Über Einheitsreifen & geistiges Eigentum!

Am 2. Mai 2017 habe ich hier eine Geschichte mit dem Titel „Ist das EU-Wettbewerbsrecht lückenhaft?“ veröffentlicht. Die ist genauso – bisher - ohne jedes Echo geblieben, wie mein Beitrag zu dem Thema vom 18. April dieses Jahres, das mit „ ‚DNP‘: DMSB-Willkür mit ADAC-Segen?“ überschrieben war. Dabei ist auch heute noch auf meinen Seiten zu lesen: „Die Kollegen – Verlage, Redaktionen, Rundfunkanstalten, Fernsehen oder einfach: Journalisten - können den Inhalt honorarfrei – jeder auf seine Art – nutzen.“ - Ich habe offensichtlich keine Kollegen, zumindest keine, die aufgrund von dokumentarisch belegten Informationen ungehindert schreiben können, was sie eigentlich – in Kenntnis der Sachlage – schreiben müssten. - So wird auch die folgende Geschichte logischer Weise ohne Echo bleiben, wenn man in Brüssel aufgrund der hier bei Motor-KRITIK öffentlich dargestellten Situation im deutschen Motorsport (und Europa!), nicht zu ergänzenden Regelungen findet, die eine auf den Reifenmarkt zu einer Wettbewerbsverzerrung führende „neue Masche“ im europäischen Motorsport ausgelöst hat und allgemein unter „Einheitsreifen“ bekannt wurde. Anmerkung eines Insiders: „In zwei Jahren wird es wahrscheinlich nur noch „Einheitsreifen“ geben!“ - Und er lächelt dazu. - Bekannt war bisher nicht, was sich dahinter verbirgt und – das möchte Motor-KRITIK auch mit folgender Geschichte deutlich machen – die normalerweise nicht ans Licht der Öffentlichkeit kommen sollte, da sich die „Auslöser“ dieser „neuen Masche“ hinter Copyright-Fassaden und Wortkonstruktionen zu verbergen suchen, indem sie – auch - juristische „Fallen“ einarbeiten. Das alles kann im folgenden Beitrag verdeutlicht werden, der den einfachen Titel trägt:

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Friedhof Nürburg: Im Schatten der Burg!

So einiges liegt in Verbindung mit dem Nürburgring „im Schatten der Burg“. Nicht nur die „Nürburgring Classic“, die am Wochenende des 16. - 18. Juni 2017 durchgeführt wird, wenn sich die Eröffnung des Nürburgrings im Jahre 1927 – zufällig? - auf den Tag genau jährt. - Der veranstaltende Düsseldorfer Automobil und Motorsport Club enthebt damit die Käufer und den Pächter des Nürburgrings einer eigentlich vorhandenen Verpflichtung, in eine Jubiläumsfeier zu investieren. Der „DAMC 05“ wie er genannt wird ist – welch‘ ein Zufall! - Gründungs­mit­glied (!) und Orts­club des ADAC Nordrhein. Dort führt derzeit ein Mann Regie, unter dessen Leitung schon der ADAC e.V. München ein wenig gelitten hat. An dessen Seite steht dort aber auch ein Mann, den man im Düsseldorfer Vereinsregister als 2. Vorsitzenden des „DAMC 05“ findet. Er ist – auch - Vorstandsratsmitglied beim ADAC Nordrhein und – auch - Vorsitzender DMSB-Sportgericht, 1. Kammer und organisiert – wie selbstverständlich – die schon genannte „Nürburgring Classic“ mit, zu der nach eigener Darstellung fast 700 Starter mit historischen Rennfahrzeugen und Oldtimern erwartet werden. - Aus der Vereinssatzung: „Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.“ - Damit ist Motor-KRITIK vom eigentlichen Thema der folgenden Geschichte abgekommen, die sinnvoll so überschrieben ist:

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Ist das EU-Wettbewerbsrecht lückenhaft?

