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Ahnungsloser an Ahnungslose: „Wir ändern nichts!“

Es gab am 7. November eine Pressemeldung der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG, mit der man ankündigte:

MAMMUT-BAUPROJEKT STARTET IN DER GRÜNEN HÖLLE

    • Über zwei Kilometer neue Fahrbahn: Mammut-Bauprojekt startet in der Grünen Hölle
    • Umfangreichste Bauarbeiten auf der Nordschleife seit über 40 Jahren
    • „Vollausbau“ auf zweieinhalb Kilometern Länge in fünf Streckenabschnitten
    • Einzigartige Fahrbahn-Charakteristik der Nordschleife bleibt erhalten
...
      
 „Maßgeblich für den späteren Einbau der Fahrbahn sind seitliche Fixpunkte, wie zum Beispiel die vorhandenen Curbs, links und rechts der jetzigen Strecke. So stellen wir sicher, dass selbst Gefälle und Neigungen auch nach der Sanierung dieselben sind und die Charakteristik erhalten bleibt“, erklärt Nürburgring-Projektleiter Alexander Schnobel.

Was Herr Schnobel dort erklärte, wurde von derzeitigen Pressechef des Nürburgringpächters gegenüber einer Mitarbeiterin der „Rhein-Zeitung“ aktuell noch einmal unterstrichen, indem er feststellte:

„Wir ändern nichts, wir erneuern!“

Und die Mitarbeiterin macht dazu dann ein „Beweisfoto“:

Mit hoher Wahrscheinlichkeit hat sie aber nicht begriffen, was sie dort fotografisch festgehalten hat. Es zeigt die Anfahrt in Richtung „Schwedenkreuz“, wo es über einen Hügel dann – leicht links -  hinab zur scharfen Rechtskurve unter die „Poststraßenbrücke“ hindurch hinab in die „Fuchsröhre“ geht. Das Foto macht deutlich, dass ab einem bestimmten Punkt doch die Curbs beseitigt wurden, was den Verdacht nahe legt, dass ab hier dann – später einmal – der Anstieg sanfter verlaufen wird.

Aber dieses „Vernebelungstaktik“ kennen wir bereits vom „Umbau“ des „Flugplatz“, der nach dem Unfall eines hochtalentierten SIM-Racers mit DMSB Permit Nordschleife (!) im März 2015, der zu einem Toten unter den Zuschauern am „Flugplatz“ führte, auch nicht verändert wurde. Auch hier wurde immer wieder betont, dass lediglich auf der Anfahrt „Wellen“ beseitigt würden, während bei Motor-KRITIK zu sehen und zu lesen war, was wirklich passierte.

Auch dieses Mal möchte Motor-KRITIK darauf hinweisen, dass hier bei den neuesten Baumaßnahmen wieder von den Verantwortlichen „das gleiche Spiel gespielt wird“. Diese Verantwortlichen sind so kenntnisreich, dass sie sogar – wie wir hören und lesen konnten -  in Zukunft Formel 1-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife nicht ausschließen.

Die neuen „Herrscher“ am Ring sind unter den Ahnungslosen die Größten. Vielleicht verstehen sie ja etwas vom Hotelgeschäft, da sie für 2019 gerade wieder im „Dorint“-Hotel 100 Zimmer für die kommende Saison „geblockt haben“, um ihren Kunden „Komplettangebote“ machen zu können.

Und das „Lindner“-Hotel hat gegenüber 2018 für Teams, die über die Saison ein festes Zimmerkontingent buchen wollen, nun für 2019 die Zimmerpreise um 60 Euro „leicht“ angehoben. Von 179 Euro auf 239 Euro pro Nacht.

MK/Wilhelm Hahne
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Stichwort: Tobias Hagenmeyer – powered by GETRAG

Langjährige VLN-Fans kennen seinen Namen. Bekannt wurde er Insidern als Rennfahrer durch Rennerfolge in der VLN-Langstreckenserie. Immerhin errang er nicht nur 34 Klassen-, sondern auch zwei Gesamtsiege. Alle mit BMW.  Der überwiegend von ihm gefahrene M3 trug nach meiner Erinnerung die Start-Nr. 100 und war seitlich – schräg – vom Schriftzug „GETRAG“ überzogen.

Tobias Hagenmeyer verwirrte seine Fans schon mal, dass er seine Erfolge mit der Angabe von unterschiedlichen Wohnorten einfuhr. Da wurden dann sowohl Schwieberdingen als auch Köln genannt. Wenn schon mal ein Schreibfehler im Spiel war, war auch Schweberdingen zu lesen.

Was vielen der Sportfreunde unbekannt blieb war, dass Tobias Hagenmeyer der Inhaber und Präsident des Getriebeherstellers GETRAG in Untergruppenbach war, einem der größten Getriebehersteller der Welt. Hagenmeyer war zwar stolz, dass man in seiner Firma inzwischen sogar das „my“, einen 1000stel Millimeter, gespalten hatte, aber nicht nur ich war vor Jahrzehnten der Meinung, dass es bessere, weicher laufende Getriebe gab.

