2014-03

Korrekturen zu „Deppen der Nation“

In jeder Geschichte gibt es Tippfehler. Und in manchen auch Flüchtigkeisfehler, die man als Autor dann immer und immer wieder übersieht. Das ist selbst Ministern wie Ingolf Deubel passiert, der z.B. einen Düsseldorfer Geschäftsmann als „privaten Investor“ für das Nürburgring-Projekt vorgestellt hat, obwohl der nie einer war. Ich war dabei, habe es selber gehört. - Mir ist es passiert, dass ich einen Weg in Düsseldorf zu einer Straße gemacht habe. - Weil in Düsseldorf alles bedeutender, größer ist? - Vielleicht gehöre ich auch zu den „Deppen der Nation“. - Ich solle auch besser nicht von „sieben Kindern“ schreiben. Hat mir ein Leser geraten. - Ich hielt es aber für korrekt, das meinen Lesern mitzuteilen, worüber mich Dr. Axel Heinemann in einem persönlichen Gespräch informierte: Dass er aus dem Sauerland komme, Sohn eines Bauern und auch - Vater von sieben Kindern sei. Mit einer Frau, die auch noch lt. Grundbucheintrag Besitzerin von „GetSpeed“ ist. Und in einer anderen Firma des Dr. Heinemann seine Geschäftsführerin. - Aber das habe ich nicht von Dr. Heinemann. - So wird folgende Geschichte zwar eine Reihe von Korrekturen zu der meinen Lesern bekannten Geschichte zu den „Deppen der Nation“ beinhalten, aber gleichzeitig die Ergänzung von Ergänzungen sind. Denn das Leben geht immer weiter und ist niemals mit einer einzigen Geschichte vollkommen beschrieben. Selbst Bücher wie die Bibel gibt es in Fortsetzungen: Das alte und das neue Testament. Hier also die Fortsetzung und Ergänzung von Fortsetzungen, die Sie, lieber Leser, auf diesen Internetseiten schon lesen konnten. - Ich werde sie aber anders betiteln. Denn das sind auch...

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NG-Gläubigerausschuss: „Deppen der Nation“?

Am 10. März 2014, „High Noon“, da wusste man noch von nichts. Außer, dass man Mitglied in einem Gläubigerausschuss ist, der irgendwann die Entscheidung zu treffen hat, wer denn das Vertrauen möglichst aller Mitglieder verdient, neuer Käufer – und damit Besitzer und Betreiber – des Nürburgrings zu sein und über den Kaufpreis den Gläubigern, die ihnen durch ihre Wahl das Vertrauen schenkten, einen möglichst geringen Verlust ihrer Forderungen zu garantieren. - Am 11. März 2014, „High Noon“, da wusste man auch noch nicht, wem man als neuen Käufer des Nürburgrings sein Vertrauen schenken sollte. Aber man wurde beraten. Von zwei Rechtsanwälten z.B., die die im Gläubigerausschuss vertretenen Vertreter der Ortsgemeinden Nürburg und Müllenbach zur Ergänzung ihres Sachverstandes mitgebracht hatten, die ihrerseits aber die Risiken, die ihre Beratung in dieser „teuren Entscheidung“ betreffen, durch eine Haftpflichtversicherung gedeckt fühlten. Und man wurde beraten durch die Insolvenz-Sachwalter, die die Mitglieder des Gläubigerausschusses mit Informationen fütterten, so wie man Pferden die Möhren hinhält. Das heißt: Der Gläubigerauschuss erhielt „Leckerlie“ vorgehalten. Von den Sachwaltern, die in diesem Fall mit „Möhrchen“ die Verantwortung deligierten. - Hat jemand von den Herren des Gläubigerausschusses die Konzepte der zwei Bieter, H.I.G. und Capricorn, in allen Details miteinander vergleichen und abgleichen können? - Haben alle Mitglieder beide Kaufverträge in allen Details miteinander vergleichen, abwägen dürfen und können? - Haben die Mitglieder des Gläubigerausschusses die Möglichkeit gehabt, die Solvenz der Käufer zu überprüfen? - Gab es überhaupt die Zeit dafür? - Wurden sie durch die Art, mit der sie unter Zeitdruck zu einer Entscheidung gezwungen wurden – von wem auch immer – vorsätzlich zu einer grob fahrlässigen Entscheidung verführt? - Aus den Antworten auf diese Fragen – die keiner der außenstehenden Beobachter kennen darf – ergibt sich eine neue Frage:

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„Nürburgring? - Dommer ne Jefalle!“

„Un halt de Schnüss!“ - Aber eigentlich ist ein solcher Hinweis gar nicht notwändig, denn die letzte offizielle Pressemitteilung der Nürburgring Betriebsgesellschaft GmbH ist eine vom 11. März 2014, die von der Kopfzeile bestimmt wird: „Bieter Capricorn erhält Zuschlag beim Nürburgring“. - Es ist tatsächlich schon 13 Tage her, dass man im Vorspann zu dieser offiziellen Pressemitteilung lesen konnte: „Transaktionsvolumen beträgt über 100 Mio. EUR - Bis zu 25 Mio. EUR sollen in die weitere Entwicklung des Nürburgrings investiert werden“. - Wenn inzwischen aktuell beim SWR oder in der “Rhein-Zeitung“ zu lesen ist: „Nürburgring macht Millionengewinn“, so ist das zufällig exakt die Zusatzinformation, die lt. Drehbuch in diesem Moment als Ergänzung die Meinung der Öffentlichkeit stützen soll, die da lautet: „Alles wird gut!“ - Motor-KRITIK möchte jedoch in Richtung der Insolvenz-Sachwalter deutlich machen:

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21. März 2014: Lieber Leser!

Gestern war Frühlingsanfang und ich war beim Augenarzt. In Mainz tagte der Wirtschaftsausschuss zum Thema Nürburgring und am Kiosk erschien die neue Ausgabe von „auto motor und sport“ mit „Der Verkauf des Nürburgrings: 10 Fragen und Antworten“. Auf Seite 3 wird auch Martin Winterkorn, das Aufsichtsratsmiglied des 1. FC Bayern mit der Aussage zitiert: „Das Auto darf nicht zur Datenkrake werden.“ - Als Vorstandsvorsitzender von VW verantwortet er solche geheimen Datensammler (die „moderne“ Automobile heute schon sind!) und so sinnvolle Automobile wie den „Bugatti Veyron 16.4 Super Sport World Record Edition“. Das o.g. Fachmagazin schrieb einmal über diesen „Veyron“: „ Er ist mit 1.200 PS, 431 km/h und 2,3 Millionen Euro der automobile Superlativ schlechthin.“ - Ganz unter uns: Er kann nur so gut sein wie sein Fahrer. Stellen Sie sich mal Herrn Winterkorn mit diesem „Superlativ“ auf der Nürburgring-Nordschleife vor. - Herr Winterkorn funktioniert sicherlich besser als Duz-Freund von Herrn Uli Hoeneß. - Oder wenn er das macht, was Herr Piech ihm aufträgt.

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ring°racer: Millionen-Wert zu verschenken

Das Einzige das den „Herrn des Rings“ an der für viele – zu viele – Millionen erstellten Achterbahn am Nürburgring schützenswert schien, war der Begriff „ring°racer“. Er ist als Wortmarke eingetragen und wird lt. „Teaser“ der KPMG, in dem die Vermögenswerte am und zum Nürburgring aufgelistet sind, nun mit verkauft. Die Achterbahn selbst, die diesen Namen trägt, die wird verschenkt und soll im nächsten Frühjahr am Nürburgring verschwunden sein. - Ein Zeitzeichen? - Wie man es nach den Worten des neuen Zweidrittel-Käufers, Robertino Wild, empfinden darf, wo das Verschenken (!) - auf einer Pressekonferenz ohne jedes Beispiel - dann beispielhaft verkündet wurde, dann ist das so. - Der Beschenkte wurde nicht genannt, soll geheim bleiben, bis er selbst aus dem von den Insolvenz-Sachwaltern geschaffenen „Nebelfeld“ Nürburgring hervortritt. Motor-KRITIK lüftet heute schon ein wenig den Vorhang und macht am „ring°racer“-Beispiel – und anderen - ein wenig deutlich(er), was Viele in der bisherigen Darstellung der Situation alles übersehen. - Weil man es übersehen will, sich nach Ruhe sehnt. - Im Fall Nürburgring. - Man muss nach vorne schauen. - Motor-KRITIK tut das in diesem Fall mit einem „Rückblick in die Zukunft“ am Beispiel...

