2024

NES + NLS spielen Krieg: Einzug der Gladiatoren?

„Halb zog sie ihn, halb sank er hin!“ - Schon sind wir wieder bei Johann Wolfgang von Goethe, der 1779 eine Ballade schrieb, aus der der erste Satz zu diesem „Vorwort“ stammt. Dabei passt dieser Satz nicht zu folgender Geschichte. Der erste Satz müsste eigentlich lauten: Halb stieß man die VLN/NLS, halb ging sie freiwillig! - Gemeint ist die NLS, die am Nürburgring als VLN inzwischen eins ihrer bisher genutzten Büros verlassen hat. - Nicht unbedingt freiwillig. Der Besitzer des Nürburgrings hat sie praktisch „verstoßen“. Trotzdem sind VLN/NLS freiwillig gegangen, weil ein weiteres vertrauensvolles Nebeneinander nach dem letzten Eklat kaum mehr möglich war. Die VLN/NLS macht ihr Büro frei für die konkurrierende NES. Vom AvD auf Anregung des russischen Besitzers des Nürburgrings in Leben gerufen, möchte die sich auch mit einem Büro direkt am Nürburgring – wie versprochen - etablieren, während ihre „Zentrale“ natürlich in Frankfurt, beim AvD ist. - Es ändert sich in diesen Tagen so einiges am Nürburgring. Auch wenn die Abwicklung fast unauffällig erfolgt, weil sich die Presse allgemein in Zurückhaltung übt. Man hat bisher eine detailierte Berichterstattung über das sich abzeichnende Chaos – auch beim DMSB – vermieden.  Dabei hat Motor-KRITIK seit Ende November 2023 Vorlage um Vorlage geliefert, die es nun möglich machen sollte, entschuldigend darauf hinzuweisen, dass man – aufgrund der aktuell so bedeutend gewordenen „KI“ nun nicht mehr vermeiden könne, doch das besondere Thema „Breitensports am Nürburgring“ aufzugreifen. - Selbst die „KI“ kann nun Motor-KRITIK-„Futter“ finden, das nicht übersehen werden kann! - Das wäre so doch eine Entschuldigung gegenüber den wichtigen Anzeigenkunden, die man natürlich nicht verärgern möchte! - Aber die „KI“… - Was soll man machen? - Irgendwann muss man mal als „Fachpresse“ auch in das Thema intensiver einsteigen! - Der Titel der aktuellen Motor-KRITIK-Vorlage lautet:

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NES+NLS: ...“dann bin ich um den Schlaf gebracht“!

Dieser Titel wird meine jungen Leser lächeln lassen. Alter Mann, alte Sprüche, werden sie vielleicht denken. Denn das Gedicht „Nachtgedanken“, dessen zweite Zeile mir hier als Titel dient, wurde schon 1846 von Heinrich Heine geschrieben. Und der dachte dabei an Deutschland. Dabei sollen sowohl NES wie auch NLS – wenn überhaupt – wohl am Nürburgring ausgetragen werden. Und das liegt in Rheinland-Pfalz. - Da würde dann vielleicht auch besser der Spruch von Bernhard Vogel (CDU) passen, der 1988 in der Koblenzer Rhein-Mosel-Halle ausrief: „Gott schütze Rheinland-Pfalz!“ - Wem das auch noch nicht zutreffend erscheint, dem sollte ich vielleicht eine auch zufällig passende Schlagzeile von heute aus meiner Lokalzeitung – Seite 1 – zitieren: „Aufregung um russische Pläne im All“. - Wem das zu weit weg ist, dem könnte ich auch mit einem Titel „von gestern“ (15. Februar) aus der „Süddeuschen Zeitung“ dienen: „Zwischen Glanz und Grauen“ – Da wurde aber über eine Fotoausstellung in Berlin informiert. - Also bleibe ich mal einfach bei dem von mir gewählten Titel, zumal er sogar mein Schlaferlebnis richtig beschreibt, wie ich mit dieser Geschichte auch beweisen kann!

