VLN 10: Mehr als der letzte Saisonlauf?

„Jedes Ende kann ein neuer Anfang sein.“ - Man sagt es so leicht dahin. Und nach dem letzten VLN-Lauf freut man sich auf die neue Saison. Jedenfalls hat das so einige Jahrzehnte funktioniert. Doch dann wussten es die Funktionäre besser. Man verbesserte so lange, bis dass aus einer liebenswerten Breitensport-Serie ein geldverschlingendes Marketing-Musterstück mit unzähligen Klassen, Marken-Cups und obrigkeitshörigen Werksfahrern geworden ist, die genauso funktionieren, wie der Medien-Partner „Auto-Bild“: Emotionslos, effektvoll, am Gewinn orientiert. - Den Amateur-Motorsportlern, die früher zum Nürburgring kamen, um beim Messen der Leistung von Mensch und Maschine auf einer wunderschönen Rennstrecke ihren Spaß zu haben, die haben das Lachen längst verlernt, wenn der Einsatz eines „gesamtsiegverdächtigen“ Automobils pro Start bei der VLN inzwischen zwischen 30- und 50.000 Euro verschlingt. - Bei der VLN-Organisation wüsste man sicherlich, wie man das Rad wieder zurück drehen kann, aber… - Da gibt es nicht nur „die Wünsche“ der Industrie, sondern z.B. auch die „Vorstellungen“ des ADAC, die inzwischen beim DMSB, der die nationalen, deutschen Interessen im Motorsport vertritt, koordiniert werden. Die Überwachung der Koordination von nationalen deutschen Interessen erfolgt durch einen österreichischen Präsidenten mit einem Beratervertrag für einen deutschen Automobilkonzern. Das Verhalten des DMSB gegenüber Außenstehenden ist übrigens zur Sicherheit in einem „Ethikkodex“ definiert und findet seinen Ausdruck z.B. in „Sondervereinbarungen“ mit BMW beim Thema „DMSB Nordschleifen Permit A“, das auch in 2017 dann eine Rolle bei der VLN-Serie spielen wird. - So muss man sich fragen – wenn man ins Detail zu gehen versucht: War…

VLN 10: Mehr als der letzte Saisonlauf?

Mit Sicherheit! - Aber selbst diese – nur – zwei Worte, können „doppelsinnig“ empfunden werden. Nach kostspieligen Umbaumaßnahmen an der Nürburgring-Nordschleife (Wer trug eigentlich die Kosten?), die dann so „effektvolle“ Geschwindigkeitsbegrenzungen (!) ablösten, die z.B. am Streckenabschnitt „Flugplatz“ die Überfahrgeschwindigkeit bei 200 km/h limitierten, kann nun wieder „voll“ gefahren werden.

Übrigens: Der auslösende Unfall geschah bei Tempo 199 km/h. - Wenn der DMSB, der bisher keine Gutachten zu dem Unfall veröffentlicht hat, sollte sich bei Motor-KRITIK melden, wenn er andere Erkenntnisse hat.

Da werden – wegen der Sicherheits-Umbauten – nun Rundenzeiten durch die Automobile erreicht, die vorher – beim „unsicheren“ Streckenverlauf – nicht erzielt werden konnten. Dabei hat man auch bei den Fahrzeugen „zur Sicherheit“ einige Maße und auch die Leistungen verändert, erhöht und verringert!

Da war es schon fast sympathisch, dass bei VLN-Lauf 10, die schnellste Rundenzeit mit 8:02 min von einem Porsche erzielt wurde, also nicht von einem der neuen Techno-Digital-Wunderwerke, die nicht nur kopf-, sondern inzwischen auch „knopf“-gesteuert daherkommen.

Gesamtsieger wurde aber nicht eine der letzten GT3-Entwicklungen, sondern ein GT3, mit dem die Wirren – und das Irren – bei der VLN eigentlich ihren Anfang nahm: Ein Audi R8 LMS. Der ist jetzt – wie man hört – nachdem 200 davon gebaut wurden, am Ende seiner Entwicklung angekommen.

Werksseitig wendet man sich einem „kostengünstigeren“ Fahrzeugtyp zu, der auch noch näher der Serie zugeordnet sein soll: Der Audi RS3 LMS. Laut Presseinformationen gibt es ihn in zwei Versionen, während mir – oben am Nürburgring, in der Boxengasse – drei Versionen genannt wurden.

