Erlebt: Drei Tage – Zwei Monate – Ein Einschnitt!

Dazu genügte das letzte Wochenende und der vergangene Montag, als erster Tag, der uns neue politische Vorgaben in Sachen Corona-Pandemie bescherte.

Beginnen wir mit dem Samstag, den wir alle als ungewöhnlich warmen Herbsttag erleben durften. Aber dieser Tag – bitte nicht vergessen – war nicht nur der 31. Oktober 2020, sondern besonders für viele Motorradfahrer der letzte Tag, an dem sie ihre Sport- und Freizeit-Geräte mit dem gewählten Saison-Kennzeichen nutzen konnten. Entsprechend war der Verkehr hier auf den Eifelstraßen rings um den Nürburgring.

  • Ein Eifelaner: „Das war so, als wäre am Nürburgring eine Großveranstaltung.“

Aber auch viele Autofahrer nutzten das schöne Wetter zu einem Ausflug in die wunderschön bunte Herbstwelt der dicht bewaldeten Eifel. Und abends gingen dann Familien noch einmal gemeinsam essen. - Ein wunderschöner Tag!

Am Sonntag war dann – um wieder unseren Eifel-Bewohner zu zitieren, „Tote Hose!“ - Es war – verglichen mit Samstag – „nichts mehr los.“ - Da hatte nicht nur – zufällig – der Monat gewechselt, sondern alle Fahrzeuge mit Saison-Kennzeichen mussten auch – dem Gesetz entsprechend – in der Garage bleiben. - Erstaunlich, wie groß der Unterschied im Verkehrsaufkommen zwischen diesem Samstag und Sonntag war!

Manche Eifel-Bewohner werden auch ein wenig aufgeatmet haben, weil nun auch weniger Ausländer anreisen, die – so wird das empfunden – ein erhebliches Corona-Risiko bedeuten. Ich werde daran durch eine aktuelle Leser-E-mail erinnert, in der es heißt:

„Als Anwohner in der VG Adenau kann einem schon Angst und Bange werden. Die mit weitem Abstand höchsten Infektionszahlen im Kreis Ahrweiler.
Mehr als doppelt so hoch wie in der von der Einwohnerzahl vergleichbaren VG Bad Breisig.
Geht man durch Nürburg, Kottenborn, Wiesemscheid oder auch dem benachbarten Kelberg ist einem klar warum.
Jede Menge Kennzeichen aus England, den Niederlanden, Schweden und sogar RUS. Alles Touristenfahrer - die irgendwo übernachten, essen, tanken und einkaufen gehen.
Von der lokalen Politik kein Wort hierzu. Aber Sankt-Martins-Züge (mit Kindern die alle in den gleichen Kindergarten oder Schule gehen) in den kleinen Orten absagen - kostet halt nix.
Ich bin mir sicher - jetzt im Winter - wenn die Nordschleife zu macht - werden die Infektionszahlen in der VG Adenau wieder unter Durchschnitt sinken.„

Damit sind wir dann auch beim Montag, nicht nur dem ersten Arbeitstag dieser Woche, sondern auch der erste Tag, an dem die neuen Corona-Auflagen der Bundesregierung greifen.

Der Berufsverkehr lief wie immer, eigentlich gab es aus meiner Sicht nichts, was mir besonders aufgefallen wäre. Am Abend bin ich dann mit meiner Frau einmal bewusst die kurvenreiche Landstraße zwischen Ahrweiler und Altenahr entlang gefahren. Es war zwar nicht so duster wie in den Nächten des 2. Weltkriegs, aber es war doch eindrucksvoll, wie dunkel es gerade in den Weindörfern entlang dieser Straße ist, wenn alle Restaurants und Hotels in tiefem Dunkel liegen. - Sogar beim „Hotel Lochmühle“ war es „zappenduster“. - Das kennzeichnet auch ein wenig die Stimmung der Menschen, denen ich an diesem Tag begegnete.

Was soll man auch jetzt abends machen? - Das bin gefragt worden. Ich bin am Montagabend mit meiner Frau in einem Supermarkt spazieren gegangen, wir haben keine Pflichteinkäufe gemacht, sondern uns etwas mitgenommen, was uns zum Abendessen dann besonders gut geschmeckt hat.

Wobei uns an diesem Tag etwas Besonderes aufgefallen ist: Wir wählen inzwischen Einkaufsstätten, bei denen das Handdesinfektionsmittel am Eingang besonders angenehm riecht. Besonders angenehm wird von mir ein Mittel empfunden, das wohl von Tresterherstellern geliefert wird. - Hat man das genutzt, wird man wohl bei einer Alkoholkontrolle der Polizei Probleme bekommen!

Gibt‘s auch gute Aussichten? - Wie‘s zu Weihnachten wird, kann ich meinen Lesern nicht sagen. Dafür ist Frau Merkel – situationsabhängig – zuständig. Was ich den Motor-KRITIK-Lesern in Aussicht stellen kann, ist der 1. VLN-Lauf 2021 – der auch als NLS-Lauf bezeichnet wird – und am 30.März 2021 durchgeführt werden soll.

Wenn schon nicht auf Weihnachten – weil es da noch Corona-bedingte Fragezeichen gibt - so freuen wir uns doch einfach auf diesen Tag! - So können wir uns Monate freuen!

Alles wird gut!

MK/Wilhelm Hahne
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Brief an den DMSB – der nicht hu-mo(h)r-los ist!

Es ist ein Brief der deutlich macht, wie sehr der meinungsbildende Teil unserer Gesellschaft sich von der angenommenen Bedeutung und Wichtigkeit von Organisationen und Aufsichtsorganen beeinflussen lässt. Ein „Offener Brief“ ist eigentlich ein Brief, den jeder lesen kann. Er ist offenbar dann nicht mehr „offen“, wenn er von einem Verein „mit kleiner Bedeutung“ an einen Verein „mit großer Bedeutung“ gerichtet ist. - Der wird dann auch von der so genannten Fachpresse nicht wahrgenommen. Dabei würde es reichen, man würde ihn überhaupt zur Kenntnis nehmen und  Auszüge zitieren. - Bei Motor-KRITIK kann es dabei natürlich nicht bleiben. Meine Leser finden den „Offenen Brief“ in ganzer Länge im „Anhang“. (Wenn er interessiert!) Da ich ihn in der Originalversion von der Internetseite des schreibenden Rallye Supercup e.V. herunter geladen habe, muss man ihn als Leser allerdings noch der vorhandenen Bildschirmgröße anpassen. In der hier nachfolgenden Geschichte ist dann auch zu lesen, wie es zu diesem „Offenen Brief“ kommen konnte – und was noch in den nächsten Wochen in diesem Zusammenhang auf uns zukommen wird. - Sicherlich sind dann die „Neuigkeiten“ von offiziellen Presseinformationen begleitet, die dann auch  – weil sie von einem „Großen“ kommen werden, der seinen neuen Präsidenten verkündet – gerne abgedruckt werden. - Aber eigentlich wird man die Leser in Sachen „Offener Brief“ so weiter „im Dunkeln tappen lassen“. - Das ist bei Motor-KRITIK anders – und beginnt dann schon mit einem „unverständlichen“ Titel zur folgenden Geschichte, der aber auch gegen Ende dann eine Aufklärung erfährt.

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F1-Termine & Nationalhymne: Nichts verbindet!

Nachdem zum GP-Termin in Portugal die Abfolge der Renn-Termine für die Saison 2021 festgelegt und bekannt gegeben wurde, weiß man eigentlich als deutscher Formel 1-Fan, dass im nächsten Jahr bei den „Großen Preisen“ die deutsche Nationalhymne weder vor noch nach einem Rennen gespielt werden wird.

  • In Deutschland wird es keinen „Großen Preis“ geben!
  • Es wird in 2021 auch keinen F1-Sieger mit deutscher Nationalität geben!

Das wird ständige Beobachter der Formel 1-Szene nicht überraschen, wohl aber Träumer, die noch nicht einmal begriffen haben, warum es wohl einen „Großen Preis der Eifel“, aber keinen „von Deutschland“ gegeben hat. Aber auch besonders jene, die sogar die Nürburgring-Nordschleife als nutzbare Strecke und einen möglichen Austragungsort für einen Formel 1-WM-Lauf empfinden.

Man muss nicht zwei Totalschäden auf der Nürburgring-Nordschleife erlebt haben – wie z.B. „Toto“ Wolff – um zu wissen:

„So, wie es heute ist, ist es viel zu gefährlich. Es gibt keine Auslaufzonen, dafür aber so viele Bodenwellen, dass ein Formel 1-Auto dort nie sicher fahren könnte. Und wenn man Hand an die Nordschleife legen würde, um sie kompatibel zu machen, so würde man die DNA der Strecke zerstören. Lass uns sie so lassen, wie sie ist. - Das ist Vergangenheit!“

Das ist der O-Ton „Toto“ Wolff, dem ich den O-Ton des deutschen Geschäftsführers der Nürburgring-Pächterfirma zum Thema „Formel 1 auf der Nordschleife“ gegenüber stellen möchte:

„Der Traum ist sicher auch bei uns da. Das wäre wirklich fantastisch. Um bei diesem Thema aber weiterzukommen, müssten alle Parteien an einen Tisch kommen – von der FIA und Liberty bis zu den Rennställen und den Fahrern. Da müsste man gemeinsam schauen, wie man das umsetzen kann. Die Fahrzeuge bräuchten sicherlich ein anderes Setup. Aber in Monaco und in Baku fährt man ja auch. Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg. Aber das ist natürlich noch weit entfernt.“

Um seinen Traum gegenüber „auto motor und sport“ dann mit der Feststellung zu ergänzen:

„Ich denke also schon, dass es die Strecke hergeben würde. Was die jährlichen Modernisierungsmaßnahmen angeht, gilt für die Nordschleife natürlich das gleiche wie für die Grand-Prix-Strecke. Wir haben hier in den letzten Jahren einen großen Kraftakt geleistet, und viel neuen Asphalt verlegt und zusätzliche Fangzäune errichtet. Man kann die Nordschleife also nicht vergleichen mit den Zeiten von Niki Lauda.“

Nur kurze Zeit später in Portugal wird klar: In 2021 wird in Deutschland überhaupt kein F1-Lauf stattfinden! Dafür aber: 23 F1-Läufe in 20 anderen Ländern dieser Welt. - Als würde es dann den Corona-Virus nicht mehr geben!