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NES./.NLS: Puzzle-Stücke zu „Einer wird gewinnen“!

„EWG“, „Einer wird gewinnen“ war mal eine Quizzsendung im Fernsehen, die in 89 Folgen von Hans-Joachim Kulenkampff mit großem Publikumserfolg präsentiert wurde. Es gab zwar danach Neuauflagen dieser Sendung, die aber – ohne Kulenkampff – nicht an den Erfolg des Originals anschließen konnten. Irgendwie hat das Ähnlichkeit mit dem Erfolg der VLN über viele Jahre, die dann als NLS zuletzt – unter neuer Führung – stark schwächelte. Die „Führung“ wurde ausgetauscht, um spätestens 2024 wieder erfolgreicher sein zu können. Das glaubt der neue russische  Nürburgringbesitzer besser zu wissen. Auf seine „Anregung“ hin hat der AvD eine neue Langstreckenserie mit Namen „NES“ ins Leben gerufen, die nun – nach einem OLG-Entscheid – neben der „NLS“ am Nürburgring eine zweite Langstreckenserie in 2024 starten soll. Doch eigentlich ist diese „NES“ durch den DMSB nicht genehmigungsfähig! - So ist ein Streit auch weiterhin unvermeidbar! - Der wird z.Zt. auf Kosten des Motorsports ausgetragen und zielt auf die „Ausschaltung“ eines Veranstalters ab. - So wird das jedenfalls von Motor-KRITIK empfunden! (Die Recherchen zu diesem „Eindruck“ laufen noch“) So kommt es dann aktuell zu dem Titel:

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Was nicht auf den VLN-Internetseiten zu lesen ist!

Für Motorsport-Fans ist das „Klicken“ auf Internetseiten zu einer neuen, ergänzenden Art der Information geworden. - Denken sie. - Auch dort findet man – leider – nur das, was den jeweiligen Betreibern als „gut und richtig“ erscheint. Gut ist also das, was dem eigenen Ansehen – oder der Serie – dient. Auch die Internetseite der „NES“ ist inzwischen frei zugänglich. Dort ist z.B. ab 19. Januar 2024 zu lesen: „Innovativ, attraktiv, kosteneffizient und nachhaltig – die neue Nürburgring Endurance Serie, kurz NES, sorgt für frischen Wind in der Grünen Hölle.“ - Da muss man sich doch eigentlich als Motorsport-Fans freuen! - Schaut man dann auf die VLN-Seite, dann liest man dort ab 3. Februar 2024 u.a.: „Die Veröffentlichung unserer Ausschreibung hat sich aus unterschiedlichen Gründen, die wir nicht beeinflussen konnten, leider verzögert“. - Immerhin liegen jetzt aber sowohl die Ausschreibungen von NES und NLS dem DMSB in Frankfurt zur Genehmigung vor. - Aber leider ist auf der VLN-Seite z.B. nicht zu lesen, warum die VLN mit ihrer Ausschreibung zur NLS-Serie in 2024 „zu spät“ dran ist. Die hat sich eben „leider verzögert“. - ??? - Motor-KRITIK hat versucht, die Fragezeichen im Interesse seiner Leser zu beseitigen und ist auf Fakten gestoßen, die ein „!“ verdienen. - Aber es gibt noch mehr Ungereimtheiten!

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Mehr als ein Fahrbericht: Das Möllemann-Automobil!

