Telex

23. Dezember 2020: „Frohlocket und jauchzet…“

Dieser Jubelruf gilt nicht nur den Festtagen, sondern ist schon deswegen ein wenig anders als der  sonst genutzte Titel „Lieber Leser“, weil ich mich wirklich freue, wieder in die Tastatur schlagen zu können. - Denn die Pause von gut 14 Tagen war eigentlich weder vorgesehen, noch normal. - Aber ich habe mich mal zu einer Generaldurchsicht in ein Krankenhaus begeben.

Alles gut! - Keine großen Reklamationen! - Und es begab sich – das ist wirklich so geschehen – dass sich ein Oberarzt bei der Visite mit einem Blick auf den großen, neben ihm rollenden Bildschirm informierte, um mir dann zu verkünden:

„Herr Hahne; wenn Sie uns jetzt verlassen, haben Sie noch 20 lebenswerte Jahre vor sich.“

Da habe ich kontern müssen:

„Herr Doktor, Sie haben offensichtlich nicht auf mein Geburtsdatum geschaut.“

Das hat der Herr Doktor dann gemacht, um verdutzt zu sagen:

„Entschuldigen Sie bitte! - Aber Sie sehen noch so jung aus.“

In diesem Moment hatte es sich für mich gelohnt, mich 14 Tage in ein Krankenhaus zu legen, um  auf Herz und Nieren (auch Leber und Lunge) überprüft zu werden. Noch mehr Spaß habe ich aber, dass ich noch vor Weihnachten wieder am Computer sitzen kann.

Ich hätte eigentlich eine Menge zu schreiben, denn auch im Krankenhaus ist mir eine Menge eingefallen. Es kann also – nach „den Tagen“ zügig weiter gehen. Die Geschichten werden nicht immer so erfreulich sein wie diese hier. - Wie diese hier jedenfalls für mich ist.

Andere werden sich grämen, weil sie nun schon seit Jahren auf mein Ableben warten. Tut mir leid, dass ich deren Träume nicht erfüllen kann.

Dieser Krankenhaus-Aufenthalt war für mich aber auch noch in anderer Hinsicht interessant. Ich hatte mich nämlich in eine Klinik begeben, die im Besitz des Landes ist und habe dabei erlebt, wie toll eine „Firma“ – in diesem Falle „Gesundheits-Firma“ – in Landesbesitz funktionieren kann, wenn sie von Fachleuten gut geführt wird. So eine Landesklinik – in diesem Fall die „Rhein-Mosel-Klinik in Andernach“ – ist nach meinen Beobachtungen solchen die „privat“ geführt werden – zur Zeit – klar überlegen.

  • Wäre ich Krankenhaus-Tester, bekäme diese Landesklinik eine hervorragende Note!

Der gewonnene Eindruck bestätigt nicht nur meine Meinung, dass eine landeseigene Nürburgring GmbH mit ihren zwei Rennstrecken sich unter fachmännischer Leitung auch als eine vorbildliche, lebensfähige Renn- und Teststrecke dargestellt hätte. Leider wurde der Landesbesitz durch „visionäre“ Politiker quasi missbraucht. - Bis er dahin schied! - In die Insolvenz in Eigenverwaltung!

Es kamen dort u.a. „Chefs“ zum Einsatz, die eigentlich „keine Basis“ und auch den „PolitikerTräumen“ nichts entgegen zu setzen hatten. - Woher auch? -  „Jawohl Chef! Schnee ist schwarz!“ - Wir, die wir lange um eine sinnvolle Nutzung des Nürburgrings gerungen haben, lagen eigentlich mit unserer Beurteilung richtig, die wir auch plakativ immer mit dem Hinweis deutlich gemacht haben:

„Legenden verkauft man nicht!“

Aber wer hört schon auf einfache Steuerzahler? - Höchstens kurz vor den Wahlen wirft man denen ab und an dann ein Zückerchen zu. - Das geht dann also demnächst wieder los! - Im März wird in Rheinland-Pfalz gewählt!

Malu Dreyer wird dann von sich reden machen. Ich habe ihr vorher schon mit meinem neuen e-Book ein Plattform geboten, denn der Titel, „The fucking nuerburgring“ stammt von ihr. Der Nürburgring wurde von ihr in einem Gespräch mit einem Mr. Cox, der einen Kaufinteressenten für den Nürburgring vertrat, so bezeichnet. - Kein Kommentar!

Lassen wir es dabei in diesem Jahr! - Ich möchte aber meinen „lieben Lesern“ in jedem Fall noch ein friedvolles Weihnachtsfest und einen „Guten Rutsch“ ins Neue Jahr wünschen!

Fortsetzung folgt!

Wilhelm Hahne

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„The fucking Nuerburgring“ ist als e-Book fertig!

Ich bin ein wenig stolz! - Wir – ein kleines Team – haben ein neues e-Book in rd. 14 Kalendertagen realisiert. Und das vom ersten Gedanken, über die Gestaltung und das Layout, bis hin zu diesem Angebot. - Ab sofort können wir das neue e-Book aus der „hahn-e-book“-Reihe auf den e-Mail-Weg zum interessierten Leser bringen.

Wir haben es als pdf-Datei erstellt, weil es sich so – 142 Seiten stark – in einem Umfang von knapp 1,7 MB leicht per e-Mail versenden lässt.  

  • „The fucking Nuerburgring“ ist – im DIN-A 5-Format - zum Preis von 10 Euro erhältlich. Sie können es auf diesen Seiten über die Abo-Funktion bestellen, in dem Sie 10 Euro auf das dort genannte Bankkonto einzahlen.

