2017-07

„EUROPAS NR.1“ sagt: „ALLES ZUR IAA“ 2017!

Und das schon am 14. Juli 2017, wo doch die IAA, die Internationale Automobil-Ausstellung“ in Frankfurt in diesem Jahr erst am 14. September 2017 beginnt und dann zehn Tage dauert. Man informiert über „Neuheiten, Trends und Technik“, vergisst aber leider festzustellen, welche Hersteller mit welchen Automobilen dort nicht zu sehen sein werden. - Weil diese Hersteller beschlossen haben, auf der IAA 2017 in Frankfurt nicht als Aussteller „auffällig“ zu werden. Dabei behauptet der zu diesem Zeitpunkt - noch - verantwortliche Chefredakteur, Bernd Wieland“ in „START“ auf Seite 5: „Autozeitschriften waren deshalb nie so wertvoll wie heute.“ - Immerhin kann z.B. „Auto Bild“ in der Ausgabe Nr. 28, aus der dieses Zitat stammt, auch „wertvoll“ feststellen: „Wir saßen schon drin!“ - Das ist von ähnlichem Wert, als wenn hier in Motor-KRITIK zu lesen wäre: „Wir standen schon daneben!“ - Auch darauf habe ich schon 2011 aufmerksam gemacht. Motor-KRITIK verzichtet – immer noch - auf so eine – oder ähnliche - Feststellung, sondern möchte nachfolgend auf die eigene IAA-Berichterstattung der letzten Jahre verweisen. Wie gewohnt: Mit einem Klick sind Sie – in diesem Fall – in der Vergangenheit.

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Neues Kapitel im „Malkasten“ aufgeschlagen

! - 29. Juli 2017, 16:00 Uhr: Wichtige Ergänzung unter „PS“ am Ende dieser Geschichte - !

Im Düsseldorfer „Malkasten“ wurde in diesen Tagen ein Kapitel abgeschlossen und ein neues aufgeschlagen. Durch Robertino Wild, den Auch-Gastronomen. - Das „Lido“ im „Malkasten“ wurde – als Ableger des Basis-“Lido“ im Düsseldorfer Medien-Hafen - eröffnet und man hatte Journalisten eingeladen, von denen man annahm – oder annehmen konnte – dass sie die „frohe Botschaft“ mit allen positiven Details „in alle Lande“ tragen würden. - Das hat auch sicherlich überwiegend funktioniert. Aber es gibt immer wieder Journalisten, die ihren Beruf ernst nehmen, über ausreichend Lebenserfahrung verfügen und in der Lage sind, rückblickend Zusammenhänge herzustellen. Da ist es nicht so sehr von Bedeutung, dass es die „Malkasten“-Crew übersehen hatte, Motor-KRITIK die Eröffnung anzukündigen. Ich habe davon also auch „aus der Presse erfahren“, was – und wie - in Düsseldorf die Eröffnung ablief. Die meisten der eingeladenen Berichterstatter haben sicherlich im Sinne der Veranstalter berichtet. Es gab schließlich auch viel zu sehen und – weil Robertino Wild weiß wie‘s geht – auch sonst eine Menge zu schreiben. - Motor-KRITIK möchte nachfolgend auf „das Neue“ hinweisen, aber nicht vergessen an „das Alte“ zu erinnern. - Und auch seinen Lesern eine „fremde“ Internetgeschichte empfehlen, die – wenig rücksichtsvoll – ein paar Zusammenhänge aufzeigt aber auch sehr informativ über die Neueröffnung berichtet. - Meine Leser können sich hier in der Folge einstimmen.

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24. Juli 2017: Lieber Leser!

