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Es muss nicht alles digital sein! - Auch normal auf Papier gedruckte Informationen können durchaus Bedeutung haben. Besonders, wenn sie vielfältig und in unterschiedlichen Formen daher kommen. So haben dann auch allgemeine PR-Bemühungen (PR = Public Relation = Entwicklung von Beziehungen) um den Nürburgring sichtbar zugenommen. Dazu gehören auch solche, die man zunächst nicht versteht. - Natürlich versteht man „Sonderausgaben“ zu „Sonder-Veranstaltungen“. Vor allen Dingen dann, wenn sie in so genannten „Anzeigenblättern“ erfolgen. Da habe ich mich z.B. persönlich davon überzeugen können, dass man in einer entsprechenden Redaktion sogar auf Anweisung ein spezielles Archiv für Nürburgring-Berichte angelegt hat. - Der Nürburgring hat eben im Eifel-Umfeld auch eine entsprechende wirtschaftliche Bedeutung. Da ist es dann auch wie selbstverständlich, wenn eine positive Berichterstattung um einen Betrieb mit scheinbar großem Einfluss auf Entwicklungen der unterschiedlichsten Art zunimmt. - Manchmal erschließt sich dem jeweiligen Leser allerdings nicht, warum es eine entsprechende Berichterstattung überhaupt gibt. - Man muss dann schon selber Zusammenhänge herzustellen versuchen.
Nürburgring: Über Klassiker und volle PR-Vielfalt!
Da gab es z.B. am 28. Mai 2026 eine größere Geschichte in der „Rhein-Zeitung“, die über einen schweren Motorradunfall im Jahren 2012 auf der Nürburgring-Nordschleife noch einmal informierte. Man erfährt, wie sehr das Leben einer ganzen Berliner Familie davon betroffen war und – leidet als Leser quasi mit. Schon wenn man den Titel liest:
„Tochter meldet sich zu Artikel
2012 auf Nürburgring überfahren: Vater hat überlebt“
Als interessierter Journalist fällt mir auf, dass von der gleichen Autorin dann in der gleichen Zeitung zwei Tage später ein Artikel zu lesen ist, der mit folgendem Vorspann erscheint:
„2012 wurde ein Familienvater auf dem Motorrad in der Nordschleife von einem Auto überfahren und lebensgefährlich verletzt. Er überlebte, doch dieses Glück hatten andere nicht. 2025 hat der Nürburgring deshalb Touristenfahrten „neu strukturiert“.
Ich verstehe nun sowohl die eine, als auch die andere Geschichte und begreife – wahrscheinlich - den Hintergrund richtig.
- Aber ich kann wesentlich weiter zurück denken und damit auch andere Zusammenhänge herstellen! - Ich erinnere mich aber auch an „junge Ereignisse“ und verfolge im Interesse meiner Leser interessiert deren Abwicklung!
Dazu erinnere ich mich als Motorradfahrer mit einigen Jahrzehnten eigener Erfahrung, dass es nach dem „Aussperren“ der Motorradfahrer von der alten und gerade für Motorradfahrer fahrerisch sehr interessanten Nürburgring-Nordschleife, dann auch schnell mal einen gefährlichen Unfall auf dem Nürburgring-Grand-Prix-Kurs gab, auf den die Motorrad-Fahrer abgeschoben worden waren – und immer noch sind!
Natürlich kenne ich auch den „neuen“ Grand-Prix-Kurs aus eigener Erfahrung, wie ich auch noch die „alte Südschleife“ kannte, die z.B. „in alten Zeiten“ noch von BMW zum Testen ihrer damals neuen Motorräder genutzt wurde.
- Es gab sogar die Situation, dass man sich damals mal „meine private Honda“ ausgeliehen hat, um einen deutschen Gleichdruck-Vergasernachbau mit dem japanischen Original auf der „Südschleife“ vergleichen zu können-
Vorbei! - Die alte Südschleife hat ausgedient. - Es lebe der „neue Grand-Prix-Kurs“!
Auch der hat mich damals nach der Neueröffnung in einem bestimmten Detail als Motorradfahrer stark beschäftigt:
- Da waren die zunächst verbauten „Curbs“, die durch ihren Einbau und Höhe für gestürzte Motorradfahrer dann quasi zu einer „Abschussrampe“ wurden. Die Motorräder wurden so – selbst nach einem eigentlich „harmlosen Rutscher“ praktisch zu Totalschäden.