      
Wie bei mir gewohnt, gibt es auch bei „The Fucking Nuerburgring“ keinerlei Kopiersperren. Ich setze auf die Korrektheit meiner Leser. Wenn Sie es – aus welchen Gründen auch immer – weiter reichen, verschenken wollen so möchte ich Ihnen – weil bald Weihnachten ist – ein Sonderangebot machen, das bis zu den Festtagen Gültigkeit hat:

  • Abonnieren Sie Motor-KRITIK, zahlen zusammen mit der Kaufsumme des Buches 79,99 € - und Sie können dieses kleine Buch an Freunde bis zu 10mal verschenken!

Das ist naiv von mir? - Da mögen Sie recht haben. Auf meinen Internetseiten gibt es nach Ihrem Klick auch keine Aufforderung zuzustimmen, dass sie mit der Verwendung von Cookies einverstanden sind. - Bei mir gibt es eben so eine dauerhafte Erfassung meiner Leser nicht. Das heißt auch, dass sie in der Folge nicht mit irgendwelcher Werbung – oder sonst – eine Belästigung erfahren, die von meinen Motor-KRITIK-Seiten ausgeht. - Sie finden das ungewöhnlich?

Die für meine Seiten gültige Datenschutzerklärung finden Sie als pdf-Datei noch mal im Anhang, damit Sie als Leser bewusst begreifen, dass Sie bei Motor-KRITIK auf den Seiten eines Journalisten „aus der guten alten Zeit“ gelandet sind. - Ein Journalist dessen Arbeit eben nicht primär darin besteht, Pressemitteilung zu multiplizieren.

Auch wenn Sie bei mir eines meiner Bücher bestellen, kenne nur ich (!) Ihre Internetadresse, die von mir auch nicht in irgendeiner Form weiter gegeben wird. - Das ist sicherlich altmodisch! - Aber so bin nicht nur ich, sondern so altmodisch komme ich als Journalist auch mit z.T. aufwendigen Recherchen zu meinen Hintergrund-Geschichten!

  • Mein neues Buch „The fucking Nuerburgring“ können Sie zu einem Preis von 10 € beziehen!

Natürlich könnten Sie auch noch den „Nürburgring-Skandal“ Nr. 1 zum Preise von 15 Euro kaufen oder meine kleinen e-Books „ha(h)nebüchen I“ oder „II“ zum Preis von je 5 Euro.  

Meine Kreissparkasse registriert die Einzahlungen, ich stelle die kurzfristige Zustellung der e-Books dann sicher. - Mit Sicherheit schnellstens!

Ich habe „The fucking Nuerburgring“ geschrieben, damit meine jungen/jüngeren Leser den gleichen Wissensstand haben wie ich, wenn sie das aktuelle Geschehen in der Region rings um die Nürburg beurteilen wollen.

Sie können Ihr Wissen auch billiger auf den notwendigen Wissensstand bringen, wenn Sie in meinen „alten Geschichten“ bei Motor-KRITIK wühlen.

Ich habe zu keiner Zeit davor zurück geschreckt, das Ergebnis meiner Recherchen meinen Lesern offen zu legen. Was dann u.a. in der Zeit zum ersten Nürburgring-Skandal zu einer staatsanwaltlichen Durchsuchung meines Hauses, das Haus eines Journalisten führte. - Ein glatter Verstoß gegen das Grundgesetz!

Aber ich habe mich davon nicht beeindrucken lassen, habe weiter so recherchiert und gearbeitet, wie man es als Leser von einem Journalisten erwarten kann. Das neueste Ergebnis um eine optimale Information meiner Leser – dieses Mal zum Thema Nürburgring-Verkauf – ist eben mein neuestes e-Book, „The fucking Nuerburgring“! - Das e-Book zum „Skandal II“!

MK/Wilhelm Hahne
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Bedeutungsvolle – nicht unwichtige – Kleinigkeiten!

Gerade in einer Zeit, wo einem eine Reihe von Weihnachtskarten ins Haus flattern fällt mir auf, wie unterschiedlich – und aussagekräftig – Unterschriften sein können. Übers Jahr gesehen, habe ich bei meinen Recherchen auch viele Unterschriften „erleben dürfen“ und mir schon so meine Gedanken gemacht. - Haben sich auch die, die da unterschrieben haben, schon mal über den „Wert“ ihrer Unterschrift Gedanken gemacht?

In vielen Fällen sicherlich nicht, weil die in vielen Fällen auch ohne Wert ist. Den erhält sie erst, wenn die Rechtsgültigkeit einer Unterschrift hinterfragt werden muss. Bei der schriftlichen Vereinbarung „unter Freunden“ zum Beispiel, die dann – weil‘s vielleicht um Geld geht – vor Gericht landet.

Hat eine solche Unterschrift z.B. Rechtsgültigkeit? - Eigentlich nein! - Weil auch die Rechtsgültigkeit einer Unterschrift geregelt ist. Der Bundesgerichtshof hat das detailliert festgelegt Danach muss sie den vollen Familiennamen enthalten und bei dem Schriftzug muss es sich erkennbar (!) um die Wiedergabe des Namens handeln. Er muss zwar nicht vollkommen lesbar, aber es müssen zumindest Andeutungen von Schriftzeichen vorhanden sein.

Das hier ist ein schönes Beispiel für eine gerade noch rechtsgültige Unterschrift. In diesem Fall steht sogar die „Übersetzung“ darunter. Danach wäre der erste Strich mit Punkt = Doktor; der zweite – kurze – Strich wäre mit „Jürgen“ zu übersetzen, im folgenden langen Strich scheint das „Pf“ zusammen gefasst, gefolgt von einem Doppelpunkt, der für „ö“ steht. Dann endet die Unterschrift in Andeutungen von Schreibschrift, aus denen die Buchstabenfolge „hler“ gelesen werden kann.

Man könnte aber sogar unter einem Vertrag dann mit einem abstrakten Symbol – wie z.B. drei Kreuzen – unterzeichnen, wenn diese Unterschrift vor einem Notar geleistet wird. Man darf auch mit einem Künstlernamen unterzeichnen, wenn dieser bekannt ist und einen eindeutigen Rückschluss auf die unterzeichnende Person zulässt.

