LE GEIP‘s – PARIS/Eiffel, 1. APRIL 2019

Wir berichten direkt aus einem News-Center nahe dem Alsterwasser über einen dort laufenden „Con Grès“ zu dem hochaktuellen Thema des neuen Uhr-Heber-Rechts, beschreiben nicht nur aktuelle Vorkommnisse, sondern blicken auch zurück, betreiben ein Stück Vergangenheitsbewältigung, die über den 31. März 2019 hinaus zurück reicht. - Zu der wir uns, besonders wenn wir unseren Titel rückwärts betrachten, auch absolut verpflichtet fühlen. - Wir möchten aber darauf hinweisen, dass die Meinung und Schilderung  unseres Sonder-Korrespondenten nicht unbedingt die Einstellung der  Gesamtredaktion von LE GEIP‘s wieder gibt. - Für die Richtigkeit der Darstellung – zu diesem Termin – können wir außerdem keine Garantie übernehmen, da der Kontakt – durch die Nutzung neuer Treiber – zu unserer Dokumentationsabteilung leider abgerissen war. - Im Zweifelsfall werden aber entstehende Differenzen durch unsere Rechtsabteilung aufgefangen. - Also bitte: Attention! - Zumal wir auch ganz cool Trennungen nach der neuesten deutschen Rechtschreibung vorzunehmen versuchen. - Excuses! - Der Versuch ist nicht strafbar!

LE GEIP‘s – PARIS/Eiffel, 1. APRIL 2019

+++ Von unserem nach Deutschland entsandten Sonderkorrespondenten Guillaume Coq, 75007 Paris +++

Hamburg, den 1. April 2019 - Bedeutende „Con‘s“ sind heute zu einem „Grès“ nach Hamburg eingeflogen. Alle sind entsprechend ihrer Argumente von herausragender Wichtigkeit, die noch durch ihre Brillen – von randlos bis zum teuren Wasserbüffel-Hornmodell – verstärkt werden. Wie wir recherchieren konnten, kommt die teuerste Horn-Fassung aus Nitz. Das ist ein kleiner Ort mitten in Europa, wo man - direkt an einem Bach mit gleichem Namen gelegen, - passend zur dort entwickelten Marketing-Strategie, einer der Prototypen-Brillenserien den Titel „My Bach“ gab.

Unter dem Druck der Entwicklung, hin zu größeren Stückzahlen und Preisen, wurde daraus „Maybach“, um international nicht mit einem Billigangebot auffallend zu werden. Nicht auffallend waren darum auch die Argumentationen, mit denen die durch Brillen aufgewerteten Journalisten das aktuell auf der Tagesordnung stehende Thema

  • „Das Uhr-Heber-Recht und seine Folgen für journalistische Preisträger“

behandelten.

Man war sich scheinbar über alle Klassenunterschiede – vom Lokal- bis hin zum Feuilleton-, von den Reise- bis zu den Motor-Journalisten - darüber einig, dass die so genannte „Lübke-Zeit“ im modernen Journalismus keine Bedeutung mehr haben und keine Einbeziehung erfahren sollte. Das „scheinbar“, weil sich eine ältere Generation von Teilnehmern daran erinnerte, dass es sich heute als „ausgezeichneter“ Reporter z.B. schon eindrucksvoll und preisverdächtig schreiben lässt – wenn einem etwas einfällt – mit dem man  auch „damals“ schon, z.B. beim beim Schreiben von intelligenten Leserbriefen – an die eigene Redaktion - eine Menge Spaß haben konnte.

Hierzu eine interessante Beobachtung:

  • Besonders kritisch gaben sich die Träger von randlosen Gleitsicht-Brillen!

Eigentlich war es schon damals wie heute in den großen Redaktionen „normal“ – obwohl noch ohne News-Center und „KI“ (!) – dass man trockene Fakten in einer Reportage schon mal - qualitativ gut und Emotionen auslösend - durch erfundene Passagen anreicherte, sie also praktisch - und tatsächlich -  um eine erfundene Pointe ergänzte und so, wenn auch nicht „preisverdächtig“, so doch zum öffentlichen Diskussionsstoff machte.

Wenn notwendig, sind so in anderen Redaktionen selbst ganze Interviews entstanden. Es fragte nicht nur ein erfahrener Journalist, er schrieb die Antworten auch gleich selber. - Natürlich auf eine einfühlsame Art so, die man vom Interview-Gesprächspartner auch erwartet hätte.

Dazu die Meinung der Tagungsteilnehmer „heute“:

  • Kosten- und klimafreundlich!

Die Chefredakteurs-Meinung - „damals“ - dazu:

„Der Interviewte ist doch froh wenn etwas über ihn bei uns geschrieben wird. Hauptsache, wir haben dazu gute Eyecatcher im Archiv.“

Es ging - und geht - immer darum, dem journalistischen Schaffen einen besonderen Touch zu verleihen. So hat sich bei bestimmten Zeitschriften dann auch ein gewisser Stil heraus gebildet. - Was u.a. auch die Schar der Fans einer solchen Zeitschrift vergrößerte, der Auflage gut tat und die Reichweite nicht verschlechterte.

Zur perfekten Information der LE GEIP‘s-Leser sei hierzu ergänzend – gleichsam zur Dokumentation - ein Ausschnitt aus einer auch heute noch im Internet zu findenden Wikipedia-Darstellung eingefügt:

„Seine politischen Akzente wurden vor allem in der zweiten Amtszeit von seinen rhetorischen Missgriffen überschattet. Wie sich später herausstellte, litt er damals bereits an rasch fortschreitender Zerebralsklerose, welche die Versprecher begünstigte. Zudem ignorierte Lübke gerne vorhandene Redemanuskripte und versuchte frei zu sprechen. [...]wie auch „Equal goes it loose“:

„Als Englands Königin am Rhein Staatsbesuch machte, kleidete Lübke die Mitteilung an seinen Gast, das Konzert im Schloß Brühl werde sogleich beginnen (so berichtete die Bonner Fama), in den Satz: ‚Equal goes it loose‘ – eine eigene Übersetzung von: Gleich geht es los.“

Der damalige Spiegel-Mitarbeiter Hermann L. Gremliza offenbarte 2006, dass dieses Zitat, wie viele andere auch, eine Erfindung der Spiegel-Redaktion war:

„In Wahrheit ist das angebliche Lübke-Zitat ‚Equal goes it loose‘ […] eine Erfindung des Bonner Spiegel-Korrespondenten Ernst Goyke, genannt Ego […]. Auch alle anderen Beiträge zum »Lübke-Englisch« haben in der Woche nach Egos Story Redakteure des Spiegel unter falschen Absendern für die Leserbrief-Seiten des Magazins verfaßt.“

Soweit die Realität aus der „guten alten Zeit des Journalismus“. Jetzt, heute am 1. April 2019, war man sich aber auf dem Hamburger „Con Grès“ – nach einem verschmitzten Augenzwinkern – darüber einig, dass man nicht alte Geschichten noch einmal aufwärmen sollte, weil es doch heute genügend neue Aufreger zum  gleichen Thema gibt.

Natürlich müsse man in Zukunft einem freien Journalisten einen Aufpasser zur Seite stellen, wenn der mit einer Auftragsarbeit betraut ist. Da das aus Kostengründen aber kaum möglich ist, wird man für seine Arbeit das Honorar kürzen müssen, da es so nicht durch einen qualifizierten Zertifizierer als „Meisterwerk“ eingestuft werden kann.

Nachdem man das Zukunftsproblem gelöst hatte, wandte man sich wieder der jüngsten Vergangenheit zu, um festzustellen:

Es sei zwar erstrebenswert, sich den neu entstandenen Verwicklungen in diesem „Con Grès“ zuzuwenden. - Aber...

Da auch für Konferenzteilnehmer ein Tag auch nur 24 Stunden hat, einigte man sich auf einen Kompromiss.

