Telex

Nürnberg: Steht der Name für DTM & Wetten, dass...?

Nein, nicht nur! - Er steht auch für Lebkuchen! - Aber auch – in „unserer Zeit“ natürlich – für Veranstaltungen nach Drehbuch und – nennen wir es – Betrug! - Zumindest am Zuschauer. Wenn man z.B. scheinbar einen sportlichen Wettkampf verspricht, aber Abläufe nach Drehbuch bietet. - Das ist nicht unbedingt im Sinne des Veranstalters, aber im Sinne eines „modernen“ Marketing! - Der Sport – in diesem Fall der Motorsport – ist in vielen Fällen inzwischen zu einer reinen Marketingmaßnahme verkommen. Deren sportliche Helden sind inzwischen zu Hampelmännern, zu Clowns geworden, die auf „Fadenziehen“ reagieren.

    • Wir erleben evtl. keine sportliche Veranstaltung mehr, sondern „Klamauk“ nach Drehbuch!

So war das z.B. beim letzten DTM-Lauf 2021 in Nürnberg. Mir hat’s nicht nur „die Schuhe ausgezogen“, sondern auch „die Fußnägel gekrümmt“. Und ich habe – schon resigniert – direkt nach der Veranstaltung nach einer Empfehlung des bedeutenden Mercedes-Rennleiters Norbert Haug gehandelt, der mir mal lautstark – dem Lärm im Nürburgring-Fahrerlager angepasst - empfahl:

„Du kannst ja denken was du willst, aber du sollst die Schnauze halten!“

Wenn ich jetzt doch noch etwas dazu schreibe dann, weil es zur DTM in Nürnberg schon Leser-e-Mail gab. Gerade an diesem Wochenende, dem von „Wetten dass…?“ in Nürnberg (13,8 Mio Zuschauer!), die eines Lesers, der mir z.B. zum „DTM-Finale in Nürnberg“ schrieb:

„Für mich war es, seit 'schiess ihn ab', das größte Betrugsrennen der letzten Jahre in der DTM.“

Da würde ich nicht widersprechen. Ich werde auch nicht widersprechen, wenn der Leser gegen Ende seiner e-Mail fragt:

„Wie tief muss der Motorsport eigentlich noch sinken? Liegt er denn nicht schon auf´m Grund? Ich war und bin eigentlich immer noch entsetzt.“

Zu Anfang seiner e-mail hatte er mich gefragt:

 „Ich bin ein wenig überrascht dass Sie sich noch nicht zum DTM Finale in Nürnberg geäußert haben. Resignation????“

Mein Leser hat – fast – recht. - Es ist eine gewisse Hilflosigkeit die man empfindet. Habe ich diese Entwicklung nicht in vielen Geschichten meinen Lesern vorhergesagt? - Ich war wahrscheinlich der einzige Journalist, der z.B. den „großen Erfolg“ von Mercedes beim 24h-Rennen des Jahres 2016 auf dem Nürburgring an der Realität orientiert kommentiert hat. Was sollte ich da noch zur Mercedes-Regie 2021 in Nürnberg schreiben? - Was zum Verhalten der pragmatisch die „Wünsche“ eines Herstellers umsetzenden Fahrer? - Sportler?

Verlangen Sie – bitte – von mir keine Antwort. Ich habe versucht „nachhaltig“ zu handeln:

Ich habe meine  knapp einhundert Pokale (überwiegend nicht für Platz 1!), aber in einfachen, normalen sportlichen Auseinandersetzungen  erfahren – „nachhaltig“, um einen modernen Begriff zu verwenden, der Verwertung zugeführt, evtl. zur Fertigung neuer Pokale. In einer „neuen sportlichen Welt“? . Es hat weh getan! - Es tut genau so weh, heute den „modernen“ Darstellungen von Motorsport zu folgen!

Soll ich – ganz aktuell – einen Blick nach Bahrain werfen, wo Ferrari gegen den willkürlichen Einsatz der „BoP“ Protest einlegte? - Wo dann Porsche nach dem Rennen gegen eine andere Entscheidung protestiert, die Ferrari den Sieg bringt? (Man geht „natürlich“ in Berufung!)

Was soll man noch zu einer Formel 1 schreiben, bei der man im Qualifying Rundenzeiten fährt, die meist um 1 Sekunde pro Kilometer Streckenlänge kürzer sind, als die schnellste Runde im Rennen? - Wo man als Journalist – von Mercedes – keine Antwort auf die schriftlich gestellte Frage erhält, warum das so ist? (Ich belasse es bei diesem Beispiel!)

Ich werde es in Zukunft bei Informationen - und Kritik - zum Motorsport am Nürburgring belassen. Das ist dann so schön „provinziell“.  Die NLS versucht gerade mit ihrer Ankündigung neuer Klassen für „E“- und „Hybrid“-Automobile für 2022 neue Akzente zu setzen! - Die VLN war gestern!

Ist Motorsport heute „Genuss im Stil der neuen Zeit“?

MK/Wilhelm Hahne
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Stefan Reil – Audi RS-Modelle – Bremsenprobleme

Gibt es da einen Zusammenhang? - Ich habe das „damals“, ab  September 2017, zu klären versucht. Ich habe sogar den Audi-Vorstandsvorsitzenden direkt angeschrieben. Man hat sich – wie das heute bei Großfirmen, Konzernen und anderen gut organisierten Herstellern und Dienstleistern üblich ist, mit – aus meiner Sicht - „flachen Antworten“ einer möglichen „Affäre“ - meine ich - entzogen.
Am 28. März 2018 habe ich dazu hier in Motor-KRITIK eine Geschichte veröffentlicht, die den Titel trug:

„Audi RS-Modelle: Bremsenprobleme einmalig?“

Der Vorspann zu dieser Geschichte war eigentlich schon eine Zusammenfassung dessen, was sich mir zu diesem Zeitpunkt so darstellte:

„Seit Ende September 2017 versuche ich bei Audi den Verbleib des damaligen Entwicklungschefs in der Audi Sport GmbH, Stefan Reil, zu ergründen. - Ich erhalte nichtssagende Antworten, werde vertröstet, von der Audi AG an die Audi Sport GmbH verwiesen. - Per Saldo höre ich aber nicht wirklich Aussagekräftiges! - Gleichzeitig habe ich versucht, die bei den RS-Modellen auftauchende Bremsproblematik zu hinterfragen. Ich habe das in klaren, eindeutigen Geschichten getan. Was Audi nicht weiter stört, aber immer mehr Audi RS-Kunden dazu bringt, mir ihr (Bremsen-)Leid – in Verbindung mit Audi RS-Modellen entstanden - zu klagen. - Schon ein Blick ins Internet würde genügen um zu begreifen, dass da etwas mit den Bremsen in Verbindung mit den serienmäßigen Stabilitäts-, Sicherheitsprogrammen und der Achslastverteilung nicht stimmen kann. Das Internet ist voll mit Klagen. - Und in der Fachpresse ist seit Jahren davon zu lesen, dass man bei Audi gerade die Bremsen-Probleme angegangen und gelöst hat. - „Damals“ quietschten die Bremsen. Heute funktionieren sie manchmal immer weniger, seltener gar nicht mehr. - Tatsache ist: Ich höre im Jahre 2018 immer noch von Bremsproblemen bei Audi RS-Modellen. - Und Audi kann mir offenbar auch zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen, warum man den bisherigen Chefentwickler für die RS-Modelle in der Versenkung verschwinden ließ. - Auch an der Spitze der Audi Sport GmbH gab es eine Veränderung. - Auffallend ist, dass Audi sich bei Beschwerden von Audi RS-Besitzern in Ingolstadt zu Bremsproblemen immer in der gleichen Art äußert: Dass sie bisher noch niemals davon gehört hätten und dass er – dieser Audi-Kunde – der Erste wäre, der sich in dieser Sache bei Ihnen beschwert. - Darum versuche ich hier einmal – auch für Audi – einen wirklich im Zusammenhang mit Audi RS-Modellen „einmaligen“ Fall darzustellen, weil dieser „Audi-Geschädigte“ nach mehrmaligem Kauf von Audi RS-Modellen inzwischen mit Audi – bzw. dessen Händler – vor einem Landgericht einen Prozess führen muss.“ ...

Meine Leser können die „alte Geschichte“ nachlesen, wenn sie HIER kurz klicken – und es sie interessiert! - Es ist fast unglaublich wie Audi „damals“ reagierte. Aber ich glaubte so auch spüren zu können, dass „da etwas nicht stimmte.“ Ich hätte gerne mit dem Verantwortlichen für die Entwicklung der RS-Modelle ein Gespräch geführt. Stefan Reil hat von mir auch eine e-Mail erhalten, aber niemals reagiert. Auch von Audi gab es keinerlei Informationen danach zum Schicksal des Herrn Reil - nach seiner „Ablösung“.

Also habe ich gewartet. Da tauchte der Name Stefan Reil dann später mal in Verbindung mit einem Luft-Überwachungsgerät auf. Ich hatte auch so nebenbei recherchiert, dass Herr Reil noch immer in seinem „alten Büro“ saß und ihm die gleiche Sekretärin weiter bei seiner Arbeit half, die ihn auch in seiner Zeit als Entwickler der Audi RS-Modelle entlastete.

Bei Audi ist es still geblieben. Ich habe auch nicht mehr offiziell nachgefragt, zumal der damalige Vorstandsvorsitzende dieser Firma von der Staatsanwaltschaft in Sachen „Diesel-Skandal“ inzwischen ins Gefängnis gesteckt worden war. Er hatte mit seinem Verhalten auch versucht – das ist meine Meinung - eine „Bremsenschwäche“ nicht zu einer Audi-„Bremsen-Affäre“ werden zu lassen.

Aktuell kann Stefan Reil aber von der Öffentlichkeit wieder wahrgenommen werden, weil er jetzt  für Audi wieder eine gewisse Bedeutung hat. In der Ausgabe von heute, 5. November 2021, ist in der „Rhein-Neckar-Zeitung“ u.a. ein Foto der Audi AG veröffentlicht, das auch Herrn Stefan Reil, den RS 3-Entwickler, in seiner neuen Funktion als „Leiter Technische Entwicklung Neckarsulm“ zeigt. Das Foto erscheint im Zusammenhang mit einer Geschichte, die den Titel trägt:

„Audi stellt in der Region Weichen für E-Mobilität“

ln der erfährt man u.a.:

„In Neckarsulm soll bis 2023 eine Hochvoltbatterie-Entwicklung aufgebaut werden.“

Stefan Reil fungiert dabei als „Technischer Leiter“. - Audi hat alles, was einmal mit „Verbrennern“ verbunden war, scheinbar vergessen. Auch die unterschiedlichsten Bremsen-Probleme. Man hat  wohl den von Politikern gerne verwendeten Spruch übernommen:

„Wir müssen nach vorne schauen“.

Das tut wohl auch Herr Reil, nun mit dem Titel „Leiter Technische Entwicklung Neckarsulm“. - Und freut sich auf die Zukunft! (Lt. Bildunterschrift)

Das wird sicherlich alle Audi RS-Bremsen-Geschädigten interessieren. Denn: Es gibt ihn also noch bei Audi! Stefan Reil ist der Mann, den man bei Audi offensichtlich versteckt hatte, bis „Gras über die Bremsengeschichte gewachsen ist“. - Dachte man wohl in Ingolstadt!

Aber „der Fall Stefan Reil“ war bei Motor-KRITIK aufgrund des seltsamen Verhaltens – auch des Audi-Vorstandsvorsitzenden – unter „Beobachten“ abgelegt. - Darum gibt’s heute auch eine erinnernde Geschichte dazu.

MK/Wilhelm Hahne
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E-Automobil: Ein Massenverkehrsmittel mit Zukunft?

Vor mehr als zwei Jahren habe ich hier in Motor-KRITIK meine Leser gefragt, was sie denn von der sich damals schon deutlich abzeichnenden Entwicklung halten würden, in denen gerade Politiker das E-Automobil als das allein richtige Fortbewegungsmittel für die Zukunft favorisierten. In dieser Zeit (2019) war es fast selbstverständlich, dass die meisten der von dieser Meinung betroffenen Chefs der europäischen Automobilindustrie die gleiche Meinung vertraten und gleichzeitig die Politiker anregten, doch mit Förderungsprogrammen die notwendige Entwicklung anzuregen und zu unterstützen.

Motor-KRITIK hatte sich schon 2012 – also vor neun Jahren – einmal ausführlich mit dem Thema befasst, sozusagen eine „Grundlagen-Geschichte“ veröffentlicht. Natürlich hat es in den Jahren danach eine Weiterentwicklung gegeben, aber es lohnt sich für Motor-KRITIK-Leser - falls sie diese Geschichte nicht kennen - noch ein paar Minuten mehr in das Lesen einer langen Geschichte (es ging leider nicht kürzer) zu investieren.

Die Geschichte trug – und trägt immer noch - den Titel:

„Strom oder Benzin – eine Glaubensfrage?“

Mit einem Klick HIER ist sie zu erreichen. Sie wurde über die Jahre immerhin fast 90.000 mal gelesen. Das beweist eigentlich schon, dass dieser Geschichte eine gewisse Bedeutung zukommt, zumal sie auch nachdenklich machen kann.

Von Politikern und Vorständen der Automobilindustrie wurde sie sicherlich weniger wahrgenommen. Dort macht man zu dem Thema eben die – scheinbar - passende Politik oder passt sich – als verantwortlicher Firmenlenker (Angestellter!) – pragmatisch handelnd an. Da ist es dann schon eine Feststellung die sich an der inzwischen traurigen Realität orientiert, wenn in der „NZZ“ (Neue Zürcher Zeitung“) am 29. Oktober 2021 – also erst vor Tagen – zu lesen war:

„In der Klimapolitik geben Heuchler und Phantasten den Ton an.“

Inzwischen – nur Tage danach – hat dann auch die Zahl der Leser, die bei „Die neueste Umfrage“ zum Thema E-Automobil hier in Motor-KRITIK ihre Meinung geäußert haben, die Zahl 1.000 überschritten. - Immerhin! - Das Ergebnis ist sicherlich nicht repräsentativ, da mir vor Wochen noch vorgehalten wurde,…

  • ...dass Motor-KRITIK-Leser sicherlich über eine bessere Übersicht verfügen, als ein Normalbürger.

