DMSB: Unqualifiziert und ohne Qualifikateure!

Eigentlich hatte ich mit hohem Zeitaufwand die mehr als 700 Seiten des DMSB-Handbuches durchgearbeitet – und nichts gefunden. - Jedenfalls nicht das, nach dem ich gesucht hatte. Dann bin ich per Zufall auf Formulierungen gestoßen, die mir sehr gefallen haben. Wie wäre es z.B. mit: „Die in der Ausbildung einer qualifizierten Arbeitskraft geronnene Arbeitszeit ließe sich abschätzen, indem man die Arbeitszeiten der Qualifikateure in ihren unterschiedlichen Qualifikationsstufen auflistet.„ - Mir hat bei dieser Formulierung das Wort „Qualifikateure“ gut gefallen. Denn nach denen hatte ich im „DMSB-Handbuch“ gesucht und sie schließlich in der „Sackgasse Liberalismus“ gefunden, wo man – wenn ich das richtig verstanden habe - „den Marktliberalen ein kohärentes marxistisches Projekt entgegenstellt“. - Nun bin ich unsicher, ob das „DMSB Nordschleifen-Permit“ ein „kohärentes marxistisches Projekt“ ist. - Jedenfalls braucht man Qualifikateure, die Qualifikanten perfektionieren. - Aber über welche Qualifikationen müssen die verfügen? - Das habe ich auf mehr als 700 Seiten im DMSB-Handbuch, gültig für das Sportjahr 2017, wirklich nicht gefunden. Darum kann eigentlich Jeder ein Qualifikateur eines Qualifikanten auf dem Weg zum Erreichen der Qualifikation sein, die ihm – nach Zahlung der entsprechenden Gebühren – den Erhalt eines „DMSB Nordschleifen-Permit“ gestatten.

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VLN & RCN: „...tief durch die Hose atmen?“

Auf „Facebook“ konnte man diese Empfehlung lesen, nachdem ein anderer – wohl empörter – Leser nach der Bekanntgabe der RCN, dass dort in 2018 mit „Einheitsreifen“ gefahren werden müsse, zu einer Umfrage aufgerufen hatte. Wer würde „unter diesen Umständen“ noch bereit sein dort zu fahren? Das schnell deutlich werdende Ergebnis: Die Meisten nicht mehr. - Da gab es denn die Empfehlung, die hier den Titel bestimmt und die auf „Facebook“ weiter so erklärt wurde: „...weil es zu RCN und VLN keine Alternative gibt“. - Werden also durch die zwangsweise Einführung von Einheitsreifen hier „Abhängige“ vergewaltigt? - Aber das ist eigentlich nicht unbedingt die richtige Frage. Die Frage ist eigentlich: Läuft die Entwicklung des Motorsports – ausgehend von diesen „Breitensport“-Serien nicht insgesamt in eine falsche Richtung? - Motor-KRITIK nimmt den 4. VLN-Lauf 2017 zum Anlass, einmal ein paar Gedanken, angestoßen durch die aktuelle Entwicklung zu formulieren um – zumindest gedanklich – eine Diskussion anzustoßen. - Denn die Empfehlung des „Facebook“-Nutzers, die hier zum Teil des Titels wurde, nutzt eigentlich nur wenig.

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Motorsport: Vorbilder dringend benötigt!

Was macht Menschen zu Vorbildern? - Ihre Erfolge? - Ihr Können? - Ihre menschlichen Qualitäten? - Vielleicht ist es eine Mischung von allem. - Aber wer hat die richtige Mischung? Und wer will beurteilen was richtig ist? - Diese Fragen stellen sich nicht nur im Motorsport. Aber da der Motorsport zu der Thematik dieser Internetseiten gehört, soll folgende Geschichte sich  mit diesem Thema beschäftigen. Zumal am Wochende den Fans wieder eine Menge Motorsport-Veranstaltungen geboten werden. Die Palette reicht von der Formel 1 in Spielberg (Österreich), über die TCR in Oschersleben, bis hin zur VLN am Nürburgring. Und in allen Serien gibt es Fahrer, die sich – irgendwie – aus der Masse der Fahrer herausheben. - Manche werden allerdings heraus gehoben. Dafür sorgen Manager und Agenturen. - Dabei hat es zu allen Zeiten auch Motorsportler gegeben, die „unter Wert“ gehandelt wurden, weil sie sich „nicht verkaufen konnten“. Andere wurden „über den grünen Klee gelobt“, ohne dass sie das in dieser Form wirklich verdient hätten. - Der moderne Motorsport, inzwischen mehr Marketing und Geschäft als Sport, leidet unter dem überzogenen Ausbau der Reglementierungen durch „Profil-Neurotiker“ bei den „Sportbehörden“, braucht daher „menschliche Aushängeschilder“, wenn man ihn als erstrebenswert verkaufen will. Aber braucht man dazu „rundgelutschte Vorzeige-Helden“?

