09.08, 16 Uhr: Business-Lounge, Segment 1

Das ist der Ort am Nürburgring (über den „Boulevard“ zu erreichen), an dem heute Entscheidungen fallen werden. Wenn sie dann von den einzelnen Interessengruppen – wahrscheinlich einen Tag später – vermeldet werden, werden das Erfolgsmeldungen sein. - Jede für sich. - Aber insgesamt wird der Motorsport – in diesem Fall primär der Breitensport – Schaden genommen haben. - Würde Motor-KRITIK sich darauf beschränken, über das Ergebnis des heutigen „Meetings“ danach zu berichten, würde dieser Bericht auch eine Fülle von „Erfolgs-Fakten“ sein können. Darum habe ich mich entschlossen, das Ergebnis der heutigen Verhandlungen vorherzusagen. Was bei einer „Wettervorhersage“ selbstverständlich ist und auch als „normal“ empfunden wird, wird in diesem Fall die Leser zunächst ein wenig verwirren. Man wird auf das Einstellungsdatum und -Stunde dieser Geschichte schauen und mit den Daten im Titel dieser Geschichte abgleichen: Tatsächlich wurde diese Geschichte vor Beginn des Meetings geschrieben und eingestellt. Und es werden nicht nur die wahrscheinlich dort getroffenen Entscheidungen, bzw. Einzelergebnisse der Verhandlung vorhergesagt, sondern die „Erfolge“ der einzelnen Interessengruppen auch noch in einen Zusammenhang gebracht, der sonst leicht übersehen und – vielleicht – dann erst in der nächsten Motorsport-Saison deutlich wird. - Selbst auf die Gefahr hin sich lächerlich zu machen: Motor-KRITIK begibt sich heute in die Position eines Meteorologen, der aber in diesem Fall die Entwicklung des Motorsports am Nürburgring vorhersagt, weil wir die „Hochs“ und „Tiefs“ nicht nur alle beim Namen kennen, sondern auch die Richtung, in der sie ziehen werden. Dabei ist „ziehen“ in diesem Zusammenhang eigentlich falsch, denn sie werden „geschoben“. Von fremden und eigenen Interessen. - Kommen wir also zu der Vorhersage des Ergebnisses eines nicht öffentlichen Meetings am:

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Was kostet‘s anderswo? - Dacia ab 6.990 €!

„Ach, bist du jetzt auch mit ‚nem Billigauto unterwegs?“ - Eigentlich waren die Feststellungen, die ich beim Gewinnen von Fahreindrücken mit einem Dacia Sandero sammeln konnte meistens ähnlich. Oder z.B. so: „Oh Gott, da haben Sie ja ein Vorkriegsauto!“ - Und nach einer kleinen Spannung aufbauenden Pause, dann mit einem Lachen: „Aber vor dem 1. Weltkrieg! Ha-haha!“ - Ein anderer „Sachverständiger“ auf einem Supermarkt-Parklatz: „Ach, das ist der mit dem uralten Vierzylinder! - Der wäre mir geschenkt zu teuer!“ - Nett auch: „Aber da müssen Sie wahrscheinlich noch die Fenster mit der Hand kurbeln!“ - Was ich gerne bestätigt habe; um dann zurück zu fragen: „Wie öffnen Sie eigentlich die Fenster in Ihrer Wohnung?“ - Keine Antwort! - Nur ein verkniffenes, beleidigt wirkendes Grinsen. - Der (ältere) Fahrer eines modernen Audi: „Na ja, billige Stahlfelgen und keine Rückfahrkamera.“ - Immerhin schätzt er den Kaufpreis auf 15.000 Euro. Auf meine Frage, was er denn für die Rückfahrkamera in seinem Audi bezahlt habe: „Weiß ich nicht mehr. Die habe ich mit bestellt!“ - Ich sage es ihm: „Dann haben Sie 450 Euro Aufpreis bezahlt. - Hier beim Dacia können Sie die auch bekommen. - Aufpreis 150 Euro!“ - Und das Auto hier kostet mit Überführungskosten gerade mal die Hälfte von dem, was Sie geschätzt haben.“ - Staunen! - Man sollte manchmal wirklich hinterfragen:

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VLN & RCN: Sie konnten zusammen nicht kommen!

