2017

„…. Spuren mit dem Schwanz verwischen?“

Dieses Kunststück wird dem Fuchs nachgesagt. Er soll – angeblich – mit dem Schwanz seine eigenen Spuren verwischen können und es so anderen Interessierten – Tieren und Menschen – schwer machen, seinen Spuren zu folgen. - Das könnte eine schöne Geschichte aus der Tierwelt sein, wenn sie denn stimmen würde. - Motor-KRITIK informiert nachstehend über menschliche Aktivitäten ähnlicher Art – wie sie dem Fuchs nachgesagt werden – nur dass man dazu keinen Schwanz benutzt. Man nutzt auch keine Tarnkappe, sondern ändert – weil es dann amtlich ist – einfach einen Namen. - So tilgt man z.B. den Namen einer im Ansehen stark beschädigten Firma, die durch das besonders verantwortungsvolle Handeln einer Landesregierung - „Wir schaffen Arbeitsplätze!“ - in den Konkurs geführt wurde. Es war – das kommt erschwerend hinzu – eine Firma im überwiegenden Besitz eben dieser Landesregierung! - Man hatte sich zwar schon zuvor des Falles offiziell entledigt, aber nun möchte man auch noch die letzten Spuren beseitigen. - Das heißt: Man hat sie beseitigen lassen! - Von zwei gut bezahlten Spezialisten! - Motor-KRITIK verfolgt die Spuren. - Nicht nur des Fuchs! - Um zu überprüfen: Ist das wirklich so? - Dabei bin ich dann auf weitere Fakten gestoßen!

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ArbG Sinzig beendet „Ring“-Kampf um Macht!

Die Sitzung war öffentlich. Die Öffentlichkeit wurde bei diesem Arbeitsgerichtsprozess im Amtsgericht Sinzig durch Motor-KRITIK repräsentiert. Wer hat auch diesen Termin schon gekannt, der mir im August vom Arbeitsgericht in Koblenz – natürlich auf Anfrage – genannt wurde? Für „moderne Journalisten“ ein unwichtiger Termin, für mich ein Puzzle-Stück, das entweder „ins Bild passt“ oder einen dazu bringt, das bisherige – insgesamt über Jahrzehnte entstandene – Bild vom Nürburgring und seiner Geschichte in bestimmten Teilen noch einmal zu überdenken, in Details – auch im Hinblick auf bestimmte Personen - zu überprüfen. - Soviel Zeit musste also sein, um ein eigentlich unwichtiges Detail in einer Reihe von bedeutenden Veränderungen über die Jahre und Jahrzehnte mit in die entstandene Gedankenwelt einfügen zu können. - Feststellung am Ende der Recherche zu diesem Thema: Am Nürburgring findet derzeit auch eine interne Auseinandersetzung statt, in der über Jahrzehnte gewachsene Positionen gegenüber „Neulingen“ nicht nur verteidigt, sondern mit klarer Machtdarstellung versucht wird, die eigene Position zu festigen. Das funktioniert bisher auf die unterschiedlichste Art. Die einen sind mächtig, weil sie Besitzer, bzw. die engen Vertrauten des Besitzers sind, die anderen haben Macht durch Wissen um die Abläufe und die Macken in Organisation und Basis. An der eigentlichen Basis ist man mit einem Ausbügeln von Ungereimtheiten beschäftigt, die das Bild des Nürburgrings in der Öffentlichkeit glänzen lassen sollen. Aber dieses Bemühen korrespondiert nicht immer mit den Vorstellungen und Interessen der anderen Gruppen. - Intern haben ob der aktuellen Situation, die die „Firma Nürburgring“ in mindestens drei Interessengruppen spaltet, sehr viele Mitarbeiter resigniert. Und es entsteht insgesamt das Bild von einem großen „Kindergarten“. - Wer in dieser Situation nichts zu sagen hat, ist selber schuld. - So scheinen zumindest manche „Leistungsträger“ - die sich als solche empfinden – auch zu denken. Denen werden nun – weil einer dieses böse Spiel nicht mitspielte – durch einen Gerichtsbeschluss bzw. Urteil – wie dieses Beispiel dokumentiert - Grenzen aufgezeigt.

