DMSB-Nordschleifen-Permit: „Die reine Abzocke!“

Hier bei Motor-KRITIK wurde am 18. April 2017 mit der Veröffentlichung einer gutachterlichen Äußerung, die das vom DMSB ab der Saison 2015 zwanghaft vorgeschriebene DMSB-Nordschleifen-Permit unter allen rechtlich relevanten Gesichtspunkten beleuchtete, die eigentlich begründete Frage aufgeworfen, warum sich die Sportfahrer dieser Zwangsmaßnahme des DMSB, des Deutschen Motor-Sport-Bundes, der nationalen Vertretung der internationalen Motorsportbehörde FIA, überhaupt unterwerfen? - Der DMSB war nach dieser gutachterlichen Stellungsnahme überhaupt nicht berechtigt – so die Feststellung in dem hier veröffentlichten Dokument – ein solches Papier (oder Plastikkarte) vorzuschreiben! - („DNP“: DMSB-Willkür mit ADAC-Segen?“) - Der DMSB hat dieser Feststellung – z.B. mit einem Gegengutachten – auch niemals widersprochen, obwohl man das angekündigt hatte, nachdem man durch die Veranstalter von Rennen auf der Nürburgring- Nordschleife von der rechtlichen Beurteilung Kenntnis erlangt hatte. - Da uns bei Motor-KRITIK die Situation immer noch unerklärlich ist, dass Sportfahrer – zwar grummelnd – aber dann doch zur Erlangung dieses Permit tief in die Tasche greifen, um in vom DMSB vorgeschriebenen Lehrgängen die Voraussetzungen zur Erlangung dieses Permits bieten zu können, haben wir noch mal nachgehakt, um mit der Aussage eines Ex-Instruktors zu dem Titel zu finden:

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Nachwehen Nürburgring: RLP-Regierung ahnungslos?

Wir haben erlebt, dass der Nürburgring, die Nürburgring GmbH,  in die Insolvenz ging. Die wirklich Verantwortlichen, die Politiker der Landesregierung von Rheinland-Pfalz, wiesen alle Schuld von sich – und mit dem Finger in Richtung EU. - Die Landesregierung war mit einem Anteil von 90 Prozent der bedeutende Eigner des Nürburgrings, war auch mit ihren Handlungen, bzw. dem Anerkennen von Handlungen ihrer Mitarbeiter in ihrer Firma durch „ihren“ Aufsichtsrat als Verantwortlicher für die Insolvenz auszumachen. - Wie man heute sagen kann, wurde aus „taktischen Gründen“ die Form einer „Insolvenz in Eigenverwaltung“ gewählt, die u.a. zulässt, dass die Firma durch einen vom Eigner der Firma bestimmten Geschäftsführer unter Aufsicht eines Insolvenz-Sachwalters weiter geführt wird. Diese Form der Insolvenz geht von der Voraussetzung aus, dass die insolvente Firma wieder „auf Kurs gebracht“ wird. Es ist in Erläuterungen zu solchen Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung nachzulesen: „Die Eigenverwaltung bedarf eines gesonderten Antrags des Schuldners. Weiter dürfen keine Umstände bekannt sein, die erwarten lassen, dass die Anordnung zu Nachteilen für die Gläubiger führen wird. Sofern der Antrag des Schuldners nicht offensichtlich aussichtslos ist, soll das Gericht nach § 270a InsO bereits im Eröffnungsverfahren davon absehen, eine vorläufige Insolvenzverwaltung anzuordnen, und stattdessen einen vorläufigen Sachwalter bestellen.“ Darum gehört es dann in so einem Fall der „Eigenverwaltung“ eigentlich zur Normalität, dem zuständigen Insolvenzgericht nach angemessener Zeit einen an der Realität orientierten Sanierungsplan einzureichen! - Das ist im Fall des Nürburgrings nicht passiert! Hier wurde sofort der Verkauf betrieben! Die Landesregierung stellte sich bei allen Nachfragen zu Details als „nicht zuständig und unwissend“ dar. - Was nach dem gültigen Insolvenz-Recht nicht sein kann! - Aber die Landesregierung wollte vom Nürburgring nichts mehr wissen und will auch nicht mehr daran erinnert werden. - Wie ein – zufälliger – aktueller Blick ins Archiv der Landesregierung von Rheinland-Pfalz auch zeigt – und zu der Frage führt:

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Essay zum Sonntag: Sind wir nur von Idioten umgeben?