Da gibt es zunächst eine „preisgünstige“ Version zu 99.000 Euro. Die ist wohl eigentlich nur deshalb gemacht, um mögliche Interessenten gefühlvoll an die auch für den Hersteller interessanten Modelle heranzuführen. Da wäre dann die Version zu 119.000 Euro um schließlich mit der Version für 129.000 Euro (alles natürlich plus Mehrwertsteuer!) bei jenem Modell zu landen, mit der man dann auch im Wettbewerb konkurrenzfähig sein kann.

Ein „Insider“ mir gegenüber:

„Mit dem Modell für 99.000 Euro kannst du eigentlich nur bei Track-Days Eindruck schinden.“

Am Nürburgring ließ Audi dann auch nur die zwei teueren Versionen mal versuchsweise mitrennen, um mögliche Interessenten auf den Geschmack zu bringen. Schließlich ist so ein Renntourenwagen schon deutlich billiger als ein GT3. Man hat in Ingolstadt gemerkt, dass man damit wohl „das Ende der Fahnenstange erreicht hatte“, d.h., dass man die Mehrheit der am Motorsport interessierten Oberschicht schon mit den Kosten für einen GT3-Einsatz irritiert hat. - Und damit die „Verleih-Unternehmen“ für solche Fahrzeuge auch.

Da ließ sich inzwischen z.B. eine Rentabilität bei 10 Einsätzen bei der VLN und einem 24-Stunden-Rennen nicht mehr erreichen, so dass man diese Fahrzeuge inzwischen auch für RCN-Einsätze vermieten muss. Was dann auch für „Störungen“ in dieser Serie sorgt, die eigentlich dem Basis-Motorsport vorbehalten sein sollte.

So wie die DTM von Kostensenkungen spricht, wenn die drei an dieser Serie beteiligten Automobilhersteller nur noch je 6 statt bisher 8 Wettbewerbsfahrzeuge einsetzen, so wird man bei der VLN versuchen, die Anzahl der Rennen pro Saison zu verringern, um die Kosten zu senken.

  • Ein falscher Ansatz!

Was aber den „Verleihunternehmen“ nicht hilft. So werden sich die die dann früher oder später von den GT3 trennen müssen, um in die preislich attraktivere TCR-Kategorie abzurutschen. Für „Verleihunternehmen“, die von den Motorsportlern leben, die früher vielleicht lieber Golf spielten, aber in ihrem Umfeld als Rennfahrer größeres Ansehen genießen, ist der Name, das Image eines Fahrzeuges sehr wichtig. - Wer von diesen Herrschaften möchte schon einen SEAT fahren? - Aber wenn jetzt Audi…!

Motor-KRITIK hat die TCR-Serie schon in 2015 auf diesen Seiten vorgestellt. Wenn Sie noch einmal nachlesen wollen: Bitte hier klicken!

„Zufällig“ lag ich übrigens da mit meiner Einschätzung, den Honda Civic für die Saison 2016 als „Geheimtipp“ zu empfehlen, auch genau richtig. Die Serie, „ADAC TCR Germany“ wurde in diesem Jahr bei uns von einem Engländer, Briten, Josh Files, mit einem Honda Civic gewonnen.

Aus meiner persönlichen Sicht war es übrigens der ADAC, der die Entwicklung der TCR hin zu einer eigenen Kategorie bei der VLN bremste. Da es im Markt noch nicht genug Fahrzeuge gab, wollte man mit einer „Freigabe“ für die VLN die eigene Serie nicht dadurch gefährden, dass vielleicht einige Teams abwanderten. - 2017 wird das anders aussehen!

Für die Audi A3 LMS lag übrigens schon zum Zeitpunkt von VLN-Lauf 10 eine „vorläufige Homologation“ vor. Trotzdem hat man die Fahrzeuge dann in der Klasse SPX genannt. Sie machten dann auch im Gesamtklassement eine gute Figur, endeten auf Platz 18 und 22 des Gesamtklassements und unterschieden sich in den Fahrleistungen – gemessen an ihrer schnellsten Runde im Rennen – um fast 20 sec. - (Im Anschaffungspreis beträgt die Differenz 10.000 Euro + MWSt.)

