2016

DMSB: Warum „Permit“-Sonderregelung?

Wie das Echo auf die letzte Motor-KRITIK-Geschichte zu diesem Thema zeigt, bei der Hans-Joachim Stuck in seiner Hauptrolle als Präsident des DMSB nachzuerleben war und ist, gehört dieser Präsident nicht (mehr) zu den Lieblingen der Motorsportler und -Fans. - Wie in persönlichen Gesprächen oder solchen per Telefon auch zum Ausdruck kommt, vermisst man in der Pressemitteilung der Fahrer AG – die auch auf diesen Seiten als pdf-Datei zu lesen war - den dort erwähnten Fragenkatalog, der dem DMSB vor dem 24-Stunden-Rennen von der Fahrer AG zur Beantwortung vorgelegt wurde. - Und nicht beantwortet wurde! - Die Fragen von Motor-KRITIK, die aber – wie zu lesen – beantwortet wurden, erfüllen nicht unbedingt die Ansprüche zumindest aller Motor-KRITIK-Leser. Das Interesse an der Offenlegung von Hintergründen, die beim DMSB offenbar zu einer „geheimen“ stillen Öffnung der Barrieren führte, die man den Fahrern aus – wie man sagt – Sicherheitsgründen mit dem „Nordschleifen-Permit“ in den Weg gestellt hatte, ist riesengroß. Motor-KRITIK hat darum im Zuge der noch ausstehenden Nachrecherche zu den vom DMSB (Hans-Joachim Stuck?) bevorzugten Fahrern, auch einmal nach dem „schriftlich eingereichten Fragenkatalog der Fahrer AG“ gebaggert. - Und ist fündig geworden. - Aber damit gibt es immer noch keine gültige – und ernst zu nehmende - Antwort auf die Frage:

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Verbessern „Erdbeben“ den Motorsport?

Am letzten Wochenende erlebten die „Rock am Ring“-Fans ein „Donner-Wetter“. Jetzt, am Wochenanfang, erleben die VLN-Fans ein „Erdbeben“. - Als Erdbeben werden nicht nur messbare Erschütterungen unserer Erde bezeichnet, die schon mal durch Verschiebungen ganzer Erdplatten entstehen. Als „Erdbeben“ werden manchmal auch „Verschiebungen“ empfunden, die durch die Auflösung von Spannungen zwischen bestimmten gesellschaftlichen Gruppen entstehen. Solche Spannungen können entstanden sein, weil eine unterschiedliche Ausrichtung in der gleichen Sache erfolgt. - Das ist zwar schon – wie man heute erfährt - vor Tagen passiert, aber der „Donner“ wird in diesen Tagen erst hörbar und die unmittelbar Beteiligten werden nun auch „ein Knirschen“ empfinden. Motor-KRITIK hatte das „Beben“ angekündigt. Es wird zwar so zu einer „Entspannung“ kommen, aber gleichzeitig auch zu neuen „Spannungen“ führen, auf deren Lösung dann die Fans des Basis-Motorsports, die Fans der VLN, in den nächsten Tagen und Wochen gespannt sein dürfen. - Aber der „Blitz“ hat noch nicht beim DMSB eingeschlagen! - Durch eine einstimmige Entscheidung aller Gesellschafter der VLN-Veranstaltergemeinschaft („...da waren es nur noch Neun!“) ist es zu einer Verbindung mit der CNBG, der „capricorn NÜRBURGRING Besitzgesellschaft“ gekommen , die sicherlich die Motorsportwelt genauso überrascht, wie das ein Erdbeben in der Eifel tun würde. Damit haben sich nicht nur „Schichten neu gebildet“, sondern auch Schichten so verschoben, dass man auf gespannt darauf warten kann, ob nun auch noch ein „Nachbeben“ auftritt und in welcher Form das erfolgen wird. - Motor-KRITIK versucht seine Leser - soweit das heute schon möglich ist – mit Hintergrundinformationen zu versorgen, da die offizielle „Media-Information“ von heute nur „sehr sparsam“ informiert.

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H.-J. Stuck: Der DMSB-Kompromiss-Spezi?