Ich hätte auch einfach ein „Lieber Leser“ zum Titel machen können. Aber mein Ex-Kollege Hubert Clemens hatte mich auf „Essay“ gebracht. Von diesem Wort war ich ab dem Moment fasziniert, als ich bei Wikipedia fand, dass das „eine geistreiche Abhandlung (sei), in der wissenschaftliche, kulturelle oder gesellschaftliche Phänomene betrachtet werden.“ - Das hat mir gefallen! Und da ich ein paar Worte zum Thema E-Automobile verlieren wollte, glaubte ich schon, dass ich damit einige der genannten „Phänomene“ streifen würde. Weil ich vor dem Schreiben immer schon das zu behandelnde Thema stets „fertig im Kopf“ habe, war – und ist – mir auch klar, dass ich damit einige unserer Zeitgenossen hart treffen werde. Und ich habe mich natürlich gefragt, ob meine Einstellung zum nachstehend behandelten Thema wohl die richtige ist. - Wenn sie es aber ist, sind dann alle bedeutenden Leute in Politik und Wirtschaft – die anderer Meinung sind - „Idioten“? - Auch da hat mir Wikipedia geholfen. Denn „Idioten“ war nicht etwa ursprünglich ein Schimpfwort. Bei Wikipedia ist zu lesen, dass das Wort aus dem Griechischen kommt und eigentlich „Privatperson“ bedeutet. Man führt dort weiter aus: „Es bezeichnete in der Polis (damals: Staat) Personen, die sich aus öffentlichen-politischen Angelegenheiten heraushielten und keine Ämter wahrnahmen, auch wenn ihnen das möglich war. In der Attische Demokratie, die auf informierten und aktiven Bürgern (Polites) beruhte, waren die Idiotes wenig geschätzt. Man wurde als Idiot geboren und blieb es, wenn nicht Erziehung und Bildung den politische bewussten Bürger schufen.“ - Heute, würde ich sagen, kann ein Idiot auch jemand sein, der sich – weil in einer Führungsposition – einmischt, ohne wirklich „im Thema zu sein“, dadurch auch nicht in der Lage ist, Zusammenhänge herstellen zu können, die sich an der Realität orientieren. Vielleicht ist es auch jemand, der einfach nur „im Mainstream mit schwimmt“, ohne sich vorher kundig gemacht zu haben. - Aber es gibt auch Leute, die als „Visionäre“ andere  Leute ganz dumm – wie Idioten – aussehen lassen. Dazu komme ich dann zum Ende dieser Darstellung. - Insgesamt – denke ich – kann/muss (!) man ganz ohne Zweifel – wie hier im Titel – zum Thema E-Automobil die Frage stellen:

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RLP-Innenministerium: Null Ausgaben für „Luftretter“!

Insider waren erstaunt, dass Motor-KRITIK mit seinen Geschichten zum Thema Luftrettung überhaupt so ein „heißes Thema“ anpackte. Als ich mit den Recherchen begann, war mir das auch nicht bewusst. Der Einstieg geschah über die Anregung, die von der Stationierung eines Rettungshubschraubers am Nürburgring ausging. - Je weiter ich mit meinen Recherchearbeiten voran kam, desto zäher wurde das Vorwärtskommen. So wurden dann hier jeweils Teilergebnisse veröffentlicht. Das Echo war unterschiedlich. Ich wurde von der einen Seite als „Lügner“  hingestellt, der (u.a.) „gefährliches Halbwissen“ verbreitet, von der anderen Seite wurde Motor-KRITIK gelobt, weil „endlich jemand das ‚heiße Eisen‘ angepackt hat. - Also Gründe genug um nachzuhaken, auch um Zusammenhänge zu begreifen, die offenbar bisher der Öffentlichkeit verborgen geblieben sind. So habe ich an den unterschiedlichsten Stellen dann wohl Fragen gestellt, die – manchmal – offensichtlich als unangenehm empfunden wurden. - Weil es keine Reaktionen, keine Antwort gab! - In anderen Fällen musste ich nach einer gewissen Wartezeit nachfassen, um Antworten zu erhalten. Dabei war mir von „Insidern“ schon vorhergesagt worden: „Sie werden von dort keine Antwort erhalten.“ - Um dann nach einer kurzen Pause lächelnd zu ergänzen: „Sie sind doch nicht Dr. Enders.“ - Darum habe ich auch – an einer bestimmten Stelle nachfassend – auf einer Antwort bestanden. Sie bildet – natürlich – dann kurzgefasst, den Titel zu dieser Geschichte, wird aber in der folgenden Geschichte in vollem Umfang wiedergegeben.

