2023-02

Ein langer „Retro-Blick“ auf „Nürburgring 2009“!

„Postfaktisch“ war das „Wort des Jahres“ 2016.  - Nicht das „Unwort“! - Da spielten wohl Trump und der Brexit – bzw. was man zu diesem Zeitpunkt erleben konnte – eine Rolle. Etwas später war in einer Broschüre, die einer Zeitung der Bundeszentrale für politische Bildung beiliegt, zu lesen: „Zwar gehört ein flexibler Umgang mit der Wahrheit seit jeher zur Politik, und in der politischen Philosophie finden sich zahlreiche Ansätze zu der Frage, unter welchen Bedingungen es für Politiker moralisch vertretbar ist, zu lügen. Aber die unverhohlene Art, mit der in jüngerer Zeit auch in Demokratien durch eindeutig falsche Behauptungen und ‚alternative Fakten‘ politisches Kapital geschlagen wird, ist alarmierend. Die Basis des Willensbildungsprozesses und damit der demokratischen Legitimität scheint zu erodieren.“ - So war am 27. März 2017 zu lesen. - Motor-KRITIK möchte noch weiter zurück blicken: Auf das Jahr 2012, wo meine „Hinweise“ auf die politische Entscheidung zur Umsetzung der Pläne zu „Nürburgring 2009“ durch die Insolvenz (in Eigenverwaltung) der landeseigenen Nürburgring GmbH eine andere Bedeutung erhielten. - Was nun folgt, ist zwar ein langer „Retro-Blick“, aber einer, der – wie auch sonst – Fakten darstellt, bzw. daran erinnert. In diesem Fall an eine Plenarsitzung im Mainzer Landtag am 1. August 2012. - Ich beschränke mich zwar auf Auszüge, aber auch die können daran erinnern, dass es für „Postfaktisch’“ auch schon vor 2016 eine Basis gab.

4.882355
Durchschnitt: 4.9 (bei 34 Bewertungen)

Kategorie: 

Seiten

RSS - 2023-02 abonnieren