Leider sind auch diese Fahrzeuge nicht unbedingt die richtigen Einsatzfahrzeuge für ein Privatteam. So ein TCR-Fahrzeug auf die Nürburgring-Nordschleife abzustimmen, setzt eine Menge Hintergrundwissen und Können voraus. Auch das gibt‘s nicht kostenlos.

Man achte doch nur einmal darauf, wie schwer sich Opel mit seinem TCR-Astra tut. Der mag zwar inzwischen den Ansprüchen von „Tilke-Rennstrecken“ genügen, aber auch mit VLN-Lauf 10 können die Entwicklungsarbeiten am TCR-Astra für einen erfolgreichen Einsatz in 2017 bei VLN-Läufen noch nicht als abgeschlossen betrachtet werden.

Und der Opel-Cup, in dem beim VLN 10 gerade noch (mit Gaststarter) 4 (vier) Fahrzeuge im Einsatz waren, den wird es in 2017 nicht mehr geben. Bei Opel (Kissling) wird man geradezu erleichtert aufgeatmet haben, dass einer der ganz Schnellen in dieser Klasse bei diesem letzten Rennen ausgefallen ist. Dort hatte man sich durchaus noch Hoffnung auf einen Gesamtsieg in Cup 1 gemacht. Aber dieser Ausfall sorgte dann für klare Verhältnisse.

Unklar sind die Verhältnisse aber noch in der Klasse SP8T, wo wieder BMW-Werksfahrer entsprechend einer „Sondervereinbarung“ mit dem DMSB am Start waren. Motor-KRITIK hatte schon vor diesem Rennen beim DMSB „in dieser Sache“ um eine Auskunft gebeten, aber bis jetzt weder eine Antwort, noch einen „Zwischenbescheid“ erhalten.

Um die Motor-KRITIK-Leser auf den letzten Stand zu bringen, möchten wir hier unsere Anfrage einfügen:

„...der DMSB hat das Nordschleifen-Permit A zur Voraussetzung gemacht, wenn man in bestimmten Rennfahrzeug-Kategorien Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife fahren will.
Für den Erhalt eines solchen Nordschleifen-Permit A hat der DMSB gewisse Vorschriften erlassen, mit denen die Voraussetzungen für den Erhalt dieser Zusatz-Genehmigung(zur Lizenz) nachgewiesen werden müssen.
Dazu gehört z.B. der Nachweis, mindestens 18 Runden Nordschleife in Rennen mit einem Automobil in einer Klasse bestritten zu haben, in der nur ein DMSB Nordschleifen Permit der Kategorie B erforderlich ist.
Wie auf "facebook" zu erfahren, gibt es aber mit dem Automobilhersteller BMW eine Sonderregelung, nach der BMW-Werksfahrer auch mit einem Automobil der Kategorie B in einer Klasse starten dürfen, die eigentlich ein DMSB Nordschleifen Permit A erfordert.
In den Vorschriften des DMSB ist aber auch vorgegeben, dass ein 18-Runden-Nachweis vom DMSB nur dann anerkannt wird, wenn der Teilnehmer in einer Klasse mit mindestens drei Teilnehmern gestartet ist.
Das ist bei den BMW-Werksfahrern aber in diesem Jahr nicht der Fall gewesen, so dass ihnen eigentlich ein DMSB Nordschleifen Permit A für 2017 eigentlich nicht zugestanden werden kann. - Wenn nicht weitere "Sonderabsprachen" mit BMW greifen.
Ich wäre daran interessiert, zu diesem Thema eine offizielle Stellungnahme des DMSB zu erhalten. ...“

Es kann ja durchaus sein, dass man „aus ethischen Gründen“ (s.o.) auf eine Antwort verzichten muss. (Diesen Scherz konnte ich mir nicht verkneifen!)

Auch an diesem Beispiel kann man sehen, dass die VLN inzwischen zum „Spielball“ der unterschiedlichsten Kräfte geworden ist. Mit „Kompromissen“ bekommt man diese Serie nicht mehr in den Griff. - Jetzt müssten deutliche Einschnitte folgen!

