. Meine Leser können eigentlich voraussetzen, dass ich weiß wovon ich schreibe. - Mir wurde aber auch bei den Gesprächen mit meinen Lesern klar, dass sie z.B. durch irgendwelche Anmerkungen zu meiner Geschichte in anderen Medien verunsichert wurden. Da gibt es dann solche – und ähnliche – Anmerkungen wie: „...wie im Internet kolportiert wird...“ - Es fällt meinen Kollegen offensichtlich schwer, die Quelle exakt zu nennen. Das zeigt eigentlich nur, wie sehr sie z.T. durch meine Arbeit, eine normale journalistische Arbeit, getroffen sind. Ich lächele darüber. - Sie, meine Leser, sollten das auch tun. - Aber ich will heute gerne mal am Beispiel dieser letzten Geschichte von mir klar machen, dass ich zu allen Teilen noch Ergänzungen hätte einfügen können. Aber das hätte die Geschichte unendlich lang gemacht. - Aus den Gesprächen mit einigen von Ihnen weiß ich inzwischen, was Sie gerne noch ergänzend mehr erfahren hätten. Also beginne ich mal mit...

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Capricorn im „Nürburgring-Wunderland“!

Wer in Rheinland-Pfalz einen Realwert von um gut 700 Millionen Euro erstehen will, kommt mit einem Angebot von 77 Millionen – nur so als Beispiel – im März dieses Jahres ins Geschäft. Natürlich zahlt man nicht sofort, sondern erst zu Anfang des nächsten Jahres. - Zumindest in der Hauptsache. - Wenn man dann kann. Auch eine Ratenzahlung in monatlichen Teilbeträgen wird akzeptiert. Aber man stellt schon einen Geschäftsführer bis zum Termin dahin (1.1.2015) und bestimmt die Richtlinien des Geschäfts neu. Man trennt sich von einem Festival-Veranstalter, verunsichert Rennveranstalter, möchte z.B. eine Beteiligung bei einer anderen Veranstaltung realisieren – natürlich ohne mit ins wirtschaftliche Risiko zu gehen – schließt für Hotels und Feriendorf (die man noch nicht bezahlt hat!) einen Managementvertrag für „zunächst drei Jahre“ ab (mit der Möglichkeit den Vertrag für weitere drei Jahre zu prolongieren!), favorisiert z.B. Track-Days vor der DTM, lässt sich einen Nachlass auf die 77 Millionen-Kaufsumme einräumen und hat im Übrigen ein vertragliches Rücktrittsrecht, wenn die EU-Kommission in Brüssel dem Kauf aus einer Insolvenz nicht zustimmen sollte, weil die Ausschreibung z.B. nicht „offen, transparent und diskriminierungsfrei“ war. So weit ist die Öffentlichkeit informiert, die das alles nach und nach – mehr oder weniger - verständnislos registriert. Sie hat inzwischen aber wohl begriffen, dass hier irgendwie zwischen Politik, Insolvenz-Sachwaltern und Wirtschaft ein „gemeinsamer Wille“ umgesetzt oder anders gesagt, „ein besonderes Verhältnis herrschte“. - Denn normal verläuft eine Verkaufsabwicklung anders. - (Übrigens auch die Ausschreibung des „Bieterverfahrens“!) Bis man darauf stößt, dass es hier noch interessanter und „politischer“ (= undurchsichtiger) zugeht, als man ahnen konnte. Die Abläufe sind wie in einem schlechten Film. - Dessen Titel könnte sein:

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VLN-Vorstand: Rücktritt von Karl Mauer

Auf der VLN-Internetseite wird von „persönlichen Gründen“ geschrieben – lese ich gerade - die Karl Mauer zu seinem Rücktritt von seiner Vorstandsposition bewogen haben. Man versucht das Thema klein zu halten. Dabei hat dieser Rücktritt sicherlich einen Grund, der bedeutender ist als ein „persönlicher“. Das Thema ist „Sicherheit“. Darum hat sich Karl Mauer immer bemüht. Schließlich ist er jemand, der das Thema von Grund auf kennt, weil er jahrzehntelang im Motorsport aktiv unterwegs war. Als Journalist, zum Beispiel auch als Chef der Sportabteilung bei Opel, aber auch als Fahrer immer wieder bei VLN-Läufen oder 24-Stunden-Rennen. Karl Mauer war – und ist – immer bei der Diskussion von Motorsport-Themen ernst zu nehmen, weil er weiß, wovon er spricht. So ist auch sein heutiger Rücktritt als Vorstand bei der VLN als bedeutend, als ein Einschnitt zu werten. - Dieser Termin stellt eine Zäsur dar, obwohl man heute eigentlich ganz nüchtern nicht mehr dazu sagen sollte als:

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Deutscher Formel 1-Weltmeister: Mercedes-Wunsch?