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Es gibt sie noch: Die Motorsportler mit Herz!

Der 13. November 2017 ist mit seinen Temperaturen weit weg von den der durchschnittlichen 10 Sommertage in der Eifel. Mehr gibt es nicht im „Sibirien Deutschlands“. - Pro Jahr! - Unter „Sommertagen“ versteht der Metreologe Tage, an denen die Temperatur über + 25° ansteigt. An diesem Montag liegen die Temperaturen in der Frühe bei + 3°, steigen gegen Mittag auf etwas über 4°. Bei böigem, eiskalten Wind. Und ab und zu regnet es leicht. - Wer bei diesem Wetter auf dem Nürburgring Grand-Prix-Kurs als Sportfahrer seine Runden dreht – und das über einen ganzen Tag, bei dem „kann etwas nicht stimmen“. - Würde man unter normalen Umständen annehmen. - Aber an diesem Tag gibt es keine „normalen Umstände“ am Nürburgring. Das Fahrerlager ist zwar mit Automobilen gut gefüllt, aber es fehlen die mächtigen Renntransporter der „großen Teams“. Selbst aus dem nahen Meuspath ist an diesem Tag keins der bekannten Rennteams hier anzutreffen. Unter den rd. 100 Sportfahrern, die heute hier mit ihren Fahrzeugen angereist sind, kann ich z.B. nur drei als Teilnehmer aus der VLN festmachen. Die Mehrheit der Fahrzeuge stammt aus „kleinen Serien“, in denen wirklich Basis-Motorsport betrieben wird. Aus Freude am Fahren. - Heute beweisen diese Leute, dass sie mehr sind als nur Motorsportler, mehr als nur zuverlässige Angestellte und Mitarbeiter in Firmen. Oder auch mehr als klatschnäuzige Chefs. Heute treffen hier einfühlsame, gesunde Menschen, auf emotional sehr empfindsame, behinderte Menschen, bereiten denen ein einmaliges Erlebnis, das einem – wenn man die Wirkung beobachtet – die Augen feucht werden lässt.

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Geheim? - Import aus Russland in die Eifel?

Berufsmäßig neugierig ist Motor-KRITIK mit flinken Händen und einer „Maus“ – aber durchaus auch „mit Kopf“ - täglich im Internet unterwegs. Da schaut man schon mal gerne voraus, nach vorne. Von Malu Dreyer empfohlen. Gibt es z.B. im nächsten Jahr irgendwelche neuen Veranstaltungen am Nürburgring? - Im Veranstaltungskalender der Nürburgring 1927 GmbH & Co KG findet man nichts, was man nicht schon kennen würde. - Aber hat da nicht irgendwer gesagt, dass für Januar am Nürburgring eine neue Großveranstaltung geplant ist? - Und so klickt man immer weiter. Bis man auf die Idee kommt, so ab erste Dekade Januar 2018 mal jedes Wochenende in Verbindung mit der Ortsbestimmung Nürburgring einzugeben. Schon mit der Eingabe 20. Januar 2018 ist man dann erfolgreich. - Denkt man. Denn man wird auf die Internetseite des Nürburgrings verwiesen. Aber dort landet man dann bei „Fisherman‘s Friend“. - Wer hat da einen Fehler gemacht? - Bis man darauf stößt, dass der Fehler nicht beim Suchenden liegt. Denn: Wer suchet der findet! - So möchte Motor-KRITIK seine Leser heute auf eine neue geplante – und schon beworbene (!) - Großveranstaltung am Nürburgring hinweisen, die wohl ein Import aus Russland ist. - Das ist bisher sogar Motor-KRITIK verborgen geblieben! - Vielleicht hat mir der Wodka gefehlt!

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DTM-Zukunft: Trotz Berger‘s Japan-Besuch ungewiss!

