2015

VWAffäre: Es ist immer der „Gärtner“!

VW und Affäre, diese beiden Worte sollte man nicht trennen. Achten Sie einmal im Titel darauf, wie eng sich das „A“ von Affäre an das „W“ von VW zu schmiegen versteht. Da kommt zusammen, was zusammen gehört. - Selbst die Lösung der Frage, wie es zu der Abgas-Affäre konnte ist nun nach einer Aussage (unter Eid!) des VW-Statthalters ín den USA vor dem USA-Kongress klar: „This was something individuals did.“ - Es waren das Werk von Einzelpersonen, die offenbar ohne jede Anweisung handelten. - War es vielleicht nur ein einzelner Software-Spezialist? - Für Krimi-Leser wäre das logisch! - Denn sie wissen aus vielen Krimis: Der Gärtner ist immer der Mörder. Und wer weiß, dass Pflanzen nachts – wenn es dunkel ist – immer CO2 ausstoßen, während sie am Tage, wenn es richtig hell ist, mehr Sauerstoff ausstoßen, als sie durch die eigene Zellatmung verbrauchen, dem ist auch klar: Es konnte nur ein Software-Spezialist, aber wahrscheinlich dann ein Seiteneinsteiger sein, der in seinem früheren Berufsleben als Gärtner gearbeitet hat und nun die VW-Dieselmotoren - wenn's drauf ankam – bei Messungen auf dem Rollenprüfstand „ins rechte Licht setzte“, während sie sonst im „Dunkel der harten Tagesarbeit“ – Giftstoffe ausschwitzten. - Das ist doch logisch – und das Geständnis des VW-Statthalters in den USA ist so eigentlich keine Überraschung. Nun muss dieser „Held“ (oder waren es doch mehrere?), der ohne jede Anweisung „von oben“ den Verkauf von 11 Millionen unsauberen VW-Diesel weltweit erst möglich machte, allerdings noch gefunden werden. - Einer unter 600.000! - Da sucht man ganz schön lange. Zumal dieser Mann wohl noch nicht einmal Ansprüche an sein Gehalt stellte. Dieser Mann muss über eine außergewöhnliche Intelligenz verfügen! - Anders als die VW-Führungskräfte, deren Unkenntnis in dieser „Schmutz-Sache“ durch Verdienste in Millionenhöhe offensichtlich ausgeglichen wurde.

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Dummer Unfall: Fragen und Antworten!

Es ist Sonntag. Da gibt es eine Meldung über einen Unfall während der Touristenfahrten auf der Nürburgring-Nordschleife. Die sind nicht selten. Aber dieses Mal ist es ein dummer Unfall. Ein Porsche GT3 ist auf einer Ölspur ausgerutscht und in Höhe der Brücke in „Breidscheid“ in die Mauer gerutscht. Das tut der Mauer nicht gut, aber noch weniger dem Porsche. Die Polizeit schätzt den Schaden auf 90.000 Euro. Fahrer und Beifahrer sind verletzt ins Krankenhaus gekommen. Wie gesagt: Es ist Sonntag. Man greift zu dem Glas Wein, dass man sich gerade gönnen wollte und blickt sinnend in die Ferne. Dabei denkt man über die rechtliche Seite dieses Unfalls nach. Und findet keine Lösung, weil sich so ein Unfall auf der Nürburgring-Nordschleife ganz schön vertrackt darstellt. Also fragen wir doch einen der Betroffenen. Die echt Betroffenen sind nun im Krankenhaus, aber der Besitzer der Nordschleife müsste doch wissen, wie die Abläufe in so einem Fall sind. - Es ist zwar Sonntag, aber eine E-mail ist schnell geschrieben. Wer sicherlich schnell Antwort geben könnte, ist die Betreiberfirma am Nürburgring, die capricorn NÜRBURGRING GmbH. - Die hat auch vor kurzer Zeit einen Leiter Unternehmenskommunikation eingestellt. Und so habe ich dann noch am Sonntag (11. Oktober) den Leiter Unternehmenskommunikation angeschrieben, und der hat mir dann schon am Freitag (15. Oktober) geantwortet. - Ausgangspunkt folgender Geschichte ist also ein...

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Klagen gegen die EU-KOM bestätigt!

