2013-08

Stillzeit ist Schonzeit!

Man kennt das aus der Schwangerenberatung. Aber diese Spruchweisheit gilt nicht überall. Als es im Mainzer Hauptbahnhof still wurde, hatte die Bundesbahn z.B. keine Schonzeit. Wenn es auf Anfragen von Motor-KRITIK still bleibt, könnte das auch daran liegen, dass in einem Mittelgebirge ein Echo selten ist. Obwohl gerade das mediale Echo beim laufenden Insolvenzverfahren am Nürburgring – im gleichen Mittelgebirge gelegen - groß ist. „Insgesamt ist festzuhalten“, informierten die Insolvenz-Geschäftsführer und -Sachwalter z.B. am 29. Oktober 2012 das Insolvenzgericht in Bad Neuenahr-Ahrweiler, „dass das Medieninteresse an dem Verfahren enorm war und zu einem erheblichen Mehraufwand auf Seiten der Unterzeichner geführt hat.“ - Es ist auch darum verständlich, dass man in diesem Zusammenhang das Gericht auch informiert: „Mit der Medienarbeit wurde Herr Pietro Nuvoloni (dictum law communications) beauftragt. Über den Verfahrensstand wurde die Presse unterrichtet gehalten.“ - Herr Nuvoloni versuchte dann wohl mit System ein neues „Stille-Verfahren“ einzuführen. So wie durch den Einsatz von Computern Papier gespart werden soll, versucht Pietro Nuvoloni durch Nicht-Antwort gleich Zeit, Computerarbeit und Papier zu sparen und spart dabei aber wohl in seinem Umfeld nicht an Empfehlungen, durch diese neue Art einer „Nicht-Antwort-Kommunikation“ - eine „dictum law communications“? - im gesamten Umfeld des laufenden Nürburgring-Insolvenzverfahrens für Stille zu sorgen. Man erkennt Ansätze bereits aus seinen ersten Empfehlungen beim DLF: Wilhelm Hahne ist „befangen“. Darum bitte nicht einladen. - Pietro N. nutzt die alte Spruchweisheit, „Keine Antwort ist auch eine Antwort“, inzwischen perfekt. - Nachfolgend ein paar Beispiele, die deutlich machen, dass man schon mal – anders als im Titel oben – ein Fragezeichen hinter die gleiche Tatsachenbehauptung setzen kann. - Junge Mütter haben z.B. andere Stillzeiten als Medienarbeiter. - Also muss die Frage erlaubt sein:

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6-Stunden-Rennen in 6 Episoden

Es gibt Zeitschriften, die berichten über Rennen so, dass der Leser die Abläufe nachvollziehen kann, als wäre er als Zuschauer „vor Ort“ gewesen. Diese Zeitschriften erfüllen eine Aufgabe. Motor-KRITIK schreibt eher für Leser, die als Besucher das Rennen zwar „live“ erlebt, aber nur das mitbekommen haben, was z.B. auch eine Fernsehkamera sieht. Da ist mein Informationsdienst dann schon in der Lage, das „Live-Erlebnis“ mit einen wenig Hintergrundwissen anzureichern. Dadurch kann sich dann das Bild manchmal ein wenig verschieben. - So soll auch nachstehend nicht das reine Renngeschehen geschildert werden, sondern ein paar Episoden am Rande. - Große, kleine? - Da sind Abläufe darunter, die unwirklich scheinen, weil ihnen Entscheidungen einer Art zugrunde liegen, die den Betrachter – würden sie in einem Kindergarten von Kindern getroffen – dann nicht überraschen würden. Aber immerhin wahrt man nach außen den Schein. Als Funktionär, als Fahrer, als Teamchef. - Aber genug der Ankündigungen. Jetzt folgen Informationen zum Thema:

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9. Juni 2009, 9:00 Uhr: Hausdurchsuchung!

Bitte jetzt beim Lesen - aber auch später danach - nicht vergessen: Deutsche Staatsanwälte arbeiten weisungsabhängig, können also nicht immer - wie z.B. Richter - unabhängig von politischem Einfluss eine eigene, möglichst objektive und richtige Entscheidung treffen. - Anders gesagt: Staatsanwälte haben einen Chef. - Richter nicht. Die urteilen nach Gesetz und Gewissen. - Ich habe folgende Geschichte unter dem Eindruck der Berichterstattung über die groben Verstöße gegen die Pressefreiheit in England aus zwei meiner Buch-Geschichten zusammengestellt. Und aktuell ergänzt. Auch um zu beweisen, dass wir zwar auch in Deutschland in einer Demokratie nach „Grundgesetzen“ leben, die aber – wenn es den Mächtigen nicht gefällt – genauso wenig beachtet werden, wie gerade aktuell in England. Schön, wenn aktuell SPD-Chef Gabriel – was die Verstöße gegen die Pressefreiheit in England betrifft – nun Konsequenzen fordert. Wenn aber in Rheinland-Pfalz, einem SPD-regierten Land in 2009 Vergleichbares geschieht, dann werden nach einiger Zeit sozusagen unauffällig die strafrechtlichen (!) Ermittlungen wegen „geringem öffentlichen Interesse“ eingestellt. - Und es ist Ruhe, die praktisch auf eine Ausgrenzung des Journalisten hinausläuft. - Ich weiß wovon ich schreibe.