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„Heute sind keine Touristenfahrten!“

Am 5. Juli 2017, am späten Nachmittag, da sagte das ein „Ordner“, der vor der Einfahrt zur Nürburgring-Nordschleife stand den „Touristen“, die noch mal schnell eine abendliche Runde drehen wollten. - Entweder waren sie dazu extra in die Eifel gefahren oder sie waren von einem „sport auto“ Perfektionstraining (Teilnahmekosten € 2.490) übrig geblieben, bei dem man – wie man bei „sport auto“ meint – „die Ideallinie erfahren“ konnte. Ich hatte meine Arbeit zu Hause am Schreibtisch unterbrochen, weil ich den Motor-KRITIK-Lesern einen Eindruck von einer Veranstaltung vermitteln wollte, wie sie nicht zum ersten Mal hier auf der Nordschleife lief, und von den Einheimischen als „Russenfahrten“ bezeichnet werden. Das gibt dem Ganzen etwas Anrüchiges. Dabei ist das eine ganz normal organisierte Veranstaltung, bei der alles normal zugeht. In einer Zeit, in der auf jedem Supermarkt-Parkplatz passieren kann, dass einem mit „Ich bin in der Rechtsschutz!“ zur Vorsicht geraten wird, ist es sicherlich nicht ungewöhnlich, wenn einem ein Nürburgring-Ordner droht: „Wenn ich ein Bild von mir sehe, treffen wir uns vor Gericht!“ - Den Touristen gegenüber war er netter, gab evtl. mit beiden Händen ein deutliches Zeichen, dass man die Einfahrt zur Nürburgring-Nordschleife nicht mehr passieren konnte, um dann – durch das geöffnete Wagenfenster die jeweiligen Fahrer zu informieren:

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‚Dr.‘ Wild: Noch un-gefedert & un-geteert!

Aber seit fast zwei Jahren zusätzlich mit einem „Malkasten“ am Hals. Das macht ein Pachtvertrag über 10 Jahre mit dem Düsseldorfer Künstlerverein gleichen Namens. Der wurde im August 2015 geschlossen (s. Motor-KRITIK am 12. August 2015), nachdem man einem langjährigen Pächter der „Location“ die Kündigung ausgesprochen hatte. Die Neueröffnung wurde für den Jahreswechsel 2015/16 angekündigt. - Aber auch im ganzen Jahr 2016 passierte nichts. Motor-KRITIK hat in gewissen Abständen über die Entwicklung berichtet. In diesem Jahr hat der „Künstlerverein“ auf meine Anfragen nach einem Eröffnungstermin nicht mehr geantwortet. Natürlich musste die „Location“, Bar und Restaurant nicht nur im „Stil des neuen Pächters“ renoviert und ausgestattet werden; auch die Küche und – nicht zu vergessen – die Toilettenanlage bedurfte einer Generalüberholung. Aber bei der Umgestaltung eines Düsseldorfer Lokals sollte nicht die Bauzeit eines Berliner Flughafens als Maßstab dienen. - Meint Motor-KRITIK. - Und kann – selbst überrascht – vermelden, am 5. Juli 2017 aus der Düsseldorfer „Rheinische Post“ erfahren zu haben, dass Restaurant & Bar im Düsseldorfer „Malkasten“ ganz kurz vor einer Neueröffnung stehen. Nun unter neuem Namen: „Lido im Malkasten“.

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3. Juli 2017: Lieber Leser!

Ich habe mich am Wochenende dafür entschuldigt, das Motor-KRITIK zeitweise – und leider immer wieder – wie ich aus Leserkreisen hörte, nicht zu erreichen war. Der Fehler sei nach Wartungsarbeiten am Server am Freitag aufgetreten, wurde ich beruhigt. - Kann sein; vielleicht war es wirklich so. - Aber aus welchen Gründen das auch immer passierte: Es ist im Interesse meiner Leser nicht zu akzeptieren! - Mein Provider hat mir zugesagt, Motor-KRITIK dann sofort auf einen anderen Server umziehen zu lassen, wenn dieser „Fehler“ noch einmal auftreten sollte. - Ich hoffe, das wird nicht notwendig sein! - Aber ich hoffe auch schon seit langem, dass eine laufende Berichterstattung über den Nürburgring nicht mehr notwendig ist. - Leider haben meine Kollegen nicht die Übersicht, machen sich abhängig von Pressemitteilungen. Das mag daran liegen, dass die Mehrzahl der Redaktionen zu weit vom Problemkind Nürburgring entfernt sind, was aber keine Entschuldigung wäre. - Meine ich. - Trotzdem ist Realität, dass andere sich von einem guten Bühnenbild hier in der Eifel ablenken lassen. Das Theater findet hier tatsächlich hinter den Kulissen statt. - Berichten darüber kann natürlich nur der, der auch mal dahinter schaut. - Also was bleibt?