So war das nicht nur mit den zwei Königskindern! - In der 29. Kalender-Woche hatte die Industrie auf der Nordschleife das Sagen. Und ein Zerberus – neben seinem auffallend lackierten Citroen „Picasso“ sitzend - kontrollierte, dass niemand die „alte Einfahrt“ zur Nordschleife passierte, dessen Testwagen nicht die entsprechende Plakette – meist im linken hinteren Seitenfeńster angebracht – aufwies. Am Mittwoch dieser 29. Woche begehrten aber kurz vor 13:30 Uhr eine Reihe von Fahrzeuglenkern, die Durchfahrt auf der gemeindeeigenen Straße nutzen zu dürfen. Aber sie gehörten nicht zum Industriepool, wollten auch nicht auf die Nordschleife – sondern zur ehemaligen Wetterstation direkt davor. Die Fahrzeuge die da hochfuhren, das waren keine „Erlkönige“, sondern aus der Sicht der Beobachter „vor Ort“ geradezu „alte Modelle“. Sie wurden auch meist von „alten Modellen“ gefahren, die aber mit „neuen Ideen“ geradezu überfrachtet waren. Man wollte sie in einem „Meeting“ diskutieren, um der Zukunft der Breitensportserien am Nürburgring zu dienen. - Das gleiche Argument nutzen die, die gerade diese Vorschläge ablehnen. - Aber bevor man etwas ablehnt – oder zu etwas zustimmt – da sollte man die Fakten kennen. - Motor-KRITIK schreibt hier über die Vorstellungen, die, die die einen „gedankliche Konstrukte“ nennen, die anderen als „absoluten Blödsinn“ bezeichnen. Dahinter verbergen sich offensichtlich primär „am Geschäft“ orientierte Gedanken, die so „gewichtig sind“, dass sie alle „realistischen“, normalen Einwände verdrängen. - Motor-KRITIK hat dazu auch Vorstellungen, die sich einfach an der Realität orientieren. Das schiebt dann die „Visionäre“, die, die mit neuen Plänen „die Motorsportwelt am Nürburgring „zukunftsträchtig“ verbessern wollen“, einfach in die Schublade der „Phantasten“!

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„EUROPAS NR.1“ sagt: „ALLES ZUR IAA“ 2017!

Und das schon am 14. Juli 2017, wo doch die IAA, die Internationale Automobil-Ausstellung“ in Frankfurt in diesem Jahr erst am 14. September 2017 beginnt und dann zehn Tage dauert. Man informiert über „Neuheiten, Trends und Technik“, vergisst aber leider festzustellen, welche Hersteller mit welchen Automobilen dort nicht zu sehen sein werden. - Weil diese Hersteller beschlossen haben, auf der IAA 2017 in Frankfurt nicht als Aussteller „auffällig“ zu werden. Dabei behauptet der zu diesem Zeitpunkt - noch - verantwortliche Chefredakteur, Bernd Wieland“ in „START“ auf Seite 5: „Autozeitschriften waren deshalb nie so wertvoll wie heute.“ - Immerhin kann z.B. „Auto Bild“ in der Ausgabe Nr. 28, aus der dieses Zitat stammt, auch „wertvoll“ feststellen: „Wir saßen schon drin!“ - Das ist von ähnlichem Wert, als wenn hier in Motor-KRITIK zu lesen wäre: „Wir standen schon daneben!“ - Auch darauf habe ich schon 2011 aufmerksam gemacht. Motor-KRITIK verzichtet – immer noch - auf so eine – oder ähnliche - Feststellung, sondern möchte nachfolgend auf die eigene IAA-Berichterstattung der letzten Jahre verweisen. Wie gewohnt: Mit einem Klick sind Sie – in diesem Fall – in der Vergangenheit.