Ich habe das zur Kenntnis genommen. - Das Ergebnis der Umfrage, die ich nachstehend noch einmal aufzeige, scheint das zu bestätigen. Meine Frage an die Leser war:

„Glauben Sie an die Zukunft des E-Automobils als Massenverkehrsmittel?“

Die Frage wurde mit insgesamt 1001 Stimmen so beantwortet:

„Ja: 11%
Nein: 76%
Beste Übergangslösung: 8%
Weiß nicht: 4%“

Damit unterscheiden sich Motor-KRITIK-Leser sicherlich von der Mehrheit der Bundesbürger – aber auch von der Mehrheit der Politiker und der CEO’s (Chief Executive Officer) von Automobil-Herstellern.

Nachdem die Manager die „Streuobstwiese“ von Fördermitteln bei der Politik abgegrast haben, deutet sich aber inzwischen selbst bei einem Herbert Diess, dem Chef des weltweit zweitgrößten Automobilherstellers, der Volkswagen AG, ein Umdenken an.

Wie man der November-Ausgabe von „manager magazin“ entnehmen kann, schlägt der zur Zeit nicht nur „wild um sich“, sondern er hat auch die Teilnehmer an einer Sitzung des VDA (Verband der Automobilindustrie e.V.) kurz vor der Bundestagswahl geschockt. In der aktuellen „manager magazin“-Ausgabe ist zu lesen:

„Diess hatte die Chefkollegen hier in der Vergangenheit auf einen beschleunigten Kurs Richtung Elektrifizierung gedrängt und wenig Verständnis geäußert etwa für die technisch flexiblere Linie von BMW-Chef Oliver Zispe (57). Jetzt die Wende: Diess so berichten Teilnehmer, habe die Bedeutung von Verbrenner und Plug-in-Hybrid beschworen; es dürfe kein vorzeitiges Ende geben!“

Ich überlasse meinen Lesern das Nachdenken und Zusammenfügen des „Puzzles“. Dazu möchte ich nur noch als Motor-KRITIK-Zugabe die interessante Antwort des KBA (Kraftfahrtbundesamtes) auf eine dumme Frage von Motor-KRITIK hinzufügen. Die Motor-KRITIK-Frage war:

„Anzahl der Tageszulassungen von E-Automobilen im 1. Halbjahr 2021“?

Die Antwort des KBA:

„Eine Statistik mit der von Ihnen gewünschten Anzahl der Tageszulassungen von Elektrofahrzeugen liegt leider nicht vor.“

Ein stimmungsvolles Ende (dieser Geschichte!) mit „Diess & Das“! - Es ist irgendwie bescheuert!

MK/Wilhelm Hahne
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Chaos am Nürburgring: Touristenfahrer-Oktoberfest?

Bevor sich meine Leser über die inzwischen „ständige“ Nürburgring-Berichterstattung in Motor-KRITIK beschweren: Die Geschäftsleitung der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG befindet sich z.Zt. in Urlaub. Da hat dann wohl keiner die Übersicht. Auch die Polizei nicht! - Die informierte mich, dass sie nur Vorfälle registrieren kann, von denen sie Kenntnis erhält. Am Nürburgring wäre es nun einmal so, dass sich der Verunfallte und der Geschädigte in den meisten Fällen ohne Einschaltung der Polizei einigen würden.

  • So erhält die Polizei überwiegend keine Kenntnis von den Unfällen während der „Touristenfahrten“. Darum hat  die dort (in Adenau) geführte Nürburgring-Unfallstatistik auch nur den Wert von beschriebenem Papier!

Ein gutes Beispiel war das letzte Wochenende, wo an beiden Tagen (Sa./So.) von der Polizei vom Nürburgring – aber auch seinem direkten Umfeld – wohl keinerlei Unfälle aufgenommen und vermeldet wurden. - Wenn man aber – wie ich – z.B. am Wochenende im direkten Umfeld des Nürburgring unterwegs war, musste man den Eindruck gewinnen, dass am Nürburgring gerade eine Großveranstaltung lief:

  • Mit dem Automobil war man konstant im Stau unterwegs.

Dass es auf der direkten Zufahrt zur Nordschleife – sozusagen im Schatten der Nürburg – immer wieder zu Staus kam, ist eigentlich normal. Darum war auch der nahe gelegene Parkplatz gut gefüllt.

 

Auf der B 412 kam es immer wieder zu langen Staus, da hier auch die Einfahrt zum Parkplatz „Brünnchen“ – durch die Linksabbieger - wie einer Bremse wirkte. Aber darauf wurde auch mit einem entsprechenden Verkehrsschild hingewiesen. Nicht nur ein Fahrzeug hat da dann – weil deren Lenker offensichtlich etwas genervt waren – trotz des dichten Verkehrs in beiden Fahrrichtungen – schon mal gewendet. - Alles ging immer gut!

Der Parkplatz „Brünnchen“ war „proppenvoll“, so dass man z.T. auch auf den gegenüber liegenden Parkplatz ausgewichen ist. Was dann aber zu einem gefährlichen Fußgängerverkehr über die Bundesstraße führte. - Auch hier ist offensichtlich alles gut gegangen.

Dass der Verkehr durch die Rückkehrer vom Ring, die über die B 258 wieder irgendwo auf einen Nürburgring-Parkplatz – oder nach Hause – wollten, immer wieder zu Staus kam, war da eigentlich selbstverständlich. An dieser Kreuzung standen dann auch einige Fotografen, da sich an dieser Stelle gerne einige Autofahrer als besonders dynamisch präsentieren. - Durch „schwarze Striche“ (Streifen) auf der Straße zu erkennen.

Natürlich war die „Kult-Tankstelle“ an der „Döttinger Höhe“ wieder Anlaufstelle für viele der jungen Nürburgring-Besucher, weil hier „immer etwas los ist“! - Man sitzt auf der Leitplanke, lässt sich überraschen und hat eine Menge Spaß beim Zuschauen.

Noch mehr Spaß hatten wohl die „Touristenfahrer“ auf der Nürburgring-Nordschleife, bei denen es für einige aber sicherlich teurer wurde als die 30 Euro, die man für eine Runde zu zahlen hatte. Es gab eine zweistellige Zahl von „Incidents“ (sagt man wohl heute in „gebildeten Kreisen“). Natürlich auch auf Ölspuren. So war die Zufahrt zur Nordschleife nicht nur einmal an diesem Wochenende geschlossen.

