Die Geschichte zu den Abläufen am ersten langen Mai-Wochenende dieses Jahres am Nürburgring hat ein Echo gefunden. Natürlich kam das nicht von Seiten der Veranstalter, die sicherlich das Ergebnis für sich als positiv bewerten werden. Das Echo kam – und kommt – aus dem Umfeld des Nürburgrings und es ist damit nicht nur ein Reflektieren der gegenwärtigen Situation, sondern auch ein Ausblick in die Zukunft. Der wird davon bestimmt, dass das aktuelle Handeln heute in Politik und Wirtschaft von möglichen „Mitnahme-Effekten“ bestimmt wird. Dem hat sich alles unter zu ordnen. Langzeit-Strategien gibt es noch nicht mal mehr in der Politik. Da konzentriert sich alles auf die aktuelle Ruhigstellung der Wähler, die man vorher schon mit der Darstellung von „Angst-Szenarien“ versucht hat, leichter beeinflussbar zu machen. Kaum ein Politiker gibt eine klare Richtung vor, sondern lässt sich in seiner Darstellung von Zukunft von der Meinung seiner so genannten Koalitionspartner bestimmen. Überall versucht man, den Anderen zu gefallen. - Ausnahmen sind bestenfalls sinnfreie Ausreißer! - Bei Beanstandungen aus der Masse der wichtigen Wähler, die Politiker „an die Macht bringen“ oder auch abwählen können, hört man so immer öfter die scheinbar wichtige, dämpfende Floskel der Politiker: „Richtig! - Da müssen wir mal Geld in die Hand nehmen!“ - Geld wird als Beruhigungsmittel eingesetzt, wo eigentlich Ideen gefragt sind. Aber gute und richtige Ideen würden vielleicht den Koalitionsfrieden stören. So nimmt dann die „Entwicklung“ ihren freien Lauf, auf den dann das Umfeld – auch das am Nürburgring – nur noch reagieren kann. - Davon handelt die folgende Geschichte.