Aber es gibt noch die „Aramco“ als Sponsor. Und auch Corona wird noch zu berücksichtigen sein. - Also vielleicht doch noch der Nürburgring als ein „Lückenbüßer“?

Der Geschäftsführer des diesjährigen Mitveranstalters vom „Großen Preis der Eifel“, wird – trotz „Aramco“ – nicht böse sein, wenn der F1-Tross nicht in die Eifel einfällt. Der diesjährige „Große Preis“ war kein Erfolg! - Man muss auch die offiziell genannte Zahl von 13.500 Zuschauern in Zweifel ziehen. - Wie hier schon zu lesen, hatten die Mitarbeiter des Mitveranstalters freien Eintritt.  Am Renn-Sonntag selbst wurden dann auch die freien Mitarbeiter, die an den Parkplätzen Dienst taten, nach Abschluss ihrer Arbeit dort gebeten – passend zum Rennbeginn – dann kostenlos auf den Tribünen Platz zu nehmen.

  • Sie mussten die sonst im Fernsehen als „unschön“ empfundenen Besucher-Lücken auffüllen!

„Deutschland, Deutschland über alles“? - Andere Nationalhymnen sind vom Text her auch nicht besser. - Aber besonders die italienische ist musikalisch reizvoller! - Meine ich. -  Auch vor oder nach einem Formel 1-Lauf.

Aber auch 2021 wird öfter die Nationalhymne des Vereinigten Königreichs von Großbritanien und Nordirland zu hören sein:

„Gott schütze unsere gnädige Königin!“

Lewis Hamilton‘s Beitrag zur Erinnerung an die Gleichberechtigung von Mann und Frau!

MK/Wilhelm Hahne
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Neues „Bermuda-Dreieck“: Unfälle „gehen unter“!

Am letzten Wochenende – exakt am 24. Oktober – hätte ein Lauf zur NLS (Nordschleifen-Langstrecken-Serie) stattfinden sollen. Mit einem schlüssigen Argument zur Corona-Entwicklung wurde es abgesagt. Tatsächlich gab es – auch – zu wenige Nennungen, so dass die Veranstalter gerne abgesagt haben, zumal das am gleichen Wochenende laufende 24h-Rennen im belgischen Francorchamps eine Reihe von gutes Nenngeld zahlenden GT3-Teams „abgesaugt“ hatte.

Da hat man gerne – wie hier auch bei Motor-KRITIK informiert wurde – auf „Touristenfahrten“ á 30 Euro pro Runde umgeschaltet! - Und das war ein Geschäft! - Aber wo „gehobelt wird, da fallen auch Späne!“ - Da haben nicht nur viele „Touristenfahrer“ dann auf der an diesem Wochenende frei bleibenden Rennstrecke ihre Runde drehen können, sondern einigen ist – wie man so schön sagt – nicht nur das Talent, sondern auch die Straße ausgegangen.

Natürlich – so muss man sagen – hat es so eine Reihe von Unfällen gegeben, die aber wohl alle ohne jeden Personenschaden geblieben sind. - Ich darf das deswegen hier bei Motor-KRITIK schreiben, weil nach meinen Beobachtungen über Jahrzehnte, Unfälle mit Personenschaden von der Polizei nicht nur registriert, sondern dann auch – zumindest meist – auch vermeldet wurden.

  • Das ist schon – auch bei der Polizei - wegen des „Tätigkeitsnachweises“ notwendig!

Ich habe mich mal bemüht, an diesem Wochenende – 24./25. Oktober 2020 – nicht nur mitzuzählen, wie oft die Rennstrecke geschlossen wurde, sondern habe auch versucht, die Unfälle mit zu zählen, die an diesem Wochenende sicherlich auch vom „Nürburgring Safety Team“ mitgezählt wurden. Dieses Team besteht seit 2014 und überwacht u.a. auch die „Touristenfahrten“. Die Mitglieder dieses „Safety Teams“ sind sehr gut ausgebildete Marshals, wofür bei einigen schon die Grundausbildung bei der Polizei eine gute Voraussetzung ist.

Grundsätzlich wird die Rennstrecke während der „Touristenfahrten“ geschlossen, wenn auf der Strecke eine Unfall-Aufnahme erfolgen muss. Aber dazu wird nicht immer offiziell die Polizei gebraucht, die nur dann in neuerer Zeit zum Einsatz zu kommen scheint, wenn ein Personenschaden gemeldet wird.