Genauso spannend wie das Lesen von Unterschriften, ist auch das Lesen von Presse-Informationen, weil man so auch auf die Weite des Horizonts des informierenden Pressesprechers schließen kann.

Hier ein „altes Beispiel“ aus April 2020: Was soll man davon halten, wenn – lt. „Corona-Konzept“ – die Karten für „Touristenfahrten“ nur „Online“ zu erhalten sind, aber man diese Karten in der Realität auch bei einer nahe gelegenen Tankstelle „Offline“ – Kunde/Verkäufer = Auge um Auge – erstehen kann? - Man hat sich offenbar nichts dabei gedacht, wenn es in der Praxis offensichtlich anders zugeht, als in der Theorie. - Die Hauptsache: Das „Hygiene-Konzept“ ist akzeptiert! - Wen interessiert schon eine buchstabengenaue Umsetzung?

Das muss man sich auch bei dieser Formulierung fragen. - Heißt das nun, dass zu jedem Unfall während der Touristenfahrten dann zwei Fahrzeuge mit je einer Person zur Unfallstelle geschickt werden? Oder wird dann nur ein Fahrzeug mit einer Person entsendet? - Was dann gegen die eigenen Sicherheitsregeln verstoßen würde. - Bei den – in der Vor-Corona-Zeit – eingesetzten Sicherheitsfahrzeugen, die mit jeweils zwei Personen zum Unfallort fuhren, galt als wichtigste Regel nach dem Eintreffen am Unfallort:

  • Eine Person sichert sofort – und als Erstes (!) - die Unfallstelle nach hinten ab!

Aber wie soll das gehen, wenn jetzt in Corona-Zeiten nur eine Person im Fahrzeug ist? - Wenn in der Vergangenheit schon mal – aus welchen Gründen auch immer – anders gehandelt wurde, hatte das auch schon mal fatale Folgen! - Man scheint das vergessen zu haben!

So könnte ich weiter über „Kleinigkeiten“ schreiben. Aber das würde wohl – auch - nicht verstanden, weil es dafür nicht nur an Verständnis fehlt, sondern es offensichtlich auch bei einigen  Führungspersönlichkeiten an Erfahrung mangelt.

MK/Wilhelm Hahne
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Wir arbeiten am e-Book „The fucking Nuerburgring“!

Am 22. November hatte ich die Idee, meinen Lesern durch die Zusammenstellung von „alten“ Geschichten in einem Buch eine bessere Ausgangsbasis zur Beurteilung der aktuellen Situation am Nürburgring – und darum herum – zu bieten. - Ich schrieb:

„Im übrigen ist mir … klar geworden, das meinen Lesern der Bezug zum eigentlichen Beginn des Nürburgring-Skandals fehlt. Dazu hätten sie mein erstes Buch dazu, erschienen 2010, lesen müssen.

Ich mache es mal einfach: Ich stelle ein neues e-Book aus alten Geschichten zusammen, die ein wenig deutlich machen, was zum Thema „Verkauf des Nürburgrings“ passierte. - Man könnte das auch – billiger - beim Herum-Klicken in meinen alten „Motor-KRITIK-Geschichten“ erfahren.

Aber bequemer – wenn dann auch nicht umsonst – wird es dann mit meinem neuen e-Book sein, an dem ich ab sofort mit meinem kleinen Team arbeiten werde.

Es wird noch vor Weihnachten 2020 zu erhalten sein. - Versprochen!“

Heute möchte ich nur einen Zwischenbericht geben: Es geht vorwärts! - Zu zweit haben wir zur Zeit einen 16-Stunden-Arbeitstag, weil die „normale Arbeit“ schließlich auch getan werden muss.

Wir empfinden das, was in Verbindung mit dem Verkauf des Nürburgrings geschah, auch als Skandal, so dass wir das neue Buch unter den Obertitel „Skandal II“ gestellt haben. Den eigentlichen Titel haben wir einer meiner alten Geschichten entlehnt, mit der wir in die Zusammenstellung von Geschichten um den Nürburgring-Verkauf einsteigen.

Jackie Stewart hat den Nürburgring – da war er noch ohne FIA-Zäune und dreistöckige Leitplanken - mal mit „Green Hell“ beschrieben. Stewart war Rennfahrer. Aus dem politischen Lager kam zur Zeit des Verkaufs der Rennstrecke die Benennung mit „The fucking Nuerburgring“. - Beides ist verständlich, aber sicher für meine Leser auch, dass wir für das neue e-Book – das demnächst erscheint – dann eher die „politische Beschreibung“ gewählt haben.

Es wird gut sein, sich vor den Landtagswahlen im März 2021 noch einmal zu erinnern, was damals beim Verkauf des Nürburgrings alles auf diesen Seiten notiert wurde. Unsere aktuelle Ministerpräsidentin, Malu Dreyer, scheint im Moment gerade bemüht, dass für den Nürburgring-Skandal ausgeguckte einzige Bauernopfer, Dr. Ingolf Deubel, noch stärker zu belasten. - Weil sie wohl entsprechend dem Motto:

Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein! (Johannes 8, 7)

...den Eindruck vermitteln möchte, dass ihre Seele in Sachen Nürburgring „Persil-weiß“ ist.

Aber auch Frau Malu Dreyer war damals – seit 2002 als Ministerin für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit - schon Teil der Regierungsmannschaft von Kurt Beck, war darum auch in Sachen Nürburgring gut informiert, muss die Hintergründe kennen. - Sie weiß auch sicherlich um die aktuellen „Sprachregelungen“, von denen etwas unpräzise vor dem Verwaltungsgericht in Koblenz bei der Verhandlung um die Pensionsansprüche des Ex-Finanzministers Deubel die Rede war.