Heute hat der gemeinnützige Verein „Ja zum Nürburgring“ durch seinen Pressesprecher die Öffentlichkeit via „facebook“ informiert, dass die Klage des Vereins, den Verkauf des Nürburgrings betreffend, aktuell im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht wurde. Auf der offiziellen Internetseite des Vereins findet sich übrigens ein solcher Hinweis nicht. - Motor-KRITIK ist nicht einem bestimmten Verein verpflichtet, arbeitet auch nicht als „Medienpartner“ für irgendwen, so dass wir es richtig empfinden, unsere Leser darauf aufmerksam zu machen, dass schon Wochen vorher eine Klage der US-Firma NeXovation – ebenfalls den Verkauf des Nürburgring betreffend – auch im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht wurde.

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10.11.2015: Demaskierung des DMSB?

Motor-KRITIK hat niemals einen Zweifel gehabt – und auch daran gelassen - dass alle bisher am Nürburgring durch den DMSB eingeführten Sicherheitsmaßnahmen nur dazu dienen, die eigene Bedeutung zu unterstreichen und die Öffentlichkeit – und evtl. auch naive Fahrer – in Sicherheit zu wiegen. Weder die Geschwindigkeitsbegrenzungen – die nur für DMSB-Veranstaltung gilt (!) - noch die ohne Baugenehmigungen zur „optischen Darstellung von Sicherheit“ vorgenommene Erweiterung der weitgehend „sinnlos“ verbauten FIA-Zäune, noch das eingeführte „DMSB-Nordschleifen-Permit“ haben wirklich einen Sinn. Man achtet beim DMSB auf die Maximierung der Einnahmen, handelt so, wie es gerne in Satiren als das Handeln deutscher Behörden dargestellt wird. Und auf einer bestimmten Ebene – oft ohne jede Erfahrung im Motorsport – findet man Unterstützer. Typisch für die „Dynamik“ des DMSB ist, dass es für die Auslösung der o.g. Maßnahmen z.T. eingeführten „Sicherheitsmaßnahmen“ immer wieder genannten Unfall am Streckenabschnitt „Flugplatz“ der Nürburgring-Nordschleife bis heute keinen Abschlussbericht des DMSB gibt. Weil angeblich ein Gutachten fehlt. - Nach mehr als 6 Monaten! - Aber tatsächlich kann Motor-KRITIK heute schon einen Termin nennen, der zu Beschlüssen führen soll (wird!), die dann z.B. die heute dargestellte Welt der Werks-GT3-Szenerie entscheidend verändern wird. - Wirklich?

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„Rügen für den Staatsanwalt“

„Rosen für den Staatsanwalt“ ist der Titel eines Spielfilms von Wolfgang Staudte aus dem Jahr 1959. Darin wird ein Oberstaatsanwalt - für jeden Deutschen das institutionalisierte Gewissen des Staates - mit seiner eigenen, wenig vorzeigbaren Historie als Kriegsgerichtsrat konfrontiert. Sein Versuch, diese Historie zu vertuschen, scheitert spektakulär. Ein guter Film braucht schließlich ein Happy End. Doch wie ist es im richtigen Leben? Da werden Staatsanwälte in aller Regel mit der wenig vorzeigbaren Historie ihrer Mitmenschen konfrontiert. Das sind mitunter sogar Manager oder Politiker. Wie sieht es da aus mit dem Happy End, bzw. der Gerechtigkeit? - Motor-KRITIK-Leser wurden in den letzten Jahren mehrfach auf diesen Seiten mit der Realität konfrontiert. Meist bezogen sich die Schilderungen auf „Reaktionen“ der Staatsanwaltschaft, die sich im Umfeld des Nürburgring-Skandals abspielten. - In diesen Tagen hat noch einmal ein Intinkenner der „deutschen Situation“ in die Tasten gegriffen, um – aktueller Vorfälle wegen – an „alte Geschichten“ zu erinnern. - Motor-KRITIK räumt diesem Intim-Kenner vieler Abläufe in Politik und Wirtschaft gerne Platz für seine Darstellung der Situation der Staatsanwaltschaften – dargestellt an realen Beispielen – auf diesen Seiten ein, weil das die bisherigen Schilderungen auf diesen Internetseiten noch einmal unterstreicht.

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Frage: Wem gehört der Nürburgring?

