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...dann ist Karfreitag. Auch an Karsamstag sind sie stumm. Der Volksmund spricht davon, dass sie gerade „nach Rom geflogen“ sind. Tatsächlich gehört dieser Vorgang zur christlichen Tradition. Der Karfreitag gilt als ein zentraler Trauertag. Laut Bibel gilt der Karfreitag als der „Tag der Grabesruhe“. Da bleiben auch die Glocken stumm, die mit dem „Gloria“ im Gründonnerstags-Gottesdienst verstummt sind. Mit dem „Gloria“ in der Osternacht, läuten sie wieder zur Auferstehung. - Nicht nur in der Eifel ist das so. - Diese Regel ist auch nicht von der EU-Kommission beeinflusst. - Aber was den Lärm betrifft, schon von den „Touristenfahrten“ am Nürburgring, für die die Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG sich nicht als Veranstalter empfindet. - Oder doch? - Wie dem auch sei: Die Ostertage in der Eifel haben sich mit der Entwicklung auf dem Nürburgring verändert. Die Parkplätze für Wanderer an den interessanten „Traum-Wanderwegen“ der Eifel bleiben an diesen Tagen leerer. Dagegen sind die Parkplätze an der Rennstrecke Nürburgring überfüllt, sie quellen förmlich über. - Damit haben sie dann auch mein Leben und Erleben im Umfeld der Oster-Feiertage verändert. - Nachfolgend habe ich mal notiert, wie ich die Oster-Feiertage des Jahres 2026 erlebt habe.
Ostern in der Eifel: Wenn die Kirchenglocken schweigen!
Bezogen auf Ostern, begannen die Oster-Feiertage dieses Jahres nach dem Mittagessen am Gründonnerstag. Meine Frau konnte sich vorstellen:
„Jetzt – um diese Zeit – müsstest du doch keine Probleme haben, nach Herresbach zu kommen. Ich brauche noch Heu und Stroh für die Schafe.“
Da musste ich ihr recht geben und habe mich in meinen Lada Niva geschwungen. Den fahre ich jetzt seit 2021. Nicht nur, weil ich ein Fan aller Mechanik bin, die ich sogar – vielleicht - in ihrem Zusammenarbeiten begreife, sondern weil ich mit diesem Allrad-Auto auch jährlich viele Kilometer spare. - Bewusst!
Dafür ein Beispiel:
Mit einem „normalen“ Automobil bin ich z.B. zur Schafswiese meiner Frau – und zurück - etwas mehr als 6 Kilometer auf z.T. noch als normal zu betrachtenden Feldwegen gefahren. Mit dem Lada fahre ich nun – hin und zurück – exakt 1,2 Kilometer, spare also bei jeder Fahrt zu den Schafen, die nicht nur Heu und Stroh, sondern auch regelmäßig frisches Wasser brauchen – dann rd. 5 Kilometer.
Ich fahre jetzt direkt über einen steilen Waldweg, über den in der „Römerzeit“ einmal die römischen Truppen gezogen sind. Direkt neben unserem Haus, direkt am „Anstieg“ gelegen, muss auch mal ein Römerlager gewesen sein. Wir haben dort bei notwendigen Tiefbauarbeiten auch schon – als Beweis – einen alten Römer-Krug gefunden, den wir dem Mayener Museum zur Verfügung gestellt haben. Dort war man nicht nur überrascht, sondern hat auch – dankbar – den Fund bei uns entgegen genommen!
Zurück zum Automobil:
Insgesamt habe ich über Jahrzehnte die Kilometer-Leistung meiner Automobile Jahr für Jahr senken können. Inzwischen belaste ich die Umwelt nur noch mit CO2 und Feinstaub, der bei Nutzung eines Automobils über rd. 8.000 Kilometer pro Jahr entsteht.
Natürlich ist ein Lada kein Repräsentations- oder Premium-Automobil! - Dafür habe ich dann aber auch technisch keinen Ärger und bisher noch keine Rückrufaktionen erlebt. Das Ding wird seit 1977 zwar ständig technisch verbessert gebaut, aber ist eigentlich ein altes - und bewährtes Modell, ohne viel Elektronik!
Ich war in den letzten Jahrzehnten immer darum bemüht, vernünftige „Nutzfahrzeuge“ zu fahren. Das waren dann so genannte „Kleinwagen“, von denen ich einen sogar aus dem Ausland in der Standard-Version importieren musste, da der deutsche Importeur bewusst nur die „Luxus-Version“ importierte, weil er glaubte, die deutsche Kundschaft richtig einzuschätzen.