Wer redet aber heute noch von den Anstrengungen eines Kurt Beck, eines Hendrik Hering und anderer damals „bedeutender“ Politiker, die das Feuer zum Nürburgring-Skandal mit entfachten, es richtig lodern ließen, dann aber entweder in der Versenkung verschwunden sind, neue Posten bekleiden oder heute ihre Pension genießen. - Ihre Versprechungen waren wohl nur „Versprecher“!

Die Geschichten in meinem bald verfügbaren neuen e-Book erinnern an das Ende des ersten Skandals, den Verkauf des Nürburgrings, der von mir als „Skandal II“ empfunden wird.

  • Demnächst über diese Internet-Seiten zu bestellen.

Ich denke, meine Leser werden sich nur noch wenige Tage gedulden müssen.

MK/Wilhelm Hahne
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Ein paar Gedanken am Grab von Manfred Strack!

Es war für Viele, die Manfred Strack kannten, ein stiller Abschied. Man hat nichts über den Termin für seine Beerdigung erfahren, genau so wenig, wie die Todesursache publiziert wurde.

  • Der Grund für Alles, was sehr überraschend geschah, war Corona.

Mehr zufällig habe ich so erfahren, dass Manfred Strack am Samstag vor acht Tagen – wahrscheinlich – in Uedelhoven beerdigt wurde. So habe mich dann gestern auf den Weg gemacht, um still an seinem Grab Abschied zu nehmen.

Nein, wir waren keine Freunde, nicht per Du. Ich habe seine Entscheidungen – die mir nicht immer verständlich waren – zwar respektiert, aber oft auch kritisch beleuchtet.

Da stand ich nun in der milden Wintersonne eines Novembertages vor dem Kirchhof in Uedelhoven, einem kleinen Dorf, ein Dutzend Kilometer vor Blankenheim, das für ihn zu einer zweiten Heimat geworden war.

 

Sein Grab wirkte noch frisch, so frisch wie auch Manfred Strack immer wirkte. Sein Gesichtsausdruck war oft der eines kleinen Jungen, besonders wenn er sich für etwas begeisterte. Er hatte schon – neben seinem Beruf – auch private Hobbys.

 

Sein Grab gab jetzt – 10 Tage nach seiner Beerdigung – schon etwas von seiner Bedeutung wider, die er in seinem Beruf hatte. Kränze und Blumen nahmen mehr als eine Grabstelle ein.

 

Auch die, die von ihm in stiller Trauer mit Kränzen und Blumengebinden Abschied genommen hatten, machen die Bedeutung Manfred Strack‘s privat wie auch im Geschäftsleben deutlich.

Mit Manfred Strack endet ein bestimmter Abschnitt für die Rennstrecke Nürburgring. Hier ist nicht irgend jemand abgetreten, sondern jemand, der eine gewaltige – nicht zu schließende Lücke – hinterlassen hat. - So manche Behörde wird jetzt einen Strich unter die bisherige Zusammenarbeit ziehen und wenn ich an 2021 denke, sehe ich so einige Probleme auf die bisher funktionierende Organisation zukommen.

Manfred Strack war der Kopf einer für den Nürburgring wesentlichen Gruppe. Doch nicht nur er wird in 2021 nicht mehr „vor Ort“ sein. Auch der von ihm für die Streckensicherheit eingestellte  Verantwortliche hat gekündigt, scheidet nun zum Jahresende aus der Nürburgring-Organisation aus, wird in Zukunft bei der Leitstelle in Koblenz als Disponent arbeiten.

Auch dessen Stellvertreter hat gekündigt, scheidet ebenfalls für die neue Rennsaison aus und ich wundere mich schon darüber, dass man derzeit bei der Geschäftsleitung des Nürburgring-Pächters scheinbar keine andern Sorgen hat, als gerade jetzt darüber nachzudenken, um welchen Prozentsatz man die Nenngelder für die NLS-Läufe in 2021 erhöhen sollte. 

  • Wer denkt darüber nach, die notwendige Streckensicherheit durch die für Rennen auch in 2021 notwendigen – gut ausgebildeten - Strecken-Marshals in richtiger Anzahl sicher zu stellen?

Mit Manfred Strack hat der Nürburgring einen bedeutenden Organisator verloren. Der Verlust wird erst in 2021 deutlich werden. - Da kann man zu Manfred Strack stehen wie man will!

Ich bin dann noch mal am Grab seines Vaters in Herschbroich vorbei gefahren. - Auch sein Tod wurde durch das Corona-Virus bestimmt! - Da sind inzwischen die vielen Kränze abgeräumt. - Ich denke gerne an ihn zurück, an seine abwehrenden Handbewegungen, wenn ich ihn besuchte und seine klare, mit einem Lächeln vorgetragene Ansage:

„Wilhelm, ich sag‘ dir nix!“

Wie der Vater, so der Sohn! - Zwei Personen, zwei Generationen zuverlässiger Nürburgring-Mitarbeiter durch Corona ausgelöscht! - Ich werde sie nicht vergessen!

MK/Wilhelm Hahne
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Ernst & Young halfen auch der RLP-Regierung!

Aktuell wird gerade vermeldet, dass die Wirtschaftsprüfer von E & Y (= Ernst & Young) im Wirecard-Bilanzskandal nicht vor dem entsprechenden Untersuchungsausschuss des Bundestages aussagen wollen. Sie sind in der kommenden Woche dort vorgeladen, weil die Mitglieder des Ausschusses von ihnen gerne wissen würden, warum ihnen bei Prüfung der Bilanzen nicht ein zwei Milliarden Euro großes „Loch“ aufgefallen ist.

  • Die E &Y-Prüfer lehnen eine Aussage dazu mit Hinweis auf ihre Verschwiegensheitspflicht ab!

