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Der Titel klingt wahrscheinlich ein wenig „extra ordinär“. Aber er ist zu diesem hier folgenden gedanklichen Vergleich sehr passend. Hypercars sind eigentlich Automobile, die man nur in einem besonderen Umfeld erwarten kann. Viele Menschen werden in ihrem Leben niemals einen persönlich erleben dürfen. Manche – Wenige - können sie aber bezahlen! - Aber – ein Trost für „uns Arme“: Geld ist nicht alles! Denn um so ein Hypercar entstehen zu lassen, selbst da braucht man nicht nur viel Geld, sondern auch Phantasie und Können. Selbst wenn man von allem genug – im Überfluss – hat, bedeutet das nicht, das man jemals in den Besitz eines Hypercars kommt. - Für uns „Normalos“ ist das tröstlich! - Ich werde in der folgenden Geschichte zu erklären versuchen, das Hypercars auch schon mal – geradezu märchenhaft – ein Traum bleiben. - Müssen? - Für andere ist das einfach ärgerlich! - Weil es nach meiner Kenntnis ein wunderschönes Beispiel gibt, an dem man die ganze Problematik von „Traum-Automobilen“ aufzeigen kann, die schon mal zum Alptraum werden, möchte heute dazu eine nette, kleine Geschichte schreiben. Der Anstoß zu dieser Geschichte war ein „de Tomaso P 72“, der in einem aktuellen „YouTube“-Video, von Formel 1-Weltmeister Lando Norris durch Monte Carlo gesteuert wurde. - Dazu fällt mir als aufmerksamer Journalist dann sofort noch „01“ ein. Weil ich in meinem Leben bisher immer auf „Kopfarbeit“ angewiesen war, kann ich auch ohne „Künstliche Intelligenz“ heute – hoffentlich - einen kleinen aufklärenden Beitrag leisten – und eine so menschlich dumme Frage stellen wie:
P72 & 01 Hypercars: Märchenhaft geile Schnäppchen?
Eigentlich könnte ich diese Geschichte – meine Geschichte – zum Thema „Hypercar“ so beginnen, wie auch viele Märchen in Kinderbüchern beginnen: „Es war einmal“… -
So eine moderne Hypercar-Geschichte beginnt auch schon mal „märchenhaft“, um dann tragisch zu enden. Wie das auch bei manchen Märchen der Fall ist, die auch nicht immer ein „ordentliches“ Happy End haben. - Aber man kann immer etwas daraus lernen!
Am Ende einer jeden aufregenden Geschichte - oder Märchen – kann man oft feststellen:
„Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie heute noch!“
Aber vorher hätte man gerne noch gelesen:
„Der Wolf ist tot! - Der Wolf ist tot!“
Wenn einem als Kind z.B. das Märchen, „Ali Baba und die vierzig Räuber“ gut gefallen hat, warum sollte einem dann nicht die aufregende Geschichte gefallen, wie es zu dem gerade in Monte Carlo entdeckten „de Tomaso P72“ kommen konnte und warum es bisher scheinbar nur „Testwagen“ von einem „capricorn 01 Zagato“ gibt.
Auch die Entstehungsgeschichte dieser beiden „Hypercars“ ist eigentlich miteinander verwoben. Nur hat es bisher noch keine Toten gegeben, sondern man bemüht nur die Gerichte.
- Dort ist man um eine kultiviert Einflussnahme auf ungerechte Handlungen bemüht!
Man kann bei dieser Geschichte glatt auf 40 Räuber verzichten. Es genügt einer. Und die Gerichte können sich auf die Klärung der Fragen beschränken:
- „Wer ist der „Räuber?“
- „Wo ist das „Raubgut“?
Vom „de Tomaso P 72“ soll es übrigens eine Sonder-Edition von 72 Stück geben, vom „capricorn 01 Zagato“ nur – ganz exklusiv - 19 Fahrzeuge. - Da hilft übrigens kein „Sesam öffne dich“, wenn man mehr möchte! - Schließlich sind wird nicht bei „Ali Baba und die vierzig Räuber“!