Diese Frage gehört eigentlich an das Ende dieser Geschichte, die ein aktuelles Motorsport-Thema behandelt. Manchmal muss man „kleinen Dingen“ auch eine größere Plattform geben. Oder an die oftmals deutlich werdende Basis des menschlichen Antriebs zu „großen Leistungen“ erinnern. Dazu genügt es nicht bei „Adam & Eva“ zu beginnen. Man muss eigentlich noch weiter ins Detail gehen und die „Ur-Triebe“ benennen, die Menschen antreiben: Geld, Macht und Sex. - So landet man dann, wenn man diese drei „Antriebsquellen“ weiter verfolgt, automatisch bei der Politik, die – wie auch die Wirtschaft – von diesen drei Trieben beeinflusst ist. Die es aber versteht von den „niedrigen Antrieben“ mit dem Hinweis auf „große Ziele“ abzulenken. Davon können sicherlich „Bauernopfer“ berichten, wie z.B. ein Finanzminister Kühl, der beim „Vernebeln“ des Themas „Nürburgring-Verkauf“ pauschal mit geopfert werden musste. Oder denken wir an die umfangreichen Darstellungen der EU-Wettbewerbskommission zum „Nürburgring-Verkauf“, die eigentlich heute, gemessen an der Realität, nur noch Papierwert haben. Stück für Stück hat man das Denken einer breiten Öffentlichkeit durch eine geschickte Weichenstellung auf ein Abstellgleis gebracht und ihren Blick auf das „Showlaufen des Sports“, in diesem Fall des Motorsports gelenkt. Deren „Lenker“ machen das Spiel gerne mit, denn schließlich ist auch der Sport inzwischen zum Geschäft geworden, das man nur dann ungehindert in Euro und Cent umsetzen kann, wenn einem die Politik dafür Raum lässt. - Oder zumindest zwischen den Paragraphen der vielen, zu vielen Gesetze auch noch eine Lücke, die dann für die „Macher“ des Sports – das gilt aber auch für die der Industrie (!) - ein „Schlupfloch“ bedeuten, das man dann gerne – hoffentlich unauffällig – nutzt. - Dazu bedarf es aber auch einer Presselandschaft, die immer weniger „Journalisten“ im eigentlichen Sinne, sondern mehr als Mitarbeiter beschäftigt, die man – weil die sich „in der heutigen Zeit“ als abhängig empfinden – auch als das einsetzen lassen, was z.B. ein Verlagsleiter, Dr. Hans H. Hamer (Auto-BILD, Springer-Verlag), mit „Hybridjournalisten“ bezeichnet. - Wenn sie das schon nicht sein wollen, so verschließen doch andere Mitglieder dieser Berufsgruppe die Augen vor der Realität, weil sie jeden Ärger – auch interne Auseinandersetzungen - vermeiden wollen. - So kann denn auch eine so „dumme Frage“ - wie eingangs gestellt – nur von Motor-KRITIK kommen:

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„24h-Rennen verspricht Rennsport-Krimi“

Wer Motor-KRITIK-Beiträge regelmäßig liest, der wird diesen Titel bestätigen können. Auch die Kollegen anderer Medien werden diesen Titel gerne übernehmen. - Natürlich ohne ihn wörtlich nehmen zu wollen. Schließlich wurde er ihnen vom ADAC Nordrhein vorgegeben. - Dann darf man auch solche Aussage treffen, kann man dieser Meinung sein. - Genauso wie man der Meinung ist, dass Motor-KRITIK „von gestern“ sein muss, wenn man unter Titeln wie „DNP: DMSB-Willkür mit ADAC-Segen?“, „Einheits-Reifen-Prozedre: Ein Geschäft?“, „Gefühl- + geschmack- + ahnungslos =?“ Recherche-Ergebnisse verkündet, die dem Ansehen bedeutender gesellschaftlicher Gruppen – oder gar einem ganzen Sport – schaden könnten. - Da liest man dann vorsichtshalber „Nürburgring-Fahrerlager-Geflüster!“ erst gar nicht mehr. - Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß! - Schließlich ist in der heutigen Zeit der Redakteur aus Sicht seines Verlagsleiters bzw. Verlages dann ein guter Redakteur, wenn er sich aufgrund seiner Aquisationsleistungen (nicht Recherche-!) mit dem Titel „Hybrid-Redakteur“ schmücken lässt. „Auto-BILD“ zeigt, wie man das einer Öffentlichkeit verkauft, die gegenüber „pragmatischem Verhalten“ - wie das heute nun mal so ist – Verständnis zeigt. In Hamburg setzt man das „Hamer-hart“ durch. - Da möchte dann der ADAC Nordrhein schon ein Zeichen setzen, dass man sich selbst gegenüber – und auch gegenüber der Öffentlichkeit – immer aufrichtig und ehrlich ist und überschreibt eine Presseinformation vom 26. April 2016 (natürlich ein „Tippfehler“!) tatsächlich mit:

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Nürburgring: Fahrerlager-Geflüster!

