2015-02

„Widerspruch und Richtigstellung!“

Das ist der Wunsch einer einzelnen Dame, den ich mit diesem Titel zu erfüllen suche. Als Journalist! - Ganz früher genügten in diesem Beruf Denken, Wissen, Erfahrung Schreibfeder und Papier. Später kam die Schreibmaschine hinzu. In der Neuzeit muss es ein Computer sein. Bei Investoren ist das anders. Da denkt man als normaler Bürger, dass man bei Menschen und Firmen denen man diesen Begriff zuordnet immer davon ausgehen kann, dass die über Geld verfügen. Ganz früher war das mal so. Früher galt das auch wohl immer noch. In der Neuzeit ist das aber nicht mehr erforderlich. Da dient man evtl. jemandem nur als „Strohmann“, wie das Ex-Minister Hendrik Hering einmal überzeugend am Beispiel Nürburgring erklärte. Oder der Investor hat eine Kunstsammlung. Mehr braucht es eigentlich nicht. Vielleicht noch gute Kontakte zu einer Landesregierung, die das Ganze noch mit ihrer Darstellung und Marketing-PR-Aktionen sozusagen „auf höchster Ebene“ begleitet. Und ein selbstbewusstes Auftreten des Investors ist wichtig. Solche Leute sagen auch viel, aber man weiß als Beobachter nie, ab wann man das alles ernst nehmen muss. Das sagen einem dann evtl. die Medienberater des Investors. - Der evtl. sogar einen Medienpartner hat. - Und wenn man dann – als Journalist - alles noch mal gedanklich zu diesem Thema Revue passieren lässt, dann wird einem klar, dass man in diesen modernen Zeiten selbst dann nicht komplett ist, wenn man denken kann, über Wissen, Erfahrung, Schreibfeder und Papier und Schreibmaschine und Computer verfügt.

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Rock-Region: Ungleich gestimmt?

Man kann von einem Politiker nicht erwarten, dass er eine Rennstrecke begreift. Man kann von einem Geschäftsführer nicht erwarten, dass er etwas vom Musik-Business versteht. Aber es gibt Menschen, die man z.B. mit Veranstalter benennt, die eine Rennstrecke als guten Ort für ein Musik-Festival empfinden. Was dann Geschäftsführer vielleicht verleitet zu glauben, dass nur Rennstrecken optimale Voraussetzungen für ein Festival bieten. Zumal der Titel... - Und schon hat man eine Missstimmung erzeugt. Musiker stimmen ihre Instrumente immer aufeinander ab. Man hat sich international auf einen „Kammerton A“ geeinigt, aber der differiert schon mal von Land zu Land. Aber niemals innerhalb eines Orchesters. Und das macht den Unterschied zu Geschäftsführern, Politikern, Investoren, Veranstaltern, Musikern und Musik-Fans aus, von denen hier die Rede sein muss. Die haben sich nicht auf einen gemeinsamen „Kammerton“ einigen können. So ist die Eifel-Region zu etwas geworden, bei dem man die Frage stellen muss:

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So „wild“ endet eine Leidenschaft?

