2015

Sprüche von politischen Sprücheklopfern?

Eine Reihe von Motor-KRITIK-Lesern zeigten sich nach Lesen der hier vor Tagen veröffentlichten Sprüche aus dem Mainzer Parlament überrascht. - War das wirklich gesagt worden? - Nun, es wurde noch mehr gesagt. Aber wer macht sich heute noch die Mühe, sich viele Stunden lang mit den Äußerungen von Politikern auseinanderzusetzen, die tagesaktuell damit einen guten Eindruck machen wollten? - Heute will Motor-KRITIK darum dem Wunsch der Leser entsprechen, die gerne noch mehr von dem lesen möchten, was unsere politische Elite in Mainz zum Thema Nürburgring gesagt hat. - Damit meine Leser mehr davon haben (weil sie die aktuelle Situation kennen), werde ich überwiegend aus der Zeit nach dem Verkauf des Nürburgrings an einen „mittelständischen Unternehmer“ berichten. Das alles ist im Archiv des Landtages nachzulesen und wurde von Motor-KRITIK nicht verändert. Die Ministerpräsidentin des Landes Rheinland soll hier den „Startschuss“ mit „passenden Worten“ zu einem Termin geben, der ein Jahr später - mit 16. Januar 2014 - hier schon auf diesen Seiten erwähnt wurde als der Tag, an dem die Ministerpäsidentin auch die späteren Käufer des Nürburgrings zu einem Gespräch empfing. - Zum Jahrestag ihrer Vereidigung. - Und niemand hat's gewusst. Wild/Heinemann hatten diesen Tag in einem Gespräch mit Motor-KRITIK offensichtlich völlig vergessen. Erst Monate später wurde die Öffentlichkeit informiert, als wären solche Vorab-Gespräche mit Käufern von Volksvermögen aus öffentlicher Hand eine Selbstverständlichkeit. - Wahrscheinlich wurde das Treffen darum wie selbstverständlich verschwiegen.

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EU-Brief: Dänisch – Englisch – Deutsch

Ein Brief in Dänisch gedacht, in Englisch geschrieben ins Deutsche übersetzt. Da verzweifeln viele, die vorgeben Englisch zu sprechen. Und man muss feststellen – auch wenn man hört und liest – in welcher Art das in unsere Sprache übersetzt wird, dass die Sprachenvielfalt auf der Welt – nicht nur in Europa - wohl doch eine Gottesstrafe war, die in der Bibel als „babylonische Sprachverwirrung“ beim Turmbau zu Babel geschildert wird. Tatsache ist, dass sich so ein Brief nicht wörtlich übersetzen lässt. Es genügt nicht, eine Menge englischer Vokabeln zu können und die englische Grammatik zu beherrschen. Es gibt eben viele Arten von Englisch: Das normale Umgangs-Englisch, ein Wirtschafts-Englisch, ein Vertrags-Englisch. - Und noch mehr. - Manches ist mehrdeutig, vieldeutig und man muss schon „im Thema sein“, um manche Formulierungsfeinheit zu erkennen. Folglich lohnt sich kaum eine wörtliche Übersetzung. Motor-KRITIK hat erfahrene und routinierte Übersetzer mit einer „Deutung“ des Brieftextes der EU-Wettbewerbs-Kommissarin Margrethe Vestager beschäftigt und in Kenntnis des Gesamtthemas eine Darstellung des Briefinhalts gewählt, die meine Leser nachstehend finden. Natürlich gibt es auch ein paar eingeschobene Hinweise auf – wahrscheinlich – eine nicht zufällige Formulierung, wie man sie nicht nur in Geschäftsbriefen, sondern auch in Briefen von Politikern finden kann. - Damals – wurde lt. Bibel – der Turmbau zu Babel aufgrund der Sprachprobleme nicht vollendet. - Hat das Projekt „Nürburgring 2009“ vielleicht ein wenig Ähnlichkeit mit dem Turmbau zu Babel?