Folgende Geschichte habe ich vor 36 Jahren (in Worten: Sechsunddreißig!) geschrieben und bei mir in Motor-KRITIK veröffentlicht. Motor-KRITIK gab es nämlich auch in der Vor-Internetzeit schon! - Einfach auf Papier gedruckt. Aber auch damals schon unmissverständlich. Der Fahrbericht über ein neues Automobil war auch damals bei mir schon mehr als eine Auflistung von technischen Daten. Ich habe mit meiner persönlichen Einstellung zum Automobil auch jeweils Stellung bezogen. Auch gegenüber den Kollegen, die davon ausgingen, dass sie mit ihrem Verständnis für eine allgemein wahrnehmbare  Stimmung, auch ihre Leser besser erreichen würden. Meine Grundeinstellung war – und ist: Man sollte nicht nur eine eigene Meinung haben, sondern sie auch äußern, damit der Leser daran seine Meinung überprüfen kann. Wenn dann diese „eigene Meinung“ dazu noch auf Fakten basiert, wird sie sicherlich anders aufgenommen, als ein politisches  „Mainstream-Geschwafel“. - Lesen Sie nun, was ich vor 36 Jahren zu einem damals neuen BMW M 5 schrieb, dessen kraftvoller Vortrieb durch einen  Sechszylinder-Motor erfolgte. Später hat dann dieses Modells dann einen Achtzylindermotor „ganz normal“ erhalten, dessen eigentlicher Schöpfer dieses sportlichen Automobils als den „rundesten BMW“ zu dieser Zeit empfand. Als Dr. Reitzle bei BMW ausschied, hat er noch zur Erinnerung an die „gute Zeit“ seiner beruflichen Entwicklung, noch so ein „Achtzylinder-Sahnestück“ mit genommen. Dass er dann als „Linde“-Chef später einen Maserati Quattroporte fuhr, zeigt eigentlich, dass Dr. Reitzle immer einen eigenen, aber guten „automobilen Geschmack“ hatte. - Doch nun zu meinem – wirklich langen – Fahrbericht aus dem Jahre 1988, der hier im Jahre 2024 unkorrigiert einkopiert wurde. - Und wenn man einen Herrn Möllemann inzwischen vergessen hat, dann kann man heute auch noch bei „Wikipedia“ nachlesen, dass dieser Politiker sehr umtriebig war. Auch der hatte übrigens schon mal eine „Briefbogen-Affäre“. - Es ist also alles schon mal da gewesen! - Aber ein BMW M 5 hatte nicht immer einen V8-Motor! - Erinnern wir uns also noch mal an 1988, an der ersten BMW M 5 – und an Dr. Wolfgang Reitzle, der bei BMW mit seiner Einstellung zum Automobil nicht nur als reines Objekt zur Fortbewegung, deutliche Spuren hinterlassen hat. - Aus Freude am Fahren!

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Zeitzeichen: Hat nun der digitale Wahnsinn Methode?

Am Dienstag, dem 23. Januar 2024, hat man versucht meine Server zu stürmen. Per Roboter. Der „feuerte“ dann in rd. 12 Stunden mehr als 60.000 e-Mail auf diesen Server ab und hat ihn damit schließlich auch „lahm gelegt“. - Eine tolle Leistung? - Seine „Kollegen“ waren auf dem eigentlichen Motor-KRITIK-Server mit mehr als 20.000 zusätzlichen Besuchen weniger erfolgreich. Alles hat gut funktioniert, kein Leser hat sich beschwert, die „Roboter“ haben keine Lücke gefunden! - Es war aus meiner persönlichen Sicht ein mehr verzweifelt wirkender Versuch, Motor-KRITIK zumindest zu lähmen. - Das ist nicht gelungen! - Es gab schon andere Versuche, in den Server zu gelangen, in dem meine Motor-KRITIK-Geschichten auf Abruf für meine Leser  bereit liegen. - Bisher sind allerdings alle Versuche – sozusagen aus Politik und Wirtschaft – gescheitert, Motor-KRITIK zum Schweigen zu bringen. - Ich informiere übrigens erst heute darüber, weil es wichtigere Dinge gab, die meine Leser wirklich interessieren! - Aber dieses aktuelle Ich-Erlebnis lässt die Frage aufkommen:

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Formel 1: Weniger Volksfest sondern eher „Kirmes“?

Eigentlich ist das, was man derzeit auf dem Gebiet des Sportes wahrnehmen kann,  nur ein „Zeitzeichen“. Es ist die vollkommene Ausrichtung auf eine Kommerzialisierung des Sports. Eine neue Generation richtet sich auf die Nutzung von „Künstlicher Intelligenz“ ein und handelt dann schon mal ein wenig „kopflos“.