Journalisten der ursprünglichen Art sind immer im Dienst. Auch an einem Wochenende. In diesem Fall geht es um Capricorn, den Fall, in dem schon der Insolvenz-Sachwalter der Nürburgring GmbH einen eigenartigen Eindruck hinterließ. Das wurde vor Tagen durch das Eingreifen von Porsche bei der Capricorn-Firma in Meuspath – zur Sicherung der eigenen Aufträge – unterstrichen und findet jetzt durch die Geschehnisse im „Werk Mönchengladbach“ der von Capricorn seine Fortsetzung. - Diese „Fortsetzung“ entsprang einer Quelle am Freitagabend der letzten Woche. Journalisten recherchieren zwar auch am Wochenende, aber da ist nicht immer jeder Kontakt möglich. Sie nehmen auch keine Rücksicht darauf, ob sie Menschen und Sachwerte persönlich mögen oder nicht, sondern vermelden Fakten. Aber die müssen stimmen. Unbeeinflusst davon, ob sie diesem oder jenem – auch einem Freund – gefallen. Der Journalismus ist gegenüber der Öffentlichkeit verpflichtet. - Das muss – aus gegebenem Anlass – einmal deutlich gesagt werden. Motor-KRITIK ist nicht irgendein „Medien-Partner“. - So konnte die Info von Freitag letzter Woche erst am Montag eine Bestätigung erfahren. Und es wurde dann noch mal „nachgearbeitet“. Der Journalismus der ursprünglichen („alten“) Art hat eben seine eigenen Gesetzmäßigkeiten. Persönliche Akzente werden sicherlich durch die Art der Berichterstattung gesetzt. Aber grundsätzlich ist sie nicht beeinflusst durch persönliche Neigungen. Journalisten – und die Medien – haben sich an Fakten zu orientieren und die für die Öffentlichkeit verständlich aufzubereiten. - Da gibt es jetzt zum Thema Robertino Wild, dem vom Insolvenz-Sachwalter des Nürburgrings als „finanzkräftiger mittelständischer Unternehmer mit automotivem Hintergrund“ präsentierte „Käufer“ des Nürburgrings, aktuell eine Schreckensmeldung hören. - Die wird nun heute, 25. Februar 2015, 18:05 Uhr durch die erste sachliche Information der Öffentlichkeit von einer von Robertino Wild beauftragten Medienagentur minimiert. (Ich habe den wesentlichen Teil dieser Info natürlich sofort in diese Geschichte einkopiert und ihn von meinem Text deutlich erkennbar abgesetzt.) - In diesem Zusammenhang wäre dann die Frage zu stellen:

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ADAC: Wenn „Gelbe Engel“ nachdunkeln!

Die Einen sagen, der ADAC ist ein Verein. Andere halten ihn für ein Wirtschaftsunternehmen. Tatsächlich ist er – wie eine Krake – auf vielen Gebieten unterwegs. Viele kennen den ADAC nur auf einem Gebiet, das sie – aus welchen Gründen auch immer – interessiert. Viele die ihn mögen sind ADAC-Mitglieder. Weil sie den „Gelben Engel“ schätzen. Dass der manchmal auch dunkle Seiten hat, wurde dadurch bekannt, dass der ADAC Publikumsergebnisse zu Abstimmungen von Auto-Wahlen so verschob, dass sie sich insgesamt interessanter – vielleicht auch nur für bestimmte Firmen – darstellten. In letzter Zeit versucht der ADAC wieder sein verrutschtes Image in der Öffentlichkeit zu korrigieren. Vorsichtig! - Darum geht er auch mit seinen vielen Kraken-Armen auf vielen anderen Gebieten sehr vorsichtig um. Niemals zu seinem Nachteil, aber zu seinem Vorteil auch nicht so, dass es direkt auffällt. - Motor-KRITIK zeigt einmal aktuell eine Seite des ADAC auf, die man überschreiben könnte:

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Nürburgring-Touri-Fahrer: Achtung Falle!

„Vorteilspreise noch bis 30.04.2015 - Der Nürburgring startet mit einem besonderen Highlight für die Touristenfahrer in die Saison 2015. Denn alle Touristenfahrer haben bis zum 30.04.2015 die Chance sowohl Saisonkarten (Jahreskarten) für 2015 als auch Rundentickets für 2015 noch zu den Preisen von 2014 zu bestellen. Ab 1. Mai 2015 tritt dann eine neue Preis- und Nutzungsordnung für Touristenfahrten auf dem Nürburgring in Kraft. Durch die innovativen Änderungen erwartet der Nürburgring insbesondere an den stark frequentierten Wochenenden und Feiertagen kürzere Stand- und Wartezeiten und damit längere Fahrzeiten für unsere Touristenfahrer. - Die bis zum 30.04.2015 erworbenen Saisonkarten und Rundentickets behalten selbstverständlich auch ab dem 01.05.2015 ihre Gültigkeit und sind sowohl für Fahrten auf der Nordschleife als auch auf der Grand-Prix-Strecke einsetzbar. Einzig die Saisonkarte verliert am 31.12.2015 ihre Gültigkeit. - Mehr Informationen zur neuen Preis- und Nutzungsordnung folgen bald.“

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Keine Genehmigung erforderlich?


Die Baumfällarbeiten am „Alten Fahrerlager“ können sicherlich nicht rückgängig gemacht werden. Das ist aber kein Grund, dazu nicht doch noch einmal dazu eine Geschichte zu schreiben, denn auch noch heute gibt es zu diesem Thema von Seiten der Leser, aber auch der Nürburgring-Fans, eine Reihe von Meinungsäußerungen, die einer Antwort bedürfen. Darum hat sich Motor-KRITIK auch „rein auf die Sache bezogen“ noch einmal im Detail informiert und möchte die so erlangten Grundlagen auch den Motor-KRITIK-Lesern zugänglich machen. - Das wird sicherlich kaum deren emotionale Einstellung gegenüber dem „Baumschlagen“ ändern, auch nicht die „neue Sicht“ auf das „Alte Fahrerlager“ verbessern, aber es werden sicherlich die bisherigen Informationen ergänzt, die – wenn man das auf die „Rhein-Zeitung“ bezieht – sicherlich in einigen Punkten zu korrigieren wären.

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Visionär denken & autonom fahren!

Ich bin Eveline Lemke sehr dankbar für ihren mir vor Jahren gegebenen Hinweis: „Politiker müssen Visionen haben.“ - Inzwischen ist bei mir durch aufmerksames Beobachten aktueller Abläufe in Handel und Industrie die Frage entstanden: „Gibt es eigentlich einen Unterschied zwischen Politikern und Idioten?“ - Können nicht beide Visionen haben? - Ingenieure könnten danach – wenn das Ergebnis meiner Überlegungen stimmt – sowohl Politiker als auch Idioten sein. - Mir wurde dann aber von einem Entwicklungsingenieur bei der Automobilindustrie widersprochen: „Ingenieure machen alles für Geld!“ - Meine Frage: „Auch Idiotisches?“ - Antwort: „Natürlich! - Wenn es im Lastenheft vorgegeben ist!“ - Frage: „Wer verantwortet das Lastenheft?“ - Antwort: „Der Vorstand.“ - Frage: „Hat ein Vorstand Visionen?“ - Antwort: „Man könnte es so nennen.“ - Schlussfolgerung von Motor-KRITIK:

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16.02.2015: Rosenmontag in der Eifel

Natürlich kann man zwischen 8 und 12, dann ab 13 Uhr bis 17 Uhr seine acht Stunden abarbeiten. Als freier Journalist ist man aber immer im Dienst. Selbst in der „närrischen Zeit“. Wobei die Zeit davor eigentlich – zumindest hier in der Eifel – schon närrisch genug war. Motor-KRITIK hat sich auch gestern „unters Volk“ gemischt und „Volkes Stimme“ gelauscht. Da war auch oft die Angst zu spüren, seinen Arbeitsplatz zu verlieren. Vormittags habe ich nicht nur eine Geschichte geschrieben, von der ich annehme, dass sie ein wenig widerspiegelt, was intern bei der VLN brodelt und – wie bei einem Vulkan – dann etwas später „zum Ausbruch“ kommen könnte. - Wenn nicht rechtzeitig gegengesteuert wird! - Selbst beim Fotografieren des Virneburger Rosenmontagzuges bin ich auf „kritische Anmerkungen“ der Narren gestoßen, die man z.B. heute in der „Rhein-Zeitung“ nicht findet. Dort findet man heute auch nichts über deren Internet-Darstellung von Rosenmontag, nach der sich Porsche mit 25 Prozent an der capricorn COMPOSITE GmbH in Meuspath beteiligt. Ich lasse meine Leser einmal nachstehend an der Arbeit eines Journalisten an einem „närrischen“ Rosenmontag teilhaben, der ein ganz normaler Arbeitstag – für einen Journalisten – war und andere interessante Einblicke in die durch Politiker geschaffene Situation in der Hocheifel zulässt, als sie sonst möglich sind. - Dazu gibt’s auch die passenden Fotos.

