Stirling Moss - Ostern 2020 ...und Erinnerungen!

Er ist tatsächlich am Oster-Sonntag gestorben. - Gestern. - Er wurde 90 Jahre alt. Er hatte die „wilde“, sehr gefährliche Zeit des Rennsports überlebt. - Aber keiner lebt ewig! - Soll man nun trauern?

Stirling Moss war ein Rennfahrer, wie er in der heutigen Zeit des Marketings nicht mehr vorstellbar ist: Er musste sich nicht „verkaufen“, er war einfach gut. Er war nicht einer, der verbissen an seiner Karriere gearbeitet hat. Er hat das getan, was ihm Spaß machte und was er konnte!

Die Mille Miglia in 10 Stunden, 7 Minuten und 48 Sekunden gewinnen! - Unfassbar! - Wahnsinn! - Ein Journalist, Denis Jenkinson, hatte das „Gebetbuch“ erstellt und man halbierte praktisch mit einem Mercedes 300 SLR im Jahre 1955 die Zeit, die der erste Sieger dieses heute unvorstellbaren Rennens im Jahre 1927 gebraucht hatte: 21 Stunden, 4 Minuten und 48 Sekunden.

1.000 Meilen, von Brescia nach Rom und wieder zurück. Also rund 1.600 Kilometer über normale Landstraßen. Und was für welche!

Ich bin 1977 zusammen mit dem BMW-Motorenkonstrukteur, dem Leiter der Motorenentwicklung, der auch mal BMW-Sportchef war, Alex von Falkenhausen, diese 1.000 Meilen auf einem BMW 328 gefahren. Das war der erste Versuch, an dieses grandiose Rennen mit einer – nennen wir es – touristischen Veranstaltung mit Renn-Oldtimern aus der guten alten Zeit der echten Mille Miglia, diese „Wahnsinnsveranstaltung“ nicht vergessen zu lassen .

    • Mir hat das einen Eindruck von der fahrerischen Leistung eines Stirling Moss vermittelt!

Ich erinnere mich – es muss so um 1950 gewesen sein – Stirling Moss mit einem Cooper T5 (500er Norton-Manx-Motor + Fiat Topolino-Fahrwerkteilen!) bei einem Training auf der Nordschleife des Nürburgrings beobachtet zu haben. Ich stand eingangs der „Hatzenbach“ als ein kleiner Rennwagen praktisch in „Falllinie“ die schnelle Bergabrechtskurve anfuhr, nicht „lupfte“ oder bremste, sondern vorher hochschaltete und sich mit dem „harten Schlag“ des Einzylinder-Motors dann akustisch von mir entfernte. - Wer war das?

Nachgeschaut: Stirling Moss! - Ich habe dann schon seine weitere Entwicklung beobachtet. Sie verlief nicht steril. Stirling Moss fuhr alles was vier Räder hatte: Formel 3, Formel 2, Formel 1, Sportwagen, Tourenwagen. - Seine Erfolge waren zwar abhängig vom Produkt, aber fahrerisch war er immer „Spitze“.

Lag das in der Familie? - Jahre später habe ich seine Schwester, Pat Moss, bei der Siegerehrung zur „Liège – Rom – Liège“ kennen gelernt, die gerade diese „Fernfahrt“ mit einem Austin Healey 3000 gewonnen hatte. Siegerehrungen waren damals genauso ein Erlebnis wie der eigentliche Anlass dazu. Die Fahrer erschienen z.T. im Smoking, die Damen im Abendkleid. Pat Moss war so „normal“ wie ihr Bruder, tanzte – als es später wurde – mit nackten Füßen. Begründung: „Mit solchen Schuhen kann ich nicht tanzen!“

Für mich war nicht vorstellbar, wie man im Renntempo nicht nur so eine Fernfahrt in einem Austin Healey der damaligen Zeit überstehen, die „Fernfahrt“ - 3.500 Kilometer Non-Stop! - gewinnen und noch bei der Siegerehrung bis in den frühen Morgen durchfeiern kann.

Bruder und Schwester Moss waren aus dem gleichen Holz geschnitzt. Sie waren „natürlich“ schnell, mit einer unglaublichen Kondition gesegnet. Stirling wurde niemals Formel 1-Weltmeister, aber war ein ganz Großer seiner Zunft. Zu Recht wurde er im Jahre 2000 in England zum Ritter geschlagen.

Im Gegensatz zu den Rennfahrern der heutigen Zeit haben ihn Statistiken nicht interessiert. Er war jeweils auf die Gegenwart fokussiert. Das aktuelle Rennen war jeweils wichtig. Aus dem Resultat ergab sich Zufriedenheit oder Unzufriedenheit. - Aber dann kam das nächste Rennen!

Nun wird es keine Rennen mit Stirling Moss mehr geben. - Warum sollte ich traurig sein? - Ich habe ihn ja noch erlebt!

Aber ehrlich: Solche Typen wie Stirling Moss passen heute auch nicht mehr ins „Geschäft“!

MK/Wilhelm Hahne
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Karfreitag '20: Wenig – und doch anders als früher!

Karfreitag 2020 war für mich eigentlich ein Freitag wie jeder Freitag in den letzten Jahren. Da fahre ich dann zum Friedhof in Nürburg, um auf dem Grab meiner Schwiegereltern eine Grabkerze anzuzünden. Die brennt dann bis zum nächsten Freitag. - Und doch war es ein wenig anders als in den letzten Jahren. - Es gab weniger Verkehr!

Als ich gestern zum Friedhof unterwegs war, da ist mir schon bei der Hinfahrt auf der B 258 der relativ geringe Verkehr aufgefallen. Da hat mich zwar eine Gruppe von vier Motorradfahrern überholt, die – wie am am Kennzeichen erkennen konnte – aus Köln kamen und ein (zu) schneller BMW mit AW-Kennzeichen. Das war‘s aber auch schon, auf 13 Kilometer Anfahrt.

Hier mal ein paar Fotobeweise, die ich bei meiner Karfreitag-Ausfahrt gesammelt habe:

So habe ich die B 258 an Karfreitag 2020 erlebt. Es war Mittagszeit und eigentlich gab es nur an einer Stelle eine kleine Fahrzeugansammlung. Da standen ein paar Motorradfahrer vor einem geschlossenen Privatparkplatz und ein paar Meter hinter der Tankstelle „Döttinger Höhe“ gab es auch – aus meiner Sicht in Gegenrichtung - eine Polizeikontrolle.

Die Polizei war verstärkt im Einsatz! - Bei der Durchfahrt von Nürburg begegneten mir – im Gegenverkehr – zwei Polizisten auf Motorrädern; im Gewerbegebiet Meuspath war ein Polizeifahrzeug unterwegs. - Man hatte „ein waches Auge“ auf den fließenden Verkehr und so konnte die Polizei-Direktion Mayen – über deren vorbereitende Maßnahmen auf diesen Seiten auch berichtet wurde - dann vermelden:

„...Offensichtlich haben die vielfältigen Appelle der Polizeidirektion Mayen, der Kreisverwaltung Ahrweiler und der Verbandsgemeinde Adenau ihr Ziel erreicht. Nur wenige Besucher kamen heute auf den sogenannten "Car-Friday" in den Großraum Nürburgring. Zu Verstößen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie kam es nicht. Die Polizei konnte verbotene Ansammlungen durch gezielte Gespräche mit den Menschen im Vorfeld verhindern. Geahndet wurden dagegen einige Verstöße wegen illegaler Veränderungen an Fahrzeugen und Geschwindigkeitsüberschreitungen. Tagesschnellster war ein Motorradfahrer mit gemessenen 170 km/h bei erlaubten 70. Wegen erheblicher Mängel wurden vier illegal getunte Autos sichergestellt.“

So konnte ich dann auch nach getaner „Arbeit“ auf dem Friedhof von Nürburg in Ruhe meine Heimfahrt antreten.

