Ich komme aus einer „alten Zeit“ in der es noch Presssprecher, kein Internet, keine „KI“, keine Computer gab. Es gab auch keine „Head of“ oder automatische Computer-Antworten, die dann mit „Vielen Dank“ beginnen, informieren, dass die Anfrage der zuständigen Fachabteilung zugestellt wurde, die sich dann automatisch melden würde. - Da muss es dann schon mal einen Stromausfall gegeben haben, denn: Danach habe ich z.B. auch schon mal nichts mehr gehört! - Ich habe es dann dabei belassen! - „Damals“ habe ich – wenn bei mir eine Frage auftauchte – zum Telefon gegriffen, eine Presseabteilung angerufen, dort einen der meist wenigen Mitarbeiter erreicht und ihm mein Problem geschildert. - Der hat zugehört, mir vielleicht gesagt, dass er sich in der entsprechenden Abteilung „schlau machen“ und – sich dann wieder bei mir melden würde. - Das dauerte „damals“ dann – wie ich mich gut erinnere – bei BMW z.B. - maximal 20 Minuten! - Vorbei! - Da sind inzwischen wohl ganze Prozesslinien und Filter und Meetings zwischen geschaltet. Da müssen zunächst wohl auch Team-Entscheidungen getroffen werden, um dann – vielleicht - schon mal zu der Entscheidung zu finden, dass man „solche Fragen“ am besten unbeantwortet lässt, weil die eigentlich „unverschämt“ oder einfach „dumm“ sind. - Natürlich gibt es auch andere Arten der „stillen Verweigerung“. Die sind einfach und funktionieren z.B. mit dem Hinweis auf „Datenschutz“ und „Persönlichkeitsrechte“. - Heute möchte ich zu diesem Thema ein Beispiel erzählen, das gut „ins Bild passt“: