2026-02

Wolfgang Drehsen: Als Fotograf mein Lehrmeister!

Er war Fotochef bei der „Auto-Zeitung“ in Köln. Ich hatte dort Anfang der 70er die Aufgabe übernommen, in dieser 14-tägig erscheinenden Auto-Zeitschrift einen regelmäßigen Motorrad-Teil von 8 – 10 Seiten zu integrieren. Da wurde Wolfgang für mich zu einem wichtigen Kollegen. Uns einte die Einstellung, immer zu versuchen, ein maximales Ergebnis zu erreichen. So waren Fotoproduktionen für „meinen“ Motorradteil auch niemals für ihn nur eine Pflichtübung. - Ich hatte meine Vorstellungen. Er hatte seine Vorstellungen. Wir beide stimmten unsere Vorstellungen dann schon oft - vor einer Produktion - mit dem Layout-Chef ab. Das aber nicht während der normalen Arbeitszeit, sondern z.B. während der Mittagspause – beim Essen. - Wolfgang war 12 Jahre jünger als ich. Da ich zu der Zeit auch der älteste Kollege in dem relativ jungen Redaktion-Team der „Auto-Zeitung“ war, war ich für ihn dann der „Opa“. - Nun ist der „junge Mann“ im Alter von 81 Jahren gestorben. - Nach langer Krankheit.

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Ein Kunstkritiker beschreibt einen Lebenskünstler!

Hier in Motor-KRITIK war schon relativ oft über einen Düsseldorfer mittelständischen Unternehmer zu lesen, der auf den ersten Blick einen guten Eindruck vermittelt. Er gab – aus meiner Sicht – ein Studium auf, um sich der Pflege von Oldtimern zu widmen. Aber er wollte mehr, fand einen großen Sponsor und wurde so zum Darsteller eines großen Unternehmers. Er hat in dieser Rolle niemals „klein gedacht“, sondern immer „groß gehandelt“. Dabei hat er wenig Rücksicht auf die jeweilige Realität genommen, sondern in staatsmännischer Art mit „Sondervermögen“ auch an der Umsetzung von Visionen gearbeitet. - Da gäbe es z.B. auch das Beispiel des Nürburgring-Kaufs durch ihn. - Seine Handlungen und Aktionen waren immer sehr beachtenswert. So gab  und gibt - es auch unterschiedliche Beurteilungen seiner Arbeit. Kritiker besonderer Art, solche mit einer eigenen und aus seiner Sicht unpassenden Meinung, hätte er gerne schon mal „ruhig gestellt“. Er hat aber für seine Pläne und Absichten immer auch gläubige Bewunderer gefunden. - Selbst, wenn sie – wie in Aachen – von ihm nicht umgesetzt wurden. - Es gab und gibt aber schon erfahrene Beobachter, die sich „nüchtern“ auf die Darstellung der Realität beschränken und beschränkt haben. - Deshalb muss man nicht beschränkt sein!

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Herbert Oberhaus: „Diplomat“-Fahrwerk als Ausweis!

Seine Arbeit bei Opel als Entwicklungschef kannte ich schon viele Jahre, bevor ich ihn dann persönlich kennen lernen durfte. Er war so ehrlich und „geradeaus“, wie auch das Fahrwerk eines Opel-Diplomat. - So ein Mensch hat auf der Erde Spuren hinterlassen, bevor er diese Erde wieder verließ.

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Pat & Patachon: Wie erklärt man die DNA von „watt“?