 

Vorher bin ich noch mal an der „Nordschleifen“-Einfahrt vorbei gefahren. Dabei begegneten mir zwei Sportwagen, deren Insassen wohl nicht geglaubt hatten, dass der Nürburgring an diesem Karfreitag 2020 für den „Touristenverkehr“ geschlossen war. - Auch der Publikumsliebling, der Parkplatz „Brünnchen“ war leer, da gesperrt.

Dabei fiel mir ein, dass sich ein Karfreitag so um 1940 kaum von dem in 2020 unterschieden hat.  Auch „damals“ konnten wir nicht unbedingt selbstbestimmt agieren und meine Großmutter sagte dann schon mal – im Hinblick auf die über Ostern zu erwartende Verwandschaft:

„Ach, dann kommt wieder mal die ganze Corona!“

Karfreitag '20: Wenig – und doch anders als früher! - Jedenfalls geräuschmäßig ruhiger als in den letzten Jahren.

Und keine Unfälle auf der „Nordschleife“!

MK/Wilhelm Hahne
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SPD-Experte warnt: „Die Hirnleistung lässt nach“!

Karl Lauterbach, der als Gesundheitsexperte seiner Partei gehandelt wird, hat in Verbindung mit der Corona-Krise für eine weitere Verunsicherung in der Bevölkerung gesorgt, in dem er auf solche „Spätfolgen“ hingewiesen hat. „Nicht nur bei älteren Menschen“, hat er die Folgen einer Corona-Erkrankung warnend negativ unterstrichen. - Natürlich ist das eine der Aussagen, die die Angst vieler Bürger zur Hysterie ausarten lassen kann. - Motor-KRITIK- Meinung: Durch Corona treten keine Hirnschäden auf, höchstens durch die Fehlbedienung von Beatmungsgeräten von nicht perfekt ausgebildetem Personal! - Aber eindrucksvoller ist es sicher, wenn man das als „Experte“ dann auf „Corona-Virus“ reduziert. Das ist so richtig wie so vieles, was „Experten“ in dieser Krisen-Situation äußern. - Von der Hirnleistung her sind schon viele jüngere Leute auch ohne Coronabefall in einer Krisensituation. Dafür gibt es Beispiele, die man einfach auch als „Schlamperei“, Nichtwissen, Nichtkönnen einstufen könnte. Denn es gibt aktuell „Fehlleistungen“ von relativ jungen Leuten, die – eigentlich – nicht durch den Corona-Virus verursacht wurden, sondern diese Leute – auch clevere Manager (!) - dazu anregten, die Corona-Krise für ein neues Geschäftsmodell zu nutzen. - Oder als Ausrede für ein Versagen! - So ist dann der Titel dieser Geschichte eigentlich auch eine Ablenkung von der Realität, die man – aus welchen Gründen auch immer – mit der Zuordnung  „Schutzbehauptung“ versehen kann.

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2. DNLS-Lauf „by VCO“: Ein „unmenschliches“ Spiel!

Am 21. März lief der erste „VLN-Ersatzlauf“ in einer digitalen Ausführung. Am 22. März habe ich meine Eindrücke darüber geschildet und – weil ich auch auf Schwächen hingewiesen habe – geschrieben: „Ich hoffe, dass ich damit dem Veranstalter dieses Internet-Spektakels und auch den Ausführenden einen Hinweis dafür geben kann, dass man virtuelle Rennen in der Ausführung – gerade wenn es sich um Langstreckenrennen handelt – ein wenig anders darbieten muss.“ - Das hat man getan, indem man nicht nur die Renndauer von vier auf drei Stunden verkürzt hat, sondern jetzt – beim 2. virtuellen Rennen waren auch - unterhalb der Darstellung eines Rennens auf dem Bildschirm – nicht mehr die aktuellen Zuschauerzahlen abzulesen. - Man fühlte sich wohl zu beobachtet, nachdem ich am 2. April – also kurz vor dem zweiten Rennen – noch einige Details aufgedeckt hatte, die wohl auch „im Dunkeln“ bleiben sollten. - Auch jetzt beim 2. Lauf zu einer Serie, die ein wenig „über‘s Knie gebrochen“ wurde, müssen zu diesem Zeitpunkt ein paar Fragen, die bei mir während der Beobachtung des Rennens auftauchten, im Moment noch unbeantwortet bleiben. - Die Recherche läuft! - Aber eines glaube ich aus fester Überzeugung sagen zu können – und verwende es als Titel zur folgenden Geschichte:

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Corona- ist SimRacing-Zeit mit „seltsamen Blüten“!

Genauso wie für mich die unterschiedliche Bewertung von Bakterien und Viren in ihren Auswirkungen unverständlich ist, ist für mich andererseits nicht begreifbar, warum virtueller Motorsport den realen Motorsport ersetzen kann. Natürlich hatte ich mich auch schon in der Vergangenheit mit der „neuen Art“ von Motorsport beschäftigt, aber nun habe ich tatsächlich nach der Ankündigung einer neuen „Digitale Nürburgring Langstrecken-Serie powered by VCO“ durch die „VLN VV“ exakt fünf Recherche-Tage gebraucht, um einige Zusammenhänge herstellen – und auch andere Details aufdecken zu können – die mich in die Lage versetzen, eine hoffentlich allgemein verständliche Situation auf einem auch für mich neuen Gebiet für meine Leser nachvollziehbar darstellen zu können. Wobei ich natürlich Risiken eingehe, aber dabei nicht den weisen Spruch von Erica Jong vergesse, der auch auf diesen Seiten unter „Zitat der Woche“ zu finden ist: „Niemand hat je zur Weisheit gefunden, ohne sich auch mal zum Narren gemacht zu haben." - Bei meinen Recherchen bin ich aber in der Realität dabei oft auf „Narren“ gestoßen, die von sich so überzeugt sind, dass sie alle anderen wie Narren behandeln. - Da muss ich dann der folgenden Geschichte auch den Titel geben:

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Aus gegebenem Anlass: Nachdenkliches zu „GESTERN“

Wir leben im Heute, Gestern, das ist Vergangenheit; unsere Zukunft liegt im Morgen! - Das kann eine allgemeine Feststellung sein. Gesterm – mal ganz wörtlich genommen – da war noch Winter-, heute ist Sommerzeit. Da hat dann auch die Software meiner elektronisch gesteuerten Uhr versagt und erst mit Beginn der Sommerzeit meinen Schlaf beobachtet. Die Zeit davor – gestern – interessiert meine moderne Uhr nicht. Und wenn ich heute aus dem Fenster schaue – und auf‘s Thermometer – dann hat die Natur die Zeitumstellung auch nicht zum Anlass genommen sich zu ändern. - Trotzdem war gestern noch vieles anders als heute.

Gestern hat sich der Finanzminister eines unserer Länder das Leben genommen. Sein Umfeld nimmt Anteil, versteht seine Entscheidung nicht, macht sich evtl. den Vorwurf in der Entwicklung zu diesem Entschluss „nichts mitbekommen“ zu haben.

Glaubt man den statistischen Daten, haben sich weltweit gestern mehr als 2.000 Menschen das Leben genommen! - Wer denkt heute schon darüber nach?

Gestern war Samstag, kein Arbeitstag. Aber in „Corona“-Zeiten, in Zeiten des „Homeoffice“, ist einiges anders. Da schreibt dann z.B. der Geschäftsführer einer „Vermarktungs- und Veranstaltungs“ GmbH (& Co. KG) „seine“ Teams an, um sie daran zu erinnern, dass sie sich noch bis heute – 29. März – zu einem virtuellen Rennen anmelden können, das am 4. April stattfindet.