Beide Hypercars sind – irgendwie – eng mit einander verwandt. Obwohl der eine „nur“ unerschwingliche 1,6 Millionen Euro kosten soll, der andere aber gleich – für mich - unvorstellbare 2,95 Millionen! - Für ein einziges Automobil!
- Natürlich muss man da noch die jeweils länderspezifische „Märchensteuer“ hinzu rechnen!
Beide Hypercars sind deshalb eng miteinander verwandt, weil die Grundidee bei beiden eigentlich die gleiche ist:
- Sie sind beide keine „Elektronikwunder“ sondern kernige, mechanisch dominierte Spaß-Automobile
Und der Eine ist eigentlich die folgerichtige Weiterentwicklung des Anderen! In beiden hämmert als Basis ein Achtzylinder-Ford-Motor.
Das ist kein Zufall, wenn man die ganze Geschichte dieser Fahrzeuge ein wenig genauer kennt. - Ford weist den Weg?
Eigentlich beginnt der Weg im fernen Hongkong, wo ein reicher Chinese residiert, der die Markenrechte einer längst von der Bildfläche verschwundenen italienischen Firma de Tomaso erworben hatte. Der Namensgeber lebte und arbeitete zwar in Italien, war aber eigentlich ein Argentinier, der inzwischen verstorben ist.
Aber Mister Choi – so der Name des reichen Hongkong-Chinesen - wollte diese Marke im Markt der Automobile wieder aufleben lassen und hatte die Idee zu einem modernen Sportwagen. - Einem Hypercar!
Diesen Sportwagen wollte er in Deutschland fertig entwickeln und produzieren lassen und war bei seiner Suche auf die Firma „capricorn“ – bzw. die ganze Firmengruppe – unter Leitung ihres Chefs, Robertino Wild, gestoßen.
Der ist übrigens kein Italiener, aber hatte eine italienische Mutter, die in Düsseldorf-Kaiserwerth in zentraler Lage bis zum letzten Jahr eine Eisdiele unter dem Namen „Lido“ betrieb.
So ist es kein Wunder, dass man im Düsseldorfer Handelsregister auch unter der HRA-Nummer 17999 auf eine „Lido Gastronomie GmbH & Co. KG, unter der Adresse „Im Handelshafen 15, 40221 Düsseldorf stößt.
Die ist durchaus aktiv und hat z.B. in den „Corona-Jahren“ 2021 und 2022 in vier Tranchen insgesamt staatliche Fördergelder in Höhe von rd. 1,4 Millionen Euro erhalten.
Als Geschäftsführer wird dort ein Robertino Werner Wild, Basinstoke, Großbritannien genannt, der aber kein anderer ist als Robertino Wild aus Düsseldorf. Als Gegenstand der Geschäftsführung ist dort zu lesen:
„Der Betrieb und die Führung von gastronomischen Einrichtungen jeglicher Art, insbesondere der Betrieb einer Brasserie, eines Restaurants sowie von Eiscafés und die Vornahme alle damit zusammenhängenden Tätigkeiten.“
Mister Choi war zwar schon mal im Düsseldorfer „Malkasten“ mit Robertino Wild zum Essen, der auch von obiger Firma betrieben wird, aber ihm hat vor allen Dingen gefallen, dass ihm Robertino Wild einen engen Kontakt zu Porsche darstellen konnte. Robertino Wild hatte ihm natürlich nichts zum wirklichen Hintergrund der Porsche-Beteiligung an einer seiner „capricorn“-Firmen erzählt, die auch dann nicht „ewig währte“!
Was einen neuen „de Tomaso“ betraf, so war man sich eigentlich schnell einig. Es sollte ein Modell mit der Bezeichnung „P 72“ entstehen. Mr. Choi stellte einige Motoren zur Verfügung und die Entwicklung im Detail sollte bei „capricorn“, die Verantwortung bei Robertino Wild liegen.
Auch die Fertigung sollte durch „capricorn“ erfolgen. Da wurde dann in Meuspath/Eifel mit dem Bau einer „Sportwagen-Manufaktur“ begonnen, die aktuell zu einer „Neubau-Ruine“ wurde.
