2014

ring°racer: Millionen-Wert zu verschenken

Das Einzige das den „Herrn des Rings“ an der für viele – zu viele – Millionen erstellten Achterbahn am Nürburgring schützenswert schien, war der Begriff „ring°racer“. Er ist als Wortmarke eingetragen und wird lt. „Teaser“ der KPMG, in dem die Vermögenswerte am und zum Nürburgring aufgelistet sind, nun mit verkauft. Die Achterbahn selbst, die diesen Namen trägt, die wird verschenkt und soll im nächsten Frühjahr am Nürburgring verschwunden sein. - Ein Zeitzeichen? - Wie man es nach den Worten des neuen Zweidrittel-Käufers, Robertino Wild, empfinden darf, wo das Verschenken (!) - auf einer Pressekonferenz ohne jedes Beispiel - dann beispielhaft verkündet wurde, dann ist das so. - Der Beschenkte wurde nicht genannt, soll geheim bleiben, bis er selbst aus dem von den Insolvenz-Sachwaltern geschaffenen „Nebelfeld“ Nürburgring hervortritt. Motor-KRITIK lüftet heute schon ein wenig den Vorhang und macht am „ring°racer“-Beispiel – und anderen - ein wenig deutlich(er), was Viele in der bisherigen Darstellung der Situation alles übersehen. - Weil man es übersehen will, sich nach Ruhe sehnt. - Im Fall Nürburgring. - Man muss nach vorne schauen. - Motor-KRITIK tut das in diesem Fall mit einem „Rückblick in die Zukunft“ am Beispiel...

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NG-Verkauf: Ein schlecht inszeniertes Drama

Natürlich war Motor-KRITIK nicht zu der Pressekonferenz in Koblenz eingeladen, bei dem der Verkauf des Nürburgrings verkündet, der zukünftige Besitzer und sein „Siegerkonzept“ vorgestellt werden sollte. Trotzdem war ich vor Ort, habe die Abläufe und den Druck in seinen Auswirkungen erleben können, der eigentlich nicht notwendig war. - Warum setzte man den Gläubigerausschuss so unter Zeitdruck? - Was musste eigentlich passieren, dass „Capricorn“ als vermeintlicher Sieger vom Platz ging? - Warum wurde der Geschäftsführer von „GetSpeed“ an der Seite des Besitzers von „Capricorn“ - Robertino Wild – präsentiert und nicht dessen Besitzer, Dr. Axel Heinemann? - Warum mussten die hier versammelten Journalisten, die auch sehr kurzfristig eingeladen wurden, auf den angekündigten Auftritt der Mainzer Politiker Dreyer, Lemke und Lewentz verzichten? - Warum gab Frau Dreyer, die aktuelle Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz am nächsten Tag von Berlin aus ein Interview, bei dem Motor-KRITIK zumindest zwei Sätze sehr bedeutsam schienen? - Insgesamt vermittelt alles den Eindruck von einer „Schmieren-Kommödie“. - Natürlich kann man das auch schöner formulieren:

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Nachprüfbare Glaubwürdigkeit

Im Fall Hoeneß wird dessen Glaubwürdigkeit gerade von Gerichten geprüft. (Das Urteil ist wegen der eingelegten Revision des Angeklagten noch nicht rechtskräftig!) Im Fall Prof. Deubel geht es auch um seine Glaubwürdigkeit. Kurt Beck versucht sich einer Nachprüfung zu entziehen, indem er sich aus der Landespolitik zurückgezogen hat, für deren Fehler – auch die am Nürburgring gemachten - er eigentlich gerade stehen müsste. Die derzeitige Landesregierung möchte sich später einmal erst gar keiner Nachprüfung stellen müssen und verlagert die Verantwortung der Entscheidung für den Verkauf der bisher von seiner Gründung an in staatlichem Besitz befindlichen Kult-Rennstrecke an eine bestimmte Instanz: Den Gläubigerausschuss. Während die Entscheidung für eine Insolvenz – und die Gründe dafür (!) - eindeutig von der Landesregierung getroffen und geschaffen wurden. Man versucht den Hals aus der Schlinge zu ziehen indem man erklärt: „Nach ausführlichen Beratungen hat sich der Gläubigerausschuss für capricorn als künftigen Eigentümer des Nürburgrings ausgesprochen. Mit dieser Entscheidung wurde ein wichtiger Schritt in Richtung einer neuen Zukunft des Nürburgrings gegangen." - Mal wieder eine „neue Zukunft“? - Der wievielte „Neuanfang“ ist das unter Leitung der SPD in der Landesregierung? - Auch viele der derzeitigen „Protagonisten“ waren schon vorher aktiv oder passiv Handelnde in dieser Tragödie. - Motor-KRITIK möchte hier nicht über die Glaubwürdigkeit von anderen befinden, sondern mal – auch im Interesse der Leser – seine eigene überprüfen. - Indem hier Zitate aus Geschichten folgen, die vor Tagen, Wochen geschrieben wurden. - Es ist aber auch zu lesen, was ein Leser dazu meint. - Das alles schließt natürlich nicht aus, dass all' diese Informationen bald ergänzt werden. - Um viele Fakten und eine Meinung.

