2021-03

RLP vor der Wahl: Es geht wie mit dem Deubel zu!

Die CDU in RLP klagt aktuell gegen die Landesregierung, weil man auf eine „Große Anfrage“ nur eine „mangelhafte“ Antwort erhalten habe. Dabei hat sie selber „Kleine Anfragen“ unterlassen. Man kann sie aber auch nur stellen, wenn man begriffen hat, dass auf einem bestimmten Gebiet etwas nicht stimmt. Da wird dann schon mal etwas von der Opposition übersehen. - Aus welchen Gründen auch immer. - Da wurde die Einstellung des Untersuchungsausschusses z.B. einfach so hingenommen, weil das so vorgeschrieben ist. - Wen interessiert heute noch der Nürburgring-Skandal? - Obwohl er bisher ein „Skandal ohne Ende“ ist! - In der aktuellen Berichterstattung der Presse spielt im Moment der ehemalige Finanzminister des Landes RLP eine große Rolle, weil ihm ein Oberverwaltungsgericht wieder zu seiner Pension verholfen hat, die ihm seine Nachfolgerin im Finanzministerium ohne Ankündigung entzogen hatte. Dabei hatte sie natürlich „des Volkes Stimme“ auf ihrer Seite. Ingolf Deubel ist inzwischen über Jahre der Öffentlichkeit als Einziger der am Projekt „Nürburgring 2009“ beteiligten Politiker als „Buhmann“ hingestellt und damit von der Verantwortung einer Reihe von aktuellen Mitgliedern der Landesregierung – und sogar die des damaligen Regierungschefs Kurt Beck – erfolgreich abgelenkt worden. Auch dessen Nachfolgerin, Malu Dreyer, saß unter der Führung eines Kurt Beck in der damaligen Regierungsmannschaft als Ministerin für Soziales, Arbeit und Familie schon mit am Regierungstisch. - Aber schon das ist eine etwas grobe Darstellung, bei der Kleinigkeiten „unter den Tisch fallen“, von der eine „Nebensache“ jetzt Mal von Motor-KRITIK – unter dem Teppich, wo sie wohl hingerutscht war - hervorgeholt wurde. Und es gab eine „Kleine Anfrage“ von Motor-KRITIK, die auch „sehr klein“ beantwortet wurde. - Es entsteht der Eindruck:

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Selbst die VLN-Realität lässt sich nicht mutieren!

Dabei glaubt man doch zu wissen, dass sich ständig alles verändert. Denn „mutieren“ steht für „umgestalten, verwandeln, ändern“. Und dass sich alles ändert – wird nicht nur in buddhistischen Weisheitslehren ständig betont, aber auch, dass alles, was entsteht, zwar in Bewegung bleibt, dann aber auch wieder vergeht. - Hat sich also die VLN in NLS verändern lassen? - So wie es ausschaut: NEIN! - Eine VLN lässt sich nicht mutieren!

Aber eine „NLS“ (Nordschleifen Langstrecken Serie)  natürlich in eine „DNLS“ (Digitale Nordschleifen Langstrecken Serie). Das würde der buddhistischen Weisheitslehre entsprechen. Aber auch, dass sie dann wieder vergeht!

Es gibt Dinge, die sich nicht verändern lassen. Man kann aus der VLN z.B. keine NLS machen! - Die VLN hatte eine ganz andere Basis, die natürlich auch in die Zeit passte! - Auch die NLS passt in die Zeit! - In eine Zeit, in der wir aktuell leben, mit den Fahrzeugen, die technisch aktuell die „Spitze“ darstellen! - Nur gibt es zu Corona-Zeiten immer weniger Leute, die sich dann einen solch teuren Spitzen-Motorsport leisten können!

Die VLN wurde 1977 von vielseitig interessierten Motorsport-Fans als eine Breitensportserie ins Leben gerufen. Die NLS wird 2021 als eine „Profit-Center“ im Rahmen einer der Gewinnmaximierung verpflichteten Riege von „Managern“ geführt, die einseitig am Gewinn orientiert handeln. - Daraus ist denen sicherlich kein Vorwurf zu machen. - Aber die NLS hat mit der VLN so wenig zu tun, wie der Kapitalismus – aktuell -  auch mit dem Realsozialismus nicht vereinbar ist.

