Ahnungsloser an Ahnungslose: „Wir ändern nichts!“

Es gab am 7. November eine Pressemeldung der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG, mit der man ankündigte:

MAMMUT-BAUPROJEKT STARTET IN DER GRÜNEN HÖLLE

    • Über zwei Kilometer neue Fahrbahn: Mammut-Bauprojekt startet in der Grünen Hölle
    • Umfangreichste Bauarbeiten auf der Nordschleife seit über 40 Jahren
    • „Vollausbau“ auf zweieinhalb Kilometern Länge in fünf Streckenabschnitten
    • Einzigartige Fahrbahn-Charakteristik der Nordschleife bleibt erhalten
...
      
 „Maßgeblich für den späteren Einbau der Fahrbahn sind seitliche Fixpunkte, wie zum Beispiel die vorhandenen Curbs, links und rechts der jetzigen Strecke. So stellen wir sicher, dass selbst Gefälle und Neigungen auch nach der Sanierung dieselben sind und die Charakteristik erhalten bleibt“, erklärt Nürburgring-Projektleiter Alexander Schnobel.

Was Herr Schnobel dort erklärte, wurde von derzeitigen Pressechef des Nürburgringpächters gegenüber einer Mitarbeiterin der „Rhein-Zeitung“ aktuell noch einmal unterstrichen, indem er feststellte:

„Wir ändern nichts, wir erneuern!“

Und die Mitarbeiterin macht dazu dann ein „Beweisfoto“:

Mit hoher Wahrscheinlichkeit hat sie aber nicht begriffen, was sie dort fotografisch festgehalten hat. Es zeigt die Anfahrt in Richtung „Schwedenkreuz“, wo es über einen Hügel dann – leicht links -  hinab zur scharfen Rechtskurve unter die „Poststraßenbrücke“ hindurch hinab in die „Fuchsröhre“ geht. Das Foto macht deutlich, dass ab einem bestimmten Punkt doch die Curbs beseitigt wurden, was den Verdacht nahe legt, dass ab hier dann – später einmal – der Anstieg sanfter verlaufen wird.

Aber dieses „Vernebelungstaktik“ kennen wir bereits vom „Umbau“ des „Flugplatz“, der nach dem Unfall eines hochtalentierten SIM-Racers mit DMSB Permit Nordschleife (!) im März 2015, der zu einem Toten unter den Zuschauern am „Flugplatz“ führte, auch nicht verändert wurde. Auch hier wurde immer wieder betont, dass lediglich auf der Anfahrt „Wellen“ beseitigt würden, während bei Motor-KRITIK zu sehen und zu lesen war, was wirklich passierte.

Auch dieses Mal möchte Motor-KRITIK darauf hinweisen, dass hier bei den neuesten Baumaßnahmen wieder von den Verantwortlichen „das gleiche Spiel gespielt wird“. Diese Verantwortlichen sind so kenntnisreich, dass sie sogar – wie wir hören und lesen konnten -  in Zukunft Formel 1-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife nicht ausschließen.

Die neuen „Herrscher“ am Ring sind unter den Ahnungslosen die Größten. Vielleicht verstehen sie ja etwas vom Hotelgeschäft, da sie für 2019 gerade wieder im „Dorint“-Hotel 100 Zimmer für die kommende Saison „geblockt haben“, um ihren Kunden „Komplettangebote“ machen zu können.

Und das „Lindner“-Hotel hat gegenüber 2018 für Teams, die über die Saison ein festes Zimmerkontingent buchen wollen, nun für 2019 die Zimmerpreise um 60 Euro „leicht“ angehoben. Von 179 Euro auf 239 Euro pro Nacht.

MK/Wilhelm Hahne
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SIM-Racing: Sport für Chips fressende Cola-Monster?