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24h & VLN: „Die Geister die ich rief...“

Die Entwicklung ist stürmisch. Es ist nur die Frage, ob sie derzeit „nach oben“ führt – wie das wohl die Organisatoren des 24-Stunden-Rennens empfinden – oder ob diese Entwicklung die VLN „herab zieht“. Tatsache ist, dass beide Veranstaltungen zunächst den reinen Tourenwagensport favorisierten. Die „damals“ kleinste Hubraumklasse war die bis 700 ccm. - Das nur zur Erinnerung. Das 24-Stunden-Rennen ist älter als die VLN-Serie, die im Jahre 1977 begann und auch den Sport mit seriennahen Tourenwagen favorisierte. Damals neu – und auch für viele der VLN-Zuschauer ein Traum – der VW Golf GTI. - Die Leistung eines solchen Fahrzeugs, in Verbindung mit dem „damals“ niedrigen Gewicht eines Serienautomobils genügte, um aus der Sicht der Fahrer auf der Nürburgring-Nordschleife eine anspruchsvolle Langstreckenserie zu etablieren. - Die Veranstalter wollten mehr. So wurde „ausgeweitet“. - Als das – vor allen Dingen beim 24-Stunden-Rennen – nicht reichte, wurde das Denken an den Sport hintenan, das Marketingdenken in den Vordergrund gestellt. Man buhlte um Werkseinsätze, nahm dafür sogar in Kauf, dass ein 24-Stunden-Rennen kein 24-Stunden-Rennen mehr war, sondern für Stunden – entsprechend einem dann neuen Reglement unterbrochen wurde – damit Ford seine schnellen Capri in der so geschaffenen Zwangspause einer „Grundüberholung“ unterziehen konnte. Der Veranstalter des 24-Stunden-Rennens favorisierte in den letzten Jahren auch die GT3, weil man die als publikumswirksam empfand. Und die VLN musste (?) im Fahrwasser des ADAC-Nordrhein (Veranstalter des 24-Stunden-Rennens) nachziehen. - Und nun?

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F1: „Die normative Kraft des Faktischen“?

Motor-KRITIK hat in den letzten Wochen offen dargestellt, wie wir die Situation um den „Großen Preis von Deutschland“ realistisch einschätzen. Und hat das auch argumentiert. Danach sind die Chancen für einen F1-Grand-Prix in 2015 am Nürburgring gleich Null. Natürlich muss ein solcher Ausfall in der Position eines in der Eifel verantwortlich eingesetzten Geschäftsführers argumentativ aufbereitet werden. Zum Beispiel als positive Ergebnis für die russischen Investoren. Und Hockenheim darf nicht vorpreschen, weil auch hier das Zusammenfinden von Ecclestone mit der dortigen GmbH zu einem „bunten Strauß“ mit BITBURGER und MERCEDES einer wohl abgestimmten Erklärung bedarf, die alle in ihrem Verhalten „gut aussehen lässt“. Auf der anderen Seite muss nun bald der Vorverkauf für das GP-Ereignis beginnen, denn der Termin, durch die FIA bestimmt, liegt längst fest. So sammelt man gerade am Nürburgring ein Argumentationsbündel von neuen Verträgen von Veranstaltern für 2015 (Wichtig! Exakt nur für die Saison 2015!), um keine Ahnung von kommenden Verlusten entstehen zu lassen wenn offiziell wird, dass in der Eifel auch diese Großveranstaltung (z.B. neben „Rock am Ring“) ausfällt, während man in Hockenheim z.Zt. nach wie vor „in Deckung bleiben muss“, bis dass man gemeinsam mit den Sponsoren, zu einer einheitlichen Sprachregelung gefunden hat. - Oder auch dort eine Absage verkünden muss?

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