Ich erinnere mich, dass in den ersten 7er BMW auch GETRAG-Getriebe verbaut waren. Ich hätte mir in diesem Fahrzeug damals  – für‘s geforderte Geld - bessere vorstellen können und habe das  auch in Gesprächen mit Münchner Verantwortlichen zum Ausdruck gebracht.

Auf Vorstandsebene verstand man meine „Klage“ nicht, da die Herren dort ihre 7er Dienstwagen als perfekt empfanden. Ich habe mir meinen Teil gedacht, bis ich recherchieren konnte, dass in den 7er-Dienstwagen für BMW-Vorstände  - ohne deren Wissen (!) - ZF-Getriebe verbaut wurden.

Aber nicht nur hier wurden die BMW-Vorstände „hinters Licht geführt“, auch bei den alljährlich stattfindenden Ausfahrten mit BMW-Motorrädern – damals alle mit Boxermotor – wurden die dafür bereit gestellten Motorräder getriebemäßig so lange von Hand nachgearbeitet, dass sie sich ohne das sonst unüberhörbare Klacken schalten ließen. - Weil mir das gerade zum Thema einfällt.

Wie sollten diese Vorstandsmitglieder da noch für die in Tests niedergeschriebenen Beanstandungen Verständnis haben? - Dumme Journalisten eben! - Doch eigentlich waren die Vorstände die, die „hinters Licht geführt wurden“. Von ihren Mitarbeitern. Sie haben wirklich nicht gewusst, dass sie getäuscht wurden!

Tobias Hagenmeyer hat die Firma GETRAG, die von seinem Vater 1935 gegründet wurde, im Jahre 2015 an die kanadische Magna-Gruppe verkauft, deren Europa-Niederlassungen von Österreich aus geführt werden. Das ging sozusagen „still“ über die Bühne. Der Verkauf hat damals der Familie 1,75 Milliarden Euro eingebracht, die nun – auch mit Hilfe „alter Mitarbeiter“ aus der „alten Firma“ durch das Investieren in „neue Firmen“  vermehrt werden sollen.

So investiert man nun über das „Family Office“, die THI Investment GmbH in Stuttgart, z.B. in den Arzneimittel-Internethandel und andere „Start-ups“ und hofft, das nirgendwo „Sand ins Getriebe“ kommt.

Motor-KRITIK wurde an diese Entwicklung erinnert, weil ab 1. Januar 2019 der Name GETRAG wohl weiter in den Hintergrund gedrängt wird, weil Magna dann diesen bedeutenden Getriebehersteller unter der Bezeichnung

  • Magna PT International GmbH ins Stuttgarter Handelsregister unter HRB 107988

eintragen ließ. - So wie Tobias Hagenmeyer still aus der VLN verschwand, verschwindet jetzt ein deutscher Getriebehersteller. Einer meiner kundigen Leser, der mich mit seinem Hinweis erinnerte,  stellt dazu fest:

„Nun ist die deutsche Firma GETRAG auch Geschichte.“

MK/Wilhelm Hahne
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Alles im Wandel: Motorsport und Journalismus!

Mich erreichen über‘s Jahr eine Menge Leser-Kommentare. In so manchem werde ich darauf aufmerksam gemacht, dass ich wohl übersehen hätte, dass sich die Zeit – und damit auch unsere Gesellschaft und ihre Einstellung – verändert hätten. Ich antworte auf jeden Einwand. Auch auf solche, dass mein Schreibstil überholt sei.

Natürlich hat sich die Zeit geändert, aber das sollte doch nicht unser Verhältnis zu Moral und Ethik verändert haben. Es gibt doch Werte, die wir bei aller Weiterentwicklung als gesunde Basis für unser Handeln beibehalten sollten.

Ich lese täglich – neben anderen – eine Tageszeitung, die im Untertitel verkündet:

„UNABHÄNGIGE TAGESZEITUNG“

Sie wurde nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet und führt seitdem diesen Zusatz im Titel. Dieser Zusatz wird auch wohl von keinem Leser beanstandet. Weil keiner darüber nachdenkt. - Vielleicht wird er auch einfach überlesen.

Das ist übrigens der Grund, weshalb ich mich darauf festgelegt habe, „komplizierte Schachtelsätze“ in meinen Geschichten zu verwenden. Manche muss man so halt zwei Mal lesen, um sie zu verstehen. Wenn ein Motor-KRITIK-Leser eine Geschichte von mir gelesen hat, dann hat er sie auch begriffen. Aber gerade junge, gebildete Leser neigen dann zu der Feststellung:

„Das ist kein seriöser Journalismus, sondern das sind Meinungskommentare.“

Ich bin nun mal kein „Nachrichten-Redakteur“. Aber selbst der „macht Meinung“, in dem er die Meldungen zur Veröffentlichung auswählt. Aus einer Vielzahl von anderen, die dann „in den Papierkorb wandern“. - Auch das ist eine Meinungsbeeinflussung.

