Ein wilder Traum: Ein Haus in Knokke wäre knorke!

Der eine träumt von einem Haus auf Hawaii. Der andere von einer Wohnung in Monaco. Da wird es doch nicht als ungewöhnlich empfunden werden, wenn jemand, im Westen Deutschlands wohnend, sich nach einem Erholungsort irgendwo am Meer sehnt. Natürlich sind da die Malediven nicht die schlechteste Wahl. Ich kenne auch sehr schöne Buchten am Pazifik. - In Japan. - Wenn man es aber gerne etwas näher hätte: Warum nicht Nizza? - Aber ganz realistisch ist doch, wenn man z.B. in Düsseldorf wohnend mal schaut, ob es nicht ziemlich nahe ein Meer gibt, das man vielleicht ohne Flugzeug – ganz einfach mit dem Auto – zu einem Wochenend-Kurzurlaub sehr schnell erreichen kann. - Wenn man da mal den Blick über die Landkarte gleiten lässt, dann muss man auf das belgische Knokke stoßen. - Weil ich noch „mit eigenem Kopf“ (nicht mit „KI“) arbeite und mein Kopf mit Knokke „überläuft“ folgt hier eine beispielhafte Geschichte zu Knokke. Die Entfernung von Düsseldorf aus beträgt weniger als 300 Kilometer, die man bequem in dreieinhalb Stunden Autofahrt zurücklegen kann. - Knokke ist eigentlich ganz vernünftig, aber – inzwischen schon ein wenig elitär, mondän – und teuer!

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NLS 2: Zwischen „Happinessa“ und Max Verstappen!

Ich wurde in einer Radiosendung daran erinnert, dass wir in einer „multiblen Krisensituation“ befinden. Ich finde, dass man das auch durchaus auf die Situation des Motorsports beziehen kann. Im Fall von VLN und NLS haben wir inzwischen den Status einer „Komödie“ erreicht. Es gibt vielleicht Leute, die die aktuelle Situation als „Drama“ empfinden. Ich muss da die Frage stellen: War eine Komödie nicht immer schon ein „lustiges Drama“? - Erst gestern habe ich über dieses Thema noch einmal nachgedacht, weil es – für mich – einen besonderen Anlass gab: Ich erhielt eine Pressemitteilung zum Thema NLS 2, die mir – und ich kann natürlich hier nur mein persönliches Empfinden wiedergeben – praktisch „die Schuhe ausgezogen hat“. - Eigentlich hatte ich zu diesem Termin eine andere Geschichte eingeplant. Aber die muss nun noch bis zum April lagern. - Da passt sie denn auch vielleicht besser hin! - Meinen Lesern sollte ein „Highlight“, das aktuell durch eine Presseinformation zu dieser „Breitensportserie“ gesetzt wurde, nicht entgehen. Natürlich kann es sein, dass ich die aktuelle Entwicklung im Motorsport ein wenig anders empfinde als junge Leute. Denn: Was „damals“ als „Skandal“ empfunden wurde, ist inzwischen zu einer Normalität geworden. - Darum wird diese Geschichte vielleicht auch für manche Leser unverständlich sein.

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Problemfall NLS 1: „Außer Spesen – nichts gewesen“!

Für mich war die Entwicklung am Nürburgring, hin zum Nicht-Start in die Motorsport-Saison 2026, keine Überraschung. Aber mich hat schon interessiert, wie die Abläufe dort von Fahrern und Teams aufgenommen wurden. Da war es durchaus hilfreich, dass sich ein Besucher der Veranstaltung bei mir anmeldete, um von mir mein Buch über den „Nürburgring-Skandal“ signiert zu bekommen. Da mein Besucher auch in der Boxengasse unterwegs war, hat er mir durchaus ein Bild von der dort erlebten Situation vermitteln können. - Eigentlich war alles unbeeindruckt von der Absage-Entscheidung. Man empfand sie mehrheitlich als gut und richtig. - Wie ich hören konnte. - Aber darüber hinaus gibt es noch ein paar Anmerkungen und Recherche-Ergebnisse, die ich auch gerne meinen Lesern weiter reichen – mit ihnen teilen - möchte, um sie zu eigenen Überlegungen und Urteilen anzuregen.