Da wechselt ein guter Formel 1-Fahrer sein Team und die Aktien des neuen Arbeitgebers – ab 2025 wird der Wechsel sein(!) - boomen aktuell, der Firmenwert steigt in den Aktien-Himmel! - Ist das normal?

Es macht die ganze Primitivität der „modernen Entwicklung“ hin zu einer oberflächlichen  Betrachtung von Situationen deutlich. Dazu gehört z.B. auch, dass eine Sport-Organisation den Neueinstieg eines Neueinsteigers in „ihre“ Serie eindeutig aus „kaufmännischen Überlegungen“ ablehnt! Wir erleben das gerade in der Formel 1, wo man sich gegen einen Neuzugang des Andretti-Teams sperrt. - Das „schlüssige“ Argument:

  • Der Einstieg eines 11. Teams in die Formel 1 würden „keinen Nutzen“ (!) bringen!

Die FIA, die sich als Weltverband der Motorsports empfindet, hatte die Frage, ob man einem Andretti-Team den F1-Einstieg gestatten sollte, bisher noch offen gelassen, aber doch eine positive Einstellung erkennen lassen. - Man gab sich „vorsichtig abwartend“! - Wahrscheinlich, weil man sich auch dort inzwischen am „Mainstream“ orientiert. Da äußert man sich nicht klar und eindeutig!

Der „Mainstream“ wird in unserer Zeit von Leuten bestimmt, die sich Ferrari-Aktien kaufen, weil ein guter, bekannter Formel 1-Fahrer von Mercedes zu Ferrari wechselt. - Ein Beispiel für zeitgerechte Normalität?

So „verkommt“ so manche Art Motorsport, bei der man sich in Zukunft nicht wundern sollte, wenn dort an den immer größer werdenden „Palästen“ im jeweiligen F1-Fahrerlager dann mal ein Aushang zu finden sein wird, auf dem man lesen kann:

Junger Mann zum Mitreisen gesucht!

Das ist nun mal in „Kirmes-Kreisen“ ein Stück der Normalität! Wir leben nun mal in einer Zeit der Gleichmacherei. „BoP“ – gleich welcher Art – wohin man schaut. Um die Spannung für die Zuschauer zu erhöhen. - Und natürlich ein „Safety-Car“! - Übrigens eine amerikanische Idee! - Um „unauffällig“ korrigierend eingreifen zu können!

Der eigentliche Sport wird als Angebot für den Zuschauer als nicht mehr ausreichend empfunden. Da muss ein passendes, „modernes“ Rahmenprogramm geboten werden. - Event, Event!

  • Könnte man nicht einen Moto-GP-Lauf in ein Musical, wie z.B. „König der Löwen“, einbauen?

Selbst eine Sportveranstaltung wie die Moto GP, kommt doch heute kaum noch ohne einen guten Regisseur aus! - Man macht passend! - Der Bessere soll gewinnen? - Das war „früher“ mal! - Schnee von gestern!

Junge, dynamische Leute – auf die sich das Interesse vieler Veranstalter und Marketing-Spezialisten richtet – die wollen den „Genuss der neuen Zeit“. - Sagt man! - Darum ist auch eine Entwicklung wie wir sie gerade am Nürburgring im so genannten „Breitensport“ erleben eigentlich „zeitgemäß“. - Niemand protestiert! - Die Kaufleute haben das Sagen! - Und man wirft „viele Förmchen in den Sandkasten“ Sport!

  • Proteste sind heute nur noch nach „politischer Anregung“ zur Ablenkung möglich und straffrei!

Ich persönlich habe noch einen Prinzen Bira in der Formel 1 fahren sehen. Wie kam der da eigentlich hin? - Wer hat den zugelassen? - Der hat sich einfach einen Serien-Formel 1 von Maserati gekauft! - Später hat er dann an Segel-Wettbewerben teilgenommen! - Weil ihm das einfach Spaß machte! Das hat alles sicherlich viel Geld gekostet! - Hatte der! - Der hat sich den Sport etwas kosten lassen!