Ich habe die auch schon vor dem Zweiten Weltkrieg erlebt, als Chefredakteure noch Schriftleiter genannt wurden. Auch da gab es nur „unabhängige“ Tageszeitungen. Die „tanzten dann nach der Pfeife der Politik“. Heute „tanzt man gerne nach der Pfeife von Anzeigenkunden“. - Was hat sich also geändert?

Anders ist das z.B. bei Motor-KRITIK, da es sich hier um eine Fach-Information handelt, die beim Schreiber Fachwissen und Erfahrung voraussetzt. So werden bei mir niemals Pressemitteilungen in voller Länge als eigene Geschichten dargestellt, sie dienen mir höchstens als Anregung für eigene Recherchen. Ein einzelner von mir in einer Geschichte geschriebener Satz erfordert evtl. eine Stunde – oder mehr – Recherchearbeit. - Als Beispiel dafür zwei Sätze aus einer meiner letzten Geschichten:

„Bei der Ehrung werden die Klassensieger von 31 Klassen geehrt! Das allein sind dann schon 65 Pokale die überreicht werden müssen!“

Hochqualifizierte Kollegen in Verlagen genügt es oft, eine anderswo erschienene Aussage – ohne Nachprüfung - zu übernehmen, wenn sie damit „Meinung machen können“. Aktuell in „Auto Bild“ (Seite 5) gelesen, wo FDP-Chef Christian Lindner wie folgt zitiert wird:

„Ich bin groß geworden mit Micky-Maus-Heften und AUTO BILD. … Ich konnte noch nicht lesen, aber die Bilder haben mich fasziniert. Das war meine Kindheit.“

Motor-KRITIK stellt dazu – nach eigener Recherche – fest:

  • Christian Lindner konnte im Alter von 7 Jahren noch keine Comics lesen!

Aber wer will das wissen? - Da freut es mich, wenn mich heute auf dem iPhone eine Leser-Information erreicht die da lautet:

„Lese jeden Artikel!! Weiter so!

Sie kommt von einem – inzwischen auch – älteren Herrn. - Früher mal ein bekannter deutscher Rennfahrer.

Aber ich schreibe auch – und gerade – für junge Leute. Als Anregung zum selbstständigen Denken. Weil man nicht zu einer Persönlichkeit wird, indem man im Mainstream mitschwimmt und gefällige Phrasen absondert, die dann andere „Mitschwimmer“ zum gefälligen Nicken bringen.

MK/Wilhelm Hahne
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Die neuen Chefs der VLN arbeiten professioneller!

Die Zeit ist nicht stehen geblieben. Die Welt ist nach der Einführung der Computer „digitaler“,  vieles ist einfacher geworden. Aber das versprochene „papierlose Büro“ ist nach wie vor eine Utopie! - Es gibt mehr Statistiken als früher, mehr Qualitätsprogramme, alles ist teurer geworden – aber nicht unbedingt besser. - Auch nicht die Führungskräfte in Firmen und Organisationen. Wir haben mehr Spezialisten. Leider auch an der Spitze von Firmen. Es gibt immer weniger „Generalisten“, die den Gesamtüberblick haben.

Aber die Entwicklung wird auch vom Verantwortungsbewusstsein der Menschen bestimmt. Auch da hat sich einiges geändert. So etwas wie Selbstverantwortung ist immer seltener geworden. Man kann es – wenn man alt genug ist – am Verhalten der Straßenverkehrsteilnehmer ausmachen.

Oder an den „Sprüchen“ von Verantwortlichen. Natürlich wird man nicht erwarten können, dass sie sich als „Nieten“ outen, aber man darf doch wohl – wenn Zahlen genannt werden – exakte Werte erwarten.

Was die VLN betrifft, so beobachte ich schon seit Monaten ein „Schönen“ der Situation. Dazu würde dann auch gehörten, dass man eine Situation mit „verbesserten“ Zahlen darstellt. Das hat am Nürburgring eine gewisse Tradition, zumindest im „Spitzen-Motorsport“ und ihrer Vermarkter.

Man versucht schließlich das Interesse von Sponsoren zu wecken. - Das geht nur mit Zahlen!

So bin ich nicht erstaunt, dass ich mit meinen vorab geschätzten Starterzahlen bei den letzten VLN-Rennen der Realität näher gekommen bin, als die von der VLN als „vorläufig“ vermeldeten Teilnehmerzahlen. Verständlich! - Je höher, je besser. Das verspricht auch für die Zuschauer interessantere Rennen. - Das betraf einzelne Rennen.

