2013

...wg. Vertraulichkeitserklärung!

Eigentlich dürfte die Öffentlichkeit keine Details aus dem Bieterverfahren zum Verkauf des Nürburgrings erfahren. Alles ist vertraulich zu behandeln. So ist dann aber trotzdem in diesen Tagen in einer Tageszeitung zu lesen und im Fernsehen zu sehen und zu hören, welch' tolle Voraussetzungen doch einer der (wenigen?) Bieter zum Kauf der Gesamtanlage des Nürburgrings augenscheinlich bietet. Ein anderer Bieter ist zum gleichen Zeitpunkt über die Art der Vertraulichkeitserklärung, die die KPMG von ihm forderte, mehr als entsetzt und fordert die KPMG zu einer Korrektur auf. Praktisch alle Bieter mit einem bisher unverbindlichen Angebot haben jedoch – wenn auch mit kleinen „Anpassungen“ an die rechtlichen Gepflogenheiten – diese Vertraulichkeitserklärung unterschreiben müssen. Das war bisher die erste Voraussetzung dafür, dass man Einsicht in den sogenannten „virtuellen Datenraum“ erhielt, der es den Bietern möglich machen soll, ein verbindliches Angebot für die Gesamtanlage des Nürburgrings oder aber Teile davon, zu kalkulieren, nachdem man hier Einblick in die echten wirtschaftlichen Daten erhalten hat. Trotzdem – oder deshalb? - gibt es Bieter, die munter – und ganz offiziell – mit der Presse über ihre Absichten plaudern. - Selbstdarstellung? - Verstoß gegen die Vertraulichkeitserklärung? - Aktion im Interesse der Insolvenz-Sachwalter? - Nur der Gläubigerausschuss ist uninformiert, was sich in der zweiten Hälfte des Monats ändern soll. - Und die EU, die Landesregierung, das Insolvenzgericht, die schauen unbeeindruckt zu – bzw. weg. - Damit auch die – und natürlich meine Leser - einen Eindruck von dem sich hin zu einer Tragikkomödie entwickelnden Bieterverfahren erhalten, versucht Motor-KRITIK einen kleinen Ein- und Überblick zu geben, damit deutlich wird, wer hier Regie führt. Von einem offenen, diskriminierungsfreien, transparenten und bedingungslosen Verfahren – wie angekündigt – kann jedenfalls nicht die Rede sein. Wir erleben in der Praxis ein scheinbar streng gesteuertes Insolvenzverfahren, dass sich jetzt schon als eine Farce erweist, mehr an eine Abwicklung getreu eines exakt von der Politik geschriebenen Drehbuchs erinnert. Motor-KRITIK möchte in diesem Zusammenhang nur auf die Enthüllungen der „wiwo“ und auch der eigenen Recherche-Ergebnisse verweisen.

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6. Dezember 2013: Lieber Leser!

Heute ist Nikolaustag. Da kommt der Nikolaus. Das ist etwas anderes als der Weihnachtsmann. Beide werden aber immer wieder durcheinander geworfen. Man sieht auf einem Foto den einen, während die Bildunterschrift von dem anderen spricht. Oder umgekehrt. So ist das auch schon mal mit Informationen durch die Presse in anderer Sache. Man spricht von dem Einen – und hat garnicht begriffen, dass man eigentlich von einem Anderen schreiben sollte. So können Unternehmer zu Hasardeuren und Hasardeure zu Unternehmern werden. Und keiner hat's gemerkt. Klar ist jedenfalls – was die Entwicklung hier am Nürburgring betrifft – Hasardeure werden ausgesondert. Sagen die Insolvenz-Sachwalter. - Und setzten den ADAC vor die Tür. - (???) - In Motor-KRITIK werden Sachwalter als Sachwalter bezeichnet. In anderen Medien werden sie mit „Sanierer“ benannt. Ob die, die diese Bezeichnung verwenden, auch wissen, was sie damit anrichten? - Es ist am Nikolaustag einmal an der Zeit, über solche und andere kleine Unterschiede in der Medienberichterstattung zu schreiben. Was hier folgt sind also kleine Anmerkungen zum Verhalten meiner lieben Kollegen, gleich, ob das nun Redakteure oder Chef-Redakteure sind. Oder vielleicht Verleger, d.h. solche Unternehmer, die sich für Verleger halten und gegenüber Chefredakteuren nun mal weisungsberechtigt sind. - Was folgt, ist also mehr eine kleine Plauderei über Kollegen und einen „neu entdeckten“ (?) Bieter für den Nürburgring, die aber - wie immer - mit Datum und Anrede beginnt:

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„wiwo“ entlarvt Sachwalter-Sachverstand