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NLS 1: Saisonstart am Samstag in eine dunkle Zukunft?

Seit 1977 gibt es diese Langstreckenserie, deren Bestehen nicht nur durch den Klimawandel gefährdet ist. Auch am Samstag wird der Start zur diesjährigen Serie unter dunklen Wolken mit . wahrscheinlich – sehr viel Regen stattfinden. Am Nürburgring könnte sich sogar ein wenig Schnee darunter mischen. Aber auch wenn man sich zum allgemeinen, aktuellen Zustand der Serie ein paar Gedanken macht, kommt man nicht zu einem sonnigen Ausblick. - Das liegt nicht daran, dass wir heute Freitag, den 13. schreiben! - Da hilft auch nicht die scheinbare Unterstützung des ADAC, der mit der immer noch attraktiveren 24h-Veranstaltung auf der Nürburgring-Nordschleife den VLN-Veranstalter zu stützen sucht. Er versucht zu stützen, indem er die NLS zu einem Testumfeld für seine Super-Veranstaltung macht. Aber auch das 24h-Rennen verliert immer mehr an Attraktivität, nachdem es in den Jahren zuvor schon mal zur reinen Farce verkommen war. Das Verharren in alten Strukturen hat die Starterzahlen auch deutlich abmagern lassen. Das liegt auch an der Kostenentwicklung, die sich von den Möglichkeiten reiner Privatfahrer immer weiter entfernt hat. Nicht zuletzt darum, weil sich der Basis-Motorsport immer weiter von seiner eigentlichen Ausgangsposition entfernt und inzwischen zu einem reinen Geschäftsmodell geworden ist, bei dem z.B. der Rennstreckenbesitzer mit seiner Pächterfirma der Weltmarktentwicklung der aktuellen Benzinpreise durch seine „Gestaltung“ am Samstag weit voraus sein wird.

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„Streiflichter" & „Erleuchtungen“ am Wochen-Ende!

Eigentlich sollte man – gerade als Journalist – immer darum bemüht sein, zu denken, zu recherchieren; schon um zu Ergebnissen zu kommen, über die es sich zu schreiben lohnt. Aber das letzte Wochenende war aus meiner Sicht schon irgendwie ein besonderes Wochenende. Das begann eigentlich damit, dass man – wie ich zum Glück bisher – noch jeden Morgen wach wird. Man schaut dann aktuell an eine Decke, die grau wirkt. Auch wenn sie eigentlich weiß wäre. - Im Winter ist die um diese Zeit – meine „normale Aufstehzeit“ – aber noch „schwarz“. Wir haben jetzt schon so etwas wie Frühling. Jedenfalls geht die Sonne wieder täglich etwas früher auf. Eine App wird mir später sagen, dass wir an diesem Tag, dem 8. März 2026, exakt 11 Stunden und 24 Minuten Tageslicht haben werden. Die Sonne wird an diesem Tag 148.493.620 Kilometer entfernt sein. - Und irgendwie habe ich gedacht - während ich langsam aufstehe– ist doch heute auch ein besonderer Tag. - Nicht nur ein Sonntag! - Ich würde auch heute noch bequem den Sonnenaufgang erleben können, denn der wird exakt um 6:59 Uhr erfolgen. - Ein schöner Tag! - Aber schon jetzt – beim Erwachen -  ist das F1-Rennen in Melbourne, auf der anderen Seite der Weltkugel längst gelaufen. Die haben einen Zeitvorsprung von immerhin 10 Stunden! - Aber ist der Formel 1-Grand-Prix aktuell wirklich noch wichtig?

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Nürburgring: Nun in selbst gestrickter Zwangsjacke?