So schien die Information auf der Internetseite von „auto motor und Sport“ eigentlich normal, wenn dort am 13. Januar 2022 u lesen war:
„Der italienische Sportwagenhersteller De Tomaso taucht wieder aus der Versenkung auf. Auf dem Goodwood Festival of Speed 2019 feierte der De Tomaso P72 Premiere. Gebaut werden soll er am Nürburgring mit einem neuen Karbon-Chassis.“
In Motor-.KRITIK war – zum gleichen Thema - dann am 29. Dezember 2023 zu lesen, was sich eigentlich bis heute – 2026 – bei der Beschreibung der zum Bau vorgesehen Manufaktur dieses de Tomaso P 72 – die in der Nähe des Nürburgrings entstehen sollte – bis heute nicht geändert hat:
"Aber richtig traurig sieht es in den unfertigen Hallen aus, aus den schon lange ein „deTomaso“ rollen sollte. - Nun niemals mehr rollen wird! - Ein neues Bauwerk mit „Ruinen-Charakter“!
Der Hongkong-Chinese hatte inzwischen längst das Handtuch geworfen, war an der System-Taktik eines Robertino Wild gescheitert.
Es gibt zwar immer noch nicht die geplanten 72 Fahrzeuge, aber Mr. Choi hat wohl einen Hersteller gefunden, der die Produktion dieses Fahrzeuges nun übernimmt, nachdem „capricorn“ definitiv ausgefallen ist!
Robertino Wild hatte sich wohl – irgendwie – übernommen. Aber auf der anderen Seite versucht er inzwischen mit seiner Eigenschöpfung „caapricorn 01 Zagato“ ein gewisses Ansehen zu erlangen, indem er in Verbindung mit dem italienischen Design-Studio Zagato ein Hypercar entstehen lässt – bzw. den Versuch dazu unternimmt – die ein Stück seiner Genialität praktisch unterstreicht!
Mit dem neuen Hypercar hat er sozusagen einen Fuß zwischen die Tür gestellt, da er sich zu einem Automobilhersteller aufschwingen möchte. - Wenn man seinen Ankündigungen glauben schenken würde. - Beim KBA in Flensburg ist er bisher als Hersteller unbekannt!
Meine Großmutter wäre zur aktuellen Situation wohl nicht um einen passen Spruch verlegen gewesen. Wie wär’s mit:
„Glauben heißt nicht wissen!“
Es ist in seiner Presseerklärung – einer von „capricorn“ - vom 10. Oktober 2025 zu seinen Plänen – nicht nur – zum neuen „capricorn 01 Zagato“ folgendes zu lesen. - Es folgt die deutsche Übersetzung:
„Handgefertigt in Deutschland durch capricorn; Produktionsstart in der ersten Jahreshälfte 2026 als Auftakt für eine ganze Modellreihe unter der Marke capricorn.“
Die erste Jahreshälfte 2026 ist längst Vergangenheit! Die 19 Hypercars vom Typ „capricorn 01 Zagato“ sind aber noch keine Gegenwart.
Es rollen in einigen Videos drei Fahrzeuge durchs Bild, die schon mal mit „Testwagen“ bezeichnet werden, sich unterschiedlich farblich darstellen, aber bisher ohne eine offizielle Zulassung für den Straßenverkehr dahin rollen.
- Ob diese „capricorn“-Schöpfung jemals eine Zukunft haben wird?
Damit sind wir dann bei der „märchenhaften“ Darstellung, dass eine „ganze Modellreihe unter der Marke ‚capricorn‘“ entstehen soll.
Schade, dass ich schon so alt bin! - Ich hätte das gerne noch erlebt!
Aber wenn ich noch einmal darüber nachdenke:
- Ist Robertino Wild mit „capricorn“ nicht heute schon in bestimmter Hinsicht eine Marke – und kann man nicht garantiert erwarten, dass…? -
Dummerweise arbeite ich nicht mit einer schlauen „KI“. - Darum scheint man anderswo auch noch nicht begriffen zu haben… -
Angeblich wird aktuell am Thema aber gearbeitet!