Das sogenannte „Sicherheitssystem“ zum Grand-Prix-Kurs wurde übrigens von Porsche entwickelt!
Ich habe dazu z.B. „damals“ auf Wunsch von Willy Knupp für RTL ein längeres Fernseh-Interview mit dem damals bekannten und erfolgreichsten deutschen Motorradrennfahrer, Anton „Toni“ Mang, gemacht. Er gehörte als fünfmaliger Weltmeister auch zu den Publikumslieblingen.
Ich erinnere mich noch sehr gut, wie sich auch seine damalige Ehefrau, eine Südafrikanerin, bei einem Motorrad-Grand-Prix auf dem neuen Grand-Prix-Kurs des Nürburgrings mit darum bemühte, das Interview – das schließlich doch in der ADAC-Lounge stattfand – zu verhindern.
Meine Kritik an den Curbs, auf die ich dann – auch – in meinem Interview abgehoben hatte, war eigentlich unerwünscht.
- So fand dieser Teil meines Interviews dann auch bei dem kurzem Rennbericht noch am Sonntagabend nach dem Rennen nicht statt! - Er passte nicht zur möglichen Länge des Rennberichts, weil eigentlich die ARD über die Senderrechte am Grand-Prix verfügte.
Inzwischen ist das „Curb“-Problem, dass ich durchaus richtig erkannt hatte, längst beseitigt und der Grand-Prix-Kurs soll nun zum „Elderado“ der Motorradfahrer werden. - Natürlich gegen eine kleine Schutzgebühr!
- Meine persönliche Meinung: Der GP-Kurs ist während der „Touristenfahrten“ sowohl für Tourenwagen als auch Motorräder beim Befahren ohne jedes „Spaßmoment“ für den Fahrer!
Auf dem GP-Kurs ist es aber dann – auch nach der so genannten „Neustrukturierung“ - zu einem relativ schweren Unfall gekommen, über den ich hier auch in Motor-KRITIK am 1. Juni 2025 unter dem Titel, „‘Aktion Zero’: Politiker haben oft unsinnige Ziele!“, berichtet habe. - Wenn Sie dieser Bericht interessiert: Bitte HIER klicken!
Da der Unfall inzwischen – knapp ein Jahr nach Geschehen – gerichtlich abgeschlossen wurde, kann ich meine Leser darüber auch ergänzend informieren:
Zunächst einmal hatte die „gegnerische Versicherung“ alle ihre Leistungen unter Hinweis auf das allgemein größere Risiko beim Befahren einer Rennstrecke – GP-Kurs des Nürburgrings – um 25 Prozent gekürzt!
- Das betraf z.B. die Kosten für den Gutachter, das Abschleppen und den Schadenersatz.
Nachdem das Gericht u.a. auch Einblick auf die gemachten Filmaufnahmen an der Strecke erhalten hatte – bei dem deutlich wurde, dass der schließlich verurteile Fahrer schon vor diesem Unfall auch andere Fahrern auf der Strecke durch sein Verhalten verunsichert, bzw. behindert hatte, indem er z.B. deren Verkehrsrechte beschnitt und insgesamt den Eindruck von einem rücksichtslosem Fahren vermittelte, fiel das Urteil auch entsprechend aus:
• Weil er auch so der eigentliche Unfallverursacher war, wurde er zu einem Jahr Führerscheinentzug und Zahlung einer gewissen Anzahl von Tagessätzen verurteilt, weil er mit unerlaubten Fahrmanövern Leib und Leben des Verunfallten in hohem Maße gefährdet hatte. - Das Urteil ist inzwischen rechtskräftig!
So endete dann ein Motorrad-Unfall währen der „Touristenfahrten“ auf dem Grand-Prix-Kurs des Nürburgrings nicht unbedingt glücklich, nachdem man die Motorradfahrer in ihrer Gesamtheit dorthin verbannt hatte.
• Auch eine solch ergänzende und informative Berichterstattung zu „alten Berichten“ versuche ich hier auf meinen Motor-KRITIK-Internetseiten sicher zu stellen!
Schließlich ist der Titel – seitdem er in meinem Besitz ist - auch noch keine 80 Jahre alt, sondern informiert erst seit 29 Jahren im Internet meine Leser in Deutschland und – jetzt im Juni 2026 - in mindestens 26 Staaten der Welt!