Watt für’n Watt? - Diese Frage würde zu Pat & Patachon passen! Sie ist blöd-sinnig! - Aktuell ist im Moment vieles so ein Blödsinn, so dass ich mich mal erinnert habe: Es waren einmal zwei dänische Komiker, die hatten oft nur Nebenrollen und Kurzauftritte in 3–4-stündigen Stummfilmen. Sie waren als humorvolles Element in ernst gemeinten Gefühlsdramen sehr geschätzt. Damit kann man sie eigentlich auf dem Niveau der zwei Geschäftsführer der Nürburgring 1927 GmbH & Co. werten, die aktuell zwischen Geheimhaltung und globaler Strahlkraft unterwegs sind. Sie erklären uns die Welt, wie es ihnen gefällt. Da wird z.B. die T 13 mit „Tribüne“ benannt, während ihre eigentliche Funktion immer darin bestand, als Lärmschutzwand gegenüber dem Ort Nürburg zu dienen. Aber jetzt bekommt sie ein neues „Naming“ – so sagt wohl auch der Eifeler inzwischen, selbst wenn er kein Engländer ist. Auf Dänisch würde man „betegnelse“ sagen. - Das hört sich schon komisch an. Da ist man dann lieber gleich richtig komisch – und findet tolle Worte...

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Bestimmt der DMSB auch das aktuelle Termin-Chaos?

Wir erleben im Hinblick auf die Durchführung von motorsportlichen Veranstaltungen auf dem Nürburgring gerade ein Dilemma. Für die Saison 2026 sind ganze Serien noch wenige Wochen vor dem ersten Lauf – aber auch z.B. das 24h-Rennen – durch den DMSB e.V. - der sich als „alleiniger Träger der Sporthoheit“ darstellt – noch nicht genehmigt. Eine unverständliche Situation, die aber bisher offenbar niemanden – außer Motor-KRITIK – zu stören scheint. Aber jetzt, gegen Ende der ersten Dekade Februar 2026, nähern wir uns der Durchführung des ersten motorsportlichen Wettbewerbs schon „übersichtlich“ nahe. Eine genehmigte Ausschreibung ist aber Voraussetzung für die Gültigkeit einer Nennung, da sie – rechtlich – ein notwendiger, wichtiger Teil und damit die rechtliche Voraussetzung für einen rechtsgültigen Vertrag ist. Eine Nennung vor Kenntnis einer Ausschreibung ist eigentlich wertlos – wenn man es „nüchtern“ betrachtet. Doch scheint das niemanden zu interessieren und zu stören. - Der ADAC macht nur auf das Nenngeld beim 24h-Rennen aufmerksam! - Der „RCN“, ein Zusammenschluss von acht ADAC-Klubs, der am Nürburgring versucht dem so genanntem „Breitensport“ noch eine Basis zu geben, scheint der Erste zu sein, der nun wirklich nervös geworden ist. - Motor-KRITIK möchte – aus seiner Sicht – mal einen Blick auf die aktuelle Situation im deutschen Motorsport werfen, die vom DMSB e.V. - unter Führung des ADAC (?) - verantwortet wird.

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Beispielhaft: „Und willst du nicht mein Bruder sein…

Wenn man – nach diesem vielversprechenden Anfang - den zweiten Teil dieses Spruchs hört, wird man ihn – gerade im Zusammenhang mit folgender Geschichte „als zu hart“ empfinden. Er soll auch nur – hier – daran erinnern, dass wir inzwischen in einer anderen Zeit leben, als die des Jahres 1848., als dieser Spruch wohl in Anlehnung an einen Spottvers aus der französischen Revolution entstand. Erst nachdem er vom deutschen Reichskanzler, Bernhard von Bülow, im Jahre 1903 in einer Rede im Reichstag verwendet wurde, wurde er populär. Hier steht er nur als Titel, weil man damit gut – zusammen fassend – und erschreckend(!) verdeutlichen kann, was am Nürburgring nach Übernahme durch einen russischen Oligarchen nun Stück für Stück passiert. Man zimmert an einer Konstruktion, die sowohl der EU-Kommission, dem ehemaligen Besitzer, der Landesregierung von Rheinland-Pfalz, aber auch dem neuen Besitzer wohl gefällt – weil nutzt! - Vielleicht würde dazu auch ein Spruch von Horaz passen, aber den bringe ich dann erst zum Ende der folgenden Geschichte. - Auch eine gerade – am 4. Februar 2026 - wieder angelaufene Aktion setzt unauffällig fort, was nicht unbedingt denen gefällt, die von Aktionen aus dieser nun „russischem Enklave“ eigentlich nur gestört sind. - Aber mancher hat inzwischen begriffen, dass der Anfang des im Titel begonnenen Spruchs auch eine Fortsetzung hat, die natürlich auch überspitzt, auf die spürbare Realität hinweist:

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Größe garantiert kein verantwortungsvolles Handeln!

