Unwichtig? - Erinnerungen haben eine Funktion!

Manche Leser waren von meiner letzten Geschichte, die deutlich von Erinnerungen – besser – von interessanten Rückblicken bestimmt war, nicht so begeistert. Heute blickt man nach vorne! Und wer nach vorne blickt, schaut immer in eine bessere Zukunft. Warum sich mit der Vergangenheit beschäftigen, die aus Sicht einer neuen Generation immer unbefriedigend war. - Dabei ist eigentlich die Zukunft dieser jungen Generation - nüchtern betrachtet - unbestimmt, duster, sicherlich kaum mit dem wirtschaftlichen Boom zu vergleichen, der eigentlich hinter uns liegt. - Aber das können die nicht wissen, begreifen, weil die in einen Boom hinein geboren wurden - Es gibt natürlich eine Berufsgruppe zu deren Berufsbild es gehört, immer nur nach vorne zu blicken: Politiker! - Wer zurück blickt, würde auch nur auf Versäumnisse und Fehlentscheidungen stoßen. Selbstverständlichkeiten  - auch gute - verblassen nämlich bei einem Rückblick. - Meine Leser sollten doch einmal versuchen, sich an die Leistungen eines Kurt Beck zu erinnern. Oder an seine Versprechungen. - Wenn man einmal rückblickend an die „Leistungen“ eines Hendrik Hering denkt, fällt einem sicherlich auch nur wenig ein, sondern vielleicht nur auf, dass solche Politiker – warum eigentlich – immer „weich landen“. - Auffallend für mich ist, wenn man sich in einem gesunden, wirtschaftlichen Unternehmen nicht mehr ein paar Jahre zurück erinnern kann. - Das passiert eigentlich nur, wenn man sich nicht erinnern will, weil das unangenehm wäre.

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Januar 2020: Heute eine Erinnerung an 2014!

2014 wurde der Nürburgring nach der Insolvenz erstmals verkauft. Im Vorfeld hatte ich – wie ich meinte – gründlich recherchiert und war mir sicher, dass ein Robertino Wild den Kauf des Nürburgrings nicht stemmen könne. Meine Berichterstattung war entsprechend. Damit habe ich mir den Zorn einiger „wichtiger Leute“ zugezogen. Die hatten schon an die Visionen eines Kurt Beck geglaubt und sind dann auch auf andere „Schaumschläger“ hereingefallen. - Ein bedeutender mittelständischer Unternehmer fragte mich vor dem Verkauf des Nürburgrings, „angeregt“ durch meine Berichterstattung: „Sind Menschen für Journalisten Freiwild?“ Und er unterstellte mir: „Wer Ihnen nicht passt, den wollen Sie kaputtmachen.“ - Und später – in der gleichen E-mail: „Ich weiß auch nicht, ob Herr Wild überhaupt noch Lust hat, in einer Region mit solchen Leuten (Kritikern) zu investieren. Warum eigentlich, wenn man permanent einen auf die Mütze bekommt?“ - Diesem „Mittelständler“ wird auch nicht gefallen haben, wenn ich auf der Pressekonferenz im März 2014, auf der der Verkauf des Nürburgrings an eine Firma dieses Herrn Wild bekanntgegeben wurde, einem Journalisten-Kollegen des Motor-Presse-Verlages in Stuttgart dazu als meine Meinung sagte: „Für mich haben wir heute den Start in eine neue Insolvenz erlebt.“ - Es ist kein Zufall, dass ich mich gerade heute, am 6. Januar 2020, an 2014 zurück erinnere. - Damals – und heute immer noch – habe und hatte ich nicht vergessen, dass ich in unserem Rechtsstaat fünf weitere Jahre zuvor als Journalist eine Hausdurchsuchung durch Staatsanwaltschaft und Polizei durchleiden musste, wobei meine wichtigen Arbeitsgeräte, wie Notebook, Kamera, und, und, und (zur Auswertung?) beschlagnahmt wurden. - Ich habe mich davon in meiner Arbeit nicht beeinflussen lassen, aber es hat in mir ein klareres Bild von der Welt geschaffen, in der wir leben. - Das Verfahren gegen mich wurde übrigens „wegen zu geringem Interesse der Öffentlichkeit“ eingestellt! - Dagegen ist keine Berufung möglich!

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Autokäufer werden insgesamt wie Idioten behandelt!

Wenn ich eine Fernsehwerbung nicht verstehe, dann bemühe ich mich darum. So bin ich auch auf die Zeitschriftenwerbung für den neuen BMW X5 gestoßen, der offensichtlich – wie auch die Fernsehwerbung zu vermitteln schien – ein Plug-in Hybrid-Automobil ist. Wenn man „diesen Faden“ aufgenommen hat, versteht man auch Angela Merkel, die in ihrer Neujahrsansprache ausführte: „Veränderungen zum Guten sind möglich, wenn wir uns offen und entschlossen auf Neues einlassen.“ - BMW tut‘s! - Warum betrügen, wenn man ein guter Rechner ist? - Solange die EU nicht stört! - Und was den Klimawandel betrifft meint Frau Merkel: „Das gerade beschlossene Gesetz dazu bietet den – im Wortsinn – Not-wendigen Rahmen.“ - Den BMW auch mit ausfüllen möchte. Frau Merkel wird die neue Richtung der Automobilindustrie unterstützen und sicherlich so lange eine überzeugte Europäerin sein, wie die EU die umtriebigen Aktivitäten dieses wichtigen Industriezweiges nicht stört – wenn er denn Arbeitskräfte bindet. - Und beim Klimawandel setzt man doch inzwischen auf allen Seiten auf die „Formel E“! - Was soll da schief gehen? - BMW liefert gerade ein perfektes Beispiel dafür, wie man‘s heute macht! - Wenn man allerdings genau hinschaut:

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31. Dezember 2019: Lieber Leser!

Es gibt zu diesem Termin immer einen Grund, meine Leser direkt anzusprechen. Ab Mitternacht bewegen wir uns in einem neuen Jahr. - Da soll es hier nun nicht unbedingt einen Jahresrückblick geben. Mit denen werden wir in Zeitungen und Fernsehen überflutet. Es wird das hervor gekramt, was ganz bestimmt viele Leser und Seher anregt, noch mal hinein zu schauen. In die Zeitungsseiten und auf die Bildschirme. - Weil es ab 1. Januar 2020 auch Dinge gibt die billiger werden, gibt es hier bei Motor-KRITIK dieses Mal einen besonderen Grund meine Leser direkt zu informieren. Es sind nämlich nicht immer die teuersten Dinge, die auch die besten sind. Oder anders herum: Die besten Dinge sind nicht unbedingt teuer. Aber man kann natürlich darauf verzichten, weil sie nicht zum Leben notwendig sind. - Das möchte ich Ihnen auch nicht verschweigen. - Aber der Mensch lebt nicht vom Brot allein!

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Wintermärchen: Ein Twingo und die sieben Zwerge!

Es ist ein deutsches Wintermärchen, obwohl darin ein französisches Automobil die Hauptrolle spielt. Eigentlich spielt darin auch Schneewittchen eine Rolle, aber … - dazu mehr am Ende der Geschichte.  Eigentlich ist auch schwer vorstellbar… - Aber wie gesagt: Es ist ein Wintermärchen. - Ein deutsches Wintermärchen, das ich hier meinen Lesern zur Weihnachtszeit niederschreibe. Charakteristisch für Märchen ist das Erscheinen von Tieren, Hexen, Zauberern. In diesem Fall ist es aber ein Märchen aus 2019. Da spielt ein Renault Twingo der neuesten Bauart die Hauptrolle. Was der in Zwiegesprächen mit seinem Tester deutlich werden lässt, klingt z.T. sehr märchenhaft.  Aber es ist Realität. Manchmal ist die Realität eben märchenhafter als jedes Märchen. - Das wird in diesem Beispiel auch besonders deutlich, wenn die Realität als besondert bescheuert empfunden werden muss. - Damit das folgende Märchen nicht zur Satire wird, habe ich zu bestimmten Feststellungen Fotos eingefügt, Fotos die beweisen, dass auch die Realität märchenhaft sein kann. - Natürlich ist ein Tiefgaragen-Dialog erfunden, aber ihm liegt eine reale Feststellung zugrunde. - Ich möchte meine Leser nicht länger mit einem zu langen, rätselhaften Vorspann langweilen und beginne mit dem deutschen…

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Klimaschützer: Deutsche Politiker sind es nicht!

Politiker von heute sind nicht mehr mit denen „von früher“ zu vergleichen. Auch unsere Parteien sind „moderner“ geworden. Man äußert das, was Wähler und Mitglieder zustimmend nicken lässt. So verhält man sich dann auch beim Thema Klimaschutz entsprechend. - Pragmatisch eben, die eigenen Interessen nicht außer acht lassend. Man verlautet das, was die Bürger beruhigt. - Alles wird gut! - Man kündigt an, verwirft eventuell, versucht mit „Milliarden-Programm-Planungen“ zu beruhigen; man geht aber aktuell nicht die kleinen – wirksamen – Schritte. Manchmal muss man als Beobachter einfach nur genau zu- und hinhören. Da schreit und weint eine Greta Thunberg: „Menschen leiden, Menschen sterben. Wir befinden uns am Anfang eines Massen-Aussterbens, und alles woran ihr denken könnt, sind Geld und Märchen von ewigem Wachstum!“ - Und es antwortet eine Angela Merkel – als „erfahrene“ Politikerin: „Wir haben den Weckruf der Jugend gehört“ - Stimmt! - Nur verstanden hat sie scheinbar nichts! - Wie auch in „ihrem“ Land eher große Reden geschwungen, als kleine Schritte getan werden. - Motor-KRITIK wird in nächster Zeit dafür Beispiele aufzeigen. - Heute Beispiel 1:

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Geschäftsmodell Rekordfahrten: Schlecht verkauft!

In einer „Media-Information“ vom Nürburgring mit Datum 12. Dezember 2019 wird ein Porsche-Rekord in 2018 als „Beginn einer neuen Ära“ bezeichnet. Weiter ist zu lesen: „...seitdem finden die sogenannten ‚Rekordrunden‘ unter einheitlichen Rahmenbedingungen statt. In den Jahrzehnten zuvor hatten die Automobilhersteller in Eigenregie die Fahrten im Rahmen verschiedenster Anmietung selbst organisiert, die Zeit ebenfalls selbst gestoppt und anschließend kommuniziert. ‚Wir konnten weder gefahrene Zeiten bestätigen, noch dementieren‘, fasst Michael Dürbaum, Leiter Vertrieb Business Development am Nürburgring die damalige Situation zusammen.“ - Nun möchte man als „Tochterfirma“ des Besitzers die „Rekordversuche“ wohl für die eigene Firma lukrativer machen. Das soll aber der Öffentlichkeit anders „verkauft“ werden. - So geschah es auch! - Aber der beauftragte „Fachmann“ muss sich heute von Motor-KRITIK sagen lassen:

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DMSB-Präsident: Bitte nicht immer Montecarlo!

„Die Mitglieder der Organe des DMSB arbeiten ehrenamtlich; nachgewiesene Auslagen werden im Rahmen einer Reisekostenordnung erstattet. Das Präsidium kann die Zahlung angemessener pauschalierter Aufwandsentschädigungen durch Beschluss festlegen. Für das Präsidium entscheidet über die Höhe der Vergütung ein dreiköpfiger Ausschuss, der aus Mitgliedern der Trägervereine besteht, die nicht dem Präsidium angehören. Näheres regelt eine vom Präsidium zu beschließende Geschäftsordnung.“

So steht es in den Satzungen des DMSB e.V. unter § 3, Absatz 3, der mit „Gemeinnützigkeit“ getitelt ist. Da ist der Präsident dieses Vereins wohl gezwungen, ab und an kleine Nebenerwerbstätigkeiten anzunehmen. Schließlich möchte er sich nicht in der BILD wiederfinden, wo man ihn an irgendeiner „Tafel“ entdeckt hat. Es ist schlimm genug, dass die BILD darüber berichtete, als er seine Villa in Österreich verkaufen wollte.

So ist er dann schon mal – so nebenbei – für irgendeine Firma des VW-Konzerns tätig, hat aber keinen Vertrag mehr mit den Wolfsburgern, wie das offenbar früher war. Heute wird er – wenn es denn passt – von der jeweiligen Firma des Konzerns für einen Einsatz verpflichtet. Darum ist er auch schon mal in den unterschiedlichsten Firmenjacken gesehen worden. - Die jeweilige Marketingabteilung besteht darauf!

Es wirkt schon irgendwie peinlich, wenn der Präsident eines Motorsport-Vereins, der gerne als der nationale Vertreter der FIA und damit als Herrscher über die gesamte Welt des deutschen Motorsports empfunden werden möchte, dann für einen einzelnen Automobilkonzern und dessen Marken gegen Bezahlung den „Grüß-August“ als Ex-Formel 1-Rennfahrer macht.

