Die neuen Chefs der VLN arbeiten professioneller!

Die Zeit ist nicht stehen geblieben. Die Welt ist nach der Einführung der Computer „digitaler“,  vieles ist einfacher geworden. Aber das versprochene „papierlose Büro“ ist nach wie vor eine Utopie! - Es gibt mehr Statistiken als früher, mehr Qualitätsprogramme, alles ist teurer geworden – aber nicht unbedingt besser. - Auch nicht die Führungskräfte in Firmen und Organisationen. Wir haben mehr Spezialisten. Leider auch an der Spitze von Firmen. Es gibt immer weniger „Generalisten“, die den Gesamtüberblick haben.

Aber die Entwicklung wird auch vom Verantwortungsbewusstsein der Menschen bestimmt. Auch da hat sich einiges geändert. So etwas wie Selbstverantwortung ist immer seltener geworden. Man kann es – wenn man alt genug ist – am Verhalten der Straßenverkehrsteilnehmer ausmachen.

Oder an den „Sprüchen“ von Verantwortlichen. Natürlich wird man nicht erwarten können, dass sie sich als „Nieten“ outen, aber man darf doch wohl – wenn Zahlen genannt werden – exakte Werte erwarten.

Was die VLN betrifft, so beobachte ich schon seit Monaten ein „Schönen“ der Situation. Dazu würde dann auch gehörten, dass man eine Situation mit „verbesserten“ Zahlen darstellt. Das hat am Nürburgring eine gewisse Tradition, zumindest im „Spitzen-Motorsport“ und ihrer Vermarkter.

Man versucht schließlich das Interesse von Sponsoren zu wecken. - Das geht nur mit Zahlen!

So bin ich nicht erstaunt, dass ich mit meinen vorab geschätzten Starterzahlen bei den letzten VLN-Rennen der Realität näher gekommen bin, als die von der VLN als „vorläufig“ vermeldeten Teilnehmerzahlen. Verständlich! - Je höher, je besser. Das verspricht auch für die Zuschauer interessantere Rennen. - Das betraf einzelne Rennen.

Beim letzten VLN-Lauf, dem 43. Münsterlandpokal, präsentierte der Streckensprecher Olli Martini nun die drei wichtigen „Chefs“ der VLN 2018, Michael Bork, Renndirektor, Dietmar Busch, Geschäftsführer der VLN VV, sowie Herrn Ralph-Gerald Schlüter, Generalbevollmächtigten der VLN oHG, in einem Interview.

Die Entwicklung der VLN ist nach Darstellung dieser Herren nur positiv zu sehen. Alles ist gut. Und wird noch besser. Man arbeitet daran. - Und die Stimmung bei den Teams, Fahrern ist großartig. Alles ist besser geworden. - Aussage z.B. des Generalbevollmächtigten Schlüter:

    • Es gab in der Saison 2018 bei den 9 VLN-Läufen im Durchschnitt 165 Starter.

Motor-KRITIK möchte wenigstens diese Zahl berichtigen:

    • Es gab in der Saison 2018 bei den 9 VLN-Läufen im Durchschnitt 151 Starter.

Als die Herren ihre Aufgabe bei der VLN neu übernahmen, war damit auch bei den Teilnehmern der VLN, den Sponsoren, den Zuschauern u.a. eine gewisse Erwartungshaltung verbunden. Die versucht man nun mit Zahlen zu bestätigen, die nicht der Realität entsprechen. - Aber gerade die in der VLN erlebte Realität sollte der Ausgangspunkt für Überlegungen sein, die zu Verbesserungen führen.

Motor-KRITIK möchte feststellen:

  • Die VLN ist nicht nur im Hinblick auf die Starterzahlen verbesserungswürdig!

Da ist es leider mit so „professionellem“ Nennen von hohen Zahlen nicht getan!

MK/Wilhelm Hahne
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VLN 9: Das letzte Gefecht – vor und nach 16 Uhr!