  • Ich habe am Wochenende (Sa./So.) mehr als ein Dutzend Unfälle während der „Touristenfahrten“ gezählt, aber es gibt bis heute keine Polizei-Meldung über irgendeine Unfall-Aufnahme!

Man kann darum auch nicht sicher sein, dass solche – unbedeutenden (?) - Unfälle überhaupt in der offiziellen Unfall-Statistik der Polizei Aufnahme finden. Jedenfall ist die Geschäftsleitung der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG daran wohl auch nicht interessiert.

Es hat schon zu Zeiten, als noch der Nürburgring im Besitz einer landeseigenen GmbH war, immer wieder Situationen gegeben, die – und ich habe „damals“ schon mit meinem Kollegen Luki Scheuer darüber diskutiert – die weitere Durchführung von „Touristenfahrten“ sehr erschwert hätten. - Aber von Mainz bis Adenau war man daran wohl nicht interessiert.

An dieser Grundeinstellung scheint sich auch heute – nachdem der Nürburgring nicht mehr im Besitz des Landes Rheinland-Pfalz ist – wenig geändert zu haben. Im Gegenteil! - Inzwischen haben sich auch die Preise pro Runde deutlich erhöht. Und wo der geschäftliche Erfolg größer geworden, für das Gesamtergebnis p.a. eine immer größere Bedeutung gewonnen hat, da ist wohl das Interesse an einer exakten Erfassung von Unfällen jeder Art geringer geworden.

Sie verschwinden im neuen „Bermuda-Dreieck“ Nürburgring-Nordschleife!

MK/Wilhelm Hahne
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ONS & DMSB: Motor-KRITIK enthüllt Zusammenhänge!

Dass aus ONS und OMK der DMSB wurde, ist lange her. Wer nach dem Warum sucht und Wikipedia fragt, erhält als eine verständliche Antwort, dass es sich um eine Fusion gehandelt habe. Das scheint logisch und wird dann auch nicht weiter hinterfragt. Wenn hier in Motor-KRITIK bisher über die „neue Sportbehörde“ DMSB geschrieben wurde, so musste oft von unverständlichen Entscheidungen berichtet werden, die aus persönlicher Sicht nicht immer im Sinne des Sports zu empfinden waren. Als ich 2016 von einem Wechsel des damaligen Generalsekretärs des DMSB hin zur DMSW als Geschäftsführer informierte, war ich eigentlich schon nahe dran, an dem wirklichen Grund, der am 8. Juni 1997 zur o.g. „Fusion“ führte, um dann – wie es bei Wikipedia heißt, „1998 die Nachfolge der OMK und ONS zu übernehmen“. - Der eigentliche Grund wurde mir erst durch Zufall klar, war dann der Anlass zu weiteren Recherchen, die eigentlich im Ergebnis den bei mir schon vorhandenen Eindruck bestätigten, dass nicht nur der Sport allgemein, sondern auch der Motorsport deutlich von der Frage bestimmt wird: Wie komme ich zu guten – und noch besseren - geschäftlichen Ergebnissen? - Die Neugründung des DMSB war aus meiner heutigen Sicht auch damals schon eine Antwort auf diese Frage. - Nachdem ich mich über eine lange Zeit mit Details in der Sache befasst habe, glaube ich heute meinen Lesern zum Inhalt der folgenden Geschichte ankündigen zu können:

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Die Zwei von der NLS-Orga 6: Dichtung & Wahrheit!

Was Goethe schon mit dem Titel zu seiner Biographie deutlich machte, gilt eigentlich auch für ein auf den NLS-Internetseiten veröffentlichtes Interview. Man kann diese Internet-Seiten auch über „vln.de“ erreichen. Nur wird das dem geneigten Leser nicht kund getan. - Es wäre auch die  Erinnerung an eine gute Zeit in der Vergangenheit!

Hier ein Ausschnitt von dem präsentierten Interview-Titel, den man ernst nehmen muss. Warum aber überhaupt zu diesem Thema noch ein Interview erscheinen musste, erschließt sich – zumindest mir – nicht. - Jedenfalls ist dieses Interview nicht der Versuch einer Korrektur meiner Darstellung in Motor-KRITIK vom gleichen Tag, denn die Einstellung auf der NLS/VLN-Seite erfolgte schon am 19. Oktober um 10:54 Uhr, wurde dann noch mal um 11:35 Uhr etwas „modifiziert“. Die Motor-KRITIK-Geschichte wurde dagegen erst um 15:54 eingestellt.

Ich selber habe das Interview der zwei Orga-Mitglieder von NLS-Lauf 6 allerdings erst gestern, am 20. Oktober gelesen und empfinde es eigentlich als überflüssig und geradezu peinlich.