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MdL: Auf dem Weg zum „toten Pferd“

Das, was heute Wirklichkeit ist, begann im Jahre 2012. - Natürlich könnte man auch einen früheren Termin nennen, aber – dann würde die Geschichte nicht nur zu lang, sondern auch für viele unverständlich. So bewegt sie sich eigentlich immer im direkten Umfeld des Landtags von Rheinland-Pfalz in Mainz. Und lebt von Zitaten, die oft unwirklich scheinen und doch die Realität darstellen. - Die politische Realität! - Die Bewohner der Eifel-Region haben sie durchlitten. Sie können sie am Beispiel von Zitaten aus dem Dokumenten-Archiv des Mainzer Landtags erleben. Einigen wird das gefallen, andere werden beanstanden, dass diese Zitate aus dem Zusammenhang gerissen wurden, . Das stimmt! - Genauso wie die Bürger dieser Eifel-Region aus ihren Träumen von wirtschaftlicher Sicherheit. Es gab viele, die den Worten und Versprechungen der Politiker vertrauten. Im Fall „Nürburgring 2009“ begann die Fehlentwicklung sehr früh. Es gab kaum Widerstand, weil sich die normalen Bürger nicht vorstellen konnten, dass man in Mainz hunderte Millionen Euro einfach „zum Fenster hinaus wirft“. - Die folgende Geschichte ist zwar ein wenig einseitig, aber informativ.

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Neues vom „toten Pferd“

Eigentlich liefert der Nürburgring seit Jahren Stoff für ein Satire-Magazin. Nur hat man bei den entsprechenden Redaktionen das Thema noch nicht entdeckt. Es entwickelt sich halt in der Provinz zur Reife. Dann – bei entsprechendem Reifegrad - ist vielleicht so ein Provinz-Thema sogar für ein Nachrichten-Magazin reizvoll. Aber viele Prozesse beim Thema Nürburgring bleiben einfach unentdeckt. Obwohl man nur in Archive einsteigen muss und dann – das ist natürlich störend – kostet es eine ganze Menge intensiver Arbeitszeit. Aber welcher Chefredakteur hat schon soviel „Manpower“ zur Verfügung, dass er es sich leisten könnte anzuweisen: „Wir haben da eine Leseranfrage. Kümmern Sie sich mal drum. Und gleichen alles mit den letzten Aussagen des Ministerialdirektors Stich ab.“ - Stich? - Nun, dieser Mann heißt so, trägt den Vornamen Randolf und hat am Tag vor Weihnachten des letzten Jahres eine „Kleine Anfrage“ von zwei CDU-Abgeordneten in Mainz beantwortet. - Die bleibt natürlich den normalen Journalisten verborgen, weil die evtl. gerade am Südpol oder im Eismeer unterwegs sind. - Na ja – dort tanzt eben der Bär, während man in Mainz wohl keinen Stich machen kann. - Aber Motor-KRITIK macht beim Thema Nürburgring gleich einen Stich mit zwei Betreiberfirmen. Das ist alles Realität, keine Satire. - Die wir noch ein wenig über den Titel anreichern, indem wir schreiben:

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Das Land RLP „reitet ein totes Pferd“!

