2022-04

NLS 3: Erlebtes und was mir dazu auf- und einfiel!

NLS-Lauf 3 war eigentlich erst das zweite Rennen der Saison 2022. Der zweite Lauf wurde aus Wettergründen abgesagt. Vor einem 24h-Rennen war bisher ein solches Rennen – wie jetzt NLS 3 als # 2 - immer sehr gut besetzt, weil es vielen Teams zur Rennvorbereitung auf das längste Rennen des Jahres dient. Trotzdem waren dieses Mal weniger als 150 Fahrzeuge am Start. Die Klasse der GT 3-Fahrzeuge, aus denen seit Jahren immer der Gesamtsieger bei einem solchen Langstreckenrennen kommt, war erwartungsgemäß mit 22 Fahrzeugen (= 106.700 € Nenngeld) gut besetzt. Diese Kategorie stellt auch den Gesamtsieger beim 24h-Rennen Ende Mai. Aber schon ein Blick in die Klassen – und Klassen-Vielfalt – zeigt, dass die „Fachleute“ dieser Veranstaltungs-Serie auf einem falschen Weg sind. Es gab 27 Klassen, von denen 15 mit weniger als 5 Fahrzeugen besetzt waren. Das wohl, weil eine „Pokal-Vielfalt“ bei der Sieger-Ehrung erwünscht ist. Vielleicht auch, weil die NLS als eine „Breitensportserie“ vermarktet wird? - Und niemand scheint sich etwas dabei zu denken. Dass es auch im (Zuschauer-)Umfeld eigenartige Entwicklungen gibt, darüber habe ich schon geschrieben, weshalb dieser Bericht – mit einigen Fotos – auch etwas verspätet erscheint:

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Weitere Beispiele aus dem Motorsport-Kindergarten!

In meiner letzten hier veröffentlichten Geschichte hatte ich u.a. den Satz geschrieben: „Dazu gäbe es noch weitere Details zu erzählen, die ich aber stattdessen im Ordner ‚Kindergarten‘ ablege.“ Dazu hat mir ein Leser – der mich aber aus einem anderen Grund anrief – gesagt, dass das schon sehr arrogant wirke. Solche und ähnliche Bemerkungen würde ich besser unterlassen, weil ich mich damit nicht glaubwürdiger machen würde. - Ich bedanke mich für den guten Rat und habe mich umgehend entschlossen mal auf aktuelle Geschehnisse hinzuweisen, die ich eigentlich in den schon erwähnten Ordner „Kindergarten“ abgelegt hätte, die jetzt aber als Beispiel dafür dienen können zu beweisen, dass ich meinen Satz in der letzten Geschichte wirklich ernst gemeint habe. Dazu muss ich aber – mal wieder – an eine „alte“ Geschichte von mir erinnern, um begreifbar zu machen, dass ich – verglichen mit „damals“ - so manche aktuellen Geschehnisse als reif für die Akte „Kindergarten“ empfinden muss. . - Aber mein o.e. Leser hat natürlich auch recht. Nicht nur für ihn, sondern für alle die, die sich schon mal nach dem Lesen meiner Geschichten lächelnd zurück lehnen, möchte ich nachfolgend aktuelle Beispiele notieren, die vielleicht den „Fortschritt“ im deutschen Motorsport deutlich machen. Natürlich kann auch ich nicht alles wissen, aber meine persönliche, jahrzehntelange Erfahrung auf dem Gebiet des Motorsports und mein ständiges Bemühen um Hintergründe auf diesem Sektor, ergibt schon einen Vorteil gegenüber meinen Kollegen, die oft – wie der Ex-BMW-Vorstandsvorsitzende Eberhard von Kuenheim einem „Kollegen“ in meinem Beisein einmal sagte, „von nichts etwas verstehen und über alles schreiben können“. - Ich schreibe darum heute über...

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Wenn einem nichts mehr einfällt: „Fehlleistungen“!