Wenn man die Arbeit der Insolvenz-Sachwalter am Nürburgring aufmerksam beobachtet, kann der Eindruck entstehen, dass die Herren ein wenig „überstudiert“ reagieren, den Bezug zur Realität verloren haben. Das findet durch eine Geschichte vom 29. November auf den Internetseiten der „wiwo“ praktisch seine Bestätigung, in der die renommierte Wirtschaftszeitschrift nachweist, dass die Herrn Juristen die primitivste Art der Kontrolle im Insovenzverfahren nicht beherrschen, obwohl sie hier von der erfahrenen KPMG mit hohem (kostenpflichtigem) Aufwand unterstützt werden. In der Folge hatte Motor-KRITIK aktuell ein weiteres, entlarvendes Gespräch mit Managern, die sich – angeblich von einem „Bieter“ zur Beteiligung eingeladen – um Details zur Lösung der Frage bemühen, was denn an der neuen Form des Nürburgrings – mit ring°racer und „Grüne Hölle“ - wirklich zu beanstanden ist. - Motor-KRITIK sprach mit Managern aus dem „interessierten Umfeld“, was dann auch bedeutet:

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Der Nürburgring auf 380 Seiten?

Jules Verne träumte in seinem Buch davon, dass die Erde in 80 Tagen umrundet werden könnte. Das ist lange her. Heute geht das schneller. - Dass der Nürburgring als Rennstrecke einmal vor vielen Jahren unter sieben Minuten umrundet wurde, ist bekannt. Heute schafft das niemand mehr. Es hat sich einiges geändert. - 2010 habe ich die Vorgeschichte zum Nürburgring-Skandal in einem Buch mit um 600 Seiten beschrieben. Eine Fortsetzung dieser „unendlichen Geschichte“ würde noch mehr Seiten erfordern. - Aktuell verkünden aber die Insolvenz-Sachwalter, dass sie allen Bietern für den Nürburgring alle wichtigen Informationen auf 380 Seiten zur Verfügung gestellt haben. - Geht das?

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ring°racer: SWR-Film mit Statisten „geschönt“?

Dem Start des Nürburgring-„ring°racer“ scheint eine einzigartige Inszenierung vorhergegangen zu sein. Offensichtlich – und ich werde das auch mit unbeantworteten E-mail-Anfragen nachweisen - ist auch die immer verkündete Betriebsgenehmigung nicht von der Art, dass man darüber offen sprechen könnte. Nicht nur in der offiziellen Presse-Information (die als pdf-Datei dieser Geschichte anhängt) wird „der Mund sehr voll genommen“, sondern es wurden auch Nürburgring-Mitarbeiter in einer SWR-Dokumentation über den „ring°racer“Start als Statisten eingesetzt, die durch „Flanieren“ im Nürburgring-“Boulevard“ eine Besucher-Frequenz vortäuschen sollten, die in der Realität nicht vorhanden ist. Ob hier die Gleichgültigkeit eines SWR-Reportageteams genutzt wurde oder ob eine „Abstimmung“ vorliegt, kann – und soll - hier nicht geklärt werden. Nachfolgend werden zuverlässig vorhandene Informationen genutzt und Fakten – z.B. in Form von E-mail – wiedergegeben, die den vorhandenen Anfangsverdacht bestätigen:

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Insolvenz-Sachwalter können zaubern!

Man kennt diese „Zaubertücher“, die die großen Zauberer vor den Augen der aufmerksamen Beobachter hin und her wenden. - Nichts davor, nichts dahinter. - Oft sind sie auf der einen Seite schwarz, auf der anderen Seite rot. - Natürlich glänzend. - Im Falle der Insolvenz-Sachwalter in ihrer Eigenschaft als Zauberer bei der insolventen Nürburgring GmbH ist der Kontrast wohl ein anderer. Auf der „anderen Seite“ sind sie grün, wie die „Grüne Hölle“; die vordergründige Seite ist dagegen schwarz. - Das heißt: Wir bei Motor-KRITIK sehen Schwarz. Weil es uns nach monatelangen Recherchen gelungen ist, mal hinter die Kulissen der Zauberer zu schauen, ihre Tricks zu „entzaubern“. - Mit der Enthüllung dieser Tricks entlarven sich auch so manche „Zaubersprüche“ als normale Worthülsen. So nebenbei lüften wir dabei das Geheimnis des zweiten Vornamens bei einem der Herrn, der sich mit einem Professorentitel und zwei Doktortiteln schmücken kann und als Vornamen Thomas B. auf seiner Visitenkarte nennt. - „B“ (wie Böhle) steht für Benedikt. Wir lernen aus Wikipedia: „Da der Vorname Benedikt im christlichen Kontext entstand, hat benedictus die engere Bedeutung 'der Gesegnete'“. - Jens ist aber auch ein schöner Vorname, der aber seit 1990 – auch lt. Wikipedia – ein wenig aus der Mode gekommen ist. Aber in Verbindung mit Benedikt ist Jens, als Zauberer-Duo, auf dem Weg zu neuen, großen Publikumserfolgen. - Unter Assistenz eines weiteren Jens. - Sollte man vielleicht von einem „Zauberer-Trio“ sprechen? - Motor-KRITIK möchte unabhängig davon nachfolgend beweisen:

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„Doppelkopf“ am Nürburgring?

