Aus dieser latainischen Redewendung entstand einmal der Satz, „Die Welt will betrogen sein“. Genau genommen – und genauer übersetzt – lautet der Satz eigentlich: „Die Welt will getäuscht werden, also soll sie getäuscht werden“. - Ich sitze am ersten Sonntagmorgen des neuen Jahres am Frühstückstisch und trinke Tee. - Ich bin Teetrinker! - Ich trinke Schwarzen Tee, Weißen Tee, Grünen Tee in vielen Variationen. Aber nicht, wie es in der Werbung heißt, „um den Lärm der Welt zu vergessen“, sondern ich reflektiere „den Welt-Lärm“. So ist mir heute eingefallen, dass es mal eine Reihe von Leuten gab, die stolz darauf waren, das „Große Latinum“ – ein „Wahlfach“ - gemacht zu haben. Ich habe solche „Spezialisten“ auch schon mal dazu gebracht, sich in dieser Sprache über Alltagsthemen zu unterhalten. Da fehlte dann schon mal so manche Vokabel, eine Lücke entstand, die dann aber mit passenden „Umschreibungen“ überbrückt wurde. - Die Idee zu diesem latainischen Spruch - wie im Titel verwendet - wurde eigentlich ab dem Jahr 1494 populär, als Sebastian Brants sein satirisches Werk „Das Narrenschiff“ veröffentlichte. Dort wurde die Neigung der Menschen kritisiert, lieber in Illusionen zu leben, als die Realität, die Wahrheit zu akzeptieren. Darum konnten nicht nur „damals“, sondern können auch heute noch „Blender“ – aber auch eine entsprechend „verzerrende“ Werbung – Erfolg haben. - Denn wenn auch trotz allem inzwischen angelernten Wissen Vieles verloren gegangen ist: Die Menschen haben sich in ihrem wesentlichen Empfinden nicht verändert. - Aber schon die Methoden, mit denen man sie heute „über den Tisch zu ziehen“ versucht. - Darum möchte ich nun den Titel zu dieser Geschichte für alle Motor-KRITIK-Leser auch in verständlichem Deutsch formulieren. - Es folgt...