Der eigentliche „Nürburgring-Skandal“ liegt weit zurück. Da wurden in der Partei, die einen teuren Unsinn verantwortete, die „Macher“ getauscht. Da wurden am Objekt die Pächter und Besitzer gewechselt. Das wurde – und wird immer noch – bei der EU „auf Zeit gespielt“. Da glaubt man wohl weniger an das Sprichwort, nach dem die Zeit alle Wunden heilt, sondern man rechnet wohl eiskalt mit dem Vergessen der Beobachter über die Zeit. Das dauert aber, wenn man sicher gehen will, eventuell Jahrzehnte. Aber so lange kann man nicht unbedingt warten. Also müssen manche Dinge „passend gemacht werden“, bevor man sich wieder „aus der Deckung wagt“. Denn man steht auch unter einem gewissen Druck. Man kann zwar in einigen Fällen damit rechnen, dass „aus Gefälligkeit“ ein wenig „der Deckel gelüftet“ wird, damit der Druck entweicht. Das erspart aber nicht eigene „Anpassungsmaßnahmen“. Interessant ist, dass sich durch gemeinsame Interessen dann „in diesem Spiel“ wieder „Macher“ der verschiedensten Colleur zusammen finden. - Gemeinsame Interessen vereinen! - Aber der entstehende Eindruck muss sich gegenüber der Öffentlichkeit auch als sinnvolle Anpassung – jede für sich – verkaufen lassen. - Motor-KRITIK möchte mal ein wenig „mit der eigenen, kleinen Taschenlampe“ ein paar der damals entstandenen Situationen aus heutiger Sicht beleuchten:

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Zwei Bücher - und ein Grund in ihnen zu blättern!

Es gibt zwar immer mehrere Gründe, die zu dem Entschluss führen, sich ein bestimmtes Buch zu kaufen. Es gibt aber nur einen Grund, der mich dazu gebracht hat, mich mit den Büchern zu beschäftigen, über die ich nachfolgend meine Leser informieren möchte, dass es sie gibt: Ich habe die dortigen „Hauptdarsteller“ gekannt, erlebt! - Aber vielleicht nicht so gut, dass ich alles von ihnen wüsste. -Aber:  Wer weiß schon alles? -  Die Bücher, mit denen ich mich beschäftigt habe, erzählen aus dem Leben von Menschen, die inzwischen verstorben oder tödlich verunglückt sind. Einen davon, Jochen Mass, habe ich schon bei Beginn seiner Karriere gekannt, weil ich auch in dieser Zeit z.B. bei Bergrennen unterwegs war, bei denen auch er startete. Wenn man Teilnehmer bei Bergrennen ist, lernt man die anderen Teilnehmer schneller und besser kennen, als das z.B. bei Rundstrecken-Rennen der Fall ist. Nach dem 1. Lauf wartet man „oben“, dass man gemeinschaftlich wieder zurück geführt wird, nach dem alle Teilnehmer den ersten Lauf beendet haben. - Und das dauert! - Also steht man z.T. in Gruppen zusammen und „quatscht“ über Gott und die Welt. - So habe ich Jochen Mass kennen gelernt. - Das andere Buch handelt von jemandem – den Grafen Trips - den ich in seiner Art bewundert habe, weil er seine Interessen nicht nur exakt auf sein ganz persönliches Weiterkommen konzentrierte, sondern auch immer noch sein Umfeld „mitgenommen hat“. - Ich wurde zu Erinnerungen angeregt! - So ist es dann auch zu dem Titel nachfolgender Geschichte gekommen:

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AMG oder HWA: Wer gewinnt das 24h-Rennen 2026?