Natürlich hat sich die Bürgermeisterin von Nürburg nach der Information durch mich bei der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG über das “Abkassieren“ bei NLS 3 im Bereich der Nürburger Einfahrt zur „Hatzenbach“ beschwert. Darunter leidet das Ansehen ihrer Gemeinde. Das war so weder angekündigt, noch hatte es einen gültigen Hintergrund. Das Grundstück, dessen Betreten und Befahren von den eingesetzten Ordnern mit Kosten belegt wurde, ist immer noch im Besitz der Gemeinde Nürburg, war an diesem Tag auch weder vermietet noch verpachtet!

Natürlich war in der verantwortlichen Firma – wie ich hörte – niemand zu erreichen, jemand, der in diesem Fall wirklich verantwortlich gemacht werden könnte.

  • Aber auch Nicht-Verantwortliche haben das Verhalten der Ordner schon mal sicherheitshalber als „Fehlleistung“ deklariert!

Man wird sich über diesen Fall dann in den nächsten Tagen noch einmal unterhalten und zu einer Entschädigung für die Gemeinde Nürburg finden müssen.

Bei Motor-KRITIK sind inzwischen weitere Beschwerden zum „Abkassieren“ der Ordner im Bereich „Hatzenbach“ eingegangen. Da erhalte ich z.B. folgende Information, die aber auch einen interessanten Tipp enthält:

...„auch ich bin an dem besagten NLS Lauf 3 auf den - ich sage jetzt mal - neuen Eintritt im Bereich Hatzenbach von 18 Euro reingefallen !

Was mich aber besonders ärgert : Ohne zu parkenden PKW ist der Eintritt an der gesamten Nordschleife immer noch frei !!! Außer man will mit dem Auto parken im Brünnchen und Hatzenbach selber !

Gegenüber Brünnchen und Pflanzgarten bezahlt man auf den kostenpflichtigen Parkplätzen die 10 Euro für das Auto und kann dann aber ohne Eintrittskarte an der Nordschleife gucken gehen

( Außer an den noch dann extra für die Inhaber von Eintrittskarten abgezäunten Abschnitt innerhalb Brünnchen und Pflanzgarten).

Aber das wird nicht kommuniziert von Seiten der Veranstalter. Es sollen ja so viel wie möglich der Zuschauer den Eintritt bezahlen !!!

Einer weiteren Zuschrift kann man entnehmen, dass ein „handgemaltes Schild“ an der Einfahrt den Hinweis auf die zu zahlenden Parkkosten hinwies. - Interessant! - Die „eigene Einschätzung“ in dieser E-mail ist nicht ganz zutreffend, wie meine Leser inzwischen aus der oben veröffentlichten Leser-Zuschrift wissen.

„Ich war selbst letzten Samstag bei der NLS (oder VLN…), hatte auch ein Ticket (war länger im Bereich Start/Ziel auf der T3). Gegen Mitte des Rennens bin ich zur „Sabine-Schmitz-Kurve“ an besagter Imbissbude gelaufen. Wenn man aus Nürburg den kleinen Berg hochkam, stand ein handgemaltes Schild „Parken 10 €“ und zwei Ordner. Wer mit dem PKW hoch fuhr, musste 10 € bezahlen und auch Eintritt (oder eine Eintrittskarte vorweisen), weil nach meiner Einschätzung die kostenpflichtigen Parkplätze an der Nordschleife nur zusammen mit einem Ticket genutzt werden können. Ich dagegen war zu Fuß und musste gar nichts zahlen oder vorweisen.

Dazu passt folgender Hinweis auf der NLS Homepage (bei Tickets):

„Exklusiv: Ticketinhaber erhalten rund um die Nordschleife die besten Parkplätze.“

Riecht nach (vielleicht unzulässigem) Kombinationsgeschäft…“

Die Entwicklung des „Geschäftsbetriebs“ am Nürburgring wirkt insgesamt irgendwie krank, wenn ich dann z.B. für Motor-KRITIK auch recherchieren konnte, dass man aktuell einen Gemeinderat dazu bewegen wollte, das „Hausrecht“ über öffentliche Straßen (!) auf ihrem Gebiet der Nürburgringfirma zu übertragen, um so die Zufahrt zum Grundstück eines „ungeliebten“ Besitzers eines Privat-Grundstücks an der Nordschleife unmöglich machen zu können. Der lässt dort gegen Gebühr zelten und parken und verkauft – ohne dass man am Nürburgring davon etwas hätte – an einem eigenen Imbisswagen Würstchen und Pommes Frittes. Hätte das geklappt, sollten – so die Zusage - dann alle Ortsbewohner einen kostenlosen Zutritt zum 24h-Rennen erhalten.