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Kommentar: Nürburgring-Verkauf

Pietro Nuvoloni, der Pressesprecher der Insolvenz-Sachwalter am Nürburgring, hat mir in einem direkten, persönlichen Gespräch auf der Pressekonferenz zum Verkauf des Nürburgrings noch einmal versucht klar zu machen, dass ich a) in Sachen Nürburgring „befangen“ und b) eigentlich kein Journalist bin, da in meinen Geschichten ständig Berichterstattung und Kommentar vermischt wären. Das ist unjournalistisch, habe ich mir sagen lassen. Man muss den Bericht von der Meinung trennen. - Meine Antwort darauf: Ich habe mich als Journalist auf ein Gebiet begrenzt, von dem ich etwas verstehe, darum sind meine „Geschichten“ auch – wenn man sie über Jahre zurückverfolgt – keine „Prophezeihungen“ die dann zufällig eintreffen, sondern klare Vorhersagen. - Nach bestem Wissen und Gewissen. Ich fülle keine leeren Seiten mit Worthülsen, die ich vielleicht noch irgendwo abschreibe, sondern ich biete Inhalte. - Zum Thema Nürburgring-Verkauf werde ich erst nach gründlicher Nachrecherche etwas schreiben. Darum heute auch nur ein kurzer...

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Nürburgring: Eine Klarstellung zur Klarstellung

Seit dem 28. Februar ist hier in Motor-KRITIK eine „Klarstellung“ (hier) zu lesen, dessen eingerückte Absätze (1 & 2) aus dem „Satzbaukasten“ der EU in Brüssel stammen. Sie wurden mit Absicht nicht als solche gekennzeichnet, weil die Reaktionen interessierten. Es hat darauf auch Reaktionen gegeben, weil diese Sätze nicht nur einmal an einen deutschen Briefschreiber zum Thema Nürburgring ging, sondern inzwischen gleich vier Mal der Redaktion vorliegt. Alle Briefe der EU sind aus Februar 2014 und sollen Briefe sicherlich mit unterschiedlichem Inhalt beantworten. Trotzdem unterscheiden sie sich in Ihrem Inhalt nicht wesentlich. Es folgt hier also zum Thema...

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Leasing-Schnäppchen: Sixt-inisch gut!

„Auto-Bild“ empfiehlt den Kauf von Leasing-Rückläufern. „Vertraglich ist geregelt, dass sie regelmäßig von der Markenwerkstatt gepflegt werden, sie sind also technisch immer auf der Höhe.“ - Schreibt man noch in Heft 4/2014, Seite 70. Und empfiehlt u.a. „Sixt-Leasing“. 80 Prozent der dort ankommenden „Rückläufer“ verkauft man an Händler; 20 Prozent gehen an Privat. - Im nachfolgend geschilderten Fall stand ein „Sixt“-Rückläufer bei einem VW-Händler. Der SEAT Leon 1 P Sport machte einen guten Eindruck. „Sixt“ hatte ihn nur um sechs Monate im Besitz gehabt, er hatte wenig gelaufen, den ersten Verlust hatte der Autovermieter getragen. Und ein VW-Händler kennt sich bei SEAT gut aus, dachte der Kaufinteressent; denn schließlich ist ein SEAT in seiner technischen Ausstattung VW-bestimmt. - Und er kaufte den SEAT. - Aber es war kein „Sixt“-Rückläufer. - Und eine „rote Lampe“ wurde auf wundersame Art – weil unerklärlich - zum Erlöschen gebracht. - Während nun – auch durch die Einschaltung von Motor-KRITIK - bei SEAT (dem Importeur) eine „rote Lampe“ anging. - Wunder gibt es immer wieder! - „Auto-Bild“ klärte in Heft 4/2014 auf: „Rückläufer sind Schnäppchen …dank regelmäßiger Wartung und Garantie ist das Risiko bei diesen Autos klein.“ - Motor-Kritk fragt: „Wirklich?“ - Und weiter:

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Nürburgring: „Hilf dir selbst...