Da war er wohl schon froh, wenn ihm der Reiseveranstalter Hapag-Lloyd mal eine Aufgabe als Reisebegleiter bei einem Formel 1-Rennen anbot. Dazu noch in Montecarlo. (Motor-KRITIK berichtete.) Er war zwar schon öfter in Montecarlo, z.B. bei der Vorstellung eines neuen VW Polo, aber da fährt man immer wieder gerne hin.

Für 2020 wurde der DMSB-Präsident nun – auch von Hapag-Lloyd - zum Formel 1-Rennen in Zandvoort verpflichtet. Das hat seinen besonderen Reiz darin, dass Zandvoort in 2020 zum ersten Mal wieder nach 35jähriger Unterbrechung als Formel 1-Strecke genutzt wird. Das Zandvoort des Jahres 2020 ist zwar durch Umbauten nicht mehr die ursprünglich sehr reizvolle Fahrerstrecke, wie sie 1948 von Johannes Hugenholtz, einen genialen Rennstrecken-Architekten, entworfen wurde, aber sie hat auch heute noch so ihre Tücken, z.B. durch den Sand, der vom nahe gelegenen Meer immer wieder über die Strecke geweht wird.

Die Formel 1-Interessenten aus der „upper-class“ werden von Hapag-Lloyd auf die fünfte F1-Veranstaltung des Jahres 2020 – das erste F1-Rennen des Jahres in Europa - u.a. so eingestimmt:

„Fast nirgendwo kommen die Rennwagen häufiger an den Fans vorbei.“ - Und: „Es wird ein richtiges Spektakel!“

Das Ganze läuft vom 1. - 4. Mai 2020, schließt eine große Grachtenfahrt in Amsterdam mit ein, wo man auch übernachtet, es gibt – natürlich – ein großes Willkommensdinner und alles „mit Rennfahrerlegende Hans-Joachim ‚Striezel‘ Stuck,“ wie man im aktuellen Angebot lesen kann.

Die Kosten für dieses Erlebnis betragen im Doppelzimmer 7.600 € pro Person oder aber im Doppelzimmer zur Alleinbenutzung 8200 €. - Die Teilnehmerzahl dieser Exklusivreise ist auf 40 Personen begrenzt, sollte aber mindestens 30 Personen betragen.

Damit hier nicht ein wichtiger Satz aus dem Angebot unterschlagen wird:

„Nicht im Veranstaltungspreis enthalten sind die An- und Abreise sowie persönliche Ausgaben aller Art.“

Das betrifft natürlich nicht den DMSB-Präsidenten als – in diesem Fall – freien Mitarbeiter von Hapag-Lloyd!

MK/Wilhelm Hahne
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Lautstarkes „New Horizons“ passt nicht ins Konzept!

Nein, am Nürburgring dröhnen nicht nur Motoren. Dort dröhnt auch nicht nur – inzwischen wieder -  „Rock am Ring“. -  Da gibt es nicht nur „Olé“, sondern z.B. auch noch „zünftige Musik“ zum „Truck-Grand Prix“ oder zur „DTM“. - Auch Musik ist mit Geräusch verbunden. - Das weiß man nicht erst seit Wilhelm Busch! - Mit der Zeit hat sich Musik aber auch verändert, sie ist „jünger“ geworden, wird von einer Generation „konsumiert“, die Musik-Qualität an ihrer Lautstärke zu messen scheint. - „Genuss im Stil der neuen Zeit!“ - So wie sich Klimaverbesserer z.B. auch den „Wert“ von E-Automobilen am Beschleunigungswert von Null auf 100 km/h schön reden lassen. - Das geht dann ganz leise! - Musik – auch die an einer Rennstrecke - ist dagegen sehr laut, macht schon mal Ärger! - Auch am Nürburgring! - Weil es dort auch Zuhörer gibt, die „zwangsweise“ zuhören müssen. Da fällt dann selbst den Genehmigungsbehörden nichts mehr ein. - So hat dann wohl jemand „den Stecker gezogen“. - Warum? - Der Nürburgring-Pressesprecher hat bedauerlicherweise keine „Kommunikationshoheit“. - Darum möchte  Motor-KRITIK hier feststellen:

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Deutsche Behörden „malen“ langsam und - schö-ö-ön!

Weil ich als Journalist gewohnt bin, auch kleinsten Hinweisen nachzugehen, bin ich im November 2018 darauf gestoßen, dass die gleiche Kraftstoffqualität an ARAL-Tankstellen in Deutschland und Luxemburg auf Tankquittungen und an Tanksäulen unterschiedliche Bezeichnungen aufwies:

  • Deutschland: „EuroSuper 95“
  • Luxembourg: „Super E5“

Nun wird auch Luxemburg in Deutschland anders geschrieben als in Luxembourg. Aber daran konnte es eigentlich nicht liegen.

Bei meinen Recherchen damals – Herbst 2018 – bin ich darauf gestoßen, was ich dann am 17. November 2018 in einer meiner Motor-KRITIK-Geschichten so formulierte:

„Seit dem 12. Oktober 2018 war zwar verpflichtend in allen EU-Staaten nach Art. 7 der Richtlinie 2014/94/EU z.B. bei „EuroSuper 95“ die neue, europaweit einheitliche Kraftstoffkennzeichnung „Super E5“ einzuführen, aber in Berlin hat man derzeit so viel mit sich selbst zu tun, dass man noch nicht dazu gekommen ist, dazu für Deutschland eine Anpassung der 10. BimSchV (Bundes-Immissionsschutz-Verordnung) vorzunehmen.
Das verantwortliche Bundesumweltministerium wird einen entsprechenden Verordnungs-Entwurf erst irgendwann im Frühjahr 2019 vorlegen können. - Dabei war man eigentlich schon seit 2016 vorgewarnt, weil der Normungsausschuss…. -
Aber den deutschen Autofahrer wird nicht interessieren, dass er in Deutschland dann so lange den Kraftstoff falsch benamt tanken muss, weil das auch keine Erklärung für die Preisüberhöhung z.B. gegenüber dem Preis in Luxemburg wäre.
Dabei ist eine einheitliche Kraftstoff-Kennzeichnung in Europa schon deshalb sinnvoll, weil die Benamung in unterschiedlichen europäischen Sprachen einen normalen Autofahrer, der z.B. mit dem Auto in Urlaub fährt, schon verwirren kann. - Kennen Sie den Unterschied zwischen „gasolina“ in Spanien und „gasoil“ in Frankreich. - Das eine ist Benzin, das andere Diesel. Und wer Benzin braucht, sollte nicht Diesel tanken!
    • Merke: Frau Merkel versucht zwar den Europa-Gedanken zu fördern, aber – sie tankt nicht selber!“

Ich habe danach die Bemühungen des deutschen Gesetzgebers um eine Anpassung der entsprechenden Verordnung auf der Basis der E-Richtlinie vom 12. Oktober 2018, die schon Wochen später z.B. in Luxemburg erfolgt war, nicht weiter verfolgt. - Ich dachte… - und Denken ist Glücksache!
Da muss in Berlin Meeting um Meeting erfolgt sein und wahrscheinlich haben die Referenten um die Strichstärke der Darstellungen an den Tanksäulen abhängig von ihrer Parteizugehörigkeit gerungen. - Schließlich muss man sich durchsetzen!

Heute, am 10. Dezember 2019 erfahre ich nun, dass der deutsche Gesetzgeber neue Vorschriften zur Kraftstoffkennzeichnung beschlossen hat. - Definitiv! - Schon am 29. November 2019! - Und ich lese – und staune:

„Mit dem Beginn der Umsetzung der Kennzeichnung an den Tankstellen ist noch im laufenden Jahr zu rechnen.“

Ist das nicht der helle Wahnsinn?

Nirgendwo der Hinweis, dass jetzt endlich – Ende 2019 – die EU-Anordnung in Deutschland umgesetzt wurde, die bereits seit Oktober 2018 bekannt war und dessen Einführung eigentlich von den „Fachleuten“ in den Ministerien seit 2016 „geahnt“ werden konnte.

Frau Merkel sollte ab und an mal wieder selber tanken! - Bei einer solchen Gelegenheit bin ich für Motor-KRITIK auch aufmerksam geworden. - Aber ich habe nicht damit rechnen können… -

Aber sicherlich wird so die jeweilige Kennzeichnung – von der EU seit 2018 vorgeschrieben (!) - an den deutschen Tankstellen besonders schön ausfallen!

Und in korrektem Deutsch werden die Tankquittungen den höheren Preis pro Liter gegenüber Luxemburg ausdrucken! - Mit der Differenz wird so wahrscheinlich die „Mehrarbeit“ in den deutschen Ministerien verdeutlicht!

MK/Wilhelm Hahne

PS: Wenn meine Leser unbedingt noch mal die „alte“ Gescheichte von mir lesen wollen: HIER KLICKEN!

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