Ich bleibe bei meiner Darstellung, dass die Entscheidung zur Absage des Rennens von den absehbaren finanziellen Einbußen geprägt war, die man aber in diesem Moment gut mit „Corona-Argumenten“ kaschieren konnte. Es wird auch die Darstellung:

„Die finanzielle Seite spielte für die Absage keine Rolle, das möchte ich ausdrücklich betonen.“

sehr geschickte durch die Aussage unterstrichen:

...“wir hätten die Rennen auch durchgeführt, wenn beispielsweise nur 80 Fahrzeuge am Start gewesen wären.“

Diese Aussage ist nicht zu widerlegen, sie unterstreicht, dass man schon davon ausgeht, dass es heute niemanden mehr gibt, der auch eine solche Aussage überprüft. - Ich habe das getan und muss feststellen:

Zum Zeitpunkt der Absage des NLS-Laufs Nr. 6 gab es weniger als 80 Nennungen!
(Vor allen Dingen fehlten SP9/GT3-Nennungen! 10 davon würden fehlende 46.000 € Nenngeld bedeuten!)


Da hat man dann nicht nur die „Corona“-Situation zur Argumentation genutzt, sondern am 20. Oktober – wie von mir am 19. Oktober vorhergesagt – dann schnell noch Freitag, den 23. und Samstag, den 24. Oktober für „Touristenfahrten“ freigeschaltet. - An diesen Tagen bringen die 30 Euro pro Runde!

Da hat dann z.B. auch der Fahrzeugvermieter „RSRNürburg“ schnell reagiert und noch vor Mitternacht des 20. Oktober sein „Sonderangebot“ per E-mail herausgeschickt:

„Die unglückliche Absage des NLS (VLN) -Rennens am 24. Oktober bringt zumindest etwas Gutes mit sich: neue Daten, um die Strecke zu fahren, mit einer vielversprechenden Wettervorhersage!
Noch besser Sie fahren sowohl die Nordschleife als auch die GP-Strecke - wie im Rennen - nur zum Nordschleife-Preis!“

Und schon wieder scheint allen geholfen! - Gemessen an der Unfallhäufigkeit an den Tagen der letzten „Touristenfahrten“, dürfte dann auch die Adenauer Polizei gut beschäftigt sein. Mit Unfallaufnahmen und einer Weiterführung der Unfallstatistik für die Nürburgring-Nordschleife.

Da passt dann auch die aktuelle Warnung der Pressemitteilungs-Multiplikatoren „LSR-Freunde“, die inzwischen vor der „Macht“ des Nürburgring-Pächters genauso kuschen, wie die Video-Filmer und Fotografen rings um den Ring, gut ins Bild. - Auch wenn es z.Zt. eigentlich nicht so gut ausschaut: Alles wird gut! - Verstanden?

Zumindest wird alles als gut verkauft!

MK/Wilhelm Hahne

PS: Während die Orga-Spitze der NLS verkündet: „Wir hoffen in den nächsten 14 Tagen die Voraussetzungen schaffen zu können, den Doubleheader durchzuführen. Das liegt aber nicht nur in unseren Händen.“, möchte ich, der lieber mit dem Kopf arbeitet, vorhersagen: Auch der NLS-„Doubleheader“ am 7./8. November 2020 wird abgesagt!

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Am Nürburgring arbeitet man gerne im/mit Nebel!

Es gibt einige Dinge im Tagesgeschehen von Firmen, die schon mal gerne im Dunkeln gehalten werden. Trotzdem streift schon mal die Taschenlampe eines Journalisten mit ihrem Licht Dinge, die in solchen Firmen eigentlich im Dunkeln bleiben sollten.

Wenn nun schon Dinge ins richtige Licht gerückt werden, dann versucht man die einzunebeln. Jeder so gut er kann. Aber nicht jeder ist so gut.

Aber es gibt auch gute Mitarbeiter solcher Firmen, die dann offen zu Tage liegende Entwicklungen trotzdem im Nebel verbergen möchten. Wenn dann – mit Fotos nachweisbar – dass es sich wohl mehr um Phantasie-Nebel – bestenfalls „Dunst“ gehandelt hat, dann verlegt man den Nebel halt in größere Höhen.

Am Nürburgring wurde so aus einem allgemein vorhandenen Nebel, dann ein spezieller Nebel-Ring, der in diesem Fall – dem Freitag, dem 9. Oktober 2010, dem Tag des 1. & 2. Freien Trainings der Formel 1 – die Durchführung dieses Trainings unmöglich machte, weil eben ein – vom Nürburgring aus wohl nicht sichtbarer Nebel-Ring – einen evtl. notwendigen Flug des direkt am Medical-Center stationierten Medical-Hubschraubers hin zu einem im Umkreis von 20 Flugminuten entfernten Krankenhaus verunmöglicht hätte.

Argumentiert man am Nürburgring. Und hat den Startplatz für den Hubschrauber dann um drei Kilometer weiter entfernt an einen Startpunkt verlegt, der um ca. 25 Meter tiefer liegt als direkt am Medical-Center. Das alles wurde in ein FIA-Protokoll aufgenommen. - ??? - Da bleiben viele Fragezeichen!