...dann hilft dir Gott!“ - Diese Weisheit habe ich als Teil meiner guten Kindergarten-Erziehung (kath. Schwestern, St. Josef, Moers) mitbekommen. Hätte ich Theater-, Film- und Fernseh-Wissenschaft, außerdem noch Politik und Germanistik studiert, würde ich mich vielleicht mit der Formulierung eines Pietro Nuvoloni trösten, der dem „Signing“ nur eine formale Bedeutung gibt, erst das „Closing“ als entscheidend empfindet. Da kann es sich eine Literaturwissenschaftlerin einfacher machen, in dem sie – wie Andrea Nahles - zu den Einwänden der „Kollegen“ gegenüber ihren Rentenvorschlägen sagt: „...verdammte Kacke noch mal.“ - Mir fehlt es offensichtlich an Bildung - und Motor-KRITIK deshalb an Durchschlagskraft. - Trotzdem empfehle ich auch heute nur zum Thema...

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Nürburgring: Ruhestörung Nr. 1

Der Verkauf des Nürburgrings befindet sich in der „Phase 3“, wie das die Insolvenz-Sachwalter bezeichnen. Sie haben das auch in ihrem Brief an Landrat Dr. Pföhler zum Ausdruck gebracht. (s. hier) – In dieser Information haben sie auch die Bedeutung des Gläubigerausschusses betont. Nur haben sie es wohl versäumt, die Mitglieder des Gläubigerausschusses auf ihre Rechte und Pflichten umfassend aufmerksam zu machen. Es wurde wahrscheinlich von ihnen als überflüssig betrachtet, da der größte Teil der „Berufenen“ schon genau weiß, wie er sich zu verhalten hat. - Das wird auch von Motor-KRITIK so empfunden. - Gerade deshalb sei hier noch einmal detailliert auf die wesentlichen (nicht alle) Rechte und Pflichten des Gläubigerausschusses hingewiesen. - Das wird von einigen Politikern, Rechtsanwälten und – natürlich – Herrn Pietro Nuvoloni dann wohl so empfunden werden wie:

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Nürburgring: Klarstellungen von MK

Der Karneval wird gerne zu einer Ruhepause genutzt. Von den Einen. Von den Anderen, um mal so richtig „auf den Putz zu hauen“. Motor-KRITIK macht weder das Eine noch das Andere, sondern versucht sich an einer verständlichen Positionierung von Standpunkten. So wie man sie realistisch sehen muss. Herrn Pietro Nuvoloni wird das nicht gefallen, weil der folgende Text nicht von ihm kommt. Aber von ihm auch nicht vermieden werden konnte. - Wie sich auch die Insolvenz-Sachwalter bitte an der Realität orientieren sollten, die sich folgendermaßen darstellt:

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27. Februar 2014: Lieber Leser!

Als ich in den letzten Tagen Besuch aus Köln hatte, da haben wir nicht nur über den Kölner Dom gesprochen – an dessen Bau übrigens auch die Grafen von Virneburg beteiligt waren – sondern ich wurde auch gefragt, was denn „Schwerdonnerstag“ wäre. Man hatte diesen Begriff noch niemals in Köln gehört. Er gehört auch in den Koblenzer Raum, bezeichnet aber nichts anderes als „Weiberfastnacht“ anderswo, kommt aus der Zeit, in der eigentlich die Männer Regie führten, sowohl privat als auch im Betrieb. Von Köln aus soll sich das – es muss noch zu Zeiten der Heinzelmännchen gewesen sein – dann geändert haben. Zumindest für diesen einen Tag, der in Köln „Wieverfastelovend“ heißt und z.B. in Aachen die Bezeichnung „Fettdonnerstag “ trägt. Dass an diesem Tag die Frauen das Sagen haben wird auch dadurch verdeutlicht, dass man es sich als Krawattenträger an diesem Tag gefallen lassen muss, dass Frauen die abschneiden. - Schnipp-schnapp! - Aber als ADAC-Mitglied sind Sie vielleicht in der Rechtsschutz und... - smiley

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