Am Sonntag war wohl auch schon recht früh – am späten Nachmittag - Schluss mit dem „Oktoberfest der ‚Touristenfahrer‘“, nachdem ein „RTW“ (Rettungswagen, ausgestattet für die Nothilfe) aufgefahren war. - In den offiziellen Polizeimeldungen zu diesem Wochenende ist davon – aber auch von anderen Unfällen auf der Nürburgring-Nordschleife – nichts zu lesen.

Verunfaller und Geschädigte haben sich wohl immer ohne Einschaltung der Polizei geeinigt! - So lange es keinen Unfall mit sofortiger Todesfolge gibt, schaut man wohl auch nicht so genau hin.

Es wird sich – irgendwie - schon alles regeln! - Wirklich?

MK/Wilhelm Hahne
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Der Nürburgring braucht keine Freunde und Helfer!

„Hilf’ dir selbst, so hilft dir Gott“, hat mir als kleiner Junge meine Großmutter empfohlen. Damit hatte sie wohl recht! - Auch am Nürburgring scheint man das Geschäft – in diesem Fall die „Touristenfahrten“ – nach dem gleichen Motto zu betreiben. Man verzichtet gerne auf die Hilfe der Polizei. Obwohl man eigentlich darauf nicht verzichten kann. - Denn schwerere Unfälle verlangen einfach – schon aus Versicherungsgründen – nach einer Sicherung der Beweislage durch die Polizei. Abgesehen davon, dass bei Unfällen mit Personenschaden auch die Staatsanwaltschaft – im Interesse der Öffentlichkeit - zur Aufklärung der Schuldfrage beitragen muss.

Aber von Einsätzen der Polizei – oder gar der Staatsanwaltschaft – am Nürburgring hört man sehr wenig in der Öffentlichkeit. Nun müssen die auch nicht ihre Arbeitsberichte in vollem Umfang in der Öffentlichkeit darstellen. So ist nicht von allen Unfällen, Einbrüchen, Diebstählen in den Zeitungen und Zeitschriften zu lesen. - Auch nicht im Radio zu hören. - Schlimm genug wenn z.B. im Zusammenhang mit dem Ahr-Hochwasser – wie man jetzt zusammen fassend erfahren konnte – mehr als 300 Diebstähle begangen wurden. Wäre über alle berichtet worden, hätte man Sonderseiten einrichten müssen.

Würde man über alle Unfälle eines „Touristenfahrer“-Wochenendes berichten wollen, wären auch manchmal Sonderseiten fällig. Aber wenn z.B. an den letzten zwei vergangenen Wochenenden dieses Monats so gar nicht über Ungewöhnliches am Nürburgring vermeldet wurde, so ist das auch wirklich ungewöhnlich!

Am vorletzten Wochenende – am Sonntag, dem 10. Oktober - habe ich z.B. aus einiger Entfernung zwei gelbe Abschleppfahrzeuge am Nürburgring ausmachen könne, auf denen Unfallwagen transportiert wurden. „Gelb“ bedeutet in diesem Fall – so weit ich informiert bin – dass die Polizei Fahrzeuge nach einem Unfall sichergestellt hat. Denn nur „Gelb“ hat einen entsprechenden Vertrag mit der Polizei.

  • Es gab aber keinerlei Polizeimeldungen über irgendeinen schweren Unfall während der sonntäglichen „Touristenfahrten“.

Die Polizei muss aber im Einsatz gewesen sein. - Wer hätte sonst den Auftrag zum Abschleppen und Sicherstellen erteilen sollen?

Es gab an diesem Tag allein zwei Überschläge im Bereich „Pflanzgarten“! - Aber es gab in den Tagen danach nirgendwo eine Polizeimeldung dazu. - Ich habe jedenfalls keine finden können!

Auch am letzten Samstag/Sonntag gab es wieder alles, was die „Touristenfahrten“ so gefährlich macht: Betriebsmittel, Öl, Dreck auf der Strecke, Einschläge in Leitplanken, auch wieder einen Überschlag im Bereich „Pflanzgarten“. - Man hört und liest aber nichts davon! - Die Polizei notiert und schweigt?

Denn wieder habe ich keine Polizeimeldungen gelesen. Weder eine solche aus Adenau, die an den hier beschriebenen zwei Wochenenden schon mal auf der Nordschleife zu einer Unfallaufnahme unterwegs gewesen sein müsste, noch gab es eine Zusammenfassung von Wochenendereignissen, in denen die „Touristenfahrten“ auch nur erwähnt wurden von der Polizei-Direktion Mayen, noch hat das Polizei-Präsidium Koblenz irgendetwas zum Thema „Touristenfahrten am Nürburgring verlauten lassen.

  • Das wird die Politiker:innen in Mainz freuen. - Alles ist gut! - Wirklich?

Nun ja, die Zeitungen waren jeweils Montags auch ohne Unfall-Meldungen vom Nürburgring wohl gefüllt. Es gab genug Berichtenswertes, da hat man „unangenehme“ Unfall-Meldungen vom Nürburgring – zumindest am Nürburgring (!) - nicht vermisst!

Motor-KRITIK möchte aber darauf hinweisen, dass man als Leser durchaus nicht daraus schließen sollte, dass nun bei den „Touristenfahrten“ alles i.O. ist.

  • Konrad Adenauer würde zu der aktuellen Situation gesagt haben: „Die Lage war noch nie so ernst!“

Man sollte also handeln! - Nicht nur beim Veranstalter der „Touristenfahrten“!

Meine Großmutter würde die derzeitige Situation am Nürburgring vielleicht so beschreiben:

„Es ist nicht alles Gold was glänzt!“

MK/Wilhelm Hahne
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Angekündigter Porsche-Club-Rekord eine Luftnummer?

Als Journalist, der seine Aufgabe ernst nimmt, ist mir natürlich nicht entgangen, dass man am Nürburgring grundsätzlich großzügig mit Zahlen umgeht, wenn man damit die eigene Bedeutung unterstreichen kann. Das betrifft nicht nur den Nürburgring-Besitzer bzw. die angebundenen Firmen  selber, sondern auch Veranstalter.

Bei einem 24-Stunden-Rennen der Vergangenheit hat es z.B. niemals 200.000 Besucher (oder mehr) gegeben. Da wurden dann vielleicht 50.000 verkaufte Wochenendkarten einfach mit den Veranstaltungstagen multipliziert. - Das kann man natürlich machen. - Aber man sollte auf die gewählte Art der Zählung hinweisen!

Darum habe ich jetzt auch einmal genauer hin geschaut, als der Porsche Club Nürburgring auf seinen Internetseiten einen neuen „Weltrekord“ ankündigte, der im Rahmen einer VLN-/NLS-Veranstaltung aufgestellt werden sollte. - Ich habe die Abläufe interessiert beobachtet!