Am Samstag wird der letzte Lauf zur Deutschen Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring 2018, der 43. DMV Münsterlandpokal, gestartet. Da geht‘s nicht um die Wurst, sondern um Schinken für die Klassensieger. Wie vor den letzten Rennen, möchte Motor-KRITIK auch heute seine Schätzung der Starterzahl veröffentlichen und sie der vom Veranstalter genannten Zahl in der „Vorläufige Teilnehmerliste“ gegenüber stellen. - In diesem Fall etwas später als sonst, was sich einfach  begründen lässt: Motor-KRITIK möchte gleichzeitig – und dann zwar nicht als Erster aber besser - über den Berufungs-Entscheid im etwas eigenartig verlaufenen Protestfall „Manheller ./. Adrenalin“ (Klasse V 4) nach der Sportgerichtsverhandlung beim DMSB in Frankfurt berichten, der – auf Wunsch der Veranstalter – extra auf Donnerstag dieser Woche vorgezogen wurde, um – evtl. eine „Jahressiegerehrung“ pünktlich zum 24. November 2018 möglich zu machen. - Über den Ausgang des Berufungsverfahrens habe ich bereits gestern eine Vorhersage gewagt, die nicht unbedingt auf die Zustimmung meiner Leser gestoßen ist, wie man aus einer „Benotung mit 4,4 Sternen“ heute am frühen Morgen schließen konnte. Aber gerade in diesem Berufungsverfahren ist „Pfeffer drin“, weil damit auch entschieden wird, wer 2018 das Gesamtklassement des VLN-Langstreckenpokals gewinnt. Dieses Ergebnis ist also eigentlich wichtiger, als die Ergebnisse im letzten Lauf. - Trotzdem ist neuer Protest-Ärger nicht auszuschließen. Aber – abhängig vom Ergebnis der oben schon erwähnten Berufungsverhandlung beim DMSB -  man kann sicher sein, dass der Veranstalter des 43. DMV Münsterlandpokal am Ende seines Rennens auch den Gesamtsieger der Deutschen Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring des Jahres 2018 bekannt geben kann. - Jedes Ende ist ein neuer Anfang! - Darum soll hier dann auch ein kleiner Ausblick auf die VLN-Saison 2019 erfolgen, bzw. anklingen, was so alles passieren könnte. - Hinter den Kulissen „gärt“ es. Man möchte aus den unterschiedlichsten Gründen zu neuen Lösungen kommen. - Jeder anders. - Und eigentlich geht es immer weniger um Sport, sondern mehr um Geld. - In jedem Fall ist aber in 2018 der letzte VLN-Lauf...

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VLN: Ein Renndirektor entblättert sich! - Peinlich!

Ich würde mich gerne um neue Themen bemühen, aber das aktuelle Geschehen lässt mich in diesen Tagen immer wieder ein „altes Thema“ aufgreifen. Das wird eigentlich von dem bedrückenden Eindruck bestimmt, dass man in der VLN-Organisation, die inzwischen aus vielen Firmen und vielen Verantwortlichen besteht, niemand in der Lage ist die Übersicht zu behalten. Jeder liest in dem Regelwerk, das er als passend empfindet. Ich empfinde die entstandene Situation mehr als peinlich. Es ist eigentlich unvorstellbar, dass die „Macher“ einer Serie nicht wissen, was sie selbst geschaffen haben. - Nicht unbedingt immer ein Reglement, das in sich stimmig ist. - Und alles vom DMSB geprüft? - Wer prüft die Prüfer des DMSB? - Dazu gehören auch jene, die morgen – lt. Aussage des VLN-Renndirektors – ein Urteil im Berufungsverfahren Manheller ./. Adrenalin sprechen werden. - Obwohl der Protest von Manheller gegen Adrenalin niemals angenommen wurde. - Warum? - Der VLN-Sportdirektor erklärt es aktuell in einem Interview auf den VLN-Internetseiten, aus denen ich nachstehend zitiere.

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VLN: Unterschiede zwischen Ausschreibung & Nennung?

Es gibt Leser, die meine Darstellung zu dem Protest von Manheller ./. Adrenalin in Zweifel gezogen haben. Denn eigentlich kann auch nicht sein, was nicht sein darf. Aber bei DMSB und VLN ist alles möglich! - Es ist eine Tatsache, dass die Entscheidungen „der Herren da oben“ mit großem Respekt entgegen genommen werden, während der „Kuddelmuddel“ im Regelwerk – und die Art wie es je nach Fall genutzt wird – bei nüchterner Betrachtung eigentlich ein mildes Lächeln auslösen sollten. Um den Ausspruch eines VLN-Streckensprechers zu verwenden:

„So muss Rennsport sein!“

Wirklich?