Das ist dann aus rechtlichen Gründen fehlgeschlagen! - Aber erst, nachdem ein Anwalt ein Veto eingelegt hatte. Dazu gäbe es noch weitere Details zu erzählen, die ich aber stattdessen im Ordner „Kindergarten“ ablege.

Es gibt derzeit viele dumme „Fehlleistungen“ im Umfeld der Nürburgrings. Aber auch im Motorsport, bzw. bei dessen Aufsichts-“Behörde“.

Davon dann später mehr!

MK/Wilhelm Hahne
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NLS 3 und die Eintrittspreise: „Ab heute überall!“

Eigentlich wollte ich einen ganz normalen Rennbericht schreiben. Der wäre – natürlich – etwas anders ausgefallen, als ein „normaler“ Rennbericht, wie ihn meine Leser in allen „normalen“ Medien finden können. Aber immerhin wäre es ein Rennbericht gewesen. - Nun hatte mich dummerweise ein Leser aus den Westerwald vor dem (offiziell) 3. NLS-Lauf telefonisch um die Auskunft gebeten, wo man denn einen „VLN-Lauf“ (sprich: NLS-Lauf) aktuell ohne irgendwelche Park- und Eintrittspreise zahlen zu müssen, an der Nürburgring-Nordschleife sehen könne. Denn er komme – immerhin – aus dem Westerwald! Und bei den gegenwärtigen Benzinpreisen…! - Meine Auskunft: „Sie können überall kostenlos schauen, nur nicht im Bereich „Pflanzgarten“ und „Brünnchen“!“ - Da würde es 18 Euro pro Person  plus 10 Euro Parkgebühren kosten. - Dieser Leser hat mich nun aktuell – am Sonntagabend – informiert, dass das nun – ab sofort! - anders ist. - Darum lautet der Titel zu dieser Geschichte:

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Nürburgring: Russische Exklave oder EU-Kulturerbe?

Wenn man einmal nüchtern betrachtet, wie eine aktuelle Geschichte in Motor-KRITIK von den Lesern bewertet wird, dann begreift man schon, dass eine persönliche Meinung in der heutigen Zeit wesentlich von der öffentlichen Meinung bestimmt wird. Nicht vom Ergebnis eigenen, persönlichen  Nachdenkens und Wertung auf der Basis der eigenen Erfahrung und Fakten. - Auf welchem Gebiet? - Wer hat schon Kriegserfahrung? - Richtig ist auch, dass kaum noch das Ergebnis von exaktem Wissen und daraus resultierender ehrlicher Meinung der Öffentlichkeit präsentiert wird. Ich persönlich kenne das aus den Erfahrungen aus dem 2. Weltkrieg. - Da vermeldete das Berliner Propaganda-Ministerium – wie es ehrlich (!) benannt war - die eine Meinung. Eine andere war auf den mit den Bomben abgeworfenen „Flugblättern“ der Alliierten zu lesen. Eine dritte Meinung gab es – nachts, unter der Bettdecke – bei der BBC zu hören. - Das alles diente z.B. mir dem Versuch, mir eine eigene Meinung zu bilden. - Heute hat eigentlich nur noch eine Meinung Gültigkeit: Die öffentliche Meinung. Das ist die Meinung „der Masse“, die „von Wenigen“ bestimmt wird. Die wiederum ist beeinflusst von drei wesentlichen Dingen. - Aber das erkläre ich dann später in einer Geschichte, die schon recht allgemein, obwohl der Ausgangspunkt ziemlich regional ist:

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Car-Friday ..."because the audience is international"!