  • Das war „Gestern“! - Im „Heute“ verdient man mit dem „Sport“ Millionen!

Unmöglich, so ein Prinz Bira! - Der hat einfach mit einem „normalen“ Formel 1-Wagen „seinen Sport“ betrieben! Jeder – der Geld und Spaß daran hatte - konnte das früher! - Das wäre heute nicht mehr möglich! - Ein Agostini könnte heute auch nicht mehr mit einer „MV“ in vielen Rennen hintereinander mit einem Riesen-Vorsprung siegen! - Dem Zuschauer von damals hat’s gefallen!

  • „Der Bessere soll gewinnen“? - Eine überholte „unmoderne“ Einstellung!

Natürlich wird der Motorsport heute immer noch mit Motorsport – exakt wie damals – benannt. Es gibt auch immer mehr wichtige Organisationen, die sich als „Hoheit“ empfinden, vielseitige Reglemente und Gebote erstellen und dafür Gebühren kassieren.

  • Aber der Sport – auf allen Gebieten – ist verglichen mit „früher“ eigentlich „ärmer geworden“.

Nein, früher war nicht alles besser! - Nur die Bezeichnungen waren zutreffender! - Zu dem was – und wie es – heute als „Sport“ betrieben wird, sollte man neue Bezeichnungen finden. Es gibt doch inzwischen tolle Agenturen, die sich mit der Schaffung von Marken-Namen selber einen Namen geschaffen haben!

Warum wird heute z.B. nicht der ADAC-Beitrag gleich „staatlicherseits“ mit vom Monatslohn abgezogen? Immerhin hat dieser Verein doch inzwischen 21,5 Millionen Mitglieder in Deutschland und damit mehr, als aktuell die Katholische Kirche!

  • Es gibt Anlass, viele Dinge heute neu zu denken, weil sie nicht mehr in die Zeit passen!

Man sollte aber wenigstens alte Bezeichnungen ändern, wenn sie nicht mehr zutreffen!

MK/Wilhelm Hahne
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AvD-Variante von Rund-, sind Lang-Streckenrennen!

Dieser Traditionsverein startet mit der „Nürburgring Endurance-Serie (NES) in der Saison 2024  eine neue Langstrecken-Serie als Konkurrenz zur schon seit Jahrzehnten bestehenden VLN, die vor Jahren in NLS umbenannt wurde. Natürlich gibt es da „Start-Probleme“. Das größte liegt eigentlich im Bereich der Streckenposten. Darum hat der AvD in Abstimmung mit dem Nürburgring-Besitzer, der zur Konkurrenzserie anregte. sich dazu entschieden, die erste „NES“-Veranstaltung der Saison 2024 auf der Sprint-Variante des Nürburgring mit insgesamt drei Rennen – für jede der geplanten „Divisionen“ ein Rennen – vorsichtig – und damit wenig lang - zu beginnen, da man natürlich auf dieser kleinen Rundstrecke (3.629 m) in Relation zur VLN-Variante der „Nordschleife“ (24.358 m) nur relativ wenige Streckenposten benötigt.

  • Aber das ist vielleicht nicht der Hauptgrund! - Auf den komme ich dann später!