Es gibt viele schwierige Fragen, auf die eine Antwort leicht fällt. Beispiel: Hat die DTM eine sportliche Zukunft? - Antwort: Nein. - Es gibt leichte Fragen, die nur schwer zu beantworten sind. Beispiel: Wem gehört derzeit der Nürburgring? - Da gilt es dann - rein rechtlich - bestimmte Begriffe zu trennen. Denn juristisch gesehen, beinhalten die Begriffe „Besitzer“ und „Eigentümer“ jeweils etwas anderes. Das ist vielen Menschen nicht bewusst. So ist dann auch die Antwort auf diese einfache Frage oft falsch. - Ich habe diese einfache Frage nicht nur am 30. September meinen Lesern gestellt, sondern auch am 1. Oktober dem Leiter der Staatskanzlei, Staatssekretär Clemens Hoch, am Sitz der Mainzer Landesregierung. Der ist aus Sicht von Motor-KRITIK doppelt qualifiziert, weil er nicht nur in der „Schaltzentrale der Macht“ sitzt, sondern auch Jura studierte und in dieser Sache – als Rechtsanwalt mit Erfahrung - exakt wissen sollte, wie die richtige Antwort auf diese einfache Frage lautet. Und dem Leser-Echo kann ich auch entnehmen, welche Antworten man „im Land“ geben würde. Hier also die Antworten zur...

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EA 189: Gebaut nach dem Reinheitsgebot?

Bisher kannte ich diesen Satz – allerdings mit einem „r“ an der richtigen Stelle – nur bei Bier. Und selbst da stimmt er eigentlich nicht mehr. Denn das Reinheitsgebot von 1516 gibt es lange nicht mehr. Ich erinnere mich, vor rd. 20 Jahren auf der Bühne in einem Mendiger Brauhaus u.a. zusammen mit zwei Braumeistern auf der Bühne gesessen zu haben. Wir waren – Werner Höfer moderierte – uns am Ende darüber einig, dass Biertrinken a) Geschmacksache ist, b) dabei das Reinheitsgebot keine Rolle spielt und c) es für das Geschmackserlebnis wesentlicher ist, dass das Bier frisch in das Glas oder den Krug des Genießers kommt. - Das Reinheitsgebot ist heute nur noch für die Marketingabteilungen und die Werbung wichtig. Seit 1993 ist sogar die „Schönung“ des Biers mit E 1202 erlaubt, einem Kunststoff mit dem unaussprechlichen Namen Polyvinylpolypyrrolidon, auch als EVPP bezeichnet. Für einige meiner Leser wird das genauso schockierend sein wie die Enthüllung, dass VW mit einer bei Messungen unerkannt gebliebenen Software 11 Millionen VW-Kunden beim Verkauf von bestimmten Dieselfahrzeugen der VW Group – wie man heute sagt – betrogen hat. - Wie man heute sagen muss. - Denn die EU-Gesetze sind eindeutig. Und der VW-Versuch auch. - Entdeckt wurde dieser Betrug in Amerika. Dort sind aber wohl „nur“ 3 Millionen VW-Käufer betroffen, in der EU immerhin 8 Millionen. Von VW hört man bisher wenig, wie man die vielfältigen Schäden ausgleichen will, die eine „kriminelle Vereinigung“ den VW-Kunden und einem weiteren Umfeld zugefügt hat. - Man schaltet aber teure ganzseitige Zeitungsanzeigen, buhlt um Vertrauen und beeindruckt die Verlage als wichtiger Anzeigenkunde: "Wir werden alles tun, um Ihr Vertrauen zurückzugewinnen". - Worte! - Glaubhafter wären Anzeigen mit dem Text gewesen:

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Fehlt bürgerschaftliches Engagement?