„Eine Einschreibung, wie zunächst in der Ausschreibung kommuniziert, ist nicht nötig.“

Und man hat das Nenngeld gesenkt. Der Geschäftsführer schreibt:

„Dank eines erweiterten Sponsoringpakets können wir für die Premierensaison die Nenngelder deutlich reduzieren: 10 € pro Rennen in den Klassen Cup 2 (Porsche 911 GT3 Cup), Cup 3 (Cayman GT4 Trophy by Manthey Racing) und TCR sowie 250 € für die komplette Saison in der Klasse SP9 (GT3-Fahrzeuge).“

Am 4. April beginnt also die „Zukunft des Motorsports“ (?) etwas günstiger.

Eigentlich hat die schon „gestern“ vor fünf Jahren begonnen, als – am 28. März 2015 - ein talentierter SimRacer mit DMSB-Permit Nordschleife (!) in der Realität eines VLN-Laufs bei einem von ihm verursachten Unfall einen Zuschauer tötete. - Am 4. April 2020 kann es in Verbindung mit einem virtuellen Langstreckenrennen zu keinen Toten kommen. Es kommt auch nicht zu sichtbaren Unfallschäden an den Einsatzfahrzeugen. - Sport ohne Risiko bei kleinen Kosten!

  • Man benötigt – lt. Ausschreibung – auch keine Lizenz und – natürlich (?) - auch kein DMSB-Permit Nordschleife!

Gestern, am 28. März 2020, da wäre mein Bruder Hubert 85 Jahre alt geworden. - Wenn er noch leben würde. Er ist unauffällig, ohne Unfall, nicht durch Selbstmord – einfach ganz normal – gestorben. Aus Fragen nach ihm weiß ich, dass selbst viele Fans von ihm – er war mal „im Gestern“ ein bekannter Rennfahrer - nicht wissen dass er tot ist.

Aber Gestern ist gestern, heute ist Heute und am 4. April 2020 – einem Stück „Morgen“ - erleben wir die Zukunft?

MK/Wilhelm Hahne
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!!! Nürburgring – Touristik – Weinbau – Ahrtal !!!

Im Moment verhält sich ein großer Teil der Menschen, die ich zu kennen glaubte, aus meiner Sicht ein wenig ungewöhnlich. Ungewöhnlich, so denke ich nach einem Blick in die morgendliche Zeitung, ist auch das aktuelle Angebot an Geschichten dort. Und wenn ich den Fernseher einschalte, dann scheint es nur ein Thema zu geben. - Dabei werden wir nur auf ein bestimmtes Thema gelenkt. Und es wird eine Hysterie geschürt, die ich ein wenig verwundert zur Kenntnis nehme.

  • Es ist wie es ist! - Das war schon immer so! - Schon als Kind musste ich das akzeptieren!      

So habe ich aktuell zur Kenntnis nehmen müssen, dass ich einer „Risikogruppe“ angehöre. - Warum? - Es ist üblich geworden, auch Menschen nicht mehr als Individien zu betrachten, sondern sie – ganz im Trend – in Gruppen einzuteilen und in präzise beschriftete „Schubladen“ abzulegen. - So bin ich nun mal in die Schublade mit der Aufschrift „Risikogruppe“ abgelegt worden. - Warum? - Weil ich einer bestimmten Altersgruppe angehöre! Diese Gruppe wird ausschließlich über ihr Alter definiert.

Das ist ja so einfach! So einfach, wie man das Thema Nürburgring in eine bestimmte Schublade stopft – und auch so behandelt. - Oder ist das Thema Nürburgring einfach in der falschen Schublade abgelegt worden? - Eigentlich passt es in viele Schubladen!

Ich erhalte von Zeit zu Zeit immer wieder Anfragen von Studenten der unterschiedlichsten Fakultäten, die, weil der Nürburgring – und seine Bedeutung zu etwas - irgendwie Thema ist, von mir Informationen zu diesem Thema erwarten, die aber nur so eine Art Blitzlicht sein können, das eine bestimmte – sehr kleine – Phase beleuchtet, nur einen kleinen Ausschnitt dessen sein kann, was diese Leute eigentlich von mir zur Umsetzung von wissenschaftlich fundierten Arbeiten erwarten sollten.

