Vorausschauende Aussagen von Daimler-Benz

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Presseabteilungen agieren heute – im Jahre 2017 – vornehmlich als Presse-Abwehrabteilungen. Motor-KRITIK kann auf die Pressearbeit der gleichen Firmen vor Jahrzehnten zurück blicken. Da hatte man es dort auch mit Fachleuten, Technikern und Journalisten zu tun. Anfragen wurden in kürzester Zeit und detailliert bearbeitet. „Damals“ rief man kurz an, stellte seine Fragen, die wurden entweder sofort beantwortet oder aber man wollte/musste noch kurz intern recherchieren. Dann erreichte einen – bei einer komplizierten Frage (aus der Sicht der Presseabteilung) – der Rückruf eine halbe Stunde später. Manchmal wurde man auch sofort mit der entsprechenden „Fachabteilung“ verbunden und konnte sich über das Thema mit dem sachkundigen Techniker austauschen. Es gab sogar die heute unvorstellbare Situation, dass ein Techniker eine Presseabteilung leitete, mit dem man dann gleich die Problematik dieser oder jener technischen Lösung diskutieren konnte. Heute verbreiten die Presseabteilungen der Automobilhersteller vornehmlich „Sprachregelungen“, die in einer Reihe von Meetings in Abstimmung mit der Marketingabteilung – die meistens „gute Botschaften“ fordern – erarbeitet wurden. Die Medien werden dann zur Verbreitung dieser „Wahrheiten“ als „Vervielfältiger“ benutzt. - Wenn Viele den gleichen Blödsinn erzählen, muss er von der Öffentlichkeit auch als Realität und richtig empfunden werden, denkt man wohl. - Nehmen wir heute einmal ein Beispiel aus Stuttgart. - Aber Firmen-Namen wären hier tatsächlich ohne Probleme austauschbar.

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