Was den Herren dazu gedanklich bisher eingefallen ist, taugt wenig. Noch ist unklar, ob es z.B. schon in 2017 nur noch 9 VLN-Läufe geben wird – oder doch 10. - Dann würde es in 2018 gleich nur noch 8 Läufe geben. - Das Problem ist wohl: „Wie sag‘ ich‘s meinem Kinde?“

In Cup 5 ging es bei VLN-Lauf 10 auch „hoch her“. Der Gesamtsieger des VLN-Langstreckenserie 2016 kommt aus diesem Pokal (Alexander Mies/Michael Schrey), wird im nächsten Jahr die Start-Nr. 1 tragen. Vier der Cup-Team-Kollegen nutzen „das Wetter“ (es war zunächst richtig nass) und sparten so Benzin, so dass sie erst später als sonst zum Tanken herein kamen.

Aber das Cup-Reglement ist gegen solche „Sparmaßnahmen“. Es heißt dort:

„(c) Maximale Rundenanzahl

Es wird auf SR Art. 7 verwiesen. Maximal dürfen nur 7 gezeitete Runden an einem Stück gefahren werden. Dabei wird die Einführungsrunde nicht gewertet. Sobald der Start frei gegeben wurde (diese Überfahrt zählt nicht dazu) darf die Start / Ziellinie maximal 7 mal außerhalb der Boxengassee überfahren werden. Dies gilt auch für den 2. und die darauffolgenden Stints. Eine Überschreitung der maximal zulässigen Rundenanzahl führt

DMSB Rahmen-Ausschreibung für Rundstrecken-Serien jeweils zu einer Zeitstrafe in Höhe von 3 Minuten. Die Zeitstrafe wird nach abwinken des Wertungslaufs der Gesamtfahrzeit des Teilnehmers hinzuaddiert.“

So rutschten dann vier Fahrzeuge nicht nur in der Klasse, sondern auch im Gesamtklassement nach hinten. Was übrigens – bei gleich großem Tank – der Cup-Fahrzeuge eine solche Reglementierung soll, ist kaum verständlich. Man sollte doch den Fahrern zugestehen, im Rahmen ihrer persönlichen Möglichkeiten entweder das immer wieder von BMW in den Vordergrund gestellte „Hochdrehzahlkonzept“ zu nutzen, oder aber – an manchen Stellen des „Rings“ einen Gang höher und damit „verbrauchsmindernd“ zu fahren. - Was übrigens nicht unbedingt langsamer bedeuten muss! - Und es wäre zeitgemäß!

Aber Sport-Behörden und Funktionäre können sich eben nur über „Reglementierungen“ wichtig machen. Auch wenn sie eigentlich sinnlos sind. - Oder dienen sie etwa der Umsetzung eines „sportlichen Gedankens“?

Von solchen „sportlichen Gedanken“ ist man bei der Betreibergesellschaft des Nürburgring, der CNG, auch weit entfernt. Man überlegt, wie man den Grand-Prix-Kurs optimaler nutzen kann, der auch bei den Touristenfahrten relativ wenig Freunde findet. Da braucht man neue Rennserien. - Und die befinden sich sogar schon in der Entwicklung.

Mitte Oktober gab es da einen ersten Versuch für eine Serie, die als „Auftaktrennen“ deklariert wurde. Diese Serie wird bedeutungsvoll „NES 500 – National Endurance Series“ benannt, die unter der schützenden Hülle des „DMV“ abgewickelt werden soll. Es wird von „500 km-Rennen“ gesprochen. So ein Rennen wurde am Nürburgring, auf dem GP-Kurs, dann in rd. 3,5 Stunden abgewickelt.

Es waren um 25 Fahrzeuge bei diesem „Versuch“ am Start, der übrigens von Dunlop, Brembo, Ravenol gesponsort wurde und von DMV, DSK und ISA-Racing begleitet wird. Das Ganze findet natürlich unter Aufsicht des DMSB statt.

Man kann hier mit normalen Tourenwagen und GT-Fahrzeugen an den Start gehen, die nach Leistungsgewicht eingeteilt sind. Die Fahrzeugen sind in neun Klassen eingeteilt, die von 2,7 kg/PS bis 7,2 kg/PS jede für sich gewertet wird. Natürlich wird auch ein Gesamtklassement erstellt.

Das Ganze soll so ein wenig an „die gute alte Zeit erinnern“, in der man einer guten, heißen Kartoffelsuppe mehr abgewinnen konnte, als heute einem (schlechten) raffinierten Bio-Fitness-Abnehm-Menue. Dunlop greift da dem Veranstalter unter die Arme. Auch mit einer Reifen- und Fahrwerksbetreuung.