Da ist – relativ neu – nun eine Geschichte im Internet zugänglich, die getitelt ist:

„Der Nürburgring als wirtschaftsgeschichtliches Forschungsthema. Ein Wegweiser zu den Quellen.“

Diese Geschichte kann für Suchende zum Thema Nürburgring eine wahre Fundgrube sein, weil im Anhang zu dieser Geschichte erstmals in einer Zusammenfassung ein Einblick in die Möglichkeiten geboten wird, die die Archivbestände des Kreisarchivs Ahrweiler, Landeshauptarchiv Koblenz und Bundesarchiv Berlin bieten. (Mit einem Klick HIER sind meine Leser auf der richtigen Internetseite.)

  • In wissenschaftlicher Betrachtung hat der Nürburgring eine Bedeutung, die weit über die motorsportliche hinaus geht! 

Man sollte aber in dieser Geschichte nicht eine Anmerkung von Dr. Jörg Pawelletz, vom Landeshauptarchiv Koblenz, aus 2019 überlesen, die da lautet:

„...Die bereits erschlossenen Unterlagen sind selbstverständlich grundsätzlich zur Benutzung freigegeben, allerdings gelten im Einzelfall noch Sperrfristen nach dem Landesarchivgesetz (Sachakten, Geheimhaltung oder personenbezogen). Daher sind diese Unterlagen auch noch nicht in der Online-Datenbank zu recherchieren. Eine pauschale Antwort, bis zu welchem Jahr alle Unterlagen zur Benutzung frei sind, ist daher nicht möglich, da im Einzelfall und je nach Anfrage über die Benutzung die Verkürzung von Sperrfristen und eventuelle Auflagen entschieden werden muss. ….“

Das bedeutet, das 30 Jahre Warten nicht immer genügt. - So hat dann aktuell auch „Motor-KRITIK“ eine Bedeutung, weil hier – auch in der Vergangenheit – nach journalistischer Recherche Fakten veröffentlicht wurden, die man auch nach 30 Jahren nicht in den Archiven finden wird.

Aktuell ist der Abschluss eines Motor-KRITIK-Abo besonders interessant, weil - neu abgeschlossen -  (Kosten 72,50 € p.a.) als Zugabe mein Buch zum „Nürburgring-Skandal“ (als pdf-Datei) dazu gehört, das zumindest einen Eindruck davon vermittelt, was auch vielleicht in der Vergangenheit evtl. nicht in den Archiven angekommen ist.

Damit meine Leser auch den Titel zu dieser Motor-KRITIK-Geschichte verstehen, gibt es hier jetzt noch den Titel zu der Internetseite, die – auch, aber nicht nur - zum Thema Nürburgring aktuell besonders interessant ist:

Interessierte können so die Zeit einer Quarantäne – auch - dazu nutzen, die Basis ihres Wissens ein wenig zu verbreitern! - Es ist wie es ist!

Bleiben Sie gesund, nutzen Sie die Zeit -  und machen Sie sich schlau!

MK/Wilhelm Hahne
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Polizeiplanung: Über Carfriday und Corona hinaus!