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Neues Kapitel im „Malkasten“ aufgeschlagen

! - 29. Juli 2017, 16:00 Uhr: Wichtige Ergänzung unter „PS“ am Ende dieser Geschichte - !

Im Düsseldorfer „Malkasten“ wurde in diesen Tagen ein Kapitel abgeschlossen und ein neues aufgeschlagen. Durch Robertino Wild, den Auch-Gastronomen. - Das „Lido“ im „Malkasten“ wurde – als Ableger des Basis-“Lido“ im Düsseldorfer Medien-Hafen - eröffnet und man hatte Journalisten eingeladen, von denen man annahm – oder annehmen konnte – dass sie die „frohe Botschaft“ mit allen positiven Details „in alle Lande“ tragen würden. - Das hat auch sicherlich überwiegend funktioniert. Aber es gibt immer wieder Journalisten, die ihren Beruf ernst nehmen, über ausreichend Lebenserfahrung verfügen und in der Lage sind, rückblickend Zusammenhänge herzustellen. Da ist es nicht so sehr von Bedeutung, dass es die „Malkasten“-Crew übersehen hatte, Motor-KRITIK die Eröffnung anzukündigen. Ich habe davon also auch „aus der Presse erfahren“, was – und wie - in Düsseldorf die Eröffnung ablief. Die meisten der eingeladenen Berichterstatter haben sicherlich im Sinne der Veranstalter berichtet. Es gab schließlich auch viel zu sehen und – weil Robertino Wild weiß wie‘s geht – auch sonst eine Menge zu schreiben. - Motor-KRITIK möchte nachfolgend auf „das Neue“ hinweisen, aber nicht vergessen an „das Alte“ zu erinnern. - Und auch seinen Lesern eine „fremde“ Internetgeschichte empfehlen, die – wenig rücksichtsvoll – ein paar Zusammenhänge aufzeigt aber auch sehr informativ über die Neueröffnung berichtet. - Meine Leser können sich hier in der Folge einstimmen.

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24. Juli 2017: Lieber Leser!

Der „SPIEGEL“ spricht von einem möglichen Kartell und glaubt zu wissen, dass die deutsche Autoindustrie in einem großen Arbeitskreis – man spricht von 200 Mitarbeitern – sich in vielen Details zum Nachteil der Käufer ihrer Automobile abgestimmt hat. - Das ist mit hoher Wahrscheinlichkeit so, weil es der Entwicklung in unserer Gesellschaft entspricht. - Dass Firmen glauben, diese Entwicklung nicht mitbekommen zu haben, ist glaubhaft. Diese Großbetriebe leben ihr Leben nach eigenen Gesetzen, die sie so verinnerlicht haben, dass sie davon überzeugt sind, dass das Unrecht – das daraus entsteht – eigentlich „Normalität“ ist. Absprachen unter den „Großen“ der Automobilindustrie hat es immer gegeben. Nur auf andere Art. Da trafen sich Einzelpersonen fast unauffällig zu zufälligen Gesprächen. Und man stimmte sich ab. Während in der so genannten „Fachpresse“ die Situation zwischen den scheinbaren Konkurrenten so dargestellt wurde, als würde man sich belauern, der Eine des Anderen Feind sein. - Die „Großen“ haben es lächelnd hingenommen. - Die „Großen“ der „damaligen Zeit“ gibt es nicht mehr. Wir leben in einer „modernen Zeit“, wo man als Verantwortlicher keine Verantwortung mehr übernimmt, weil man sie – elegant aber effektiv – delegiert. Aber man kassiert große, erhebliche Beträge dafür, dass man an der Spitze z.B. einer bedeutenden AG „großen Einfluss“ hat. - Auch auf Aktienkurse. Darum verlagern die „modern Großen“, in ein scheinbar dichtes Beobachtungs-System eingespannt, die Verantwortung für „kritische Absprachen“ auf Arbeitsgruppen. - Das ist modern, macht – für diese Herren - „einen schlanken Fuß“. - Während sie selbst „auf großem Fuß leben“. - Abgeschottet von „Arbeitskreisen“. - Die Art der Arbeit – und das Gesamtergebnis – sind vergleichbar mit anderen Gruppierungen, die in der Öffentlichkeit der organisierten Kriminalität zugerechnet werden. - Haben Sie schon mal darüber nachgedacht? - Was mir dazu dann aktuell als Frage einfällt: Ist z.B. die Reifenindustrie auch so eine Gruppe?