Berger ist nach Japan gereist. Er spricht danach von „großen Fortschritten“. Er hat mit einer Reihe von bedeutenden, wichtigen Leuten gesprochen. Vielleicht ist es ihm so gegangen wie mir. Weil ich ein Kopfnicken der Japaner zunächst als „Verstehen“ registriert habe, bis ich begreifen musste, dass meine japanischen Gesprächspartner mir nur verständlich machen wollten, das sie mich akustisch verstanden hatten. - Eigentlich ist die Situation in der DTM ähnlich wie die der Formel 1.  In Brasilien konnte man in den Fernsehbildern auch wieder Bernie Ecclestone“vor Ort“ sehen. Der neue Formel 1-Eigner – ohne Ecclestone - macht schon in seinem ersten Jahr - in 2017 - richtige Verluste. Während Ecclestone in 2016 noch richtige Gewinne machte. - Das wird der DTM in 2018 – nach dem Ausscheiden von Hans Werner Aufrecht – auf Druck der Hersteller (!) nicht anders gehen. Die ARD wird sich – nach diesem „einfühlsamen“ Doppel-Interview von Berger/Stuck im „Kicker“ sicherlich ausklinken wollen. Der TT-Cup fand in Hockenheim sein (zunächst?) „schrottiges Ende“ im „Legenden-Lauf“, der Porsche Porsche-Cup wird sich in Richtung einer ADAC-GT-Serie abmelden. - Wer soll das „Einnahme-Minus“ der DTM in dieser 2018er Saison denn noch ausgleichen? - Abgesehen davon, dass dann am Ende 2018 Mercedes auch noch „abbröckelt“. - Die DTM ist „klinisch tot“! Hier kann nur noch eine „künstliche Beatmung“ durch die beteiligten Automobilhersteller helfen. - Aber deren Denken beginnt inzwischen nicht bei „A“, sondern bewegt sich in Richtung „E“. - Aus Marketing-Gründen! - Auch der deutsche Motorsport ist schließlich nicht mehr Sport, sondern Marketing! -

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Uppsala! - BMW-GT3-Fahrer räumt kleinen BMW ab!

Es geschah schon 2016 bei einem VLN-Rennen. Unfälle dieser Art hat es bei diesen Rennen, bei denen evtl. unter Druck stehende Werksfahrer mit ihren aerodynamisch und leistungsmäßig überlegenen GT‘s pfeilschnell durchs Feld der PS-armen Serienwagen pflügen, in den letzten Jahren häufiger gegeben. Da wurde dann schon mal schnell aus der Sicht der Sportkommisare aus einem „Abräumen“ ein „Rennunfall“, auch weil man Ärger mit den Werksteams vermeiden möchte und man doch auch nicht ganz ausschließen kann, dass der Langsame dem Super-Schnellen einfach so „im Weg rum stand“. - Diese Situation wird es auf einer Rennstrecke wie der Nürburgring-Nordschleife immer wieder geben, weil es dort Streckenabschnitte gibt, auf denen ein Überholen von – aus der Sicht der GT3-Fahrer – zu langsamen Teilnehmer kaum möglich ist, weil die auch in einem Rennen unterwegs sind und die Ideallinie auch in ihrem Geschwindigkeitsbereich benötigen. - An „entspannteren“ Stellen setzen die dann gerne den Blinker, um einem schnell von hinten aufkommenden GT3-Fahrer deutlich zu machen: Ich bleibe auf dieser Seite; du kannst mich also auf der freien Seite überholen! - Aber manche GT3-Fahrer haben keine Zeit zu warten. Sie stehen unter Erfolgsdruck. Wenn sie über Erfahrung verfügen, teilen sie sich die Fahrt an solchen Stellen ein, um den Zeitverlust klein zu halten. Andere haben keine Erfahrung, keine Übersicht, aber das unbedingte Durchsetzungsvermögen – und dann kommt es zu der Situation:

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Ist der „Faktor Mensch“ bedeutungslos geworden?