Zugegeben: Das ist nicht mir als Titel eingefallen, sondern ist mir – als passend empfunden –  von einem Leser zugeflüstert worden, weil das so seinen Vorstellungen entspricht! - Jetzt wird man beim DMSB aufschreien! Schließlich ist man dort „Feuer & Flamme“ für den E-Sport. - Wenn nur ein „E“ davor steht, muss es gut sein. - Die Formel E ist schließlich auch ein Erfolg! - Fragt sich nur für wen? - Aber beginnt nicht auch der Begriff „Euro“ mit „E“? - Der DMSB verspricht sich schon einen Erfolg. Einen finanziellen. - Und er wird auch andere daran beteiligen wollen. Denn: Gemeinsam sind wir stark! (Auch beim Kassieren!) Aber im aktuellen Leben ist es wie überall: Viele sprechen mit, haben eine Meinung, aber z.T. wenig Ahnung. - Motor-KRITIK hat  gegensätzliche Meinungen gesammelt und stellt sie – unter dem obigen provokativen Titel – einmal in folgender Geschichte vor. - Zur Unterstützung meiner Leser bei der eigenen Meinungsbildung. - Da hat der DMSB z.B. aktuell eine AG – eine Arbeitsgemeinschaft – gebildet, die sich mit SIM-Racing als „realer Motorsport“ beschäftigen und den Weg zur Umsetzung einer Kontrolle  durch den DMSB aufzeigen soll. Der DOSB, der Deutsche Olympische Sport-Bund, hat sich auch zum Thema E-Sport eine Meinung gebildet. Das ist die Organisation, deren Mitglied der DMSB nach intensivem Bemühen um eine Mitgliedschaft als einer von 101 Mitgliedsorganisationen seit einiger Zeit ist. Da sollte man dessen Meinung zu diesem Thema schon ernst nehmen. - Beim DMSB hätte man am 14. November 2018 eigentlich  wissen sollen, was der DOSB schon am 29. Oktober 2018 als die Positionierung von Vorstand und Präsidium (!) verabschiedet hat. - Natürlich kann der DMSB in die Waagschale werfen, dass ein Mitglied seiner neu gebildeten AG (Arbeitsgemeinschaft) nicht nur fünffacher Le Mans-Sieger, sondern einer der wirklichen Experten für den E-Sport überhaupt ist: Er raucht inzwischen sogar E-Zigaretten!

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VLN 2019: Es geht frühzeitig „vorläufig“ weiter!

Damit die „Breitensportler“ frühzeitig wissen, was in 2019 im „Breitensport“ auf sie zukommt, hat die VLN schon am 30. November 2018 die Ausschreibung für 2019 veröffentlicht. Die „vorläufige Ausschreibung“! - Weil man bei der „VLN-Spitze“ wie immer von der realen Entwicklung überrascht wurde, ist dass kommende 24h-Rennen 2019 dort noch mit „Zurich“ als Titelsponsor erwähnt. Aber sonst ist alles so, wie schon von Motor-KRITIK vorhergesagt wurde: Das Nenngeld wurde nun mit allen bisherigen weiter als notwendig erachteten Zuzahlungen zu einer Summe zusammen gefasst. Die notwendige Preiserhöhung wurde gleich eingerechnet. Der VLN-Generalbevollmächtigte, Gerald Schlüter, weist in einer Presse-Info, die z.B. auch bisherige VLN-Teilnehmer erreichte,  darauf hin: „Natürlich müssen wir die Nenngelder gelegentlich anpassen. Das kennt jeder auch aus dem privaten Umfeld zum Beispiel bei Strom- oder Heizkosten.“ - Die Teilnehmer werden sicherlich in 2019 auch an der zwangsweise zu nutzenden Tankanlage der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG mit gestiegenen „Energiekosten“ zu rechnen haben. - Man kennt das ja! - Von der mehrheitlich die VLN-Teilnehmer in 2019 betreffende „neue Flaggenregelung“ ist leider in der „vorläufigen“ Ausschreibung noch nicht die Rede. - Leider ist es auch in diesem VLN-Fall notwendig, einen Teil der folgenden Geschichte dem 24h-Rennen zu widmen. Weil dort schon „endgültig“ etwas zu lesen ist. - Wie gesagt:

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VLN: Eine „Breitensportserie“ und ihre Zukunft

Eigentlich wird es so weiter gehen wie bisher. Die Serie hat sich verändert, wird sich verändern. Und niemand hat‘s gemerkt? - Alle Jahre wieder werden die „Macher“ von der Leserschaft der Zeitschrift „sportauto“ als „Beste Breitensportserie des Jahres“ geehrt. Die Veränderungen der Serie müssen also unauffällig sein. Die „Macher“ stellt das zufrieden. Man empfindet sich auch – mit einer Lastenverteilung auf zwei Firmen – gut aufgestellt. Und der DMSB überwacht die VLN. Und die ILN überwacht beide. - Der Rennstreckenbetreiber und Verpächter der Rennstrecke kann auch nicht klagen. Man ist unauffällig „am Ball“, sitzt sozusagen bei Verhandlungen auf beiden Seiten des Schreibtisches. - Und über Preise und deren Entwicklung spricht man nicht. - Der Teilnehmer zahlt! - Schließlich wird alles teurer. - Und so nimmt die Serie ihren Lauf: Die „Macher“ machen, der DMSB macht es mit  Macht, die ILN stößt notwendige Korrekturen an. - Wirklich? - Und welchen Einfluss hat der ADAC Nordrhein in Köln, mit seinem 24h-Rennen? - Motor-KRITIK wirft mal einen nüchternen Blick auf die Motorsport-Szenerie am Nürburgring.