Dass sich andere nicht wundern, wundert mich. Für mich drängt sich die im Titel gestellte Frage geradezu auf. Denn AMG geht beim 24h-Rennen dieses Jahres auf dem Nürburgring richtig „in die Vollen“. Max Verstappen, der 4-malige Formel 1-Weltmeister, wird mit einem GT3-Mercedes-AMG am Start sein. Sicherlich nicht, um nur im Starterfeld vertreten zu sein! - Mit Max Verstappen wird man den Gesamtsieg anstreben. - Aber HWA bereitet sich auch als Teilnehmer an dieser Veranstaltung vor. Und das mit zwei Fahrzeugen eines Typs, den es eigentlich gar nicht (mehr?) gibt. Die eingesetzten Rennfahrzeuge könnten beim Zuschauer die Erinnerung an gute alte Zeiten wecken. Aber HWA will mehr! - AMG möchte – nun als Teil von Mercedes – eigentlich in diesem Jahr mit dem Einsatz von Max Verstappen „den Rahm abschöpfen“. AMG hat sogar beim Veranstalter der „Qualifier“ erreicht – das eines der Rennen, die der Vorbereitung auf die 24h-Gala dienen - um eine Kalenderwoche verlegt wird, damit Max Verstappen sich ans Fahrzeug in Verbindung mit dem Eifelkurs ein wenig gewöhnen kann. Zum ursprünglichen Termin hätte ein Formel 1-Wochenende die Teilnahme an diesem "Qualifier" unmöglich gemacht. - Man hat sich bei AMG auch sonst gut vorbereitet, so dass alles andere als ein Gesamtsieg als eine gewaltige – und auch teure – Niederlage hingenommen werden müsste. - Auch HWA bereitet sich mit einem gewaltigen Testprogramm vor! - Sicherlich nicht, um „neben dem Podium“ zu enden!

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Sind wir nur auf der Welt um uns Freunde zu machen?

Der Eindruck entsteht bei mir schon mal, wenn ich die Reaktionen meines Umfeldes auf gewisse Entwicklungen beobachte. Seit Jahrzehnten nehme ich die Aufgaben eines Journalisten wahr und kann ich für mich diese Frage klar beantworten: Nein! -  Ich orientiere mich mit der jeweiligen Ausrichtung einer Geschichte nicht danach, ob das Diesem oder Jenem gefällt. Ich richtige mich auch nicht nach der Bedeutung einer Person – z.B. im Öffentlichen Leben –  die dann  – aus diesem oder jenem Grund –  in meinen Geschichten Erwähnung finden müssen, weil sie Teil des Geschehens sind, über das ich jeweils meine Leser – an Fakten orientiert – informieren möchte. Da können auch schon mal echte Freunde zum Gegenstand einer meiner Geschichten werden, auch wenn sie das vielleicht nicht so gut aussehen lässt. Ich werde immer an den Fakten orientiert meine Leser informieren, mich nicht von Gefühlen bestimmen lassen. Ich habe schon immer kein Problem damit gehabt, Erlebtes, Erlittenes oder auch das Geschehen im Umfeld anderer Menschen – wenn es mir bedeutsam schien – nicht zu vergessen, abzuspeichern (im Kopf!), aber niemals – auch wenn es mich persönlich hart und schon mal noch härter betraf – „nachtragend“ zu verarbeiten. Bei mir bleibt immer nur eine sachliche Information zurück. - Das hat mir im Leben oft geschadet. Ich habe mich damit oft selber benachteiligt. Ich habe zwar daraus gelernt, aber ich habe mich nicht verändert, niemals angepasst verhalten. - Aber ab und an tauchte beim Beobachten meines Umfeldes aber schon mal die Frage auf:

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Wolfgang Drehsen: Als Fotograf mein Lehrmeister!

Er war Fotochef bei der „Auto-Zeitung“ in Köln. Ich hatte dort Anfang der 70er die Aufgabe übernommen, in dieser 14-tägig erscheinenden Auto-Zeitschrift einen regelmäßigen Motorrad-Teil von 8 – 10 Seiten zu integrieren. Da wurde Wolfgang für mich zu einem wichtigen Kollegen. Uns einte die Einstellung, immer zu versuchen, ein maximales Ergebnis zu erreichen. So waren Fotoproduktionen für „meinen“ Motorradteil auch niemals für ihn nur eine Pflichtübung. - Ich hatte meine Vorstellungen. Er hatte seine Vorstellungen. Wir beide stimmten unsere Vorstellungen dann schon oft - vor einer Produktion - mit dem Layout-Chef ab. Das aber nicht während der normalen Arbeitszeit, sondern z.B. während der Mittagspause – beim Essen. - Wolfgang war 12 Jahre jünger als ich. Da ich zu der Zeit auch der älteste Kollege in dem relativ jungen Redaktion-Team der „Auto-Zeitung“ war, war ich für ihn dann der „Opa“. - Nun ist der „junge Mann“ im Alter von 81 Jahren gestorben. - Nach langer Krankheit.

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