2026-03

Problemfall NLS 1: „Außer Spesen – nichts gewesen“!

Für mich war die Entwicklung am Nürburgring, hin zum Nicht-Start in die Motorsport-Saison 2026, keine Überraschung. Aber mich hat schon interessiert, wie die Abläufe dort von Fahrern und Teams aufgenommen wurden. Da war es durchaus hilfreich, dass sich ein Besucher der Veranstaltung bei mir anmeldete, um von mir mein Buch über den „Nürburgring-Skandal“ signiert zu bekommen. Da mein Besucher auch in der Boxengasse unterwegs war, hat er mir durchaus ein Bild von der dort erlebten Situation vermitteln können. - Eigentlich war alles unbeeindruckt von der Absage-Entscheidung. Man empfand sie mehrheitlich als gut und richtig. - Wie ich hören konnte. - Aber darüber hinaus gibt es noch ein paar Anmerkungen und Recherche-Ergebnisse, die ich auch gerne meinen Lesern weiter reichen – mit ihnen teilen - möchte, um sie zu eigenen Überlegungen und Urteilen anzuregen.

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NLS 1: Saisonstart am Samstag in eine dunkle Zukunft?

Seit 1977 gibt es diese Langstreckenserie, deren Bestehen nicht nur durch den Klimawandel gefährdet ist. Auch am Samstag wird der Start zur diesjährigen Serie unter dunklen Wolken mit . wahrscheinlich – sehr viel Regen stattfinden. Am Nürburgring könnte sich sogar ein wenig Schnee darunter mischen. Aber auch wenn man sich zum allgemeinen, aktuellen Zustand der Serie ein paar Gedanken macht, kommt man nicht zu einem sonnigen Ausblick. - Das liegt nicht daran, dass wir heute Freitag, den 13. schreiben! - Da hilft auch nicht die scheinbare Unterstützung des ADAC, der mit der immer noch attraktiveren 24h-Veranstaltung auf der Nürburgring-Nordschleife den VLN-Veranstalter zu stützen sucht. Er versucht zu stützen, indem er die NLS zu einem Testumfeld für seine Super-Veranstaltung macht. Aber auch das 24h-Rennen verliert immer mehr an Attraktivität, nachdem es in den Jahren zuvor schon mal zur reinen Farce verkommen war. Das Verharren in alten Strukturen hat die Starterzahlen auch deutlich abmagern lassen. Das liegt auch an der Kostenentwicklung, die sich von den Möglichkeiten reiner Privatfahrer immer weiter entfernt hat. Nicht zuletzt darum, weil sich der Basis-Motorsport immer weiter von seiner eigentlichen Ausgangsposition entfernt und inzwischen zu einem reinen Geschäftsmodell geworden ist, bei dem z.B. der Rennstreckenbesitzer mit seiner Pächterfirma der Weltmarktentwicklung der aktuellen Benzinpreise durch seine „Gestaltung“ am Samstag weit voraus sein wird.

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„Streiflichter" & „Erleuchtungen“ am Wochen-Ende!

Eigentlich sollte man – gerade als Journalist – immer darum bemüht sein, zu denken, zu recherchieren; schon um zu Ergebnissen zu kommen, über die es sich zu schreiben lohnt. Aber das letzte Wochenende war aus meiner Sicht schon irgendwie ein besonderes Wochenende. Das begann eigentlich damit, dass man – wie ich zum Glück bisher – noch jeden Morgen wach wird. Man schaut dann aktuell an eine Decke, die grau wirkt. Auch wenn sie eigentlich weiß wäre. - Im Winter ist die um diese Zeit – meine „normale Aufstehzeit“ – aber noch „schwarz“. Wir haben jetzt schon so etwas wie Frühling. Jedenfalls geht die Sonne wieder täglich etwas früher auf. Eine App wird mir später sagen, dass wir an diesem Tag, dem 8. März 2026, exakt 11 Stunden und 24 Minuten Tageslicht haben werden. Die Sonne wird an diesem Tag 148.493.620 Kilometer entfernt sein. - Und irgendwie habe ich gedacht - während ich langsam aufstehe– ist doch heute auch ein besonderer Tag. - Nicht nur ein Sonntag! - Ich würde auch heute noch bequem den Sonnenaufgang erleben können, denn der wird exakt um 6:59 Uhr erfolgen. - Ein schöner Tag! - Aber schon jetzt – beim Erwachen -  ist das F1-Rennen in Melbourne, auf der anderen Seite der Weltkugel längst gelaufen. Die haben einen Zeitvorsprung von immerhin 10 Stunden! - Aber ist der Formel 1-Grand-Prix aktuell wirklich noch wichtig?

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Nürburgring: Nun in selbst gestrickter Zwangsjacke?