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Gemeinsame Firma - kein Kartell: BP, EXXON & SHELL

Folgende Geschichte ist eigentlich eine Ergänzung der bisherigen Motor-KRITIK-Informationen und Recherchen zum Thema Mineralölindustrie und ihrem charakterstarken Verhalten. Man beschwört eine Versorgungskrise herauf und alle, alle machen mit, sind überzeugt von der verständlichen Argumentation: Niedrigwasser im Rhein. - Einfach und wirkungsvoll! - Die „Formel Nr. 1“ der deutschen Mineralölindustrie für den Herbst 2018 könnte lauten:

Da wo ein Wille, da eine Pipeline, eine Sprachregelung und eine kleine Firma
=  Gemeinsam sind wir stark, konkurrenzlos teuer und stark gewinnorientiert

Es folgt der Versuch einer Erklärung mit dem Offenlegen von Fakten, die dann zu dem Titel dieser Geschichte führten:

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Stichwort: Tobias Hagenmeyer – powered by GETRAG

Langjährige VLN-Fans kennen seinen Namen. Bekannt wurde er Insidern als Rennfahrer durch Rennerfolge in der VLN-Langstreckenserie. Immerhin errang er nicht nur 34 Klassen-, sondern auch zwei Gesamtsiege. Alle mit BMW.  Der überwiegend von ihm gefahrene M3 trug nach meiner Erinnerung die Start-Nr. 100 und war seitlich – schräg – vom Schriftzug „GETRAG“ überzogen.

Tobias Hagenmeyer verwirrte seine Fans schon mal, dass er seine Erfolge mit der Angabe von unterschiedlichen Wohnorten einfuhr. Da wurden dann sowohl Schwieberdingen als auch Köln genannt. Wenn schon mal ein Schreibfehler im Spiel war, war auch Schweberdingen zu lesen.

Was vielen der Sportfreunde unbekannt blieb war, dass Tobias Hagenmeyer der Inhaber und Präsident des Getriebeherstellers GETRAG in Untergruppenbach war, einem der größten Getriebehersteller der Welt. Hagenmeyer war zwar stolz, dass man in seiner Firma inzwischen sogar das „my“, einen 1000stel Millimeter, gespalten hatte, aber nicht nur ich war vor Jahrzehnten der Meinung, dass es bessere, weicher laufende Getriebe gab.

Ich erinnere mich, dass in den ersten 7er BMW auch GETRAG-Getriebe verbaut waren. Ich hätte mir in diesem Fahrzeug damals  – für‘s geforderte Geld - bessere vorstellen können und habe das  auch in Gesprächen mit Münchner Verantwortlichen zum Ausdruck gebracht.

Auf Vorstandsebene verstand man meine „Klage“ nicht, da die Herren dort ihre 7er Dienstwagen als perfekt empfanden. Ich habe mir meinen Teil gedacht, bis ich recherchieren konnte, dass in den 7er-Dienstwagen für BMW-Vorstände  - ohne deren Wissen (!) - ZF-Getriebe verbaut wurden.

Aber nicht nur hier wurden die BMW-Vorstände „hinters Licht geführt“, auch bei den alljährlich stattfindenden Ausfahrten mit BMW-Motorrädern – damals alle mit Boxermotor – wurden die dafür bereit gestellten Motorräder getriebemäßig so lange von Hand nachgearbeitet, dass sie sich ohne das sonst unüberhörbare Klacken schalten ließen. - Weil mir das gerade zum Thema einfällt.

Wie sollten diese Vorstandsmitglieder da noch für die in Tests niedergeschriebenen Beanstandungen Verständnis haben? - Dumme Journalisten eben! - Doch eigentlich waren die Vorstände die, die „hinters Licht geführt wurden“. Von ihren Mitarbeitern. Sie haben wirklich nicht gewusst, dass sie getäuscht wurden!