Wo Menschen aufeinander treffen, da spricht man miteinander. Man tauscht sich aus, hat nicht nur eine Meinung, sondern hört auch gerne andere. Man tratscht auch über Kollegen und – vertraulich natürlich – über Geschehnisse, von denen man nicht unbedingt in der Zeitung lesen möchte. Es gibt aber auch reale Abläufe, von denen man „draußen“ - vor dem Fahrerlager – schon nichts mehr hört. Die Atmosphäre in einem Fahrerlager ähnelt sehr oft der in einem Gerichtssaal. Auch dort gibt es wenigstens zwei Parteien, die sich sehr oft sogar sehr hart bekriegen, während man vor dem Verhandlungsraum davon nichts erfährt. - So ist das nun mal! - Auch im Fahrerlager am Nürburgring. - Da ist das „Getratsche“, das „Köpfe-Zusammenstecken“ besonders intensiv. Hier wird evtl. schon seit Jahren über das gleiche Thema „getratscht“. Und nichts passiert. - Die Dummen werden eben gerade hier in der Eifel immer wieder ausgetauscht. So bleibt ein Thema evtl. über Jahre erhalten. - Nur: Sehr oft sind die Neuen auch nicht unbedingt gescheiter als die Dummen, wenn man das auf ihr Fach- und Detailwissen bezieht. So kann sich am Nürburgring ein Thema auch über Jahrzehnte halten. - Bis es schließlich – weil die Vernunft siegt – im Papierkorb landet. - Oder aber die Dummen behalten die Oberhand und das Thema „kocht weiter“. - Nachstehend soll auch über so ein Thema „getratscht“, aber über aktuelle Geschehnisse berichtet werden, die auch ein bezeichnendes Licht auf die Gesamtsituation im deutschen Motorsport werfen. - Also los geht‘s:

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Gefühl- + geschmack- + ahnungslos = ?

Es gibt Dinge, die lassen sich nicht errechnen. Man lernt sie auch nicht in der Schule, denn sie verlangen einem mehr ab, als eine Gleichung mit mehreren Unbekannten. - Man kann sie nur erleben. Motor-KRITIK hat den Moment verpasst, bei den Ersten zu sein, die ihr Unverständnis äußern konnten, nachdem der ADAC am Freitag, dem 21. April 2017 in seiner Lounge überhalb der Boxengasse am Nürburgring zu einer Pressekonferenz eingeladen hatte. Ich hatte leider absagen müssen, da ich schon Wochen vorher die Einladung zu einem 60. Geburtstag angenommen hatte. Der ADAC hatte in seiner Einladung geschrieben: „Gemeinsam mit Vertretern von Organisation und den TV-Partnern RTL und RTL Nitro präsentieren wir außerdem an diesem Abend eine sehenswerte Neuerung, auf die Sie gespannt sein dürfen. Nach einem Fototermin laden wir zum Flying Dinner ein, bei dem es sicherlich Gelegenheit zu informativen Hintergrund- und Einzelgesprächen gibt.“ - Immerhin: Eine „sehenswerte Neuerung“ war angekündigt. Die habe ich dann erst nach meiner Rückkehr von dieser Geburtagsfeier erleben können. - Und war – zugegeben – einigermaßen fassungslos. Man hat auf dieser Pressekonferenz informiert: „Ab seiner 45. Auflage erhält das 24h-Rennen ein neues Logo. Neuer, zeitgemäßer Look sorgt für frischen Wind. Klassische ‚24h-Hand‘ bleibt im Logo der ‚ADAC 24h-Classic‘ erhalten.“ - Dazu fällt mir nur spontan als Titel ein:

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Gerhard Berger zur DTM: „Schaun‘ wir mal.“

In der „Rhein-Zeitung“ habe ich heute ein Interview mit Gerhard Berger gelesen, in dem er – wie im Untertitel zu lesen – sagt, wie er „als neuer Chef die DTM aufpolieren will“. Das geht auch schon aus dem Titel zum Interview hervor, der lautet: „Berger: Mehr Autos, mehr Spektakel“. - Was bedeuten würde: Gerhard Berger hat nichts begriffen. - Wenn „Spektakel“ die DTM retten soll, wäre das der falsche Ansatz. - Meint Motor-KRITIK. - Nun hat Gerhard Berger eine Menge Erfahrung im Motorsport. Aber wohl mehr auf der Seite der Aktiven. - Oder hat er schon mal den Motorsport, bzw. deren einzelne Kategorien, aus Zuschauersicht zu bewerten versucht? - Er fuhr immerhin – das entnehme ich der „Rhein-Zeitung“ - 210 Grand-Prix-Rennen und feierte zehn Siege. Das allerdings qualifiziert ihn noch nicht zum „neuen Macher der DTM“. Auch nicht, dass er mal – wie zu lesen - „Motorsportchef bei BMW Williams“ war. Er hatte allerdings – das sagt jetzt Motor-KRITIK – einen interessanten Vertrag in dieser Zeit mit BMW, wo er sein „Büro“ in Monaco hatte und mit seinem eigenen Flugzeug für BMW unterwegs war. - Wie auch seinem damaligen Vertrag zu entnehmen ist. - Aber wer kennt den schon in allen Details? - Man kennt auch nicht den neuen Vertrag, der ihn – wie die „Rhein-Zeitung“ das formuliert, zum „neuen Chef der DTM“ macht. - Der wesentliche Inhalt in deren Interview ist eigentlich:

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Einheits-Reifen-Prozedre: Ein Geschäft?

Schon bei diesem Titel werden die ersten Leser jaulen. Wie kann man das Thema Einheitsreifen mit dem Thema DMSB-Reifen-Prozedre „in einen Topf werfen“? - Motor-KRITIK wird es in der folgenden Geschichte verdeutlichen. - Was das Thema Reifen auch im Motorsport scheinbar so übersichtlich macht, ist die für Reifen allgemein gültige Tatsache: Alle Reifen sind schwarz und rund. Aber unterschiedliche Nutzer haben unterschiedliche Ansprüche. Darum könnte man auch so klassifizieren: Der normale Autofahrer weiß: Reifen kosten nicht nur mehr oder weniger, sondern verschleißen auch mal früher, mal später. - Der Sportfahrer, der Amateur-Rennfahrer weiß: Reifen bieten abhängig von Fabrikat, mal mehr, mal weniger Grip. - Dem Werksfahrer ist dagegen klar, dass er aufgrund seiner Situation und der Abhängigkeit der Reifenindustrie von den großen Serienherstellern, schon „Sonderkonstruktionen“, die so genannten „Vignetten-Reifen“ nutzen kann. - Da greifen nun der DMSB und auch Serien-Promotoren – oder Rennveranstalter – ein und sorgen scheinbar für mehr Gerechtigkeit. So jedenfalls werden Zusatz- oder Sonderreglements der Öffentlichkeit verkauft, die den Sport allerdings nicht besser machen. - Auch nicht billiger! - Motor-KRITIK hat zum Thema „Reifen im Motorsport“ mal ein wenig recherchiert, sich ein paar Gedanken gemacht und schreibt dazu nun eine Geschichte. Auch um seine Leser zum Nachdenken anzuregen und den „Fachleuten der Branche“ zu verdeutlichen, dass sie nicht erwarten können, dass alle Themen – auch Reifen-Themen - nur im Rahmen ihrer für die Öffentlichkeit erarbeiteten Vorgaben und damit in ihrem eigenen Interesse, aus ihrer Sicht der Dinge, behandelt werden. - Heute wird das Reifenthema mal von Motor-KRITIK aus einem etwas andererem Blickwinkel beleuchtet.

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22./23. April: Hinweise durch 6h-Rennen?

Eigentlich hat es ein 6-Stunden-Rennen im Rahmen der VLN-Läufe immer im Herbst eines Jahres gegeben. Inzwischen gibt es zwei 6-Stunden-Rennen, von denen eins der ADAC Nordrhein als einen „Vorlauf“ zum 24-Stunden-Rennen, als ein „Qualifikationsrennen“ deklariert hat. Das hat bisher nicht richtig funktioniert. Im letzten Jahr hat man z.B. Geld dazu getan. Das sollte in diesem Jahr nicht mehr passieren. Darum hat man den Geschäftsführer des Nürburgring-Pächters, Mirco Markfort, unter Druck gesetzt. Der hat dem Druck nachgegeben und der VLN vor dem 24-Stunden-Rennen statt wie bisher drei Läufe, in 2017 dann nur zwei Läufe genehmigt. Der ADAC Nordrhein in Köln hatte damit gedroht, sonst im nächsten Jahr keine „Quali-Rennen“ mehr veranstalten zu wollen, weil ein dritter VLN-Lauf, einem zusätzlich vor dem 24-Stunden-Rennen durchgeführten 6-Stunden-Rennen (Quali-Rennen), eine Menge Starter geraubt hätte. - Mirco Markfort ist „eingeknickt“. Nur darum gibt es in 2017 bei der VLN statt wie bisher 10, nun tatsächlich nur 9 Läufe. Dass gegenüber 2015 inzwischen ein Veranstalter ausgefallen, weil ausgeschieden ist, dient in diesem Falle nur einem Verschleiern von Tatsachen. - Am vor uns liegenden Wochenende wird nun dieses „Quali-Rennen“, als ein 6-Stunden-Rennen, durchgeführt. - Motor-KRITIK möchte dazu dann vorab ein paar Hinweise geben, bzw. darauf aufmerksam machen, dass in der SP9, der Klasse, in der die Werks-GT3 dann beim 24-Stunden-Rennen um den Gesamtsieg ringen werden, alle Rennen vorher eigentlich zu einem „vorsichtigen Abtasten“ genutzt werden. In den ersten beiden VLN-Läufer ist nach Aussagen eines Insiders nur Porsche Rennen gefahren. - Und hat jeweils gewonnen. - Andere nutzten – ganz clever – diese ersten VLN-Läufe zum „Bluffen“. Um zum 24-Stunden-Rennen, nachdem man „alles unter Kontrolle hatte“, dann „abzusahnen“. - Wie in 2016 Mercedes. - In 2017 wird die Rolle des „großen Taktikers“ von BMW übernommen.