Weil der „43. DMW Münsterlandpokal 2018“ noch wenige Tage vor uns liegt, möchte ich den als Beispiel nennen und – als Journalist – darauf aufmerksam machen, was den meisten der inzwischen vielfach lizensierten Fahrer aber auch den offiziellen Kommisaren und dem Renndirektor der VLN bisher wohl – durch immer wieder vorgenommene Ergänzungen und Komplettierungen des Regelwerks abgelenkt – dann wohl entgangen ist.

Was beim „50. Barbarossapreis“ am 6. Oktober zu dem skurrilen Ende eines Protestes führte, der noch sein Nachspiel in Frankfurt beim DMSB finden wird, ist weiterer Ärger beim vor uns liegenden „Münsterlandpokal“ vorprogrammiert:

In der Ausschreibung ist folgendes zu lesen:

Art. 20 Protest und Berufung
Bei Protesten und Berufung gelten das Internationale Sportgesetz der FIA, das Veranstaltungsreglement des DMSB, die Rechts- und Verfahrensordnung des DMSB sowie bei Berufungen zur FIA die Rechts- und Verfahrensordnung der FIA.

Im Nennungsformular zum gleichen Rennen findet sich auf Seite 3 unter:

Protest und Berufungsvollmacht
Die Teilnehmer (auch mehrere für ein Fahrzeug genannte Fahrer) bevollmächtigen sich mit Abgabe der Nennung gegenseitig, den jeweils anderen im Protest- und Berufungsverfahren zu vertreten. Sie bevollmächtigen sich insbesondere gegenseitig zur Abgabe von Protesten, deren Rücknahme, Ankündigung, Einlegung und Bestätigung, zur Rücknahme und zum Verzicht auf die Berufung und zur Stellung aller im Rahmen der Protest- und Berufungsverfahren möglichen Anträge sowie der Abgabe bzw. Entgegennahme von Erklärungen.

Motor-KRITIK sieht mit Spannung der Berufungsverhandlung beim DMSB in Sachen Manheller ./. Adrenalin entgegen. Irgendwer muss da doch einen Fehler produziert haben!

Ich schrieb bereits am 12. Oktober hier auf diesen Seiten zu Thema der Berufungsverhandlung in obiger Sache:

„Man darf also auf die Verhandlung vor dem DMSB-Sportgericht gespannt sein! - Denn ganz gleich wie sie ausgeht: Sie wird Verlierer haben, die „nachtragend sein werden“! - Es ist vielleicht der Auftakt zu einem neuen Akt im aktuellen Drama um die VLN.“

Spätestens nach dieser kleinen ergänzenden Geschichte sollte das jeder – sogar „die Herren da oben“  beim DMSB – verstehen!

MK/Wilhelm Hahne
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VLN: Das Rennen nach dem Rennen beginnt ab 16 Uhr!

Folgende Geschichte ist nicht nur eine Fortsetzung der vorhergehenden, sonder auch eine Ergänzung dieser Geschichte. Sie hat ein großes Leserecho gefunden. Auch der Titel zu dieser Geschichte stammt aus so einem „Echo“ und bezieht auf die inzwischen fast normale Art, in der Realität erreichte Ergebnisse noch einmal zu verändern. - Oder auch veränderte Ergebnisse – durch wen und was auch immer – zu „normalisieren“. Das war z.B. auch beim abgelehnten „GetSpeed“-Protest der Fall, den ich nur unvollkommen geschildert habe, um den Streckensprechern die Möglichkeit zu bieten, „mir einen einzuschenken“. - Das ist nicht passiert! - Mit dieser Nicht-Reaktion von Betroffenen wird mir die Information bestätigt, dass die aktuell tätige VLN-Streckensprecher-Gilde exakt gebrieft wurde und exakt vorgeschrieben bekommt, was sie zu sagen hat, was sie sagen dürfen – müssen – und was nicht. Darum habe ich auch in meiner letzten Geschichte zur Schilderung der GetSpeed-Situation den Ausspruch der Streckensprecher so passend gefunden: „So muss Rennsport sein!“ - Ein Leser hat‘s gemerkt, mich um eine detaillierte Auskunft gebeten und auch umgehend erhalten. Aber auch meine anderen Leser sollen wissen, was ich bei meiner letzten Geschichte noch im Unklaren ließ. - Und auch der abgelehnte Protest von Manheller gegen Adrenalin soll hier noch mal Thema sein, weil er auch meine Leser sehr beschäftigt hat. - Als sehr positiv empfinde ich, dass meine letzte Geschichte besonders von den - irgendwie - betroffenen Teilnehmern an den VLN-Rennen als richtig und sehr gut empfunden wurde. - Das sollte den Veranstaltern zu denken geben! - Damit auch der DMSB etwas zum Nachdenken und -rechnen hat, gibt‘s heute:

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VLN im Herbst 2018: Kriegsähnliche Zustände?

Wenn jetzt jemand meint feststellen zu müssen, dass ich offenbar nicht wisse was Krieg ist, so muss ich lächeln. Denn wer von meinen Lesern hat schon den 2. Weltkrieg erlebt? - Ich selbst habe vom Beginn des 2. Weltkriegs am 2. September 1939 erfahren, als in der Frühe bei uns der Postmann zweimal klingelte. Zusammen mit meinem Vater ging ich zur Tür. Durch‘s Oberlicht über der Haustür warf die Morgensonne ein streifiges Muster auf der Terazzoboden des Flurs. Der Briefträger – in Uniform und mit großer Ledertasche vor dem Bauch – begrüßte meinen Vater mit einem freundlichen „Guten Morgen“ und der Feststellung: „Jetzt haben wir Krieg!“ - Ich wusste zu diesem Zeitpunkt nicht was Krieg war! - Heute weiß ich nicht, ob die VLN noch Sport ist! - Ich empfinde die Abläufe und Geschehnisse dort – aufgrund meiner Erfahrungen mit Krieg und Sport – als „kriegsähnlich“. So auch die Abläufe beim 8. Lauf des VLN-Langstreckenpokals am Nürburgring zur Langstreckenmeisterschaft 2018. - Es genügt nicht, am Ende eines Rennens die „Besonderheiten“ eines VLN-Rennens in den einzelnen Boxen erregt zu diskutieren. Man muss Details öffentlich machen, um den Titel zu dieser Geschichte zu verstehen:

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SIM-salabim: Der DMSB entdeckt neue Geldquelle!

Der DMSB, der Deutsche MotorSport Bund, ist der nationale Vertreter der FIA, der Fédération Internationale de l’Automobile in Paris, des internationalen Dachverbandes für den Automobilsport. Der DMSB musste in den letzten Jahren dadurch auffallen, dass er praktisch auf keinem Sektor des Automobilsports in Deutschland, die jeweilige Sparte weiter entwickelte, zukunftsträchtig ausbaute, ihr eine Basis, ein ordentliches Fundament gab, sondern dass jeweils das Abkassieren im Vordergrund steht. Ich kenne persönlich keine Sparte, gleich ob Kart, Rallye, Rundstrecke oder andere, in denen nicht über die Falsch- und Überreglementierung des DMSB geklagt würde, wo man in der Praxis darunter leidet. - Um es kurz zusammen zu fassen: Der DMSB entwickelt nirgendwo die Strategien, die eigentlich notwendig wären, um die jeweiligen Sparten zukunftsfähig auszubauen ihnen eine kräftige Basis zu geben. - In einer solchen Phase erreicht Motor-KRITIK eine Pressemitteilung des DMSB, die mit „DMSB erkennt SimRacing als Motorsport-Disziplin an“ überschrieben ist. - Der erste Satz aus der Pressemitteilung lautet: „SimRacing gilt ab sofort als offizielle Motorsport-Disziplin.“ - Dazu fällt mir dann im Moment eigentlich nichts mehr ein - aber dann doch der bessere Titel:

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VLN 8 im Herbst 2018: Bunt – aber weniger Starter!

Seit ein paar VLN-Läufen versuche ich hier in Motor-KRITIK die wirklichen Starterzahlen bei den Rennen vorherzusagen. Natürlich erst, nachdem der Veranstalter jeweils die „Vorläufigen Teilnehmerzahlen“ veröffentlicht hat. Das geschieht jeweils am Mittwoch vor einem VLN-Lauf. Meine Schätzungen waren bisher immer deutlich niedriger – aber passend und jeweils ganz nahe an der Realität, wenn es nach dem Training zur Startaufstellung ging.