Das habe ich so auf „Facebook“ bei „VLN International“ gelesen. Das stimmt! Die Nürburgring-Rennstrecke ist deutsch, der Besitzer ist russisch, die Besucher sind zwar – an „Car-Friday“ – überwiegend deutsch; aber wenn selbst an Ladentüren in kleinen Eifelstädtchen „OPEN“ steht, dann möchte man im 170-Seelen-Dorf Nürburg nicht zurück stehen. Wenn’s um Geld geht, ist man gerne international! - Immerhin ist der Nürburgring eine deutsche Kult-Rennstrecke! -Darum lässt der derzeit am Nürburgring „vor Ort“ (hinter den Kulissen) federführende Russe auch gerne Texte in einer Sprache veröffentlichen, die er selber nicht spricht. Dafür hat er „seine Leute“. So lässt man dann auch vor Karfreitag verkünden, was man gerne als „Car-Friday“ weiter führt, aber nicht dafür verantwortlich sein möchte: „Obwohl an Karfreitag keine Veranstaltung am Nürburgring stattfindet, kommen Tausende“, schreibt man – in Deutsch – am 13. April. - Da kommen dann ungewollt so einfach Tausende. Richtig unangenehm! Und zwei Tage später, an Karfreitag, kassiert man dann als Veranstalter der „Touristenfahrten“ 30 Euro pro Runde. - Oder sind die „Touristenfahrten“ – nicht nur an Car-Friday - etwa keine Veranstaltung? - Ich habe mir die Veranstaltung an „Car-Friday“ zwar nicht angesehen, mich aber sonst schon informiert. und informiere heute in deutscher Sprache zum Thema:

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Über eine „unnötige“ Sonntagsarbeit und - Ostern!

Am letzten Samstag – spät in der Nacht – gab es einen „Error“ auf dem Server, auf dem meine Motor-KRITIK-Geschichten auf den Abruf durch meine Leser warten. Ich habe die unterschiedlichsten Versuche gestartet, um den Fehler zu finden und zu beheben: Vergeblich! - Schließlich habe ich resigniert aufgegeben und meine Geschichten dann, nach Beseitigung des „Error“ erst am Sonntagvormittag eingestellt.

Soweit und – nicht gut! - Denn: Der „Error“ war von mir ausgelöst worden. Ein netter junger Betreuer meines Servers hatte sich am Sonntag (!) um mein Problem bemüht und war zu der Feststellung gekommen: „Der Fehler muss bei Ihnen liegen!“

So war es dann auch! - Ich hatte einen Fehler gemacht und ihn bei meiner Suche am späten Samstagabend immer wieder übersehen. Wie das manchmal so ist, wenn man einen Fehler selber  gemacht hat. - Dass man sich selbst wie ein Idiot angestellt hat, war dann am Sonntag eine ernüchternde Feststellung! - Man lernt nicht aus – war eine weitere.

  • Mein Dank gilt jenem jungen Mann, der am Sonntag für mich mit gedacht hat!

Nachdem ich die eigentlich für Samstag angedachte Einstellung meiner Geschichte dann – weil an diesem Sonntag zu spät und eigentlich  -  so„unnötig“, dann vorgenommen hatte, bin ich am Nachmittag am Nürburgring unterwegs gewesen, nachdem – nach dem Schneefall in der Nacht - die Nordschleife schon wieder weitgehend durch die Sonne schneefrei geworden war.

Ich bin nicht „vor Ort“ gewesen, nur um Fotos zu machen. Zwei dieser Fotos zeigen nur, dass am Sonntag – gegenüber Samstag – „richtig Betrieb war“. Entsprechend ging es auch der Strecke zu. Da gab es nicht nur am Nachmittag dann noch mal einen Schneefall im Bereich „Brünnchen“, sondern es gab – wie auch sonst bei „Touristenfahrten“ – die üblichen Einschläge/Unfälle.

  • Meine Informanten haben 8 Einschläge gezählt.

Natürlich gab es auch einen solchen am Unfallschwerpunkt „Schwedenkreuz“. Oder es gab einen am „Wippermann“.