Tobias Hagenmeyer hat die Firma GETRAG, die von seinem Vater 1935 gegründet wurde, im Jahre 2015 an die kanadische Magna-Gruppe verkauft, deren Europa-Niederlassungen von Österreich aus geführt werden. Das ging sozusagen „still“ über die Bühne. Der Verkauf hat damals der Familie 1,75 Milliarden Euro eingebracht, die nun – auch mit Hilfe „alter Mitarbeiter“ aus der „alten Firma“ durch das Investieren in „neue Firmen“  vermehrt werden sollen.

So investiert man nun über das „Family Office“, die THI Investment GmbH in Stuttgart, z.B. in den Arzneimittel-Internethandel und andere „Start-ups“ und hofft, das nirgendwo „Sand ins Getriebe“ kommt.

Motor-KRITIK wurde an diese Entwicklung erinnert, weil ab 1. Januar 2019 der Name GETRAG wohl weiter in den Hintergrund gedrängt wird, weil Magna dann diesen bedeutenden Getriebehersteller unter der Bezeichnung

  • Magna PT International GmbH ins Stuttgarter Handelsregister unter HRB 107988

eintragen ließ. - So wie Tobias Hagenmeyer still aus der VLN verschwand, verschwindet jetzt ein deutscher Getriebehersteller. Einer meiner kundigen Leser, der mich mit seinem Hinweis erinnerte,  stellt dazu fest:

„Nun ist die deutsche Firma GETRAG auch Geschichte.“

MK/Wilhelm Hahne
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Auch 2018 Realität: “Benzin verdirbt den Charakter“!

Die Leser haben meine Geschichte zum Preisunterschied beim Tanken in Deutschland und in Luxemburg gelesen. Sie fragen nun verständnislos: „Was ist denn nun die wirkliche Erklärung für den Unterschied?“ - Die Frage wurde in meiner Geschichte nicht beantwortet. Es wurden nur Fakten beschrieben. - Aber wir sollten nicht so tun, als würde uns die aktuelle Entwicklung auf dem Treibstoffsektor überraschen. Seit vielen Jahren wird uns mit den unterschiedlichsten Argumenten auf diesem Sektor „das Geld aus der Tasche gezogen“. (Berlin kassiert z.B. jährlich um 40 Milliarden an Energiesteuer und belastet die noch mit 19 Prozent MWSt.!) Aktuell hinzu kommt noch zusätzlich zum aktuellen „Niedrigwasser“-Argument, die unkontrollierbaren Belastungen mit dem ständigen Auf und Ab der Tankstellenpreise, evtl. im Stundentakt, an jedem Wochentag, besonders an Sonn- und Feiertagen. Und die Aufsichtsbehörden schweigen. Die Autofahrer nehmen es kopfschüttelnd hin. Aber die Mineralölbranche ist insgesamt nicht unzufrieden. - Die deutche Tochter der britischen BP, ARAL, Spitzenreiter im deutschen Tankstellenmarkt, die ihren Gewinn entsprechend einem Vertrag an die deutsche BP Europa SE in Hamburg abführen muss, verbuchte z.B. in 2017 einen Gewinn von 1,36 Milliarden Euro (Ebitda).  Dafür hat man aber mehr getan als nur Benzin verkauft! (s. die „Erklärung“ unter „PS“ zu dieser Geschichte zur BP Europa SE) – Man kann für die Entwicklung auf dem Gesamtmarkt eine klare Aussage treffen:

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Änderungen im 2019er Reglement für V-Klassen?

Hier bei Motor-KRITIK wurde bisher über die Entwicklung des Reglements und die Außeinandersetzung von Teams und Fahrer mit dem Renndirektor der VLN „samt Anhang“ - u.a. Volker Strycek, Leiter Bereich Technik – in Kenntnis vieler Details berichtet. „Insider“ informieren nun zusätzlich, dass sich die VLN intern inzwischen zu einer „One-Man-Show“ entwickelt habe. In den Auswirkungen ist die Entwicklung für den Sport insgesamt nicht positiv. Da konnte dieser „eine Mann“ z.B. eine unsinnige Flaggenregelung des DMSB (nur als Beispiel) nicht in der laufenden Saison korrigieren. Dabei war ihm – vor seiner Berufung zum Renndirektor der VLN - der Ruf vorausgegangen, zum DMSB einen „besonders guten Draht zu haben“. - Das Urteil vom 18. Oktober 2018 in dem Protest Manheller ./. Adrenalin zeigt, dass der DMSB dem VLN-Renndirektor  klar machen musste, dass man nicht irgendwo in einem Reglement mit einem „Machtwort“ eine Änderung vornehmen kann, wenn die durch einen weiter bestehenden, unverändert bleibenden Passus ausgehebelt werden kann. - Darum ist das DMSB-Urteil wahrscheinlich bisher auch nicht im Ganzen öffentlich geworden. Selbst Motor-KRITIK hatte bisher nur den entscheidenden Abschnitt von Seite 2 veröffentlichen können. - Heute gibt‘s nachfolgend das ganze Urteil und damit auch eine Erklärung für die Motor-KRITIK-Darstellung vom 4. November 2018: „ Es wird für die nächste Saison mit einer Änderung im Reglement zu rechnen sein...“.