Wir sind so erzogen, etwas Größeres auch als etwas Besseres zu empfinden. Schon als Kind wird einem deutlich gemacht, dass die Großen, die Erwachsenen, alles besser wissen, besser beurteilen können. - Auch das Verhalten „der Kleinen“. - Die „Großen“ haben aufgepasst, wenn wir „Kleinen“ im Sandkasten gespielt haben, haben uns davor geschützt, dass ein anderer „Großer“ uns die Förmchen weg nahm. - Als wir in die Grundschule – oder Volksschule – kamen, waren wir wieder die Kleinen unter Großen. Die Großen waren stärker und wussten alles besser. Wir mussten uns anpassen – unterordnen(?) - oder wir waren Außenseiter. - Auch später, in der Berufsausbildung, waren es immer die Größeren, die uns etwas zu sagen oder beizubringen hatten. Ein höheres Gehalt war immer besser als ein kleineres. - So hat sich auch der „Kinderglaube“ bis heute erhalten, dass etwas mit einer größeren Zahl besser als mit einer kleineren Zahl ist. - Aber warum sollte die Funktionalität einer Handtasche von „Hermes“ größer sein, als die einer Handtasche, die man vielleicht ähnlich bei „Aldi“ kaufen kann? Nur weil sie teurer ist? - Warum muss der Frequenzumfang einer Stereoanlage – oder die Leistung eines Lautsprechers – größer sein als unser Hörvermögen? - Was bringt uns die größere Pixelanzahl in der Auflösung von digitalen Fotos, wenn   das Ergebnis in einem gedruckten Foto für unsere Augen nicht erlebbar wird? - Es wird höchstens die Festplatte unseres Computers früher „überlaufen“. - Ist ein 5 Meter großes Automobil besser als eines mit 4 Meter Länge. - Sind 200 PS in einem Mittelklasse-Automobil besser als 100 PS? - Wir geben Dingen mit hohen Werten und Preisen (!) auch eine größere Bedeutung. - So ist es auch auf anderen Gebieten unseres Lebens. - Aber wir sollten z.B. bedenken:

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Motor-Sport 2026: Werden nun Sportler zu Attrappen?

Es gab einmal eine klare Trennung von Amateur- und Profisport. Auch im Motorsport, wo man z.B. im Jahre 1977 zur Organisation einer Breitensportserie fand, die von Amateuren für Amateure geplant und organisiert und auf der Rennstrecke Nürburgring durchgeführt wurde. Aus „VlN“ wurde über die Zeit dann die „NLS“. Die Zeiten hatten sich geändert. Eine zur Unterstützung der Region erbaute und im öffentlichen Interesse verwalteten Rennstrecke in der Eifel ist inzwischen der Besitz eines russischen Oligarchen geworden, weil sich die Politik – koste was es wolle – von einem Unternehmen trennen wollte, dass nicht zur eigenen Profilierung genutzt werden konnte. - Wie ein misslungener Versuch deutlich machte. - Nun dient der Nürburgring der Gewinnmaximierung. Damit wird der Amateursport stranguliert, abgewürgt. Aus sinnfreiem Tun wurde sinnvolles Geldverdienen. Zu Lasten jener Trottel, die noch an die Verbindung der Begriffe Spiel, Sport, Spaß glauben. Aber nicht nur hier in der Provinz wird eine Entwicklung deutlich, die – um es krass zu formulieren – von Raffgier bestimmt wird. Die wird „von ganz oben“ gesteuert. „Sport & Liebhaberei“ sind Begriffe, die heute selbst für Finanzbehörden keine Grenze mehr aufzeigen. Jeder greift gerne tief in die Tasche des Anderen. „Sportler“ vieler Sportarten sind zu Gelddruckautomaten geworden. - Auch für das direkte Umfeld! - Warum sollte da der Motorsport eine Ausnahme bleiben?

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