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Notizen zum Geschäftsbericht 2017 der Daimler AG

Nein, ich habe nicht die rd. 340 Seiten des Geschäftsberichts alle gelesen. Ich weiß auch nicht, ob ich alles gefunden habe was man lesen müsste, bin mir aber sicher, dass das auch nur eine Minderheit der vielen Aktionäre macht, die am 8. April 2018 zur Hauptversammlung kommen. Sie werden sich über eine Dividende von 3,65 € je Aktie (von insgesamt 1.069.800.000) freuen können. Vielen werden auch nicht auf Seite 175 die Anmerkungen zu „Vorausschauende Aussagen“ aufgefallen sein, wo es heißt: „Dieses Dokument enthält vorausschauende Aussagen zu unserer aktuellen Einschätzung künftiger Vorgänge. Wörter wie »antizipieren«, »annehmen«,»glauben«, »einschätzen«, »erwarten«, »beabsichtigen«, »können/könnten«,»planen«, »projizieren«, »sollten« und ähnliche Begriffe kennzeichnen solche vorausschauenden Aussagen. Diese Aussagen sind einer Reihe von Risiken und Unsicherheiten unterworfen. Einige Beispiele hierfür sind eine ungünstige Entwicklung der weltwirtschaftlichen Situation, insbesondere ein Rückgang der Nachfrage in unseren wichtigsten Absatzmärkten, eine Verschlechterung unserer Refinanzierungsmöglichkeiten an den Kredit- und Finanzmärkten, unabwendbare Ereignisse höherer Gewalt wie beispielsweise Naturkatastrophen, Terrorakte, politische Unruhen, kriegerische Auseinandersetzungen, Industrieunfälle und deren Folgewirkungen auf unsere Verkaufs-, Einkaufs-, Produktions- oder Finanzierungsaktivitäten, Veränderungen der Wechselkurse, eine Veränderung des Konsumverhaltens in Richtung kleinerer und weniger gewinnbringender Fahrzeuge oder ein möglicher Akzeptanzverlust unserer Produkte und Dienstleistungen mit der Folge einer Beeinträchtigung bei der Durchsetzung von Preisen und bei der Auslastung von Produktionskapazitäten, Preiserhöhungen bei Kraftstoffen und Rohstoffen, Unterbrechungen der Produktion aufgrund von Materialengpässen, Belegschaftsstreiks oder Lieferanteninsolvenzen, ein Rückgang der Wiederverkaufspreise von Gebrauchtfahrzeugen, die erfolgreiche Umsetzung von Kostenreduzierungs- und Effizienzsteigerungsmaßnahmen, die Geschäftsaussichten der Gesellschaften, an denen wir bedeutende Beteiligungen halten, die erfolgreiche Umsetzung strategischer Kooperationen und Joint Ventures, die Änderungen von Gesetzen, Bestimmungen und behördlichen Richtlinien, insbesondere soweit sie Fahrzeugemissionen, Kraftstoffverbrauch und Sicherheit betreffen, sowie der Abschluss laufender behördlicher oder von Behörden veranlasster Untersuchungen und der Ausgang anhängiger oder drohender künftiger rechtlicher Verfahren und weitere Risiken und Unwägbarkeiten, von denen einige in diesem Geschäftsbericht unter der Überschrift »Risiko- und Chancenbericht« beschrieben sind. Sollte einer dieser Unsicherheitsfaktoren oder eine dieser Unwägbarkeiten eintreten oder sollten sich die den vorausschauenden Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unrichtig erweisen, könnten die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in diesen Aussagen genannten oder implizit zum Ausdruck gebrachten Ergebnissen abweichen. Wir haben weder die Absicht noch übernehmen wir eine Verpflichtung, vorausschauende Aussagen laufend zu aktualisieren, da diese ausschließlich auf den Umständen am Tag der Veröffentlichung basieren.“ - Da sollte man nachdenklich werden! - Ich habe auch nachgedacht und zu ein paar Punkten Fragen an die Daimler AG gehabt. Andere Fakten waren bekannt. Alles zusammen wurde dann zu der Geschichte, der ich den Titel gab:

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VLN-Wahnsinn „gemäß Teil 2 Artikel 1.10.2 + 1.10.3“

Die folgenden Zeilen sind ein Zitat. Sie sind auf Seite 1 der Ausschreibung zur „VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring 2018“ zu finden, die in der nun veröffentlichten Form vom DMSB am 14. Februar 2018 unter der Nr. 822/18 genehmigt wurde. In dem dort veröffentlichten „Vorwort“ heißt es: „Die VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring ist die größte und populärste Breitensport-Rennserie weltweit, und wird seit 1977 auf der legendären Nürburgring-Nordschleife ausgetragen. Vom seriennahen Kleinwagen bis zum ausgewachsenen Rennfahrzeug treten die unterschiedlichsten Fahrzeuge in verschiedenen Klassen gegeneinander an. 9 Rennen mit einer Distanz von 4 bzw. 6 Stunden werden auf der 24,358 km langen Nordschleife des Nürburgrings in Kombination mit der Sprintstrecke (Kurzanbindung) des Grand Prix-Kurses im Jahr ausgetragen. Mehr als 160 Tourenwagen und GT-Fahrzeuge, die in der Regel mit mehreren Fahrern besetzt sind, die sich am Steuer abwechseln, gehen im Schnitt bei den einzelnen Rennen an den Start.“

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Zeitzeichen: Villa Trips als Museum geschlossen!

Wer kennt heute noch Wolfgang Graf Berghe von Trips? Das war ein Rennfahrer, der – würde er heute noch leben – in diesem Jahr 88 Jahre alt würde. Aber er ist schon 57 Jahre tot. Mit 31 Jahren starb er in einem Ferrari in Monza, wurde als Toter Vize-Weltmeister in der Formel 1-Saison des Jahres 1961. Seine Familie lebte auf Schloss Hemmersbach bei Kerpen. Dort erlebte er seine Kindheit. Er war das, was man heute als „Fahrtalent“ bezeichnen würde. Liest man heute den Werdegang moderner Rennfahrer, dann scheint die Erfahrung mit Renn-Karts geradezu eine notwendige Voraussetzung, scheint zum Pflichtprogramm eines Rennfahrers zu gehören. Doch als Wolfgang Graf Berghe von Trips heranwuchs, gab es noch keine Kart-Rennen in unserem Land. Das erste Kart wurde erst 1956 in Amerika gebaut. Graf Berghe von Trips brachte das Kart von Amerika nach Deutschland und es ist kein Zufall, wenn der Heimatverein von Michael und Ralf Schumacher mit „Wolfgang Reichsgraf Berghe von Trips e. V., Kart-Club Kerpen-Manheim im DMV“ benannt ist. Deren Kartbahn muss gerade aktuell der Braunkohleförderung weichen. - Und da überrascht es dann auch kaum, wenn gleichzeitig - in aller Stille - eine Erinnerungsstätte an einen großen deutschen Rennfahrer verschwindet.

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16. Februar 2018: Lieber Leser!