Das ist bei diesen Herren so üblich! - Als ich vor einigen Jahren mal mit der deutschen E & Y-Zentrale in Stuttgart (Motto: „Building a better working world“) telefonierte, um etwas zu einem Gutachten zu erfahren, das sie wohl im Auftrag der Landesregierung von Rheinland-Pfalz zum Thema Nürburgring erstellt hatten, da wurde mir auch mit ähnlichen Ausflüchten begegnet.

  • Man sei nur zu Aussagen gegenüber dem Auftraggeber verpflichtet. Die Verschwiegenheitspflicht würde sehr ernst genommen!

Als ich ein wenig belustigt nachfragte, ob man deshalb schon einige Prozesse zu Gutachten oder Bilanzprüfungen in Europa  verloren habe, da hat man mir gegenüber das als Beweis dafür angeführt, wie ernst man die Verschwiegensheitspflicht nehmen würde.

Was jetzt aktuell in Sachen Wirecard-Skandal gerade abläuft, ist mir ähnlich noch vom Nürburgring-Skandal bekannt. Nur dass hier nicht ein einstelliger Milliardenbetrag den „Bach herunter ging“, sondern ein dreistelliger Milllionenbetrag. Auch hier – bei dem dreistelligen Skandal! - gab es dann be der Landesregierung RLP einen Untersuchungsausschuss, der dann zu den nächsten Wahlen – wie es die Vorschriften vorsahen – aufgelöst wurde.

Das haben wir dann in Berlin noch vor uns! - Aber immerhin hat man alles – im Rahmen der gesetzlich vorgegebenen Möglichkeiten getan! - Aber im Herbst 2021 sind Bundestagswahlen! - Spätestens dann wird der Untersuchungsausschuss aufgelöst!

Das ist exakt so geregelt. Für Untersuchungsausschüsse gilt das Prinzip der sogenannten Diskontinuität: Sie verlieren mit dem Ende der Wahlperiode ihre Aufgabe. - Und die nächsten Bundestagswahlen sind im Herbst 2021!

Vorhersage: Dem Untersuchungsausschuss des Bundestages wird es genau so gehen, wie „damals“ dem Untersuchungsausschuss des Landes RLP in Mainz.

Eigentlich haben diese Untersuchungsausschüsse nur Alibi-Funktion. Besonders dann, wenn durch das Ergebnis der Untersuchung „Kollegen“ – wichtige Politiker – gefährdet sind!

Mir ist aber klar, dass das von einer breiten Öffentlichkeit nicht so deutlich gesehen werden kann, wie von mir. - Meine Lebenserfahrung ist etwas größer!

Mir wird das an den Reaktionen meiner Motor-KRITIK-Leser auf meine aktuelle Berichterstattung deutlich. Ich beurteile die Situationen aus einer Sicht, die eine andere Beurteilung erlaubt. - Meine Leser sind eben z.T. deutlich jünger, haben eine andere Ausgangsbasis!

Heute vernetze ich sie mal zu „alten Geschichten“, die – auch in Verbindung mit dem Nürburgring – zu E &Y eine Verbindung herstellen. - Bitte HIER zu einer Geschichte klicken, über die meine Leser auch zu einer zweiten – älteren - Geschichte zum gleichen Thema finden.

Im übrigen ist mir dabei klar geworden, das meinen Lesern der Bezug zum eigentlichen Beginn des Nürburgring-Skandals fehlt. Dazu hätten sie mein erstes Buch dazu, erschienen 2010 lesen müssen.

Ich mache es mal einfach: Ich stelle ein neues e-Book aus alten Geschichten zusammen, die ein wenig deutlich machen, was zum Thema „Verkauf des Nürburgrings“ passierte. - Man könnte das auch – billiger - beim Herum-Klicken in meinen alten „Motor-KRITIK-Geschichten“ erfahren.

Aber bequemer – wenn dann auch nicht umsonst – wird es dann mit meinem neuen e-Book sein, an dem ich ab sofort mit meinem kleinen Team arbeiten werde.

Es wird noch vor Weihnachten 2020 zu erhalten sein. - Versprochen!

MK/Wilhelm Hahne
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VLN-“Kinderüberraschung“: Neue GT3-Gesamtwertung?

Zugegeben: Ich war schon erschrocken, als ich gestern nach dem Frühstück bei meiner morgendlichen Zeitungslektüre erfahren musste:

„Premierensieg geht an BMW vor Mercedes
 Motorsport: Herstellerwertung bei NLS steht fest“

Neugierig und überrascht bin ich dann beim Weiterlesen auf die Formulierungen gestoßen:

„Nach dem Ende der Saison in der Nürburgring Langstreckenserie (NLS) steht auch das Ergebnis in der erstmals ausgeschriebenen Herstellerwertung fest. … Denn in die Wertung flossen nicht nur die Trainings- und Rennergebnisse aller NLS-Läufe ein.“ ...

Aller NLS-Läufe? - Das war dann der Moment, in dem ich die Zeitung an die Seite gelegt habe, um mal meinen Computer einzuschalten. - Sollte ich in der Ausschreibung zu den VLN-/NLS-Läufen 2020 irgendetwas übersehen haben?

Tatsächlich habe ich da nichts finden können. Ich erinnerte ich mich schwach, in der Ausschreibung   zum 24h-Rennen 2020 irgend etwas von einer Sonderwertung gelesen zu haben. - Sollte denn… -  Tatsächlich habe ich dann in der Ausschreibung des ADAC Regionalklubs Köln die Formulierung gefunden:

„38.5 Hersteller Wertung
Für Fahrzeuge der Klassen SP9 (FIA-GT3), SP-X und SP-PRO erfolgt zusätzlich eine Hersteller Wertung.
Zur Wertung werden die Gesamtergebnisse des Qualifyings und des Rennens folgender Veranstaltungen herangezogen:

  • VLN 1, VLN 2 und VLN 3
  • ADAC Qualifikationsrennen
  • ADAC TOTAL 24h-Rennen“

Das wurde dann auch so vom DMSB am 25. November 2019 genehmigt. - Aber VLN 1, 2 und 3 haben nicht stattgefunden!