Aufgrund der Antwort auf meine Anfrage, in der dann vom veranstaltenden Porsche Club von 542 teilnehmenden Porsche geschrieben, mir aber ein Video bekannt wurde, dass an dieser Zahl Zweifel aufkommen ließ, da habe ich nicht nur diesem Zweifel unter „Aktuell“ unkommentiert noch einmal Raum gegeben, sondern auch noch einmal beim Porsche Club nachgefragt – schon um Klarheit zu gewinnen – und darauf aktuell  – am 15. Oktober (17:32 Uhr) - folgende ergänzende Antwort erhalten:

„... das Video stammt von dem Mittags-Corso. Da waren nur die anwesenden Mitglieder des Porsche Club Nürburgring e.V.  auf der Strecke.
Die Zeit zwischen Qualifikation und Startaufstellung der NLS ist nicht ausreichend um 500 Fahrzeuge auf die Strecke zu bringen.
Das Videomaterial von dem Abend-Corso ist noch in der Aufbereitung, da es verschiedene Quellen gibt. (eigenes Filmteam, Nürburgring-TV, Filmteam Porsche, Team Krüger, Team Henschel)
Auf dem Parkplatz im Fahrerlager waren die 380 Porsche unserer Gäste geparkt. Unsere Mitglieder haben auf dem A10 (Eifeldorf) und im historischen Fahrerlager geparkt (insgesamt 142 Porsche).
Beim Abend-Corso waren unsere Gäst, unsere Mitglieder, sowie die Fahrzeuge von Porsche, Manthey und Kremer-Racing auf der Strecke. Dabei gab es bei der Zählung eine Abweichung. Ich habe 542 Porsche gezählt, die Streckensicherung 543 Porsche. Wir haben uns vorläufig für 542 Porsche entschieden, behalten uns aber vor die Zahl noch zu korrigieren.
Es waren aber definitiv deutlich über 500 Porsche Sportwagen.
Wir sind von den Parkplätzen an 2 Stellen auf die Grand Prix Strecke zur Aufstellung gefahren. Die FZ vom Parkplatz Fahrerlager sind bei Tor 7 auf die Mercedes Arena aufgefahren, der Rest bei T44 (früher Veedol-Z). Die erste Gruppe hat sich vor der Schikane aufgestellt, währen wir eine Runde um die GP-Strecke gefahren sind und uns hinten angeschlossen haben. Unterwegs war der Corso ca. 8 km lang. Als die Streckensicherung mich dahingehend informierte, dass die ersten Porsche die Döttinger Höhe erreicht hätten, durchfuhr ich, ziemlich am Ende des Corsos positioniert, gerade den Streckenabschnitt Bergwerk!
Anbei 2 Fotos vom Parkplatz Fahrerlager und von der Aufstellung auf der GP-Strecke.
Weiteres Material kann ich, sobald verfügbar, gerne zur Verfügung stellen.
Bei Fragen stehe ich gerne zur Verfügung. …“

Dazu möchte ich  – sozusagen abschließend – für Motor-KRITIK ein paar Anmerkungen machen:

  • Das Beweis-Video, auf das von mir auf meiner Internetseite unter „Aktuell“ verlinkt wurde, entstand nachweisbar nach dem VLN-/NLS-Lauf #9 am Abend!

1.) Zeugnis des Video-Filmers und der ihn begleitenden Ehefrau.
2.) Die Lichtverhältnisse sind eindeutig! (Schwaches Licht, während es vorher ein Sonnentag war.)
3.) Fehlende Zuschauer im Bereich „Pflanzgarten“, die zum Training und Rennen dort waren.
4.) Fehlende Streckenposten! (Hatten um 18 Uhr Feierabend.)
5.) Mittags waren mehr Video-Filmer an der Strecke! (Bei „youtube“ fehlen entsprechende Videos.)
6.) Es sind Fahrzeuge zu sehen, die mittags noch im Fahrerlager geparkt haben. (Es gibt Zeugen.)
7.) Es sind Fotos von einem offiziellen Fotografen zu kaufen, der auch (!) am „Pflanzgarten“ den ‚Weltrekord‘-Corso“ fotografierte“ (allerdings einige Porsche doppelt.) So kommt man beim Zählen auf 397 Fahrzeuge.
8.) Weil das Video – auf das von Motor-KRITIK verlinkt wurde - am Abend entstand, sind darauf auch die offiziellen Fotografen (mit „MEDIA“-Lätzchen) auszumachen.

Kommentar des Video-Filmers, der das hier in Motor-KRITIK erwähnte Video verantwortet:

„Wenn es keine 500 Autos waren, ist das doch kein Beinbruch. Es sah trotzdem toll aus.“

Man darf gespannt sein, was die in der e-Mail des Porsche Clubs Nürburgring benannten Film-Produktionsfirmen daraus machen. HIER noch einmal die Klickadresse zum o.e. Amateur-Video,  das beim Abgleich hilfreich sein kann. Das „Vortäuschen falscher Tatsachen“ ist auch nur strafbar, wenn daraus ein nachweisbarer Vermögensschaden folgt. Zumindest dem Chef der benannten „Nürburgring-TV“ müsste das – entsprechend seinem Lebenslauf - bekannt sein.

Abschließender Kommentar hier in Motor-KRITIK: Es wäre so und so kein Weltrekord gewesen, da nach meiner Kenntnis – und durch das hier gezeigte Foto der Urkunde nachweisbar – am 5. November 2016 schon 1.152 Pick-Ups am Nürburgring unterwegs waren. - Da muss sich der Porsche Club Nürburgring – trotz offiziellem Beistand – dann vielleicht einmal bescheiden!

MK/Wilhelm Hahne
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VLN-/NLS-Lauf # 9 aus der Sicht eines Betroffenen!

Es gibt Leser, die finden meine generelle Kritik an den aktuellen VLN-/NLS-Veranstaltungen „etwas überzogen“. Das drückte sich auch z.B. in der Bewertung des Inhaltes meiner Geschichte über den Lauf # 9 der Nürburgring-Langstreckenserie, des „PAGID Racing 45. DMV Münsterlandpokal“, am 9. Oktober 2019 aus, die durchaus schon mal deutlich gegen „4“ tendierte, bevor sie sich – über die Vielzahl von Bewertungen – inzwischen bei „4,8“ eingependelt hat.

  • Es gibt schließlich auch Leser, die aus welchen Gründen auch immer, Kritik nicht mögen! - Alles ist gut?

Motor-KRITIK hat gerade die „Bewertung“ dieses Laufes durch einen Teilnehmer erreicht, der sich natürlich im Detail – aus eigenem Erleben – zu diesem VLN-/NLS-Lauf äußern kann. Ich möchte daraus nur satzweise zitieren, weil so die Kritik – nicht unbedingt nur an dieser Veranstaltung der Serie, sondern an der Serie grundsätzlich – auch deutlich wird.

  • So wird sie vielleicht auch eher gelesen, da so auch das Lesen weniger Zeit beansprucht! - Hoffentlich wird das auch verstanden und an „richtiger Stelle“ darauf richtig reagiert!

Um die Besonderheit der Darstellung zu betonen, habe ich sie in den sieben Regenbogen-Farben gestaltet, die – hoffentlich nicht nur von mir – irgendwie als positiv empfunden werden!

