VLN/NLS 1 in 2023: Erinnerungen an die Zukunft!

Ein unverständlicher, dummer Titel. Darum passend zur Entwicklung der VLN/NLS. Was sich dort für die Saison 2024 abzeichnet, ist geradezu grotesk. Gerade der aktuelle Start in die Saison 2023 ist so Anlass für Motor-KRITIK, sich noch einmal zu erinnern und in die Zukunft zu blicken. So sei denn der unverständliche Titel zu dieser Geschichte kurz erklärt. - Man wird aber wohl die ganze Geschichte lesen müssen, die nicht nur über den ersten NLS-Lauf in 2023 vom vergangenen Samstag informiert, sondern in dem ich auch einen Blick zurück werfe, auf den Serien-Start in 1977. -. Gleichzeitig werde ich aber auch einen Blick weiter voraus werfen, in die – wahrscheinliche – Situation, wie sie die VLN-/NLS-Fans dann zum Saisonstart 2024 vorfinden werden. - Vor uns liegt eine geradezu alptraumhafte Entwicklung der Serie, die auch den Motorsport in Deutschland insgesamt beeinflussen wird. Dagegen ist das aktuelle Schaulaufen mit interessanten Führungsfahrzeugen für die einzelnen – drei – Startgruppen in Lauf 1 der NLS-Serie 2023 wohl nur ein Grund zum Lächeln. Was hier zu lesen ist, kann leider kaum zum Lachen anregen, wohl eher zum Weinen – aber mindestens ein nachdenkliches Kopfschütteln auslösen. - Gentleman, start your engines! - Liebe Leser, nehmen Sie sich bitte zum Lesen ein paar Minuten Zeit:

VLN/NLS 1 in 2023: Erinnerungen an die Zukunft!

Wie meine Leser, die regelmäßig auf diese Seite schauen wissen, war ich auch am Wochenende vor dem gerade durchgeführten NLS-Lauf 1 am Nürburgring, um mir – für meine Leser – ein Bild zu machen. - Das übrigens auch im wörtlichen Sinne, denn ich führe bei solchen Besuchen meine Kamera – die heute praktisch ein kleines technisches Kunstwerk ist – immer mit.

So habe ich dann auch am 11. März 2023 das hier eingestellte Foto machen können. Und was ist daran Besonderes? - Eigentlich nichts! - Nur hatte ich Informationen, die es mir richtig erscheinen ließ – wo ich denn schon mal „vor Ort“ war – mal schnell ein Foto zu machen. Wenn es stimmen würde, was mir „per Brieftauben“ zugetragen wurde, dann müsste ein Foto vom gleichen Objekt ab Anfang 2024 ganz anders aussehen. - Zur Sicherheit wollte ich „das Andere“ aber schon im Archiv haben.

Darum war ich jetzt am 18. März – immer noch 2023 – schon erstaunt und fast erschrocken, als sich schon zu diesem frühen Termin das hier eingestellte Bild bot. Bevor meine Leser mit der Detailuntersuchung der Fotos beginnen: Oberhalb der „AvD“Werbung auf dem Fahrstuhl- des „Dunlop“-Turms, der in der Hauptsache den Caterern zum Zuführen ihrer Delikatessen zu den oben angemieteten Loungen der Teams und Industrie dient, fehlt auf diesem Foto vom Renn-Sonntag der Hinweis auf den „ADAC“!

Ich habe dann gleich mal nachgeschaut, ob es die ADAC-Lounge noch geben würde: Sie gibt sie noch! - Im Fahrerlager habe ich dann auch noch andere Hinweise gefunden, wozu es hier nur ein Beispiel gibt. Auf allen Fahrer-Overals war auch noch die Pflichtwerbung (!) mit dem „gelben Hinweis“ auf den ADAC zu finden. - Also wird die offizielle Darstellung einer – nach meiner Kenntnis – am Montag, den 13. März 2023 am Nürburgring getroffenen Entscheidung – wie ich es empfinden – in seinen Auswirkungen erst ab 1. Januar 2024 spürbar werden.

  • Die „roten Fleckerln“ auf den Fahrer-Kombis werden so erst ab diesem Termin zu sehen sein!

Zu diesem Termin wird der Besitzer des Nürburgring zusammen mit dem AvD eine gemeinsame GmbH gründen, an der der AvD aber nur zu 49 Prozent – so meine Information – beteiligt sein wird. Diese neue Firma übernimmt dann die „Vermarktung“ der jetzigen NLS/VLN!

Zu dem Zeitpunkt der Durchführung des Rennens war - zumindest – ein Teil der Veranstalter, die auch 2024 die Einhaltung der sportlichen Rahmenbedingungen garantieren müssen, ahnungslos. Die „Partner“ werden erst in den nächsten Tagen (oder Wochen?) erfahren, wo und wie „die Musik 2024 spielt“! Interessant wird werden festzustellen, wie weit der Einfluss der „Mutter ADAC“ in München auf die ihm „nur“ korporativ angeschlossenen Vereine sein wird, die in Sachen NLS/VLN die Mehrzahl der Rennveranstalter darstellen. - Oder wechseln die dann zum AvD?

Interessant, ja geradezu spannend wird auch sein zu beobachten, wie sich durch eine solche gravierende Entscheidung das Bild im deutschen Motorsport evtl. verschieben wird. Denn machen wir uns nichts vor:

  • Der ADAC dominiert in der Realität derzeit (noch) den Motorsport in Deutschland ganz klar.

Wer etwas anderes sieht – oder empfindet – ist ein Träumer!

Wenn man einmal auf den Terminplan schaut, den die Nürburgring 1927 GmbH& Co. KG gerade auf ihrer Pressekonferenz am Weltfrauentag zeigte, so kommen am Nürburgring insgesamt überwiegend ADAC-Veranstaltungen zur Durchführung. Unter anderem das 24h-Rennen des ADAC Nordrhein, unter dessen „Oberaufsicht“ das 24h-Rennen seit 1970 auf der Nürburgring-Nordschleife durchgeführt wird.

Ich habe dieses Foto nur gemacht, weil „TOTAL“ gerade sein deutsches Tankstellengeschäft (und das in den Niederlanden) nach Polen verkauft hat. Man ändert seine Zukunftsstrategie, jetzt auf Strom und Wasserstoff. Das lässt es nicht wahrscheinlich erscheinen, dass „TOTAL“ weiterhin Hauptsponsor des 24h-Rennens am Nürburgring sein wird. - Wenn es denn der ADAC Nordrhein – auch ab 2024 – weiterhin am Nürburgring durchführt!

Die ganze Entwicklung am Nürburgring – wie sie sich jetzt zumindest mir darstellt – ist unklar. Klar ist, dass es für die NLS/VLN für die Saison eine neue Ausschreibung geben wird, an der übrigens schon zur Zeit Volker Strycek, seines Zeichens – auch – AvD-Sportpräsident, persönlich arbeitet. Aus meiner Sicht ist auch das delikat, weil sein Sohn Robin zur Zeit eine Position beim DMSB einnimmt, die ihn vor Wochen auch ermächtigte, mit bei der Streckenabnahme der Rennstrecke Nürburgring-Nordschleife für das Jahr 2023 dabei zu sein.

Sein „Vorgänger“, Michael Günther, ist – wie ich schon vermeldete – inzwischen u.a. für die Vermietung von überflüssigen Büroräumen des DMSB in deren Wirtschafts GmbH zuständig, einer Firma, an der sowohl ADAC als auch AvD beteiligt sind, die beide auch zu den Gründungsmitgliedern des DMSB gehören. - Auch zu denen, die mal – wenn man ans Geld denkt – die ONS – und ihre „Kasse“ - erfolgreich auflösten! (Motor-KRITIK informierte!) Aber  – und daran besteht nach meinen Beobachtungen kein Zweifel – wird die Sportpolitik des DMSB primär vom ADAC beeinflusst. - Was nicht immer zu „sinnigen“ Entscheidungen führt.

So war die DMSB-Entscheidung für ein spezielles Nordschleifen-Permit in den Stufen A und B eigentlich nur eine neue, zusätzliche Einnahme-Quelle für den DMSB, die unter normalen Umständen längst wieder abgeschafft sein müsste. - Aber es hat sich kaum jemand getraut, die Einführung dieser zusätzlichen Lizenz zum Befahren einer einzelnen Rennstrecke in Frage zu stellen. Zumindest ist ein solcher Versuch bereits im ersten Ansatz stecken geblieben!

Wenn ich am Wochenende schon mal die Abläufe am Nürburgring als Journalist beobachtet habe, so hat mich auch die Zusatzeinnahme der dortigen „Driving Academy“ interessiert, die gerade jetzt in Verbindung mit dem gerade hinter uns liegenden Rennwochenende auch einen Lehrgang zur Erlangung von „Permit B“ im Programm hatte. Es gibt immerhin eine Reihe von neuen, jungen Fahrern, die am 24h-Rennen dieses Jahres mitfahren wollen. Das geht nicht ohne „Permit“. Folglich zahlt man für einen Lehrgang, bei dem man – auch – mit einem Bus um die Nordschleife gekarrt wird, um bei kurzen Halten vorgeführt zu bekommen, wie „toll hoch“ doch z.B. die Curbs sind. Die wirken tatsächlich, wenn man davor steht so „mächtig“, dass man sich danach kaum trauen wird, mal darüber zu fahren.

Tatsächlich gibt es aber einige Stellen auf der Nordschleife, wo man – will man richtig schnell sein – die Curbs „mitnehmen“ muss! Das geht aber nur dann, wenn man auch so schnell ist, dass die Fahrzeugseite, mit der man über den Curb „gleiten“ möchte, auch richtig entlastet ist, d.h. die volle Last bei der Kurvendurchfahrt auf der Kurvenaußenseite des Fahrzeugs liegt.

Die Teilnehmer an diesem Kurs werden auch sicherlich nicht beim „Erzählen“ begreifen, dass es eine „Ideal-Linie“ bei der Kurvendurchfahrt auf der Nordschleife gar nicht gibt. Es gibt abhängig vom Wetter, Motor-Einbaulage, Front- oder Heckantrieb, von der Motorleistung immer andere „Ideallinien“, die – wenn man „tiefer geht“ – sogar von der jeweiligen Fahrwerkabstimmung bestimmt werden. - Wenn der Fahrer die im Detail überhaupt kennt und sie – aus Erfahrung – begreift!

Ich habe oben nicht nur eine lustige Wollmütze, die auf den Ort meiner Beobachtungen – Nürburg – hinweist fotografiert, sondern auch die Teilnehmer der „Schulung“ bei der „Driving Academy“, als sie ihre „B-Permit“ im „Mediencenter“ am Nürburgring in Empfang nehmen konnten. Es waren an diesem Wochenende – wenn ich das richtig beobachtet habe – 14 glückliche Fahrer, die nun ein „Permit ohne Wert“ besitzen!

Am Wochenende vorher hätten sie – so sie mindestens 18 Jahre alt und im Besitz des Führerscheins waren – mit jedem schnellen GT hier anderen erfahrenen Teilnehmern „durchs Auto fahren“ können. Lizenz & Permit? - Was ist das denn?

Während ich am Sonntag nach dem Rennen diese Geschichte schreibe, laufen auf der Nürburgring-Nordschleife gerade wieder die einnahmeträchtigen „Touristenfahrten“. Voraussetzung: Zugelassenes Automobil, Geld und Führerschein! - Die befahrene Strecke ist die gleiche wie bei Rennen! - So war es auch kein Wunder, wenn es – bei regnerischem Wetter – dann gleich am Vormittag schon richtig „knallte“, so dass von Breidscheid aus die Ambulanz auffahren musste und die Strecke gesperrt wurde!

  • Auch die „Touristenfahrten“ sind nichts anderes als Rennen gegen die Zeit und zufällige  Konkurrenten!

Ab dem 1. NLS/VLN-Lauf wurde durch den Nürburgring-Besitzer auch ein neuer „Claim“ – so sagt man wohl heute – den Rennfahrern vorgestellt. Mit – so meine ich - reiner „Alibi“-Funktion:

„RESPECT! – My race is fair play“

Der neue NLS-Sportleiter, Christian Vormann, möchte damit...

„ein deutliches Signal senden, um das gemeinsame Miteinander in der NLS zu fördern“!

So kann man lesen! - Nun ja, wenn der das als einen sinnvollen Beitrag empfindet… -

Ich habe zufällig festgehalten, als diese neue Meisterleistung für die Öffentlichkeit aufbereitet wurde. Es gab dazu einen Fotografen, der auch Olaf Manthey portraitierte. Ich hatte mich schon gefragt: Weshalb ist denn Olaf Manthey eigentlich heute hier oben? - Als dann der 911 in die Box geschoben wurde, um ihm den neuen Aufkleber „anzupappen“, war mir das aber klar. - Aber warum das ein Olaf Manthey mit sich machen lässt? - Diese Frage kann ich leider nicht beantworten!

Aber so werden heute alle Abläufe im Leben gerne dargestellt: Als bedeutend, auf nette, freundliche, unangreifliche Art. - Ist doch gut gemeint!

  • Stimmt! - Aber man hat nicht wirklich etwas getan!

Auf der Fahrerbesprechung – jetzt, an diesem Renn-Wochenende – hat sich ein Fahrer „geoutet“, der in der letzten Saison (!) – aufsehenerregend – mit einem GT3 einen anderen, langsameren Teilnehmer „abgeschossen“ hatte. „Damals“ war ihm nichts nachzuweisen. Jetzt hat er sich vor seinen Kollegen – und dem Rennleiter – dazu erklärt! - Eine Reaktion? - Nach meiner Kenntnis keine! - Der Rennleiter hat ihm noch nicht einmal den neuen Aufkleber geschenkt!

Jemand anders, am Nürburgring gleich für zwei Firmen mit der Geschäftsführer-Funktion betraut, war das schon alles vorher wohl „etwas zu viel“. Zumal er vorher auch ein wenig Jura studiert hatte war ihm klar, dass er als GmbH-Geschäftsführer auch rechtlich zu belangen ist. Aber er musste in seinen Funktionen wohl auch schon aufgrund der Anweisungen „von oben“ funktionieren, womit er dann… - Aber lassen wir das! - Ein Mann geht seinen Weg!

Ich habe am Nürburgring schon viele Geschäftsführer erlebt. Es werden sich für die nun frei werdenen Positionen sicherlich neue Leute finden. - Obwohl bisher einer genügt hatte! - Aber wenn es ab 1. Januar 2024 eine neue GmbH gibt, wird zumindest die bisherige „VLN VV“ (um sie in Kurzform zu beschreiben) auch überflüssig! - Und im anderen Fall wird sich – wie ich es einschätze – zumindest im nahe gelegenen Koblenz jemand finden lassen.

Über all’ diese interessanten Entwicklungen – die auch früher oder später – meine Motor-KRITIK-Leser noch öffentlich bestätigt bekommen werden, sollte ich aber meine Informationen zu NLS-Lauf 1 des Jahres 2023 nicht vergessen:

Auch da gab es für mich ein paar Vorab-Informationen. Danach waren die Führungs-Fahrzeuge für die drei Startgruppen zu Rennen 1 besonders interessant. Nicht nur von der Fahrer-Besetzung her. Aber nicht alles ist so eingetroffen, wie es wohl geplant war:

Ich möchte hier nur auf die zweite Startgruppe – und hier auch nicht unbedingt auf alles – eingehen. Sie wurde angeführt von einem weißen Porsche SUV, der nicht nur vom aktuellen Geschäftsführer der der „VLN Sport“ – wie in der Ausschreibung benannt – gefahren wurde, sondern es war auch – wie ich mit den Fotos nachweise – sein eigenes Auto! - Die ursprüngliche Planung war wohl ein wenig anders. Lt. offizieller Darstellung führte er ein Feld von 45 Fahrzeugen an.

Insgesamt sind nur 118 Fahrzeuge gestartet. Es gab zwar eine Teilnehmerliste, die am Mittwoch veröffentlicht, 124 Starter nannte, aber die wurden in der Presseinformation zum Rennen nicht genannt. Da wurde – wunderhübsch – so formuliert:

„295 Fahrer aus 31 Nationen stellen sich mit Fahrzeugen von 17 unterschiedlichen Herstellern der Herausforderung der Grünen Hölle.“

Die Mehrzahl der Medien-Berichterstatter hat sich auch an diese Vorgabe gehalten! - Weil in unseren Zeiten wohl „die große Zahl“ dominiert!  - Wen interessieren kleine Starterzahlen?

Eigentlich eine erschreckend niedrige Starterzahl, wenn man daran denkt, das in den Jahren zuvor, nicht nur wegen des später im Jahr folgenden 24h-Rennens, besonders hohe Nennzahlen gerade bei den SP9-Fahrzeugen, eine „normale Starterzahl“ noch erhöhte, weil gerade industrieunterstützte Teams diese NLS-Rennen zur Vorbereitung nutzen. Auch in diesem Jahr waren allein in der SP9 exakt 24 Fahrzeuge gemeldet, von denen am Ende des Rennens 14 die ersten Plätze im z.Zt. noch – wie kann es anders sein – „vorläufigen“ (!) Gesamtklassement belegen!

Wenn ich daran denke, dass ich zusammen mit Walter Piel mit einem VW Golf Gti beim ersten Rennen der VLN überhaupt – im Jahre 1977 – mal 5. im Gesamtklassement werden konnte… - Nicht die Zeiten, sondern auch die VLN hat sich in ihrem Charakter verändert. Aus einer Breitensportserie, mit Automobilen, wie sie die Zuschauer auch auf der Straße fuhren, ist nun eine „Multi-Class-Serie“ geworden, die nun still vor sich hin dümpelt. Immerhin wurde in 23 Klassen gestartet, von denen aber 6 Klassen mit nur einem Fahrzeug besetzt waren. - Lassen wir’s dabei!

Als ich am Sonntagmorgen um 7 Uhr aus dem Fenster schaute, war die Lage noch ein wenig „undurchsichtig“, aber schon ein paar Stunden später verursachte eine funkelnde Sonne weiße Flecken auf meinem Vergleichsfoto. Es folgte dann nicht nur ein interessantes Rennen, zu dem auch – nicht ungewöhnlich für einen Saisonstart bei gutem Wetter – eine Menge Zuschauer in die Eifel gereist waren.

Ich möchte die eigentliche Rennberichterstattung meinen vielen Kollegen überlassen, sondern – hier bei Motor-KRITIK – nur eine Reihe von Fotos beisteuern, die vielleicht etwas von der guten Stimmung im Umfeld des Rennens vermitteln können:


 

 

 

 

 

 

 


Natürlich könnte ich auch noch von Veränderungen schreiben, die mich schon ein wenig verwundert haben. So ist die Würstchenbude an der „Einfahrt Hatzenbach“ neu verpachtet. Aber wohl auch das Gelände dort selbst – zumindest für dieses Rennen – an die Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG. Das bedeutete, dass man zwar dort zwar keinen Eintritt bezahlen, aber – so man mit dem Automobil unterwegs war – 10 Euro Parkgebühren zu zahlen hatte. Was dann den Würstchen-Verzehr um 10 € verteuerte. Da haben dann Besucher an diesem Zuschauerort, ihre Wurst lieber selber gegrillt.

Ich erinnere mich aber auch, dass mal dieser Platz zum Aufstellen eines Imbiss-Standes nur an Nürburger Bürger verpachtet wurde. Nach meinem Wissenstand ist der jetzige Stand-Besitzer aber kein Nürburger, was auch zu interessanten Rückschlüssen führt.

Damit meine Informationen zu – und um – Rennen Nr. 1 am Nürburgring im Jahre 2023 mit einer positiven Information schließen:

Es gab ab Ausgang der Boxengasse – wie man sehen kann – keine Geschwindigkeitsbeschränkungen! - Wenn man von den vielen „Code 60-Zonen“ absieht, die sicherlich das (vorläufige) Gesamtergebnis auch mit beeinflusst haben.

Manchmal reicht es wohl doch nicht, kostenlose Aufkleber mit dem neuen „Spruch“ zu verteilen:

„RESPECT! – My race is fair play“

MK/Wilhelm Hahne
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