Es besteht da schon ein kleiner Unterschied zwischen dem Ausschreibungstext und der Auslegung, wie sie in meiner Tageszeitung zu finden war. - Nach kurzem Überlegen habe ich mir dann vorgenommen, etwas später mal ein paar nette Kollegen zu fragen, ob es irgendwelche Pressemitteilungen in dieser Sache gegeben hat, die mich evtl. nicht erreicht hatten.

Da gab es dann – wie ich Stunden später feststellen musste – gleich zwei Informationen, von denen ich eine auch erhalten, aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht gelesen hatte. Diese Informationen des ADAC Regionalklubs Köln, der das 24h-Rennen veranstaltete, enthält interessanterweise die Formulierungen:

  • „Gemeinsame Herstellerwertung von NLS und ADAC TOTAL 24h-Rennen“ ...
  • Nach dem Ende der Saison in der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) steht auch das Ergebnis der gemeinsam mit dem ADAC TOTAL 24h-Rennen erstmals ausgeschriebenen Herstellerwertung fest: …
  • Denn in die Wertung flossen nicht nur die Trainings- und Rennergebnisse aller NLS-Läufe ein.“ …

Auch die „VLN Presse und Öffentlichkeitsarbeit“ verkündete in einer separaten Presse-Information – die ich offiziell nicht erhalten habe - am gleichen Tag:

„Nach dem Ende der Saison in der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) steht auch das Ergebnis der gemeinsam mit dem ADAC TOTAL 24h-Rennen erstmals ausgeschriebenen Herstellerwertung fest:“…

„...das Ergebnis der gemeinsam … erstmals ausgeschriebenen Herstellerwertung“…? - In der VLN-Ausschreibung steht nichts! - Wer verantwortet von der VLN/NLS die Formulierungen in der Ausschreibung zum 24h-Rennen mit?

In der VLN-Presse-Information ist weiter auch zu zu lesen:

„Auch bei BMW sorgte der Gewinn der Herstellerwertung für Freude: „Der Gewinn der erstmals ausgeschriebenen Herstellerwertung für die Nordschleifenrennen ist das i-Tüpfelchen auf einer für BMW Motorsport sehr erfolgreichen Rennsaison in der Grünen Hölle“, sagt der bisherige BMW Group Motorsport Direktor Jens Marquardt.“ - Um dann später seine Ausführungen abzuschließen mit: „Für mich persönlich ist das der krönende Abschluss meiner letzten Saison als BMW Group Motorsport Direktor.“

Was beweist, dass ein „BMW Group Motorsport Direktor“ nicht wissen muss, was in einer Ausschreibung steht und so auch vom DMSB genehmigt wurde. - Weil das der BMW-Vorstand ja auch nicht weiß?

Hat vielleicht in diesem Fall der DMSB dem ADAC (Köln) einem Neuordnen von Zahlen im Zahlenraum von Eins bis Zehn zugestimmt?

Ich habe den DMSB um eine Stellungnahme gebeten, die ich meinen Lesern ungekürzt und unkommentiert zur Kenntnis geben werde!

MK/Wilhelm Hahne
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BMW-Angebot: Wirklich „Mehr als ein Preisvorteil“?

Ich habe das aktuelle BMW-Sonderangebot im Internet gefunden. Wer einen BMW hat, der älter als fünf Jahre ist, der kann – lt. BMW – nun 20 Prozent „nur bei teilnehmenden Händlern“ sparen. Man spart bei Original BMW-Teilen, bei Bremsflüssigkeit, sowie bei den Arbeitswerten. Da können doch die Besitzer eines „alten“ BMW froh sein.

In 2020 wurde sogar mit einem „alten“ BMW am Nürburgring in der NLS-Serie der Gesamtsieg eingefahren! - Je oller, je doller? - Vor Jahrzehnten hatte selbst der Vorstandsvorsitzende von BMW ein wenig Angst vor „alten“ BMW‘s. - Er sagte mir „damals“ mal:

„Das größte Problem für uns sehe ich im Moment in den vielen alten 2002, die in der Hand von jungen Fahrern unser inzwischen erreichtes Image als Premium-Marke gefährden.“

Was „damals“ die alten 2002 waren, sind heute die „alten 3er“! - Achten Sie mal auf‘s Fahreralter und deren – oft – „dynamischen“ Fahrstil!

Premium sind bei BMW aber nicht nur – angeblich – deren Automobile, sondern – ganz real – die Werkstattpreise. Darum kann man inzwischen wirklich Einiges sparen, wenn man z.B. mit einem mindestens 5 Jahre alten BMW in einer BMW-Niederlassung eine Durchsicht – oder Reparatur - machen lässt.

Das BMW-Angebot lautet exakt:

„MEHR ALS
EIN PREISVORTEIL.

    01 Ausgewählte BMW Services für Sicherheit, Werterhalt und ungetrübte Fahrfreude
    02 Jetzt 20 %* günstiger
    03 Speziell für ausgewählte Modelle ab 5 Jahren**

*Mindestens 20 % Rabatt bei ausgewählten Services auf die unverbindliche Preisempfehlung bei Original BMW Teilen und Bremsflüssigkeit sowie auf den jeweiligen Arbeitswert. Gilt für ausgewählte BMW Modelle und nur bei teilnehmenden Händlern.

**Gemessen ab Erstzulassung und Datum des Servicetermins.“

Als ich zufällig vor Monaten – aber in 2020 - mal in einer BMW-Niederlassung war, da habe ich mir auch die verlangten AW-Preise (AW = Arbeitswert) notiert. Bei BMW teilt man eine Arbeitsstunde in 12 Arbeitswerte, wie ich hörte.

