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Wir leben aktuell sozusagen in einer „volkstümlichen Zeit“. Oder ist es eher eine „verrückte Zeit“?Aber wer denkt in der Weihnachtszeit schon gerne an Hochstapler und Phantasten? Da scheinen uns gefühlsmäßig doch eher „Weihnachts-Engel“ zu umschweben. Manchmal werden wir aber auch in „schönen Zeiten“ – wie man sie sich gerne erträumt – dann von der Realität eingeholt. Das ist vielen von uns wohl auch in diesem Jahr nicht erspart geblieben. - Trotzdem versucht man sich von „trüben Gedanken“ zu trennen. Wenn jetzt abends schon der Abendhimmel schon mal leicht- bis dunkelrot einfärbt, dann erinnere ich mich, dass mir meine Großmutter erklärte, dass wohl nun gerade die Engel im Himmel Plätzchen backen. - Kurzum: Man wird mit vielen Details an die Kinderzeit erinnert. Da wurde mir noch von den „Kölner Heinzelmännchen“ erzählt! - Heute braucht man die nicht mehr. Man glaubt an die „KI“! - Ich habe schon als Kind über die schlauen Bürger aus „Schilda“ lachen können. Die waren so schlau – erklärte meine Großmutter - dass die sich dumm stellen mussten, um nicht unangenehm aufzufallen. - Heute ist das oft umgekehrt! - Habe ich gedacht! - Und mir ist eingefallen, dass man doch dazu vielleicht auch Beispiele in der Eifel finden – und fotografieren könnte.
Liegt ‚Schilda‘ im nahen Umfeld vom Nürburgring?
Da habe ich mich dann – mit der Kamera – ins Auto geschwungen, um meine im Titel gestellte Frage auch überzeugend dokumentieren zu können. Während ich losfuhr habe ich gedanklich noch weiter in meinen Kindheitserinnerungen gekramt. Dabei fiel mir ein, dass wir damals – in der Volksschule – nicht nur „Am Brunnen vor dem Tore“ gesungen haben, sondern auch „Jetzt gang i ans Brünnele“.
Gedacht, getan! - So bin ich zunächst zum Parkplatz "Brünnchen" gefahren. Dort habe ich zwar keine schlauen Leute getroffen, aber viele dumme Schilder.
Man nimmt sie eigentlich gar nicht mehr bewusst wahr, wenn man so oft – wie ich – an diesen Schildern hier vorbei gefahren ist. Aber sie wurden auch immer wieder ergänzt! - Mir ist diese „Weiterentwicklung“ z.T. auch entgangen!
- Man sollte diesen Schilder-Wildwuchs einmal bewusst wahrnehmen!
Ich stelle hier mal eine lockere Folge von Fotos ein. Mir würde dazu sicher noch die eine oder Anmerkung einfallen, aber ich bin davon überzeugt, dass meine Leser die bei dieser Bilderfolge nicht brauchen.
- Wenn man sich denn diese Fotos einmal genauer anschaut und versucht, sich etwas dabei zu denken!
Eigentlich war „am Brünnchen“ sonst alles leer. - Kein Mensch war zu sehen! - Erst recht kein schlauer Mensch, nur alles „dumme“ Schilder!
- Genauso, wie man sich eben ein Landschaftsschutzgebiet so vorstellt.
In Ahrweiler bei der „Unteren Naturschutzbehörde“, in Koblenz bei der „Oberen Naturschutzbehörde“ und in Mainz beim „Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität Rheinland-Pfalz“.
- Aber im direkten Umfeld von Nürburg weiß man das besser: Das „Landschaftsschutzgebiet“ war gestern!
Ich bin dann auch noch am „Pflanzgarten“ gewesen. Dort parkte ein Personenwagen. Als ich mit der Kamera ausstieg, wurde der Wagen gestartet und der hier einzige Besucher verschwand.
- Auch da es auf vielen Schildern viel zu lesen! - Sogar das„Drohnen-Fliegen“ war schon verboten!
Das mit den Schildern und ‚Schilda‘ hat mich interessiert. Wie wäre die „Schilda“-Schilder-Situation wohl da, wo man sich als „ein Stück Nürburgring“ empfindet?
Ohne Rücksicht auf den anfallenden CO2-Ausstoß habe ich mich dann nach Adenau begeben:
Einfach imponierend, dieses Kontrastprogramm von „saurer Reaktion“ und „süßer Eintracht“! - Was denn nun? - Auf der einen Seite ärgert man sich über das Benehmen der Nürburgring-Besucher, besonders über den Teil von ihnen, der zu den „Touristenfahrten“ mit anreist, um dann hier in der Eifel „die Sau raus zu lassen“. Auf der anderen Seite begrüßt man sie, versucht darzustellen, wie sehr man sich über ihren Besuch freut. - In vielen Sprachen! - Was mir unverständlich ist!
- Da ist man geneigt zu fragen: Was denn nun? - Arbeiten hier vielleicht Betroffene und Provinz-Politiker gegeneinander?
Da erscheint der „Helper“, als Fahrer eines alten F1 im Kreisverkehr am Ortseingang von Adenau, in seiner aktuellen Aufmachung sehr passend.
- Oder aber – um meinen Eindruck anders zu formulieren: Man nimmt einfach alles nicht so ernst!
Nicht die außergewöhnliche Lärmbelästigung am Abend, an Wochenenden, auch nicht, dass das Umfeld des Nürburgrings zu einem Unfallschwerpunkt im deutschen Straßenverkehr wird.
Wobei man die Rennstrecke „Nordschleife“ dann mit einschließen muss, da die dort durchgeführten „Touristenfahrten“ nach den Bestimmungen der StVO durchgeführt werden und damit eigentlich auch alle – wirklich alle – Unfälle auf dieser Strecke statistisch erfasst werden müssten.Auch daran sollt
Zunächst aber mal ist ein wenig Ruhe eingekehrt, der Verkehrstrubel um den Nürburgring hat nachgelassen.
Die Strecke hat z.Zt. Vorzeige-Charakter und die Absperrgitter warten nun wieder auf einen Einsatz in der nächsten Motorsport-Saison.
MK/Wilhelm Hahne
PS: Fast hätte ich einen interessanten Hinweis vergessen, der aber auch ein Kommentar sein könnte. Ich habe ihn hier in verständlichem Englisch eingestellt, damit er von den „Idiots“ verstanden wird!