Jeder Mensch mit etwas Lebenserfahrung weiß, dass es nicht genügt einen Wunsch zu haben; man muss auch etwas für die Erfüllung tun. Wunder dauern meistens etwas länger. Und warum auf Wunder warten, wenn man es selbst realisieren kann? - Der Große Preis von Ungarn war ein schönes Beispiel. Es ist sicherlich keine Frage, dass Nico Rosberg den Stuttgarter Marketing-Spezialisten als Formel 1-Weltmeister in diesem Jahr exakt in das Bild passen würde, das sie nach draußen zu vermitteln suchen. Und wann hat man schon mal die Gelegenheit eine Weltmeisterschaft so einfach steuern zu können, wie das in diesem Jahr für Mercedes möglich ist? - Dachte man! - Aber dann kam der Regen. - Lewis Hamilton ist aus Sicht von Motor-KRITIK zwar der „komplexere Rennfahrer“ als Nico Rosberg, aber Nico hat eben „mehr Glück“. - Glück ist durch Technik heute steuerbar, erst recht im modernen Motorsport. Motor-KRITIK hat schon in der Vergangenheit über Beispiele geschrieben und möchte nach dem Großen Preis von Ungarn noch einmal an Beispiele erinnern. - Selbst als Fernsehzuschauer muss man nicht auf das Geplapper der deutschen RTL-„Spezialisten“ hereinfallen, wenn man mal kritisch zuschaut. Und zuhört! - Ein wenig zuviel Deutsch, zuviel Nationalbewusstsein! - Haben Sie aufgepasst? - Vorteil: Man schläft dann auch bei der Fernsehübertragung nicht ein.

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Erwarteter EU-Bescheid: Gegen Capricorn?

Ich habe in meiner Geschichte vom 18. Juli 2014 die Aussage des Herrn Robertino Wild, dass man zu 99 Prozent sicher sei, dass die Entscheidung der EU-Kommission zu seinen Gunsten ausfällt, als „lautes Rufen im dunklen Wald“ empfunden. Dazu hatte ich Anlass, den ich in der Folge versucht habe, argumentativ bestätigt zu bekommen. Da ist das „Sommerloch“, mit seinen Urlaubstagen hier und da, nicht gerade der ideale Zeitpunkt. Aber nach intensiven Recherchen zum Thema „EU-Entscheid wie?“, erlaube ich mir heute zu den 99 Prozent des Herrn Robertino Wild exakt 99 Prozent anderer Meinung zu sein: Die EU-Kommission wird Capricorn als Käufer des Nürburgrings aufgrund der durch den „Juristischen Dienst“ in Brüssel festgestellten Fakten ablehnen. Schien bisher noch fraglich, ob sich die rein sachlich und korrekte Bewertung der beratenden Abteilung in der Kommission durchsetzen könne, so ist nach den emotionsgeladenen Auseinandersetzungen um den Flughafen Zweibrücken klar: Die Kommission wird der sachlichen Argumentation des „Juristischen Dienstes“ folgen. Motor-KRITIK möchte das gerne in folgender Geschichte erklären, ohne jedoch die Entscheidungsgründe der EU-Kommission nach den Sommerferien vorweg nehmen zu wollen. - So muss der Titel der folgenden Geschichte ein Fragezeichen tragen:

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23. Juli 2014: Lieber Leser!

Alle reden vom „Sommerloch“. Ich weiß nicht was das ist. Hier in der Eifel wird uns per Brieftaube Meldung um Meldung zugetragen. Manches kommt ins Töpf'chen, manches kommt ins Kröpf'chen. Es gibt eben Dinge, die müssen reifen. Über andere Dinge, solche von „gestern“, schreibe ich erst gar nicht. Schön ist auch, dass Sie, meine Leser, so intensiv mitdenken, mitarbeiten, zuarbeiten. Aber nicht alles was mich so erreicht ist veröffentlichungsfähig. Und das aus den unterschiedlichsten Gründen. So gibt es Dinge, deren Veröffentlichung bei mir aktuell nicht gerne gesehen werden. Obwohl die Fakten über andere Internetseiten längst bekannt sind. Aber nicht unbedingt in der richtigen Art interpretiert werden. - Meine ich. - Aber gerade heute hat mich das Leser-Echo auf eine meiner Geschichten der letzten Tage erreicht, dass ich Ihnen unbedingt nahe bringen muss.

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Motorsport heute: Unter falscher Flagge?

Der ADAC Mittelrhein hat sich bei Motor-KRITIK heute telefonisch gemeldet und findet, dass „man auch alles kaputt schreiben kann“. Und bleibt bei seiner Version, die man auch in einer Pressemitteilung verkündet, wo man von 170.000 Besuchern für die „Veranstaltungswoche“ spricht. Natürlich ist diese Zahl dann nicht mit den 52.000 Besuchern vergleichbar, die Hockenheim für seine Formel 1-Veranstaltung nennt. Aber schon aus „Marketinggründen“ müsse man bei den 170.000 Besuchern bleiben, denn „wir stehen in Konkurrenz zu anderen Messen“. - Messen? - Motor-KRITIK dachte bei „Truck Grand-Prix“ an ein Rennwochenende, an dem sich Fahrer mit ihren Renn-Trucks auf dem Grand-Prix-Kurs des Nürburgrings messen. - Den Herren des ADAC Mittelrhein tut es leid, wenn ich das nicht verstehe, oder der SWR alles falsch versteht, „weil wir das so nicht gesagt haben“. - Feststellung Nr. I nach dieser Belehrung: Journalisten sind dumm. - Feststellung Nr. II:

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