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„DNP“: DMSB-Willkür mit ADAC-Segen?

„Die Lizenzen, die der DMSB ausstellt, bedeuten nicht, dass der Fahrer, der sie besitzt auch fahren kann. Und ein DMSB-Nordschleifen-Permit bedeutet nicht, dass der DMSB die Verantwortung dafür übernimmt, wenn sein Besitzer beim Fahren auf der Nürburgring-Nordschleife kläglich versagt.“ - Das war – und ist hier - seit dem 26. Januar 2016 in Motor-KRITIK zu lesen. Und weiter: „Aber demnächst wird der DMSB neue kostenpflichtige Lehrgänge und andere Zwangsmaßnahmen vorschreiben. Aber natürlich bedeutet das nicht, dass der DMSB danach für irgend etwas die Verantwortung übernimmt. Motor-KRITIK-Meinung: Alles reiner Aktionismus und – Geldschneiderei.“ - Am Ende dieser Geschichte, Anfang 2016 geschrieben, ist auf diesen Internetseiten zu lesen: „Motor-KRITIK tun alle die leid, die sich vom DMSB vor den Argumentations-Karren spannen lassen. - Und ließen!“ - Hier ist auch seit dem 19. Dezember 2015 zu lesen: „Erinnern wir uns mal an dieser Stelle daran, dass es ein Nissan GT3 war, der von einem vom DMSB mit einem Nordschleifen-Permit lizenzierten Fahrer (!) gesteuert wurde, der den Unfall auslöste.“ - (Das war der mit Todesfolge bei einem Zuschauer am 28. März 2015.) - Und nun sollte – und soll! - ein Nordschleifen-Permit, vom DMSB zwangsweise verordnet, in Zukunft mehr Sicherheit garantieren? - In Einzelgesprächen wurde zwar die Einstellung von Motor-KRITIK geteilt, dass das alles eigentlich nur „reiner Aktionismus und Geldschneiderei“ sei. - Aber, man gab zu bedenken: Mit Zustimmung des ADAC! - Ohne Zustimmung eines ADAC-Sportpräsidenten läuft beim DMSB gar nichts! - Der hatte auch das „Nordschleifen-Permit“ abgenickt. - Und so wurde es eingeführt! - Hinter den Kulissen rumorte es zwar, aber… - Trotzdem haben sich Kenner der Szene und der vorhandenen Gesetzmäßigkeiten aufgerafft und schon im Frühjahr 2016 eine „Gutachterliche Stellungnahme“ erarbeiten lassen. Natürlich unter größter Geheimhaltung. - Bis heute blieb diese objektive Untersuchung und Wertung „unter der Decke“. - Niemand – auch nicht kenntnisreiche Journalisten-Kollegen haben sich a) getraut, b) den zeitmäßig großen Aufwand treiben können und/oder waren c) nicht bereit, den kostenmäßigen Aufwand für die notwendigen Recherchen in dieser Sache zu übernehmen. - Motor-KRITIK hat nach langen Vorarbeiten jetzt mit etwas Glück und einigem Aufwand das Dokument „ausgegraben“ und hängt es der folgenden Geschichte, der sie als Basis diente, dann auch als pdf-Datei an. - Auf 26 DIN-A4-Seiten wird da eigentlich rein bezogen auf den DMSB versucht zu klären, ob der DMSB überhaupt zuständig für die Einführung bzw. den Erlass des DMSB-Nordschleifen-Permit sein kann. - Weil Motor-KRITIK weiß, wie stark der Einfluss des ADAC auf den DMSB – und damit auf den Motorsport in Deutschland ist – ist daraus die Frage entstanden, die zum Titel dieser Geschichte wurde:

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