Auf der Fahrt zum Heu- und Stroh-Kauf mit dem Lada habe ich dann auch zufällig erfahren, dass die Polizei schon ab Mittwoch vor Ostern strenge Kontrollen bei den zum Nürburgring anrollenden Fahrzeugen durchgeführt hat.
Im mir geschilderten Fall war auch der Lieferwagen eines hiesigen Bauunternehmers betroffen, dessen Fahrer nach einem Stopp durch eine Expertengruppe der Polizei zunächst gefragt wurde, ob er auch auf dem Weg zum Nürburgring sei.
Dem Fahrer ist dazu zunächst nichts eingefallen, weil sein Fahrzeug nicht nur am Kennzeichen als „örtlich stationiert“, sondern auch durch die Beschriftung entsprechend – als „heimisch“ - ausgewiesen war.
- Die Polizei hat sich entschuldigt, dass sie das leider übersehen hatte!
Aber sie hatte dem Fahrer den Eindruck vermittelt, dass sie „an diesen Tagen hart durchgreifen“ würde. - Was der mir dann auch so weiter vermittelte.
Aber an diesem Mittwoch vor Ostern war wirklich noch kaum ein Anreiseverkehr zu registrieren. Darum war eigentlich – aus meiner Sicht – eine solche Polizeikontrolle an diesem Tag auch überflüssig, war wohl mehr ein „warm-up“.
- Aber so ist das nun mal im Leben: Hinterher ist man immer schlauer!
Selbst am Donnerstag hatte ich, auf der B 258 zwischen Virneburg und Herresbach unterwegs, aber auch keine Verkehrs-Probleme. Aber auf anderen Strecken war dann doch schon ein stärkerer Anreiseverkehr spürbar.
Karfreitag war ich „nicht vor der Tür“, wie man das so allgemein verständlich formuliert. Aber da „tanzte dann schon der Bär“, um die Situation so – auch – allgemein verständlich darzustellen. Ich habe mir einen Eindruck via „youtube“ und ziemlich aktuell über eine Reihe von Webcams verschafft.
- Da wurde schon das gesteuerte Chaos sicht- und spürbar!
Hier in Motor-KRITIK hatte ich schon darauf hingewiesen, dass man auf den offiziellen Nürburgring-Parkplätzen eine Parkgebühr von 10 Euro kassieren würde. Obwohl es mit „Carfriday“ oder den „Touristenfahrten“ angeblich keine Veranstaltung gab, für die der Nürburgring-Pächter verantwortlich war.
Auf der Internetseite des Nürburgring las sich die Notiz mit dem Hinweis auf Parkgebühren so:
Man hatte auch Polizeiaktionen zum „Carfriday“ oder Karfreitag angekündigt - wo in der Eifel alle Kirchenglocken schweigen! Die Polizei hat ihre Eindrücke und Arbeit am 3. April dann später so beschrieben.
Am 4. April 2026, 8:40 Uhr, vermeldete das Polizeipräsidium in Koblenz u.a. folgendes zur Situation und ihrer Arbeit an Karfreitag („Carfriday“):
„Wie erwartet trafen sich auch in diesem Jahr wieder mehrere 10.000 Anhänger der Tuningszene aus dem gesamten Bundesgeiet sowie dem benachbarten Ausland rund um den Nürburgring. Bereits am Vorabend und in der Nacht zum Karfreitag war verstärkter Anreiseverkehr festzustellen. Die Nürburgring 1927 GmbH hatte nahezu alle Parkplätze inklusive Fahrerlager zur Verfügung gestellt, um die örtliche Verkehrslage zu entzerren. Am frühen Nachmittag waren nahezu alle Parkplätze ausgelastet.
Durch die permanente Präsenz sowie konsequentes Einschreiten der polizeilichen Einsatzkräfte sowie des Ordnungsamtes konnte das Freihalten der Not- und Rettungswege gewährleistet werden. Trotz umfangreicher Maßnahmen konnten Staubildungen rund um den Nürburgring jedoch nicht gänzlich verhindert werden. Dies betraf insbesondere die Hauptzufahrtrouten B 412 und B 258. Eine durchgehend erhöhte Verkehrsbelastung in der Stadt Adenau, wie in den Vorjahren, wurde jedoch nicht festgestellt.
Die im Vorfeld veröffentlichte Ankündigung von engmaschigen Kontrollmaßnahmen der PD Mayen zeigte Wirkung. In Relation zu der hohen Anzahl an angereisten Besuchern des Nürburgrings kann eine zufriedenstellende Bilanz konstatiert werden.