Natürlich habe ich nicht vergessen, dass ich für ein so genannte Fach-Medium, Motor-KRITIK nämlich, schreibe. Aber damit muss ich nicht das Umfeld ausgrenzen, mich selbst beschränken, zu dem werden, was man heute als „Fachidioten“ bezeichnet. Der Ausgangspunkt bei all‘ meinen Ansätzen für Geschichten ist immer der Mensch. Natürlich nutze ich dabei die modernen Möglichkeiten, aber ich werde nicht zu deren Sklave. Aber ich muss beobachten, das sich Menschen in leitender Funktion, von anderen beraten (!), immer mehr den Faktor Mensch übersehen, vergessen, einmal auf die Schiene „in Richtung Zukunft gesetzt“, noch selber auf der Fahrt dahin die Weichen zu stellen. Andere, oft „Fachidioten“, stellen die Weichen und richten diese Weichenstellung daran aus, was ihnen im Moment Geld bringt. Schließlich wird man für‘s beraten bezahlt. Da muss man dann auch etwas bieten. Zum Beispiel „andere Gedanken“. - Gerade aktuell muss ich feststellen, dass immer mehr „Führungspersönlichkeiten“ wohl das eigene Denken aufgegeben haben und sich von anderen „anschieben lassen“. - Aus meiner Sicht nicht unbedingt in die richtige Richtung. Denn bei allen Vorteilen, die einem die moderne Technik bieten kann: Man sollte nicht dem Technikwahn verfallen und etwas vergessen, was eigentlich der Ausgangspunkt aller Überlegungen – auch auf die Zukunft bezogen – sein sollte. - Darum stelle ich heute mal die Frage:

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Diesel-Affäre: Ohne Risiko aus der Restwertfalle!

Als ich im Frankfurter Hilton-Hotel, auf der Suche nach einem Meetingraum unterwegs, von einem freundlichen Hotel-Bediensteten darauf aufmerksam gemacht wurde, dass das dort stattfinden sollende Pressegespräch, kurzfristig in einen anderen Raum verlegt worden wäre, da wurde mir klar, wie richtig es gewesen war, gerade diesen Einladenden meine Kommen-Zusage gegeben zu haben. Diese Ahnung wurde nach Betreten des Raumes, fünf Minuten vor dem festgesetzten Termin, dadurch bestätigt, dass gerade eine Handvoll eingeladener Pressevertreter hier einer Handvoll Vertreter einer Kooperation von Rechtsanwalts-Sozietät und Prozess-Finanzierer gegenüber stand. Das Thema ist offenbar so brisant, dass es eine Vielzahl der eingeladenen Medien vorgezogen hatte, nicht evtl. durch eine objektive Berichterstattung einen Anzeigen-Großkunden verärgern zu müssen. - Motor-KRITIK hat sich jedenfalls kundig gemacht, dazu gelernt und kann so hoffentlich seinen Lesern – sofern sie z.B. eine Firmenflotte mit VW-Dieselfahrzeugen der „Euro 5 und 6-Kategorie“ unterhalten, die sie aus geschäftlichen Gründen – weil man so kein Kapital bindet und die Raten voll abgeschrieben werden können – von einem Leasingpartner geleast haben, einen Tipp geben, der sich auch aus dem Titel zu dieser Geschichte ergibt, aber auch Leasing-Einzelkunden einen Weg aufzeigt, wie man zukünftige Verluste vermeiden kann, indem man jetzt -  kurzfristig(!) - dafür die Weichen stellt. Vielleicht hat man auch die besondere Problematik, die für Leasing-Kunden von Diesel-Fahrzeugen anderer Fabrikate – nicht nur – des VW-Konzerns besteht, einfach übersehen bzw. (noch) nicht erkannt.

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6. November 2017: Lieber Leser!