Aber natürlich könnten auf dieser Welt eine VLN und eine DNLS nebeneinander existieren. Nur müssten sie auch stark unterschiedlich geführt werden, so dass die Serien nicht vom gleichen Management geleitet werden könnten.

Die NLS steht heute unter der Oberleitung der VLN Veranstaltungs- und Vermarktungsgesellschaft mbH & Co. KG, die überwiegend von den Interessen des aktuellen Nürburgringbesitzers beeinflusst ist. Diese „VV“ ist aber auch der „Ausschreiber“ der „DNLS“, einer Digital-Serie, die von der „Simracing Deutschland“ organisiert wird.

Diese Simracing Deutschland ist wiederum eine „Tochter“ der ADAC Travel & Event Mittelrhein GmbH (HRB 4137), die durch eine bloße Veränderung des Namens aus der „FW Freizeit & Wirtschaftsdienst GmbH“ (HRB 4137) entstand. Die Geschäftsführer, drei an der Zahl, sind die gleichen. Aus der „FWQ Freizeit“ wurde erst zum 15. November 2018 durch einen entsprechenden Gesellschaftsvertrag die „Travel & Event“. - Zunächst leider nicht erfolgreich.

  • Im Jahr 2019 wurde ein bilanzierter Verlust von 578.058 € ausgewiesen.

Das soll nun mit Hilfe der „Simracing Deutschland“ besser werden, der e.V. – die lt. Impressum unter Leitung der gleichen drei Geschäftsführer – wie die die „Travel & Event“ – die dem ADAC Mittelrhein zuzurechnen und auch unter der „Vereinsregisternummer 928“ unter der gleichen Anschrift in Koblenz zu finden ist.

Die Simracing Deutschland ist zum Erfolg verdammt, sie muss – koste es was es wolle – die Travel & Event Mittelrhein GmbH wieder in die Gewinnzone bringen. Darum ist für diese Firma – und ihre verantwortlichen Geschäftsführer auch die „Digitale Nordschleifen Langstrecken Serie“ so wichtig. Gut ist in diesem Fall, dass dieses – eigentlich einseitige Interesse – perfekt mit dem der VLN VV GmbH & Co. KG harmoniert.

Was dann aber leider nicht mit den Interessen einer NLS harmoniert, die eigentlich die Gene einer VLN von 1977 verspüren lassen sollten. - Heute gibt es an der Spitze der für die Durchführung – in der Saison 2021 – verantwortlichen Führung Manager, die mit einer ganz anderen Intension an die Umsetzung dieser Serie herangehen, als die, die einmal mit der Gründung der VLN (Veranstaltergemeinschaft Langstreckenmeisterschaft Nürburgring) eine Breitensportserie zu schaffen versuchten. - Was ihnen auch gelang!

Aber lt. buddhistischer Lehre entsteht immer wieder etwas Neues, bleibt in Bewegung, bevor es vergeht!

Die VLN ist Vergangenheit! - Und die NLS hat keine Zukunft! - Weil deren Macher nicht in Zusammenhängen denken, weil sie keine herstellen können, weil eine Ausschreibung für sie ein Stück Papier ist, eine Formsache. - Hauptsache sie ist vor dem 1. Rennen veröffentlicht!

Arme DNLS! - Wenn sie ein Anhängsel der NLS bleibt und sich nicht für ein völlig anderes Publikum – mit einer anderen Altersstruktur - verselbstständigt!

MK/Wilhelm Hahne
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Motorsport mutiert digital zu Spiel und Simulation!

Das entwickelte sich schon zu einem Zeitpunkt, als der DMSB das SIM-Racing, den e-Motorsport noch nicht auf die Ebene des realen Motorsports gehoben hatte. - Aber danach – auch „dank“ Corona – nahm der e-Motorsport, das SIM-Racing, Fahrt auf. Da wollten selbst Automobilhersteller nicht abseits stehen. - Dass mir da besonders BMW aufgefallen ist, wo man mit echten Sportgeräten „etwas neben der Rolle“ fährt, kann Zufall sein.