Der „SPIEGEL“ spricht von einem möglichen Kartell und glaubt zu wissen, dass die deutsche Autoindustrie in einem großen Arbeitskreis – man spricht von 200 Mitarbeitern – sich in vielen Details zum Nachteil der Käufer ihrer Automobile abgestimmt hat. - Das ist mit hoher Wahrscheinlichkeit so, weil es der Entwicklung in unserer Gesellschaft entspricht. - Dass Firmen glauben, diese Entwicklung nicht mitbekommen zu haben, ist glaubhaft. Diese Großbetriebe leben ihr Leben nach eigenen Gesetzen, die sie so verinnerlicht haben, dass sie davon überzeugt sind, dass das Unrecht – das daraus entsteht – eigentlich „Normalität“ ist. Absprachen unter den „Großen“ der Automobilindustrie hat es immer gegeben. Nur auf andere Art. Da trafen sich Einzelpersonen fast unauffällig zu zufälligen Gesprächen. Und man stimmte sich ab. Während in der so genannten „Fachpresse“ die Situation zwischen den scheinbaren Konkurrenten so dargestellt wurde, als würde man sich belauern, der Eine des Anderen Feind sein. - Die „Großen“ haben es lächelnd hingenommen. - Die „Großen“ der „damaligen Zeit“ gibt es nicht mehr. Wir leben in einer „modernen Zeit“, wo man als Verantwortlicher keine Verantwortung mehr übernimmt, weil man sie – elegant aber effektiv – delegiert. Aber man kassiert große, erhebliche Beträge dafür, dass man an der Spitze z.B. einer bedeutenden AG „großen Einfluss“ hat. - Auch auf Aktienkurse. Darum verlagern die „modern Großen“, in ein scheinbar dichtes Beobachtungs-System eingespannt, die Verantwortung für „kritische Absprachen“ auf Arbeitsgruppen. - Das ist modern, macht – für diese Herren - „einen schlanken Fuß“. - Während sie selbst „auf großem Fuß leben“. - Abgeschottet von „Arbeitskreisen“. - Die Art der Arbeit – und das Gesamtergebnis – sind vergleichbar mit anderen Gruppierungen, die in der Öffentlichkeit der organisierten Kriminalität zugerechnet werden. - Haben Sie schon mal darüber nachgedacht? - Was mir dazu dann aktuell als Frage einfällt: Ist z.B. die Reifenindustrie auch so eine Gruppe?

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Tatü, tata - Tattoo! - Es wird zugestochen!

Der „Boulevard“ am Nürburgring ist für seinen neuen Besitzer und auch für den Pächter, die cNG, die capricorn NÜRBURGRING GmbH, ein Sorgenkind. Die Tribüne, die mit ihm einen Verbund bildet, ist nicht dicht. Es „tropft“ durch die Decken einzelner Läden. - Sind die Läden darum nicht alle vermietet? Die monatlichen Kosten sind nicht nur für Ladenmieter hoch. Auch für Besitzer und Pächter. Und das nicht nur im Winter. Wo dann auch die Heizung Sorgen bereitet. Im vorderen Teil – noch vor dem eigentlichen „Boulevard“ - da wird es schnell zu heiß. Und hinten – im NISSAN-Laden – da zittert man. - Jetzt nicht mehr. Weil der Laden geschlossen ist. Nissan-intern streitet man sich, wer die Kosten zu tragen hat. - Japan oder Deutschland? - Weil der Vertrag noch läuft, gibt‘s den Laden noch. Aber der ist „closed“. Andere Läden sind offen, aber nicht zu den allgemein üblichen Ladenzeiten in einer Kalenderwoche. Da gibt‘s nur wenige. Weil auch die Personalkosten verdient werden wollen, hat man halt das Personal reduziert. Damit die Verluste nicht zu hoch werden. - In dieser Phase kann die cNG einen Zugangs-Erfolg vermelden.

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Die RCN hat ihre Zukunft verkauft!

Es ist heute üblich geworden, „keine Meinung“ zu haben. Man nutzt gerne die „sowohl als auch“-Lücke. Gerade Journalisten legen sich nicht gerne fest – oder verhalten sich „pragmatisch“. Man kann das auch aktuell an der Formel 1-Berichterstattung festmachen, wo die Kollegen - „angefüttert“ von den Marketing-Strategen der Formel 1-Serienbesitzer – eine Situation darstellen, die so gar nicht besteht. Und alle – auch die F1-Teamchefs – arbeiten an der Verdeutlichung einer Situation mit, die mehr Fernsehzuschauer, aber auch mehr Zuschauer „vor Ort“ bringen soll. Es soll ein Interesse durch Schaffung einer Konkurrenz-Situation geschaffen werden, die so nicht besteht. Um hier klar die Motor-KRITIK-Meinung darzustellen: Hamilton wird Weltmeister, Zweiter in der WM wird Bottas. Und Vettel wird sich richtig anstrengen müssen – vielleicht auch mit Hilfe des Teams – wenn er Räikkönen hinter sich halten will. - Der Motorsport ist „unehrlich“ geworden. Man redet Situationen passend oder „schön“, ver-fälscht Ergebnisse. Beispiel: 6-Stunden-WEC-Rennen am Nürburgring, wo man einen Porsche an der Box „länger parken“ lässt, damit „der Richtige“ gewinnt. Und niemand hat‘s gemerkt? - Man „reguliert“ mit Boxen-Mindeststandzeiten, „BoP“ und anderen Mitteln und wundert sich dann, wenn dieses „Gestalten von Motorsport-Ergebnissen“ für die Öffentlichkeit inzwischen auch „unten“, an der Basis, angekommen ist. - „Die Basis“ ist z.B. die RCN, wo man mit relativ preiswerten Sportgeräten derzeit noch günstig Motorsport betreiben kann. Aber 2018 ist das vorbei. Dann regiert auch hier das Geld. In der RCN werden sich dann mehr und mehr „Bezahl-Teams“ finden, die über das Jahr so die Einsatzmöglichkeiten für ihre teuren Fahrzeuge (in Rennen!) vergrößern möchten, ein Teil der bisherigen Teilnehmer wird sich in Richtung VLN verabschieden und ein weiterer – nicht kleiner Teil – wird sich vom Motorsport – weil zu teuer! - verabschieden müssen, bzw. in kostenmäßig günstigere Serien abwandern. - Man könnte auch feststellen:

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Eveline Lemke ist keine „dumme Kuh“!

Das war/ist eine Geschichte vom 25. Juni 2015 auf den Motor-KRITIK-Seiten. Ich würde sie heute noch genauso schreiben. Wenn Sie sie „damals“ nicht gelesen haben: Sie war niemals so wertvoll wie heute. - Irgendwie ist dieser Satz bei mir aus der Werbung hängen geblieben. - Ich kenne Frau Lemke wirklich! - Aber inzwischen hat an ihr wohl „der Zahn der Zeit“ genagt. Sie hat es – wahrscheinlich über ihren Ministerposten – zu einer gewissen Primitivität gebracht. Von einer „Beraterin“ schwang sie sich zu einer Ministerin auf. Hat – richtig cool – mitbekommen, dass in dieser Position ihr Ende gekommen war und „hat auf Professorin“ gemacht. Als Leiterin einer Hochschule. - Einer privaten Hochschule! - Dort konnte sie Hochschulchefin ohne Studienabschluss werden. - Mit einem Vertrag bis 2025! - Aber was ist, wenn man sich nicht mehr verträgt? - Dann ist eben nach sechs Monaten Ende! - Aber Eveline Lemke hat nicht nur diese „Pleite“ hinnehmen müssen, sondern hat – fast zeitgleich – einen Aufsichtsratposten bei einer renommierten Windrad-Projektentwicklungsfirma erhalten. - Zufällig? - Das bringt ihr „nur“ 10.000 Euro im Jahr. Aber lässt sie auch auf „Facebook“ jubeln. - Dieser Jubelschrei ist derart primitiv – und peinlich (!) - dass Motor-KRITIK nun in 2017 als eine persönliche Einschätzung feststellen muss:

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VLN 4 + die Zukunftsaussichten der Serie!

Motor-KRITIK hat das Thema schon zweimal – aber dezent – angestoßen. Weil – immer noch - „alles im Fluss ist“. Auch beim 4. Lauf zur diesjährigen Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring war ich im Fahrerlager unterwegs. Und habe schon mal mit Diesem oder Jenen über Dies und Das gesprochen. Unter anderem auch über die Zukunft der VLN. Dabei habe ich den Eindruck erhalten, dass die, die es eigentlich angeht, nicht umfassend informiert sind. Da werden die gleichen Phrasen gedroschen, die eigentlich schon seit vielen Monaten leer sind. Aber es gab auch interessante Ausblicke, z.B. durch die KTM X-Bow GT4, die erstmals in einem Langstreckenrennen am Start waren. Man konnte fast den Eindruck gewinnen, dass es „hinter den Kulissen“ viel ruhiger ist, als vorne auf der Bühne „getratscht“ wird. - Das Deprimierende dabei ist: Jeder tratscht auf seine Weise, in Richtung seiner ganz persönlichen Interessen. Gerade da, wo man es aber erwarten dürfte, fehlt es an Basiswissen. Dabei müsste doch eigentlich oft viel Wissen aus eigener Erfahrung vorhanden sein. - Wenn es so wäre, dann wird diese Erfahrung eben verdrängt, weil sie nicht ins Bild passt. - Die folgende Geschichte kann nur der Versuch sein, aus dem „aufgelesenen Stückwerk“ von Gedanken, Phantasien und einem geradezu krankhaft wirkenden Druck zur Umsetzung von persönlichen Interessen, dem Leser eine Vorstellung zu vermitteln, die über eine reine Information zum 4. VLN-Lauf 2017 hinausgeht.

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DMSB: Unqualifiziert und ohne Qualifikateure!