Beim letzten VLN-Lauf, dem 43. Münsterlandpokal, präsentierte der Streckensprecher Olli Martini nun die drei wichtigen „Chefs“ der VLN 2018, Michael Bork, Renndirektor, Dietmar Busch, Geschäftsführer der VLN VV, sowie Herrn Ralph-Gerald Schlüter, Generalbevollmächtigten der VLN oHG, in einem Interview.

Die Entwicklung der VLN ist nach Darstellung dieser Herren nur positiv zu sehen. Alles ist gut. Und wird noch besser. Man arbeitet daran. - Und die Stimmung bei den Teams, Fahrern ist großartig. Alles ist besser geworden. - Aussage z.B. des Generalbevollmächtigten Schlüter:

    • Es gab in der Saison 2018 bei den 9 VLN-Läufen im Durchschnitt 165 Starter.

Motor-KRITIK möchte wenigstens diese Zahl berichtigen:

    • Es gab in der Saison 2018 bei den 9 VLN-Läufen im Durchschnitt 151 Starter.

Als die Herren ihre Aufgabe bei der VLN neu übernahmen, war damit auch bei den Teilnehmern der VLN, den Sponsoren, den Zuschauern u.a. eine gewisse Erwartungshaltung verbunden. Die versucht man nun mit Zahlen zu bestätigen, die nicht der Realität entsprechen. - Aber gerade die in der VLN erlebte Realität sollte der Ausgangspunkt für Überlegungen sein, die zu Verbesserungen führen.

Motor-KRITIK möchte feststellen:

  • Die VLN ist nicht nur im Hinblick auf die Starterzahlen verbesserungswürdig!

Da ist es leider mit so „professionellem“ Nennen von hohen Zahlen nicht getan!

MK/Wilhelm Hahne
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VLN: Unterschiede zwischen Ausschreibung & Nennung?

Es gibt Leser, die meine Darstellung zu dem Protest von Manheller ./. Adrenalin in Zweifel gezogen haben. Denn eigentlich kann auch nicht sein, was nicht sein darf. Aber bei DMSB und VLN ist alles möglich! - Es ist eine Tatsache, dass die Entscheidungen „der Herren da oben“ mit großem Respekt entgegen genommen werden, während der „Kuddelmuddel“ im Regelwerk – und die Art wie es je nach Fall genutzt wird – bei nüchterner Betrachtung eigentlich ein mildes Lächeln auslösen sollten. Um den Ausspruch eines VLN-Streckensprechers zu verwenden:

„So muss Rennsport sein!“

Wirklich?

Weil der „43. DMW Münsterlandpokal 2018“ noch wenige Tage vor uns liegt, möchte ich den als Beispiel nennen und – als Journalist – darauf aufmerksam machen, was den meisten der inzwischen vielfach lizensierten Fahrer aber auch den offiziellen Kommisaren und dem Renndirektor der VLN bisher wohl – durch immer wieder vorgenommene Ergänzungen und Komplettierungen des Regelwerks abgelenkt – dann wohl entgangen ist.

Was beim „50. Barbarossapreis“ am 6. Oktober zu dem skurrilen Ende eines Protestes führte, der noch sein Nachspiel in Frankfurt beim DMSB finden wird, ist weiterer Ärger beim vor uns liegenden „Münsterlandpokal“ vorprogrammiert:

In der Ausschreibung ist folgendes zu lesen:

Art. 20 Protest und Berufung
Bei Protesten und Berufung gelten das Internationale Sportgesetz der FIA, das Veranstaltungsreglement des DMSB, die Rechts- und Verfahrensordnung des DMSB sowie bei Berufungen zur FIA die Rechts- und Verfahrensordnung der FIA.

Im Nennungsformular zum gleichen Rennen findet sich auf Seite 3 unter:

Protest und Berufungsvollmacht
Die Teilnehmer (auch mehrere für ein Fahrzeug genannte Fahrer) bevollmächtigen sich mit Abgabe der Nennung gegenseitig, den jeweils anderen im Protest- und Berufungsverfahren zu vertreten. Sie bevollmächtigen sich insbesondere gegenseitig zur Abgabe von Protesten, deren Rücknahme, Ankündigung, Einlegung und Bestätigung, zur Rücknahme und zum Verzicht auf die Berufung und zur Stellung aller im Rahmen der Protest- und Berufungsverfahren möglichen Anträge sowie der Abgabe bzw. Entgegennahme von Erklärungen.

Motor-KRITIK sieht mit Spannung der Berufungsverhandlung beim DMSB in Sachen Manheller ./. Adrenalin entgegen. Irgendwer muss da doch einen Fehler produziert haben!

Ich schrieb bereits am 12. Oktober hier auf diesen Seiten zu Thema der Berufungsverhandlung in obiger Sache:

„Man darf also auf die Verhandlung vor dem DMSB-Sportgericht gespannt sein! - Denn ganz gleich wie sie ausgeht: Sie wird Verlierer haben, die „nachtragend sein werden“! - Es ist vielleicht der Auftakt zu einem neuen Akt im aktuellen Drama um die VLN.“

Spätestens nach dieser kleinen ergänzenden Geschichte sollte das jeder – sogar „die Herren da oben“  beim DMSB – verstehen!