Aber natürlich wird von der neuen AvD-Serie „NES“ auf dem Sektor „Streckenposten“ kräftig „gebaggert“. So wurde gestern um 18 Uhr eine weitere Video-Konferenz durchgeführt, zu der die Abteilung „Koordination Sportwarte“ der NES eingeladen hatten. Die Themen dieses digitalen
Treffens auf dem Bildschirm waren:

1. Vorstellung des Sportwarte Koordinatorenteams
2. Vorstellung des Sportwarteportals
3. Aufteilung der Abschnitte
4. Termine

Das Kordinatorenteam sei zunächst einmal – mit Handy-Nr. und e-Mail-Adresse – hier genannt und vorgestellt:

Oliver Damas & Vincent Simon
Koordination Sportwarte
Telefon: 0152 5975 9072  
e-Mail:  damas@nes.de

Oliver Damas wird bei den NES-Rennen der Saison 2024 auch der verantwortliche Rennleiter sein; sein Stellvertreter ist Frank Taller. - Das ist insofern – aus meiner Sicht – eine wichtige Information, weil damit eine „Reizfigur“ ausscheidet, die alleine in der Position des Rennleiters schon eine Garantie dafür gewesen wäre, dass einige Teams mit Bestimmtheit nicht in der NES-Serie starten!

Interessant war aber für mich, dass von 17 Abschnittsleitern, die es aufgrund von „gewachsenen Strukturen“ auf der Nürburgring-Nordschleife gibt, nach meinen Informationen nur 6 an der Video-Konferenz teilgenommen haben. Eine Nachprüfung ergab, dass es Abschnittsleiter gibt, die wohl nicht eingeladen waren und/oder – angeblich? - von diesem Video-Meeting gar nichts wussten!

Merke: Selbst begeisterte Handy-Nutzer müssen nicht unbedingt kenntnisreiche Nutzer aller vorhandenen digitalen Möglichkeiten sein! Das wird von jungen Leuten – oder solchen die nur mit „KI“ arbeiten – dann nicht nur gerne – sondern auch leicht – übersehen!

Wenn man die aktuelle Situation auf dem Gebiet der Streckenposten beobachtet – und seit vielen Jahren kennt – dann kann man der PI Adenau für die ersten Rennen den Tipp geben, doch schon vor einer Rennveranstaltung häufiger mal durchs Streckenposten-Camp zu fahren, weil allein eine solche polizeiliche Vorbeifahrt schon beruhigend wirkt!

Obwohl Motor-KRITIK dazu keine detaillierten Angaben vorliegen, gehe ich davon aus, dass es zu Punkt 3 der vorgesehen Themen „mangels Masse“ nicht gekommen ist.

Es gibt aber noch einen Punkt zu berücksichtigen, der aber schon (s.o.) bei Planung der ersten Veranstaltung Berücksichtigung fand:

  • Von den Witterungsbedingungen abhängig, ist die „Nordschleife“ vielleicht zum ersten Renntermin noch nicht perfekt fertig gestellt. Aktuell ist z.T. die Fahrbahn noch 40 cm „ausgecovert“.

Aus solchen und ähnlichen Gründen hat man sich bei der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG aber aktuell entschlossen, die ersten Test- und Einstellfahrten – lt. vorläufigem Kalender am Freitag und Samstagvormittag im März vor dem ersten NES-Rennen geplant – zunächst einmal abzusagen.

In der offiziellen ersten Pressemitteilung des Nürburgring-Pächters war noch zu lesen:

„Die Nürburgring Endurance Serie eröffnet am 22./23. März mit einem Warm-up die Saison. Dabei steht die 24,358 Kilometer lange Nürburgring-Streckenvariante aus Nordschleife und Sprintstrecke am Freitag und Samstagvormittag den Teams für ausgiebige Test- und Einstellfahrten, in deren Rahmen auch Renntaxifahrten angeboten werden, zur Verfügung.“

Wenn die Absage bis zum Erscheinen dieser Geschichte noch nicht erfolgt ist, tut mir das sehr leid. Die offizielle Absage wird dann später erfolgen, da sie nach meinen Informationen intern beschlossen ist!

MK/Wilhelm Hahne
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Vorbei: „Bei Regen findet der Tanz im Saale statt!“

So einen Hinweis konnte man früher schon mal bei der Ankündigung einer Dorf-Kirmes auf den Plakaten finden; wie ich mich erinnere. „Normal“ wurde auf dem Dorfplatz getanzt. - Das ist vorbei! Heute findet der Tanz in den Gemeindehallen statt. „Damals“ saß man auch am Abend schon mal vor dem Haus mit Nachbarn zusammen, trank ein Bier, rauchte eine Pfeife. - Vorbei! - Spätestens, nachdem es das Fernsehen gab.

