Malu Dreyer hat recht: „The Fucking Nuerburgring!“

Das war mein erster Gedanke vor Tagen nach dem Aufwachen um 6:30 Uhr. Das Licht, das durchs Fenster fiel, war „gräulig“. Nach dem Frühstück habe ich dann genüsslich in meiner Lokalzeitung geblättert. Um dort nicht zu lesen, was schon vor Tagen – nicht nur von Motor-KRITIK - als „Votum der Teilnehmer“ vom neuen Auch-Veranstalter von Langstreckenrennen am Nürburgring der NES  vermeldet wurde: Es wird zum ersten vermeldeten Renntermin der NES keine Langstreckenrennen geben. Die sollten – zur Einstimmung - (auf eigentlich was?) auf dem Grand-Prix-Kurs des Nürburgrings ausgetragen werden. In zwei getrennten Läufen. - Als Langstreckenrennen! - Als Langstreckenrennen? - Meinte der neue Veranstalter, hinter dem angeblich der AvD steht, aber der tatsächlich von der Besitzerfirma des Nürburgrings „befeuert“ ist. - Theoretisch! - In der Praxis läuft leider nicht alles so, wie es von Leuten geplant wird, die sicherlich – glaubwürdig! - dazu erklären könnten, dass sie eigentlich von dem was sie geplant haben, relativ wenig Ahnung haben. - Immerhin besitzen sie jetzt mehr Erfahrung. - Auch hier in Motor-KRITIK haben wir jetzt mehr als eine Ahnung, nachdem wir mal in aktuellen Gesprächen mit prominenten Vertretern der Konkurrenz-Serien, unseren Horizont durch Sammeln von Fakten ein wenig erweitern konnten, aber auch noch etwas erweitern müssen. Da helfen auch keine Presse-Mitteilungen! - Wenn man alles bisherige Wissen um die aktuellen Abläufe mit dem Wissen um die Entwicklung in der Vergangenheit am Nürburgring in einen Zusammenhang bringt, bleibt als letzter Gedanke vor dem Schreiben dieser Geschichte – sozusagen als ein Gedanke gegen Ende eines Arbeitstages, der „gräulich“ begann: Das alles ist „greulig“! - Und wird schließlich böse enden!

Malu Dreyer hat recht: „The Fucking Nuerburgring!“

Die Dame hat ihre Erfahrungen mit dem Verkauf der Rennstrecke Nürburgring bis heute nicht abschließen können. Da sind noch wesentliche Dinge ungeklärt! - Und wenn man aktuelle Beobachtungen mit in die Überlegungen zur aktuellen Position des Nürburgrings mit hinein packt, dann begreift man auch, welche Zeitspanne die eigene Beobachtung der Abläufe hin zur Insolvenz in Eigenverwaltung (!) einer landeseigenen Gesellschaft und des Verkaufs der Rennstrecke Nürburgring umfasst.

  • Wie sollen junge Leute verstehen, warum heute eine Situation entstanden ist, die ihnen tatsächlich unerklärlich bleiben muss? Es wurden über eine Zeit von deutlich mehr als einem Jahrzehnt eine Menge von Mitarbeitern „verschlissen“, die an der Schaffung dieser Situation beteiligt waren.

Nürburgring- und Motorsport-Fans, die die Entwicklung hin zu einem guten Ende zu beeinflussen suchten, müssen aktuell zu der Feststellung kommen, dass sie mit ihrem damaligen vergeblichen Einsatz dazu, evtl. die besten Jahre ihres Lebens verschwendet haben.

Leute, die zu den aktuellen Abläufen nur den Kopf schütteln, die haben es wirklich besser. - Meinen „wissende“ Beobachter. - Dabei sind die eigentlich zu bedauern, weil ihnen nicht nur die Kenntnis der Vorgeschichte zum Erreichen des Jetzt-Zustands am Nürburgring fehlt, sondern auch an Lebenserfahrung insgesamt.

Irgendwann im „Mittelalter“ wird eigentlich Jedem erst klar, dass man niemals auslernt, dass jeder neue Tag neue Erfahrungen bringt, die dann auch schließlich die Erklärung für so manche Situation erleichtern kann. - Wenn sie denn überhaupt interessiert!

Zum besseren Verständnis der aktuellen Abläufe, gibt es darum hier zunächst die Teil-Wiedergabe eine Prologs, den ich im November 2020 als Vorwort zu einer Zusammenstellung von „alten Nürburgring-Geschichten“ in einem kleinen e-Book geschrieben habe, die vorher schon mal in Motor-KRITIK erschienen waren.

Wenn’s denn interessiert, kann man Details dazu einem „Nachtrag“ am Ende dieser Geschichte entnehmen. - Hier jetzt erst einmal Gedanken aus dem Jahre 2020, die auch heute noch Gültigkeit haben! - Sie betrafen damals die Situation am Nürburgring und treffen auch heute noch zu:

„Wenn ich die Reaktionen meiner Leser auf aktuelle Geschehnisse bewusst wahrnehme, wird mir deutlich und klar, dass wir als Beobachter zwar die gleichen Dinge, die aber oft von unterschiedlichen Warten aus sehen.

    • Meine Informationsbreite scheint deutlich größer, weil sie einen größeren Zeitabschnitt umfasst!

Vielen meiner Leser fehlt der Beginn des eigentlichen Skandals. Sie können ihn aufgrund ihres Alters auch nicht miterlebt haben. Darum ist ihr Bild von der aktuellen Situation auch ein anderes.

Im Jahre 2010 habe ich ein Buch geschrieben, das den Weg der landeseigenen Nürburgring GmbH hin zum Insolvenz (in Eigenverwaltung) beschrieben hat. Ich habe schon die Pläne der Landesregierung, hin zum Ausbau der Rennstrecke zu einer „Ganzjahresdestination“ nicht verstanden. - Eigentlich hat die hier in der Eifel niemand verstanden! - Aber kaum einer hat widersprochen, weil doch so viele bedeutenden Persönlichkeiten (Politiker!) alle am gleichen Strang gezogen haben. - Und die konnten doch nicht so dumm sein… -

Vielleicht muss man verstehen, dass Politiker Visionen haben müssen, die jeder Realität entbehren! - Sie sind nicht dumm, aber die Fehler, die sie bei ihren „Versuchen“ machen, die kosten nicht ihr Geld, sondern „nur“ das der Steuerzahler. - So war es leider auch im Fall „Nürburgring 2009“! Eigentlich wäre es Aufgabe der Eifel-Bewohner gewesen, das „politische Zukunfts-Bild“ wieder zurecht zu rücken, ihm einen realen Rahmen zu geben. -

Aber daran hinderte dann vielleicht der Respekt vor der Obrigkeit. - Leider ein „deutsches Problem“!

Politiker sind auch nur Menschen. Sie sind – wie wir alle in der Masse – nicht gleich gut, von gleichem Intellekt. Darum müssen ihre Ideen auch nicht gut sein. Zumal Politiker sich der Partei-Raison verpflichtet fühlen, in Mehrheit eigentlich oft nur „Mitläufer“ sind.

Per Saldo ist es also eigentlich niemand gewesen. Einer ging voran, schwenkte – um es bildhaft darzustellen – die Fahne. - Und alle folgten! Das ist leider auch in einer Demokratie so! - Hinterher wissen es dann alle besser!

Und die „Besserwisser“, die, die eine „bessere Zukunft“ versprochen haben, die verschwinden im Nirwarna. - Da gibt man eine Krankheit vor, lässt Kabinette umbilden. - Hauptsache: Man kann die eingetretene Situation steuern. - Und wenn es aus dem Hintergrund ist.

Niemand der „Visionisten“ der ersten Stunde hat im Fall „Nürburgring 2009“ am Ende des Skandals zu seinen Worten gestanden. Die damals im Hintergrund standen und nichts verhindert haben, die tun heute so, als wären sie als Retter ins Spiel gekommen. Sie haben geholfen Volksvermögen zu verschleudern und „Trümmer“ zurück gelassen!

Wer sie heute hört, ist fast geneigt in den Chor der Sympathisanten mit einzustimmen, die sich vielfach damit trösten, nach vorne zu blicken und zu hoffen: Alles wird gut! Leider nicht! - Auch jetzt, im Jahre 2020 ist die Insolvenz noch nicht abgewickelt, wurden inzwischen viele weitere Millionen verschleudert! -

  • Aktueller Einschub: Die Situation in 2024 ist immer noch unverändert. Die Insolvenz in Eigenverwaltung (!) ist immer noch nicht abgeschlossen!  - Man vertraut wohl dem Wort: „Die Zeit heilt alle Wunden!“

Nachdem ich zu dem Thema schon ein Buch geschrieben hatte, das aber gerade nicht von denen gelesen wurde, die die damalige Situation aufgrund ihrer Jugend noch nicht erfassen konnte, möchte ich jetzt zumindest mit diesem e-Book einer nachrückenden Generation von Wählern eigentlich die Basis für eine richtige Beurteilung und Einschätzung der Arbeit unserer Politiker bieten, indem ich hier dann ein paar Wahrheiten wiederhole, die ich zur Situation der Jahre 2014/2015 – also zu der Zeit geschrieben habe, als der Verkauf des Nürburgrings von der Landesregierung umgesetzt wurde.

Um jeden Preis! - Mit allen Mitteln! - Koste es was es wolle! - Getreu dem Wahlspruch von „König Kurt“, der bei der Inszenierung des Skandals federführend war, aber sich dann aus den vorderen Reihen der Politik zurück zog, um nicht vom Skandal-Strudel erfasst zu werden:

‚Wir machen es einfach!‘ (Auf die Betonung kommt es an!)

Dann hat Malu Dreyer – als Nachfolgerin von Kurt Beck – die Regierungsarbeit in Rheinland-Pfalz übernommen. Sie hat das „Problem Nürburgring“ auf ihre Art gelöst und so praktisch eine „Endlos-Schleife“ ausgelöst.

  • Malu Dreyer hat den Nürburgring-Skandal mit der Art ihres Verkaufs der Rennstrecke nicht beendet, sie hat ihn quasi verlängert, die Situation „verschlimm-bessert“, indem sie „auf Zeit spielt“!

Das musste mir spätestens klar werden, als ich am Freitag der vergangenen Woche, durch das neue Fahrerlager am Nürburgring ging. Dort liefen die von der NES veranstalteten Test- und Einstellfahrten, nachdem die auch ausgeschriebene und angekündigte Rennveranstaltung wegen Mangel an Zusagen von Teams und Rennfahrern abgesagt worden war.

Nun bemühe ich mich schon seit einigen Tagen, für unerklärliche Formulierungen in Pressemitteilungen Erklärungen zu finden, weil ich sie nicht verstehe. Das gestaltet sich leider sehr mühsam. Man darf in der Sache nicht alle Worte wörtlich nehmen. Es gibt auch – schon wegen der laufenden Auseinandersetzungen – zu viele „interne Sprachregelungen“. - Jede hat eine Tendenz. - Da darf man als Journalist nicht alles glauben. - Man sollte nicht nur nicht alles glauben und darf nicht offizielle Pressemitteilungen nicht ungeprüft verwenden, da sie – nach meiner Kenntnis – vor der Veröffentlichung mehrfach überarbeitet und „passend gemacht“ wurden.

So möchte ich dann heute nur einige Fotos vom Freitag, dem 21. März 2024, der ersten Veranstaltung der NES, hier unkommentiert folgen lassen. Ich denke, dass sie aussagekräftig sind. - Wie es dazu kommen konnte, dass ich den Eindruck hatte, auf einer „falschen Veranstaltung“ zu sein, werde ich nach Abschluss meiner Recherchen dann auf diesen Seiten veröffentlichen.


 

 


 

 


 

 

MK/Wilhelm Hahne

Nachtrag: Im Herbst 2010 wurde durch die Eifel-Mosel-Zeitung GmbH in Daun die gebundene Ausgabe meines Buches – 608 Seiten – zum Thema „Nürburgring-Skandal“ veröffentlicht. (ISBN: ‎ 3981058828 / ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3981058826), das heute, wie ich gerade im Internet gelesen habe, als gebrauchtes Buch für 46,10 € (+ Versandkosten) angeboten wird. Ich habe, um meinen Lesern eine Kaufentscheidung leichter zu machen, es in 2012 als pdf-Version – leicht überarbeitet – zum Preis von 15 € angeboten. Um zwei Lesermeinungen zu zitieren, die ich aktuell im Internet gefunden habe: „Dieses Buch verdient eine große Portion RESPEKT vor der unbeirrbaren, hartnäckigen Recherchearbeit des "alten Mannes aus der Eifel"! Es sind mehr als ausführlich die Hintergründe des Projektes "Nürburgring 2009" beleuchtet worden. Diejenigen, die sich wirklich ein eigens Bild des "Leuchtturmprojektes" machen wollen, haben hier ein solides Fundament zur Verfügung.“ Und: „Beste Recherche, die ich über den Nürburgring-Skandal jemals gelesen habe. Ein super Erstlingswerk des Verlags Eifelzeitung. Mutig, aber korrekt.“ - In 2020 habe ich dann diese Information mit einem neuen, kleinen Buch ergänzt, das den Verkauf des Nürburgrings behandelt. Es trägt als Titel die Bewertung des Nürburgrings durch die aktuelle Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz, die sich vor Jahre „mal Luft machte“ indem sie die traditionsreiche Eifel-Rennstrecke als „The Fucking Nuerburgring“ bezeichnete. Für diese Zusammenfassung von Geschichten als pdf-Datei in einem kleinen e-Book von 138 pdf-Seiten, berechne ich beim Verkauf 5,00 € - Beide pdf-Versionen zusammen können zum insgesamt wohlfeilen Preis von 20 € erstanden werden. - Ich wollte im Zusammenhang mit obiger Geschichte noch einmal daran erinnern, dass sich jeder Leser – gleich ob jung oder alt – selber eine Meinung auch zu aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang mit der Rennstrecke Nordschleife bilden kann, indem er gleich beide dieser zwei Bücher kauft. - Wie das möglich ist, finden Sie auf diesen Internetseiten. - Und seien Sie nicht verwirrt, wenn Sie in der Auflistung dort „The Fucking Nuerburgring“ nicht finden! - Das e-Book ist auf der Festplatte meines Computers vorhanden  und Sie erhalten es mit der pdf-Datei meines ersten Buches zusammen für 20 € nach Eingang des Betrages schnellstens auf Ihren Computer. - Alles „nachhaltig“ - papierlos und digital! - Wenn Sie begreifen wollen, was eigentlich unbegreiflich ist! - W.H.

PS: Details hin zur aktuellen Entwicklung, die die Nürburgring-Fans in zwei Lager teilen könnte, erhalten Sie dann schnellstens, wenn ich glaube, dass das Ergebnis meiner Recherchen ein relativ gutes Bild von der aktuellen Situation vermitteln kann. - Ich arbeite dran!

Durchschnitt: 4.9 (bei 59 Bewertungen)

Kategorie: 

+ Hinweis für Leser – nicht nur an einem Abonnement Interessierte! +

 

Lieber Leser,

 

Motor-KRITIK ist vollkommen werbefrei, aber – darum – auch ein wenig abhängig von seinen Lesern. - Oder anders: Von Einnahmen. - Nicht alle Leser mögen sich gleich für ein Abo entscheiden.

Wenn Sie ab und an mal auf diesen Seiten vorbei schauen und Ihnen der hier gebotene investigative Journalismus gefällt, dann machen sie doch einfach ihre Zustimmung durch eine kleine Spende deutlich. - Auch kleine Beträge können – per Saldo – eine große Hilfe und Unterstützung sein!

Meine Kontendaten – auch wenn Sie Abonnent werden wollen - finden Sie HIER.

 

Danke!