Nur bei Biden? - Geheime Papiere falsch deponiert!

Was Trump recht war, ist für Joe Biden eigentlich selbstverständlich. Er hat Geheimpapiere einfach mit nach Hause genommen – wie man jetzt lesen kann. Die wurden jetzt in einer „Garage“ gefunden! Aber er – Biden – hat sie nicht gelesen, weiß nicht was drin steht. - Sagt er! - Also sind die Papiere noch geheim! - Da wird man jetzt – mindestens! - einen Untersuchungsausschuss bilden müssen. -

Der wird sicherlich – nach einer Vernehmung von Joe Biden – zu der Feststellung kommen, dass Biden die Geheimpapiere – wie vorgeschrieben – separat von „normalen“ Regierungspapieren gelagert hatte, dass er sogar einen speziellen „Tresorraum“ (als Garage getarnt!) bauen ließ und die Kosten dafür – aus Geheimhaltungsgründen – noch nicht mit der Regierung abgerechnet hatte. - Aber jetzt… -

Wir kennen das ja alles aus der Zeit des Nürburgring-Verkaufs. Wir wissen wie Politiker argumentieren! - Nicht erst seit Malu Dreyer!

  • Auch da gab es Geheimpapiere, Geheimgespräche. - Alles war perfekt abgesichert? - Immerhin ist auch heute noch so Manches geheim!

Ich wurde durch die Ereignisse in den USA noch mal an die Provinz-Posse „Nürburgring-Verkauf“ erinnert. Da gab es nicht nur ernst gemeinte „Konter“ eines Ministers Hendrik Hering, als man ihm öffentlich vorwarf, „interessante Verträge“ mit – nennen wir sie – interessanten Partnern abgeschlossen zu haben.

  • Seine „Konter“ lautete – gesprochen in Adenau: „Ich bin Jurist!“

Und sein bedeutender Vertragspartner vertröstete drängende Frager, was er denn nun als nächstes mit dem Nürburgring machen würde, auf der gleichen Veranstaltung mit dem Ausspruch:

„Das kann ich Ihnen jetzt noch nicht sagen. - Wir haben ja gerade erst die Verträge unterschrieben.“

Da blieb den Zuhörern in der Adenauer „Hocheifel-Halle dann das Lachen im Halse stecken! Wie auch einem Kollegen von mir, der von diesem Vertragspartner auf seine Vorhaltung hin, dass man in „Motor-Kritik“ Anderes lesen würde, als offiziell über ihn verbreitet werde, von dem als „Erklärung“ hören musste:

„Ich stehe unter dem Schutz des Staates!“

Natürlich gab es auch in Sachen „Nürburgring-Skandal“ einen Untersuchungsausschuss. Unter Leitung eines SPD-Abgeordneten. - Das war natürlich Zufall! - Denn in Mainz kommt „jeder mal dran“. Der Untersuchungsausschuss davor war von einem CDU-Mann geleitet worden.

Und zu den Landtagswahlen wurde der Nürburgring-Untersuchungsausschuss dann aufgelöst. - Neue Regierung, neues Spiel! - So ist es sozusagen „Landessitte“. Dazu gehörte dann auch, dass alle Akten – mit vielen Original-Dokumenten – wieder aufgelöst wurden. - Man hat nichts mehr davon gehört!

Dabei hätte die CDU durchaus die Möglichkeit gehabt, noch etwas „nach zu graben“. Aber man glaubte wohl („man“ = Baldauf, später Klöckner – dann wieder Baldauf), dass man einen eventuellen Koalitionspartner nicht vergraulen dürfe. Denn sowohl Baldauf als auch Klöckner haben bei jeder Landtagswahl daran geglaubt, dass sie mit Hilfe der vielen naiven Wähler wieder mit in die Regierungsverantwortung kommen würden. - Man träumte von einer „großen Koalition“!

  • Das ist – nun schon seit Jahrzehnten – eine Fehleinschätzung!

Baldauf, Klöckner und dann wieder Baldauf haben nichts begriffen. Man hat sich nicht um die „CDU-Reserve“ im Norden des Landes RLP bemüht. Zufällig liegt dort auch der Nürburgring, - So war es auch kein Zufall, dass Klöckner durch einen ihrer Fraktionsmitglieder vorgeführt werden konnte. Die Dame hat das mit „Un-Bill(en)“ hinnehmen müssen. Dieser Mann wurde dann auch  abgestraft! - Wie man das so macht in der Politik.

  • Immer so, als hätte man von nichts gewusst!

Ich erinnere mich noch gerne an ein Gespräch mit den ersten Nürburgring-Käufern, die ich dann  nur so zum Spaß - und um ihr tatsächliches Hintergrundwissen zu prüfen – fragte, ob sie denn auch das Fahrsicherheitszentrum mit übernehmen würden. - Beide haben überzeugend mit JA geantwortet! - Und die Zukunft angedeutet.

Ich wusste aber zu diesem Zeitpunkt schon sicher, dass der Anteil der landeseigenen Nürburgring GmbH an diesem Übungsgelände inzwischen aus der Konkursmasse durch den Insolvenz-Sachwalter verkauft worden war. - So konnte ich auch manch anderen Ausspruch (Versprechen?) der Herren werten!

Die übrigens auch Einblick in die „geheimen Unterlagen“ gehabt hatten, bevor sie auf den Nürburgring ihr Gebot abgegeben hatten. - Haben sie mir - auch mit Details -.erzählt! - Nachdem sie auch mit Malu Dreyer – vorab! - ein „vertrauliches Gespräch“ geführt hatten. - Alles geheim! - Und Malu Dreyer ging mit denen dann – nach dem Kauf - gemeinsam auf „Promotion-Tour“!

  • Malu Dreyer hat nicht nur „erfolgreich“ den Nürburgring verkauft, sondern auch den Flughafen Hahn. - Und hat für alles Argumente!

Wenn Sie, lieber Leser, einmal nachlesen wollen, was so ein Interessent am Nürburgring vor Einsichtnahme in die Unterlagen der landeseigenen Nürburgring GmbH bei der KPMG „damals“ unterschreiben musste, dann müssen Sie auf den „Anhang“ zu dieser Geschichte klicken, wo ich den Text als pdf-Datei zu Ihrer Einsicht in „Geheimpapiere“ (?) mal abgelegt habe.

Weder der Nürburgring-Verkauf noch der des Flughafen Hahn sind bis heute abgeschlossen! - Alles geheim?

Kein Kommentar!

MK/Wilhelm Hahne

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