Insgesamt wurden knapp 400 Fahrzeuge überprüft. Es mussten 12 Strafverfahren eingeleitet werden, u.a. wegen der Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr unter dem Einfluss berauschender Mittel oder aufgrund des Fahrverhaltens. In einem Fall kam es zu einem Verkehrsunfall unter Alkoholeinwirkung, bei dem niemand verletzt wurde.
Von den knapp 200 registrierten Ordnungswidrigkeiten entfiel ein Großteil auf das Erlöschen der Betriebserlaubnis aufgrund bauartrechtlicher Verstöße. In fast 40 Fällen musste die Weiterfahrt untersagt werden.
Das vorab mit der Kreisverwaltung Ahrweiler, den Verbandsgemeinden Adenau und Vordereifel sowie der Nürburgring GmbH abgestimmte Maßnahmenkonzept hat gegriffen und führte zur Reduzierung der anlassbezogenen Störungen. An dem Einsatz waren um die 160 Polizeikräfte beteiligt, darunter u.a. auch Angehörige anderer Polizeipräsidien in Rheinland-Pfalz.“
Motor-KRITIK-Feststellung:
- Die Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG hat mit 10€ pro Fahrzeug Parkgebühr, mit zur Entzerrung des Verkehrs beigetragen und die „Touristenfahrten“ waren keine polizeiliche Erwähnung wert!
Erst am Samstag, gegen Abend, war ich dann wieder auf unseren Straßen – überwiegend auf der B 258 unterwegs, um für Ostern auf dem Grab meiner Schwiegereltern in Nürburg eine Grabkerze anzuzünden.
Ich habe den Parkplatz direkt an Kirche und Friedhof ohne jede Schwierigkeit erreicht. Das war so gegen 20 Uhr, als die „Touristenfahrten“ auf der Nordschleife des Nürburgrings beendet waren und die Mehrzahl der angereisten Besucher sich wohl in ihrer Unterkunft oder beim Abendessen befanden.
Den Eindruck hatte ich durchaus, weil selbst der Parkplatz an Kirche und Friedhof in Nürburg vollkommen zugeparkt war. Es waren überwiegend Automobile mit ausländischem Kennzeichen. Man hatte sogar den Eingang zum Friedhof zugeparkt!
Während ich dann den Friedhof betrete, entsteht hinter mir ein Lärm, wie ich ihn erwarten würde, wenn Erich Zakowski und Peter Geishecker von hier aus – wo sie eigentlich zur „letzten Ruhe“ gebettet sind – gemeinsam zu einem schnellen Besuch in den Himmel starten.
Beim erschreckten Umdrehen musste ich feststellen, dass nur ein Holländer seinen „alten“ 3er BMW gestartet hatte, dem hörbar sämtliche Dämpferelemente abhanden gekommen waren. So ganz ohne dämpfenden Auspuff hört sich so ein BMW richtig extra-ordinär an!
- Eberhard von Kuenheims Feststellung vor Jahrzehnten, nach der die Art der Nutzung von alten BMW’s durch jugendliche Fahrer die größte Bedrohung des Images der Marke darstellen, scheint noch heute zu gelten!
Nun versuchte der Besitzer dieses lautstarken Personenwagens nicht etwa mit Leerlaufdrehzahl den Parkplatz zu verlassen, sondern er gab „richtig Stoff“, so dass ich mir die Ohren zu gehalten habe.
- Dann war der BMW weg, die Grabkerze angezündet. Und: Ja., ja – Eberhard von Kuenheim hat doch recht!
Ich habe mich wieder durch die parkenden Autos gezwängt und mir bei dieser Gelegenheit mal zwei britische Kennzeichen und die dazu gehörenden Daten von Marke und Farbe notiert.
Daheim habe ich dann damit noch einmal die Internetadresse überprüft, die ich meinen Lesern in meiner letzten Geschichte genannt hatte. - Das funktioniert hervorragend!
Ich kann nur empfehlen, die gute Arbeit der Polizei zu unterstützen, indem man selbst einmal - so im Vorbeigehen - ein britisches Kennzeichen notiert, diese Information durch die Automarke und die Farbe des Autos ergänzt und man kann dann zu Hause auf dem Computer ganz einfach und schnell überprüfen, ob dieses Kennzeichen das richtige zum gesehen Automobil ist und ob es überhaupt pflichtgemäß versteuert und versichert ist.
Damit es meine Leser nach dieser Erklärung noch einfacher haben, füge ich hier noch einmal die Internet-Adresse ein:
https://vehicleenquiry.service.gov.uk/?locale=en(link is external)
Wenn man etwas Auffälliges feststellt, ist die örtliche Polizei sicherlich dankbar, wenn sie kurz informiert wird. Sie wird auch wissen, was dann zu tun ist.