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NG-Verkauf: Ein schlecht inszeniertes Drama

Natürlich war Motor-KRITIK nicht zu der Pressekonferenz in Koblenz eingeladen, bei dem der Verkauf des Nürburgrings verkündet, der zukünftige Besitzer und sein „Siegerkonzept“ vorgestellt werden sollte. Trotzdem war ich vor Ort, habe die Abläufe und den Druck in seinen Auswirkungen erleben können, der eigentlich nicht notwendig war. - Warum setzte man den Gläubigerausschuss so unter Zeitdruck? - Was musste eigentlich passieren, dass „Capricorn“ als vermeintlicher Sieger vom Platz ging? - Warum wurde der Geschäftsführer von „GetSpeed“ an der Seite des Besitzers von „Capricorn“ - Robertino Wild – präsentiert und nicht dessen Besitzer, Dr. Axel Heinemann? - Warum mussten die hier versammelten Journalisten, die auch sehr kurzfristig eingeladen wurden, auf den angekündigten Auftritt der Mainzer Politiker Dreyer, Lemke und Lewentz verzichten? - Warum gab Frau Dreyer, die aktuelle Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz am nächsten Tag von Berlin aus ein Interview, bei dem Motor-KRITIK zumindest zwei Sätze sehr bedeutsam schienen? - Insgesamt vermittelt alles den Eindruck von einer „Schmieren-Kommödie“. - Natürlich kann man das auch schöner formulieren:

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Nachprüfbare Glaubwürdigkeit

Im Fall Hoeneß wird dessen Glaubwürdigkeit gerade von Gerichten geprüft. (Das Urteil ist wegen der eingelegten Revision des Angeklagten noch nicht rechtskräftig!) Im Fall Prof. Deubel geht es auch um seine Glaubwürdigkeit. Kurt Beck versucht sich einer Nachprüfung zu entziehen, indem er sich aus der Landespolitik zurückgezogen hat, für deren Fehler – auch die am Nürburgring gemachten - er eigentlich gerade stehen müsste. Die derzeitige Landesregierung möchte sich später einmal erst gar keiner Nachprüfung stellen müssen und verlagert die Verantwortung der Entscheidung für den Verkauf der bisher von seiner Gründung an in staatlichem Besitz befindlichen Kult-Rennstrecke an eine bestimmte Instanz: Den Gläubigerausschuss. Während die Entscheidung für eine Insolvenz – und die Gründe dafür (!) - eindeutig von der Landesregierung getroffen und geschaffen wurden. Man versucht den Hals aus der Schlinge zu ziehen indem man erklärt: „Nach ausführlichen Beratungen hat sich der Gläubigerausschuss für capricorn als künftigen Eigentümer des Nürburgrings ausgesprochen. Mit dieser Entscheidung wurde ein wichtiger Schritt in Richtung einer neuen Zukunft des Nürburgrings gegangen." - Mal wieder eine „neue Zukunft“? - Der wievielte „Neuanfang“ ist das unter Leitung der SPD in der Landesregierung? - Auch viele der derzeitigen „Protagonisten“ waren schon vorher aktiv oder passiv Handelnde in dieser Tragödie. - Motor-KRITIK möchte hier nicht über die Glaubwürdigkeit von anderen befinden, sondern mal – auch im Interesse der Leser – seine eigene überprüfen. - Indem hier Zitate aus Geschichten folgen, die vor Tagen, Wochen geschrieben wurden. - Es ist aber auch zu lesen, was ein Leser dazu meint. - Das alles schließt natürlich nicht aus, dass all' diese Informationen bald ergänzt werden. - Um viele Fakten und eine Meinung.