MK/Wilhelm Hahne
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VLN 8 im Herbst 2018: Bunt – aber weniger Starter!

Seit ein paar VLN-Läufen versuche ich hier in Motor-KRITIK die wirklichen Starterzahlen bei den Rennen vorherzusagen. Natürlich erst, nachdem der Veranstalter jeweils die „Vorläufigen Teilnehmerzahlen“ veröffentlicht hat. Das geschieht jeweils am Mittwoch vor einem VLN-Lauf. Meine Schätzungen waren bisher immer deutlich niedriger – aber passend und jeweils ganz nahe an der Realität, wenn es nach dem Training zur Startaufstellung ging.

Nachdem am Tag der Deutschen Einheit der Veranstalter des 50. Rennen um den ADAC-Barbarossa-Preis veröffentlicht hat, versuche ich es heute wieder. Der Veranstalter hatte gestern die

„Vorläufige Teilnehmerliste“ mit 155 Startern

veröffentlicht, die sich normalerweise um ein paar reduzieren, die während der Einstellfahrten am Freitag und dem Training am Samstag durch technische Defekte oder Unfall ausfallen. Das sind aber im Normalfall keine hohen Zahlen.

Der Veranstalter, der MSC Sinzig e.V. im ADAC hatte schon ab Montag, 01.10.2018, um 12 Uhr die Übersicht, denn da war Nennungsschluss. Lt. Ausschreibung sind 210 Starter in drei Startgruppen á 70 Teilnehmer auf der 24,358 km langen Strecke des Nürburgrings zugelassen.

Nach meiner Vorabschätzungen werden

138 Fahrzeuge am Start sein, die einzelnen Startgruppen also wesentlich kleiner ausfallen.

Auch bei diesem VLN-Lauf, dem 8. Wertungslauf zur Deutschen Langstreckenmeisterschaft in 2018, ist gegenüber den Vorjahren ein klarer Rückgang gegenüber den Vorjahren festzustellen. Die höchste Starterzahl gab es da 2014 mit 176 Startern an der Startlinie zum Rennen. Das Rennen wurde aber wegen Nebel nicht gestartet, das Rennen abgesagt. Der Durchschnitt in den letzten 5 Jahren betrug exakt 164,6 Fahrzeuge am Start.

Lassen wir – meine Leser und ich – uns mal überraschen, wie weit die heute hier in Motor-KRITIK genannte Teilnehmerzahl von der Realität entfernt ist. Oder anders: Wie nahe ich mit meiner Schätzung der Realität bin. - Was dann evtl. Fragezeichen aufwerfen würde!

Aber – wie die VLN selber auf ihren Internetseiten feststellt – wird es bei der „bunten Mischung“ und dem zu erwartenden schönen Wetter sicherlich ein schönes Rennen werden, „dürfen sich die VLN-Fans auf einen fantastischen Renntag freuen“.

Wenn‘s Besonderheiten gibt, werden meine Leser sie hier in Motor-KRITIK genannt und erklärt bekommen.

MK/Wilhelm Hahne
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„Toto“ Wolff: Der „Große Manitu“ der Formel 1?

Ich habe den Eindruck, dass er das inzwischen ist. Sein Team bestimmt die WM 2018. Er entscheidet auch, ob er auf bestimmte Fragen antwortet. Im Fernsehen macht er das so, dass ihm niemand böse sein kann. Eben mit österreichischem Charme. Er wurde im Leben von vielen Einflüssen angeregt, aber er hat eigentlich niemals sein eigentliches Lebensziel – ob nun bewusst oder unbewusst – aufgegeben. Seine persönliche Karriere hat zwar in seinem Leben immer eine zentrale Rolle gespielt, aber er hat sein Wissen, sein Können, seine Autorität immer „gut verkauft“, charmant genutzt.

Ich habe ihn – er war „damals“ gerade Zwanzig – ein wenig beobachtet und bin eigentlich davon fasziniert, wie gradlinig er seinen Weg – bis jetzt hin zu einer Führungspersönlichkeit in der Formel 1 – gegangen ist. Auch wenn niemals und irgendwo davon die Rede war und ist: Sein Großvater war für seine berufliche Entwicklung sehr wichtig.

Jetzt in Russland hat er mit seinen Entscheidungen mal wieder die Formel 1 dominiert. Dabei ist die – finde ich – schon ein wenig langweilig geworden, scheinbar auf dem gleichen Weg, den die DTM schon vorher gegangen ist.

