2019

Nürburgring-Insolvenz per 1/2019: Noch kein Ende!

Im obigen Titel fehlt der wichtige Zusatz „in Eigenverwaltung“. - Er hätte nicht in die Titelzeile gepasst. - Was zu recht fehlt ist der Zusatz GmbH hinter der Ortsbezeichnung Nürburgring. Denn mit der Nürburgring GmbH gingen gleichzeitig auch deren „Satelliten“ in Insolvenz. - Für alle wurde vom Insolvenzgereicht in Bad Neuenahr-Ahrweiler die „Insolvenz in Eigenverwaltung“ anerkannt. Das war vor mehr als 5 Jahren! - Statistisch gesehen dauert die Abwicklung der Insolvenz einer GmbH im Durchschnitt 4 Jahre. - Grund genug, einmal zu klären, warum und weshalb das im Fall der landeseigenen GmbH so lange dauert. - Bei dieser Recherche, die natürlich umfassender war, die nicht nur diesen einen Punkt auszuleuchten versuchte, bin ich noch auf Dinge gestoßen, die zumindest mich zum Nachdenken angeregt haben. - Auch dieses „Denkergebnis“ finden meine Leser nachstehend. - Insgesamt alles zeitmäßig mehr Arbeit als man denkt, zumal die erste Woche im Neuen Jahr von in der Sache wichtigen Leuten noch urlaubsmäßig genutzt wurde. - Hier folgt jetzt u.a. ein Stück aktueller „ Bestandsaufnahme zum Jahresanfang“:

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Porsche 911: Dazu die subjektive Wahrheit vom SWR!

Die Presse-Information des SWR war „An die Redaktionen Fernsehen, Gesellschaft, Vermischtes“ gerichtet und machte auf eine Fernsehsendung aufmerksam, die unter dem Titel „Porsche 911 – Der Sportwagen“, am Sonntag, 6. Januar 2019, von 16:45 bis 17:15 Uhr im SWR-Fernsehen zu sehen war. - Eine mir unbekannte Filmmacherin hatte den Versuch unternommen, die Fernsehzuschauer zum Thema Porsche 911 = Kultobjekt zu informieren. Dazu war in der Presse-Info zu lesen: „Der Film ‚Porsche 911 – Der Sportwagen‘ erzählt vom ‚Neunelfer‘-Feeling und den Sehnsüchten der Fans, und wirft einen Blick auf die Konstruktionsgeschichte sowie die Hintergründe der Produktion.“ - Es wurde von „Erfolgsgeschichte“ gesprochen, von „innovativer Weiterentwicklung“ und „Kultobjekt“. - Da man auch als Fachjournalist nicht alles wissen kann, habe ich mir die Zeit genommen, um nach dem Betrachten am Ende der Sendung für mich zu der Feststellung zu kommen:

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VLN & Porsche ohne Gefühl für Etiketten-Schwindel?

Die VLN-Organisation spricht in ihren Internet-Veröffentlichungen bei der Beschreibung ihrer Serie gerne von der „weltweit größten Breitensportserie“. Der ehemalige Chef der Vereins-Vereinigung zitiert aktuell bei „Facebook“ das Wissen von „Wikipedia“: „Eine einheitliche Definition des unscharfen Begriffs Breitsport fehlt.“ - Er selber empfindet: „Die VLN ist eine Rennserie, die in der Fülle unterschiedlicher Fahrzeuge, Gruppen und Klassen ihresgleichen sucht.“ - Richtig! - Motor-KRITIK-Feststellung: Man hat sich verzettelt! - Karl Mauer findet die Diskussionen, ob die VLN noch Breitensport ist, oder nicht „absolut überflüssig und … regelrecht zum Kotzen“. - Motor-KRITIK hat in der Vergangenheit immer wieder – auch mit Beispielen – darauf hingewiesen, dass sich die VLN inzwischen – nicht nur kostenmäßig – weit von der ursprünglichen Idee einer Serie, die durch ein „Basisangebot“ dem Ein- und Aufstieg in den Motorsport eine Plattform für interessierte Einsteiger schaffen sollte, den Weg zu einem kostengünstigen Einstieg in den Motorsport anbot, deutlich unter den „kaufmännischen Interessen“ der Veranstalter gelitten hat. - Da entschuldigt auch nicht der Hinweis, dass wir heute in einer anderen Zeit – als zur Zeit der Gründung der VLN in 1977 – leben. - Tatsache ist, dass es den Motorsport dieser Zeit nicht mehr gibt. Nicht nur die Sportinstrumente haben sich geändert. Auch das Selbstverständnis der Fahrer. Und die Marketing-Interessen der Automobilhersteller sind „bedeutender“ geworden. Was sich nicht nur in den Kalkulationen für die „Sport-Instrumente der Jetztzeit“ ausdrückt, sondern auch in der Art, wie Werke durch „Cup-Serien“ sicherstellen, dass immer ihr Fabrikat gewinnt. - Siege für die Statistik! - Und man missbraucht schließlich einen Cup– wie aktuell Porsche – zu einem Etikettenschwindet, und macht insgesamt damit deutlich, wie willkürlich heute Werksinteressen den sportlichen Wert einer Serie beeinflussen. - Und bei der VLN-Organisation klatscht man Beifall!