Ich war aber nicht an den Nürburgring gekommen um Unfälle zu fotografieren, sondern ich habe „nur so“ ein paar schöne Fotos zum Thema „Touristenverkehr“ gemacht.

Natürlich wurde nicht auf Geschwindigkeitsbeschränkungen geachtet, die es auch auf dieser Rennstrecke – aber nur bei „Touristenfahrten“ - gibt und… - aber ich möchte mich hier nicht wiederholen. Aber ich möchte im Hinblick auf die vor uns liegenden Osterfeiertage auf eine Information der Polizeidirektion Mayen hinweisen, in der es u.a. heißt:

„Zum Auftakt des Osterwochenendes am Karfreitag, dem 15.04.2022 wird wetterabhängig rund um den Nürburgring mit mehreren tausend Besuchern gerechnet. An diesem Tag, wie auch an den folgenden Ostertagen, ist mit einem hohen Fahrzeug- und Fußgängerverkehr im Bereich der Hauptzufahrtstraßen zum Nürburgring, in der Stadt Adenau und in den umliegenden Ortschaften zu rechnen. Zur Verkehrslage: Beim An- und Abreiseverkehr kann es daher vermehrt zu Staubildungen kommen. Verkehrsverstöße werden konsequent geahndet. Im Fokus der Polizei stehen hierbei die Verkehrssicherheit und die Vorschriftsmäßigkeit der Fahrzeuge, sowie insbesondere auch das Verhalten der Fahrzeugführer:innen. Wer sich im Bereich des Nürburgrings "daneben" benimmt muss mit der konsequenten Ahndung der Verkehrsverstöße rechnen, die in letzter Konsequenz zu ganztägigen Platzverweisen oder zu Fahrzeugsicherstellungen führen können. Zudem erfolgen bei Ungeeignetheit zur Teilnahme am Straßenverkehr Mitteilungen an die Fahrerlaubnisbehörden. Bei Gefährdungen kann im Einzelfall auch der Führerschein beschlagnahmt werden. Verkehrswidriges Parken außerhalb ausgewiesener Flächen führt in letzter Konsequenz zum kostenpflichtigen Abschleppen der Fahrzeuge. Hier wird das Ordnungsamt der Verbandsgemeinde Adenau, insbesondere im Stadtgebiet von Adenau das Hauptaugenmerk auf Falschparker legen.“

Mein Hinweis für Oster-Reisende in die Eifel wäre, dass es dort viel mehr zu entdecken gibt, als nur schnell fahrende Automobile um und auf dem Nürburgring. Manche dieser „anderen Dinge“ findet man auch im direkten Umfeld des Nürburgrings. Nicht nur für Auto-Fans ist die Eifel-Landschaft um den Nürburgring ein Eldorado, ein kleines Wunderland. - Man muss nur mit offenen Augen mal durch die Natur wandern. - Man kann sogar – bei entsprechendem Interesse mehrere Dinge miteinander verbinden.

Vergessen Sie einfach die ganzen Verbots-, Gebots- und Hinweisschilder und Warnungen der Polizei beim Wandern durch die herrliche Natur. Als Wanderer hat man auch im Umfeld des Nürburgrings noch eine Menge Freiheiten!

Solche Fotos kann man – sozusagen als sinnfreies Tun - auch im direkten Umfeld des Nürburgrings machen. Dort findet sich auch die höchste Erhebung, die „Hohe Acht“ mit einem Aussichtsturm, von dem man bei gutem Wetter bis Köln sehen kann. Die „Hohe Acht“  ist immerhin die dritthöchste Erhebung in Rheinland-Pfalz.

Lassen Sie sich also nicht durch Verbote, Gebote oder „Androhungen“ von einer Ostertour durch die Eifel abhalten. - Wenn Sie den Wunsch dazu verspüren! - Nehmen Sie Ihre Kamera mit. Ein Handy reicht da nicht! Und man kann auch Verbote lustig finden! - Es ist alles eine Frage der Einstellung!

Frohe Ostern!