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Tatü, tata - Tattoo! - Es wird zugestochen!

Der „Boulevard“ am Nürburgring ist für seinen neuen Besitzer und auch für den Pächter, die cNG, die capricorn NÜRBURGRING GmbH, ein Sorgenkind. Die Tribüne, die mit ihm einen Verbund bildet, ist nicht dicht. Es „tropft“ durch die Decken einzelner Läden. - Sind die Läden darum nicht alle vermietet? Die monatlichen Kosten sind nicht nur für Ladenmieter hoch. Auch für Besitzer und Pächter. Und das nicht nur im Winter. Wo dann auch die Heizung Sorgen bereitet. Im vorderen Teil – noch vor dem eigentlichen „Boulevard“ - da wird es schnell zu heiß. Und hinten – im NISSAN-Laden – da zittert man. - Jetzt nicht mehr. Weil der Laden geschlossen ist. Nissan-intern streitet man sich, wer die Kosten zu tragen hat. - Japan oder Deutschland? - Weil der Vertrag noch läuft, gibt‘s den Laden noch. Aber der ist „closed“. Andere Läden sind offen, aber nicht zu den allgemein üblichen Ladenzeiten in einer Kalenderwoche. Da gibt‘s nur wenige. Weil auch die Personalkosten verdient werden wollen, hat man halt das Personal reduziert. Damit die Verluste nicht zu hoch werden. - In dieser Phase kann die cNG einen Zugangs-Erfolg vermelden.

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Die RCN hat ihre Zukunft verkauft!

Es ist heute üblich geworden, „keine Meinung“ zu haben. Man nutzt gerne die „sowohl als auch“-Lücke. Gerade Journalisten legen sich nicht gerne fest – oder verhalten sich „pragmatisch“. Man kann das auch aktuell an der Formel 1-Berichterstattung festmachen, wo die Kollegen - „angefüttert“ von den Marketing-Strategen der Formel 1-Serienbesitzer – eine Situation darstellen, die so gar nicht besteht. Und alle – auch die F1-Teamchefs – arbeiten an der Verdeutlichung einer Situation mit, die mehr Fernsehzuschauer, aber auch mehr Zuschauer „vor Ort“ bringen soll. Es soll ein Interesse durch Schaffung einer Konkurrenz-Situation geschaffen werden, die so nicht besteht. Um hier klar die Motor-KRITIK-Meinung darzustellen: Hamilton wird Weltmeister, Zweiter in der WM wird Bottas. Und Vettel wird sich richtig anstrengen müssen – vielleicht auch mit Hilfe des Teams – wenn er Räikkönen hinter sich halten will. - Der Motorsport ist „unehrlich“ geworden. Man redet Situationen passend oder „schön“, ver-fälscht Ergebnisse. Beispiel: 6-Stunden-WEC-Rennen am Nürburgring, wo man einen Porsche an der Box „länger parken“ lässt, damit „der Richtige“ gewinnt. Und niemand hat‘s gemerkt? - Man „reguliert“ mit Boxen-Mindeststandzeiten, „BoP“ und anderen Mitteln und wundert sich dann, wenn dieses „Gestalten von Motorsport-Ergebnissen“ für die Öffentlichkeit inzwischen auch „unten“, an der Basis, angekommen ist. - „Die Basis“ ist z.B. die RCN, wo man mit relativ preiswerten Sportgeräten derzeit noch günstig Motorsport betreiben kann. Aber 2018 ist das vorbei. Dann regiert auch hier das Geld. In der RCN werden sich dann mehr und mehr „Bezahl-Teams“ finden, die über das Jahr so die Einsatzmöglichkeiten für ihre teuren Fahrzeuge (in Rennen!) vergrößern möchten, ein Teil der bisherigen Teilnehmer wird sich in Richtung VLN verabschieden und ein weiterer – nicht kleiner Teil – wird sich vom Motorsport – weil zu teuer! - verabschieden müssen, bzw. in kostenmäßig günstigere Serien abwandern. - Man könnte auch feststellen:

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Eveline Lemke ist keine „dumme Kuh“!