Nachdem am Tag der Deutschen Einheit der Veranstalter des 50. Rennen um den ADAC-Barbarossa-Preis veröffentlicht hat, versuche ich es heute wieder. Der Veranstalter hatte gestern die

„Vorläufige Teilnehmerliste“ mit 155 Startern

veröffentlicht, die sich normalerweise um ein paar reduzieren, die während der Einstellfahrten am Freitag und dem Training am Samstag durch technische Defekte oder Unfall ausfallen. Das sind aber im Normalfall keine hohen Zahlen.

Der Veranstalter, der MSC Sinzig e.V. im ADAC hatte schon ab Montag, 01.10.2018, um 12 Uhr die Übersicht, denn da war Nennungsschluss. Lt. Ausschreibung sind 210 Starter in drei Startgruppen á 70 Teilnehmer auf der 24,358 km langen Strecke des Nürburgrings zugelassen.

Nach meiner Vorabschätzungen werden

138 Fahrzeuge am Start sein, die einzelnen Startgruppen also wesentlich kleiner ausfallen.

Auch bei diesem VLN-Lauf, dem 8. Wertungslauf zur Deutschen Langstreckenmeisterschaft in 2018, ist gegenüber den Vorjahren ein klarer Rückgang gegenüber den Vorjahren festzustellen. Die höchste Starterzahl gab es da 2014 mit 176 Startern an der Startlinie zum Rennen. Das Rennen wurde aber wegen Nebel nicht gestartet, das Rennen abgesagt. Der Durchschnitt in den letzten 5 Jahren betrug exakt 164,6 Fahrzeuge am Start.

Lassen wir – meine Leser und ich – uns mal überraschen, wie weit die heute hier in Motor-KRITIK genannte Teilnehmerzahl von der Realität entfernt ist. Oder anders: Wie nahe ich mit meiner Schätzung der Realität bin. - Was dann evtl. Fragezeichen aufwerfen würde!

Aber – wie die VLN selber auf ihren Internetseiten feststellt – wird es bei der „bunten Mischung“ und dem zu erwartenden schönen Wetter sicherlich ein schönes Rennen werden, „dürfen sich die VLN-Fans auf einen fantastischen Renntag freuen“.

Wenn‘s Besonderheiten gibt, werden meine Leser sie hier in Motor-KRITIK genannt und erklärt bekommen.

MK/Wilhelm Hahne
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„Toto“ Wolff: Der „Große Manitu“ der Formel 1?

Ich habe den Eindruck, dass er das inzwischen ist. Sein Team bestimmt die WM 2018. Er entscheidet auch, ob er auf bestimmte Fragen antwortet. Im Fernsehen macht er das so, dass ihm niemand böse sein kann. Eben mit österreichischem Charme. Er wurde im Leben von vielen Einflüssen angeregt, aber er hat eigentlich niemals sein eigentliches Lebensziel – ob nun bewusst oder unbewusst – aufgegeben. Seine persönliche Karriere hat zwar in seinem Leben immer eine zentrale Rolle gespielt, aber er hat sein Wissen, sein Können, seine Autorität immer „gut verkauft“, charmant genutzt.

Ich habe ihn – er war „damals“ gerade Zwanzig – ein wenig beobachtet und bin eigentlich davon fasziniert, wie gradlinig er seinen Weg – bis jetzt hin zu einer Führungspersönlichkeit in der Formel 1 – gegangen ist. Auch wenn niemals und irgendwo davon die Rede war und ist: Sein Großvater war für seine berufliche Entwicklung sehr wichtig.

Jetzt in Russland hat er mit seinen Entscheidungen mal wieder die Formel 1 dominiert. Dabei ist die – finde ich – schon ein wenig langweilig geworden, scheinbar auf dem gleichen Weg, den die DTM schon vorher gegangen ist.

Das Bedeutendste in Sotschi war eigentlich, dass es dort wieder Grid-Girls gab, der 21. Geburtstag von Max Verstappen, der im Rennen den schließlichen Gewinnern, die wie „Taxifahrer“ unterwegs waren, einmal zeigte, dass man auch auf einer solchen Strecke überholen kann. Er fuhr von Startplatz 19 bis an die Spitze. Und das mit einem Renault-Motor, der intern der B-Kategorie zugeordnet wird. Der Zwang zum Reifenwechsel brachte ihn dann von der Spitze auf Platz 5, den er schon vor dem Rennen angekündigt hatte.