Den Oster-Sonntag haben wir – meine Frau und ich - dann zunächst zu Hause verbracht. Meine Frau hat dann ihre Schafe besucht und ich habe denen – mit dem Lada – dann 45 Liter Trinkwasser angeliefert.
Außerdem habe ich die Idee zu dieser Geschichte entwickelt und schon mal meine ersten Eindrücke vom Osterfest 2026 hier nieder geschrieben. Allerdings hatte ich durch einige meiner Leser auch sicher gestellt, dass ich möglichst keine Information von den „Touristenfahrten“ verpasse.
Wenn ich daran denke, wie stark die „KI“ derzeit in den Medien gefeiert wird, dann muss ich sagen, dass sie an diesem Osterwochenende am Nürburgring ganz klar von der „Schwarm-Intelligenz“ der Besucher aus dem In- und Ausland geschlagen wurde. (Kleiner Scherz von mir!)
Es gab wieder – trotz aller Vorbereitung der Behörden – das übliche Verkehrs-Chaos. Ich war schon beeindruckt, wenn man die Zufahrt zur Nürburgring-Einfahrt von der N 92 her kommend sperrte. Das führte dann zu Kilometer langen Schlangen auf der Zufahrt von Adenau. - Nichts ging mehr!
Nicht nur im Bereich der Tankstelle „Döttinger Höhe“ sind über Ostern neue „schwarze Spuren“ auf dem Asphalt entstanden, weil sich wohl wieder Automobilisten durch die vor Ort auf „Action“ wartenden Zuschauer zu blödsinnigen Beschleunigungs-Orgien annimieren ließen.
- Zufällig gab es an solchen vorhersehbaren „Schwerpunkten“ wohl keine stationären Polizei-Kontrollen!
Es gab auch z.B. neue „schwarze Streifen“ am Virneburger Berg, der gut ein Dutzend Kilometer vom Nürburgring entfernt ist. Am Ostersonntag war das Reifen-Qietschen und -Schreien bis um 2 Uhr (in der Nacht) zu hören. Am Ostermontag ging das Theater bis um 1 Uhr nachts!
Nun kann die Polizei auch nicht überall sein, aber sie war – nach meinem Eindruck – nicht immer gerade da vor Ort, wo aktuell „der Bär brummte“! - Obwohl die Polizei die von den „Posern“ bevorzugten Stellen aufgrund ihrer Erfahrung in den letzten Jahren kennen sollte.
- Man scheint in der Szene auch das Sprichwort zu kennen: „Nachts sind alle Katzen grau“.
Der Oster-Montag verlief bei den „Touristenfahrten“ wie immer: Viel „Gelb“, es gab „Einschläge“, die auch mal als „Crash“ empfunden wurden. Über die Ostertage insgesamt hat es schon eine Reihe von Unfällen gegeben, die aber von der Polizei – so wie sich das uns darstellen muss - nicht erfasst wurden.
- Das würde dann wieder eine tolle Unfall-Statistik ergeben!
Es gibt am Dienstag nach Ostern zum Thema „Öffentlicher Verkehr“ von der PI Adenau (Polizei-Inspektion Adenau) eine Meldung, zu den Ereignissen über die Fest- und Feiertage. Zum Berichtsgebiet gehört auch die Rennstrecke Nordschleife des Nürburgrings.
„Touristenfahrten“ werden zwar auf einer Rennstrecke, der Nordschleife, durchgeführt, aber da die Rennstrecke Nürburgring bei den „Touristenfahrten“ dann zu einer normalen Eifel-Landstraße wird, auf der die StVO. gilt, gehört sie auch zum Überwachungsbereich der PI Adenau.
- Wie man nachfolgend lesen kann, ist im Bericht das Geschehen während der „Touristenfahrten“ über ein langes Osterwochenende unberücksichtigt geblieben.
Die Veröffentlichung wird von der Polizeidirektion Mayen verantwortet, die bereits am 6. April, um 0 Uhr und 42 Minuten so informierte:
"POL-PDMY: Osterwochenende am Nürburgring: Zahlreiche Kontrollen für mehr Sicherheit
Nürburgring / Region (ots)
Im Rahmen zweitägiger Schwerpunktkontrollen hat die Polizei rund um den Nürburgring verstärkt Verkehrsüberwachungsmaßnahmen durchgeführt. Ziel der Einsätze war es, insbesondere Verstöße im Zusammenhang mit unzulässigen technischen Veränderungen, überhöhter Geschwindigkeit sowie dem Verursachen unnötigen Lärms zu ahnden.