Manchmal geht es mit der Recherche zu bestimmten Geschichten nicht voran. Das liegt nicht daran, dass ich keine Fragen gestellt hätte, sondern dass mich – aus welchen Gründen auch immer – Antworten darauf z.T. erst mit großer Verzögerung erreichen. Es gibt sogar Geschichten, bei denen ich schon seit Monaten vergeblich auf eine Antwort warte. Trotz immer wieder erfolgter Erinnerungen. - So spielt man z.B. bei Audi „auf Zeit“ und hofft wohl, dass mein Interesse an einer belastbaren Antwort sinkt. - Im Gegenteil! - Ich bleibe „am Ball“. Zwar nicht krampfhaft und verärgert, sondern eher sportlich und lächelnd. - Auch im Journalismus kann ich meine Erfahrung im Langstrecken-Motorsport umsetzen: Es ist wichtig an welcher Stelle liegend man die Ziellinie beim Abwinken überfährt! - Wir haben gestern noch darüber gesprochen, dass ich eigentlich zu allen Zeiten – auch schon vor Jahrzehnten – nach diesem Schema gehandelt habe. Wir, das ist ein  ehemaliger Kollege und ich, die wir Anfang der 70er Jahre die in Köln erscheinende „Auto-Zeitung“ mit einem Motorradteil belebten, der selbst von der damals größten Motorradzeitschrift in Stuttgart als unangenehm empfunden wurde. - Weil wir keinen „Visitenkarten-Journalismus“ betrieben haben. Wir haben nicht gewartet, bis uns jemand ein neues Motorrad „auf dem Tablett servierte“, sondern wir wussten „was in der Branche lief“ und haben uns im richtigen Moment an der richtigen Stelle eingeklinkt. - Meine Arbeit ist heute nicht anders. - Ich arbeite immer noch mit menschlicher Intelligenz und einem in  Jahrzehnten aus Erfahrung gewachsenen „Bauchgefühl“, während sich so manche Kollegen inzwischen auf die „künstliche Intelligenz“ in der modernen digitalen Welt verlassen. - Und auf „Presseabteilungen“, die eigentlich mehrheitlich - genau genommen -  keine mehr sind.

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Ruedi Eggenberger – eine Erinnerung an ihn

Mich hat die Nachricht von seinem Tod via Internet erreicht. Da rückt man dann mal seinen Stuhl zurecht, zupft nervös ein paar Krümel aus dem Pullover und – wundert sich, dass man noch lebt. Eggenberger wurde 79 Jahre alt. - Kein Alter. - Das sagt sich so einfach. Aber es ist für so manchen Menschen nicht einfach, überhaupt so alt zu werden. - Ruedi Eggenberger war noch einer „vom alten Schlag“. Wenn ich jetzt die Informationen lese, die an seine Erfolge mit „großen Rennfahrern“ erinnern, so ist das ganz „im Stil der Zeit“. Dabei waren nicht die „großen Namen“ für ihn wichtig. Mit denen hat er vielleicht seine Arbeit der breiten Öffentlichkeit verkaufen können. Da ich mit ihm – wie man das heute nennen würde - „Hintergrundgespräche“ geführt habe, weiß ich, welche Rennfahrer ihm wirklich nahe standen, welche er schätzte, mit denen er – obwohl er sich über deren „Forderungen“ oft ärgerte – dann auch „nach vorn gebracht“ haben. - Ich habe „mit denen“ eine „Mehrzahl“ angedeutet, aber eigentlich war es nur Einer.

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Ist eine Ordnungswidrigkeit immer strafbar?

Diese Frage stelle ich mir, da ich – Wilhelm Hahne – am 23. Januar 2018 eine begangen habe. Sagt man bei der Stadtverwaltung Koblenz, Ordnungsamt, und fordert – trotz meiner Einwände – den dafür festgesetzten Betrag von 10 Euro. - Ich habe ihn heute überwiesen, da ich vorher – Wochenende und Rosenmontag – dazu keine Gelegenheit hatte. Da ich selbst betroffen bin, möchte  ich diese Angelegenheit auch nicht kommentieren, sondern ich stelle nachfolgend nur die Fakten zusammen und füge das letzte Schreiben des Ordnungsamtes, mit der Überweisungsbestätigung meiner Sparkasse dann als pdf-Datei im „Anhang“ unten bei. - Wenn Sie die Geschichte gelesen haben, werden Sie sich vielleicht auch die Frage stellen:

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