Es gab 20 Starter, einen Sieger durch Teamorder, 7 Fahrzeuge beendeten das Rennen in der gleichen, der 53. Runde, 8 waren einmal, 3 zweimal überrundet, 2 weitere waren nach vier Runden ausgefallen. - Als Zuschauer versteht man die Abläufe im Rennen eigentlich nur, wenn man das umfassende Regelwerk, einschl. Strafenregister beherrscht. - Toller Sport!

Ich habe in dieser Saison schon mehrfach darauf aufmerksam gemacht, dass der Formel 1-Sport schon so seine Eigenheiten hat, die mir z.B. ein „Toto“ Wolff nicht gerne erklären möchte. Ich akzeptiere das, weil ich um seine Art weiß und sie – lächelnd – hinnehme. Das schließt allerdings nicht aus, dass ich nachfolgend meinen Lesern einmal in einer Vergleichstabelle verdeutlichen möchte, was mir bei der Formel 1 nicht gefällt bzw. auffällt.

Hier habe ich einmal Daten aus dem letzten VLN-Rennen, Lauf 7, aus dem letzten MotoGP-Lauf und eben aus dem Grand-Prix vom Wochenende in Russland verarbeitet. Um die Unterschiede vergleichbar zu machen, habe ich die Zeitdifferenzen zwischen den jeweiligen Qualifying-Zeiten und den schnellsten Rennrunden auf 1 Kilometer zurück gerechnet. - Wenn ich – bzw. Motor-KRITIK – in den letzten Wochen zur Erklärung der Differenzen in der Formel 1, keine Antwort von Mercedes erhalten habe, so verstehe ich das zwar, aber dann so, das es „Toto“ Wolff leider zur Zeit unmöglich ist, dazu etwas zu sagen, bzw. sagen zu lassen. - Es könnte der Formel 1 insgesamt wohl schaden.

  • So schadet sich die Formel 1 dann weiter selber!

Ich werde jedenfalls mit dieser Geschichte meine Kommentare zur Formel 1 in 2018 einstellen, wohl dann noch später noch mal etwas schreiben, wenn Lewis Hamilton Weltmeister geworden ist.

MK/Wilhelm Hahne
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Unbekannt: Auch Alte können am Nürburgring rennen!

Viele wissen, dass man zum Befahren des Nürburgrings im Rennen ein „DMSB-Nordschleifen-Permit“ braucht. Das gilt für junge Leute, die noch nicht begriffen haben, dass nicht der immer Recht hat, der entsprechend auftritt. Alte Leute haben da mehr Übersicht. Sie sind auch – nicht mehr unbedingt  – an der direkten Auseinandersetzung in einem Rennen gegen die Uhr interessiert, was aber nicht ausschließt, dass sie das Verlangen einer jungen Generation an einer direkten Auseinandersetzung nicht verstehen. Sie interessiert z.B. schon das Umfeld, die Bedingungen, unter denen die Wettbewerbe ausgetragen werden. Darum interessiert sie auch, welche Voraussetzungen erfüllt werden müssen, welche Basis der Motorsport insgesamt hat, wie er „gewachsen“ ist, in welchem Umfeld er ausgeübt wird. - Mich interessiert auch, wie „Außenstehende“ an das Thema Motorsport und ihr Umfeld heran geführt, wie sie „aufgeklärt“ werden. Da bietet im Falle des Nürburgring zum Beispiel der Besitzer, bzw.der Pächter, eine „Tochter“ des Besitzers, so genannte „Backstage-Touren“ an, die dem normalen Bürger dann das Thema Motorsport am Nürburgring  näher bringen sollen. Das Thema kann auch in Gruppen angegangen werden. - So einer Gruppe habe ich mich – weil ich vom Alter dazugehöre – in diesem Jahr einmal angeschlossen, um eine so genannte „Backstage-Tour“ am Nürburgring so zu erleben, wie sie dem normalen „Interessenten“ zu unterschiedlichen Kosten und in unterschiedlicher Zusammenstellung angeboten wird. - Ich habe in einer Gruppe alter Leute – alle über 65 Jahre – teilgenommen und interessante Feststellungen machen können.

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