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Differenzen sind erklärbar. - Und beabsichtigt?

Vor dem Landgericht Düsseldorf musste Motor-KRITIK erleben, dass es in einem Zivilverfahren zwischen Richter (Frank Henning), Kläger (Jens Lieser) und Beklagtem (Kai Richter) zu einer Differenz bei der Ausgangsposition kam, als es um die Gesamtgröße eines genutzten Grundstücks ging, das aus vielen Einzel-Parzellen bestand, die eigentlich – nach Aussage eines leitenden Mitarbeiters der Nürburgring GmbH gegenüber einem Staatssekretär in Mainz seit 2008 - „vereinigt“ sein sollten. 2009 hatte Motor-KRITIK schon mal die Parzellen addiert und war (damals) auf eine Größe gekommen, die sich – jetzt aktuell – nur noch um 10 qm (bei einer Gesamtgrößenordnung von knapp 50.000 qm) von der des vom Vorsitzenden Richter ermittelten Größe (dachte er) unterschied. - Was denn? - Wie denn? - Warum denn? - Motor-KRITIK hat mal zur Sache aktuell recherchiert und muss feststellen:

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Soziale Verantwortung: Märchen vs. Realität

Es geht um die Verantwortung, die man als Firma auch gegenüber den eigenen Mitarbeitern zu empfinden und in entsprechende Handlungen, Beistand und Hilfe umzusetzen hat. In der folgenden Geschichte sollen die Abläufe in einem solchen Fall – der leider nicht ideal verläuft – beleuchtet und die Unterschiede zwischen „Dichtung und Wahrheit“ aufgezeigt werden. Dass hier ein „staatliches Unternehmen“ als Beispiel dient ist Zufall. Es geht um ein Ereignis, von dem ein Mitarbeiter der NBG, der Nürburgring Betriebsgesellschaft, betroffen ist, die eine Nachfolgegesellschaft (oder sollte man „Tochter“ sagen?) der inzwischen insolventen Nürburgring GmbH darstellt. - Motor-KRITIK berichtet von...

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„Licht“-Blick erspart Un-“Billen“?

In einer Zeit, in der „Zigeuner“-Soße als zu scharf empfunden wird, „Neger“-Küsse verwerflicher sind als eine Homo-Ehe, da ist es vielleicht auch „ha(h)nebüchen“ von „Licht“-Blick und Un-“Billen“ zu schreiben, aber ich war für Motor-MRITIK als Beobachter beim Landgericht in Düsseldorf und habe mal die erste Runde eines „Ring-Kampfs der Richter“ beobachtet, habe zugehört und mit meinem Wissen abgeglichen. Da hat man dann schon ab und an Grund sich zu wundern und sich – ich gebe es zu – auch zu ärgern. - Unter diesen vielfältigen Eindrücken entsteht dann auch evtl. ein Titel, der in diesem Fall lautet:

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41. AvD-Oldtimer-GP: Je oller, je doller!

Als freier Journalist habe ich schon über den 1. Oldtimer-GP berichtet. Es regnete Bindfäden. Mercedes war der Hauptsponsor, hatte alle Boxen im „alten Fahrerlager“ belegt und die „Gäste“ aus England (z.B.) standen mit ihren offenen Sportwaren im wahrsten Sinne des Wortes „im Regen“. Damals habe ich nicht nur eine kritische Geschichte geschrieben, sondern auch die Chefredaktion der „Auto-Zeitung“ darauf aufmerksam gemacht, dass man diese „neue“ Oldtimerbewegung in der redaktionellen Planung berücksichtigen müsse. Was geschah. Ich habe dann für „Motor-Magazin“ (auch ein Produkt des Bauer-Verlages, das dann wieder verschwand, wie z.B. auch MOTOR-Poster) in der Folge auch „Oldtimer“ gefahren und darüber berichtet. Ich war nicht zufällig auch der erste deutsche Motor-Journalist der 1977 z.B. bei der „Mille Miglia“ mit einem Vorkriegs-BMW-Sportwagen unterwegs war. (Auch in einer alten Ausgabe der „Auto-Zeitung nachzulesen.) Da sieht man dann vielleicht den 41. Oldtimer-GP ein wenig anders als andere. Zumal man so manche Leute aus der Szene schon seit Jahrzehnten kennt. Aber insgesamt betrachtet, muss man der neuesten Auflage dieser Veranstaltung auf dem Nürburgring bescheinigen: Sie ist ein Spiegel der Zeit.