Wilhelm Hahne

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Live is Life: Nürburgring, Samstag, 9. April 2022!

Gegen „Error“ gibt es kein schnell wirkendes Rezept. Das habe ich gestern Abend so gegen 22:30 Uhr feststellen müssen, als ich – ganz aktuell – die folgende Geschichte einstellen wollte, in die ich an diesem Samstag eine Menge Arbeit gesteckt hatte. Doch ich kam nur bis zum Einstellen des ersten Fotos. Die nahm der Server nicht an – und meldete „Error“. - Ich habe dann versucht, meinen Server-Vertragspartner zu erreichen. - Aber es war praktisch Nacht. - Da schlafen halt die Leute, die den Sonntag frisch beginnen wollen. Sicher auch die „Touristenfahrer“, die an diesem Sonntag um Punkt 8:00 Uhr an der Nürburgring-Nordschleifen-Einfahrt stehen wollen, um den Tag für das Fahren von vielen Runden Nordschleife nutzen zu können. - Eine solche Nutzung war zu der Überraschung von vielen Fans aber schon am Samstag möglich gewesen. - Bei Motor-KRITIK wurde das schon am Mittwoch – nach er Absage des 2. NLS-.Laufs vermutet. - Und heute am Sonntag soll‘s dann weiter gehen. - Lassen Sie mich aber zunächst von einem interessanten Samstag berichten. - Den ich nun – wegen „Error“ - um eine „Live“-Information von Sonntagfrüh ergänzen kann.

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NLS 2: Eine Überraschung ist die Absage nicht!

Als gestern vom Nürburgring vermeldet wurde, dass heute, am Mittwoch um 11 Uhr entschieden würde, ob NLS 2 zum vorgesehenen Termin – dann in Kenntnis der aktuellen meteorologischen Vorhersagen -  überhaupt möglich sei, da habe ich von „Breitensport“-Teilnehmern telefonische Anfragen erhalten, wie ich denn die Situation einschätzen würde. Meine klare Auskunft:

  • Das Rennen am kommenden Wochenende wird abgesagt!

Heute morgen – in der Frühe – habe ich im Internet u.a. lesen können:

Wie wird das Wetter Samstag 09.04.2022 in Nürburg?
In Nürburg bleibt am Morgen die Wolkendecke geschlossen und die Temperatur liegt bei 0°C. Im Laufe des Mittags kann es zeitweise etwas Regen geben und die Höchstwerte liegen bei 6°C. Am Abend stören in Nürburg nur einzelne Wolken den sonst blauen Himmel bei Werten von 0°C. In der Nacht ist es klar und die Temperatur fällt auf -1°C. Böen können Geschwindigkeiten zwischen 26 und 54 km/h erreichen.“

Nun ist das Rennen „nur“ verschoben worden. Auf den 5. November! - Da ich kein Meteorologe bin, möchte ich eine solche Terminierung nicht kommentieren. Aber ich erkläre gerne, warum ich im aktuellen Fall so sicher war.

Wenn ein Veranstalter eine mögliche Absage so rechtzeitig ankündigt, dann hat er wahrscheinlich eine Ausfallversicherung abgeschlossen. Die gibt aber einen festen Termin für eine Absage vor. Wird der nur um Minuten verpasst, zahlt die Versicherung nicht.

In diesem Fall kam noch die „anregende“ Tatsache dazu, dass man – entgegen der erlebten Praktik bei NLS 1 – schon einen Tag früher eine Teilnehmerliste veröffentlicht hat:

  • Renntermin 9. April, vorläufige Teilnehmerliste mit Status 5. April, 17:40 Uhr (und 55 Sekunden!)

Die lieben „lsr-freun.de“ schreiben dazu:

„Wurde gestern in den Abendstunden noch die vorläufige Teilnehmerliste mit 143 Nennungen veröffentlicht, kommt heute die Ernüchterung für die Teams und Fans der NLS.“

Nachdem man vorher von „weiteren GT3-Teams mit Werksunterstützung sowie die Scuderia Cameron Glickenhaus“ geschwärmt hatte, die auch bei den 143 Nennungen zu finden waren.  