Im Moment stockt nicht die Arbeit, aber es fehlt hier dies, dort jenes – und so werden die Geschichten nicht komplett. So müssen meine Leser auf die Komplettierung – und die Geschichten - noch etwas warten. Aber es werden sicherlich gute Geschichten, die auch nach Jahren noch gelesen werden – können. Das Internet ist eben ein riesengroßer Speicher. Ist mal etwas drin, hat man lange etwas davon. Die bis jetzt erfolgreichste Geschichte in Motor-KRITIK hat in sechs Jahren mehr als 92.000 Leser gehabt, eine andere, die eine Kauf-Entscheidung zwischen Benziner und „Stromer“ leichter machen soll, hatte – auch in sechs Jahren – mehr als 52.000 Leser. - Dazwischen liegen noch sieben andere. Das als Antwort auf die Frage eines Lesers von letzter Woche: „Warum machen Sie das eigentlich? - Nur für die paar Leser?“ - Richtig! - Aber meine Leser sind nicht Irgendwer, sie sind zumeist das, was man als „Meinungsbildner“ empfindet. Darum gebe ich mir auch bei jeder Geschichte große Mühe. Sowohl bei der Recherche als auch beim Schreiben. - Obwohl ich oft denke, dass ich mit einzelnen Themen ein wenig spät bin, bin ich doch sehr oft zu früh. Zu früh, um von allen verstanden zu werden. - Darum gibt es auch Leute, die über meine Geschichte lachen. - Ich halte es da mit dem Wort eines Freundes, der mich mal in einem solchen Fall mal mit dem Satz zu trösten versuchte: „Von Schlechten verlacht zu werden ist schon fast ein Lob!“ - Die Besten sind sicherlich meine Abonnenten, die offensichtlich meine Arbeit zu schätzen wissen.

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Herrscher über Auto und Laster - und die Gerechtigkeit

Unter diesem Titel habe ich am 18. Januar 2008 (!) eine Geschichte veröffentlicht, an die ich mich gerade wieder erinnerte, weil ich erinnert werde: Peter Schutz, auch mal Porsche-Vorstandsvorsitzender, ist im Alter von 87 Jahren in den USA gestorben. Und man erinnert sich bei Porsche nun, dass er mal den Porsche 911 gerettet hat. Ich erinnere mich, dass seine Frau die „Erfinderin“ des „Schutz-Punktes“ auf der Innenseite der 911-Beifahrertür (in Gelb) war, die so den Türgriff besser finden ließ. - Porsche hat Schutz in einem Nachruf für seine Leistungen sehr gelobt, aber vergessen zu schreiben, dass man ihn wegen eines verspäteten Serienanlaufs ein Jahr vor Vertragsende – damals, 1987 – entlassen hat. - Aber kommen wir zur Geschichte von 2008. – Warum die überhaupt? - Weil hier ein Herr Schutz überhaupt keine Erwähnung findet, weil er zu dieser Zeit schon in den USA mit seiner Firma Harris and Schutz Inc. als Berater tätig war? - Warten Sie‘s ab! - Also nun zu der „schutzlosen“ Geschichte von 2008, die zeigt, dass auch VW, die heutige „Groß-Mutter“ von Porsche, schon vor dem Diesel-Skandal eine lustvolle Vergangenheit hatte:

Der Ex-Vorstandsvorsitzende Ferdinand Piech (VW AG) sagte am 9. Januar 2008 vor dem Landgericht Braunschweig als Zeuge aus. - Eigentlich habe ich es nicht verstanden. Denn Ferdinand Piech hatte schon am 29. März 2006 auf eigenen Wunsch (!) als Zeuge vor der Staatsanwaltschaft Braunschweig das zum Thema "VW-Affäre" ausgesagt, was er dann am 9. Januar 2008 - fast zwei Jahre später - mit Unterstützung seines Hamburger Promi-Anwalts, Prof. Prinz, noch einmal mit anderen Worten darstellte. Das wirkte so wie auch Werbung durch Wiederholung wirkt: nicht aufregend, aber einprägsam. Soweit ich das verfolgen konnte, wurden ihm Fragen gestellt, die kein Problem darstellten. Und die Antworten passten. - Schon bei der Zeugenaussage im Jahre 2006 war mir aufgefallen, dass Ferdinand Piech ausschließlich zum "Bereich der Veranstaltungen, Vergünstigungen und Reisen außerhalb dienstlicher Notwendigkeiten" Stellung nahm. Und dass Herr Stadler, den Piech zum Audi-Chef gemacht hat (so sehe ich das) dann am Tag vor seiner Zeugenaussage von Piech-Anwalt Prinz angerufen wurde, empfinde ich als passend. Die Zeugenaussagen angepasst. Piech erhielt dann noch die Möglichkeit einer öffentlichen Selbstdarstellung seiner persönlichen Leistungen im Falle VW: Alles wunderbar. Ich empfinde Ferdinand Piech so in seiner Rolle als:

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