2017-08

CNG: Wo man von großen Erfolgen träumt!

Man kann nicht sagen, dass der Geschäftsführer der capricorn NÜRBURGRING GmbH ungeschickt ist. Er vermeldet Erfolge um Erfolge. Und die Medien folgen ihm. - Aber: Was gibt es eigentlich wirklich Neues, wo sind die neuen zusätzlichen Veranstaltungen, die das neue Team am Nürburgring generiert hat? - Nun: Am Wochenende z.B. „Olé“. - Geschicktermaßen hat man das mit einem 6-Stunden-Rennen der VLN zusammen gelegt. - So werden dann „Sonderangebote“ bei den Eintrittspreisen hier wie da möglich. - Vielleicht sind sie auch zwingend notwendig! - Bei „Olé“! - Zwingend notwendig ist jedenfalls, dass die Veranstalter, die eine Woche später mit dem Titel „New Horizons“ am Nürburgring „am Start sind“ recht haben, wenn sie sagen: „Ein so einzigartiges Festival-Konzept wie das New Horizons entsteht natürlich nicht mal eben so über Nacht“. - Darum ist jetzt schon – zum Zeitpunkt des 6-Stunden-Rennens – nicht nur eine große Bühne im Fahrerlager aufgebaut, sondern auch auf dem so genannten Hubschrauber-Landeplatz, der von der VLN zum Renn-Samstag als Parkplatz genutzt werden kann – und darum auch von der CNG an die VLN so berechnet wird – steht aktuell schon ein riesengroßes Zelt. - Aber die Gäste des 6-Stunden-Rennens sollen darunter parken dürfen. - Und auf der Nordschleife werden dann am Sonntag die Touristenfahrten laufen. - Alles gut? - Heute sprach ich mit einem Nürburger über die „Erfolge“ der CNG bei der Vermarktung des Nürburgrings. Er lachte und meinte: „Gerade sind die letzten Besucher vom Truck-Grand-Prix über die B 258 gekommen.“ - Auf meinen fragenden Blick: „So lange dauert es, wenn die 150.000 Besucher des Truck-Grand-Prix vom Nürburgring abreisen.“ - Kleiner Scherz! - Wir haben gemeinsam gelacht!

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14.08.17: Liebes Kartell, liebe Betrüger!

Sie favorisieren, weil es „in die Zeit passt“, z.Zt. eine „neue Bewegung“: Mercedes steigt in die Formel E ein. 2019 soll es soweit sein. Auch der „Chef“ gibt sich zeitgemäß: Keine Krawatte, offenes Hemd, Jeans – und ein Millionen-Einkommen und ... -Rückrufe! - Auch Audi ist schon bei der Formel E drin. - Selbst Porsche kann da wohl nicht zurück stehen. - Und Politiker und Öffentlichkeit klatschen Beifall! - Es ist jedenfalls eine gute Marketing-Idee. - In einer Zeit, in der man die Automobilindustrie des Betruges, der Kartellbildung und anderer Gemeinheiten bezichtet, mit einem eleganten Sidestep abzulenken. Und (fast) jeder glaubt zu wissen was die Formel E ist. - Aber eigentlich stammt sie von Albert Einstein. Der ist zwar schon seit mehr als 60 Jahren tot. Seine „Formel E“ stammt aber auch aus dem Jahre 1905, ist also deutlich mehr als 100 Jahre alt. Immerhin war da schon das Automobil erfunden. Damals schuf Albert Einstein die „Formel E“: E = mc2 (Energie ist gleich Masse mal Lichtgeschwindigkeit zum Quadrat). - Das versteht doch jeder so gut, wie die intelligenten Algorithmen der Betrugs-Software für Dieselmotoren. - Immerhin gab es dazu – zur Einstein‘schen Formel - auch schon eine Sonderbriefmarke der Post! - Obwohl jeder begreift, dass man mit Software-Korrekturen aus Dreckschleudern keine „Klima-Engel“ machen kann, sind Politiker mit dem Ergebnis ihrer letzten, intensiven Auseinandersetzungen mit den „Dreckschleuder-Verantwortlichen“ sehr zufrieden. Sie müssen es sein. Weil sie inzwischen – wie in Niedersachsen z.B. direkt – Teil des Komplotts geworden sind, weil sie dort z.B. einen bedeutenden Anteil an einem Automobil-Riesen besitzen, damit eigentlich auch eine Verantwortung übernommen haben, der sie – wie das Beispiel zeigt – nicht gerecht geworden sind. Auch die Politiker in anderen Bundesländer - auch Bundes-Politiker - scheinen sich in einem gewissen Abhängigkeitsverhältnis zur Automobilindustrie zu befinden. Deren Lobbyisten haben es in den Köpfen der Politiker geschaffen. Nun muss man auch noch erfahren, dass – obwohl der Software-Betrug seit Oktober 2015 offenkundig war – VW-Händler wohl noch im April 2016 Fahrzeuge mit dem berühmt/berüchtigten Dieselmotor vom Typ EA 189 verkauft haben. - Weil es sie „auf Halde“ gab? - Weil man die Produktion nicht so schnell stoppen konnte? - Weil die Kunden auf ihre bestellten Fahrzeuge warteten? - Motor-KRITIK möchte dazu aus eigenem Erleben ein paar interessante Hinweise geben und „die Branche“ erinnern.