  • Den günstigsten AW-Wert habe ich mit 14,90 € = 178,80 € pro Stunde,
  • den höchsten AW-Wert mit 17,20 € = 206,40 € pro Stunde notiert.

Da spart man dann nicht nur entsprechend dem BMW-Angebot evtl. pro Stunde 40 Euro, sondern auch noch den Betrag der sich aus einem Nachlass von 20 Prozent auf die verbauten Original-Ersatzteile ergibt.

So mancher wird aber trotzdem vor einem Besuch der BMW-Werkstatt einen Kleinkredit aufnehmen müssen. Aber diese hohen Arbeitslöhne resultieren auch aus der Werkstatt-Ausstattung, die sich heute – weil eben Vieles digital ist – auch anders und teurer darstellt als zu einer Zeit, als ein Automobil mehr ein Fortbewegungsmittel und weniger eins zur Selbstdarstellung war.

Wenn man sich mal als Autobesitzer bewusst wird, wie viel Geld heute ein Automobilhändler – schon durch seinen Händlervertrag dazu gezwungen – in Gebäude- und Raumausstattung investieren muss, den wundern die o.g. Preise nicht.

Man sollte also schon vor einem Autokauf sorgsam überlegen, welches Fabrikat man kauft – und welche Werkstattkosten der Händler vor Ort für den Service verlangt; sich auch mal beim Kauf eines Automobils die Ersatzteilpreise – für Verschleißteile – nennen lassen.

Da ist ein beim Kauf eines Neuwagens erreichter Nachlass dann vielleicht gar nicht mehr so sehr von Bedeutung, wie eine ordentlich geführte Werkstatt mit „vernünftigen“ Preisen für Arbeit und Ersatzteile!

MK/Wilhelm Hahne
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„Mr. Nürburgring“, Manfred Strack ist verstorben!

Nur vor Tagen wurde sein Vater beerdigt. Was nicht kommuniziert wurde war: Reiner Strack war am Corona-Virus verstorben. Darum war auch sein Sohn Manfred nicht bei der Beerdigung seines Vaters. Er war in Quarantäne. Weil – nicht nur – er durch seinen Vater angesteckt worden war.

  • Nüchtern wie Manfred Strack immer gewesen ist, hat er festgestellt: „Schöne Scheiße!“

Er hat sich zwar niemals der Realität entzogen, aber in diesem Fall hat er die Gefährlichkeit des Zusammentreffens zweier Krankheiten unterschätzt:

Er war erst kurz vorher wegen eines diagnostizierten Darmkrebs operiert worden und persönlich darauf eingestellt, eine Reihe von Chemo-Behandlungen nach dieser Operation erleiden zu müssen.

Dieses Durchleiden von Nebenwirkungen ist ihm nun erspart geblieben.

Aber das ist ein schwacher Trost! - Manfred Strack war einer der – inzwischen – wenigen Nürburgring-Mitarbeiter, der den Nürburgring in allen Facetten kannte, Kontakte zu allen wichtigen Genehmigungsstellen, Veranstaltern, Teams und Teilnehmern auf eine persönliche Ebene gestellt hatte. - Und die auch nutzte! - Inzwischen zum Nutzen des neuen russischen Nürburgring-Besitzers.

  • Die Zeit ohne Manfred Strack wird am Nürburgring nicht mehr so sein wie mit ihm!

Manfred Strack war eine Mischung von knorrigem Eifeler und modernem Manager. Er wusste sich den jeweils neu auftauchenden Situationen anzupassen, aber hatte durchaus zu allem eine eigene Meinung. - Die er oft für sich behalten musste.

Seine persönlich Einstellung zu mir und meiner Arbeit war zerrissen: Er wusste auf der einen Seite, dass ich den Nürburgring grundsätzlich positiv gesehen habe, nur die Art, wie man ihn zu formen und umzugestalten suchte, als negativ empfinden musste.

So war Manfred Strack eigentlich in der Zeit von „Nürburgring 2009“ gefühlsmäßig mehr auf meiner Seite und der aller Nürburgring-Fans, als er jemals zugegeben hätte. Wir hatten auch – zufällig – „damals“ des öfteren persönlichen Kontakt, wo in den dann geführten Gesprächen seine ganze Zerrissenheit zum Ausdruck kam. - So habe ich das jedenfalls empfunden.

Manfred Strack lebte für den Nürburgring. Er setzte diese persönliche Zuneigung auf seine Art um. Es war nicht immer die Art, die von mir – oder auch von anderen Mitarbeitern des Nürburgrings - akzeptiert werden konnte. Aber manches was er in seiner Verpflichtung gegenüber seinem Arbeitgeber umgesetzt hat, hat nicht unbedingt seiner persönlichen Einstellung entsprochen.

Manche Dinge, die in der kritischen Zeit nach der Insolvenz des Nürburgrings, im Interesse des Nürburgrings umgesetzt werden mussten, hat er auf seine Art unterstützt. Weil er auch – eigentlich – ein Nürburgring-Fan war, der aber mehr und mehr hin und her gerissen wurde. Von seinen Gefühlen und der Verpflichtung seinem jeweiligen Arbeitgeber gegenüber.

Unter ihm haben nicht wenige Mitarbeiter des Nürburgrings leiden müssen. Aber er hat an die Richtigkeit seiner Entscheidungen geglaubt. Sie waren auch geprägt von seiner Erfahrung.

Ich bin schon traurig. - Wir waren zwar keine Freunde, aber beide getragen vom Willen, etwas Gutes für den Nürburgring zu tun. - Mich hat sein Tod schon getroffen.

Und ich verstehe, wenn nun seine Familie leidet. Auch, weil sie zusätzlich noch vom Corona-Virus betroffen ist. - Sie alle haben mein Mitgefühl!

Da ist es kein Trost, dass unser aller Verweilen auf dieser Welt zeitlich begrenzt ist.