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Hoeneß-Affäre: Einfach logisch gedacht!

Eigentlich ist die Hoeneß-Affäre nicht ein Thema für Motor-KRITIK. Aber trotzdem – und weil man aus dieser Affäre lernen kann – haben wir uns bei Motor-KRITIK mit dem Thema beschäftigt. Und sind zu der Erkenntnis gekommen, dass es – vielleicht – trotzdem etwas mit der Branche zu tun hat, die für Motor-KRITIK eigentlich im Mittelpunkt steht. Immerhin ist der Herr Stadler von Audi im Aufsichtsrat des FC Bayern, aber auch sein „Chef“, Prof. Martin Winterkorn, der Vorstandsvorsitzende des VW-Konzerns, der selbst seit Jahren viele Millionen zum Ausgleich für seine durch Ferdinand Piech gestützte Arbeit erhält. Wobei niemand weiß, wie groß eigentlich der Anteil des Herrn Piech an der Arbeit des Herrn Winterkorn ist, der als Aufsichtsratvorsitzender des VW-Konzerns eigentlich ein Dienstleister für den Teil der Porsche-Familie darstellt, die von ihm als Österreicher repräsentiert wird. Ferdinand Piech ist 76 Jahre alt – ein paar Jahre jünger als der Herausgeber von Motor-KRITIK - und seit 2002 (u.a.) Vorsitzender des Aufsichtsrates bei der VW AG. Der Vorstandsvorsitzende des VW-Konzerns ist sicherlich auch in der richtigen Art von ihm für die Zukunft eingeplant. Und hat nicht nur für VW, Audi, Skoda, Bugatti, Bentley, Lamborghini, Ducati und MAN eine Bedeutung. Schließlich ist Prof. Martin Winterkorn auch im Aufsichtsrat eines Fußballklubs. Und wenn der FC Bayern München heißt, dann möchten wir uns bei allen Lesern dafür entschuldigen, dass man dann schon auf bisher nicht angedachte Zusammenhänge kommen kann.

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Ein Geiger mal „pizzicato“ betrachtet

„Thomas Geiger?“, fragt der Pressechef zurück, als ich nach „Geiger“ frage. Ich bestätige durch Kopfnicken. Und der Herr über viele unbekannte Sachinformationen antwortet: „Das ist ein sehr fleißiger Journalist.“ - Er bleibt ernst dabei. Denn Thomas Geiger schreibt als Motorjournalist unter seinem Namen sicherlich viele Fahrberichte, Tests, Modell-Ankündigungen oder Interviews. Der Leser kennt ihn aber auch als Tom Grünweg, Benjamin Bessinger oder Tom Debus. Es kann sein, dass noch weitere Pseudonyme existieren, die Thomas Geiger zum „wichtigen Multiplikator für die deutsche Automobilindustrie“ machen. - Das ist seine persönliche Einschätzung. Ein Medienmagazin bezeichnet ihn schlicht als „heimliche Medienmacht“. Er nutzt die „Industrie-Partituren“ optimal, transponiert, fügt Stimmenlinien hinzu, harmonisiert – nur manchmal vergreift er sich im Ton. Das kann aber nur passieren, wenn sich wahrscheinlich Auftragsproduktionen überschneiden. - Lesern von Motor-KRITIK ist das aufgefallen. - Firmen können davon unangenehm berührt sein. - Aber sie schützen ihn.

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Zhong Guo* vs. .de: Bitte nicht schwarz sehen!

In China ist manches anders als in Deutschland. Es ist nicht nur eine andere Kultur, in die sich „westliche“ Manager nicht unbedingt immer einfühlen können. Darum ist es auch für manche Firmen so schwer dort Fuß zu fassen. Obwohl sie dringend auf den chinesischen Markt angewiesen sind. Dazu gehört z.B. die deutsche Autoindustrie, deren Inlands-Markt schwach und schwächer wird. Dabei hatte doch jede Firma auf einen immer größer werdenden „Kuchen“ gesetzt. Inzwischen kann man nur noch immer kleinere Stücke abschneiden und braucht z.B. China für den Export. Aber es reicht eben nicht, wenn man insgesamt um 300.000 Automobile im Jahr nach China exportiert, um auf den eigenen Aktionärsversammlungen glänzen zu können. Also kooperiert man und baut in China Werke und dann Automobile, weil sich das „Reich der Mitte“ als Zukunftsmarkt darstellt. - Dafür gibt es allerdings keine Garantie.

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