Es gibt Verfechter des „echten“ Motorsports und solche des „digitalen“ Motorsports. Alle haben ihre Argumente. Mir wurde das besonders deutlich, als ich mit einem Verfechter des SIM-Racing darüber diskutierte. Als ich das Wort „Spiele“ in Verbindung mit dem Rennenfahren in der Konsole (mit Bildschirm) in den Mund genommen habe, wurde ich scharf zurecht gewiesen:

  • SIM-Racing sei kein Spiel, sondern eine Simulation!

Da habe ich dann fragen müssen, was mein Diskussionspartner denn unter „Simulation“ verstehen würde. Ich kannte den Begriff nur als einen gut klingenden Ersatzbegriff für Schein, Verstellung, Täuschung!

Dieses Erlebnis hat mich noch einmal nach Argumenten für und gegen den e-Sport suchen lassen. Dabei bin ich darauf gestoßen, dass für manche der Leute, die sich heute in ihrer Position entweder für oder gegen den e-Motorsport entscheiden müssen, allein die Antwort auf die Frage zählt:

  • Gefährdet der e-Motorsport, das SIM-Racing, die „Gemeinnützigkeit“?

Andere bringen das Beispiel des „Schach“, eines „Spiels“, das auch als „Sport“ dargestellt wird. Jeder argumentiert eben auf seine Weise! Oft nur an seinen persönlichen Interessen orientiert!

Auf meiner Suche nach einer „Abrundung“ jeder Argumentation, bin ich dann auf ein Gutachten gestoßen, das vom DOSB in Auftrag gegeben wurde und dessen Entscheidung gegen den e-Sport mit beeinflusst hat.

Da ist es dann ein wenig unverständlich, dass ein Mitgliedsverein des DOSB, der DMSB e.V., sich vorbehaltlos zum e-Sport – in diesem Fall den e-Motorsport – bekennt, während der DOSB den e-Sport nach wie vor ablehnt. - Oder doch nicht?

  • Jeder argumentiert eben so, wie es ihm passt!

Da kommt man dann kaum daran vorbei, einmal nachdenklich die 123 Seiten eines wirklich interessanten Gutachtens zu lesen, weil hier das Für und Wider klar und deutlich gegenüber gestellt wird. Es ist ein ernst zu nehmendes Gutachten, das sicherlich nicht billig war, aber tatsächlich – zumindest aus meiner Sicht – jeden Cent wert ist, der dafür gezahlt wurde. - Ich habe es für meine Leser von der DOSB-Internetseite herunter geladen, wo es öffentlich zugänglich ist. Damit erspare ich ihnen das etwas umständliche Suchen und Finden. - Nun steht es im Anhang zu dieser Geschichte als pdf-Datei. - Gutachter war und ist:    

  • Prof. Dr. Peter Fischer. Er war Vors. Richter am BFH, ist heute Rechtsanwalt in Düsseldorf und als Honorar-Professor in Bielefeld tätig.

Er hat das Gutachten im August 2019 erarbeitet. - Wer an der Weiterentwicklung unserer Gesellschaft, an seiner „Mutation“ interessiert ist, der wird sich sicherlich gerne die Zeit nehmen, dieses umfassende Gutachten nicht nur zur Kenntnis zu nehmen, sondern auch zu lesen.

  • Das wäre dann ein Beitrag zur Entwicklung einer eigenen Meinung.

Wobei ich meinen Lesern nicht zumuten kann, am Ende alle einer Meinung zu sein! - Aber man kann dann „seine Meinung“ zu diesem Thema vielleicht besser – noch besser – argumentieren.

Weil mir das gerade auffiel: „Automobilista 2“, Versison 1.1.2.0 ist neu! - Es ist „das zweite große Monatsupdate“, lese ich im Internet – und man erfährt weiter, „was sich mit Version 1.1.2.0 bei den Spielinhalten tut“… - Jedenfalls kann man jetzt im Wohnzimmer auch mit „Gruppe C-Rennwagen“starten!

Ist der Titel zu dieser Geschichte so falsch?

MK/Wilhelm Hahne
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