Das Bedeutendste in Sotschi war eigentlich, dass es dort wieder Grid-Girls gab, der 21. Geburtstag von Max Verstappen, der im Rennen den schließlichen Gewinnern, die wie „Taxifahrer“ unterwegs waren, einmal zeigte, dass man auch auf einer solchen Strecke überholen kann. Er fuhr von Startplatz 19 bis an die Spitze. Und das mit einem Renault-Motor, der intern der B-Kategorie zugeordnet wird. Der Zwang zum Reifenwechsel brachte ihn dann von der Spitze auf Platz 5, den er schon vor dem Rennen angekündigt hatte.

Es gab 20 Starter, einen Sieger durch Teamorder, 7 Fahrzeuge beendeten das Rennen in der gleichen, der 53. Runde, 8 waren einmal, 3 zweimal überrundet, 2 weitere waren nach vier Runden ausgefallen. - Als Zuschauer versteht man die Abläufe im Rennen eigentlich nur, wenn man das umfassende Regelwerk, einschl. Strafenregister beherrscht. - Toller Sport!

Ich habe in dieser Saison schon mehrfach darauf aufmerksam gemacht, dass der Formel 1-Sport schon so seine Eigenheiten hat, die mir z.B. ein „Toto“ Wolff nicht gerne erklären möchte. Ich akzeptiere das, weil ich um seine Art weiß und sie – lächelnd – hinnehme. Das schließt allerdings nicht aus, dass ich nachfolgend meinen Lesern einmal in einer Vergleichstabelle verdeutlichen möchte, was mir bei der Formel 1 nicht gefällt bzw. auffällt.

Hier habe ich einmal Daten aus dem letzten VLN-Rennen, Lauf 7, aus dem letzten MotoGP-Lauf und eben aus dem Grand-Prix vom Wochenende in Russland verarbeitet. Um die Unterschiede vergleichbar zu machen, habe ich die Zeitdifferenzen zwischen den jeweiligen Qualifying-Zeiten und den schnellsten Rennrunden auf 1 Kilometer zurück gerechnet. - Wenn ich – bzw. Motor-KRITIK – in den letzten Wochen zur Erklärung der Differenzen in der Formel 1, keine Antwort von Mercedes erhalten habe, so verstehe ich das zwar, aber dann so, das es „Toto“ Wolff leider zur Zeit unmöglich ist, dazu etwas zu sagen, bzw. sagen zu lassen. - Es könnte der Formel 1 insgesamt wohl schaden.

  • So schadet sich die Formel 1 dann weiter selber!

Ich werde jedenfalls mit dieser Geschichte meine Kommentare zur Formel 1 in 2018 einstellen, wohl dann noch später noch mal etwas schreiben, wenn Lewis Hamilton Weltmeister geworden ist.

MK/Wilhelm Hahne
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Als berichtenswert empfunden: „Ein später Versuch“!

Als Fachjournalist informiere ich über Interessantes aus der Branche. Weil meine jungen Kollegen nicht unbedingt immer Zusammenhänge herstellen können, weil es ihnen an Erfahrung fehlt, entsteht bei manchen der Motor-KRITIK-Leser vielleicht der Eindruck, dass es da wohl jemandem Spaß macht, „im Dreck zu wühlen“. - Ganz im Gegenteil. - Aber ich fühle mich schon verpflichtet „Laut zu geben“, wenn irgendwo „Dinge aus dem Gleis zu laufen scheinen“. - Und das möglichst früh!

  • Motor-KRITIK ist darum auch immer – bewusst – unabhängig von Anzeigen geblieben!

Eigentlich sind es sehr häufig „Vorwarnungen“, die auf diesen Seiten zu lesen sind, denn irgendwann wird jeder begreifen (müssen!), was da irgendwo schief läuft. - Wie jetzt z.B. bei der VLN. - Es ist mir aber klar, dass der von mir überschaubare Branchen-Bereich nur einen Teil dessen ausmacht, was für uns Menschen wichtig sein sollte.

Ich nehme durchaus an dem Anteil, was man als „normales Leben“ empfindet, empfinde schon Emotionen bei bestimmten Ereignissen, über die ich nicht schreibe, weil sie eigentlich aus dem mir selbst gesetzten Rahmen fallen.

Ich verstehe also durchaus, Minttu,  die Frau von Kimi Raikkönen, wenn sie sich bei am Ende von Quali 3 in Monza ein paar Tränen aus dem Gesicht wischen musste, nachdem ihr Mann – mal wieder – bewiesen hatte, dass er eigentlich fahrerisch allgemein unterschätzt wird. - Alter hin, Alter her.

Heute hat mich z.B. beim Lesen des „Kölner Stadtanzeiger“ eine Anzeige unter „Glückwünsche & Persönliches“ irgendwie berührt. Ich lese eben nicht nur reine Sachinformationen zu Themen „meiner Branche“. Die Zeitung war die von Samstag, ist also eigentlich „von Gestern“, aber ich empfinde die Anzeige als wichtig, für so wichtig, dass ich sie hier einmal veröffentlichen möchte. - Dieses Mal also doch eine Anzeige!