Das war/ist eine Geschichte vom 25. Juni 2015 auf den Motor-KRITIK-Seiten. Ich würde sie heute noch genauso schreiben. Wenn Sie sie „damals“ nicht gelesen haben: Sie war niemals so wertvoll wie heute. - Irgendwie ist dieser Satz bei mir aus der Werbung hängen geblieben. - Ich kenne Frau Lemke wirklich! - Aber inzwischen hat an ihr wohl „der Zahn der Zeit“ genagt. Sie hat es – wahrscheinlich über ihren Ministerposten – zu einer gewissen Primitivität gebracht. Von einer „Beraterin“ schwang sie sich zu einer Ministerin auf. Hat – richtig cool – mitbekommen, dass in dieser Position ihr Ende gekommen war und „hat auf Professorin“ gemacht. Als Leiterin einer Hochschule. - Einer privaten Hochschule! - Dort konnte sie Hochschulchefin ohne Studienabschluss werden. - Mit einem Vertrag bis 2025! - Aber was ist, wenn man sich nicht mehr verträgt? - Dann ist eben nach sechs Monaten Ende! - Aber Eveline Lemke hat nicht nur diese „Pleite“ hinnehmen müssen, sondern hat – fast zeitgleich – einen Aufsichtsratposten bei einer renommierten Windrad-Projektentwicklungsfirma erhalten. - Zufällig? - Das bringt ihr „nur“ 10.000 Euro im Jahr. Aber lässt sie auch auf „Facebook“ jubeln. - Dieser Jubelschrei ist derart primitiv – und peinlich (!) - dass Motor-KRITIK nun in 2017 als eine persönliche Einschätzung feststellen muss:

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VLN 4 + die Zukunftsaussichten der Serie!

Motor-KRITIK hat das Thema schon zweimal – aber dezent – angestoßen. Weil – immer noch - „alles im Fluss ist“. Auch beim 4. Lauf zur diesjährigen Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring war ich im Fahrerlager unterwegs. Und habe schon mal mit Diesem oder Jenen über Dies und Das gesprochen. Unter anderem auch über die Zukunft der VLN. Dabei habe ich den Eindruck erhalten, dass die, die es eigentlich angeht, nicht umfassend informiert sind. Da werden die gleichen Phrasen gedroschen, die eigentlich schon seit vielen Monaten leer sind. Aber es gab auch interessante Ausblicke, z.B. durch die KTM X-Bow GT4, die erstmals in einem Langstreckenrennen am Start waren. Man konnte fast den Eindruck gewinnen, dass es „hinter den Kulissen“ viel ruhiger ist, als vorne auf der Bühne „getratscht“ wird. - Das Deprimierende dabei ist: Jeder tratscht auf seine Weise, in Richtung seiner ganz persönlichen Interessen. Gerade da, wo man es aber erwarten dürfte, fehlt es an Basiswissen. Dabei müsste doch eigentlich oft viel Wissen aus eigener Erfahrung vorhanden sein. - Wenn es so wäre, dann wird diese Erfahrung eben verdrängt, weil sie nicht ins Bild passt. - Die folgende Geschichte kann nur der Versuch sein, aus dem „aufgelesenen Stückwerk“ von Gedanken, Phantasien und einem geradezu krankhaft wirkenden Druck zur Umsetzung von persönlichen Interessen, dem Leser eine Vorstellung zu vermitteln, die über eine reine Information zum 4. VLN-Lauf 2017 hinausgeht.

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