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Niedrigwasser: In Deutschland für Autofahrer teuer!

„Warum ist es am Rhein so schön?“ - Wer so fragt ist von Gestern! - Denn der Rhein bestimmt derzeit durch sein Niedrigwasser die Höhe der Benzinpreise! - Es sind auch ein paar Raffenerien ausgefallen! - Und der Rohölpreis ist gefallen! - Und die Benzinpreise steigen? - Weil wir in Deutschland den – früher – so gerne besungenen Rhein haben? - Ja, sagt die Mineralölindustrie! - Die deutsche! - Also ist Motor-KRITIK mal in ein Land gefahren, dessen Benzinpreise nicht durch einen mächtigen Fluss gefährdet sein können. - Nach Luxemburg. -  Denn Luxemburg hat nicht nur um 50 Prozent weniger Flüsse als Deutschland; es ist auch keiner darunter, wie der Rhein, durch den im Normalfall 2.300 qm Wasser pro Sekunde fließen. - Also müsste doch eigentlich Luxemburg das Land sein, in dem Benzin günstiger in die Autotanks fließt. - Schließlich ist der Kraftstoffpreis dort auch noch um eine um 2 Prozent niedrigere Mehrwertsteuer belastet  Das wäre dann auch – selbst unter Berücksichtigung der Argumentation der deutschen Mineralölindustrie – logisch! - Nach einer Kontrollfahrt kann Motor-KRITIK bestätigen:

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Problemfall: Nordschleife & Touristenverkehr!

Die Nürburgring 1927 GmbH & Co KG vermeidet es Zahlen zu nennen, aus denen man irgendwelche Rückschlüsse auf irgendetwas ziehen könnte. Aber man nennt Besucherzahlen für gerade erfolgte Veranstaltungen. Natürlich verweist man dann auf Angaben des „Angebers“, den Veranstalter. Ist man allerdings selber Veranstalter… - Jedenfalls sind es immer gute, sehr gute Zahlen. - Aus Telefongesprächen mit Studierenden weiß ich, dass der Nürburgring-Pächter leider so manche Aussage zu Zahlen verweigert, die der Studierende z.B. für seine wissenschaftliche Arbeit eigentlich brauchen würde, da sie ihm – mit anderen Zahlen in Verbindung gebracht - evtl. erst Aufschluss geben würden, welche Richtung die Entwicklung am Nürburgring vor und nach der Insolvenz in Eigenverwaltung (!) der landeseigenen Besitzgesellschaft nun genommen hat. - Das heißt: Die Eigenverwaltung besteht eigentlich noch immer, da die Insolvenz noch nicht abgeschlossen ist! - Nun gab es gerade bei mir wieder zwei Anfragen zur Situation „am Ring“. - Die ist sehr gut, so weit es die Touristenfahrten betrifft, die der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG deutlich mehr als 50 Prozent der jährlichen Gewinne garantieren. - Man dreht auch gerade noch mal an der Preisschraube da, wo man es gerne schon früher getan hätte. - „Speedweek“, ein in der Schweiz erscheinendes Motorsport-Magazin, berichtete am Abend des 12. November über die aktuelle Entwicklung. - Aber eine Zukunft hat diese Entwicklung nicht, da mit der sprunghaften Erhöhung der Touristenfahrer-Zahlen z.B. leider auch eine Erhöhung der Unfallzahlen und anderer Ärger verbunden ist. - Die gesamte für einen solchen Durchlauf von Fahrzeugen notwendige Infrastruktur ist – neben den Überwachungseinrichtungen an der Strecke – verbesserungswürdig. - Aber große Ausgaben werden vermieden.

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