Außer den an solchen Faxen beteiligten Ausführenden, wurden diese ganzen Angaben, Veränderungen – die dann auch Eingang in ein Protokoll fanden – von niemandem verstanden. - Aber über solche „sinnvollen Handlungen“ wurde ernsthaft berichtet!

Hier in Motor-KRITIK habe ich Fotos mit und ohne Zeitangaben veröffentlicht, die die Sichtverhältnisse am Freitag, dem 9. Oktober 2020 optisch deutlich machten. Ich hatte auch den Deutschen Wetterdienst um eine Auflistung der Sichtweiten gebeten, die an jenem 9. Oktober an der DWD-Wetterstation Nürburg-Barweiler (das ist die genaue Bezeichnung) gemacht wurden.

Das hat leider nicht ganz so schnell funktioniert. Aber ich habe nun diese Messungen, die exakt im Ort Barweiler durchgeführt wurden, einem Ort, der vom Nürburgring exakt 7,8 km entfernt liegt, inzwischen nicht nur vorliegen, sondern auch als pdf-Datei in den Anhang dieser kleinen Geschichte gestellt.

Die Messungen wurden alle 10 min vorgenommen und geben jeweils an, wie weit man an diesem Tag im Gebiet um den Nürburgring sehen konnte. Grundsätzlich wird die Richtigkeit der in Motor-KRITIK veröffentlichten Fotos bestätigt.

  • Zur Zeit der Durchführung des 1. Freien Trainings wurde von der DWD-Wetterstation Nürburg-Barweiler die schlechteste Sicht mit 1,9 Kilometer gemessen.
  • Zur Zeit der Durchführung des 2. Freien Trainings wurde von der DWD-Wetterstation Nürburg-Barweiler die schlechteste Sicht mit 2,3 Kilometer gemessen.

Ich verkneife mir jeden Kommentar! - Jeder Motor-KRITIK-Leser sollte nun in der Lage sein, die offiziellen Aussagen von F1-Rennleitung oder Öffentlichkeitsarbeiter des Nürburgrings zu werten.

Man sollte die gute Vorstellung von talentierten Darstellern an diesem Oktober-Tag aber nicht vergessen, weil sie sicherlich zu einem Drehbuch gehören, dessen Szenen nicht in der richtigen Reihenfolge „abgespielt“ wurden.

Sind sie vielleicht ein Puzzle-Stück, das erst in ein später sichtbar werdendes Bild gehört? Da muss es dann – wenn man sich erinnert – eingefügt werden!

Motor-KRITIK packt dieses Geschehen um Hubschrauber und Formel 1 darum mal in die Schublade mit der Aufschrift: „Plus eins im Sinn“, um es dann später – bei passender Gelegenheit - heraus holen zu können.

Ich bin sicher, dass ich diese „Freitag-Packung“ noch mal verwenden kann. In einem Film, in dem die Darsteller dann vielleicht andere Namen tragen.

MK/Wilhelm Hahne
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NLS ./. Touri-Fahrten: Entscheidung gefallen!

Ich habe meine Leser noch gestern Abend – nach der offiziellen Absage des 6. NLS-Laufs vom gleichen Tag – mit Fakten bekannt gemacht, die ihnen sonst verborgen geblieben wären und es ihnen überlassen, unter Einbeziehung dieser Fakten zu einer eigenen Meinungsbildung zu kommen.

Nun haben mich heute Leser gebeten, auch in diesem Fall doch – bitte – meine persönliche Meinung zu der wohl für einige Fans überraschenden Entwicklung deutlich zu machen. - Das ist eigentlich sehr einfach:

  • Beim 6. NLS-Lauf hätten den Veranstaltern deutliche finanzielle Verluste gedroht!

Was bevorstand, konnte man schon der Information für die möglichen Teilnehmer vom 14. Oktober  entnehmen, die gestern von mir veröffentlicht wurde. Da ist u.a. zu lesen:

...„Für das sechste Saisonrennen werden wir zudem in die Boxen zurückkehren, nachdem sich dieses Modell beim 24h-Rennen als praktikabel erwiesen hat.“...

Das ist richtig! - Aber nur, wenn die Starterzahl für alle Klassen zusammen unter 100 Teilnehmern liegt, denn beim 24h-Rennen waren die Boxen max. mit drei Teilnehmern belegt. Die sich aktuell verschärfende Corona-Situation hätte sicherlich auch kaum eine andere Belegung zugelassen.

Wenn man nun noch einen Blick in das bisherige Nennungsergebnis für das 24h-Rennen in Francorchamps wirft, das am gleichen Wochenende wie der 6. NLS-Lauf durchgeführt wird, so wird verständlich, warum man noch an einem Sonntag am Nürburgring „die Reißleine gezogen hat“. - Das geschah an einem eigentlich arbeitsfreien Tag, der vor dem Nennungsschluss für die NLS-Veranstaltung am Montag, 19. Oktober 2020, 12:00 Uhr liegt, also einem Zeitpunkt, der eine sehr gute Übersicht ermöglichte, mit welchen Starterzahlen zu rechnen war. - Und wieviel GT3 nicht kommen würden!