„Die ‚Generation Playstation‘ hat schon seit ein paar Jahren Einzug in den Nürburgring VLN Sport (‚Breitensport‘) gehalten. Aber es war am Wochenende einmal mehr von vielen kleineren Teams und Fahrern zu hören, dass die Herren ‚Profi Wochenende #Paydriver“‘ keinen Respekt mehr auf der Nordschleife haben.“

„Trotz nur 118 Teilnehmer waren mindesten 25 Fahrzeuge so schwer verunfallt, dass sie aus eigener Kraft ohne Schleppwagen nicht in Box gekommen wären, weil irgendwelche Radträger oder Karosserieteile in großen Massen fehlten.“

„Dazu kommt, dass sich die Verantwortlichen rund um die Veranstaltergemeinschaft so aufstellt, dass man den Eindruck hat, man schafft sich selber ab. Das war eine der am schlechtesten organisierten VLN Rennen, die ich je erlebt habe.“

„Wenn die Strecke nicht so schön wäre, die Marshalls nicht so einen tollen Job machen würden , der eine oder andere Helfer, Streckensprecher oder Clubausrichter so nett wären, bräuchte man dieses Prollgehabe und die Machtspielchen schon lange nicht mehr.“

„Darüber hinaus kommt noch dazu dass seit nunmehr einem Jahr während der kompletten Veranstaltung permanent Leitplanken repariert werden oder die kaputten GT3 Autos über die Strecke bis in die Box gebracht werden, was dazu führt , dass ein reguläres Rennen nicht mehr zugelassen wird.“

„ 115 Fahrzeuge im Rennen und bis Runde 10 keine freie Runde, da sollten sich die Herren mal fragen ob, das noch normal ist.“

„Wenn ich nicht 14 Tage vorher in Belgien an einem Rennen teilgenommen hätte und selbst erleben durfte wie schön Motorsport ist und auch mit Leidenschaft für den Teilnehmer ausgerichtet wird und auch vom Veranstalter in der Belcar betrieben wurde, würde ich sagen: Es gibt den echten Motorsport nicht mehr.“

„Doch es gibt ihn, nur nicht mehr im Geld- und Geltungswahn der Veranstalter mit ihren Profi-Rennauslegungen, ihrer (…) so benannten Breitensportserie VLN.“

„Wahrscheinlich sind anschließende Touristenfahrten den Verantwortlichen viel wichtiger als normale Autorennen.“

„Danke auch an den Rennleiter, der Fragen ungern beantwortet und dir das Gefühl nach so einem schweren Unfall gibt, eher ein lästiger Gast zu sein.“

„Ich habe aktuell nicht das Gefühl, dass die VLN Organisation merkt, dass man ohne Teilnehmer keine Rennen veranstalten kann.“

  • ENDE der Teilnehmer-Kritik! -Muss ich mich jetzt dafür entschuldigen, dass meine „Motor-KRITIK“ so zahm war?

Aber kann meine Darstellung hier in Motor-KRITIK wirklich – auch über die Saison 2021 betrachtet - so falsch sein, wenn sich einer der Teilnehmer in der oben dargestellten Art zum letzten Lauf einer „Breitensportserie“ – die sie einmal sein sollte (!) - so äußert?

Motor-KRITIK liegt übrigens die Äußerung des Teilnehmers im Original (eine e-Mail an Motor-KRITIK) schriftlich vor. - Es wurden nur Tippfehler korrigiert oder durch entsprechende Zeichenzuordnung die Lesbarkeit der Darstellung erleichtert. - Die ganz persönlichen Erlebnisse wurden ausgeblendet!

MK/Wilhelm Hahne
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Toter am Nürburgring: „Super-GAU“ im Kerngeschäft!

Für den Besitzer, bzw. seine Pächterfirma am Nürburgring, bedeuten die „Touristenfahrten“ das Kerngeschäft. Da nimmt man dann jeden Euro mit. Am Montag, dem 4. Oktober war man zwar mit einer Track-Day-Veranstaltung bis 17 Uhr auf GP-Kurs und Nordschleife ausgebucht, aber weil viele „Touristenfahrer“ schon vor der Nordschleifen-Einfahrt „mit den Hufen scharrten“, hat man dann noch mal um 17:30 Uhr die Pforten für „Touristenfahrten“ geöffnet.

Nun sind die aktuellen „Touristenfahrten“ nicht mit denen von vor Jahrzehnten zu vergleichen. Heute ist  der Altersdurchschnitt der Fahrer bedeutend jünger, deren Ausrüstung – oft auch der Automobile – anders als die der „Touristenfahrer“ z.B. in den 70ern. - Auch da war ich mit meinen Testobjekten – Automobilen und Motorrädern – mitten dabei. Auch die Industrie testete damals im „Touristenverkehr“. - Kein Problem! - Heute wäre das nicht mehr möglich!

Seit vielen Jahren fahre ich nicht mehr über die Nürburgring-Nordschleife, weil es mir bei den „Touristenfahrten“ zu gefährlich geworden ist. Aus „Touristenfahrten“ sind inzwischen „Terroristenfahrten“ geworden. So werden sie von der einheimischen Bevölkerung nicht nur benannt, sondern auch als solche empfunden. - Sie werden auch vom Veranstalter in einer „modernen Art“ beworben:

„Der Nürburgring, die Grüne Hölle. Erlebe die legendäre Kultstrecke aus Deinem eigenen Visier. Hautnah.“

Visier? - Besteht etwa Helmpflicht? - Nein! - Man ist aber bei dem „Touristenfahrten“ aktuell oft entsprechend ausgestattet unterwegs. Während sich in früheren Jahren „Sportfahrer“ vor ihren schnelleren Runden erst einmal „warm fuhren“, ist man jetzt sofort „flat“ unterwegs. Die Rundenpreise sind auch heute deutlich höher. Da möchte man schon von den ersten Metern an etwas von seinen Euro haben! - Gib Gas – Ich will Spaß!

Damals in den 80ern nur der Titel eines deutschen Spielfilms, wird das heute am Nürburgring in die  Realität umgesetzt. Das führt zu Unfällen, die eigentlich vermeidbar wären! - Man verlangt selbst von routinierten Berufs-Rennfahrern vor dem Befahren der Nürburgring-Nordschleife heute eine besondere Ausbildung, weil es sich – angeblich – um eine besonders schwierige Rennstrecke handelt. Fahranfänger dürfen die bei den „Touristenfahrer“ ohne jede Anleitung befahren.

  • An einem Montag genügt es, dafür - Runde für Runde - 25 Euro zu zahlen!

Während der „Touristenfahrten“ gilt die Straßenverkehrsordnung. Sagt der Veranstalter. Aber das Verhalten der Touristenfahrer wird nicht überwacht. Auch die Polizei kommt nur, wenn sie gerufen wird. Von Seiten der Politik wird dieses Thema ga-a-a-anz vorsichtig behandelt. Schließlich ist man froh, dass man das Thema Nürburgring – irgendwie – „vom Hals hat“. - So wird Vieles „unter der Decke gehalten“!