Was sich Anfang März noch als ein scheinbar ungelöstes Problem darstellte, hat sich aktuell durch die Corona-Krise erledigt, die von Seiten der Bundesregierung zu starken Restriktionen führte, die das öffentliche Leben insgesamt betreffen. Quasi als ein Nebeneffekt hat sich da eine Diskussion über den „Carfriday“, der am Karfreitag in der Vergangenheit das öffentliche Leben in der Eifel negativ belastete, mit sofortiger Wirkung erübrigt. Wenn die Vorschriften der Regierung eingehalten werden, wird es in der Eifel nicht mehr zu dem Chaos kommen können, das noch in den letzten Jahren den eigentlichen Feiertagsfrieden an einem solchen hohen kirchlichen Feiertag störte. Noch vor wenigen Wochen sah sich z.B. eine Verbandsgemeindeverwaltung nicht in der Lage, auf der Basis der vorhandenen gesetzlichen Vorschriften eine gewisse Normalität garantieren zu können. Von der Polizei wurde in diesem Zusammenhang wenig gesprochen, weil – man von Seiten der im Umfeld des Nürburgrings lebenden Bürger – auch keine Lösung von dieser Seite erwartete. In den Jahren davor hatte die Polizei schließlich die Auswüchse auch nicht verhindern können. Man hatte zwar Präsenz gezeigt, aber die war in der Praxis so gering, dass sie keinen Einfluss auf das Verhalten der Masse der „Verkehrsrüpel“ hatten. - Wie die Einheimischen feststellen mussten. - Was sollte da in 2020 schon anders sein?

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Nürburgring: Zuschauerzahlen kennen keine Krise!

Am Nürburgring wurde schon immer auf „die richtigen“ sozialen Kontakte geachtet. Sie wurden auch gepflegt. Nicht nur mit „Jahreskarten“, sondern evtl. auch mit Berater-Verträgen. Das war zu der Zeit, als der Nürburgring über die landeseigene Nürburgring GmbH noch im Besitz des Landes Rheinland-Pfalz war. - Zu dieser Zeit wuchsen auch die Besucherzahlen dort – wahrscheinlich aufgrund eines „Virus“ – rasant. Ich habe darauf mehrfach aufmerksam gemacht und auf die Differenzen zwischen verkauften Karten und veröffentlichten Besucherzahlen hingewiesen. - Nun grassiert der Corona-Virus und scheint eine neue Situation nicht nur für Veranstalter und Teilnehmer an Motorsport-Veranstaltungen zu schaffen. - Auch der neue Pächter des Nürburgrings, Vertragspartner der Veranstalter, ist gefordert. Mit einer Vermarktungs- und Veranstaltungs-Firma, an der mit über 50 Prozent beteiligt ist, ist es so am Wochenende zu einem „Rennen 1 Digitale Nürburgring Langstrecken Serie“ gekommen. - Die Art der Ergebnisdarstellung - auch der Zuschauerzahlen - lässt den Eindruck entstehen, dass an Deutschlands bekanntester Rennstrecke – gleich unter welchem Besitzer - auch bei virtuellen Rennen etwas unverändert geblieben ist:

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„#StayAtHome“: Man hätte sich daran halten sollen!

Corona öffnet ein wenig die Tür. Da stellen die SimRacer - schwupp – den Fuß dazwischen. Am Frühlingsanfang machte man den Anfang mit einem VLN-Rennen, das „live“ virtuell auf der Nürburgring-Nordschleife stattfand und im Internet zu verfolgen war. - Kostenlos! - Es waren keine Parkgebühren fällig. Es gab auch keine Bratwurst. - Aber es wurden ein paar kleine Einnahmen generiert. Über die eingeschobene Werbung zum Beispiel. - Diese virtuelle Vorführung war deshalb von Interesse, weil nun auch die Formel 1 ihre Fans mit einem Video-Spiel - „F1 2019“ vom Entwicklerstudio „Codemasters“ - über den Ausfall der ersten WM-Läufe der Saison 2020 hinweg trösten möchte. Auch dort sollen – wie am Samstag bei der VLN – neben begabten SimRacern, „echte Rennfahrer“ am Lenkrad der Konsolen drehen. Motor-KRITIK hat sich die VLN-Vorstellung – von der Organisation der „Nürburgring Langstrecken-Serie“ in kürzester Zeit aus dem Bodem gestampft – interessiert angeschaut und hat – so meine ich – interessante Erkenntnisse gewonnen. - Eine nicht unwichtige davon ist:

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