  • Heute führt man evtl. selbst im kleinen Kreis Video-Konferenzen!

Schon die Ankündigung einer solchen Veranstaltung „macht einen schlanken Fuß“! Wir haben das als interessierte Nürburgring-Fans gerade bei der Vorstellung der „NES“ erlebt. Die wird auch das Nennsystem für ihre Veranstaltungen digitalisieren. - Toll!

Für die Streckensicherung auf der Nordschleife werden allerdings noch Menschen gebraucht. Viele Menschen. Da kann man natürlich dann nur wenig zahlen! - Selbst am Freitag, der vor einer Rennveranstaltung – auch bei der „NES“ – den Teams durch „Taxifahrten“ zu einer Zusatz-Einnahme verhelfen soll, die ihre immer weiter gestiegenen Einsatz-Kosten mindert, sind Menschen unersetzlich. Aber die müssten dann eigentlich besser bezahlt sein, weil dieser Freitag nicht unter der „DMSB“-Flagge segelt, sondern eine rein kommerzielle Veranstaltung ist.

  • Also Mindestlohn, Lohnsteuer und Sozialversicherung?

Nun kann ich heute darüber nicht mehr lachen, denn ich habe heute schon einmal gelacht!

Aber zurück zum Thema „Digitale Video-Konferenz“:

Da hatte die „NES“-Spitze heute am Vormittag (11 Uhr) mal zu einer besonderen Presse-Konferenz geladen. - Per Video! - Es waren – nach meinen Informationen - nur wenige Journalisten eingeladen. (Frauen-Anteil: 20 Prozent!) Die waren hinterher nur wenig schlauer als vorher – und wenig begeistert. Unter anderem auch deshalb, weil immer noch wesentliche Positionen – z.B. die des ständigen Renndirectors – ein Geheimnis sind. Kein Geheimnis: Ein GT3 soll am Ende der Saison Gesamtsieger der „NES“-Serie sein!

Eigentlich ist man bei der „NES“ also schon ziemlich weit mit den Vorbereitung der neuen AvD-Serie, deren Ausschreibung sich seit gut einer Woche in Bearbeitung beim DMSB befindet. Dieser Verein verstößt damit eigentlich – ich habe es schon durch die Veröffentlichung der gültigen Satzung dieses e.V. deutlich gemacht – gegen seine eigene Satzung!

Aber solche Kleinigkeiten spielen sicherlich dann keine Rolle, wenn der Besitzer der längsten Rennstrecke der Welt, sozusagen „am langen Hebel sitzt“. Da schaut man dann bei der „NLS“ (VLN) ganz dumm, wenn der Streckenpächter, voll unter russischer Kontrolle, den Abschluss eines Veranstalter-Vertrages immer weiter hinaus zögert.

Der kennt zwar das Urteil eines Koblenzer OLG, aber dessen Richter wissen nicht um die Möglichkeiten eines „unwilligen“ russischen Streckenbetreibers, mit denen er zumindest versuchen kann, seine Idee von einem „optimalen Betreiben“ einer Rennstrecke in die Realität umzusetzen. Um mit Hilfe eines traditionsreichen Automobil e.V., den anderen Automobil e.V. (mit nur 21,5 Millionen Mitgliedern) klein zu halten. - Wie gesagt: Ich hatte heute schon gelacht!

  • Der Versuch scheint nicht strafbar, so lange man nicht gegen ein OLG-Gerichtsurteil verstößt!