Er gilt als weiser Spruch der Dakota-Indianer und lautet: „"Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab!" - Offenbar ist das Politikern nicht zuzumuten. Ihr Verhalten beim Thema Nürburgring wird von einem anderen Spruch bestimmt, der sicherlich eine Beziehung zum ersten hat, aber auch wesentlich dadurch, dass Mainzer Politiker schlimmstenfalls eine Bauchspeicheldrüsen-Erkrankung ereilt: „Wenn du entdeckst, dass ein Bleichgesicht keinen Blödsinn mehr von sich gibt, ist es tot vom Pferd gefallen!“ - Die Landesregierung ist derzeit immer noch mit der Abwicklung einer Insolvenz in Eigenverwaltung (!) beschäftigt und erzählt zu diesem Thema was „gerade in den Kram passt“. Nur wird etwas Unrichtiges nicht dadurch richtig, dass man es vielfach wiederholt. Aber das kann immerhin dazu führen, dass man es selber glaubt. - In diesem Zustand scheint sich die Landesregierung von Rheinland-Pfalz zu befinden, was den Verkauf der insolventen Nürburgring GmbH an eine Firma capricorn NÜRBURGRING Besitzgesellschaft m.b.H. betrifft. In vielfach erprobter Manier von Hütchenspielern hat man so lange Faken hin und her gerückt – oder versucht neue darzustellen und ins Spiel zu bringen – dass man selbst davon überzeugt ist, dass der Verkauf an einen „mittelständischen Unternehmer mit automotivem Hintergrund“ - so ungefähr die Darstellung zum 11. März 2014 (dem Verkaufstermin) – eine gelungene Vorstellung ist. - Sie ist so gut wie die Umsetzung des Projekts „Nürburgring 2009“ in die Realität. - Darum möchte Motor-KRITIK noch einmal mit der (teilweisen Wiedergabe einer Geschichte aus dem in 2010 erschienenen Nürburgring-Buch daran erinnern, was hier bei Motor-KRITIK schon im Januar 2007 zu lesen war. - Darum kann die folgende Geschichte auch nur die erste Folge einer kleinen Reihe sein, die den Titel trägt – tragen muss:

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Nordschleife: SGD-Nord-„Anordnung“ 2009

Motor-KRITIK hat bisher der Öffentlichkeit alle wichtigen Unterlagen in Sachen Nürburgring zur Verfügung gestellt, die ihr von den Politikern mit den unterschiedlichsten Argumenten vorenthalten wurden. Noch vor wenigen Tagen gab es – schon im NEUEN JAHR – einen Packen alter Dokumente in Kopie. Von Lesern wurden wir darauf aufmerksam gemacht, dass aber offensichtlich – gerade im Hinblick auf das Bundes-Immissionsgesetz – noch in Sachen Nordschleife eine Lücke bestehen müsse. - Das ist richtig und betrifft jene Unterlage, die ich mit Genehmigung der SGD-Nord in Koblenz um Mitte des Jahres 2014 schon in Koblenz einsehen durfte. - Mehr war nicht zugelassen. - Und das unter Aufsicht. - Motor-KRITIK hat darüber berichtet. - Der Leser-Wunsch war aber für Motor-KRITIK Befehl, und so ist es denn im NEUEN JAHR gelungen, eine Kopie der ersten Anordnung der o.g. Behörde vom 11. Dezember 2009 zu erstellen. Motor-KRITIK-Leser finden sie als pdf-Datei im Anhang zu folgender Geschichte.

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Nürburgring: Verträglicher Lärmschutz?

Motor-KRITIK hat in der Vergangenheit immer wieder das Thema Lärmschutz am Nürburgring aufgegriffen, weil dazu viel gesagt und geschrieben, aber noch mehr getuschelt wird. Das Verhalten z.B. der Kreisverwaltung Ahrweiler und ihres Landrats Dr. Jürgen Pföhler hat nicht gerade dazu beigetragen Vertrauen zu wecken. Es gibt zwar ein Informationsfreiheitsgesetz, das aber selbst den Mainzer Politikern so löcherig scheint, dass sie inzwischen an einem „Transparenz-Gesetz“ arbeiten. Es ist bedauerlich, dass die Politiker offenbar kein normales Empfinden für „offen und transparent“ haben und sogar jene Dokumente „unter der Decke halten“, die eigentlich dem Schutz der Bürger dienen sollen und die darum den Inhalt kennen sollten. Gegen alle Widerstände hat Motor-KRITIK z.B. die „geheimen Unterlagen“ mit den Immissionsschutzbestimmungen zum Thema Grand-Prix-Kurs veröffentlicht und auch bei einem Besuch in der verantwortlichen Genehmigungsbehörde in Koblenz Einblick in die entsprechenden Unterlagen genommen, die für die Nürburgring-Nordschleife erstellt wurden. Heute möchte Motor-KRITIK nun noch einen ergänzenden Vertrag – als pdf-Anhang – veröffentlichen, auf den wir im Rahmen unserer Recherchearbeit gestoßen sind. Und noch ein weiteres Dokument, die Nordschleife betreffend, das sicherlich auch die Leser interessiert.

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