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„Diese Ideen werden kontrovers diskutiert!“

Wir bei Motor-KRITIK sind glücklich, dass wir via WLAN Kontakt zum Internet haben. Das gibt uns die Möglichkeit, auch mal bei Facebook ein paar „Wahrheiten“ mit zu bekommen, die in diesem Fall unseren Hinweis von Gestern ins richtige Licht setzen. - Jawohl, das von uns angekündigte Gespräch „in größerer Runde“ hat so stattgefunden. Der Ort der Besprechung war mit „Business-Lounge, Segment 1“ richtig angegeben. Sogar der Zeitpunkt stimmte: „16 Uhr“. - Wir kannten zu dem Zeitpunkt der Veröffentlichung unserer Geschichte weder die Einladungsliste noch das Ergebnis des Gesprächs. Wir waren aber schon überrascht, als wir unter den eingetroffenen Teilnehmern jemanden entdeckten, der Tage vorher persönlich bei „Facebook“ verkündet hatte, „nach einer sehr kontroversen Diskussion“...“mit sofortiger Wirkung die Aufgabe des Fahrersprechers niedergelegt“ zu haben. Um das zu ergänzen: Als einer von drei Fahrersprechern bei der RCN. - Dieser ausgeschiedene Fahrersprecher verkündet dann Tage später – heute (!) - als Teilnehmer an einer Sitzung, deren Tagungsort erst – sozusagen - „in letzter Minute“ bekannt gegeben wurde, was dort in stundenlanger Sitzung wirklich geschah:

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09.08, 16 Uhr: Business-Lounge, Segment 1

Das ist der Ort am Nürburgring (über den „Boulevard“ zu erreichen), an dem heute Entscheidungen fallen werden. Wenn sie dann von den einzelnen Interessengruppen – wahrscheinlich einen Tag später – vermeldet werden, werden das Erfolgsmeldungen sein. - Jede für sich. - Aber insgesamt wird der Motorsport – in diesem Fall primär der Breitensport – Schaden genommen haben. - Würde Motor-KRITIK sich darauf beschränken, über das Ergebnis des heutigen „Meetings“ danach zu berichten, würde dieser Bericht auch eine Fülle von „Erfolgs-Fakten“ sein können. Darum habe ich mich entschlossen, das Ergebnis der heutigen Verhandlungen vorherzusagen. Was bei einer „Wettervorhersage“ selbstverständlich ist und auch als „normal“ empfunden wird, wird in diesem Fall die Leser zunächst ein wenig verwirren. Man wird auf das Einstellungsdatum und -Stunde dieser Geschichte schauen und mit den Daten im Titel dieser Geschichte abgleichen: Tatsächlich wurde diese Geschichte vor Beginn des Meetings geschrieben und eingestellt. Und es werden nicht nur die wahrscheinlich dort getroffenen Entscheidungen, bzw. Einzelergebnisse der Verhandlung vorhergesagt, sondern die „Erfolge“ der einzelnen Interessengruppen auch noch in einen Zusammenhang gebracht, der sonst leicht übersehen und – vielleicht – dann erst in der nächsten Motorsport-Saison deutlich wird. - Selbst auf die Gefahr hin sich lächerlich zu machen: Motor-KRITIK begibt sich heute in die Position eines Meteorologen, der aber in diesem Fall die Entwicklung des Motorsports am Nürburgring vorhersagt, weil wir die „Hochs“ und „Tiefs“ nicht nur alle beim Namen kennen, sondern auch die Richtung, in der sie ziehen werden. Dabei ist „ziehen“ in diesem Zusammenhang eigentlich falsch, denn sie werden „geschoben“. Von fremden und eigenen Interessen. - Kommen wir also zu der Vorhersage des Ergebnisses eines nicht öffentlichen Meetings am:

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Was kostet‘s anderswo? - Dacia ab 6.990 €!