Das Ganze soll schon 2017 starten. Die Serie soll überwiegend auf deutschen Rennstrecken ausgetragen werden. Nur eine Veranstaltung soll im benachbarten Ausland stattfinden. Man denkt da an Spa, Zandvoort, Assen oder Most.

Die Serienorganisation liegt bei einer GmbH, die unter

HWA automotive GmbH
An der Steinau 13a
23896 Nusse

firmiert und unter der E-mail-Anschrift dmv-nes-500@deutschland.ms erreichbar sein soll.

Motor-KRITIK hatte schon vor der Veranstaltung versucht mit dem „Promotor“ in Kontakt zu kommen. Das war nicht gelungen. Der Inhaber dieser GmbH macht auf Motor-KRITIK nicht gerade den besten Eindruck. - Aber warum sollte wir uns bei Motor-KRITIK nicht auch mal täuschen?

Mitarbeiter der CNG, die im „Renngeschäft“ über einige Erfahrung verfügen, halten diese neue Serie jedenfalls für „aussichtsreich“ und für eine „Konkurrenz der VLN“. - Für mich persönlich wären 500 Kilometer auf dem Grand-Prix-Kurs als Fahrer nicht vorstellbar. - La-ng-we-i-lig!

Aber wir lassen uns gerne überraschen!

Aber es gibt auch noch eine weitere in Deutschland geplante Serie für 2017, die aus 6 Läufen bestehen soll. Die Rennen werden jeweils am Samstag und Sonntag durchgeführt. Ab Freitagmittag sollen alle Teilnehmer „vor Ort“ sein. Und dann beginnt das „freie Training“.

Die Serie soll unter dem Titel „MITJET GERMAN SERIES“ laufen. Die Rennen sollen in Hockenheim, Nürburgring, Oschersleben, Monza, Hockenheim und noch mal am Nürburgring laufen. Dazu ist ein extra entwickeltes Rennfahrzeug erforderlich, das von einer französischen Firma, „Tork Ingineering“ entwickelt wurde. Es ist ein Rohrrahmen-Zweisitzer, geschlossen wie ein Coupé, wiegt 720 Kilogramm, besitzt einen Zweiliter V4-Motor mit 225 PS, ein sequentielles Sechsganggetriebe, hat hinten eine Starrachse, wird mit Semi-Slick-Reifen gefahren und soll 46,650 Euro kosten.

Die Organisation soll in Deutschland bei

BSA CORSE GmbH
Industriestraße 30
68519 Viernheim

Tel. 06204929090

liegen. Deren Internetseiten erreichen Sie unter www.mitjetgermanseries.de

Motor-KRITIK hofft, zum Ende der diesjährigen VLN-Saison nicht nur deren Entwicklung etwas aufgezeigt zu haben, sondern auch Ausblicke auf sich neu entwickelnde Serien gegeben zu haben.

Gut wäre, wenn es auf der Nordschleife aber auch mit der VLN mit neuen Ansätzen in 2017 dynamisch weiter gehen würde. Auch die neuen Serien, wenn sie denn funktionieren, können niemals für richtige „Racer“ den Fahrspaß auf der Nordschleife ersetzen.

Wenn er denn nicht durch weitere „Reglements“ und Baumaßnahmen weiter kaputt gemacht wird!

MK/Wilhelm Hahne
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1 Kommentar

MITJET GERMAN SERIES

Habe mir die Serie gerade mal was genauer angeschaut.
Dazu kann ich nur sagen:
Um an so ein Fahrzeug noch wesentlich kostengünstiger zu bekommen, könnte man einfach den Renault Clio 3RS nehmen. Renault Sauger Motor 2000ccm ; 201PS Sequenzielle Getriebe gibt es im Zubehör.
Ich weiß jetzt nicht wirklich warum man da so einen Aufwand betreibt. Die 24PS mehr werden daraus keine "Raketen" machen.

Soll diese Serie denn dann auch nur auf der Grand Prix Strecke stattfinden???

Jeder der schon mal mit einem leistungsmäsig vergleichbaren Auto über die Grand Prix Strecke gefahren ist, sollte schon mal sein Strickzeug mitnehmen.

Aber auf der Nordschleife könnte es interessant werden. Nur mit wie viel Autos ???

Christian Zeeh

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