Da ist einem 85jährigen Mann, der in einem Altersheim lebt wichtig, „Erinnerungsstücke“ zu einer Aufführung eines Bühnen-Lustspiels des Jahres 1953 zu erhalten, das damals durch „Lehrlinge“ der Ford-Werke AG Köln aufgeführt wurde. - Er gibt dafür Geld aus!

Selbst wenn meine Leser ihm nicht helfen können, kann diese Anzeige eine Anregung sein, „alte Leute“ mit anderen Augen und aus anderer Sicht zu sehen, wie das allgemein heute geschieht.

In unseren Landen ist es nicht „in“, die Erfahrungen alter Leute zur Lösung neuer Probleme zu nutzen. In asiatischen Ländern ist das – wie ich weiß – anders. Verläuft darum die aktuelle Entwicklung dort ein wenig anders, besser, schneller?

Die Anzeige steht auf diesen Seiten nicht nur, weil ich diesen Mann verstehe, sondern auch, um junge Leute daran zu erinnern, dass man manche Sachen nicht mit einer schnellen Handbewegung abtun, sondern zum Anlass nehmen sollte, Situationen beim nachträglichen Reflektieren klarer zu sehen, um evtl. erst dann den Sinn eines Geschehens zu begreifen.

Wir alle sind auf der Suche. Auf der Suche nach dem richtigen Weg. Im Privaten wie im Beruflichen. Es bringt einen nicht weiter, wenn man Probleme einfach zur Seite schiebt.

In jedem Fall lohnt sich immer „ein später Versuch“.

MK/Wilhelm Hahne
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Immerhin! - „I will answer your mail on my return.“

So antwortet ein Computer des Mercedes F1-Teams am 5. August 2018 auf die Erinnerung daran, dass meine Anfrage vom 23. Juli 2018 bisher nicht beantwortet wurde. - Der Computer weiß was sich gehört. - Antworten Mercedes-Mitarbeiter nicht auf Anfragen, wenn klare Antworten die Formel 1 des Jahres 2018 nicht so gut aussehen lassen würden?

Motor-KRITIK hatte nach dem „Großen Preis von Deutschland“ - nachdem ich immer wieder in diesem Jahr darstellen konnte, wie langsam die schnellsten Runden im Rennen, verglichen mit denen in Q3 sind – um eine Erklärung dieses Phänomens durch die Fachleute des Mercedes Formel 1-Teams gebeten.

  • Bis heute gab es keine Antwort! (Wenn man von der automatischen Antwort des Computers absieht.)

Auch beim Rennen in Spa waren wieder unerklärbar große Unterschiede festzustellen, wenn man die schnellsten Runden aus dem Qualifying – die nur in Q2 wegen der gleichen Streckenbeschaffenheit (trocken) mit denen im Rennen gefahrenen zum Vergleich herangezogen werden können  – mal in einer Tabelle nebeneinander stellt und die Differenzen aufzeigt.

Da ist es sicherlich auch überraschend, dass in Spa weder Vettel noch Hamilton im Rennen die schnellste Runde fuhren, sondern Bottas. Vettel & Hamilton fuhren rd. 1 sec langsamer als Bottas!Und der neue Streckenrekord des Porsche 919, der aus Anlass 70 Jahre Porsche erst in diesem Jahr am 9. April mit 1‘41,770 aufgestellt wurde, ist durch die Zeit von 1‘41,501 von Vettel wieder Vergangenheit. Auch Hamilton war mit 1‘41,533 schneller.

  • Aber warum sind in allen F1-Rennen dieser Saison die schnellsten Rennrunden so langsam?

Das war auch meine Frage an das Mercedes Formel 1-Team am 23. Juli gewesen, eine Frage, die bis heute nicht beantwortet wurde! - Würde eine Antwort vielleicht das künstlich aufgebaute Image der „modernen Formel 1“ beschädigen können?

Da spricht man einerseits von den schnellsten Formel 1-Rennern die jemals eingesetzt wurden und serviert den Zuschauern dann – unauffällig und unerklärbar - Unterschiede zwischen Qualifying- und schnellster Rennrunde, die zumindest für Motor-KRITIK unerklärlich sind!

Ich hatte – direkt nach dem GP von Deutschland Mercedes durch Beifügen der Klickadresse zu meiner Geschichte zum Rennen – an ein gültiges Beispiel erinnert:

„Der Rundenrekord in Hockenheim wird seit 2004 (!) von Kimi Raikkönen, damals mit einem McLaren/Mercedes unterwegs gehalten. Er war „damals“ 0,474 sec langsamer als Michael Schumacher mit Ferrari in dessen bester Qualifying-Runde.“

Wenn wir Vettel in Hockenheim 2018 mit seiner schnellsten Rennrunde (wegen Abflug im Regen) außen vor lassen, war dort z.B. ein Kimi Raikkönen um 4,443 sec in seiner schnellsten Rennrunde gegenüber seiner besten Qualifying-Runde langsamer!