„Ja zum Nürburgring“ ist ein seit der Bauphase des Nürburgring-Grand-Prix-Kurses bestehender Verein. Dessen Gründer, Otto Flimm, immer auch der Erste Vorsitzende dieses gemeinnützigen Vereins, hatte jetzt zu einer – eigentlich längst überfälligen – Mitgliederversammlung geladen. Offiziell vermeldet man 365 Mitglieder. Aber diese Zahl ist wohl durch den gesamtheitlichen Eintritt anderer kleiner Vereine oder Klubs entstanden. Jedenfalls scheint nicht unbedingt persönliches Engagement bei den Mitglieder für die „Sache Nürburgring“ vorhanden zu sein. Es waren bei der Mitgliederversammlung 16 Einzelmitglieder (in Worten: sechszehn) erschienen. Nun war auch die Einladung zu einem Termin erfolgt, an dem kein normaler Arbeitnehmer sich Zeit für einen Verein nehmen kann: Freitagvormittag, 11:00 Uhr. - So waren fast mehr Vereins-Vorstandsmitglieder samt Helfer erschienen, als einfache Mitglieder. Es ging um Satzungsänderungen, die, so der Vorsitzende, Otto Flimm, praktisch nur „die Korrekturen von Schreibfehlern“ waren und erst als Punkt 9 auf der Tagesordnung ging es um Vorstandswahlen. - Da stimmten denn – lt. Pressemitteilung des Vereins – 141 Mitglieder ab. - Motor-KRITIK vertrat exklusiv die internationalen Medien (Hihi!) oder um es anders zu formulieren: Wilhelm Hahne war solo (und abseits der Mitglieder platziert) vor Ort. - Aber die „Presse“ war auch nicht eingeladen. Natürlich Motor-KRITIK auch nicht. Während man – vielleicht – an anderer Stelle nur lesen kann, was in der offiziellen Pressemitteilung verbreitet wird, finden Sie hier nachstehend notiert (und durch Fotos dokumentiert) wie es wirklich war. - Aber ich musste mir – und das sollten eigentlich andere auch – die Frage stellen:

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Nürburgring: Jedes „LOS“ ein Volltreffer?

Am Nürburgring ist vieles anders. So ist sein Neuausbau praktisch ein „Beck-Messer“ für sinnlose Geldausgaben und eine „Laudatio“ wird am Nürburgring anders übersetzt als im Duden. Es fällt nicht nur Politikern schwer, beim Thema Nürburgring „auf dem Boden zu bleiben“. Auch Hubschrauber schrauben sich nicht ganz so tief. Für die Guten (und Mächtigen) unter ihnen (auch Besitzer) hat man einen Landesplatz auf einem Hoteldach direkt an der Rennstrecke gebaut. Diese Rennstrecke – die alte Nordschleife – ist nicht nur die längste der Welt, sondern in 2015 auch weltweit die einzige mit Geschwindigkeitsbeschränkungen. Sie wird bewirtschaftet von einer Besitzgesellschaft die keine ist und deren zwei Gesellschafter sich vor Gericht vielfach verklagen und bekriegen. Der Nürburgring liegt eben in Rheinland-Pfalz, wo auch andere Gesetze gelten als z.B. in Nordrhein-Westfalen, und eine Mondfinsternis in Nürburg wirkt auch anders als der „Mond von Wanne-Eickel“. - Eine geglückte Mondlandung ist in der Praxis wahrscheinlicher als eine geglückte Hubschrauberlandung auf einem Hoteldach in Nürburg. - Aber man sollte das alles positiv sehen. - Empfehlen unsere Landespolitiker in Mainz. - Darum lautet auch der Titel zu dieser kleinen (dummen) Geschichte:

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„Wir reden über geschönte Abgaswerte“

Man kann über „Müller“ Vieles sagen. Es gibt genügend Müller in Deutschland. Nach Onomastiker (Namenkundler) Prof. Jürgen Udolph, tragen in Deutschland mehr als 700.000 Menschen diesen Namen. Selbst wenn man den Vornamen Dirk trägt, fällt es schwer, sich aus der Masse der Müller herauszuheben. Aber mit einer „Finanzethos GmbH“, der Herausgabe von Börsenbriefen, wenn man an der Frankfurter Börse „foto-taktisch“ gut platziert ist, Bücher schreibt, deren Inhalt im Mainstream mitschwimmen, dann hat man eine Chance, z.B. in den SPIEGEL-Bestsellerlisten weit vorne aufzutauchen. Oder auch, sich auf den Facebook-Seiten vom HANDELSBLATT in Sachen VW-Skandal mit einem Video in Szene setzen zu können. Die FAZ schrieb mal über Dirk Müller's „Lust an einfachen Deutungen“. - Die Richtigkeit dieser These soll hier nicht bewiesen werden, denn es geht auf diesen Motor-KRITIK-Seiten nicht um ein Börsen-Thema, sondern das böse Thema „VW-Betrug“. - Da ist Dirk Müller anderer Meinung und wird dabei vom HANDELSBLATT promotet. Er ist der Meinung:

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