Es ist ein Spiel, ein Kartenspiel. - „Doppelkopf“. - Bezeichnenderweise ist es mit „Schafskopf“ verwandt. Obwohl es vom Namen her suggeriert, dass es ein Spiel für zwei Personen ist, wird es eigentlich von mindestens vier bis maximal sieben Personen gespielt. Es lässt sich aber auch mit drei Personen spielen, wobei die Regeln regional – oder sollte man sagen: lokal – unterschiedlich sind und variieren. Man sollte seine Mitspieler also eigentlich kennen und wissen, nach welchen Regeln denn nun gespielt wird. Insofern hat die Insolvenz in Eigenverwaltung am Nürburgring viel Ähnlichkeit mit „Doppelkopf“. Wichtig ist schließlich nicht nur, dass man die Regeln kennt, sondern sich auch daran hält. - Und wie gesagt: Es wäre wichtig, dass man seine Mitspieler kennt. - Meinen die, die „Doppelkopf“ spielen.

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Von „Kleinigkeiten“ und dem ADAC

Die Geschichte hier in Motor-KRITIK von der Handlungsarmut eines Ortsbürgermeister in dem kleinen Dorf Drees in der Eifel, einem Ort mit um 150 Einwohnern, hat nur wenige interessiert. Die Geschichte in BILD vom ADAC, einem Club mit 18.000.000 Mitgliedern, der jetzt im Bieterverfahren um den Nürburgring von den Insolvenz-Sachwaltern ausgeschieden wurde, stößt auf großes Interesse. - Warum? - Meine Geschichte zum Einstieg des ADAC in das Bieterverfahren trug schon ein Fragezeichen, und der erste Satz lautete: „Die Medien sind auf den Propagandazug aufgesprungen.“ - Während die großen Zeitungen ein 100 Millionen-Angebot des ADAC vermeldeten, ging ich maximal von 50 Millionen aus. Damit war für mich – da ich mich auskenne - eine Ablehnung des ADAC als Bieter klar, zumal der nur an den Filetstücken interessiert ist. In Motor-KRITIK war zu lesen: „Wenn die Insolvenz-Sachwalter den Gläubigerausschuss dazu veranlassen würden, am Ende des Veräußerungsprozesses einem Angebot zuzustimmen, dass einem Käufer erlauben würde, ausschließlich die Rennstrecken zu erwerben, dann müssten die – wie man es volkstümlich sagt - „schon mit dem Klammerbeutel gepudert sein“. - Der „Rest“ wäre dann unverkäuflich.“ - Das ist die Realität. - Aber die Insolvenz-Sachwalter hatten eine andere. Nachweisbar. Aber wen interessiert die Realität, die auch im „Teaser“ der KPMG festgeschrieben ist? - Die Insolvenz-Sachwalter sind in der Sache Nürburgring Amateure. Unter solchen hat der Nürburgring schon viele Jahrzehnte gelitten. - Nun muss er auch die noch ertragen.

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Ortsbürgermeister: Staats- oder Volksdiener?

Es gibt in der Eifel reiche und arme Ortsgemeinden. Ihnen steht jeweils ein Ortsbürgermeister vor, der von den Bürgern gewählt ist und deren Interessen er durch eine entsprechende Führung der Amtsgeschäfte zu wahren hat. - Meinen wir bei Motor-KRITIK. - Wie in allen Bereichen des Lebens liegen auch bei den Ortsgemeinden arm und reich manchmal nahe beieinander. Meuspath, nahe dem Nürburgring gelegen, und aus Sicht oberflächlicher Beobachter mit einem Industriegebiet gesegnet, ist arm. So arm, dass diese Gemeinde, wäre sie eine Privatfirma, längst in Konkurs wäre. Amtlich geschützt, werden die Kosten dieser verarmten Gemeinde von Adenau übernommen. Die Ortsgemeinde Drees, direkt angrenzend, gehört dagegen zu den reichen Gemeinden. Der Bürgermeister dort hat es leichter. Aber darf er deswegen auch leichtsinniger sein? - Von Drees und den Handlungen seines Bürgermeisters – oder den Nicht-Handlungen – soll hier die Rede sein. - Wobei so nebenbei die Frage zu klären wäre:

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