„Ach, bist du jetzt auch mit ‚nem Billigauto unterwegs?“ - Eigentlich waren die Feststellungen, die ich beim Gewinnen von Fahreindrücken mit einem Dacia Sandero sammeln konnte meistens ähnlich. Oder z.B. so: „Oh Gott, da haben Sie ja ein Vorkriegsauto!“ - Und nach einer kleinen Spannung aufbauenden Pause, dann mit einem Lachen: „Aber vor dem 1. Weltkrieg! Ha-haha!“ - Ein anderer „Sachverständiger“ auf einem Supermarkt-Parklatz: „Ach, das ist der mit dem uralten Vierzylinder! - Der wäre mir geschenkt zu teuer!“ - Nett auch: „Aber da müssen Sie wahrscheinlich noch die Fenster mit der Hand kurbeln!“ - Was ich gerne bestätigt habe; um dann zurück zu fragen: „Wie öffnen Sie eigentlich die Fenster in Ihrer Wohnung?“ - Keine Antwort! - Nur ein verkniffenes, beleidigt wirkendes Grinsen. - Der (ältere) Fahrer eines modernen Audi: „Na ja, billige Stahlfelgen und keine Rückfahrkamera.“ - Immerhin schätzt er den Kaufpreis auf 15.000 Euro. Auf meine Frage, was er denn für die Rückfahrkamera in seinem Audi bezahlt habe: „Weiß ich nicht mehr. Die habe ich mit bestellt!“ - Ich sage es ihm: „Dann haben Sie 450 Euro Aufpreis bezahlt. - Hier beim Dacia können Sie die auch bekommen. - Aufpreis 150 Euro!“ - Und das Auto hier kostet mit Überführungskosten gerade mal die Hälfte von dem, was Sie geschätzt haben.“ - Staunen! - Man sollte manchmal wirklich hinterfragen:

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VLN & RCN: Sie konnten zusammen nicht kommen!

So war das nicht nur mit den zwei Königskindern! - In der 29. Kalender-Woche hatte die Industrie auf der Nordschleife das Sagen. Und ein Zerberus – neben seinem auffallend lackierten Citroen „Picasso“ sitzend - kontrollierte, dass niemand die „alte Einfahrt“ zur Nordschleife passierte, dessen Testwagen nicht die entsprechende Plakette – meist im linken hinteren Seitenfeńster angebracht – aufwies. Am Mittwoch dieser 29. Woche begehrten aber kurz vor 13:30 Uhr eine Reihe von Fahrzeuglenkern, die Durchfahrt auf der gemeindeeigenen Straße nutzen zu dürfen. Aber sie gehörten nicht zum Industriepool, wollten auch nicht auf die Nordschleife – sondern zur ehemaligen Wetterstation direkt davor. Die Fahrzeuge die da hochfuhren, das waren keine „Erlkönige“, sondern aus der Sicht der Beobachter „vor Ort“ geradezu „alte Modelle“. Sie wurden auch meist von „alten Modellen“ gefahren, die aber mit „neuen Ideen“ geradezu überfrachtet waren. Man wollte sie in einem „Meeting“ diskutieren, um der Zukunft der Breitensportserien am Nürburgring zu dienen. - Das gleiche Argument nutzen die, die gerade diese Vorschläge ablehnen. - Aber bevor man etwas ablehnt – oder zu etwas zustimmt – da sollte man die Fakten kennen. - Motor-KRITIK schreibt hier über die Vorstellungen, die, die die einen „gedankliche Konstrukte“ nennen, die anderen als „absoluten Blödsinn“ bezeichnen. Dahinter verbergen sich offensichtlich primär „am Geschäft“ orientierte Gedanken, die so „gewichtig sind“, dass sie alle „realistischen“, normalen Einwände verdrängen. - Motor-KRITIK hat dazu auch Vorstellungen, die sich einfach an der Realität orientieren. Das schiebt dann die „Visionäre“, die, die mit neuen Plänen „die Motorsportwelt am Nürburgring „zukunftsträchtig“ verbessern wollen“, einfach in die Schublade der „Phantasten“!

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