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Beim „Surfen“ entdeckt: Schöne Aussichten für 2019!

Ich lebe in einem kleinen Dorf in Deutschland. Man spricht hier nicht nur Hochdeutsch, sondern auch Dialekt. Dialekte gibt es in den einzelnen deutschen Regionen sehr unterschiedliche. Manche sind für jemanden der nur Hochdeutsch spricht auch schwer verständlich.

Geht man durch deutsche Kleinstädte muss man feststellen, dass wohl insgesamt ein neuer Dialekt hinzu gekommen ist: Denglisch. - An Geschäftstüren findet man „Closed“ und „Open“, in den Schaufenstern findet man „Sale“ und jede Menge Zahlen, die Rabatte darstellen sollen.
Alles sehr glaubwürdig! Wenn man von „oben nach unten“ 30 oder gar 50 Prozent Rabatt gibt, hat man eine Ahnung von der Höhe der Aufschläge, die bekanntlich „von unten“, auf den Einkaufspreis, erfolgen.

Es entwickeln sich aber auch sprachliche Sonderangebote, wie z.B. - selbst gesehen (!):

„Coffee-to-go zum Mitnehmen“.

Die Werbebranche hat sich immer mehr von der deutschen Sprache – und der Verwendung normaler deutscher Vokabeln – entfernt. Das erhöht offensichtlich die Bedeutung und den fachlichen Wert der jeweils vortragenden Agenturmitarbeiter. - Aber wer versteht das schon?

Auch das Marketing, „früher“ mal ein „kleines Pflänzchen“, das geradezu im Verborgenen blühte, ist zu einer „Wucherpflanze“ bei Industrie und Handel geworden und müllt alles – sehr eindrucksvoll – mit einer „Special-Speech“ zu. In einer „Fachinformation“ habe ich gerade eine eindrucksvolle Darstellung gefunden, die ein Schlaglicht darauf wirft, was uns in 2019 – unter anderem – erwartet:

"Die Content Marketing Branche erlebt eine anhaltend rasante inhaltliche, technische und organisatorische Weiterentwicklung", erläutert Andreas Siefke, erster Vorsitzender des CMF.
"Was in den kommenden zwölf Monaten besondere Bedeutung und erheblichen Einfluss auf unser berufliches Tun erlangt, haben wir als praktische Hilfestellung und Leitfaden zusammengefasst."

Motor-KRITIK hat nachfolgend nur die dort verwendeten Zwischentitel einmal zusammengefasst. - Klar und verständlich. - Oder so. - Jedenfalls tut man gut daran so zu tun, als wäre das alles normal und verständlich. - Wurde mir angeraten!

Die 9 Content Marketing Trends 2019

1. Haltung wird im Content Marketing verankert
2. Content Marketing: der Begleiter der Digitalen Transformation
3. Change Management – Content Marketing in der internen Kommunikation
4. Storytelling als Erfolgsfaktor
5. Datadriven Recruiting auf der Candidate Journey
6. Content Marketing rockt B2B
7. Agil und im Lead: Content Marketing re-organisiert sich
8. Audio-Content: Podcasts, Alexa & Co.
9. Disruptive Technologies: Watson bekommt Freunde!

Ich bin wirklich gespannt, in wie weit – und wie - eine neue „disruptive Technologie“ die Entwicklung der deutschen  Automobilindustrie beeinflussen wird.

Da wir bei Motor-KRITIK nur mit „natürlicher Intelligenz“ arbeiten, wird uns eine Vorhersage auch in 2019 schwerfallen!

MK/Wilhelm Hahne

PS: „Watson“ ist eine von IBM entwickelte KI-Plattform (KI = Künstliche Intelligenz). „Watson versteht alle Formen von Daten, interagiert auf natürliche Weise mit Menschen, lernt hinzu und zieht Rückschlüsse.“ - Sagt IBM.

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