Nun hat es gestern aber bei den „Touristenfahrten“ nicht nur Leitplankenschäden und bei den Automobilen verbogenes Blech gegeben, sondern auch einen Toten und eine Reihe von Verletzten. Bei einem Massen-Crash, offenbar ausgelöst durch einen Betriebsmittelverlust. Normalerweise wird so etwas unauffällig abgehandelt mit: „Unfall bei Posten 125.“

Mir war die Schwere des Unfalls klar, als ein Krankenwagen mit Blaulicht und Sirene durch’s Dorf in Richtung Nürburgring über die B 258 fuhr und später dann mit den gleichen optischen und akustischen Signalen in Richtung Mayen (Krankenhaus) zurück fuhr. - Und man hörte einen Hubschrauber. - Sonst gab es keine Informationen, weil zur gleichen Zeit zufällig im Internet Chaos herrschte. - Das war erst um 1:26 Uhr – also am 5. Oktober - behoben.

Um 20:48 Uhr – am 4. Oktober -  wurde aber schon die Polizei-Meldung zum Unfall unter „Blaulicht“, einem Presseportal, das einem Unternehmen der „dpa“ zugerechnet werden muss, veröffentlicht. Die Meldung kam nicht von der Polizei-Inspektion Adenau oder der Polizei-Direktion Mayen, sondern direkt vom Polizeipräsidium Koblenz. Und praktisch alle danach erschienenen Presseinformationen, auch die erste - erschienen um 22.20 Uhr auf den Internetseiten von „Die Rheinpfalz“ - hatten eine entsprechende „dpa“-Meldung als Basis.

Ich habe heute am Vormittag die Staatsanwaltschaft am Nürburgring wahrgenommen, habe den Polizeihubschrauber registriert, der die Unfallstelle von oben fotografisch festgehalten hat, habe gehört, dass nun ein Gutachter eingeschaltet ist und weiß darum, dass ich ab sofort keine Detail-Informationen mehr zum Unfall erhalte – da ein „schwebendes Verfahren!

  • Seit 12 Uhr – heute Mittag – ist die Nordschleife aber wieder zum Befahren frei gegeben! 

Damit meine Leser, die mich bei dieser Berichterstattung sehr unterstützt haben, auch von mir – von Motor-KRITIK – eine Information erhalten, die sie sonst nirgendwo finden können, füge ich hier zum Abschluss dieser Geschichte ein Stück Ausschnitt-Foto ein, das einen Eindruck von dem vermittelt, was man gar nicht mit Worten schildern kann.

Wie es dazu kommen konnte, werden wir wahrscheinlich nie „ungeschminkt“ erfahren. Weil es wahrscheinlich nicht erwünscht ist! - Und Lehren wird man aus diesem schrecklichen Unfall wohl auch kaum ziehen. - Aber man wird sicherlich viele „schöne Worte“ finden!

Der Rubel muss schließlich rollen!

MK/Wilhelm Hahne
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Jochen Mass wurde 75: Hat er alles richtig gemacht?

Wer auf mehr als 28.000 Tage seines Lebens zurück blicken kann, hat in seinem Leben offensichtlich kaum etwas falsch gemacht. Diese „Bewertung“ kann vor allen Dingen dann getroffen werden, wenn das Geburtstagskind den wichtigen „mittleren Teil“ seine Lebens als Rennfahrer verbracht hat und heute in einer schönen Gegend Frankreichs wohnt. Das war in jener Zeit, als er beruflich diesen Sport ausübte – wie man so schön sagt – „saugefährlich“. Jochen Mass hat in der damaligen Zeit einige seiner Freunde mit zu Grabe tragen müssen!

  • Es war eine andere Zeit im Motorsport, in der sich auch Menschen zu einer anderen Art Persönlichkeit entwickeln konnten, als das heute der Fall ist.    

Jochen war einer jener Fahrer, der um seine Grenzen wusste, aber auch die der Physik respektierte, deren Grenzen sich nun mal nicht verschieben lassen. Ich kannte ihn aus der Anfangszeit im Motorsport, als er noch mit einem Alfa Romeo bei Berg- und Flugplatzrennen unterwegs war. Ab und an sind wir die gleichen Rennen gefahren. Jochen war eigentlich – aus meiner Sicht – ein ganz normaler Motorsport-Fan, der Spaß daran hatte, die Grenzen dieses Sports abzutasten und zu erfahren. - Ein sehr talentierter Fan!

Jochen ist dann mit Glück – und den richtigen Sponsoren – in der Formel 1 gelandet, hat aber auch da niemals „F1-Allüren“ an den Tag gelegt. - Jochen ist immer Jochen geblieben! - Ein Mensch, der nicht nur Spaß am Motorsport hatte, sondern dann auch – fast zufällig – sein Geld damit verdiente.

Eigentlich hatte er mal Seemann – und da natürlich Kapitän – werden wollen. So war es sicherlich „normal“, dass er – als es ihm wirtschaftlich gut ging – auch eine eigene Segel-Yacht hatte. Er hat den Motorsport immer als „die schönste Nebensache der Welt“ empfunden und ihr den Anteil in seinem Leben zugestanden, der ihr auch zu kam.

Ich bin später als Journalist mit ihm zusammen getroffen. Wir haben uns offen ausgetauscht. Ich habe meine Meinung zu Fahrern und Funktionären – oder Automobilen und Menschen – die wir beide kannten, überprüfen können. Wir haben unsere Meinungen geäußert, argumentiert und abgeglichen. Das wäre heute mit „modernen Rennfahrern“ nicht mehr möglich!

Die sind – überwiegend – vom Marketing bestimmt, haben eigentlich keine eigene Meinung - bzw. äußern sie nicht öffentlich – sind „Aushängeschilder“ von Teams, Firmen und Sponsoren.

Natürlich hat auch Jochen Mass schon mal Kompromisse machen müssen, aber im direkten Kontakt – so von Mensch zu Mensch – ist er immer der Jochen geblieben, wie ich ihn mal kennen gelernt hatte. Und wenn ein Journalist – den er gut kannte (!) - eine gute Idee hatte, dann hat er die mit umgesetzt. - So ist das Foto, stehend auf der Sitzbank seiner Kawasaki entstanden. Oder die Foto-Sequenz, bei der er sich in eine Deutschland-Fahne wickelt. - Eine Idee – wie das Kawa-Foto – des Fotografen Wolfgang Drehsen!

Als ich für ein Motor-Magazin gedanklich auf der Suche nach einer etwas ausgefallenen Geschichte war, habe ich ihn gefragt, ob er mir seine AC Cobra mal leihen könne, damit ich den Lesern dieses Magazins mal davon ein paar Eindrücke vermitteln könne, weil man die sonst nur mit dem Kauf eines solchen Ausnahme-Automobils gewinnen kann. - Er hat mir dann „seine Cobra“ mal für eine Woche überlassen.

Ich erinnere mich auch , dass er mal morgens zu Testfahrten mit Porsche am Nürburgring zu spät erschien. Jacky Ickx und er waren die Fahrer. Im Plan stand, dass er in der ersten Phase zum Einsatz kam. Aber er war an diesem Morgen spät dran, kam im letzten Moment mit seiner Kawasaki vom Hotel angebraust. Ickx hatte schon im Porsche Platz genommen. Jochen wollte aber seinen Teil der Arbeit – wie vorgesehen – erfüllen. Da ist Jacky wieder ausgesteigen, Jochen hat mir den Zündschlüssel seiner Kawa mit den Worten in die Hand gedrückt, „...wenn mal was ist“ und ist in seine erste Nordschleifenrunde gestartet.