Gerade diesen „Werksteams“ hätte aber ein Rennen am Wochenende, bei den zu erwartenden Temperaturen gar nichts gebracht. Der Veranstalter hätte damit rechnen müssen, dass die ihre Nennung zurück ziehen. - Vielleicht waren auch schon Nennungen zurück gezogen worden! - Denn:

    • Diese „Werksteams“ versuchen bei den NLS-Rennen vor dem 24h-Rennen Erfahrung und Daten im Hinblick auf dieses große Rennen zu sammeln, was bei Luft-Temperaturen um 4 Grad zum eigentlichen Renntermin absolut nicht möglich ist. Da würde man nur „unsinnige Kosten“ anhäufen.

In der Ankündigung des Veranstalters zur „Verschiebung“ wird natürlich das Thema Sicherheit betont. Damit lenkt man – wie man hofft, erfolgreich – davon ab, dass der Motorsport heute vom Geld bestimmt wird, dessen Ausgabe nur sinnvoll ist, wenn sich damit werbeträchtige Erfolge einfahren lassen. - Auch bei einer Vorbereitung dazu in der „größte und populärste Breitensportserie weltweit“, wie die NLS in der Rahmen-Ausschreibung des Jahres 2022 von ihren Betreuern empfunden wird, ist ein Start nur sinnvoll, wenn man damit die selbst gesteckten Ziele erreichen kann..

  • Profi-Teams wären unter den zu erwartenden Umständen nicht zum Start angetreten, weil ein Einsatz unsinnig gewesen wäre, weil er keine nutzbaren Daten für das 24h-Rennen gebracht hätte!

Für diese Profis – weil auch die nicht alles lesen, was sie eigentlich lesen müssten – hier ein Zitat aus dem Internationalen Sportgesetz der FIA:

Abs. 2.1.6.b: „Im Falle einer Verlegung von mehr als 24 Stunden müssen die Nenngelder zurück erstattet werden.“

Warten wir also nun auf NLS 3, das am 23. April unter dem Titel „53. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy“ auf der Nürburgring-Nordschleife durchgeführt werden soll.

  • Mitleid ist nicht angebracht. - Die wirklichen Fans wird man allerdings auch mit einer Verlegung des Rennens nicht trösten können!

Auch die Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG verdient kein Mitleid, weil die so vielleicht – Sicherheit hin, Sicherheit her - die Möglichkeit erhält, am Wochenende dann „Touristenfahrten“ zum wohlfeilen Preis von 30 Euro pro Runde durchzuführen.

MK/Wilhelm Hahne
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Wetter-Kapriolen: Spezielle Nürburgring-Reaktion?

Das Wetter-Drama begann am Freitagnachmittag, dem 1. April. Die „Touristenfahrten“ liefen wie immer. Da musste die Strecke geschlossen werden, weil es eine Betriebsmittelspur von „Metzgesfeld“ bis hinunter nach „Breidscheid“ gab. Die Strecke war geschlossen. - Danach liefen zwar die „Touristenfahrten“ wieder, aber es hatte Schneefall eingesetzt. In der „Hatzenbach“ wurde es schon weiß, aber die „Touristenfahrten“ liefen immer noch. Man kann dem Veranstalter, der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG, nicht vorwerfen, keinen Mut zu haben.

Aber man hatte schon am Tag vorher, am 31. März die geplante Großveranstaltung „Anlassen abgesagt. Da war auf den Nürburgring-Internetseiten zu lesen:

„Der Motorrad-Gottesdienst „Anlassen“ ist abgesagt worden. Auf Grund der Vorhersage von winterlichen Bedingungen hat sich die Betreibergesellschaft des Nürburgrings bereits am Donnerstag dazu entschieden, das Zweirad-Event nicht stattfinden zu lassen. So soll allen Besuchern, Partnern und Dienstleistern eine bestmögliche Planung ermöglicht werden. Die Anreise mit dem Auto zum Nürburgring lohnt sich am Wochenende trotzdem. Die wetterunabhängigen Angebote haben wie geplant geöffnet. Auch die Touristenfahrten sollen stattfinden – kurzfristige Änderungen sind hier aufgrund des Wetters jedoch jederzeit möglich und werden hier bekannt gegeben.“

Wie man lesen konnte, waren die „Touristenfahrten“ das Letzte, was man absagen würde, weil die Einnahmen daraus einen wesentlichen Teil der ausgewiesenen Jahres-Gewinne ausmachen. Das wird am Nürburgring ganz realistisch gesehen!