Kann mir einer meiner Leser dafür eine Erklärung liefern? - Schauen Sie mal in die neue Tabelle! - Ich habe keine Erklärung und möchte gerne eine für alle meine Motor-KRITK-Leser!

Natürlich ohne meinen Informanten zu nennen!

MK/Wilhelm Hahne
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WLTP: Die gleiche Suppe - unterschiedlich gekocht

Vor dem 1. September 2018 wurde nach NEZF gekocht und gemessen. Nach diesem Termin wird nach WLTP gemessen. Die Suppe schmeckt ähnlich, obwohl sich auch Bestandteile verändert haben, bzw. hinzu kamen. Aber da nun mal CO2 inzwischen von den meisten Bürgern als „Klimakiller“ begriffen wurde, ist der auch für Politiker und Presse der Aufhänger.

Jetzt, nach WLTP (Worldwide Harmonized Light Duty Test Procedure) gemessen, wird sich der Praxisverbrauch der Kraftfahrzeuge in der Hand des Nutzers nicht verändern. Aber die CO2-Emissionen werden nach WLTP gemessen höher sein, als wenn man das – wie bisher – nach NEFZ (Neuer Europäischer Fahr-Zyklus) getan hätte.

Der Sinn des neuen Messverfahrens nach WLTP liegt auch mehr darin, dass man nun auch Schadstoffe erfasst, die vorher als nicht von Bedeutung empfunden wurden. Da wären z.B. die Feinstaubpartikel, die nach Einführung der Direkteinspritzung auch bei Benzinern vorhanden sind und nun erst die Automobilindustrie veranlasst, evtl. entsprechende Filter zu verbauen. - Dabei wusste sie natürlich schon immer davon. - Und hat nichts getan! - Das WLPT-Prüfverfahren ist also  im Interesse der Gesundheit vieler Menschen besser.

Aber es wird die Automobile mit Otto-Motoren nicht billiger machen. Und die Kraftfahrzeugsteuer wird steigen, weil sich die u.a. am Verbrauch und damit den CO2-Emissionen orientiert. Die neuen Messergebnisse werden höher sein. Damit wird‘s teurer werden. - Denn auch die Bundesregierung kocht ihr Süppchen nach eigenem Rezept. Zum eigenen Vorteil. - Zum Nachteil der Fahrzeugnutzer.

Der VDA (Verband der Automobilindustrie e.V.) hat zwar einen Abschlag gefordert und damit argumentiert, dass der Unterschied zwischen altem und neuem Messverfahren so sei, wie bei einer Temperatur-Messung nach Celsius und Fahrenheit: Die Zahlen seien zwar unterschiedlich, aber die Temperatur sei dieselbe. - Aber… -

Dieses Mal möchte ich keine lange Geschichte schreiben, sondern meine Leser auf das Protokoll einer Anhörung im Finanzausschuss des Bundestages von 2017 hinweisen, das Sie im Anhang finden. Ich habe es heraus gesucht, damit den Motor-KRITIK-Lesern eine eigene Meinungsbildung leichter fällt. - Das Protokoll ist zwar nicht so lang, aber die Anhänge lassen die pdf-Datei auf 63 Seiten anschwellen. - Ich habe mit Absicht nichts markiert, weil das als der Versuch einer Beeinflussung verstanden werden könnte.

Ganz persönlich möchte ich hier aber feststellen, dass ich z.B. nicht verstehe, dass VW vor dem 1. September um 200 - 250.000 Personenwagen vorproduziert hat und zwischenlagert. Alle bereits im Hinblick auf die WLTP-Prüfung vorbereitet! Man hätte dafür auch eine Ausnahmegenehmigung erlangen können, nach der sie dann – auch nach dem 1. September noch nach NEFZ gemessen – als Neuzulassung in den Verkehr gekommen wären. Das ist in der EU-Verordnung so vorgesehen und war darum möglich. Dann hätte man VW-Kunden auch nach diesem 1. September Fahrzeuge zum alten, günstigen Steuersatz anbieten können. - Und der Vergleich von Celsius mit Fahrenheit hätte immer noch gestimmt.

Denn Tatsache ist, dass die Bundesregierung dem Neukäufer mal wieder in die Tasche greift. Und die Automobilindustrie versucht – wie man hört – schon wieder mit Tricks die WLTP-Prüfungen in ihrem Sinne zu beeinflussen. Damit man die Vorgaben der EU zur CO2-Senkung in Zukunft leichter erfüllen kann. Dass man damit dem Käufer schadet, der so noch höhere Kfz-Steuern zahlen muss, stört nicht.

Jeder kocht eben sein eigenes Süppchen! - Und der Kunde/Wähler zahlt!

Guten Appetit!

MK/Wilhelm Hahne
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