Wir hatten uns Wochen zuvor mal darüber unterhalten, dass man am Nürburgring niemals die erste Runde schnell fahren sollte. Jochen war meiner Meinung, dass man – wenn man sicher und schnell die Nordschleife umrunden möchte - das erst in der dritten Runde tun solle.

In diesem Fall – das Porsche-Team baute noch den Funkmast auf – kam Jochen aus seiner ersten Runde nicht „pünktlich“ zurück. - Ich hatte meine Stoppuhr mitlaufen lassen. Da habe ich das Porsche-Team kurz informiert, mich auf Jochens Kawa geschwungen und habe ihn dann in der „Bergwerk-Kurve“ gefunden.

Er stand – unverletzt - inmitten der „Schrottteile“ seines Porsche-Sportwagens, den er hier in der „Bergwerk“-Kurve zerlegt hatte. In seiner ersten Runde! - Wir haben dann auf das Porsche-Team gewartet, dass einige Minuten nach mir am Unfallort eintraf. Jochen hat dann gesagt:

„Aber ich fahre die Kawa zurück! - Du kannst hinten drauf Platz nehmen!“

Ich kann nicht sagen, dass ich mich wohl gefühlt habe, obwohl ich Jochen kannte. Schließlich hatte er gerade vorher auch vergessen, worüber wir Wochen vorher noch gesprochen hatten.

Aber wenn ich nun heute – einen Tag nach seinem 75. Geburtstag – das Leben von Jochen Mass noch mal so Revue passieren lasse, dann sind mir primär nicht seine vielen Erfolge präsent, sondern mehr jene Momente, an denen es „noch mal gut gegangen ist“. Das waren schon einige.

Aber Jochen hat wohl in seinem Leben – so weit das möglich war – alles richtig gemacht!

Lieber Jochen! - Nachträglich herzlichen Glückwunsch zu deinem 75. Geburtstag!

Wilhelm Hahne

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Nur Betriebsräte? - VW immer ein besonderer Fall!

In Braunschweig wurden gerade in einem Prozess zwei Personal-Verantwortliche des VW-Konzerns freigesprochen, die nach Vorwürfen der Staatsanwaltschaft den Betriebsräten zu hohe Gehälter (einschl. Boni) zugestanden haben sollten.

  • Dumme Frage: Wofür erhalten Betriebsräte Boni?

Der Vorwurf der Staatsanwälte wurde u.a. damit begründet, dass mit einer „Überzahlung“ der VW-Konzern 5 Millionen € weniger verdient und damit auch weniger Steuern gezahlt hätte. - Toll!

  • Wie hoch sind nun nach dem Freispruch die Kosten – zu Lasten der Staatskasse?

Natürlich wurden die Betriebsräte „großzügig“ für ihre Leistungen (auch mal weg zu gucken?) entlohnt.

  • Das war bei VW doch schon immer so. - Erinnert sich niemand der „Rotlicht-Affäre“?

Die Zeit mag alle Wunden heilen, aber nicht die Situation, wie sie sich nach dem 2. Weltkrieg in Wolfsburg entwickelt hatte. Die ersten internen Spannungen entstanden nach den ersten Aufbaujahren, als die, die mit harter Arbeit – aber ohne akademische (Kriegs-)Ausbildung - dann mit einer neuen Schicht von Akademikern die ersten „Differenzen“ austrugen.

Die einen hatten „geschuftet“ und wussten, wie hart das Leben sein kann und wie „der Hase läuft“; hatten „die Drecksarbeit“ geleistet; die anderen waren „gebildet“ und hatten sonst keine Ahnung – da ohne jede Berufserfahrung. Die erhielten aber aufgrund ihrer besseren Ausbildung gleich die besseren Positionen!

Überhaupt kam es dann in der Nachkriegszeit zu einer Umorganisation in der Automobilindustrie insgesamt. Es wurden neue „Zwischenschichten“ im Management eingezogen, weil man doch den „gebildeten Nachwuchs“ nicht auf der „unteren Ebene“ einordnen konnte!

  • In Japan standen zu dieser Zeit Akademiker mit Doktortitel hinten auf den Müllwagen! - Es gab weltweit geradezu eine „Akademiker-Flut!

Die „untere Ebene“ hatte durch harte Arbeit in der Realität aber erst die Voraussetzungen für den folgenden Erfolg geschaffen! - So habe ich damals z.B. Mitarbeitern geraten die neu bei VW in eine leitende Position „von außen“ einstiegen – und die mich um meine Meinung gebeten hatten – immer „mit dem Rücken zur Wand“ über die Gänge in der Verwaltung in Wolfsburg zu gehen, damit sie nicht „von hinten abgestochen wurden“.

So habe ich das wörtlich erklärt! Man hat sich daran gehalten!- Und mir ist auch später diese  persönliche Einschätzung der „Stimmung“ in Wolfsburg „als richtig“ bestätigt worden!

Später ist mir mal bei der Vorstellung eines neuen VW-Modells im Ausland ein mir unbekannter VW-Mitarbeiter  aufgefallen, der kenntnisreich die teuersten Getränke – auf Kosten von VW – bestellte. Ich konnte ermitteln, dass es sich um einen Betriebsrat handelte, den man deswegen eingeladen hatte (und scheinbar „ungebremst“ Zusatzkosten verursachen ließ!), damit er – wie ich hörte -  „kein Theater machte“, wenn die der Presse zur Verfügung gestellten Testwagen „über Nacht“ wieder für die nächste Gruppe fertig gemacht werden mussten.

  • Solche Arbeitszeiten waren eben gewerkschaftlich nicht vorgesehen!

Aber so wurden dann von Seiten des Betriebsrats erst keine Einwände geäußert! - So einfach wurden bei VW Probleme unkonventionell beseitigt!

Wenn man also durch solche – und ähnliche Beispiele weiß – „wie das Leben in Wolfsburg spielte“ (und spielt?), dann betrachtet man das gerade in Braunschweig vorgeführte „Schauspiel“ mit anderen Augen!

Aber der Öffentlichkeit wurde vorgeführt, dass man „alles getan hat“! - Ohne Rücksicht auf Kosten!

Und im „Diesel-Skandal“ reiht sich der Honorar-Professor Martin Winterkorn inzwischen würdevoll in die Reihe von erkrankten anderen „Spitzenleuten“ ein, zu denen auch Kurt Beck und Dr. Jürgen Pföhler zu zählen sind. - Kurzfristig und schwer erkrankt!

Gute Besserung! - Bevor im Fall Winterkorn z.B. der Anklagepunkt „bandenmäßiger Betrug“ gerichtlich geklärt wird.

Oder nicht? - Oder doch?

MK/Wilhelm Hahne
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