Weil eine Aufarbeitung des Themas vor der anstehenden Mittagspause – auch wegen der Kürze der Zeit - nicht zu erwarten war, wollte man die verbleibende Zeit nicht weiter damit verschwenden, zum eigentlichen Thema, „Das Uhr-Heber-Recht und seine Folgen für journalistische Preisträger“ in seiner Gegenwartsform zurück zu kehren, sondern hat sich mit der Einstimmung auf das anstehende 7-Gang-Menue beschäftigt, das von einem Sterne-Koch kreiert wurde.

In einer von großer Einstimmigkeit bestimmten Entscheidung, war man deshalb um eine Vorbereitung und Einstimmung auf den weiteren Höhepunkt bemüht. - Die Aperitif‘s waren – wie wir bestätigen können – von hervorragender Qualität und in jedem Fall hochprozentiger als ihre Genießer.

Nach dem Mittagessen wurde dann – eben wegen der auch hier fehlenden Treiber zur neuesten Software-Version von „fenêtte“ - die Konferenz auf einen der nächsten Monate, aber noch zeitnah in diesem Jahr vertagt. Man möchte die Zeit bis dahin nutzen, um aktuelle Vorkommnisse in speziellen Untersuchungsausschüssen aufarbeiten zu lassen, um damit die Voraussetzungen zu schaffen, die die Endlösung im Hinblick auf das kritische Thema in einem weiteren „Con Grès“ - evtl. auch zwei -  möglich und sinnvoll erscheinen lassen. - Sponsoren dafür stehen schon bereit! - Auch die Bundesregierung hat einen einmaligen Zuschuss zugesagt.

So trennte man sich nach einem langen Arbeitsessen, interessanten Tischgesprächen und nach gemeinsamen Singen eines den Europa-Gedanken unterstreichenden Liedes mit Volkslied-Charakter:


„Komm‘ liebe May und mache
den Brexit wieder grün“...

So löste sich das Hamburger Treffen gleichsam harmonisch (mehrstimmig, in C-dur-Akkorden) auf. - In alle Himmelsrichtungen!

Dieser Bericht, wurde tout de suite nach Abbruch dieser Zusammenkunft am 1. April in einem Hamburger Parkhaus direkt nach Ende der Veranstaltung geschrieben und live per Glasfaser und 5G der Zentral-Redaktion in den News-Room nach Paris übermittelt, wo er nach einer kurzen Kontrolle durch „KI“ sofort Eingang ins Netz fand.

Noch ein paar Zahlen für die Statistik:

Männeranteil 100 Prozent
Frauenanteil     0 Prozent
Anteil anerkannter Asylbewerber*     7 Prozent
Anteil farbiger Ostdeutscher     2 Prozent

*mit ausreichenden Deutschkenntnissen

Ergänzende Zusatz-Information: Nachdem wir schon seit Jahrzehnten nicht mehr hier in Hamburg, im Parkhaus des einladenen Verlages, geparkt hatten, können wir aktuell feststellen, dass in der Hamburger Redaktion, in deren Räumen der beschriebene „Con Grès“ stattfand, zur Zeit wenig Alfa Romeo gefahren wird. - Das muss an den Rabatt-Voraussetzungen liegen, die „damals“ - vor Jahrzehnten - schon fortschrittlicher (ohne „d“!) waren.

Guillaume Coq
(Exclusiv für LE GEIP‘s, Paris/Eiffel, am 1. April 2019, live aus Hamburg/D/Alster)

 

++++  Attentione 1er Avril +++ Attentione 1er Avril +++ Attentione +1er Avril ++++

Bulletin Nr. 1 spécial

Nürburg - Gerade erreicht uns - on the point 1er Avril by air - die Information, dass es durch eine phonetische Ähnlichkeit von Begriffen wahrscheinlich schon in nächster Zeit zu einem Rentner-Treffen an einer Rennstrecke kommen wird. - Die Geschäftsleitung des Rennstrecken-Pächters hat beschlossen, im Umfeld zur Rennstrecke auch dann Rentner zuzulassen, wenn die nur mit einem „n“ geschrieben werden.