Und vom DMSB sind bei der Bearbeitung der NLS-Ausschreibung für die Saison 2024 auch keine Wunder zu erwarten. Auf meine Anfrage vom letzten Freitag in der Frühe hat man mir u.a. gestern die Frage beantwortet:

„Welcher Zeitraum kann vom DMSB für die Bearbeitung einer einreichungsfähigen Ausschreibung bis zur Genehmigung angegeben werden?“

Denn bis gestern Mittag konnte m.W. von der NLS noch keine Ausschreibung für die Saison 2024 in genehmigungsfähiger Form beim DMSB eingereicht werden. Die Anmerkung vom DMSB dazu:

„Die Erstbeantragung einer neuen Serie nimmt selbstverständlich mehr Zeit in Anspruch als ein bereits bekanntes Reglement. Aber auch ein bereits bekanntes Serienreglement wird durch den DMSB intensiv hinsichtlich der aktuellen Bestimmungen des DMSB und der FIA geprüft, denn auch die nationalen und internationalen Regularien ändern sich häufig rund um den Jahreswechsel. Auch hier ist es wichtig, dass der DMSB so früh wie möglich mit in die Reglements-Gestaltung einbezogen wird, um bestmöglich in die Saison zu starten.”

Man hat auch zur grundsätzlichen Länge der Bearbeitung einer Ausschreibung Stellung genommen und das gegenüber Motor-KRITIK so formuliert:

„Natürlich gibt es Einreichungsfristen, um die Genehmigung vor dem Saisonstart gewährleisten zu können. Diese sind abhängig von der Anzahl der Auslandsrennen, dem Leistungsgewicht der Fahrzeuge sowie der Größe der Serie. Wie bereits beschrieben, sind Serienausschreiber häufig bereits im Vorfeld im aktiven Austausch mit dem DMSB, sodass gemeinsam auf die Einhaltung der Fristen hingearbeitet wird. Grundsätzlich beträgt die Frist für die Einreichung einer nationale Serie zwölf Wochen vor der ersten Veranstaltung.”

Wenn meine Leser nun – endlich - wissen möchten, warum ich heute schon gelacht habe:

Ich habe heute in der Frühe schon mal auf die Internetseite des Nürburgring-Pächters geschaut und dort nach „Moral und Ethik“ gesucht. Mir wurde auf meine „Suchanfrage“ dann eine Antwort zuteil, die ich als „Screenshot“ folgen lasse.

 

Muss ich mich nun für mein - natürlich mildes - Lächeln entschuldigen?

MK/Wilhelm Hahne

PS: Lt. „NES“ ist die „1“ übrigens das Ergebnis von 3 x 1! - (Demnächst kläre ich das mal auf.)

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AvD zur NES: „Es geht gerade Schlag auf Schlag“!

Das sagte der Generalsekretär des Automobilklubs von Deutschland (AvD), Lutz Leif Linden, gleichzeitig „Lautsprecher“ seines Vereins. Der ist auch Gesellschafter des DMSB. Dort hat man einen Pressesprecher, der aber kein „Lautsprecher“ ist. Als ich dem am Freitagfrüh – in der letzten Woche - um Punkt 8:00 Uhr eine e-mail mit ein paar Fragen schickte, habe ich eigentlich mit einer Antwort bis zum Abend gerechnet. -Nichts kam! - Weil ich diesen Pressesprecher als einen zuverlässigen „Zuarbeiter“ kennen gelernt habe, habe ich mir dann – auch wegen eines möglichen aktuellen Vergleichs – schon ein paar Gedanken gemacht. Am gleichen Freitag hatte ich nämlich später eine andere Organisation angeschrieben und um Zusendung einer Unterlage gebeten, durch die ich mich dann „zur Sache“ besser informiert fühlen würde. Sie kam noch am gleichen Tag -  nach 56 Minuten! - Das Wochenende habe ich dann genutzt – auch – um eine Erklärung zu finden, warum man beim DMSB…? - Dabei bin ich beim Lesen – und Begreifen – der gültigen Fassung der DMSB Satzung (MK_Leser finden Sie komplett im „Anhang“) zu interessanten Erkenntnissen gekommen, die durch die zum Titel gewordene Aussage des AvD-Generalsekretärs dann auch exakt in ihrer Wirkung beschrieben sind.

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