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Kommentar: Nürburgring-Verkauf

Pietro Nuvoloni, der Pressesprecher der Insolvenz-Sachwalter am Nürburgring, hat mir in einem direkten, persönlichen Gespräch auf der Pressekonferenz zum Verkauf des Nürburgrings noch einmal versucht klar zu machen, dass ich a) in Sachen Nürburgring „befangen“ und b) eigentlich kein Journalist bin, da in meinen Geschichten ständig Berichterstattung und Kommentar vermischt wären. Das ist unjournalistisch, habe ich mir sagen lassen. Man muss den Bericht von der Meinung trennen. - Meine Antwort darauf: Ich habe mich als Journalist auf ein Gebiet begrenzt, von dem ich etwas verstehe, darum sind meine „Geschichten“ auch – wenn man sie über Jahre zurückverfolgt – keine „Prophezeihungen“ die dann zufällig eintreffen, sondern klare Vorhersagen. - Nach bestem Wissen und Gewissen. Ich fülle keine leeren Seiten mit Worthülsen, die ich vielleicht noch irgendwo abschreibe, sondern ich biete Inhalte. - Zum Thema Nürburgring-Verkauf werde ich erst nach gründlicher Nachrecherche etwas schreiben. Darum heute auch nur ein kurzer...

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Nürburgring: Eine Klarstellung zur Klarstellung

Seit dem 28. Februar ist hier in Motor-KRITIK eine „Klarstellung“ (hier) zu lesen, dessen eingerückte Absätze (1 & 2) aus dem „Satzbaukasten“ der EU in Brüssel stammen. Sie wurden mit Absicht nicht als solche gekennzeichnet, weil die Reaktionen interessierten. Es hat darauf auch Reaktionen gegeben, weil diese Sätze nicht nur einmal an einen deutschen Briefschreiber zum Thema Nürburgring ging, sondern inzwischen gleich vier Mal der Redaktion vorliegt. Alle Briefe der EU sind aus Februar 2014 und sollen Briefe sicherlich mit unterschiedlichem Inhalt beantworten. Trotzdem unterscheiden sie sich in Ihrem Inhalt nicht wesentlich. Es folgt hier also zum Thema...

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Leasing-Schnäppchen: Sixt-inisch gut!

„Auto-Bild“ empfiehlt den Kauf von Leasing-Rückläufern. „Vertraglich ist geregelt, dass sie regelmäßig von der Markenwerkstatt gepflegt werden, sie sind also technisch immer auf der Höhe.“ - Schreibt man noch in Heft 4/2014, Seite 70. Und empfiehlt u.a. „Sixt-Leasing“. 80 Prozent der dort ankommenden „Rückläufer“ verkauft man an Händler; 20 Prozent gehen an Privat. - Im nachfolgend geschilderten Fall stand ein „Sixt“-Rückläufer bei einem VW-Händler. Der SEAT Leon 1 P Sport machte einen guten Eindruck. „Sixt“ hatte ihn nur um sechs Monate im Besitz gehabt, er hatte wenig gelaufen, den ersten Verlust hatte der Autovermieter getragen. Und ein VW-Händler kennt sich bei SEAT gut aus, dachte der Kaufinteressent; denn schließlich ist ein SEAT in seiner technischen Ausstattung VW-bestimmt. - Und er kaufte den SEAT. - Aber es war kein „Sixt“-Rückläufer. - Und eine „rote Lampe“ wurde auf wundersame Art – weil unerklärlich - zum Erlöschen gebracht. - Während nun – auch durch die Einschaltung von Motor-KRITIK - bei SEAT (dem Importeur) eine „rote Lampe“ anging. - Wunder gibt es immer wieder! - „Auto-Bild“ klärte in Heft 4/2014 auf: „Rückläufer sind Schnäppchen …dank regelmäßiger Wartung und Garantie ist das Risiko bei diesen Autos klein.“ - Motor-Kritk fragt: „Wirklich?“ - Und weiter:

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