Ein erster zaghafter Versuch soll die Durchführung eines Skat-Tuniers an der Rennstrecke Nürburgring werden. - Vorher war allerdings einem Ondit zufolge die Durchführung eines „Mau-Mau-Tuniers“gescheitert, weil dadurch vielleicht falsche Assoziationen ausgelöst werden könnten, obwohl man nach Angaben der Geschäftsleitung in der Realität „tiefschwarze Zahlen“ schreibt.

Ein Skat-Tunier unter dem Titel,  

  • Renn-tner an der Renn-strecke“,

hat dagegen durchaus eine positive Ausstrahlung. - Findet das Marketing und die Geschäftsleitung.

Das wurde auch vom zuständigen Betriebsrat so empfunden. - Weil so nicht nur Arbeitsplätze erhalten, sondern vielleicht sogar neue geschaffen werden können. - Die Zustimmung der Gewerkschaft – auch noch am 1. Mai – gilt als gesichert! - Die Landesregierung von RLP in Mainz wurde als ehemaliger Besitzer der Rennstrecke vorab, transparent und offen, informiert. - G.C.

 

Bulletin Nr. 2 extra ordinär:

Nürburg - Schon Tage vor dem 1. April 2019 hat man sich am Nürburgring nach Jahren der Vorbereitung der Normalität ein wenig angenähert. Nachdem im Rahmen des „König Kurt“-Leuchtturm-Projekts am Nürburgring, auch zwei zusätzliche Hotels und ein neues Feriendorf entstanden waren, schmückten die sich mit dem Namen der Lindner-Gruppe in Düsseldorf, der Lindner Hotels AG. Tatsächlich stellten die neuen Bauwerke aber kein Eigentum dieser Gruppe dar.

Der für die capricorn Nürburgring GmbH im Jahre 2014 tätige Geschäftsführer, Carsten Schumacher, hatte zumindest versucht, mit einem neuen Vertrag das bisherige Erscheinungsbild ein wenig „gerade zu rücken“. Es gab dazu auch eine Pressemitteilung, die die Leser von LES GEIP‘s – komplett als pdf-Datei im Anhang zu diesem extra ordinären Beitrag finden. - Die wesentlichste Aussage darin lautete am 24. Juli 2014 (!!!):

Soweit wir in der Sache recherchieren konnten, gab es sonst keine wesentlichen Veränderungen zu dem bisherigen Vertrag, der von einem der Vertragspartner sicherlich mit einem Schmunzeln unterschrieben wurde. Dieser neue Vertrag – wie man der pdf-Version entnehmen kann – lief über einen Zeitraum von drei Jahren.

Inzwischen schreiben wir 2019. Und jetzt  – aktuell vor dem 1. April 2019 – präsentiert sich die ehemals immer als „Lindner-Hotel“ empfundene Herberge unter neuem Namen. - Wieder mit einem neuen Vertrag, der im Wesentlichen dem alten gleicht?

Der Unterschied zu früher liegt in der Differenz, stellt die Realität dar. Nur das aktuelle Datum, 1. April 2019, kann ein Anlass sein, darüber zu berichten. Nur Insider kennen den Vertragstext, der aber, würde er heute veröffentlicht, sicherlich für eine märchenhafte Geschichte, die preiswürdige Erfindung eines kreativen Journalisten gehalten würde. - Es ist kaum noch zurück zu verfolgen, wer da wen damals in den April geschickt hat.

LE GEIP‘s will aber das durch den Brexit schon angekratzte europäische Gefüge nicht weiter schädigen und möchte es einem der vielen deutschen Nachrichtenmagazine mit eigenen Investigativ-Team überlassen, hier aufklärend tätig zu werden. - G.C.

PS: Auf Wunsch – und gegen ein kleines Honorar – sind wir aber bereit, positive Leserbriefe in deutscher Sprache zu der entsprechenden Veröffentlichung nachzuliefern.. - Wir sind – auf Anregung aus Regierungskreisen - um die Verbesserung der deutsch/französischen Beziehungen intensiv bemüht!

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