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VLN 3: Eine notwendige Nachbetrachtung?

Ich habe in dieser Woche eine Reihe von Berichten über den 3. VLN-Lauf in dieser Saison gelesen. Alle jubeln über den Erfolg des Ferrari 488. - Berechtigt! - Es gibt aber keinerlei Hintergrund-Informationen. Immerhin waren doch wohl die jeweiligen „Berichterstatter“ vor Ort. - Oder wurde nur eine offizielle Presseinformation abgeschrieben? Natürlich war ich – als Fan der VLN – zum Rennen an – nicht in (!) – der Boxengasse. Denn von dort wurde ich verjagt. - „Den Anweisungen des Boxenpersonals ist Folge zu leisten!“ - Das habe ich gemacht. Weil ich die Bedeutung des Aufsichtspersonals in der Boxengasse durchaus schätze. - „Zurück – hinter die ‚rote Linie‘!“, wurde ich aufgefordert. - Wer hier oben am Nürburgring nichts zu sagen hat, ist selber schuld! - Und natürlich habe ich den Anweisungen Folge geleistet. Ich hatte nun mal kein „Media-Lätzchen“ oder irgendeine farbige Weste an, mit der ich – wenn ich es denn darauf angelegt hätte – am Ende noch in bar kassiert hätte. Denn ich kenne keinen „ehrenamtlichen“ Helfer – also einer von denen, die mich hinter die „rote Linie“ schickten - die jemals eine Quittung unterschrieben hätten, wenn sie am Ende des Renntages ihre „Spesen“ kassierten. - Die Bundesregierung hat - von ihrer unterideologischen Inkompetenz getrieben - zwar inzwischen – gesetzmäßig (!) - eine Vorratsspeicherung von Daten verordnet (ab 1. Juli 2017), aber das Land Rheinland-Pfalz verkauft den Nürburgring an „einen Russen“, der schon auf Zypern Firmen besitzt! - Warum wohl? - Bargeld, sogar bei den Sparkassen inzwischen „auf Anweisung von oben“ verpönt, lacht hier an der Rennstrecke überall! - Malu Dreyer weist den Weg! - Und die Medien reden von Sport! - Mit dem möchte sich Motor-KRITIK auch gerne in dieser Nachbetrachtung beschäftigen.

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28. Juni 2017: Lieber Leser!

Ich habe vor Tagen mal eine alte Geschichte heraus gekramt, mit der ich daran erinnert habe, was hier bereits vor sieben Jahren in einem „fiktiven Gespräch“ - für und gegen (!) - E-Automobile zu lesen war. Das hat nicht allen Leser gefallen. Aber hier in Motor-KRITIK wird nicht geschrieben was Lesern gefällt, sondern das – und das wäre der Idealfall – die Basis zu einer eigenen Meinungsbildung verbreitert. - Es ist kein Wunder, sondern eigentlich eine Selbstverständlichkeit, dass ich in den Jahren, die sich auch in meinem Alter ausdrücken, mehr erlebt und erfahren habe als jüngere Leser. - Ich bin auch nicht ungehalten, wenn die aufgrund ihrer aktuellen Erfahrungen im Beruf annehmen müssen – ich zitiere hier einen Leser: „Der Erkenntnisgewinn bezieht sich da eher auf die Eitelkeiten des Autors, der es immer schon besser gewusst hat.“ - Nein, ich weiß es nicht besser: Ich weiß es! - Und zwar aufgrund meiner Erfahrung in der Branche. - Wegen bestehender, gewachsener Kontakte zu Menschen dann manchmal auch schon etwas früher. - Ich nehme es niemandem übel, wenn man das – aufgrund persönlicher Erfahrungen und Eindrücke – anders empfindet. - Ich pflege meine Eindrücke, Recherche-Ergebnisse, Meinungen, Erfahrungen, stets ungefiltert widerzugeben. - Natürlich kann ich mich irren, zumindest stelle ich meine begründete Meinung zur Diskussion. - Um zu überprüfen, ob mein erwähnter Leser mit seiner „Zuordnung“ bei meiner Wiederholung der „alten E-Geschichte“ richtig liegt, habe ich noch mal in andere 2010er-Geschichten geschaut. - Ich habe an deren Inhalt meine Grundeinstellung bestätigt erhalten, dass man – wenn man schon eine Meinung hat – die immer klar zum Ausdruck bringen sollte. - Dafür gibt es in 2010 weitere Beispiele, die ich hier mal folgen lasse. - Nicht aus Eitelkeit, sondern damit es meinen Lesern leichter fällt zu begreifen: Motor-KRITIK ist ein Abo wert! - Weil hier „ungefiltert“ Fakten und Meinungen präsentiert werden, unabhängig von der Überlegung, ob sie dem Schreibenden vielleicht schaden könnten. Sie sollen informieren, eine Anregung sein, zu einer eigenen Meinungsbildung anregen. - Mehr nicht! - Ich bin Journalist, kein gut bezahlter Lobbyist! - Motor-KRITIK ist ein Informationsdienst, kein Anzeigenblatt!