„Die Arbeitsgemeinschaft Fahrer AG ist aus meiner Sicht über das Ziel hinausgeschossen. Das muss man deutlich sagen. Das ist eine Arbeitsgemeinschaft, die auf uns zuarbeitet. Wir nehmen ihre Ideen auf, präsentieren und diskutieren sie dann im Präsidium.“ - So ist in der März-Ausgabe einer Motorsportzeitschrift („Motorsport XL“) eine Aussage des DMSB-Präsidenten, Hans-Joachim Stuck, zu einer Situation wiedergegeben, die zum Zeitpunkt seiner Aussage durchaus noch Steigerungspotential hatte, wie man nachfolgend lesen kann. Der Herr Präsident wusste zum Zeitpunkt seiner Aussage noch gar nicht, was in Sachen „DMSB Nordscheifen Permit“ noch alles auf ihn zukommen würde. Trotzdem hat er schon mal „vorgelegt“ und versucht die Fahrer AG und deren „Sprecher“, Dirk Adorf, zu diskreditieren, indem er u.a. ausführte: „Es ist ganz klar, dass ein Ergebnis einer AG nicht Eins zu Eins umgesetzt werden kann. Das ist unmöglich.“ Und er hat etwas später versucht einen Stein in eine bestimmte Richtung zu werfen: „Da ist natürlich ein Mensch dabei, der Dirk Adorf, den ich auch selbst in die Gemeinschaft aufgenommen hatte, aber er hat sich als sehr sehr schwierig erwiesen. Und manchmal etwas weit entfernt von der Realität. Er macht sicher gründlich seine Arbeit, aber man muss auch einsehen, dass es irgendwo Limits gibt. Ohne Kompromiss geht’s nicht.“ - Motor-KRITIK muss da fragen:

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Nicht im ADAC-Angebot: Grabpflege

Das 24-Stunden-Rennen 2016 ist Vergangenheit, lebt aber bei „Faccebook“ und in vielen Fan- und Nürburgring-Gruppen weiter. Leider wird da nicht nur das zum Rennen herrschende Wetter als kritikwürdig empfunden. Nicht der Kampf auf der Strecke wird vordergründig kritisiert, sondern der Gesamteindruck, den dieses Rennen vermittelte. Manche – wie auch Motor-KRITIK – würden das Rennen als Marketing-Veranstaltung abhaken und hoffen, dass die Verantwortlichen erkannt haben, dass es in diesem Stil nicht weiter geführt werden kann. Obwohl es sicherlich nicht nur für „Wige Media“, sondern auch für den ADAC Nordrhein ein Geschäft war. Während die Geschäftsleute im Umfeld des Nürburgrings, von einem „schlechteren Geschäft“, z.B. verglichen mit 2015, sprechen. Das würde bedeuten, dass 2016 – noch – weniger Zuschauer vor Ort waren als 2015. Aber aus Marketinggründen wird man sicherlich mehr als 2015 vermelden. In der Bundeshauptstadt Berlin konnte man in einer Tageszeitung lesen: „Das 24-Stunden-Rennen ist auf jeden Fall das größte Ereignis in der Eifel“, aber auch, dass es einen neuen Zuschauerrekord in 2016 mit 240.000 Zuschauern gab. - Die Pressearbeit des ADAC Nordrhein in Verbindung mit Wige Media ist bewundernswert – aber leider nicht glaubwürdig. - Motor-KRITIK hat in diesem Jahr keine Zuschauer gezählt oder sich von pfiffigen Presse- und Marketingleuten mit Sensationszahlen und tollem Catering verwöhnen lassen. - Wir waren im Umfeld des Nürburgrings unterwegs und mussten bei einem Vergleich – auf den wir zufällig stießen – den Eindruck gewinnen, dass es schon einen Unterschied zwischen Menschen aus verschiedenen Kontinenten gibt. - Leben und arbeiten in Asien die besseren Menschen? - In jedem Fall können wir aber die Feststellung machen:

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Nürburgring-Award: Gesichts-Operation!