Der eigentliche „Nürburgring-Skandal“ liegt weit zurück. Da wurden in der Partei, die einen teuren Unsinn verantwortete, die „Macher“ getauscht. Da wurden am Objekt die Pächter und Besitzer gewechselt. Das wurde – und wird immer noch – bei der EU „auf Zeit gespielt“. Da glaubt man wohl weniger an das Sprichwort, nach dem die Zeit alle Wunden heilt, sondern man rechnet wohl eiskalt mit dem Vergessen der Beobachter über die Zeit. Das dauert aber, wenn man sicher gehen will, eventuell Jahrzehnte. Aber so lange kann man nicht unbedingt warten. Also müssen manche Dinge „passend gemacht werden“, bevor man sich wieder „aus der Deckung wagt“. Denn man steht auch unter einem gewissen Druck. Man kann zwar in einigen Fällen damit rechnen, dass „aus Gefälligkeit“ ein wenig „der Deckel gelüftet“ wird, damit der Druck entweicht. Das erspart aber nicht eigene „Anpassungsmaßnahmen“. Interessant ist, dass sich durch gemeinsame Interessen dann „in diesem Spiel“ wieder „Macher“ der verschiedensten Colleur zusammen finden. - Gemeinsame Interessen vereinen! - Aber der entstehende Eindruck muss sich gegenüber der Öffentlichkeit auch als sinnvolle Anpassung – jede für sich – verkaufen lassen. - Motor-KRITIK möchte mal ein wenig „mit der eigenen, kleinen Taschenlampe“ ein paar der damals entstandenen Situationen aus heutiger Sicht beleuchten:

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Zwei Bücher - und ein Grund in ihnen zu blättern!

Es gibt zwar immer mehrere Gründe, die zu dem Entschluss führen, sich ein bestimmtes Buch zu kaufen. Es gibt aber nur einen Grund, der mich dazu gebracht hat, mich mit den Büchern zu beschäftigen, über die ich nachfolgend meine Leser informieren möchte, dass es sie gibt: Ich habe die dortigen „Hauptdarsteller“ gekannt, erlebt! - Aber vielleicht nicht so gut, dass ich alles von ihnen wüsste. -Aber:  Wer weiß schon alles? -  Die Bücher, mit denen ich mich beschäftigt habe, erzählen aus dem Leben von Menschen, die inzwischen verstorben oder tödlich verunglückt sind. Einen davon, Jochen Mass, habe ich schon bei Beginn seiner Karriere gekannt, weil ich auch in dieser Zeit z.B. bei Bergrennen unterwegs war, bei denen auch er startete. Wenn man Teilnehmer bei Bergrennen ist, lernt man die anderen Teilnehmer schneller und besser kennen, als das z.B. bei Rundstrecken-Rennen der Fall ist. Nach dem 1. Lauf wartet man „oben“, dass man gemeinschaftlich wieder zurück geführt wird, nach dem alle Teilnehmer den ersten Lauf beendet haben. - Und das dauert! - Also steht man z.T. in Gruppen zusammen und „quatscht“ über Gott und die Welt. - So habe ich Jochen Mass kennen gelernt. - Das andere Buch handelt von jemandem – den Grafen Trips - den ich in seiner Art bewundert habe, weil er seine Interessen nicht nur exakt auf sein ganz persönliches Weiterkommen konzentrierte, sondern auch immer noch sein Umfeld „mitgenommen hat“. - Ich wurde zu Erinnerungen angeregt! - So ist es dann auch zu dem Titel nachfolgender Geschichte gekommen:

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AMG oder HWA: Wer gewinnt das 24h-Rennen 2026?

Dass sich andere nicht wundern, wundert mich. Für mich drängt sich die im Titel gestellte Frage geradezu auf. Denn AMG geht beim 24h-Rennen dieses Jahres auf dem Nürburgring richtig „in die Vollen“. Max Verstappen, der 4-malige Formel 1-Weltmeister, wird mit einem GT3-Mercedes-AMG am Start sein. Sicherlich nicht, um nur im Starterfeld vertreten zu sein! - Mit Max Verstappen wird man den Gesamtsieg anstreben. - Aber HWA bereitet sich auch als Teilnehmer an dieser Veranstaltung vor. Und das mit zwei Fahrzeugen eines Typs, den es eigentlich gar nicht (mehr?) gibt. Die eingesetzten Rennfahrzeuge könnten beim Zuschauer die Erinnerung an gute alte Zeiten wecken. Aber HWA will mehr! - AMG möchte – nun als Teil von Mercedes – eigentlich in diesem Jahr mit dem Einsatz von Max Verstappen „den Rahm abschöpfen“. AMG hat sogar beim Veranstalter der „Qualifier“ erreicht – das eines der Rennen, die der Vorbereitung auf die 24h-Gala dienen - um eine Kalenderwoche verlegt wird, damit Max Verstappen sich ans Fahrzeug in Verbindung mit dem Eifelkurs ein wenig gewöhnen kann. Zum ursprünglichen Termin hätte ein Formel 1-Wochenende die Teilnahme an diesem "Qualifier" unmöglich gemacht. - Man hat sich bei AMG auch sonst gut vorbereitet, so dass alles andere als ein Gesamtsieg als eine gewaltige – und auch teure – Niederlage hingenommen werden müsste. - Auch HWA bereitet sich mit einem gewaltigen Testprogramm vor! - Sicherlich nicht, um „neben dem Podium“ zu enden!

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