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Motor-KRITIK = Nürburgring-KRITIK?

NEIN! - Aber leider gehört Motor-KRITIK zu den wenigen Medien, die sich überhaupt noch kritisch mit der Entwicklung am Nürburgring auseinandersetzen. - Andere Leser meinen, dass sich Motor-KRITIK zu kritisch mit der VLN auseinandersetzt. - Kritisch: JA! - Aber zuviel? - Motor-KRITIK hat sich in der Vergangenheit auch immer wieder mit anderen Themen kritisch auseinander gesetzt. Da hat schon vor vielen Jahren z.B. das Thema Elektromobilität einen breiten Raum eingenommen. Nur hier bei Motor-KRITIK ist z.B. das Für und Wider von Elektro-Automobilen zu Benzin-Automobilen gegenüber gestellt worden. Und vor gut sieben Jahren hat es auf diesen Internetseiten – noch heute nachzulesen – mal ein „fiktives“ - also nicht tatsächlich geführtes, sondern im Sinne der Leser-Information „erfundenes“ Interview gegeben, das mit je einem Verfechter von Elektro-Automobilen und einem „Gegner“ geführt wurde, um deren Meinung dann die von Motor-KRITIK gegenüber zu stellen. - In sieben Jahren hat sich viel verändert. Die Meinungen der einzelnen Gruppen haben sich evtl. „verhärtet“. Oftmals sind sie bestimmt von Einflüssen der Lobbyisten, die auch gerne die Presse vor ihren Karren spannen, wenn es ihnen denn gelingt. - Das leider immer öfter. - Motor-KRITIK möchte hier mit der Einfügung des wesentlichen Teils aus dem „fiktiven Interview“ von vor sieben Jahren daran erinnern, das Motor-KRITIK zwar um eine umfassende Information seiner Leser bemüht bleibt, aber leider nicht verhindern kann, dass sich – wenn man flüchtig hinschaut – der Eindruck breit macht, dass das bevorzugte Thema auf diesen Seiten der Nürburgring ist. - Der „macht sich auf diesen Seiten nur so breit“, weil er anderswo „als Fall“ lange „abgehakt wurde“, nicht mehr stattfindet. Dabei ist das Thema immer noch ein „heißes Thema“, das viele Fragen aufwirft! - Aber:

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„Kalter Kaffee“ - vom GF aufgewärmt!

Clueso ist ein Sänger, Rapper, Songschreiber, ungefähr im Alter des Geschäftsführers der Pächterfirma des Nürburgrings, Mirco Markfort. - Beide haben etwas, was sie auch sonst verbindet: „Kalter Kaffee“ - wenn man darunter versteht, dass man ihn nicht immer wieder aufwärmen sollte, da man eigentlich nach vorn blicken möchte. Aber sowohl Clueso als auch Markfort vergessen diese Regel, wenn es z.B. um Achterbahnen geht. - Markfort erinnert sich aber – immer wieder – noch an mehr. Er ist vielleicht der Ansicht, dass die Wirkung von Werbung nur dann sichergestellt wird, wenn man sie ständig wiederholt. Clueso singt gerne von der Achterbahn, Markfort erzählt gerne von der Achterbahn. - Beide immer wieder. - Und man möchte inzwischen Mirco Markfort empfehlen, doch nun endlich einmal zu den wirklich wichtigen Themen – auf den Nürburgring bezogen – zu kommen. Aber immer wieder kocht bei ihm die Achterbahn hoch. Das ist wirklich wie…

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