Im Anhang finden meine Leser eine Auflistung der Starter zum 24h-Rennen in Francorchamps, die deutlich macht, dass sich viele GT3-Starter, Teams und Fahrer, sonst am Nürburgring unterwegs, für einen Start im belgischen Spa entschieden haben.

Nun zahlen gerade GT3-Teams für den Start am Nürburgring ein hohes Nenngeld und tragen daher mehr als die Teams anderer Klassen zur Kostendeckung bei. So war – spätestens – am Sonntag klar, dass der 6. NLS-Lauf einen deutlichen Verlust bringen würde.

Wenn man nun diesen Termin – für mich nicht überraschend – gecancelt hat, so wird dieser Wochenend-Termin nun für „Touristenfahrten“ frei, wo man – selbst bei schlechtem Wetter - in jedem Fall „ein Geschäft machen“ wird. Die Durchführung der NLS-Veranstaltung hätte dagegen einen deutlichen Verlust bedeutet.

  • So einfach ist das – und lässt sich dazu noch gut mit „Corona“-Argumenten kaschieren!

Hätte man den 6. NLS-Lauf durchgeführt, wäre zu allem Verlust noch die für die Veranstalter „dumme Frage“ aufgetaucht, warum man bei den ersten VLN-Läufen mit großem Aufwand das Fahrerlager umgebaut und praktisch in die Strecke eingebaut hat, was dann – bei den verordneten Geschwindigkeitsbeschränkungen – zu Strafen führte, die das Rennergebnis genauso negativ beeinflussten, wie die verordneten Mindest-Standzeiten und andere überzogene Reglement-Bestimmungen, die den sportlichen Charakter dieser Langstreckenrennen nicht gerade unterstrichen haben. Da zählt auch das Argument nicht, dass man Klagen über nicht gleichmäßig arbeitende Tanksäulen vermeiden wollte.

Die Teams und Fahrer sind sicherlich nicht dafür verantwortlich zu machen, wenn z.B. das gesamte Tanksystem am Nürburgring seit vielen Jahren nicht „dem Stand der Technik“ entspricht.

Es können am Nürburgring auch weder „Versuche“ mit Renn-Dieseln, noch solche mit Renn-Tourenwagen durchgeführt werden, die mit Bio-Kraftstoff befüllt werden müssten. - Die Tankanlage ist nur auf das Betanken mit Super-Plus – und das zu eindeutig überzogenen Preisen – ausgelegt.

Da ist die Absage eines Rennens – aus welchen Gründen auch immer – sicher das kleinere Übel für manches Team!

MK/Wilhelm Hahne
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Über Rennabsagen und den Einfluss von Corona!

Nachdem am Nürburgring das Formel 1-Rennen am 11. Oktober nicht nur abgewickelt, sondern auch medial „abgefeiert“ ist, hat man sich nun offensichtlich zu einer Kursänderung entschlossen.

Natürlich passten die Motor-KRITIK-Detail-Informationen dazu schon nicht ins Konzept der dynamischen Macher der Nürburgring-Verantwortlichen. Aber Motor-KRITIK informiert nicht auf der Basis von offiziellen Darstellungen, sondern auf der Basis eigener Recherchen.

Zu den Ergebnissen solcher Recherchen gehört es auch, dass ich weiß, wie der Nürburgring-Pächter schon direkt am Montag nach dem Formel 1-Grand-Prix den Veranstalter der „Westfalen-Trophy“ dazu anregte, sein Rennen abzusagen. An diesem 12. Oktober informierte man vom Nürburgring aus den Veranstalter mit folgendem E-mail-Inhalt:

„Wie eben besprochen, muss das Hygienekonzept zur Westfalentrophy angepasst werden. Folgende Punkte sind zu berücksichtigen:

  • Im kompletten Fahrerlager besteht die Verpflichtung zum Tragen eines Mund-   Nasenbedeckung
  • Die komplette Orga-Crew des MSC Bork muss einen Covid 19 Test nicht älter als 48 Stunden vorweisen (Beherbergungsverbot Rheinland Pfalz).  
  • Alle Teilnehmer aus einem Risikogebiet  (7 Tage Inzidenz größer/gleich 30) müssen eine Covid 19 Test vorweisen, der zum Anreisezeitpunkt nicht älter als 48 Stunden ist          
  • Teilnehmer, deren Fahraktivität für das Wochenende beendet ist, müssen das Fahrerlager umgehend verlassen

Es müssen flächendeckend Desinfektionsstationen vorgehalten werden (stehen unsererseits zur Verfügung).“

Motor-KRITIK hat so u.a. seine Leser dann von der Absage des Rennen unter „Aktuell“ schon am 13. Oktober informieren können.