Motor-KRITIK war „als einer von dreihundert“ ausgesuchten Gästen nicht dabei, war überwiegend „abseits“, verbunden mit den Geschehnissen am Ring durch Telefon, Fernsehen und Computer. Dabei hatte schon die Veranstaltung am Freitag vor dem Rennen einen Ausblick darauf zu vermitteln versucht, was der Nürburgring in Zukunft ablegen möchte: Den Provinzgeruch! - Auch das politische Mainz schaffte mit der extrem teuren - und mit aufwendigen Trixereien angelegten - Nürburgring-Affäre nicht den Schritt auf die große internationale Bühne. - Nur in die Insolvenz und bis Luxembourg vor Gericht. - Peter Lauterbach, CEO der Wige Media, versucht das nun zu ändern, indem er eine Gruppe von wichtigen Sponsoren um sich geschart hat, die nun ein gemeinsames Interesse am Nürburgring mit ihren Aktionen für den Nürburgring, primär für das 24-Stunden-Rennen, verdeutlichen. Zum Beispiel mit einem „Award“. (In deutscher Sprache: Auszeichnung, Ehrung.) Die Verleihung des neuen „Nürburgring-Award“ fand am Freitag vor dem 24-Stunden-Rennen in drei Kategorien im Nürburgring-Kino im „ring°werk“ statt. - Nach dem Zieleinlauf des 24-Stunden-Rennens muss man feststellen: Mit Mercedes-AMG wurde z.B. die richtige Firma, Marke (Brand) geehrt, denn das hat es in all den Jahren des 24-Stunden-Rennens noch niemals gegeben, dass drei Fahrzeuge der gleichen Firma am Ende eines dramatischen Rennens die Podiumsplätze Eins bis Drei belegten. (Und auch noch Platz 4!) - Da stimmt dann der Titel zur Schilderung eines neuen Ereignisses, das zumindest als gelungener Versuch betrachtet werden sollte:

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24h-Rennen: Attention! - Chef kommt!

Zum Wochenende kommt NITRO ins Spiel. - RTL NITRO – Es ist aber auch sonst für Sprengstoff gesorgt. Denn Nitro kann auch ein Sprengstoff sein. Da an diesem Wochenende auch das 24 Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife ausgetragen wird, ist in jedem Fall für Sprengstoff gesorgt. Und das nicht nur während des Rennens, sondern auch schon vorher. Wobei man eigentlich den Nürburgring nicht mit in das geordnete Chaos hinziehen sollte, das jetzt vor dem Rennen noch herrscht. Denn die Rennstrecke, die dem Veranstalter – ADAC Nordrhein - vermietet wurde, die ist – soweit das der DMSB beurteilen kann – i.O. - Von der Art der Abwicklungen im Vorfeld zu diesen Rennen (auch Rahmen-Rennen) kann man das leider nicht vom DMSB sagen. Das kann man auch nicht vom Veranstalter sagen, der jetzt – in einer „Erholungsphase“ des Nürburgrings – schon mal „eine Fünf gerade sein lässt“. Oder auch der FIA mal deutlich macht, wer in der Eifel das Sagen hat. Der ADAC Nordrhein hat's dabei in diesem Jahr leicht. In diesem Jahr gibt’s keine Geschwindigkeitsbegrenzungen auf der Rennstrecke mehr. Da musste er letztes Jahr beim Rennen noch rd. 2.000 Verstöße übersehen, um Ruhe zu haben. Trotzdem gibt’s auch in diesem Jahr keine Ruhe. Vier Firmen wollen Gesamtsieger werden und haben bis ins Detail geplant. Aber der Veranstalter kann nicht vier gewinnen lassen. Wenn drei unterschiedliche Fabrikate „aufs Treppchen“ kämen, wäre das schon ideal. - Und das müsste sich eigentlich auch machen lassen: Porsche, Mercedes, BMW z.B. - Audi muss nicht auf's Treppchen. Die haben schon letztes Jahr gewonnen. - Aber ist noch wichtiger einen anderen Mann zufrieden zu stellen: Viktor Kharitonin, den neuen  Besitzer des Nürburgrings. - Und dann das Theater mit dem DMSB-Nordschleifen-Permit. - Man benötigt hier entweder das Permit der Klassifikation A oder – gar keins. Es gibt aber auch Fahrer, die ein Permit B gemacht und bezahlt haben, aber nach Auskunft des DMSB nur ein Permit C besitzen. - Das gibt’s nicht? - Es gibt beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring nichts was es nicht gibt. - Dieses Rennen ist in seiner Gesamtheit eine Farce. - Einer der 24-Stunden-Rennen Fans stellt bei „Facebook“ richtig fest: „Was total stört, ist die Motorsport-Veranstaltung!“ - Was aber den neuen Besitzer der Rennstrecke nicht stört, mal kurz persönlich einzufliegen. - Weshalb in diesen Tagen „am Ring“ überall flüsternd gewarnt wird:

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Nürburgring: Ein Ort zum Vergessen?

Heute, am 24. Mai 2016, erscheint eine Sonderveröffentlichung der „Rhein-Zeitung“. Die Redaktion hat sich auf eine „Zeitreise“ begeben und „einen Bogen geschlagen von der Vergangenheit, von 1946 zu unserer Gegenwart. „Wir machen deutlich, wie es damals war und wie es heute ist – in vielen verschiedenen Themenwelten“. - Das schreibt der Verleger, Walterpeter Twer, im „Editorial“. Über 96 großformatige Zeitungsseiten geht die „Zeitreise“, in der auch Malu Dreyer, die „Königin der neuen Ampelregierung“ feststellt, wie wichtig die „Rhein-Zeitung“ für die Region ist: „Denn sie stellt die Lebenswelt der Menschen in der Region in den Mittelpunkt.“ - Nach einem Durchblättern stelle ich fest: Der Nürburgring gehört nicht zur „Lebenswelt der Menschen in der Region“. - In der „Rhein-Zeitung“, der Sonderausgabe, einer „Zeitreise“ über 70 Jahre findet der Nürburgring und die politischen Affären und Skandale, die gerichtlichen Auseinandersetzungen, die politischen Gewitter um die politischen Fehlleistungen in Verbindung mit der wohl bekanntesten und anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt keine Erwähnung. - Gehört der Nürburgring nicht zur „Lebenswelt der Menschen in der Region“? - Oder anders:

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F1-GP: „Rennen fahren und Spaß haben!“

Ich sitze mit einem Rennfahrer zusammen und wir unterhalten uns über den Motorsport „damals“ und den von heute. Mein Gesprächspartner kann die Unterschiede beurteilen. Er ist jetzt 50 Jahre alt und kommt gerade von Monte Carlo, wo er einen Formel 1 bewegt hat. - Sagt er. -  Aber der Große Preis ist doch erst... - Marco Werner – um den handelt es sich – lacht: „Ich war beim 10. Historique Monaco Grand Prix am letzten Wochenende dort“. Er hat einen Ferrari Formel 1 des Jahres 1973 gekonnt zwischen den Leitplanken des Stadtkurses bewegt. „Aber ich durfte nicht über 8.000 drehen.“ - Wir haben uns über seine Erlebnisse dort, aber auch über die Unterschiede unterhalten, die den modernen Motorsport von dem von „damals“ unterscheiden. - Marco Werner ist eigentlich froh, dass er sich neben seinen Aufgaben, die er gerne für Audi übernimmt – u.a. die Betreuung des neuen Audi TT-Cups – nun ab und an noch Zeit findet, alte Rennfahrzeuge auf interessanten Strecken zu bewegen. Beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring wird er nicht dabei sein, aber er wird eines der interessanten Rahmen-Rennen, eben den Audi TT-Cup betreuen. - Mit einem treuen Blick zu mir hinüber: „Du hättest da keine Chance mehr. Wir nehmen nur Leute bis 24.“ - Da beschränke ich mich dann auf eine nette Unterhaltung mit ihm und auf die Informationen, die er mir – und den Motor-KRITIK-Lesern – aus Monte Carlo mitgebracht hat.

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VLN: Alles nicht so genau nehmen?