Eigentlich hatte ich mit hohem Zeitaufwand die mehr als 700 Seiten des DMSB-Handbuches durchgearbeitet – und nichts gefunden. - Jedenfalls nicht das, nach dem ich gesucht hatte. Dann bin ich per Zufall auf Formulierungen gestoßen, die mir sehr gefallen haben. Wie wäre es z.B. mit: „Die in der Ausbildung einer qualifizierten Arbeitskraft geronnene Arbeitszeit ließe sich abschätzen, indem man die Arbeitszeiten der Qualifikateure in ihren unterschiedlichen Qualifikationsstufen auflistet.„ - Mir hat bei dieser Formulierung das Wort „Qualifikateure“ gut gefallen. Denn nach denen hatte ich im „DMSB-Handbuch“ gesucht und sie schließlich in der „Sackgasse Liberalismus“ gefunden, wo man – wenn ich das richtig verstanden habe - „den Marktliberalen ein kohärentes marxistisches Projekt entgegenstellt“. - Nun bin ich unsicher, ob das „DMSB Nordschleifen-Permit“ ein „kohärentes marxistisches Projekt“ ist. - Jedenfalls braucht man Qualifikateure, die Qualifikanten perfektionieren. - Aber über welche Qualifikationen müssen die verfügen? - Das habe ich auf mehr als 700 Seiten im DMSB-Handbuch, gültig für das Sportjahr 2017, wirklich nicht gefunden. Darum kann eigentlich Jeder ein Qualifikateur eines Qualifikanten auf dem Weg zum Erreichen der Qualifikation sein, die ihm – nach Zahlung der entsprechenden Gebühren – den Erhalt eines „DMSB Nordschleifen-Permit“ gestatten.

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VLN & RCN: „...tief durch die Hose atmen?“

Auf „Facebook“ konnte man diese Empfehlung lesen, nachdem ein anderer – wohl empörter – Leser nach der Bekanntgabe der RCN, dass dort in 2018 mit „Einheitsreifen“ gefahren werden müsse, zu einer Umfrage aufgerufen hatte. Wer würde „unter diesen Umständen“ noch bereit sein dort zu fahren? Das schnell deutlich werdende Ergebnis: Die Meisten nicht mehr. - Da gab es denn die Empfehlung, die hier den Titel bestimmt und die auf „Facebook“ weiter so erklärt wurde: „...weil es zu RCN und VLN keine Alternative gibt“. - Werden also durch die zwangsweise Einführung von Einheitsreifen hier „Abhängige“ vergewaltigt? - Aber das ist eigentlich nicht unbedingt die richtige Frage. Die Frage ist eigentlich: Läuft die Entwicklung des Motorsports – ausgehend von diesen „Breitensport“-Serien nicht insgesamt in eine falsche Richtung? - Motor-KRITIK nimmt den 4. VLN-Lauf 2017 zum Anlass, einmal ein paar Gedanken, angestoßen durch die aktuelle Entwicklung zu formulieren um – zumindest gedanklich – eine Diskussion anzustoßen. - Denn die Empfehlung des „Facebook“-Nutzers, die hier zum Teil des Titels wurde, nutzt eigentlich nur wenig.

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Motorsport: Vorbilder dringend benötigt!

Was macht Menschen zu Vorbildern? - Ihre Erfolge? - Ihr Können? - Ihre menschlichen Qualitäten? - Vielleicht ist es eine Mischung von allem. - Aber wer hat die richtige Mischung? Und wer will beurteilen was richtig ist? - Diese Fragen stellen sich nicht nur im Motorsport. Aber da der Motorsport zu der Thematik dieser Internetseiten gehört, soll folgende Geschichte sich  mit diesem Thema beschäftigen. Zumal am Wochende den Fans wieder eine Menge Motorsport-Veranstaltungen geboten werden. Die Palette reicht von der Formel 1 in Spielberg (Österreich), über die TCR in Oschersleben, bis hin zur VLN am Nürburgring. Und in allen Serien gibt es Fahrer, die sich – irgendwie – aus der Masse der Fahrer herausheben. - Manche werden allerdings heraus gehoben. Dafür sorgen Manager und Agenturen. - Dabei hat es zu allen Zeiten auch Motorsportler gegeben, die „unter Wert“ gehandelt wurden, weil sie sich „nicht verkaufen konnten“. Andere wurden „über den grünen Klee gelobt“, ohne dass sie das in dieser Form wirklich verdient hätten. - Der moderne Motorsport, inzwischen mehr Marketing und Geschäft als Sport, leidet unter dem überzogenen Ausbau der Reglementierungen durch „Profil-Neurotiker“ bei den „Sportbehörden“, braucht daher „menschliche Aushängeschilder“, wenn man ihn als erstrebenswert verkaufen will. Aber braucht man dazu „rundgelutschte Vorzeige-Helden“?

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