Am Samstag, dem 2. April zeigte ein Blick aus meinem Küchenfenster, dass der Wettergott erbarmungslos zugeschlagen hatte. Da würde es auch mit den „Touristenfahrten“ nichts werden. Es gab auf der Nürburgring-Internetseite dazu zwar keine, aber dafür die folgende Information:

„Leider müssen wir die Goodyear FIA ETRC Testtage am 4./5. April witterungsbedingt absagen. Die Rennstrecke am Nürburgring ist aktuell aufgrund von Schnee, Eis und Glätte nicht befahrbar. Aufgrund der unklaren Wetterlage und der weiten Anreise unserer internationalen Teams haben wir uns schon heute zu diesem Schritt entschieden. Auch haben wir intensiv nach einem Ausweichtermin gesucht, aber das lässt der aktuelle Rennkalender zu unserem Bedauern nicht zu.“

Bei dieser Gelegenheit habe ich zum ersten Mal bewusst von einer FIA ETRC gehört oder gelesen. Um meine Leser auf meinen Informationsstand zu bringen:

  • Die Fédération Internationale de l’Automobile, (Abkürzung: FIA) ist ein internationaler Dachverband von Automobilklubs und Motorsportvereinen mit dem Hauptsitz in Paris. - Das dürfte allgemein bekannt sein. - ETRC ist die Abkürzung für „European Truck Racing“, während die ausgetragene Serie komplett mit „GOODYEAR FIA EUROPEAN TRUCK RACING CHAMPIONSHIP“ benannt ist.

Das „Herz“ dieser Serie schlägt in Koblenz, beim ADAC Regionalklub Mittelrhein, von wo aus auch die Initiative zu den zwei Testtagen ausging, bei dem nicht nur Renntrucks, sondern auch z.B. Fahrzeuge der LMP3-Serie angereist wären. Da war es schon richtig, von „internationalen Teams“ zu sprechen, deren Anreise spätestens am Sonntag, 3. April erfolgen musste. Da war die Absage der Veranstaltung am 2. April – gerade noch – passend.

Am Montag, dem 4. April wäre auch aufgrund der Wetterbedingungen kaum eine Veranstaltung möglich gewesen.

Aber so sah die Strecke am Montag, dem 4. April gegen 17 Uhr aus. Die Fotos zeigen die Situation auf der Nordschleife, für die auch keine „Touristenfahrten“ vermeldet waren. Die Zufahrt Nordschleife blieb geschlossen. Ein paar Neugierige aus dem direkten Nürburgring-Umfeld waren so gegen 17:15 Uhr zwar zur Stelle, sind dann aber gleich wieder gefahren.

Wie dieses Foto zeigt, wird es aber heute, am 5. April wieder „Touristenfahrten“ geben. Ab 17:15 Uhr. - Die Streckenverhältnisse werden dann sicherlich noch besser sein, als hier gezeigt, da auch in der Nacht in der Region um den Nürburgring kein Nachtfrost gemessen wurde. An diesem Tag hätte also auch durchaus der 2. Goodyear FIA ETRC-Testag durchgeführt werden können. - Aber wer kann schon die Wetterkapriolen – im April - so exakt vorher sehen?

Die „Touristenfahrten“ am Dienstagabend sind auch wichtiger. Sie bringen nicht nur dem Nürburgring-Pächter Gewinn, sondern evtl. auch den Abschleppern und Leitplankenbauern. - Und liefern auch der Polizei – mit hoher Wahrscheinlichkeit - neue Zahlen für die spezielle Nürburgring-Statistik!

MK/Wilhelm Hahne
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