Im Verlauf der Maßnahmen kontrollierten die Einsatzkräfte mehrere hundert Fahrzeuge. In zahlreichen Fällen wurden Verstöße festgestellt. Dazu gehörten unter anderem unzulässige Umbauten, Manipulationen an Abgasanlagen sowie erhebliche Mängel an der Verkehrssicherheit.
Die Polizei leitete entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. In mehreren Fällen musste die Weiterfahrt untersagt werden, da die Fahrzeuge nicht den gesetzlichen Vorschriften entsprachen oder die Verkehrssicherheit nicht gewährleistet war.
Darüber hinaus wurden zwei Strafanzeigen wegen Kennzeichenmissbrauchs sowie eine Strafanzeige nach dem Pflichtversicherungsgesetz gefertigt.
Im Rahmen mehrerer Verkehrskontrollen hat die Polizei an verschiedenen Messstellen rund um den Nürburgring Geschwindigkeitsüberwachungen durchgeführt. Ziel der Maßnahmen war es, die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeiten zu überprüfen und die Verkehrssicherheit nachhaltig zu erhöhen.
Im Verlauf der Kontrollen wurden insgesamt 43 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Die betroffenen Fahrzeugführer überschritten die jeweils zulässige Höchstgeschwindigkeit teils deutlich und müssen nun mit entsprechenden Verwarnungs- oder Bußgeldverfahren rechnen.
Ein besonderes Augenmerk lag weiterhin auf die Einhaltung der Vorschrift des §30 StVO. Demnach ist es untersagt, bei der Benutzung von Fahrzeugen unnötigen Lärm oder vermeidbare Abgasbelästigungen zu verursachen. Dazu zählen unter anderem übermäßiges Beschleunigen, unnötiges Hochdrehen des Motors sowie das Verursachen von lauten Fehlzündungen. Festgestellte Verstöße wurden durch die eingesetzten Beamten konsequent geahndet. Dabei wurden insbesondere in den Abendstunden zahlreiche Verstöße festgestellt. Gegen die betreffenden Fahrzeugführer wurden zudem Platzverweise ausgesprochen.
Bei insgesamt 25 ausländischen Verkehrsteilnehmern wurden Sicherheitsleistungen vor Ort einbehalten.
Gerade erhöhter Lärm belastet die Menschen in der Region rund um den Nürburgring erheblich. Die Polizei Adenau reagiert hiermit auf eine Initiative von mehreren Anwohnern und deren fortlaufenden Beschwerden im Hinblick auf die derzeitige Verkehrssituation am Nürburgring.
Die Polizei kündigte an, die Kontrollen auch künftig fortzuführen.
Abschließend hierzu appelliert die Polizei an alle Verkehrsteilnehmer, sich rücksichtsvoll zu verhalten und unnötigen Lärm zu vermeiden.
Rückfragen bitte an:
Polizeiinspektion Adenau"
So schön war das alles – auch am Nürburgring - wenn man der Polizei glaubt. Die hat nur notiert, was wirklich nicht zu übersehen war.
Aber diesen Eindruck hat die Polizei schon über die letzten Jahrzehnte vermittelt, als man mit einem gewissen Verständnis vermuten konnte, dass ein Unternehmen der Landesregierung auch einen „besonderen Schutz“ verdient. - Wenn man darauf als Politiker einen entsprechenden Einfluss nehmen kann.
- Tatsächlich kam es am Nürburgring während der Oster-“Touristenfahrten“ zu mehr als 10 Unfällen! -. Wahrscheinlich alle ohne Personenschaden! - Darüber spricht man dann nicht!
Zumindest nicht gerne, wie ich schon feststellen musste. Dass hat sich auch nicht geändert, nachdem der Nürburgring sich nun eigentlich – wie man das im Volksmund formuliert – „in russischem Besitz“ befindet.
In Mainz scheint man zu bestimmen, in welcher Form man die öffentlich Wahrnehmung beeinflusst. Das liegt nach meinen Beobachtungen nicht an der PI Adenau!
Aus welchen Gründen auch immer, scheint sich der Nürburgring – wie das einmal ein Kai Richter formulierte - immer noch „unter dem Schutz des Staates“ zu befinden.
Was in mehr als dreißig Jahren SPD-Regierung zu deutlichen „Spurrillen“ führte, lässt sich nicht in wenigen Wochen neu reparieren. Besonders dann nicht, wenn die neuen Herren an der Spitze, nun auf den „Guten Willen“ eines Koalitionspartner angewiesen sind, der vorher „Herr der Situation war“ und das eigentliche Dilemma verantwortet.
Dumm gelaufen! - Für uns! - Die Wähler!