Manfred Strack ist zu früh gegangen. Nicht nur seine Freunde werden ihn vermissen. Auch die, die oft anderer Meinung waren als er.

Er hat es immer gut gemeint. Es war seine Sicht der Dinge. Und manchmal hat er eben nur nicht verstanden, dass es andere Leute gab, die die Dinge etwas anders sahen. - Auch anders sehen mussten!

Manfred Strack‘s Tod ist ein Verlust für uns alle!

Wilhelm Hahne

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Erlebt: Drei Tage – Zwei Monate – Ein Einschnitt!

Dazu genügte das letzte Wochenende und der vergangene Montag, als erster Tag, der uns neue politische Vorgaben in Sachen Corona-Pandemie bescherte.

Beginnen wir mit dem Samstag, den wir alle als ungewöhnlich warmen Herbsttag erleben durften. Aber dieser Tag – bitte nicht vergessen – war nicht nur der 31. Oktober 2020, sondern besonders für viele Motorradfahrer der letzte Tag, an dem sie ihre Sport- und Freizeit-Geräte mit dem gewählten Saison-Kennzeichen nutzen konnten. Entsprechend war der Verkehr hier auf den Eifelstraßen rings um den Nürburgring.

  • Ein Eifelaner: „Das war so, als wäre am Nürburgring eine Großveranstaltung.“

Aber auch viele Autofahrer nutzten das schöne Wetter zu einem Ausflug in die wunderschön bunte Herbstwelt der dicht bewaldeten Eifel. Und abends gingen dann Familien noch einmal gemeinsam essen. - Ein wunderschöner Tag!

Am Sonntag war dann – um wieder unseren Eifel-Bewohner zu zitieren, „Tote Hose!“ - Es war – verglichen mit Samstag – „nichts mehr los.“ - Da hatte nicht nur – zufällig – der Monat gewechselt, sondern alle Fahrzeuge mit Saison-Kennzeichen mussten auch – dem Gesetz entsprechend – in der Garage bleiben. - Erstaunlich, wie groß der Unterschied im Verkehrsaufkommen zwischen diesem Samstag und Sonntag war!

Manche Eifel-Bewohner werden auch ein wenig aufgeatmet haben, weil nun auch weniger Ausländer anreisen, die – so wird das empfunden – ein erhebliches Corona-Risiko bedeuten. Ich werde daran durch eine aktuelle Leser-E-mail erinnert, in der es heißt:

„Als Anwohner in der VG Adenau kann einem schon Angst und Bange werden. Die mit weitem Abstand höchsten Infektionszahlen im Kreis Ahrweiler.
Mehr als doppelt so hoch wie in der von der Einwohnerzahl vergleichbaren VG Bad Breisig.
Geht man durch Nürburg, Kottenborn, Wiesemscheid oder auch dem benachbarten Kelberg ist einem klar warum.
Jede Menge Kennzeichen aus England, den Niederlanden, Schweden und sogar RUS. Alles Touristenfahrer - die irgendwo übernachten, essen, tanken und einkaufen gehen.
Von der lokalen Politik kein Wort hierzu. Aber Sankt-Martins-Züge (mit Kindern die alle in den gleichen Kindergarten oder Schule gehen) in den kleinen Orten absagen - kostet halt nix.
Ich bin mir sicher - jetzt im Winter - wenn die Nordschleife zu macht - werden die Infektionszahlen in der VG Adenau wieder unter Durchschnitt sinken.„

Damit sind wir dann auch beim Montag, nicht nur dem ersten Arbeitstag dieser Woche, sondern auch der erste Tag, an dem die neuen Corona-Auflagen der Bundesregierung greifen.

Der Berufsverkehr lief wie immer, eigentlich gab es aus meiner Sicht nichts, was mir besonders aufgefallen wäre. Am Abend bin ich dann mit meiner Frau einmal bewusst die kurvenreiche Landstraße zwischen Ahrweiler und Altenahr entlang gefahren. Es war zwar nicht so duster wie in den Nächten des 2. Weltkriegs, aber es war doch eindrucksvoll, wie dunkel es gerade in den Weindörfern entlang dieser Straße ist, wenn alle Restaurants und Hotels in tiefem Dunkel liegen. - Sogar beim „Hotel Lochmühle“ war es „zappenduster“. - Das kennzeichnet auch ein wenig die Stimmung der Menschen, denen ich an diesem Tag begegnete.

Was soll man auch jetzt abends machen? - Das bin gefragt worden. Ich bin am Montagabend mit meiner Frau in einem Supermarkt spazieren gegangen, wir haben keine Pflichteinkäufe gemacht, sondern uns etwas mitgenommen, was uns zum Abendessen dann besonders gut geschmeckt hat.

Wobei uns an diesem Tag etwas Besonderes aufgefallen ist: Wir wählen inzwischen Einkaufsstätten, bei denen das Handdesinfektionsmittel am Eingang besonders angenehm riecht. Besonders angenehm wird von mir ein Mittel empfunden, das wohl von Tresterherstellern geliefert wird. - Hat man das genutzt, wird man wohl bei einer Alkoholkontrolle der Polizei Probleme bekommen!

Gibt‘s auch gute Aussichten? - Wie‘s zu Weihnachten wird, kann ich meinen Lesern nicht sagen. Dafür ist Frau Merkel – situationsabhängig – zuständig. Was ich den Motor-KRITIK-Lesern in Aussicht stellen kann, ist der 1. VLN-Lauf 2021 – der auch als NLS-Lauf bezeichnet wird – und am 30.März 2021 durchgeführt werden soll.

Wenn schon nicht auf Weihnachten – weil es da noch Corona-bedingte Fragezeichen gibt - so freuen wir uns doch einfach auf diesen Tag! - So können wir uns Monate freuen!

Alles wird gut!

MK/Wilhelm Hahne
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