Im Sportgesetz heißt es: Proteste gegen die Zeitnahme sind nicht zulässig. Also sollte man sie ernst nehmen. - Die Zeitnahme. - Zumal da seit Jahren am Nürburgring gleich drei Systeme arbeiten. (Wenn eins mal ausfallen sollte.) Aber dann fällt der Mensch dem Computer ins System. Um den Computer und das Zeitnahmesystem nicht zu überfordern, stellt man eine Zeit ein, die dann später – von Hand – korrigiert wird, wenn die erste Startgruppe tatsächlich über die Ziellinie gefahren ist. Man möchte das Zeitnahme-System nicht überfordern, wenn beim ersten Mal zu viele gleichzeitig über die Startlinie fahren. - Das müssen wir jetzt lernen. Weil es nach Jahrzehnten von VLN-Wettbewerben das erste Mal war, dass Motor-KRITIK über eine solche Situation geschrieben hat, ohne den Hintergrund so genau zu kennen, den auch kein Zuschauer – auch keiner am Computer zu Hause – kannte. Und hat damit eine Diskussion ausgelöst, deren einfachste Schlussfolgerung (der einfachsten „Denker“) dann lautete: Es war ein Fehler beim Starten der Software. - Andere machten es sich noch einfacher und stellten fest: Keine saubere Recherche bei Motor-KRITIK. - Für alle Journalisten-Kollegen war auch „alles sauber“, d.h. eigentlich nur: Sie haben nichts mitbekommen. - Richtig ist: Motor-KRITIK hat am Pfingst-Sonntag und Pfingst-Montag zwar gearbeitet – wie auch die allseits kritisierte Geschichte zeigt – aber an diesen Feiertagen sind einige Verantwortliche nun mal nicht zu erreichen. Und der „Heilige Geist“ konnte an diesen Tagen auch keine Hilfe in der Sache sein. - Nachdem ich heute dann selbstverständlich noch einmal nachrecherchiert habe, möchte ich mir die Frage erlauben:

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VLN-Lauf 3: Kann denn Lüge Sünde sein?

Nach Mitternacht hörte man an diesem Samstag bei der ARD während der ESC-Übertragung aus Stockholm: „Unsere Tonleitungen sind zusammen gebrochen.“ - Da war also schon Pfingst-Sonntag. Und ich fühlte mich nicht gerade wie vom Heiligen Geist erfüllt. Schon 12 Stunden vorher, noch während der VLN-Veranstaltung, des dritten Langstreckenrennens in diesem Jahr, war auch in mir etwas zusammen gebrochen. Man glaubt nicht, was man sieht. - Bis einem einfällt, dass es das alles schon mal gegeben hat. Nur ein wenig anders. „Damals“ gab es z.B. dann bei einem 24-Stunden-Rennen nicht zu wenig, sondern zu viele Starter. - Auch das hat man hinbekommen. - Jetzt gibt es eigentlich – nicht nur beim 24h-Rennen, sondern auch bei der VLN - zu wenig. Und man ist einfach zu schnell geworden. Da fährt ein Jörg Müller eine 7:59 min. Damit denke ich kopfschüttelnd, gefährdet der doch den geplanten BMW-Gesamtsieg beim 24-Stunden-Rennen. Denn im Hintergrund lauert das Porsche-Manthey-Team, wartet auf solche „Fehler“. Im Dunkel des Über-Reglements lautert die „BoP“. Da wird man dann... - Ich darf nicht daran denken. - Und setzte mich abends vor den Fernseher um mich von der ESC-Übertragung aus Stockholm ablenken zu lassen. - Und erlebe eine optische und tonale Überzeichnung – zu bunt, zu laut. Eigentlich vergleichbar mit dem, was ich an diesem Tag bei der VLN erlebt habe. - Beides schrecklich. Bei der ESC scheint nicht mehr die Musik im Mittelpunkt zu stehen. Bei der VLN nicht mehr der Sport. - Sind das noch Automobile, wie sie uns eigentlich als seriennah dargestellt werden sollten? - Auch die GT3 sollen schließlich auf Serienfahrzeugen basieren. Und die ESC sollte eigentlich ein Stück Musikerlebnis sein. - Beide „Felder“ sind zu einem Schlachtfeld der Marketing-Spezialisten verkommen, denen „das Verkaufen“ das Wichtigste zu sein scheint. - Und man fragt sich – auf den Motorsport bezogen:

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