Am 14. Oktober informierte die „Manager-Group“ am Nürburgring dann die Teilnehmer des für den 24. Oktober geplanten 6. NLS-Laufs als Mit-Veranstalter so:

„Liebe Teilnehmer,
das sechste Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie ist auf den 24. Oktober datiert. Hierzu stehen wir mit den verantwortlichen Behörden im steten Austausch und wir gehen aufgrund der konstruktiven Gespräche davon aus, dass wir zeitnah die Zulassung zur Durchführung der Veranstaltung erhalten werden. Aufgrund der aktuellen Corona-Entwicklungen werden sich gegenüber den vorangegangenen Rennen jedoch einige Veränderungen ergeben.
Es ist zum jetzigen Zeitpunkt davon auszugehen, dass alle Personen (Fahrer, Teammitglieder, Helfer), die aus einem Kreis mit einer Inzidenzzahl von mehr als 30 kommen, vor dem ersten Betreten des Fahrerlagers einen negativen COVID-19-Test nachweisen müssen, der nicht älter als 48 Stunden ist. Ob dies für Euren Landkreis zutrifft, könnt Ihr unter folgenden Link prüfen. Dazu einfach auf der Karte den entsprechenden Landkreis anklicken.
https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4
Setzt Euch bitte rechtzeitig mit einem Labor oder Eurem Hausarzt in Verbindung, um entsprechende PCR-Tests zu planen. PCR-Schnelltests sind zulässig. Wir arbeiten daran, in Ausnahmefällen und nach vorheriger Rücksprache in begrenzter Anzahl Testmöglichkeiten in der Nähe des Nürburgrings zur Verfügung stellen.
Für das sechste Saisonrennen werden wir zudem in die Boxen zurückkehren, nachdem sich dieses Modell beim 24h-Rennen als praktikabel erwiesen hat. Zum jetzigen Zeitpunkt ist ist davon auszugehen, dass bei der Veranstaltung keine Zuschauer zugelassen sein werden.
Wir halten Euch mit weiteren aktuellen Informationen auf dem Laufenden.

Christian Stephani
Geschäftsführer VLN VV GmbH & Co.KG“

Die nächste Information des Veranstalters zu seinem 6. NLS-Lauf erfolgte dann heute mit folgendem Text:

„18.10.2020
Sechstes Rennen der NLS abgesagt
Nach intensiven Gesprächen mit allen beteiligten Stellen hat sich die VLN frühzeitig dazu entschlossen, das für Samstag, 24. Oktober vorgesehenen 6. Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie abzusagen. „Aufgrund der Entwicklung des COVID-19-Infektionsgeschehens der letzten 14 Tage ergeben sich eine Woche vor der Veranstaltung zu viele Unwägbarkeiten, so dass wir die Durchführung des 45. DMV Münsterlandpokals zum jetzigen Zeitpunkt nicht gewährleisten können“, sagt Ralph-Gerald Schlüter, Generalbevollmächtigter VLN e.V. & Co. oHG. „Der für den 7. und 8. November geplanten Double-Header zum Saisonfinale ist von der Entscheidung derzeit nicht betroffen.“

Diese Meldung wurde von der Pressestelle der NLS/VLN versendet.

Die Motor-KRITIK-Leser mögen ob dieser Entwicklung eine eigene Meinung entwickeln: Am 11. Oktober hätte man gerne 15.000 Zuschauer begrüßt, am 12. Oktober hat man ein für den 18. Oktober geplantes Rennen verhindert, am 14. Oktober den NLS-Teilnehmer die normale Boxen-Nutzung angekündigt, um dann heute – am 28. Oktober – den für den 24. Oktober geplanten NLS-Lauf abzusagen.

MK/Wilhelm Hahne
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„Großer Preis der Eifel“: Alles eitel Sonnenschein?

Sonnig, aber kalt war es am Renn-Sonntag. Aber das ganze Rennwochenende wurde durch die Informationspolitik der Veranstalter vergoldet. Für den Ausfall der beiden Trainingseinheiten am Freitag hat man schließlich – als alle anderen Argumente nicht mehr zogen – einen „Nebelring“ verantwortlich gemacht, der natürlich am Nürburgring selbst nicht zu sehen war. - Und der Deutsche Wetterdienst antwortet nicht! - Meine Anfrage war von Montagfrüh. Wir haben heute Freitag. - Sind alle Mitarbeiter aus Sicherheitsgründen im Homeoffice oder haben die Übersicht im Nebelring verloren? - Nachstehend zeige ich auch den Screenshot der Aufnahme einer Web-Kamera am Ring, die die reale Situation darstellt. - Von einem „wachen“ Leser zu Beginn des ausgefallenen zweiten Freien Trainings gemacht. - Am Ende dieser Geschichte zeige ich dann auch, was man selbst aus solchen Fotos machen kann! - Ein Gleichnis zur aktuellen Informationspolitik am Ring, die offenbar „nach Gutsherrenart“ erfolgt. Dazu werde ich auch noch ein Beispiel vom Samstag anführen - dem 10. Oktober 2020 - das sich dann aber auf Ereignisse auf der Nürburgring-Nordschleife bezieht.  - Aber versuchen wir doch zunächst mal eine Antwort auf die Frage zu finden:

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